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Ruhr 2010 mehr Info
OstOstOst – 20 Jahre Westen ~ Theaterspektakel (Theater Magdeburg), 16.-18. April 2010
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VOICES OF CHANGE, 22. – 25. April 2010, Theater Bielefeld
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PAZZ 2010: 2. Performing Arts Festival am Oldenburgischen Staatstheater, 24. April bis 2. Mai 2010
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Internationale Maifestspiele Wiesbaden, 1. -31. Mai 2010
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Theatertreffen Berlin, 7. bis 23. Mai 2010
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Neue Stücke aus Europa 2010, 17. bis 27. Juni 2010 in Wiesbaden und Mainz,
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Gertrud
Geschichten aus dem Wiener Wald
Geschichten vom blauen Planeten New2
Geschichten von Mama und Papa
Gier
Glaube Liebe Hoffnung
Goldfischen
Gott des Gemetzels, Der
Gotthelm oder Mythos Claus
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Gut gegen Nordwind

Hamlet
Hauptmann von Köpenick, Der
Haus sagt, Das
Hausaufgaben
Heaven (zu Tristan)
Helter Skelter
hercules @work
Herzschritt
Heul doch !
Heute bin ich blond!
Hexenjagd
Hinkemann
Hörst du mein heimliches Rufen 
Horn Ende 
How love is spelt
Hysteria

I hired a contract killer 
I WENT TO THE HOUSE BUT DID NOT ENTER
Ich war Staatsfeind Nr. 1
Ich mag Dich wirklich
idealer Gatte, Ein
Im Dickicht der Städte
Im Zweifel für den Angeklagten
In seiner frühen Kindheit ein Garten
Iphigenie auf Tauris


Jason
Jedermann
Jesus d’amour, geb. 0
Jesus d`amour, gest./auferst. – Das Evangelium.
Jugend ohne Gott
Jungfrau von Orleans, Die 

Kabale und Liebe
Käthchen von Heilbronn
kain!
Kampf des Negers und der Hunde
Kampfchor Galaktika
Kasimir und Karoline 
Kasper
Katze auf dem heißen Blechdach, Die
Kein Schiff wird kommen
Killer in me is the killer in you my love, The
Kirschgarten, Der
Kleinbürgerhochzeit, Die
Kleine Hexe, Die
Kleiner Mann was nun ? 
Klimaforscher
Komödie im Dunkeln
König Arthur
König Ödipus
Kopftod
Kredit
Krieg der Bilder
Kunstseidene Mädchen, Das

laiensclub
Last Virgin, The
Ledarálnakeltüntem
Letzte der feurigen Liebhaber, Der
Letzte Hochhaus, Das
Leyla & medschnun
Liebe zur Leere, Die
Liebesruh
Liliom
Living with Lady Macbeth
Lolita
Luthers Teufel
Lulu

Macbeth
Mädchen in Uniform
Der Mann ohne Vergangenheit
Männer und andere Irrtümer
Männerbeschaffungsmaßnahmen
Männerhort
Männersache
Madame Bovary
Maria Stuart 
Medea
Meine Schwester und ich
Mein Freund Harvey
Menschenfeind, Der
Messias, Der  
Michael Kohlhaas
Moby Dick
Möve, Die
Moser  
Motortown
Mustergatte, Der
Mutter Courage und ihre Kinder
 

Nach den Klippen
Nachlass, Der
Nachtasyl 
Nachtwache
nackte Wahnsinnn, Der
Nathan der Weise
Nibelungen
Nippel Jesus
Norway today

Opening Night
Orestie
Oskar und die Dame in Rosa
Othello 

Parasit, Der
Passagier, Der
patriot act
Peer Gynt
Pension Schöller
Perser, Die
Perdit Durango
Pest, Die
Peterchens Mondfahrt
Phädra
Platonow
Prinz Friedrich von Homburg
Pro Familia Teiresias
Produkt, Das
Prometheus

Quartett
Quai West
Quelle, Die

Rabenkind
Räuber, Die 
Reineke Fuchs
Reiz und Schmerz
Remake Rosemarie
Requiem
Retten Sie mich! Reden Sie! Irgendwas!
Revisor, Der
Richard III
Robin Hood
Romeo und Julia
Roter Ritter Parzifal

Sagra del Signore della Nave, La
Santa Joana dels escorxadors
Schade, dass sie eine Hure war
Schändung
Schillers sämtliche Werke... leicht gekürzt
Schloss, Das
Schonzeit
Shoppen
Some Girl(s)
Sommergäste
Sommernachtstraum, Ein
Sonja Mushkat
spanische Fliege, Die
Sparschwein, Das
spielzeiteuropa
Sonja
Sonny Boys
Stadt aus Glas
Stein, Der
Steilwand
Sterne
Stifters Dinge
Stunde, da wir nichts voneinander wußten, Die

