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Theater Stückeinfo: R
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Die Räuber
Von: Friedrich Schiller Uraufführung: 13. Januar 1782 (Mannheim)
Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:
Premiere: 18. Juni 2010
Regie: Harald Demmer Bühne: Oliver Kostecka Kostüme: Marion Hauer Bühnenmusik: Dennis Scheider Regieassistenz: Christian H. Voss
Regiehospitanz: Cecilia Knodt
Besetzung:
Maximilian Moor: Harald Heinz Karl Moor: Christian Higer Franz Moor: Michael Kamp Amalia:
Anja Schiffel Spiegelberg: Michael Klein Roller: Dennis Laubenthal Schufterle: Arne Obermeyer Pater: Heinz Harth Hermann
, Bastard von einem Edelmann: Cyrus Rahbar Anna, Dienerin des Grafen von Moor: Bernadette Süthold Schweizer: Jens Wachholz’ Nebenpersonen:
Cecilia Knodt, N.N.
Genial, die Geschichte vom bösen und vom guten Bruder: Intrigant, gierig und machtbewusst der eine, ein sittlich
fragwürdiger Räuberhauptmann der andere und dazwischen steht verloren die Liebe zu dem edlen Mädchen
Amalia. Der Reiz der Macht, die Lust an der Gefahr eines Lebens außerhalb der Normen, der Wunsch nach „Freiheit“ – Schillers Themen beschäftigen jede Generation.
www.kultur-bad-vilbel.de Burgfestspiele Bad Vibel 2010
Zur Inszenierung des Oldenburgischen Staatstheaters:
Premiere: 12. November 09
Inszenierung:
Marc Becker Bühne: Harm Naaijer Kostüme: Nora Tiesler Dramaturgie: Jörg Vorhaben
Mit:
Patrizia Wapinska; Vincent Doddema, Sascha Grub, Denis Larisch, Michael Pietsch
Schillers erstes Theaterstück von 1782 erzählt von dem Wunsch, den Lebensplan ungehindert selbst bestimmen zu können. Fast genau 250 Jahre nach Friedrich Schillers
Geburtstag nimmt sich der Hausautor und -regisseur des Oldenburgischen Staatstheaters Marc Becker der Räuber an und wird wie bei seiner erfolgreichen Inszenierung von
Goethes Faust mit einer klaren Handschrift zu Werke gehen.
www.staatstheater.de
Zur Inszenierung des Schauspiel Essen:
Premiere: 22. April 06 (GRILLO)
Inszenierung:
Annette Pullen Bühne: Jörg Kiefel Kostüme: Barbara Aigner Musik: Frank Bohle Dramaturgie: Sabine Reich
Mit:
Fritz Fenne, Günter Franzmeier, Lukas Graser, Andreas Grothgar, Sebastian König, Raiko Küster, Nicola Mastroberardino, Daniel Montoya, Nadja Robine, Friedemann Thiele, Rezo Tschchikwischwili
Strategisches Selbstmarketing, Selbstbewusstsein und Durchsetzungskraft stehen zur Zeit hoch im Kurs - Eigenschaften, mit denen Franz von Moor heute vielleicht ins höhere
Management aufsteigen würde, doch in Schillers Theaterstück „Die Räuber" vernichtet er mit seinem eiskalten Kalkül seine Familie.
Was treibt ihn dazu, eine grausame Intrige gegen seine eigene Familie anzuzetteln? Er lügt und betrügt, verleumdet den eigenen Bruder und lässt seinen Vater lebendig
begraben. Sein Bruder Karl wird aus Enttäuschung über den vermeintlichen Zorn des Vaters Räuberhauptmann. Als er das böse Spiel seines Bruders durchschaut, ist es zu
spät: zu viele Verbrechen liegen hinter ihm. Nur Amalia, die einzige Frau in der Familie und Geliebte Karls, bleibt misstrauisch.
Schillers erste Arbeit für das Theater schlug ein wie eine Bombe: das Stück, das er 1780 noch heimlich in der Schule schrieb, machte ihn zum populären Jungdichter. Doch die
Wirkung des Stückes ging weit über das Theater hinaus: „gefährlich schwärmende Jünglinge" schlössen sich zu Mordbrenner-Banden zusammen, um dem Vorbild Karl von
Moors nachzueifern. Was treibt die reichen, gebildeten Söhne aus gutem Hause dazu, eine Waffe in die Hand zu nehmen und zu töten?
