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Theater, Stückeinfo: J
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Je t’aime :: Je t’aime (Ich liebe dich :: ich liebe dich) Ein Projekt von Bernhard Mikeska und Lothar Kittstein
Uraufführung: 25. August 2011 (Frankfurt/Main, Schauspiel Frankfurt im Bockenheimer Depot)
Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:
Premiere: 25. August 11 (Uraufführung; im Bockenheimer Depot)
Regie: Bernhard Mikeska Text: Lothar Kittstein Bühne: Dominic Huber Kostüme: Almut Eppinger Musik und Sounddesign: Knut Jensen
Licht: Marcel Heyde Ton: Joachim Schröder Dramaturgie: Alexandra Althoff
Besetzung:
Catrine / Agnes / Olga: Traute Hoess
Claude / Alain: Peter Schröder Agnes / Olga: Franziska Junge Alain / Oscar: Thomas Schmidt Olga / Jeanne : Valery Tscheplanowa
Oscar / Jean-Paul : Nils Kahnwald Mädchen: Rahel Rosenkötter / Emma Teitge Außerdem: Beate Bauer, Karin Jungardt, Jan Bundil, Gunter Knauf
Besprechung auf kulturfreak.de
Je t’aime :: Je t’aime Schauspiel Frankfurt Jean-Paul (Nils Kahnwald), Olga (Franziska Junge) Foto: Birgit Hupfeld
Sie wurde über Nacht zum gefeierten Star: mit dem ebenso rätselhaften wie legendären Film »Je t’aime«. Stellen Sie sich vor, Sie sind Gast auf der Geburtstagsparty dieser
Filmdiva. Ein warmer Sommerabend. Getränke werden gereicht, ein rauschendes Fest beginnt. Aber unter der glanzvollen Oberfläche scheint etwas nicht zu stimmen. Betrug,
Demütigung und Todessehnsucht dringen in die Realität der Traumfabrik ein. Welches Rätsel verbirgt das Drehbuch des Films? Wer war Schuld am tragischen Ende der Frau,
von deren Schicksal »Je t’aime« erzählt? Je länger der Abend andauert, desto stärker verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, zwischen Vergangenheit und
Gegenwart – zwischen Leben und Tod.
Bernhard Mikeska (Regie) Geboren in München. Nach der Promotion in theoretischer Physik über komplexe Systeme wechselte Bernhard Mikeska zum Theater. Am Deutschen Schauspielhaus Hamburg
arbeitete er als Assistent für Anselm Weber und Jossi Wieler. Als Mitgründer und Regisseur der deutschschweizerischen Compagnie mikeska:plus:blendwerk realisiert er seit
2005 zusammen mit dem Bühnenbildner Dominic Huber installative Theaterabende in Zürich und Berlin. Insbesondere »Rashomon :: TRUTH LIES NEXT DOOR« (Zürich 2006) war
außerordentlich erfolgreich und wurde weltweit eingeladen, u. a. nach Teheran zum »26th Fadjr International Theater Festival« 2008, zum »33rd Kraków Theatre Reminiscences
2008«, zu den Autorentheatertagen Hamburg 2009 und zum Festival »IMPULSE 2007«. Seit ihrer ersten gemeinsamen Arbeit »REMAKE :: ROSEMARIE« im Bockenheimer Depot
(2009) arbeiten Regisseur Bernhard Mikeska und Autor Lothar Kittstein regelmäßig zusammen: so entstanden u. a. »OPENING NIGHT :: ORPHÉE« (Theaterhaus Gessnerallee
Zürich und Kaserne Basel, 2010) und »DIE GEISTER VON AMNAS« (Theater Oberhausen, 2011). In Bernhard Mikeskas Installationen, in denen man sich mal durch den
öffentlichen Raum, mal in fiktiven Bühnenräumen oder durch mehr oder weniger reale Wohnungen bewegt, werden Sehgewohnheiten, Haltungen und Verhältnisse zwischen
Zuschauern und Schauspielern überprüft und neu justiert. Mikeskas Theater ist ein Spiel mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der
Wahrnehmung. Bernhard Mikeska lebt in Berlin und Zürich.
