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Theater: Was ihr wollt
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Was ihr wollt (Twelfth Night; or What You WilI Komödie in fünf Akten
Von: William Shakespeare (1564 - 1616)
Erste gesicherte Aufführung: 2. Februar 1602 (London, Middle Temple)
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Zur Inszenierung des Schauspielhaus Zürich:
Premiere: 11. März 10 (Pfauen)
Regie: Barbara Frey Bühnenbild:
Penelope Wehrli Kostüme: Bettina Walter Lichtdesign: Rainer Küng Dramaturgie: Thomas Jonigk Regieassistenz: Hannes Weiler
Bühnenbildassistenz: Nadia Schrader Kostümassistenz: Agnes Raganowicz Soufflage: Gabriele Seifert Inspizienz: Aleksandar Sascha Dinevski
Besetzung:
Orsino, Herzog von Illyrien: Frank Seppeler Viola, später verkleidet als Cesario: Nina Hoss Sebastian, Violas Zwillingsbruder: Franziska Machens
Kapitän, Violas Retter Anonio, Sebastians Retter: Sean McDonagh Olivia, eine Gräfin: Caroline Peters Maria, Olivias Kammermädchen: Friederike Wagner
Malvolio, Olivias Haushofmeister: Michael Maertens Sir Toby Belch, Olivias Onkel: Aurel Manthei Sir Andrew Aguecheek: Patrick Güldenberg
Curio, Diener des Herzogs: Fabian Julia Kreusch Clown: Robert Hunger-Bühler
Am Anfang steht ein Schiffbruch. Am Ende der Ehehafen. Dazwischen nimmt eine fulminante
Verwechslungskomödie ihren Lauf, deren Protagonisten leider wenig zu lachen haben. Barbara Freys Inszenierung von William Shakespeares WAS IHR WOLLT wird am 11. März im Pfauen Premiere
feiern. Die Rolle der Viola spielt Nina Hoss, eine der gefragtesten deutschsprachigen Theater- und Filmschauspielerinnen. Nina Hoss arbeitete schon mehrfach mit Barbara Frey zusammen: So
spielte sie die Franziska in „Minna von Barnhelm“, die Titelrolle der „Medea“ und die Lotte in Botho Strauss’ „Gross und klein“. Für ihre Medea wurde sie 2006 mit dem Gertrud-Eysoldt-Ring
ausgezeichnet. Der Durchbruch als Filmschauspielerin gelang Nina Hoss 1996 mit ihrer Verkörperung der Rosemarie Nitribitt in Bernd Eichingers Film „Das Mädchen Rosemarie“, für die sie mit der
Goldenen Kamera als Beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet wurde. Grosse Publikumserfolge verzeichnete sie u.a. auch mit den Filmen „Die weisse Massai“ (Regie Hermine Huntgeburth),
„Nackt“ (Regie Doris Dörrie) und „Anonyma“ (Regie Max Färberböck). Für die Filme „Toter Mann“ 2003 und „Wolfsburg“ 2005, beide in der Regie von Christian Petzold, wurde Hoss jeweils mit dem
Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Für ihre Verkörperung der Yella in Christian Petzolds gleichnamigem Film erhielt sie auf der Berlinale 2007 den Silbernen Bären als beste Schauspielerin
sowie 2008 den Deutschen Filmpreis. Zurzeit ist Nina Hoss am Deutschen Theater Berlin in der Uraufführung von Lukas Bärfuss' Stück „Öl“ (Regie: Stephan Kimmig) zu sehen. [©
Schauspielhaus Zürich]
www.schauspielhaus.ch
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Zur Inszenierung der Dramatischen Bühne, Frankfurt
Premiere: 24. Oktober 08
Text und Regie:
Thorsten Morawietz Technik: Nina Koempel, Prisca Ludwig Bühnenbild: Simone Greiß Musik: Armin Drogat, Sebastian Huther Kostümentwürfe: Prisca Ludwig
Kostüme: Evi Schnatz, Anneliese Meister, Désirée Piniella
Ensemble: Narr: Armin Drogat Gräfin Olivia: Simone Greiß Sir Andreas Bleichenwang:
Sebastian Huther Fürst Orsino, Malvolio: Julian König Cesario, Viola: Sarah Kortmann Sir Tobias Rülps: Thorsten Morawietz
sowie die "Kinder des Olymp"
Besprechung auf kulturfreak.de
Was ihr wollt Dramatische Bühne Frankfurt Ensemble Foto: Dramatische Bühne
"Die unsterblich Komödie um Schein und Sein als bunter Traum zwischen Melancholie und Leichtigkeit. Die bittersüße Romanze zwischen dem liebeskranken Fürsten Orsino und der
als Mann verkleideten Hosenrolle Viola als Parabel über Selbstbetrug und Liebesrausch.
Zwischen irrsinniger Komödiantik und galligem Ernst pendelnd, werden Abgründe der menschlichen Seele voller Gedankenpracht und Sinneslust ausgelotet. In Shakespeares kleinem
Welttheater wird der ganze Kosmos von Liebe, Lust und Leidenschaft durchschritten, voller Musik und Slapstick, voller Tiefsinn und traurigen Narreteien.
Mit eigens erstellten Filmsequenzen mit den Original Live-Schauspielern, welche in das Stück integriert werden, entsteht ein kunstvoller Mix aus Theater und Spielfilm, bei dem man
nicht mehr weiß, was Trug ist und was Wirklichkeit."