Die Regisseurin Annette Pullen untersucht an diesem heiß aufgeladenen Stück des „Sturm und Drang" die Geschichte eines Vaters von zwei Söhnen, die beide nicht vor Mord
und Totschlag zurückschrecken.
www.schauspiel-essen.de (externer Link)
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Reiz und Schmerz (The Pain and the Itch)
Von: Bruce Norris
Uraufführung: 30. Juni 2005 (Chicago, USA; Steppenwolf Theatre)
Deutsch: Barbara Christ Deutschsprachige Erstaufführung: 19. September 2008 (Mainz, Staatstheater Mainz)
Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:
Premiere: 19. September 08 (Deutschsprachige Erstaufführung)
Inszenierung: Matthias Fontheim Bühne und Kostüme: Susanne Maier-Staufen Beleuchtung: Stefan Bauer Dramaturgie:
Marie Rötzer Regie-Assistenz: Ellen Waniek Ausstattungs-Assistenz: Sandra Li Maennel Saavedra Inspizienz:
Anna Grabusinski Souffleuse: Heidi Pohl
Besetzung: Mr. Hadid: Morteza Mojtahedy Clay: Florian Hänsel Kelly:
Julia Kreusch Kayla: Julia Bremke /Anna Rohenkohl-Usela Cash: Stefan Walz Kalina: Johanna Paliatsou Carol: Monika Dortschy
www.staatstheater-mainz.de
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Remake Rosemarie Ein Projekt von: Bernhard Mikeska für je einen Beobachter Text: Lothar Kittstein
Uraufführung: 16. Dezember 2009 (Schauspiel Frankfurt, Bockenheimer Depot)
Zur Produktion am Schauspiel Frankfurt:
Premiere: 16. Dezember 09 (Bockenheimer Depot; Uraufführung)
Weitere Vorstellungen im Dezember 09: 17. / 18. / 19. / 20. / 22. / 28. Dezember Vorstellungen nur im Dezember!
Regie: Bernhard Mikeska Raum: Evi Wiedemann
Kostüme: Almut Eppinger Sounddesign: Knut Jensen Dramaturgie: Alexandra Althoff Künstlerische Mitarbeit: Andreas Regelsberger
Besetzung: Rosemarie Nitribit:
Valery Tscheplanowa Heinz Pohlmann: Thomas Huber Harald von Bohlen und Halbach: Martin Rentzsch Erna Krüger: Esther Hausmann Rudi Endler:
Thomas Schmidt Rosemaries Stimme: Yevgenia Korolov
Sie ist Deutschlands berühmteste Prostituierte: Rosemarie Nitribitt. Ein Name, der nach Sprengstoff klingt. Und
tatsächlich provozierte er im Nachkriegsdeutschland der Fünfziger Jahre heftige Detonationen, die für einen Sprung in der rosafarbenen Wirtschaftswunderbrille sorgten. Alle zehn Minuten
startet je ein Zuschauer in eine szenische Installation. Man gelangt in das Labyrinth des Lebens von Rosemarie Nitribitt. Ihre Erinnerung ist in intimen Situationen eingefangen, hier
verschieben sich die Grenzen von Traum und Wirklichkeit, Ursache und Wirkung. Ausgehend von recherchiertem Material entwirft Regisseur Bernhard Mikeska ein subjektives und widersprüchliches
Bild von Rosemarie Nitribitt, die am 1. November 1957 tot in ihrer Wohnung in Frankfurt am Main in der Stiftstraße 36 aufgefunden wurde. Der Mord konnte bis heute nicht aufgeklärt werden.
Für den Vorstellungsbesuch gelten besondere Regeln. Zwischen 18 und 22 Uhr startet alle 10 Minuten je ein Zuschauer in eine szenische Installation. Die Spieldauer für jeden Zuschauer ist 55
Minuten. Beim Kauf einer Karte entscheidet man sich definitiv für eine bestimmte Uhrzeit.
Bernhard Mikeska
(Konzept und Regie) geboren in München. Physik-Studium und Promotion in theoretischer Physik über komplexe Systeme in Heidelberg und Hamburg. Nach Regieassistenzen am Schauspielhaus
Hamburg unter der Intendanz Frank Baumbauers seit 2000 Arbeit als freischaffender Regisseur, u. a. am Theaterhaus Gessnerallee Zürich, Theater Hebbel am Ufer Berlin, Stadttheater Bern. Dozent
an der Zürcher Hochschule der Künste. Als Regisseur und Produzent Mitbegründer der deutsch-schweizer Compagnie mikeska:plus:blendwerk. Seine Produktion »Rashomon::TRUTH LIES NEXT DOOR« (2006)
wurde zum Festival Impulse, zu den Autorentheatertagen des Thalia Theaters Hamburg (2009) sowie zu Festivals nach Krakau und Teheran eingeladen. mikeska:plus:blendwerks letzte Zürcher Arbeit
ist »MARIENBAD::coming soon« (2009) nach dem Film »Letztes Jahr in Marienbad« von Alain Resnais.