Lothar Kittstein (Autor) Lothar Kittstein, geboren 1970 in Trier, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte. Nach seiner Promotion arbeitete er als Headhunter bei einer kleinen
Unternehmensberatung, dann für zwei Jahre als Dramaturg am Schauspiel Köln. Mit dem dramatischen Schreiben begann er 2003. Sein Stück »In einer mondhellen Winternacht«
wurde 2005 zu den Autorentheatertagen des Thalia Theaters eingeladen. 2006 nahm Lothar Kittstein an den Autoren-Werkstatttagen am Burgtheater in Wien teil. Für die
Kurzgeschichte »Norwegen« bekam er den Würth-Literaturpreis 2006 verliehen. Es entstanden Auftragswerke u. a. für das Schauspiel Frankfurt, das Theater Bonn und das
Schauspiel Köln. Zuletzt wurde die Auftragsarbeit »Die Bürgschaft« in der Regie von Lily Sykes bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen uraufgeführt. Nach »REMAKE ::
ROSEMARIE«, einer Installation für je einen Zuschauer über die Frankfurter Edel-Prostituierte Rosemarie Nitribitt, wenden sich Bernhard Mikeska und Lothar Kittstein nun mit »JE
T’AIME :: JE T’AIME«, dem zweiten Teil ihrer Diven-Trilogie, der Traumfabrik Hollywood zu. Seit »REMAKE :: ROSEMARIE« (2009) entwickeln Kittstein und Mikeska gemeinsam
Projekte, so entstanden u. a. »OPENING NIGHT :: ORPHÉE« nach Filmmotiven von John Cassavetes und Jean Cocteau im Theaterhaus an der Gessnerallee Zürich und »DIE
GEISTER VON AMNAS« für das Theater Oberhausen.
Dominic Huber (Bühne) Geboren 1972 in Männedorf bei Zürich, arbeitet als Bühnenbildner und Theatermacher oft an Räumen, die auch Filmsets sein könnten. Diese werden häufig nicht nur aus dem
Zuschauerraum betrachtet, sondern von einzelnen Zuschauern oder Zuschauergruppen begangen und benutzt. Nach dem Prinzip der »augmented realities« interessiert er sich
dafür, konkrete (Theater-) Räume, Situationen und Realitäten mittels präziser künstlerischer Eingriffe zu erweitern, zu verfremden und zu verändern, um damit neue Lesarten für
die uns umgebende Welt auszuloten. Nach dem Architekturstudium an der ETH Zürich gründete er mit der Lichtdesignerin Christa Wenger die »blendwerk gmbh«. Es folgten
Theaterarbeiten u. a. in Zürich, Berlin, Brüssel, Lausanne, München und Basel. Mit Bernhard Mikeska entwickelte er seit 2005 als mikeska:plus:blendwerk zahlreiche installative
Theaterprojekte: u. a. »Rashomon :: TRUTH LIES NEXT DOOR«, »GHOSTS :: who’s watching you?« und »MARIENBAD :: coming soon«. Als Bühenbildner arbeitete er u. a. mit Phil
Hayes, PeterLicht, Stefan Kaegi und Lola Arias zusammen. 2009 erhielt er das Werkstipendium der Stadt Zürich für einen Aufenthalt in New York. 2010 erarbeitete er das eigene
theatrale Installations-Projekt »HOTEL SAVOY« in einem Gebäude des Goethe Instituts an der 5th Ave in New York (eine neue Version entsteht zurzeit für das HAU Berlin) und
mit »Prime Time« einen Beitrag für das Festival »Ciudades Paralelas« in Berlin, Warschau, Buenos Aires und Zürich (2010 / 2011). Er unterrichtet regelmäßig an der Zürcher
Hochschule der Künste ZHdK.
