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Wer hat Angst vor Virginia Woolfe ? schauspielfrankfurt Sabine Waibel, Jan Neumann, Joachim Nimtz
Foto: Alexander Paul Englert
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Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt:
Die Hysterie ist kein Phänomen der Pathologie und kann in jeder hinsicht als höchste
expressive Möglichkeit angesehen werden. Louis Aragon, André Breton
Premiere: 4. März 2006
Regie: Martin Nimz Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Jutta Kreicher Licht: Nicol Hungsberg Dramaturgie: Sibylle Baschung
Regieassistenz: Simon Solberg Bühnenbild- und Kostümassistenz: Antje Goldmann
Darsteller:
Martha: Sabine Waibel George: Joachim Nimtz Putzi (Honey): Nadja Dankers Nick: Jan Neumann
Martha und George. Nick und Putzi. Sie hätten alles, was es zum Glücklichsein braucht: Job, Beziehung und ein schönes Haus. Und unerfüllte Ansprüche – an das Leben und
den Partner. Grund genug, sich nicht nur gegenseitig das Dasein zur Hölle zu machen, sondern auch die Lebenslügen und Illusionen anderer zu zerschmettern. George hat es
bis zum Geschichtsprofessor gebracht. Immerhin. Intelligent, aber kein Draufgänger. Das ist Marthas Problem. Denn diese hatte Großes mit ihm vor.
Mit bitterbösem Humor und abgrundtiefer Leichtigkeit beschreibt Edward Albee einen Ehekrieg, in dem sich George auf seine Art als gnadenloser Kämpfer behauptet. In einem
nächtlichen Showdown verschießen die beiden Streithähne ihr letztes Pulver, entblößen in perfiden Spielchen ihre intimsten
Schwachstellen, das rücksichtslose Karrierestreben des jung-dynamischen Nick und die neurotische Persönlichkeit der naiv-angepaßten Putzi. Aller Lebenslügen beraubt,
bleibt der bloße Mensch, die Liebe – und die Angst vor neuen Perspektiven.
Martin Nimz Regisseur, geboren 1956 in Brandenburg.
Martin Nimz studierte Schauspiel an der Staatlichen Schauspielschule Rostock und war anschließend als Schauspieler und Regisseur u. a. in Gera, Eisenach, Rostock und Berlin engagiert.
Von 2002 - 2004 war Martin Nimz Schauspieldirektor und Regisseur am Staatstheater Kassel.
Außerdem inszenierte er u. a. am Landestheater Württemberg-Hohenzollern Henrik Ibsens Ein Volksfeind, Theodor Fontanes Effi Briest und Die Nacht des Leguan, am
Staatstheater Cottbus Friedrich Schillers Kabale und Liebe.
Am Theater der Stadt Heidelberg inszeniert Martin Nimz in der Spielzeit 2005/2006 Die Räuber, Effi Briest und Woyzeck.
Schauspielfrankfurt
Spielzeit 2003/2004 Pinocchio von Carlo Goldoni
Spielzeit 2005/2006 Die Gerechten von Albert Camus
Wer hat Angst vor Virginia Woolf? von Edward Albee
Spielzeit 2006/2007 Hexenjagd von Arthur Miller Der Auftrag von Heiner Müller
Spielzeit 2007/2008 Die Wahlverwandtschaften, nach J.W. Goethe Sommergäste von Maxim Gorki
Sibylle Baschung geb. 1972 in Grenchen (Schweiz)
Ausbildung
Studium der Germanistik, Mittleren und Neueren Geschichte an der Universität Basel.
Dramaturgie
Produktionsleitung und Öffentlichkeitsarbeit bei freien Theaterprojekten in der Schweiz 1998/99 Regieassistentin am Theater Basel (Schauspieldirektion Stefan Bachmann)
2000 Magisterabschluss 2000/01 Dramaturgieassistentin und Dramaturgin am Theater Neumarkt in Zürich (Intendanz Dünsser / Kuckla)
Mit Beginn der Intendanz von Elisabeth Schweeger 2001 Dramaturgieassistentin, seit der Spielzeit 2003/04 Dramaturgin am schauspielfrankfurt.