Lothar Kittstein
(Text) geboren 1970 in Trier, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte in Hannover und Bonn. Nach seiner Promotion arbeitete er als Headhunter bei einer kleinen
Unternehmensberatung. 2005 bis 2007 war Lothar Kittstein als Dramaturg am Schauspiel Köln tätig. Mit dem dramatischen Schreiben begann er 2003. Im Juni 2005 wurde sein Stück »In einer
mondhellen Winternacht« zu den Autorentheatertagen des Thalia Theaters eingeladen, im September 2005 fand die Uraufführung von »Spargelzeit« am Theater Osnabrück statt. Lothar Kittstein nahm
im Oktober 2006 an den Autoren-Werkstatttagen am Burgtheater in Wien teil. Für die Kurzgeschichte »Norwegen« bekam er den Würth-Literaturpreis 2006 verliehen. In Zusammenarbeit mit dem fringe
ensemble entstanden die Stücke »Letzte Tage« (2007) und »Hotel Kairo« (2008). Für das Theater Trier schrieb Lothar Kittstein das Auftragswerk »Tokio« (2008). Derzeit arbeitet er an »Haus des
Friedens«, einem Auftragswerk für das Theater Bonn.
Evi Wiedemann (Bühne) studierte Szenographie bei
Bernhard Kleber und Erich Wonder an der Kunstakademie Wien. Seit 2002 arbeitet sie als freischaffende Bühnenbildnerin für Oper und Schauspiel u. a. am Stadttheater Bern, am Staatstheater
Saarbrücken, am Theater Oberhausen und am Theater Osnabrück. Sie entwarf das Bühnenbild für »Ubu Rex« am Teatro Colon in Buenos Aires in der Regie von Georges Delnon sowie den Raum für
»Ruhe1«, ein Hörspiel im Raum von Paul Plamper im Museum Ludwig Köln, ausgezeichnet mit dem Preis der Kriegsblinden 2009. Evi Wiedemann realisierte eine theatrale Installation im
Pergamonmuseum Berlin anlässlich der Ausstellung »Die Rückkehr der Götter« (2009).
Almut Eppinger (Kostüm)
studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunstakademie Stuttgart bei Jürgen Rose. Im Anschluss Assistenzen und Auslandsaufenthalte. Seit 1997 freie Kostümbildnerin. Von 1999 bis 2007 hatte sie
ein festes Engagement an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin, dort Zusammenarbeit mit Thomas Ostermeier, Falk Richter und James McDonald. Seit 2008 wieder freiberuflich. Almut Eppinger
arbeitet für Theater und Film und ist außerdem für Videoproduktionen bildender Künstler tätig, u. a. Julian Rosefeld.