Almut Eppinger (Kostüme) 1966 in Hamburg geboren, studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunstakademie Stuttgart bei Prof. Jürgen Rose, dessen Assistentin sie von 1994 bis 1996 war. In New York
arbeitet sie als Kostümbildnerin mit der Woostergroup zusammen (1996). Ab 1997 freie Kostümbildnerin u. a. am Theater zum westlichen Stadthirschen in Berlin, an der Baracke
am Deutschen Theater Berlin, am Hamburger Schauspielhaus und der Staatsoper Hamburg. Von 1999 bis 2007 hatte sie ein festes Engagement an der Schaubühne am Lehniner
Platz in Berlin. Dort arbeitete sie u. a. mit den Regisseuren Thomas Ostermeier, Falk Richter und James McDonald. Seit 2008 ist sie wieder freiberuflich tätig für Theater-, Film- /
Video- und Fotoproduktionen. Für das Schauspiel Frankfurt entwarf sie 2009 das Kostümbild für Bernhard Mikeskas szenische Installation »REMAKE :: ROSEMARIE«. Almut
Eppinger lebt in Berlin, sie hat einen Sohn.
Knut Jensen (Sounddesign) geboren 1962 in Basel. Nach seinem Musikstudium in Basel arbeitete Knut Jensen mehrere Jahre als Tontechniker für verschiedene Theater (u. a. für Christoph Marthaler und
Jossi Wieler), bevor er sich als Komponist, Sounddesigner, Musiker und Produzent selbstständig machte und in der Folge seine Firma Knut Jensen Sound Design gründete. Als
Theatermusiker komponierte er Musik u.a. für für das Schauspiel Frankfurt (»REMAKE :: ROSEMARIE«, 2009), das Deutsche Theater in Berlin, das Hamburger Schauspielhaus.
Als Komponist und Sounddesigner vertonte er Kunstvideos, Dokumentar- und Kurzspielfilme wie auch zahlreiche Industriefilme. Daneben verfolgte er mit »Knut & Silvy« ein
eigenes Bandprojekt, welches mehrere preisgekrönte CD’s und Musikvideos herausbrachte. Seit einigen Jahren entwirft und produziert er auch Sounddesigns für Museen und
große Ausstellungen, so z. B für das neue Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. Knut Jensen war bis Sommer 2008 Professor für Audiovisuelle Gestaltung an der Hochschule
der Künste in Bern. Mit dem Regisseur Bernhard Mikeska verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. [© Schauspiel Frankfurt]
www.schauspielfrankfurt.de
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Jedermann Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes
Von: Hugo von Hofmannsthal Uraufführung:
1. Dezember 1912 (Berlin, Zirkus Schumann)
Zur Inszenierung des Theater Willy Praml: Der Frankfurter Jedermann
Premiere: 29. Juli 11
Regie: Willy Praml Textfassung: Willy Praml, Michael Weber Bühne/Kostüme: Michael Weber Regieassistenz: Clara Dobbertin Hospitanz:
Victoria Kamuf, Olaf Kocada, Nora Stanislawsk, Marie Struivig de Groot Musik/Komposition: Gregor Praml, Jakob Rullhusen Licht/Lichttechnik:
Daniel Gebhard, Johannes Schmidt, Chris Wiedemann Bühnenbau: Guido Egert Projektionen: Seweryn Zelazny
Besetzung:
Gott der Herr: Ensemble
Tod: Andreas Bach, Andreina Conti Teufel: Willy Praml Jedermann: Michael Weber Jedermanns Mutter: Brigitte Korn Jedermanns guter Gesell:
Claudio Vilardo Ein armer Nachbar: Jakob Gail Ein Schuldknecht: Reinhold Behling Des Schuldknechts Weib: Nicole Mierzwa Buhlschaft: Birgit Heuser
Dicker Vetter: Jakob Gail Dünner Vetter: Reinhold Behling Partygesellschaft:
Verena Akouete, Elias Baltasar, Marvin bo Kern, Claudia Gerscheid, Nicole Mierzwa, Manuele Saccaro, Vanessa Scholz, Sonja Weber Totengräber: Christian Raabe Mammon:
Ensemble Werke: Birgit Heuser Glaube: Reinhold Behling, Jakob Gail, Nicole Mierzwa Musiker: Gregor Praml, Jakob Rullhusen (alternierend)
Besprechung auf kulturfreak.de
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Der Frankfurter Jedermann Theater Willy Praml, FFM Ensemble © Seweryn Zelazny
„... vieles ist uns zu Gebote, aber wir sind keine Gebieter, was wir besitzen sollten, das besitzt uns und was das Mittel aller Mittel ist, das Geld, wird uns in dämonischer
Verkehrtheit zum Zweck der Zwecke ... das Verhältnis zu diesem Dämon ... durchzieht und durchsetzt alle übrigen des Daseins, und es ist erschreckend, bis zu welchem
Grade es sie alle bestimmt.“ Hugo von Hofmannsthal Hugo von Hofmannsthals berühmtes „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ soll - in Bezug zur Bankenstadt Frankfurt am
Main gesetzt - die Vorlage sein für ein wahres Heimspiel, ein Spiel mit und über diese Stadt.