Nadja Dankers Geboren am 20. Mai 1981 in Hamburg
Ausbildung Abitur
2000-2004 Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Thetaer Hamburg
Theater
Hamburger Kammerspiele, Thalia Gaußstraße, Neues Cinema HH, Thalia Theater, Kampnagel Hamburg, Zeisehallen Hamburg, Theater Lübeck, Staatstheater Kassel, Landestheater Tübingen
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Nadja Dankers Das Foto stammt aus dem schauspielfrankfurt Projekt “Between Work and Paradise”
by Alexander Paul Englert © Alexander Paul Englert
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Von der Spielzeit 2005/2006 bis zur Spielzeit 2008/2009 festes Ensemblemitglied am schauspielfrankfurt
Spielzeit 2005 / 2006
Die Gerechten von Albert Camus; Regie Martin Nimz; Rolle: Dora Egmont von Johann Wolfgang Goethe; Regie: Armin Petras; Rolle: Klärchen
Wer hat Angst vor Virginia Woolfe? von Edward Albee, Regie: Martin Nimz, Rolle: Putzi
Spielzeit 2006/2007 Fahrenheit 451 nach dem Roman von Ray Bradbury, Regie: Florian Fiedler, Rolle: Mildred Hexenjagd von Arthur Miller, Regie: Martin Nimz, Rolle: Mary Warren
Gotthelm oder Mythos Claus von Michael Lentz, Uraufführung, Regie: Christiane J. Schneider, Rolle: An- und Ausziehclaus
Hinkemann von Ernst Toller, Regie: Christof Nel, Rollen: Fränze u.a.
Spielzeit 2007/2008 Jugend ohne Gott nach dem gleichnamigen Roman von Ödön von Horváth, Regie: Julia Hölscher, Rolle: Frau Feldwebel Kredit von Jan Neumann, Uraufführung, Regie: Jan Neumann, Rolle: Cosima, Nanni Das Schloss nach dem Romanfragment von Franz Kafka, neue Bearbeitung vo Marcel Luxinger und Tomas Schweigen, Regie: Tomas Schweigen
Extremities von William Mastrosimone, Regie: Sarah Kortmann, Rolle: Marjorie
Spielzeit 2008/09 Das Kätchen von Heilbronn von Jens Groß nach Heinrich von Kleist, Regie: Christiane J. Schneider, Rolle: Käthchen Die Valentin-Methode. EinHumor-Labor, Regie:Tomas Schweigen
apartment666.com, Regie: Robert Lehniger
Die Stunde da wir nichts voneinander wussten von Peter Handke, Choreographie und Bühne: Wanda Golonka
Jan Neumann Geboren 1975 in München.
Ausbildung
Hochschule für Musik München/Bayerische Theaterakademie "August Everding", Abschluß 1998
Theater Bayerisches Staatsschauspiel, München:
Die Dreigroschenoper, von Bertolt Brecht, Regie: Klaus Emmerich; Rollen: Die Platte, Bettler, Konstabler Komiker, von Trevor Griffiths; Regie: Anselm Weber; Rolle: Ged Murray
Preparadise sorry now, von Rainer Werner Fassbinder; Regie: Anselm Weber Die tätowierte Rose, von Tennessee Williams; Regie: Hans Neuenfels; Rolle: Giuseppina
Die Gelehrtenrepublik, von Arno Schmidt, Regie: Carlos Manuel, Rollen: Major Bancroft, Fliegende Köpfe, Charleys Uhr, Uspenskij
Clavigo, von Johann Wolfgang Goethe, Regie: Cornelia Crombholz, Rolle: Carlos Karl Hetmann, der Zwergiese, von Frank Wedekind, Regie: Alexander Lang, Rolle: Fritz
Woyzeck, von Georg Büchner, Regie: Stéphane Braunschweig, Rolle: Andres Kohlhaas, von Heinrich von Kleist, Regie: Carlos Manuel, Rolle: Herse
Frau Schlemihl und ihre Schatten, von Hans Neuenfels, Regie: Hans Neuenfels, Rolle: Heinrich Ein Volksfeind, von Henrik Ibsen, Regie: Thirza Bruncken, Rolle: Billing
Ein Sommernachtstraum, von William Shakespeare, Regie: Armin Petras, Rolle: Tom Schnauz, Wand
Seit derSpielzeit 2001/2002 festes Ensemblemitglied des schauspielfrankfurt.