Knut Jensen (Sound Design)
studierte Querflöte an der Musikakademie Basel. Neben seiner Ausbildung arbeitete er mehrere Jahre als Tontechniker für verschiedene Theater, bevor er sich 1990 als Komponist, Sounddesigner, Musiker und Produzent selbstständig machte und in der Folge seine Firma »Knut Jensen Sound Design« gründete. Knut Jensen begann seine Karriere als Theatermusiker und komponierte Musik für Theater in Basel, Zürich, Berlin, Bochum und Dortmund. Seit 1991 verfolgt er mit »Knut & Silvy« ein eigenes Bandprojekt, das mehrere preisgekrönte CDs und Musikvideos herausbrachte. Als Komponist und Sounddesigner vertonte er u. a. Kunstvideos, Dokumentar- und Kurzspielfilme. Knut Jensen war bis Sommer 2008 Professor für Audiovisuelle Gestaltung an der Hochschule der Künste in Bern. Zusammen mit Bernhard Mikeska realisierte er 2009 bereits »MARIENBAD::coming soon«. [© Schauspiel Frankfurt]
www.schauspielfrankfurt.de
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Richard III Historisches Drama in 5 Akten
Von: William Shakespeare Entstehung: ca. 1592/93
Erste Auffühungen in Deutschland: 1680
Zur Inszenierung des Staatstheater Nürnberg:
Premiere: 20. Februar 10
Inszenierung:
Christoph Mehler Bühne: Nehle Balkhausen Kostüme: Anne Hölzinger Dramaturgie: Katrin Breschke
Besetzung: Gloster, später Richard III.:
Julia Bartolome Buckingham: Pius Maria Cüppers Lady Anne: Rebecca Kirchmann Königin Elisabeth: Tanja Kübler Königin Margaret: Jutta Richter-Haaser
Herzogin von York: Elke Wollmann Hastings: Rolf Kindermann Stanley: Stefan Lorch Catesby: Gunter Heun Rivers: Thomas L. Dietz
Dorset/Tyrell/Richmond: Felix Axel Preißler König Edward/Bürgermeister/Dritter Bote: Jochen Kuhl Clarence/Erster Bote: Hartmut Neuber
Statisterie Staatstheater Nürnberg (Prinz von Wales und Richard von York)
www.staatstheater-nuenrberg.de
Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz: In der Übersetzung von: Elisabeth Plessen
Premiere:
3. Februar 10 (Großes Haus)
Inszenierung und Raum: Matthias Fontheim Raumrealisation: Michael Rütz Kostüme: Marc Thurow Dramaturgie: Marie Rötzer
Richard: Katharina Knap Clarence / König Edward / Tyrell / Bote / Richmond: Tim Breyvogel Hastings / später der Geist von Hastings / Mörder / Bote:
Stefan Walz Lady Anne / später der Geist von Lady Anne: Lisa Mies Prinz Edward / Bote: NN Elisabeth: Nicole Kersten
Buckingham, später der Geist von Buckingham: Lukas Piloty Lord Grey, später der Geist von Lord Grey / Catesby: Lorenz Klee
Lord Rivers / später der Geist von Lord Rivers / Bote /Amtschreiber: Marcus Mislin Margaret / Mörder / Bote: Monika Dortschy
Richard, Herzog von Gloucester, ist
gewillt, „ein Bösewicht zu werden“. Sein Ziel ist die Königskrone. Jenseits aller politischen Moral beginnt er ein skrupelloses und blutiges Intrigenspiel. Die ersten Opfer: seine Brüder
Georg, Herzog von Clarence, und der regierende König Eduard IV. Nach dem Tod des Königs hält Richard um die Hand von dessen Witwe an, um sie später, ebenso wie die beiden jungen Kronprinzen,
seine Neffen, ermorden zu lassen. Und sie bleiben nicht die letzten Opfer seiner Machtgier – bis sich die Frauen trotz unterschiedlicher politischer Interessen zu einer Gegenkraft verbinden,
die Richard beseitigt und dem Blutbad ein Ende setzen kann. So wird ihm endlich blutig entrissen, was er blutig erlangte. „Richard III.“ ist ein Polit- Thriller, der gnadenlos die
Triebhaftigkeit menschlicher Machtkämpfe bloßlegt. Richard selbst ist eine der faszinierendsten Gestalten der Weltliteratur: Kalte Intelligenz, rhetorische Brillanz und virtuose
Verstellungskünste zeichnen ihn aus. Meisterhaft intrigiert, manipuliert, korrumpiert er. Zugleich aber ist Richard ein romantischer Utopist: Da ihm die Liebe verwehrt geblieben ist, schwört
er der Menschenliebe ab und beschließt, auf den Trümmern der alten Ordnung eine neue, liebesfähige Gesellschaft zu schaffen, an deren Spitze er sich als König setzen will.
William Shakespeare (1564–1616) gilt als der erfolgreichste Bühnenautor seiner Zeit und war Teilhaber am Globe Theatre. Kein anderer Dramatiker hat das europäische Theater so nachhaltig beeinflusst wie Shakespeare. Seine Dramen sind nach wie vor von ungebrochener Aktualität.