Tag der Opritschniks, Der
Tagebuch eines Wahnsinnigen
Tanzcafé Treblinka
Tartuffe
Tausch, Der
Teufels General, Des
Tirant Lo Blanc
Tod eines Handlungsreisenden
Torquato Tasso
Troerinnen, Die
Tropfen auf heiße Steine
trunkene Schiff, Das
Türkiye – Almanya 0:0

Über das Marionettentheater. Kleist
Ulrike Maria Stuart
Unbeständigkeit der Liebe, Die

Die Valentin Methode. Ein Humor-Labor
Karl Valentin. Triumph des Unwillens
Vier linke Hände
Von Lügen und Lastern
Von Mäusen und Menschen

Waermetod
Wahlverwandtschaften, Die
Warten auf Godot
Warum wir also hier sind ~ Kein Traumspiel
Was ihr wollt
Wellen, Die 
Wenn eine Dolores heisst...
Wer hat Angst vor Virginia Woolfe?
Weisse Album, Das
Wie es euch gefällt 
Wildente, Die
Wilhelm Meister
Wörter und Körper
Woyzeck/Wozzeck
Wunder von Bern

zeit zu lieben zeit zu sterben
Zum Teufel mit Goethe!

OstOstOst – 20 Jahre Westen ~ Theaterspektakel vom 16.-18. April 2010

OstOstOst – drei Theater im Osten Deutschlands (Chemnitz, Gera/Altenburg und Magdeburg) haben sich zu einem länderübergreifenden Ring-Uraufführungsprojekt zusammengetan und gehen zwanzig Jahre nach dem Mauerfall gemeinsam auf Forschungsreise zur jüngsten europäischen und deutsch-deutschen Geschichte. Im Auftrag der drei Theater aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind Stücke geschrieben worden, die nach ihrer Uraufführung in der ‚Heimatstadt’ als Gastspiel in den beiden anderen Städten zu sehen sind. Diese Ring-Uraufführungen finden in Magdeburg vom 16. bis 18. April 2010 im Rahmen des Spektakels »OstOstOst – 20 Jahre Westen« statt. Neben den Uraufführungen präsentiert das Theater Magdeburg im Rahmen des Spektakelwochenendes drei Werkstatt-Inszenierungen, darunter zwei Premieren, außerdem Lesungen, eine Ausstellung, eine Talk-Runde und vieles mehr.

Das Theater Magdeburg beauftragte die polnische Autorin Małgorzata Sikorska-Miszczuk, ein neues Stück zu schreiben und präsentiert die Uraufführung »Das Ende der Welt« in der Regie von Nina Gühlstorff am Freitag, 16. April.

Am Samstag, 17. April, gastiert mit der Dramatisierung von Jenny Erpenbecks Roman »Heimsuchung« in der Regie von Anja Gronau eine Produktion von Theater & Philharmonie Thüringen Gera/ Altenburg.
Mit der Trilogie „Was vom Westen übrig blieb“ von Julia Dathe, Roman Ehrlich und Mirko Wenig ist am Sonntag, 18. April, eine Produktion des Theaters Chemnitz zu erleben. Das Projekt mit Literatur-, Bühnenbild- und SchauspielstudentInnen wird geleitet von der Regisseurin Christine Hofer, die dem Magdeburger Publikum schon durch ihre Inszenierung von »Frühlings Erwachen« bekannt ist.

In den Werkstatt-Inszenierungen von »Komplexe/Weiberkomödie« von Heiner Müller, Georg Seidels »Jochen Schanotta« und Ronald M. Schernikaus »Irene Binz, die Frau im Kofferraum« spürt das Theater Magdeburg der Frage nach, inwieweit die Sehnsucht nach Utopien Systeme überdauert. In der Szenischen Lesung von Nis-Momme Stockmanns »Kein Schiff wird kommen« sieht sich ein junger Autor mit dem Anspruch konfrontiert, ein Stück über die Wende zu verfassen und findet am Ende seiner Recherche statt des politischen Dramas eine Familientragödie.
Die Autorenlesung »Die Bitterfelder Hochzeit« versammelt Texte Magdeburger Bürger, die sich in der Schreibwerkstatt der Städtischen Volkshochschule mit ihren persönlichen Rückblicken auf die Wendezeit auseinandergesetzt haben.
Auch im Sammelprojekt »Magdeburger Geschichten« stehen mit Alltagsgegenständen und den an ihnen hängenden Erinnerungen Dokumente erlebter Geschichte im Mittelpunkt.
Eine gemischte Ost/West-Runde von Politikern, Unternehmern und Kulturschaffenden lädt der Journalist Ulrich Wittstock zur Podiumsdiskussion unter dem Titel »20 Jahre und kein bisschen weiser?« ein. Und auch die Schauspielhaus-Band Mixtape wird das Spektakel mitgestalten: mit einem Konzert am Eröffnungsabend und einem Mixtape Special: 20 Jahre vereintes Liedgut! Im Anschluss legen jeweils DJs auf.


