Theater: abalon, one nite in bangkok
 

abalon, one nite in bangkok

von:
Fritz Kater
Uraufführung: 8. Januar 06 (Frankfurt, schauspielfrankfurt)

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt:


Regie:
Peter Kastenmüller
Bühne: Michael Graessner
Kostüme: Magdalena Musial
Video: Tobias Yves Zintel
Dramaturgie: Peter Kroher
Regieassistenz: Florian von Hoermann
Bühnenbildassistent: Britta Kloß
Kostümassistenz: Katja Strohschneider

Darsteller:
Abalon:
Bert Tischendorf
Bruder: Gunnar Teuber
Lin: Hsiao yin Wang
Mia: Chun hui Hsieng
Der Drache:
Sandra Bayrhammer

Premiere: 8. Januar 06

Besprechung des Stücks


Abalon ist Comic-Zeichner und lebensmüde. Sein älterer Bruder ist zu Besuch in Bangkok. Dort lernen sie zwei Schwestern kennen. In einer einzigen Nacht passiert Entscheidendes. Doch ist es Wirklichkeit oder der Phantasie des Zeichners entsprungen? Komödie oder Tragödie? All dies bleibt offen. Der Zuschauer kann selbst entscheiden, in welche Welt er die Ereignisse einordnen möchte.

Peter Kastenmüller, dessen Inszenierung von // Die Räuber im Großen Haus auch nach anderthalb Jahren immer ausverkauft ist, führt Regie in Fritz Katers neuem Stück. Fritz Katers Stücke gehören zu der zeitgenössischen Theaterliteratur, die regelmäßig ausgezeichnet werden („zeit zu lieben, zeit zum sterben“ wurde 2003 von der Redaktion der Zeitschrift Theater heute zum deutschsprachigen Stück des Jahres gekürt) und Erfolge auf wichtigen Theaterfestivals feiern.

Stückauftrag im Rahmen der Frankfurter Positionen – eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung

abalon, one nite in bangkok ist eine Koproduktion mit dem National Theatre Taipeh, Taiwan.  

Aktuelle Termine (externer Link)


Peter Kastenmüller
Geboren 1970 in München.
Nach seinem Studium der Philosophie gründete er 1994 die freie Theatergruppe "Particular Order" in München, mit der er das Projekt "Peter Gynter/Schnitte/Gehen wir" nach Ibsens "Peer Gynt" auf die Bühne brachte.
1995 war er Assistenz am Schauspielhaus Leipzig bei Wolfgang Engel. Dort entstanden auch eigene Arbeiten, u.a. "Engel" (Simone Schneider, 1996); "Puzzle Lenz" (Georg Büchner, 1997); "Faserland" (Christian Kracht, 1997); "15 Jahre Kohl, Neuland" (Simone Schneider, 1998); "Der Totmacher" (Farin/Karmaker, 1998) und "Das Ballhaus" (Menschigg/Kastenmüller, 1999).
Am Jungen Theater Göttingen inszenierte er 1999 "Julies End" von August Strindberg.

Seit 2001 ist er fester Hausregisseur am Staatstheater Kassel. Hier inszenierte er "Die Gerechten" (Albert Camus, 1999); "Warten auf Godot" (Samuel Beckett, 2000); "Das Geld liegt auf der Bank" (Curth Flatow, 2000); "Solaris" (Stanislaw Lem, 2001); "Ella" (Herbert Achternbusch, 2001); "Ladies Night" (Sinclair/McCarten, 2001); "Mörderinnenballaden, Musikalischer Streifzug durch die Welt der ungerechten Liebe" (2001); "Die zehn Gebote. IV. Begehren" (nach Kieslowski/Piesiewicz, 2002) und "Leonce und Lena" (Georg Büchner, 2002).

Am schauspielhannover inszenierte er während des Autorenfestivals Dramatik 01 Joachims Bessings "Bad", die Deutschsprachige Erstaufführung von Vladimir Nabokovs "Lolita" und Schillers "Die Jungfrau von Orleans".

Letzte Arbeiten waren außerdem "Der Marquis von Keith" an den Münchner Kammerspielen und "we are camera" am schauspielfrankfurt (2003).

In der Spielzeit 2004/2005 des schauspielfrankfurt führt Kastenmüller bei Schillers „Die Räuber“ und bei Michel Houellebecqs „Plattform“ Regie.
       [Texte: schauspielfrankfurt]