Matthias Fontheim arbeitete als freier Regisseur u. a. an den Theatern in Freiburg, Kassel, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und Schauspielhaus Zürich. Am niedersächsischen Staatsschauspiel Hannover war er als Regisseur und Leitungsmitglied engagiert, anschließend am Bayerischen Staatsschauspiel, München. 2000 / 2001 übernahm er die Intendanz des Schauspielhauses Graz. Seit der Spielzeit 2006 / 2007 ist Matthias Fontheim Intendant des Staatstheaters Mainz. In der Spielzeit 2008 / 2009 inszenierte er u. a. „Andorra“ am Schauspielhaus Zürich sowie die Deutschsprachige Erstaufführung „Reiz und Schmerz“ von Bruce Norris und „Die Möwe“ von Anton Tschechow am Staatstheater Mainz. Am 18. Juni kommt zudem seine Inszenierung von Simon Stephens‘ „Marine Parade“ zur deutschsprachigen Erstaufführung. [© Staatstheater Mainz]
www.staatstheater-mainz.de
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Robin Hood
Zur Inszenierung des Theater Aachen:
Premiere: 6. Dezember 09
Inszenierung: Martin Philipp Bühne: Susanne Kudielka Kostüm: Renate Schwietert Musik: Malcolm Kemp Dramaturgie: Sibille Hüholt, Katrin Eickholt
Robin Hood: Philipp Manuel Rothkopf Little John: Björn Büchner Much, des Müllers Sohn: Robert Seiler Allan von Dale, ein Musiker:
Malcolm Kemp Marian, Schwester von Michelle: Anne Wuchold Michelle, Schwester von Marian: Franziska Lehmann Prinz John: Roman Kohnle
Sheriff von Nottingham: Oleg Zhukov
www.theater-aachen.de
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Romeo und Julia (Romeo and Juliet) Drama in 5 Akten
Von: William Shakespeare Uraufführung: 1595/96 (London)
Deutsche Erstaufführung: 1604 (Nördlingen)
Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:
Premiere: 5. Juni 10 (Kammerspiele) Weitere Vorstellungen:
6., 10., 11., 12., 17., 18., 19., 21., 28. & 30. Juni 10
Regie: Bettina Bruinier Bühne: Volker Thiele Kostüme: Mareile Krettek Dramaturgie:
Alexandra Althoff
Mit: Heidi Ecks, Sandra Gerling, Esther Hausmann, Torben Kessler, Felix von Manteuffel, Mathis Reinhardt, Christian Bo Salle, Marc Oliver Schulze, Viktor
Tremmel & Till Weinheimer
Romeo und Julia Schauspiel Frankfurt, Regie: Bettina Brunier © Alexander Paul Englert
Wie wird Hass zu Liebe, Liebe zu Hass? Die beiden veronesischen Familien der Montagues und Capulets sind schon so lange verfeindet, dass ihr Hass wie ein Naturgesetz
wirkt. So vergeht kein Tag, an dem die beiden Clans sich in den Straßen keine blutige Auseinandersetzung liefern. Als aber die Capulets zur Verlobung ihrer Tochter einen
glamourösen Maskenball geben, ist auch der junge Montague unter den Gästen: Romeo. Er sucht Zerstreuung, weil ihn seine große Liebe, Rosalinde, nicht erhört. Die
vierzehnjährige Julia Capulet ist ebenfalls verstimmt. Der Mann, den ihr der Vater zum Bräutigam bestimmt hat, ist einfach nicht ihr Typ. Aber dann trifft Julia Romeo, für einen
Augenblick bleibt alles stehen, und die Welt sieht wie ein wunderbarer Ort aus. Wer Abwechslung zur Fußballweltmeisterschaft sucht, wer sich nach Leidenschaft und
romantischen Gefühlen sehnt, der sollte William Shakespeares unsterbliche Liebende nicht verpassen. [© Schauspiel Frankfurt]
www.schauspielfrankfurt.de
Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:
Premiere: 26. September 09
Inszenierung:
Tilman Gersch Bühne und Kostüme: Miriam Grimm Musik: Fred Kerkmann Drammaturgie: Carola Hannusch
Mit: Romeo: Michael von Burg
Julia: Friederike Ott Bruder Lorenzo: Jörg Zirnstein Mercutio: Michael Birnbaum Benvolio: Michael von Bennigsen Tybalt: Lars Wellings
Capulet: Jürg Wisbach Lady Capulet: Susanne Bard Montague: Benjamin Krämer-Jenster Graf Paris: Florian Thunemann Amme: Doreen Nixdorf
Peter: Tobias Randel
Romeo, Sohn des Montague, verliebt sich in Julia, Tochter des Erzfeindes Capulet. Es ist Liebe auf den ersten Blick – und schon ein Blick zuviel. Denn zu groß ist der Hass
zwischen den beiden Familien, als dass eine Verbindung möglich wäre. Die jungen Liebenden aber geben nicht auf und heiraten heimlich. Als jedoch die Fehde neu entbrennt und
Romeo in der Hitze des Gefechts selbst zum Mörder und daraufhin verbannt wird, steht die junge Liebe vor dem endgültigen Aus. Noch dazu, weil Julia die Zwangsheirat mit dem
Grafen Paris droht. Bruder Lorenzo hat eine waghalsige Idee, dies zu verhindern und Zeit zu gewinnen. Doch der Plan misslingt. Romeo und Julia werden erst im Tode wieder vereint sein.