OstOstOst – 20 Jahre Westen
Spektakel im Schauspielhaus Magdeburg vom 16. – 18.April 2010

www.theater-magdeburg.de


VOICES OF CHANGE ~ 22. – 25. April 2010 ~ Theater Bielefeld

Anknüpfend an das Festival VOICES FROM UNDERGROUNDZERO, das im Oktober 2008 in Bielefeld stattgefunden hat, präsentiert das Theater Bielefeld vom 22. – 25. April 2010 wieder brandneue Stücke von amerikanischen Nachwuchsdramatikern in deutschsprachigen Erstaufführungen, Werkstattinszenierungen sowie der Inszenierung eines amerikanischen Broadway-Stückes. Unter dem Motto VOICES OF CHANGE wird nach den Stimmen gefragt, die sich im Umfeld der Wahl Barack Obamas zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten im amerikanischen Theater-Untergrund artikuliert haben.

Konzeption:
Kaum ein Begriff scheint die Welt während den amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2008 mehr bewegt zu haben als CHANGE. Der Titel der Wahlkampagne Barack Obamas wurde zum Symbol für den Übergang in eine bessere Zukunft, eine gerechtere Gesellschaft und friedlichere Welt. Doch ein Jahr später hat sich die Euphorie um CHANGE deutlich gelegt. Mit dem politischen Wechsel kam auch die KRISE, und über Monate bestimmte das neue Angstwort den Diskurs, wobei Krise immer als »globale Finanzkrise« beschrieben wurde.

Dabei entsprang die Sehnsucht nach politischer Wende und gesellschaftlichem Wandel einer amerikanischen Gesellschaft, die sich am Ende der Amtszeit von George W. Bush nicht nur in einer wirtschaftlichen, politischen und militärischen, sondern auch tiefen kulturellen Krise befindet. Es ist die Krise des »American Dream«, die bereits vor Obama ihren Niederschlag in der Sub-Kultur der USA findet. Die Off-Off Theaterszene New York Citys, die weitab von den kommerziellen Unterhaltungsmaschinerien in Hollywood und am Broadway ihre eigene Identität gefunden hat, ist ein wichtiger Bestandteil dieser amerikanischen Sub-Kultur und Nährboden der neuen amerikanischen Dramatik.

Das Festival VOICES OF CHANGE fragt nach den Zeichen der Krise und sucht die Antworten bei den jungen US-Dramatikern, die ihre Gesellschaft und Kultur in der Krise beschreiben. Unter der künstlerischen Leitung von Christine Richter-Nilsson und der Co-Kuratorin Antje Oegel sind vom 22. – 25. April 2010 erneut ausgewählte New Yorker Nachwuchsdramatiker, Theaterregisseure und -produzenten in Bielefeld zu Gast, die CHANGE eine authentische Stimme verleihen. Mit den neuen amerikanischen Stücken will das Theater Bielefeld den Diskurs über Krise und Wandel in den USA transparent machen und damit ein Forum bieten, gemeinsam mit den New Yorker Gästen auch über die deutsche Perspektive auf CHANGE nachzudenken.

Programm und Partner:
Fünf Theater aus den USA werden mit je einem Autor und seinem neuen Stück beim Festival VOICES OF CHANGE vertreten sein. Diese Stücke werden, wie beim letzten Festival, in voller Länge in Werkstattinszenierungen und erstmals in deutscher Sprache vorgestellt. Zu den Partnern gehören: das Summer Play Festival, eine Plattform für Nachwuchsdramatiker, die jährlich acht unbekannten Autoren eine erste Produktion in New York City ermöglicht, das Soho Repertory Theater, das zu den profiliertesten Off-Off Theatern in Downtown Manhattan gehört, die New Dramatists, die bekannteste und größte Dramatikervereinigung der USA, die Yale School of Drama und das dazu gehörige Yale Repertory Theatre, das zu den größten Stadttheatern (Regional Theatre) der USA zählt, sowie das von der Hollywood-Schauspielerin Sigourney Weaver gegründete The Flea Theater in Manhattan.
Für die Einrichtung der Theaterstücke als Werkstattinszenierungen werden auch dieses Mal wieder Nachwuchsregisseure u.a. der Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg verantwortlich zeichnen.

