Theater: Tod eines Handlungsreisenden
 

Tod eines Handlunsgreisenden (Death of a Salesman)

Von: Arthur Miller ( 17. Oktober 1915 - 10. Februar 2005)
Uraufführung: 10. Februar 1949 (New York, Morosco Theater)
Deutschsprachige Erstaufführung: 1. März 1950 (Wien, Theater in der Josefstadt)
 

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt:

Premiere:
22. Dezember 06

Regie: Florian Fiedler
Bühne: Jens Bürde
Kostüme und Video:
lsabel Robson
Licht: Jan
Walther
Dramaturgie: Jan Hein
Regieassistenz: Lilli-Hannah Hoepner
Ausstattungsassistenz: Hannah Platter
Kostümassistenz: Nadja Rudert
Souffleuse: Alexandra zu Stolberg
Inspizienz: Thomas Nossek
Ton: Inga Lüth,
Joachim Steffenhagen
Maske: Beate
Bauer
Technische
Einrichtung: Andreas Kremer
Technische
Produktionsleitung: Lauravon Haperen
Requisite: Markus Öhlinger,
Anja Becker
Regiehospitanz: Susanne Grünewald
Kostümhospitanz: Marie-Theres Thran

Besetzung:

Willy Loman: Christian Kuchenbuch
Linda:
Susanne Böwe
Biff:
Stefko Hanushevsky
Happy:
Moritz Peters
Bernhard:
Stefko Hanushevsky
Die Frau: Naomi Saint Rose
Charley:
Özgür Karadeniz
Onkel Ben:
Özgür Karadeniz
Howard Wagner:
Özgür Karadeniz

Besprechung auf kulturfreak.de

Tod eines Handlungsreisenden
schauspielfrankfurt
Christian Kuchenbuch (Willy Lohman), Naomi Saint Rose (eine Frau), Stefko Hanushevsky (Biff/Bernhard), Susanne Böwe (Linda) & Moritz Peters (Happy)
Foto: Alexander Paul Englert

Was geschieht, wenn einem Mann, der ein Leben lang an die Werte der bürgerlichen Gesellschaft glaubte, die Arbeit gekündigt wird? Der Bedrohungen sind viele: Prestigeverlust, Ruin der Familie, die Verzweiflung, nicht einmal mehr Achtung für sich selbst aufbringen zu können.
Der Tod eines Handlungsreisenden ist die Geschichte eines Mannes, der in geradezu grotesk-tragischer Verblendung versucht, am Traum vom bürgerlichen Glück festzuhalten und hierbei in das aussichtslose Verderben der unerbittlichen gesellschaftlichen Wirklichkeit stürzt. Der einstmals fähige »professional« muß konstatieren, daß all das, was er für verbindlich und erstrebenswert hielt, nur ein Traum gewesen war, ohne daß er jedoch von ihm lassen könnte. »The show must go on«, und ihr Name ist »American Dream«. [© schauspielfrankfurt]


Özgür Karadeniz
geboren am 10.6.1977 in der Türkei, aufgewachsen in Kiel

Ausbildung
1999 - 2002 Schauspielstudium an der Folkwang-Hochschule, Essen

Theater
Schauspielhaus Bochum Ronja Räubertochter

Theater an der Ruhr, Mülheim
Frühlingserwachen, Frank Wedekind, Regie: David Hevia


Seit der Spielzeit 2002/2003 festes Ensemblemitglied des Schauspielfrankfurt.

Spielzeit 2002/2003
Maria Magdalena von Friedrich Hebbel, Regie: Armin Petras, Rolle: Adam, ein Gerichtsdiener

Spielzeit 2003/2004
Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing, Regie: Armin Petras, Rolle: Paul Werner
Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß von Jean Luc Godard, Regie: Armin Petras, Rolle: Freund/Alter Mann
Pinocchio von Carlo Collodi, Regie: Martin Nimz, Rolle: Gepetto
Salome von Marc von Henning nach Oscar Wilde, Regie: Marc von Henning, Rolle: Jude

Spielzeit 2004/2005
Die Räuber von Friedrich Schiller, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Schufterle
Clockwork Orange von Anthony Burgess, Regie: Andre Thurnheim
Weisman und Rotgesicht von George Tabori, Regie: Michael Weber, Rolle: Rotgesicht
Lucretia Borgia von Victor Hugo, Regie: Armin Petras, Rolle: Oloferno Vitellozzo

Spielzeit 2006/2007
Die Jungfrau von Orleans von Friedrich Schiller, Regie: Simone Blattner, Rolle: La Hire, königlicher Offizier
König Arthur von Wolfgang Deichsel nach dem Original von John Dryden und mit Musik von Henry Purcell, Regie: Corinna von Rad, Rolle: Oswald
Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller, Regie: Florian Fiedler, Rollen: Charley, Onkel Ben, Howard Wagner
Falstaff, nach König Heinrich IV. und V. von William Shakespeare in der Übersetzung von Erich Fried, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Poins
Hundeherz nach der Novelle von Michail Bulgakow; nachtschwärmer, Regie: Lilli-Hannah Hoepner, Rolle: Bello / Bellow

Spielzeit 2007/2008:
Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing, Regie: Niklaus Helbling, Rollen: Coni (Maler), Angelo
Der Schneemann nach dem Roman von Jörg Fauser, regie: Dagmara Lutoslawska, Rolle: verschiedene
Ein Volksfeind von Henrik Ibsen, Regie: Florian Fiedler, Rolle: Billing, Redakteure
Elefant ein Projekt von Oliver Kraushaar
Sommergäste von Maxim Gorki, Regie: Martin Nimz, Rolle: Piotr Suslow
Retten Sie mich! Reden Sie! Irgendwas! Ein Cechov-Abend, Regie: Karin Neuhäuser

Spielzeit 2008/2009
Die Fledermaus von Johann Strauss, Regie: Karin Neuhäuser, Rolle: Alfred
Türke sucht das Superdeutschland, Regie: Florian Fiedler
Ein Mond für die Beladenen von Eugene O´Neill, Regie: Martin Nimz, Rolle: T. Stedman Harder
Der Grimm-Code, urbaner Märchenthriller frei nach den Gebrüdern Grimm, Regie: Simon Solberg
Die Stunde da wir nichts voneinander wussten von Peter Handke,Choreografie und Kostüm: Wanda Golonka

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