Mitten im pulsierenden Leben – der Tod.
Der wohlhabende JEDERMANN sieht sich unerwartet mit dem Tod konfrontiert. Der soll ihn vor seinen Schöpfer führen. Weder sein treuer Knecht, noch seine Freunde, noch
seine Geliebte, auch nicht sein Geld wollen ihn ins Grab begleiten.
Im Mittelpunkt des Geschehens: das Fest, die Ablenkung von der Mühsal der Arbeit. Die große Party.
Was, wenn im Rausch des Vergessens wirklich ein Gott sich offenbart, der alles in Frage stellt? Ein Vortänzer des Todes sich zeigt, der seine grauenhaften Kreise durch das
pulsierende Leben zieht? Immer lauter und wilder wird die Party – bis es zum Knall, zum großen(Party–)Knax kommt. Stillstand. Stromausfall. Panik. Lethargie.
Das Ende! Und danach?
JEDERMANN. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes gilt es, ent-salzburgt und als Störfaktor in und für unsere Zeit - wieder zu entdecken. Die Parabel vom Reichtum und
Sterben, vom Geld und vom Tod, vom Zerfließen der Welt im Angesicht der Ewigkeit, erfährt in dieser Stadt eine besondere Zuspitzung! [© Theater Willy Praml]
Weitere Termine:
Sa, 30.07./ Fr, 05.08./Sa, 06.08./So, 07.08./ Fr, 12.08./Sa, 13.08./So, 14.08./ Fr, 19.08./Sa, 20.08./So, 21.08. jeweils 20:30
Fr, 02.09./Sa, 03.09./So, 04.09./ Fr, 09.09./ Sa,10.09./So,11.09. jeweils 20:00 Eintritt: 22 € normal / 16 € ermäßigt/ 10 € Schüler und Studenten/ 7 € Frankfurt-Pass
Spieldauer: 2:20 h mit Pause
www.theater-willypraml.de
Zur Inszenierung des Volkstheater Frankfurt Liesel Christ: In der Bearbeitung und Inszenierung von Wolfgang Kaus (anlässlich seines 75.Geburtstages und seines 50.jährigen Bühnenjubiläums)
Premiere: 17. Juli 10 (im Historischen Garten vor dem Frankfurter Dom)
Regie: Wolfgang Kaus
Besetzung:
Jedermann: Ralf Bauer
Der Tod: Helmut Markwort Der Teufel: Steffen Wilhelm Die Buhle: Alexandra Seefisch Der Freund:Steffen Wilhelm Das Gewissen: Sabine Roller
Der Glaube: Anette Krämer Gott (Stimme): Walter Flamme Die Mutter: Anette Krämer Der dicke Vetter: Axel Küffe Der dünne Vetter: Detlev Nyga
Der Mammon: Wolff von Lindenau Ein Schuldner: Detlev Nyga Dem Schuldner seine Frau: Silvia Tietz Der Hausmeister: Thomas Koob Ein Knecht:
Thomas Koob Ein Koch: Axel Küffe Der arme Nachbar: Hans Zürn Der Spielansager: Silvia Tietz
Tischgesellschaft:
Wolff von Lindenau, Sabine Roller, Silvia Tietz, Thomas Koob, Axel Küffe, Detlev Nyga, Peter, Eberhard und andere
www.volkstheater-frankfurt.de
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Jesus d’amour, geb. 0 Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, inszeniert vom Theater Willy Praml:
Premiere: 24. November 05 Wiederaufnahme 2011: 16. Dezember 11 Weitere Aufführungen 2011: 17., 18., 20., 21., 22. und 23 Dezember
Regie: Willy Praml Ausstattung: Michael Weber
Darsteller: Reinhold Behling, Tarek Benaissa, Ulrike Falke, Sabine Knauber, Willy Praml, Carl Michael Scharf, Irene Schmid, Anja Spriestersbach, Tim Stegemann, Michael Weber, Nanny
Zirkelbach, u.a.