Das Schlosstheater Moers wird sich ebenfalls wieder mit einer Werkstattinszenierung am Festival beteiligen. Sie setzen die Zusammenarbeit mit Michael Yates Crowley fort, der sich 2008 eindrücklich mit seinem Stück die Ted Haggard Monologe in Bielefeld vorstellte.

Das 
Theater Bielefeld zeigt im Rahmen des Festivals Tracy Letts' Familienepos Eine Familie (August: Osage County) in der Inszenierung von Michael Heicks im Stadttheater. Im Theater am Alten Markt zeichnet Oberspielleiter Christian Schlüter für die deutschsprachige Erstaufführung von Steven Fechters The Woodsman verantwortlich. Im TAMZWEI wird mit Was übrig bleibt eine weitere deutschsprachige Erstaufführung zu sehen sein und die Zusammenarbeit mit dem afro-amerikanischen Autor Thomas Bradshaw, der bereits bei VOICES FROM UNDERGROUNDZERO mit seinem Stück Morgengrauen präsentiert wurde, weitergeführt.

Das Festival VOICES OF CHANGE wird gefördert von NRW-Kultursekretariat Wuppertal, US-Generalkonsulat Düsseldorf, Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e.V. und S. Fischer Theaterverlag.

Zeitgenössische Dramatik aus NRW
Unter diesem Titel lädt die Landesvertretung Nordrhein-Westfalen am 29. und 30. April 2010 ein Schaufenster aus VOICES OF CHANGE nach Berlin ein. Zwei ausgewählte Werkstattinszenierungen und drei ausgewählte Kurzstücke aus dem Festival werden in Berlin gastieren. Die Dramaturgen Christine Richter-Nilsson und Henning Bochert zeichnen für Konzeption und Durchführung des NRW-Festivals verantwortlich. Die Veranstaltung steht unter dem Motto »Die Große Krise«. Zu diesem Thema werden vier Autoren aus NRW, darunter Nuran David Calis, Thomas Melle und Anna Behringer, beauftragt, Kurzstücke zu schreiben, die eigens für die Veranstaltung der Landesvertretung in Werkstattinszenierungen vorgestellt werden und im Anschluss in einem Theater in NRW zur Uraufführung kommen sollen. Das Programm beinhaltet auch einen runden Tisch mit der Übersetzer-Plattform Drama Panorama und ein Podium mit Vertretern aus Theater, Politik und Wissenschaft.


Die Stücke:

Kann ein so junges Ereignis wie die letzte US-Präsidentschaftswahl bereits seinen Niederschlag im Theater des Landes finden? Die ausgewählten VOICES OF CHANGE, die das Theater Bielefeld vom 22. – 25. April in deutschsprachigen Erstaufführungen, Werkstattinszenierungen sowie der Inszenierung eines amerikanischen Broadway-Stückes präsentiert, zeigen, wie erstaunlich direkt und unmittelbar amerikanische Nachwuchsdramatiker auf die jüngsten Ereignisse reagieren, die auch die Krise des »American Dream« markieren.
Allein zwei Stücke, The Change von Branden Jacobs-Jenkins und Civilization von Jason Grote, verwenden die Wahl Barack Obamas zum Präsidenten als Folie für die Handlung ihrer Stücke. Branden Jacobs-Jenkins setzt sich aus der afro-amerikanischen Perspektive mit der Konstruktion von Rasse auseinander, Jason Grote treibt die Gier als Schattenseite des Kapitalismus bis ins Absurde. Michael Yates Crowleys neuer Monolog Righteous Money nimmt die Finanzkrise zum Anlass für ein Stück über einen Börsenmakler im teuflischen Dialog mit Mammon. Thomas Bradshaw macht in seiner Kapitalismus-Satire Was übrig bleibt deutlich, dass die »Vom Tellerwäscher zum Millionär« -Zeiten endgültig vorbei sind. Auch die heilige amerikanische Familie als Trägerin des »American Dream« steht auf dem Prüfstein. Sie muss nun den Werten ihrer Kindergeneration standhalten, wie Alena Smiths in ihrem Stück The Sacrifices aufzeigt. Sogar in Tracy Letts Broadway-tauglichen Variante dieser Dekonstruktion, Eine Familie (August: Osage County), funktioniert die Familie nicht mehr als Ort des Rückzugs und als kathartischer Reinigungsplatz, der bisher am Ende die Lösung aller Probleme herbeizauberte. In Zeiten von CHANGE gibt es eben kein Happy End.