Spielzeit 2001/2002: Gold - 92 bars in a crashed car, von Petzer Greenaway und Saskia Bodekke, Regie: Saskia Bodekke, Rolle: Video-"Talking-Heads"
Mit vollem Munde, von Wanda Golonka, Regie: Wanda Golonka Kollateralschäden, von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel Fliegen auf der Zunge, von Werner Fritsch
La vie de bohème, nach dem gleichnamigen Film von Aki Kaurismäki und dem Roman von Henri Murger, Regie: André Wilms Woyzeck, von Georg Büchner, Regie: Stéphane Braunschweig, Rolle: Andres
Raststätte oder Sie machen's alle, von Elfriede Jelinek, Regie: Monika Gintersdorfer, Rolle: Herbert
Wallenstein, von Friedrich Schiller und Gottfried Greiffenhagen, Regie: Anselm Weber, Rolle: Rittermeister Neumann, Wallensteins Adjutant, 2. Dragoner
Die Cenci, von Antonin Artaud, Regie: Dimiter Gotscheff, Rolle: Giacomo
Spielzeit 2002/2003: Die Frankfurter Verlobung, von Matthias Beltz, Regie: Anselm Weber, Rolle: Polizist Benny
Maria Magdalena, von Friedrich Hebbel, Regie: Armin Petras, Rolle: Wolfram, ein Kaufmann
Die Schneekönigin, von Jewgenij Schwarz nach Hans Christian Andersen, Regie: Mark Zurmühle Finnisch, oder Ich möchte dich vielleicht berühren, von Martin Heckmanns, Regie: Anna Schildt
Erreger, von Albert Ostermaier, Regie: Fanny Brunner
Spielzeit 2003/2004: Die Logik des Zerfalls, von Samuel Beckett, Regie: André Wilms
Pinocchio, von Carlo Collodi, Regie: Martin Nimz, Rolle: Pinocchio Salome, von Marc von Henning nach Oscar Wilde, Regie: Marc von Henning, Rolle: Nazarener
Spielzeit 2004/2005: Die Räuber, von Friedrich Schiller, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Schwarz Die Mondtücher, von F. K. Waechter, Regie: Anna Maslowski, Rolle: Theaterdirektor
Kollektives Lesen eines Buches mit Hilfe deer Imagination in Frankfurt, nach Das Eis von Vladimir Sorokin , Regie: Alvis Hermanis
Die Wildente, von Henrik Ibsen, Regie: Anselm Weber, Rolle: ein dünnhaariger Herr
In der Spielzeit 2004/2005 führte Jan Neumann am schauspielfrankfurt bei Goldfischen (Jan Neumann) und bei Herr Kolpert (David Gieselmann) Regie.
Spielzeit 2005/2006:
Die schmutzigen Hände, von Jean-Paul Sartre, Regie: Christiane J. Schneider, Rolle: Georg Egmont, von Johann Wolfgang Goethe, Regie: Armin Petras, Rolle: Zimmermeister, Bürger von Brüssel
Dunkel allerorten (Ciemno Wszedzie), von Pawel Sala, Regie: Pawel Miskiewicz Wer hat Angst vor Virginia Woolfe? von Edward Albee, Regie: Martin Nimz, Rolle: Nick
Spielzeit 2006/2007
Regie seines Bühnenwerks Liebesruh im Kleinen Haus
Spielzeit 2007/2008 Regie der Stückentwicklung Kredit im Kleinen Haus
Spielzeit 2008/2009 Regie seines Bühnenwerks
Herzschritt im Kleinen Haus
Jan Neumann ist seit der Spielzeit 2008/09 Hausregisseur am Nationaltheater Mannheim.