Theater Willy Praml: Jesus d’amour, geb. 0 Die drei Marien Foto: Seweryn
Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes
2009 Jahre nach besagtem Jahre 0 kommt die Geschichte um die Geburt Jesu bereits im fünften Jahr in der denkmalgeschützten Halle auf NaXos zur Aufführung: Eine
unerhörte Geschichte, neu erzählt für Menschen von heute als ein modernes Mysterienspiel, mit Bildern, die sich einprägen.
Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung + in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen.
Mit Unglaublichem fängt ein Glaube an.
Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes – der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher.
Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König. Er fürchtet um seinen Thron, lässt alle männlichen Neugeborenen umbringen, in den Armen ihrer Mütter.
Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein.
Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Ihre Symbole sind Blut und Kreuz. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Opfer, ein Dankgeschenk von
König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – Johannes’ Kopf wird ihr in einer Silberschale kredenzt.
Das Theater Willy Praml hat in den vier Evangelien sein eigenes Krippenspiel gefunden.
„Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“ (FAZ)
„Ohne Blasphemie hinterlässt Praml selbst bei weniger Gläubigen ein Gefühl für die wunderbarste und zugleich destruktivste Kraft des Lebens: die Liebe...“ (Welt Kompakt)
„Und dann die überaus launig in Szene gesetzte Sprechmotette zweier Elternpaare, die selbst einen Zölibatär Lust auf Kinder macht!“ (H. Leuninger, Pfarrer)
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Theater Willy Praml: Jesus d’amour, geb. 0 Die Geburt Jesu Foto: Seweryn
THEATER WILLY PRAML, Naxoshalle, Wittelsbacherallee 29, Frankfurt www.theater-willypraml.de Karten und Info: 069-43 05 47 34
© Text: Theater Willy Praml
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„Jesus d`amour, gest./auferst. – Das Evangelium. Nach der Weihnachtsgeschichte „Jesus d’amour, geb. 0“ präsentiert das Theater Willy Praml das Leben Jesu in Fortsetzung:
Theater Willy Praml: Jesus d`amour, gest./auferst. – Das Evangelium Nach den Evangelien des Lukas, Markus, Matthäus und Johannes
Premiere: 6. April 06 Wiederaufnahme 2011:
16. April 11 (weitere Termine: 17., 21., 23., April 2011 20.00 Uhr; 22., 24. April 2011 18.00 Uhr)
Darsteller 2006:
Nazir Abdaly, Reinhold Behling, Tarek Benaissa, Irene Buresch, Ulrike Falke, Klaus Gößwein, Birgit Heuser, Anja Spriestersbach, Tim Stegemann, Emilie Stefaner, Viktor Vössing, Michael Weber
Darsteller 2011: Reinhold Behling, Irene Buresch, Hertha Georg, Andreina Coatto, Jakob Gail, Birgit Heuser, Bruno Long, Johannes Christopher Maier, Tim Stegemann, Viktor
Vössing, Michael Weber, Lisa Zanaboni
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Theater Willy Praml: „Jesus d`amour, gest./auferst. – Das Evangelium Foto: Seweryn Zelazny
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Theater Willy Praml: „Jesus d`amour, gest./auferst. – Das Evangelium Foto: Seweryn Zelazny
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Jesus in der Industriebasilika Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder kirchlich ungebunden – Jesus Christus, sein Leben, sein Leiden und Sterben fasziniert die Menschen aller Konfessionen bis heute
ungebrochen. Seine Idee, den Menschen in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen, war schon vor mehr als 2000 Jahren revolutionär. Und noch heute wäre es schwer ihm
zu folgen, weil er so viel von uns fordert.