THE CHANGE von Brandon Jacobs-Jenkins
Seit Jahren verkauft John Baker in seinem Coffee-Shop den gleichen Kaffee. Das Viertel, in dem er aufgewachsen ist, ist praktisch nicht wieder zu erkennen. Und seine gesamte Stammkundschaft ist entweder weggezogen, gestorben oder liegt im Sterben. Doch als er ein freches musikalisches Wunderkind anstellt, um neues Leben in seine Umgebung zu bringen, beginnen die Dinge sich zu verändern – allerdings nicht gerade zum Besten. Brandon Jacobs-Jenkins hat mit The Change ein poetisches Stück über einen Mann geschrieben, der versucht, sich mit der Zeit und den nötigen Veränderungen seiner Umgebung zu arrangieren.
Brandon Jacobs-Jenkins war Hausautor am New York Theatre Workshop und Mitglied der ArsNova Playgroup. 2009 gewann er den Princess Grace Award für Autoren und bekam das Dorothy Strelsin Playwriting Stipendium. Zu seinen abendfüllenden Stücken gehören Appropriate, The Change und Neighbors, das im Februar 2010 im Public Theater’s PublicLab präsentiert wird. Zudem arbeitet er momentan an einer Adaption von Dion Boucicault’s The Octoroon mit Gavin Quinn als Regisseur. Die Premiere findet im Juni 2010 in New York statt.

CIVILIZATION von Jason Grote
Die junge Filmregisseurin Zoë steht am Beginn ihrer Karriere und verdient ihr Geld mit Werbespots. Ihr Mann Mike hat den schlechtbezahlten Job an der Uni bereits gegen ein obskures Consultingprojekt getauscht und tingelt mit seinem Buch über die Chaostheorie durch Kongresszentren. Die beiden haben sich der Realität des Geschäftslebens hingegeben und kommen über die Runden – im Gegensatz zu ihren Freunden und Verwandten, die immer wieder um Hilfe bitten. In immer absurderen Bildern zeigt Jason Grote Figuren, die jede Würde aufgeben, um es im Leben zu etwas zu bringen. Doch ein Racheengel schleicht sich bereits durch die Szenen …
Jason Grote hat bereits zahlreiche Stücke geschrieben, darunter 1001, Maria/Stuart, Box Americana, Hamilton Township und This Storm is What We Call Progress. Seine Arbeiten für Bühne, Film und Radio sowie seine Prosa wurden z. B. im Museum of Modern Art, Comedy Central, McSweeney's, The Atlantic Theater, Woolly Mammoth Theater, New York Theater Workshop, Portland Center Stage, Soho Rep und The Brooklyn Rail präsentiert. Er entwickelt derzeit mehrere Filmprojekte, wie z.B. das Drehbuch für What We Got: DJ Spooky's Quest for the Commons. Jason Grote ist Mitglied bei den Autorenorganisationen PEN und New Dramatists.

RIGHTEOUS MONEY von Michael Yates Crowley
Righteous Money ist eine One-Man-Show im amerikanischen Fernseh-Live-Format. Der wütende, profane, bisexuelle und unfassbar reiche Gastgeber der Sendung gibt unzensierte Ratschläge ans Publikum – übers Geschäftemachen, Portfoliomanagement und Beischlaf mit Assistenten. Was als Parodie von Finanz-Gurus und aufgeblasenen Bänkern beginnt, wird zu einer scharfen Analyse der aktuellen Finanzkrise und der Lage der Vereinigten Staaten von Amerika in der Gegenwart.
Michael Yates Crowley war 2008/2009 Hausautor der New Yorker Foundation of Arts und ist seit 2008 Artist in Residence am Tribeca Performing Arts Center. Er studierte Englisch und Astrophysik an der Columbia University, die ihn zweifach mit dem Seymour Brick Memorial Prize in Playwriting auszeichnete. Zudem spielte er in der Off-Off-Broadway Produktion Marat/Sade den Coulmier und hat Gedichte in The Iowa Review veröffentlicht. Crowley ist der Gründer und Kurator von Hearth Gods, einer Lesereihe im East Village, New York City.
Sein Stück The Ted Haggard Monolouges in der Inszenierung von Michael Rau wurde bereits beim letzten Festival VOICES OF UNDERGROUNDZERO in Bielefeld gezeigt. Eine Verfilmung der Monologe unter der Regie von Alexis Boling erscheint in Kürze.