Romantisch und wild, tragisch und komisch, anrührend und spannend – eine bunte Gefühlspalette bietet William Shakespeare in seiner 1597 veröffentlichten Tragödie, die sich
zur wohl berühmtesten Liebesgeschichte der Weltliteratur entwickelt hat. Verständlicherweise, denn wie hier Liebe, Hass, Macht und Tod zu einer dramatischen Geschichte
verflochten werden, ist wahrlich meisterhaft. Und es ist zeitlos. Nach wie vor rebellieren junge Menschen gegen eine „erwachsene“ Welt der Macht und Profitorientierung. Sie
setzen in einer Phase persönlicher Orientierungslosigkeit Gefühle gegen Kalkül, Leidenschaft gegen Pragmatismus. Leider scheitert ihr romantischer Traum oft der unbedingten
Liebe an der bitteren Wirklichkeit.
Die Liebe von Romeo und Julia erblüht (und erstirbt) in der Inszenierung von Tilman Gersch in einer kühlen Eislandschaft (Bühnenbild: Miriam Grimm): mächtig-schön und todeskalt
zugleich. Selbst hier, am Ende der Welt, regiert jener Hass, der aus Ansprüchen und Machtgelüsten entsteht. Es ist schwer für die Heranwachsenden, in dieser Kälte etwas zu
fühlen; Frust mündet in Gewaltausbrüchen oder Todessehnsüchten. Romeo und Julia aber setzen der Gefühlskälte ihrer Umgebung ein radikales Programm der reinen Gefühle
entgegen. Doch ihre Sehnsucht nach tiefer Liebe wird zu einer gefährlichen Expedition. Die poetischen Liebesschwüre des jungen Paars könnten Eisberge zum Schmelzen
bringen; an der Mauer zwischen den verfeindeten Familien prallen sie jedoch wirkungslos ab. Erst am Grab der Kinder reichen die Eltern einander die Hände. Ein zu später Triumph der Liebe.
Regisseur Tilman Gersch ist fester Regisseur am Staatstheater Wiesbaden und Mitglied der Schauspielleitung. In Wiesbaden hat er u.a. Shakespeares „Was ihr wollt“, Kleists „Die
Familie Schroffenstein“‚ „Nathan der Weise“ von Lessing sowie in der letzten Spielzeit Dea Lohers „Das letzte Feuer“ inszeniert. Tilman Gersch arbeitet u.a. in Dresden, Leipzig
und Göttingen und Schwerin. [© Staatsthetaer Wiesbaden]
www.staatstheater-wiesbaden.de
Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:
Premiere: 2. Oktober 08
Inszenierung und Bühne: Jens Poth Bühne und Kostüme: Michael Sieberock-Serafimowitsch Musik: Wendelin Hejny
Mit:
Gabriele Drechsel, Maika Troscheit, Diana Wolf | Hans Matthias Fuchs, Tino Lindenberg, Mathias Lodd, Daniel Majer, Tilman Meyn, Hubert Schlemmer, Stefan Schuster, Gerd K. Wölfle, Klaus Ziemann
In Verona herrschen Familienfehden und eine tödliche Seuche, die Pest. Die Familien Montague und Capulet liegen unversöhnlich miteinander im Streit. Zwischen deren Kindern
Romeo und Julia dagegen bricht eine rauschhafte aber verbotene Liebe aus: Ein zufällig getauschter Blick, eine geheime Hochzeit, ein einziger Tanz auf dem Vulkan. Doch der
Hass fordert seinen Tribut: Erst fliegen die Worte, dann die Fäuste und plötzlich ist Julias Cousin tot. Der Täter: Romeo! Er muss aus Verona fliehen und zwischen Nachtigall- und
Lerchenruf bleibt nur Zeit für eine einzige Liebesnacht. Wo Seuche und Familienzwist die Grenzen der eigenen Freiheit bestimmen, setzen Romeo und Julia auf eine nicht
ungefährliche List. Am Ende liegen 52 Stunden und ein Schlaftrunk zwischen Hoffen und Bangen, zwischen Liebe und Tod.