JESUS – Prophet und Politikum. Als das Theater Willy Praml vor sechs Jahren damit begann, das Leben Jesu auf textlicher Basis der vier Evangelien für das Theater in der denkmalgeschützten NaXoshalle,
eine riesige dreischiffige Industriebasilika, nachzuzeichnen, konnte nicht geahnt werden, dass damit eine Tradition begründet würde, die nun schon im 6. Jahr zu Weihnachten
und Ostern das Publikum begeistert und berührt.
An Stelle der biblischen Wunder, will das Theater Willy Praml in 2011 zu Ostern Wunder von heute auf die Bühne des Theaters bringen! Es kann also spannend werden, auch
für die Besucher, die JESUS bereits gesehen haben: ein Ausflug in die Frankfurter Naxoshalle zu „Jesus in der Industriehalle“, an einem der Kar- und Ostertage sollte sich lohnen!
Weh’ euch, die ihr reich seid; denn ihr habt keinen Trost zu erwarten; weh’ euch, die ihr satt seid; denn ihr werdet hungern;
weh’ euch, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen.
Karten & Info: 069/43.05.47.34 theater.willypraml@t-online.de www.theater-willypraml.de Naxoshalle, Wittelsbacherallee 29 60316 Frankfurt am Main RMV: Straßenbahn 14 - Waldschmidtstr. U4 - Merianplatz / Kantstr. Parken: Parkhaus Waldschmidtstr.
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Die Jungfrau von Orleans Eine romantische Tragödie
Von: Friedrich Schiller Uraufführung:
11. September 101 (Leipzig, Theater am Ranstädter Tor)
Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:
Premiere: 7. Dezember 07
Inszenierung Schirin Khodadadian Bühne und Kostüme Carolin Mittler Musik: Johannes Winde
Im Jahr 1412 wird im lothringischen Domrémy ein Bauernmädchen
geboren. Keine zwanzig Jahre später wird sie als Ketzerin verbrannt. Das sind die so dürren wie prägnanten Eckdaten einer außergewöhnlichen und charismatischen Frauengestalt. Frankreich steht
mitten im Krieg gegen englische Besatzer. Da fühlt sich die Schäferstochter Johanna durch eine göttliche Erscheinung berufen, in die fast verlorene Schlacht von Orléans zu ziehen. An der
Spitze des Heeres gelingt es ihr, die Engländer zurückzuschlagen. Sie reißt die französische Streitmacht in wildem Begeisterungssturm von Schlacht zu Schlacht, von Sieg zu Sieg mit sich.