THE SACRIFICES von Alena Smith
Auf den ersten Blick hat die Familie alles, was man braucht. Die Kinder haben eine gute Ausbildung und die Eltern stehen kurz vor dem Ruhestand. Doch bevor alle zu neuen Ufern aufbrechen, soll es noch einmal einen Urlaub auf einem Karibikkreuzer mit der ganzen Familie geben – so wie früher. Aber als sie aufbrechen, dreht sich der Wind! Der nihilistische Künstlersohn hat überhaupt keinen Bock auf die idyllische Kreuzfahrt und sabotiert sie, wo er nur kann. Die schwangere Tochter will nicht zurück aufs College, sondern ihr Baby kriegen und auf einer Farm leben. Die Eltern wollen auf der einen Seite die idyllische Familienvergangenheit beschwören, machen ihren Kindern aber auf der anderen Seite klar, dass sie nun langsam auf eigenen Füßen stehen sollen. Das Kreuzfahrtschiff wird zum Gefängnis.
Alena Smith ist im Hudson Valley aufgewachsen und lebt nun in Brooklyn, New York. Sie hat bereits zahlreiche Stücke geschrieben, darunter Plucker, The Sacrifices, The Lacy Project, It Or Her, The Piven Monologues, Alice Eat Your Words sowie Saturnalia In Poughkeepsie, die u.a. im Public Theater, beim Summer Play Festival, am Ohio Theater / Soho Think Tank und im Yale Cabaret aufgeführt wurden. Alena Smith ist Mitglied in der Emerging Writers Group 2009 am Public Theater. 2008-2009 war sie Hausautorin bei der New York Foundation for the Arts (NYFA).

WAS ÜBRIG BLEIBT von Thomas Bradshaw
Der Historiker Michael, die Anwältin Carol und ihr 15-jähriger Sohn Teddy führen ein geordnetes Leben – bis Carol ins Koma fällt und der schöne Schein des Familien-Idylls zerbricht. In dem Moment, in dem die Hauptverdienerin der Familie ausfällt, droht alles zusammenzubrechen. Für die Hypothek auf der schicken Wohnung, den fast abbezahlten Studienkredit, die Schulgebühr für die teure Privatschule des Sohns ist plötzlich kein Geld mehr da. Ein neuer Lebensplan muss her und fördert schwelende Selbstzweifel, heimlichen Drogenkonsum und sexuelle Ausschweifungen zu Tage, die bisher hinter der Heile-Welt-Fassade versteckt geblieben sind. Mit zynischem Witz erzählt Thomas Bradshaw von Figuren, die alles für einen Lebensstandard geben, der sie von den Verlierern unterscheidet. Und er erzählt davon, wozu diese Menschen fähig sind, um ihr umkämpftes Glück zu verteidigen.
Thomas Bradshaw wurde 1980 in Short Hills, New Jersey, geboren. Er studierte an der Mac Wellman School of Playwriting in Brooklyn. Er lebt und arbeitet in New York City, wo in den letzten Jahren zahlreiche seiner Stücke aufgeführt wurden. Die Zeitschrift Village Voice kürte ihn 2007 zum besten provokativen Autor des Jahres. Mit einem Stipendium der Guggenheim Foundation arbeitet er in diesem Jahr in England und Deutschland. Im Rahmen des Festivals VOICES FROM UNDERGROUNDZERO wurde bereits sein Stück Dawn (Morgengrauen) in Bielefeld vorgestellt.

EINE FAMILIE (AUGUST: OSAGE COUNTY) von Tracy Letts
Das alte Familienoberhaupt Beverly Weston, Hochschullehrer und Dichter, hat seine krebskranke Frau Violet allein gelassen. Schnell versammeln sich die drei erwachsenen Töchter mit ihren Männern und Kindern im Haus der Eltern. Noch bevor der Selbstmord des Vaters gemeldet wird, brechen alte Konflikte auf, treten Familiengeheimnisse ans Tageslicht, klären sich inzestuöse Liebschaften auf, werden Minderjährige verführt. Mit dem Vater wird ein Teil einer amerikanischen Gründergeneration zu Grabe getragen. Osage County wurde 1907 gegründet und Beverly Weston war einer der ersten, der in dieser Abgeschiedenheit seine Familie begründet. Doch bereits drei Generationen später steht alles zur Disposition.
Der Schauspieler und Dramatiker Tracy Letts wurde 1965 in Tulsa, Oklahoma geboren. Bereits sein Stück Bug (2004) war ein New Yorker Publikumserfolg und wurde schließlich unter der Regie von William Friedkin verfilmt. 2007 erhielt er den Pulitzer-Preis und 2008 den Tony Award für das Stück Eine Familie (August: Osage County). Tracy Letts ist Mitglied der berühmten Steppenwolf Theatre Company in Chicago.