„Wie solche Liebe kommt und solcher Hass / so lange dauert bis die Liebe geht“: Shakespeares zeitloses Werk über Macht und Ohnmacht der Liebe. [© Staatstheater Darmstadt]
www.staatstheater-darmstadt.de
Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt Drama Club:
Premiere: 10. Juni 08
Director:
Michael Gonszar Assistant Director: Hanna Diekneite Choreographer: Helen Balfour Set Designer: Michael Neitzert Costume Designer: Poh Yin Eng
Light Designer: Brett Nancarrow Sound Designer: David Gumpper Fight Trainer: Annette Bauer Props: Dirk Conrad
Cast:
Escalus:
David Bowers Mercutio: Mario Mateluna Paris: Fraser Bowers Montague: Jürgen Stockhausen Lady Montague: Chitra Balachandra-Schütt Romeo:
Benjamin Spieler Benvolio: Martin Haschnik Capulet: Mike Marklove Lady Capulet: Claire Kidd Juliet: Julia Schade Tybalt:
Kevin Silvergieter Nurse: Sharon Frese Antony: Clara Isenmann Potpan: Swana Rode Friar Laurence: Alan Mc Nulty Friar John: Julian F. Rost
Balthasar: Farina Mehmel A Page Boy: Valentin Biehl The Capulet Youth: Niklas Marxen, Katja Reier, Vicky Bender, Timon Papuschek The Montague Youth:
Sarah Abou Taka, Farina Mehmel, Elias Asbai, Tunc Yomolcay
Besprechung auf kulturfreak.de
Romeo and Juliet English Theatre Frankfurt Drama Club Romeo (Benjamin Spieler) & Juliet (Julia Schade)
Foto: English Theatre Frankfurt
www.english-theatre.org
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Roter Ritter Parzifal Nach Wolfram von Eschenbach Fassung von Markus Bothe und Nora Khuon
Uraufführung:
14. November 2009 (Frankfurt/Main, Schauspiel Frankfurt)
Zur Inszenierung am Schauspiel Frankfurt:
Premiere: 14. November 09 (Uraufführung)
Regie:
Markus Bothe Bühne: Robert Schweer Kostüm: Sabine Blickenstorfer Musik: Biber Gullatz Licht: Johan Delaere Dramaturgie: Nora Khuon
Kampftrainer: Horst Gurski
Besetzung:
Parzival: Nils Kahnwald Gawain: Torben Kessler Herzeloide: Susanne Buchenberger Sigune/Itonie:
Katharina Hackhausen Artus: Roland S. Blezinger Amfortas/Ither: Michael Goldberg Klingsor: Viktor Tremmel Kundrie: Mathis Reinhardt
Musikerin: Fan Li Musiker: Tobias Escher Musiker: Stephen Menotti Fabelwesen: Statisten
Roter Ritter Parzifal Schauspiel Frankfurt Klingsor (Victor Tremmel) und Parzifal (Nils Kahnwald) © Alexander Paul Englert
Mit seiner Mutter Herzeloide lebt der junge Parzival fernab von jeder Menschseele tief im Wald. Dass er ein Königssohn ist, sagt ihm seine Mutter nicht. Und auch nicht, dass es
außerhalb des Waldes überhaupt noch eine Welt gibt. Die Welt da draußen ist nämlich gefährlich, wie Herzeloide weiß. Doch eines Tages reiten plötzlich Ritter durch das Tal, und
Parzival ist so begeistert von den schönen Rüstungen, dass er von Stund an keinen andern Wunsch mehr hat, als auch so eine Rüstung anzuziehen. Darum verlässt er
Herzeloide und geht in die Welt hinaus. Und nun beginnen wirklich Abenteuer, wie sie sich noch nicht mal seine sorgenvolle Mutter vorgestellt hat. Parzival ist nämlich nicht nur,
ohne es zu wissen, Königssohn. Er ist auch noch ein Auserwählter. Und hat doch von gar nichts eine Ahnung. Theater für die ganze Familie, insbesondere aber für Kinder und
Jugendliche wird ab jetzt am Schauspiel Frankfurt groß geschrieben. So wird es – neben vielen anderen Angeboten – auf der großen Bühne des Schauspielhauses jedes Jahr ein Familienstück geben.
Die Geschichte Parzivals, die Sage von der unentwegten Suche eines Menschen nach sich selbst und seinem Platz in der Welt, wird Markus Bothe inszenieren. Er arbeitete in
Basel, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Freiburg und Bremen, außerdem an Opernhäusern in Wiesbaden, Berlin, Wien und Washington.