Exzess Halle, Leipziger Straße 91, Frankfurt-Bockenheim
www.dramatische-buehne.de
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Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt:
Premiere: 2. November 07
Regie: Corinna von Rad Bühne:
Ralf Käselau Kostüme: Sabine Blickenstorfer Musik: Martin Schütz Licht: Nicol Hungsberg Dramaturgie: Sibylie Baschung Regieassistenz:
Lilli-Hannah Hoepner Bühnenbildassistenz: Julia Plickat Kostümassistenz: Katharina Tasch Souffleuse: Alexandra zu Stolberg Inspizienz: Joachim Möller
Ton: Philipp Batereau, Inga Lüth, Arnim Streek Maske: Patricia Dietz, Karin Junghardt, Lutz Paschke Technische Produktionsleitung:
Josef Dreker / Laura van Haperen Technische Einrichtung: Nikola Ramie Requisite: Jens Schönherr, Helmut Stumvoll Regiehospitanz: Nicole Peinz
Kostümhospitanz: Mareike Wehrmann Dramaturgiehospitanz: Lisa Danulat, Lea Schiel
Besetzung:
Orsino, Herzog von Illyrien: Christian Kuchenbuch
Curio, im Dienst des Herzogs: Andreas Bittl Viola, später verkleidet als Cesario: Sandra Bayrhammer Sebastian, ihr Zwiilingsbruder:
Bert Tischendorf Antonio, Freund und Lebensretter Sebastians: Wolfgang Gorks Olivia, eine Gräfin:
Olivia Grigolli Maria, ihre Gesellschafterin: Georgia Stahl
Sir Toby Rülps, ihr Onkel: Roland Bayer
Sir Andrew Leichenwang, einer ihrer Verehrer: Sebastian Schindegger Malvolio, ihr Verwalter:
Oliver Kraushaar Narr: Matthias Redlhammer
Besprechung auf kulturfreak.de
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Was ihr wollt schauspielfrankfurt Olivia (Olivia Grigolli), Malvolio (Oliver Kraushaar),
Sir Toby Rülps (Roland Bayer), Sir Andrew Leichenwang (Sebastian Schindegger) Foto: Alexander Paul Englert
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Bei einem Schiffsunglück vor der Küste llyriens scheint Sebastian, der Zwillingsbruder von Viola, ums Leben gekommen zu sein. Viola, die das Unglück überlebt hat, tritt als Junge
verkleidet in die Dienste Orsinos, der über Illyrien herrscht. Orsino ist in die Gräfi n Olivia verliebt, die aus Trauer um ihren toten Bruder das Liebeswerben zurückweist. Viola (die sich
jetzt Cesario nennt) soll nun für Orsino um Olivias Gunst werben. Olivia verliebt sich jedoch in den »jungen Mann« Cesario, während Cesario / Viola Gefallen am Herzog gewonnen
hat. Die Ereignisse überschlagen sich, als Sebastian – der den Schiffbruch doch überlebt hat – auftaucht und für Cesario gehalten wird. Olivia trifft auf Sebastian, verwechselt ihn mit
Orsinos Boten und heiratet ihn Hals über Kopf. Es kommt zum Showdown: Orsino droht, den vermeintlich untreuen Diener zu töten, was durch das Auftreten Violas jedoch verhindert
wird. Die Verwechslungen klären sich auf, Sebastian bleibt bei Olivia, Orsino verspricht Viola zu heiraten. Ein Spiel über die Illusionen der Liebe, in dem jeder den Selbst-Täuschungen
erliegt. Und eine der schönsten Komödien der Welt. [© schauspielfrankfurt]
Olivia Grigolli geboren in Innsbruck
dort bereits während der Schulzeit private Schauspielausbildung. Gleich im Anschluss erstes Engagement. Unter der Intendanz Baumbauer ans Residenztheater nach München; dann
Gastengagements in Wien, Stuttgart und Düsseldorf. Von 1992-98 Festengagement an der Volksbühne Berlin bei Frank Castorf. Nach einem Gastengagement in Basel geht sie fünf
Jahre fest ans Zürcher Schauspielhaus unter Christoph Marthaler. Seit 2005 wohnt sie wieder in Berlin als freie Schauspielerin. Sie arbeitete u. a. mit Franz Xaver Kroetz, Herbert
König, Stefan Bachmann, Stefan Pucher, Christoph Marthaler und Jan Bosse.
Spielzeit 2005/2006 am Schauspielfrankfurt
Die Präsidentinnen von Werner Schwab, Regie: Jan Bosse, Übernahme vom Schauspielhaus Zürich, Rolle: Erna
Spielzeit 2007/2008 am Schauspielfrankfurt
Was ihr wollt von William Shakespeare, Regie: Corinna von Rad, Rolle: Olivia
www.schauspielfrankfurt.de
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Zur Inszenierung des Schauspielhaus Bochum:
Premiere: 19. Oktober 07
Regie: Elmar Goerden Bühne:
Silvia Merlo, Ulf Stengl Kostüme: Lydia Kirchleitner
Besetzung: Herzog Frederic, Duke Senior, Martext: Bernd Rademacher Amiens, Le Beau:
Henning Hartmann Charles, Silvius: Sascha Nathan Oliver de Boys: Mark Oliver Bögel Orlando de Boys: Christoph Pütthoff Jaques:
Margit Carstensen Adam, Audrey: Benno Ifland Touchstone: Alexander Maria Schmidt Corin: Klaus Weiss Flugkapitän: Franz Xaver Zach
Rosalind: Claude De Demo Celia: Anna Schäfer Phoebe: Maja Beckmann
www.schauspielhaus-bochum.de
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