THE WOODSMAN von Steven Fechter
Walter wird nach zwölf Jahren verbüßter Gefängnisstrafe wegen sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen auf Bewährung entlassen. Überwacht durch einen Polizeibeamten und betreut von einem Psychotherapeuten will er nichts lieber als ein normales Leben führen. Er findet Arbeit in einer Lagerhalle, und sein Leben erfährt eine hoffnungsvolle Wendung, als sich seine Kollegin Nikki auf eine Liebesbeziehung mit ihm einlässt, obwohl er ihr die volle Wahrheit offenbart. Auch als Walter eine Wohnung gegenüber einer Grundschule bezieht, bleibt er stark und hält den ihm vorgeschriebenen Abstand von 100 Fuß ein. Doch eines Tages muss Walter erschrocken feststellen, dass es jemanden gibt , der so ist, wie er einmal war… Die Uraufführung von The Woodsman fand im Jahr 2000 im Actor's Studio New York statt. 2004 wurde The Woodsman – Der Dämon in mir mit Kevin Bacon und Kyra Sedgewick verfilmt und zum internationalen Kritikererfolg.
Steven Fechter wurde 1949 in Kalifornien geboren und lebt mit seiner Frau im East Village, Manhattan. Zu seinen bisher aufgeführten Stücken gehören The Mentee (The Workshop Theater), Schiele (Ohio Theatre, NYC) über das Leben des Künstlers Egon Schiele sowie The Land-Surveyor (Westbeth Theatre, NYC), das auf Kafkas Das Schloss basiert, The Golden Aurora (NYC Fringe Festival), The Fiend (Ensemble Studio Theatre’s 2009 Octoberfest, NYC) und The Commission (Die Kommission), das im Oktober 2008 am Theater Bielefeld zu seiner deutschsprachigen Erstaufführung kam. Sein Stück The Last Cigarette (veröffentlicht bei SamuelFrench Inc.) wurde landesweit in den USA aufgeführt. Fechter war Hausautor bei Yaddo und bei New River Dramatists. Er ist Mitglied der The Workshop Theatre Company und The Dramatists Guild.

Unter dem Motto The Great Recession hat das Flea Theater in New York City im Sommer 2009 bei sechs namhaften amerikanischen Nachwuchsdramatikern (Sheila Callaghan, Erin Courtney, Thomas Bradshaw, Will Eno, Itamer Moses und Adam Rapp) ein Kurzstück in Auftrag gegeben, um aktuell auf die globale Finanzkrise zu reagieren. Im Format des »10- Minute-Plays« sind Minidramen entstanden, die Ende 2009 in der Spielstätte in Downtown Manhattan zur Uraufführung kamen.
Die Stücke beschreiben die Krise in verschiedenen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens der US-amerikanischen Gesellschaft: Eine hungernde 11er-WG in einem alten Studioapartment in Manhattan, ein unglückliches Paar in ihrem Wohnzimmer, Arbeitslose und Arbeitssuchende, Studenten, Berufstätige und Künstler, die vor laufender Kamera in einer TV-Sendung zur aktuellen Rezession befragt werden, Macht und Ohnmacht von Gelddruckern und Geldmanagern bei der Arbeit, Angst, Job und Wohnung zu verlieren, während einer Szenenprobe. Die sechs Minidramen, zwischen beißender Satire, psychologischem (Sozio)drama und absurder Science Fiction, spiegeln die kulturelle Vielfalt der »Salad Bowl« New York und entwerfen zugleich ein brandaktuelles Panorama über Opfer, Macher und Beobachter der globalen Krise.

Alle Kurzstücke werden beim Festival VOICES OF CHANGE zum ersten Mal in deutscher Sprache gezeigt und szenisch eingerichtet.

www.theater-bielefeld.de

Pazz2010PAZZ 2010:
2. Performing Arts Festival am Oldenburgischen Staatstheater (24. April bis 2. Mai 2010 )

Die erfolgreiche Premiere von PAZZ 2008 hat nicht nur Oldenburg kräftig auf der Festivallandschaft markiert, PAZZ hat in der Zwischenzeit weitergelebt. Die Idee, mit einem bunten und lebendigen Festival einen Marktplatz zu öffnen, hat dazu geführt, dass künstlerische Freundschaften entstanden sind, die mit großer Energie gepflegt werden und Ertrag bringen: Allein fünf Koproduktionen sind bei PAZZ 2010 zu erleben. Die jeweils einzigartigen Elemente eines Festivals, das in seinen Formaten und künstlerischen Ansätzen so vielgestaltig ist wie sein Festivallogo (und wie unsere Wirklichkeit, die sie spiegeln), haben begonnen sich miteinander zu verknüpfen. So ist ein Netz entstanden, das immer kräftiger und tragfähiger wird. Künstler, die bei PAZZ 08 gespielt haben, geben in diesem Jahr Workshops oder sind erneut mit einer Produktion vertreten, so u. a. Analogue, Theatre Replacement, Berlin und Volker Gerling.
Neben den  ›Großen‹ der Szene wie Suse Wächter, Gob Squad, Rimini Protokoll, Tim Crouch und Jürgen Kuttner sind viel versprechende Nachwuchsperformer wie Boris Nikitin oder das internationale Performance-Kollektiv 1927 dabei.