Das Regieteam
Markus Bothe (Regie) Der in Basel lebende Regisseur Markus Bothe inszenierte Oper und Schauspiel u. a. in Basel, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Freiburg, Aachen, Linz und
Bremen, darunter zahlreiche Ur- und Erstaufführungen, so auch die Uraufführung von Franz Schrekers »Flammen« in Kiel. Seine Inszenierung der Uraufführung von Sciarrinos
»Infinito nero« gastierte bei den Salzburger Festspielen, beim Festival d’Automne in Paris und am Teatro La Fenice in Venedig. An der Jungen Oper Stuttgart erarbeitete er mit
Jugendlichen Matthew Lockes »Cupid and Death«. Zuletzt inszenierte er die Erstaufführung von Nicholas Maws »Sophie’s Choice«, eine Koproduktion der Deutschen Oper Berlin
, der Volksoper Wien und der National Opera Washington, D.C. Am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg inszenierte er die Familienstücke »Tintenherz« und »Krabat«, am
Theater Basel »Ronja Räubertochter«.
Robert Schweer (Bühne) wurde 1968 in Berlin geboren. Er studierte dort Theater- und Veranstaltungstechnik. Von 1995 bis 1998 war er als Werkstätten- und Produktionsleiter
am Theater Basel engagiert. Seit 1998 arbeitet er als Bühnenbildner u. a. mit den Regisseuren Lars-Ole Walburg, Stephan Rottkamp, Markus Bothe, Claudia Bauer, Max
Färberböck und Amélie Niermeyer zusammen, beispielsweise an den Münchner Kammerspielen, am Theater Basel, am Thalia Theater Hamburg, am Zürcher Schauspielhaus, am
Schauspielhaus Bochum, dem Staatstheater Stuttgart, dem Theater Freiburg und der Deutschen Oper Berlin. Robert Schweer entwarf für die Münchner Kammerspiele die Bühne
für »Miss Sara Sampson« und »Klaras Verhältnisse«, beide in der Regie von Stephan Rottkamp. In der Spielzeit 2005/2006 war er in den Münchner Kammerspielen bei »Der
Kirschgarten« von Anton Tschechow (Regie: Lars-Ole Walburg) für die Bühne zuständig. 2006 entwarf er am Schauspielhaus Hamburg das Bühnenbild für »Tintenherz« von
Cornelia Funke (Regie: Markus Bothe), wofür er den Rolf-Mares-Preis erhielt und »Krabat«.
Sabine Blickenstorfer (Kostüme) stammt aus Zürich. Sie studierte von 1990 bis 1993 Modedesign in Basel und wurde dort 1999 Preisträgerin des Eidgenössischen Wettbewerbs
für Gestaltung. Es folgten Assistenzen u. a. am Schillertheater Berlin, am Berliner Ensemble, am Burgtheater Wien und am Opernhaus Zürich. Seit 1997 ist Sabine Blickenstorfer
als freie Kostümbildnerin im Schauspiel und in der Oper tätig. Sie arbeitet regelmäßig mit Regisseuren wie Enrico Lübbe, Lorenzo Fioroni, Burkhard C. Kosminski, Corinna von Rad
und Alexander von Pfeil. Ihre Arbeiten führen sie u. a. an die Deutsche Oper und die Staatsoper Berlin, die Schauspielhäuser Frankfurt/Main, Düsseldorf, Mannheim, Leipzig und
Chemnitz sowie die Staatstheater Stuttgart und Oldenburg.
Biber Gullatz (Musik), 1962 geboren, studierte Musik in den Fächern Oboe, Klavier, Komposition in Darmstadt und Köln. Seit fünfzehn Jahren ist er freischaffender Komponist an
zahlreichen Theatern im In- und Ausland (Schauspielhaus Hamburg, Burgtheater Wien, Riga, Lodz, Heidelberg, Stuttgart, usw.) und blickt auf zahlreiche Veröffentlichungen im
musikalischen Bereich sowie auf Konzerttätigkeiten als Saxophonist und Flötist. 1993 gründete er »first take studios« mit Eckes Malz, und begann verstärkt für Film und
Fernsehen zu arbeiten (u. a. Tatort, Adelheid und ihre Mörder, Emil und die Detektive, Doctor’s Diary). Seit 1998 ist er auch als Dozent an den Universitäten Hildesheim und Zürich
tätig. Mit Markus Bothe arbeitet er zum wiederholten Mal zusammen.
[© Schauspiel Frankfurt]
www.schauspielfrankfurt.de
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