Eigene Stücke:
Die Nacht dazwischen goldfischen Liebesruh Kredit Herzschritt
Sabine Waibel geboren 1972 in Wien.
Ausbildung am Konservatorium in Wien.
Theater (Auswahl)
Nach der Ausbildung freie Theater- und Filmarbeit: u.a. am Ensembletheater in Wien beim Theaterfestival Avignon, am "BAT" der Ernst-Busch-Schule Berlin.
Festes Engagement am Theater der Landeshauptstadt St. Polten, Österreich
1997 - 2001 festes Engagement am Staatstheater Braunschweig.
Rollen dort u.a. die Hermione und deren Tochter in William Shakespeares Wintermärchen, die Natalie in Heinrich von Kleists Prinz von Homburg, Marianne in Ödön von Horvaths Geschichten aus dem Wiener Wald, Jelana in Anton Cechovs Onkel Wanja, sowie in Uraufführungen von Oliver Bukowski und Klaus Chatten.
Ab der Spielzeit 2001/2002 festes Engagement am Staatstheater Kassel. Dort spielte sie u.a. die Agnes Sorel in Friedrich Schillers Die Jungfrau von Orleans (Regie: Armin Petras), diverse Rollen in der Uraufführung von Volker Brauns Limes. Mark
Aurel (Regie: Sebastian Baumgarten), die Rosetta in Georg Büchners Leonce und Lena (Regie: Peter Kastenmüller), sowie die Rita in Armin Petras Inszenierung von Henrik Ibsens Klein Eyolf.
Seit der Spielzeit 2005/2006 freie Schauspielerin.
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Sabine Waibel Das Foto stammt aus dem schauspielfrankfurt Projekt “Between Work and Paradise”
by Alexander Paul Englert © Alexander Paul Englert
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Schauspielfrankfurt Spielzeit 2005/2006: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? von Edward Albee, Regie: Martin Nimz, Rolle: Martha
Spielzeit 2006/2007: Hörst du mein heimliches Rufen von Thomas Jonigk, Regie: Tina Lanik, Rolle: Die junge Frau, ledig
Hexenjagd von Arthur Miller, Regie: Martin Nimz, Rolle: Elizabeth Proctor
Gotthelm oder Mythos Claus von Michael Lentz, Uraufführung, Regie: Christiane J. Schneider, Rolle: Roboterclaus
Hinkemann von Ernst Toller, Regie: Christof Nel, Rolle: Grete Hinkemann
Spielzeit 2007/2008 Die Wahlverwandtschaften, nach J.W. Goethe, Regie: Martin Nimz, Rolle: Charlotte
Ulrike Maria Stuart von Elfriede Jelinek, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Gudrun / Elisabeth Gertrud nach dem Roman von Einar Schleef (eingeladen zum Berliner Theatertreff 2008); Regie: Armin Petras, Rolle: Gertrud 2
Sommergäste von Maxim Gorki, Regie: Martin Nimz, Rolle: Julija Filipowna
Rausch (Verbrechen und Verbrechen), Komödie von August Strindberg, Regie: Olaf Altmann, Rolle: Henriette
Spielzeit 2008/2009 Amphitryon nach Molière von Heinrich von Kleist, Regie: Florian Fiedler, Rolle: Alkmene
Herzschritt von Jan Neumann, Regie: Jan Neumann, Rolle: Sabine
Warum wir also hier sind von Michael Lentz, Regie: Niklaus Helbling, Rolle: Friederike Opening Night nach dem Film von John Cassavetes, Regie: Armin Petras, Rolle: Susan (Carla)
Der Grimm-Code, urbaner Märchenhriller frei nach den gebrüdern Grimm, Regie: Simon Solberg Die Stunde da wir nichts voneinander wussten von Peter Handke, Choreographie und Bühne: Wanda Golonka
www.schauspielfrankfurt.de (externer Link)
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