Bei PAZZ IN PROGRESS liegt das Augenmerk auf den Arbeitsprozessen, deren Präsentation, kein fertiges Stück, am Ende der Probenphase zu besichtigen ist. Die verschiedenen Produktionsweisen eines Staatstheaters und der freien Gruppen können sich dabei gegenseitig befruchten: »Finally an answer how a big house and a smaller brother can match« befand die Gruppe Berlin beim letzten Mal. Der eigentliche Gewinner dieses Austauschs aber ist natürlich das Publikum. Denn in neun prall gefüllten Festivaltagen erwartet die Zuschauer in Oldenburg nicht nur eine aufregende Mischung internationalen Theaters und unterschiedlichster Kunstformen, sondern auch die seltene Gelegenheit, mit allen Künstlern ins Gespräch zu kommen – nach den Vorstellungen und im Festivalzentrum.

www.pazzfestival.de

Theatertreffen Berlin: 7. bis 23. Mai 2010

Die Jury des Theatertreffens hat die Auswahl der zehn bemerkenswertesten Inszenierungen der vergangenen Saison im deutschsprachigen Raum getroffen.

Die Auswahl:
Deutsches Theater Berlin | Regie Andreas Kriegenburg: Diebe von Dea Loher

Schauspielhaus Graz | Regie Viktor Bodó:
Die Stunde da wir nichts voneinander wussten von Peter Handke, Bearbeitung Viktor Bodó

Thalia Theater, Hamburg | Regie Stephan Kimmig:
Liebe und Geld von Dennis Kelly

Thalia Theater, Hamburg in Koproduktion mit Schauspiel Köln | Regie Nicolas Stemann:
Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie von Elfriede Jelinek

Schauspiel Köln | Regie Karin Beier:
Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen von Ettore Scola und Ruggero Maccari

Schauspiel Köln | Regie Johan Simons, Paul Koek:
Kasimir und Karoline von Ödön von Horváth
Koproduktion NT Gent und De Veenfabriek

Münchner Kammerspiele | Regie Luk Perceval:
Kleiner Mann – was nun? von Hans Fallada

Burgtheater, Wien | Konzept und Regie Kelly Copper & Pavol Liska / Nature Theater of Oklahoma:
Life and Times – Episode 1

Burgtheater, Wien | Regie Roland Schimmelpfennig: Der goldene Drache von Roland Schimmelpfennig

Wiener Festwochen | Regie Christoph Marthaler:
Riesenbutzbach. Eine Dauerkolonie
Ein Projekt von Christoph Marthaler und Anna Viebrock


Zur Jury gehören in diesem Jahr die Theaterkritikerinnen und -kritiker Eva Behrendt, Jürgen Berger, Wolfgang Höbel, Stefan Keim, Ellinor Landmann, Andres Müry und Christopher Schmidt.

„Anhand der nominierten Produktionen wird deutlich,“ so Iris Laufenberg, Leiterin des Theatertreffens, „dass in der deutschsprachigen Theaterlandschaft nicht nur internationale Koproduktionen und länderübergreifend arbeitende Regisseure immer selbstverständlicher werden, sondern dass diese zunehmend auch von Projekten geprägt ist, die bereits in einem internationalen Kontext entstehen, wie Die Stunde da wir nichts voneinander wußten in der Bearbeitung von Viktor Bodó in Zusammenarbeit mit der Szputnyik Shipping Company Budapest oder Life and Times des Nature Theater of Oklahoma.“

Das Theatertreffen 2010 wird offiziell am Freitag, den 7. Mai 2010, im Haus der Berliner Festspiele eröffnet. Neben den 10 ausgewählten Inszenierungen wird ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Diskussionen, Preisverleihungen, Konzerten, Partys die deutschsprachigen und internationalen Gäste in das Haus der Berliner Festspiele locken. Die Talente-Plattformen des Theatertreffens – der Stückemarkt mit szenischen Lesungen neuer europäischer Stücke, das Internationale Forum und das Theatertreffen-Blog – bieten Gelegenheit zum Austausch für junge Theaterleute aus dem In- und Ausland.

Die Zusammenarbeit mit 3sat und dem ZDFtheaterkanal geht in ihr erfolgreiches 15. Jahr, wieder werden einige der ausgewählten Inszenierungen im Mai in 3sat ausgestrahlt. Bereits zum 14. Mal wird im Rahmen des Theatertreffens der 3sat-Preis verliehen.

Seit 2004 wird das Theatertreffen gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

www.theatertreffen-berlin.de

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