Generäle halten um ihre Hand an, doch Johanna weist alle Bewerber zurück: Nur der Verzicht auf irdisches Glück gibt ihr die Kraft zum Sieg. Gottgesandt, unberührt und frei von moralischen
Banden ist Johanna wie eine Besessene, die im Auftrag eines religiösen Fanatismus mordet. Gleichzeitig ist sie auch eine Provokation: Verletzlich, widersprüchlich und ringend um sich selbst
und ihren Auftrag, ist sie eine Ikone des irrational geprägten Widerstands gegen die Vernunft. Und die Fragen, die sich an Schillers androgyne Heldin knüpfen, sind brandaktuell: Wie viel
Einsatz kann ein Individuum für eine Idee leisten? Wo beginnt die Beschädigung der Idee durch den Menschen, wo nimmt er selbst Schaden? Schirin Khodadadian hat sich in Mainz in der
Spielzeit 2006/2007 mit Shakespeares „Sommernachtstraum“ vorgestellt. Sie arbeitet u. a. an Theatern in Kassel, Bonn, am Bayerischen Staatsschauspiel München und demnächst am
schauspielhannover. [© Staatstheater Mainz]
www.staatstheater-mainz.de
Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt in der Saison 2006/07:
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Die Jungfrau von Orelans schauspielfrankfurt Susanne Buchenberger,
Stefko Hanushevsky & Moritz Peters (v.l.n.r.) Foto: Alexander Paul Englert
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Premiere: 15. September 06 (Großes Haus)
Regie: Simone Blattner Bühne:
Natascha von Steiger Kostüme: Dorothee Scheiffarth Musik: Christopher Brandt Licht: Frank Kaster Dramaturgie: Jan Hein
Regieassistenz:
Paul-Georg Dittrich Bühnenbildassistenz: Nina Zoller Kostümassistenz: Nadja Rudert Souffleuse: Christine Schneider Inspizienz: Joachim Möller Ton:
Josef Rennert, Oliver Blohmer, Inga Lüth Maske: Lutz Paschke, Patricia Dietz, Bernhard Springer Technische Produktionsleitung: Josef Dreker
Technische Einrichtung: Nikola Ramie Requisite: Anette Mahnke, Jens Schönherr Regiehospitanz: Jessica Richards, Susanne Grünewald Bühnenbildhospitanz:
Annelie Wagner Kampftrainer: Horst Gurski
Darsteller:
Karl der Siebente, König von Frankreich: Joachim Nimtz
Königin Isabeau, seine Mutter: Cornelia Kempers Agnes Sorel, seine Geliebte: Anita Iselin
Philipp der Gute, Herzog von Burgund: Oliver Kraushaar Graf Dunois, Bastad von Orleans: Ben Daniel Jöhnk La Hire, königlicher Offizier: Özgür Karadeniz Du Chatel, königlicher Offizier: Stefko Hanushevsky Erzbischof von Reims: Moritz Peters Raoul, lothringischer Ritter; Boten; Soldat: Bert Tischendorf Talbot, Feldherr der Engländer: Andreas Haase Lionel, englischer Anführer: Benjamin Höppner
Montgomery, ein Walliser: Sebastian Schindegger Thibeaut d'Arc, ein reicher Landmann: Uwe Bertram Louison, seine Tochter:
Ruth Marie Kröger Johanna, seine Tochter: Susanne Buchenberger
Raimond, Johannas Freier: Sebastian Schindegger Bertrand, ein anderer Landmann: Andreas Haase Die Erscheinung eines Schwarzen Ritters: Uwe Bertram Chor
Johanna, Tochter eines Bauern, ist die heilige Jungfrau erschienen. Johanna soll der menschlichen Liebe abschwören und in die Schlacht gegen die Feinde Frankreichs
ziehen. Mit kindlicher Unschuld der göttlichen Eingebung folgend, stellt sie sich an die Spitze des französischen Heeres gegen die englischen Besatzer. Unter ihrer Führung
werden die Engländer geschlagen, Karl VII. zum König von Frankreich gekrönt. Doch Johanna kann sich über den Triumph nicht freuen. Auf dem Schlachtfeld ist sie dem
jungen englischen Offizier Lionel begegnet. Die Liebe zu ihm bringt sie in Konflikt mit ihrem göttlichen Auftrag. Johanna wird als Hexe von den Franzosen verstoßen und fällt
den Engländern in die Hände. Als deren Geisel muß sie mit ansehen, wie das französische Heer in der entscheidenden Schlacht zu unterliegen und Karl VII. zu fallen droht. Mit
dem Mut der Verzweiflung befreit sie sich und führt das französische Heer zum Sieg. Der Tod auf dem Schlachtfeld erlöst sie aus dem Widerspruch zwischen irdischer und
göttlicher Liebe. [© schauspielfrankfurt]
www.schauspielfrankfurt.de
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