Theater, Stückeinfo: J
 

Jedermann
Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes

Von: Hugo von Hofmannsthal
Uraufführung: 1. Dezember 1912 (Berlin, Zirkus Schumann)

Zur Inszenierung des Volkstheater Frankfurt Liesel Christ:
In der Bearbeitung und Inszenierung von Wolfgang Kaus
anlässlich seines 75.Geburtstages und seines 50.jährigen Bühnenjubiläums

Premiere: 17. Juli 10 (Historischen Garten vor dem Frankfurter Dom)

Regie: Wolfgang Kaus

Besetzung:

Jedermann:
Ralf Bauer
Der Tod: Helmut Markwort
Der Teufel: Steffen Wilhelm
Die Buhle: Alexandra Seefisch
Der Freund:Steffen Wilhelm
Das Gewissen: Sabine Roller
Der Glaube: Anette Krämer
Gott (Stimme): Walter Flamme
Die Mutter: Anette Krämer
Der dicke Vetter: Axel Küffe
Der dünne Vetter: Detlev Nyga
Der Mammon: Wolff von Lindenau
Ein Schuldner: Detlev Nyga
Dem Schuldner seine Frau: Silvia Tietz
Der Hausmeister: Thomas Koob
Ein Knecht: Thomas Koob
Ein Koch: Axel Küffe
Der arme Nachbar: N.N.
Der Spielansager: Silvia Tietz

Tischgesellschaft: Wolff von Lindenau, Sabine Roller, Silvia Tietz, Thomas Koob, Axel Küffe, Detlev Nyga, Peter, Eberhard und andere.

www.volkstheater-frankfurt.de

Die Jungfrau von Orleans
Eine romantische Tragödie

Von: Friedrich Schiller
Uraufführung: 11. September 101 (Leipzig, Theater am Ranstädter Tor)

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:

Premiere:
7. Dezember 07

Inszenierung Schirin Khodadadian
Bühne und Kostüme
Carolin Mittler
Musik: Johannes Winde

Im Jahr 1412 wird im lothringischen Domrémy ein Bauernmädchen geboren. Keine zwanzig Jahre später wird sie als Ketzerin verbrannt. Das sind die so dürren wie prägnanten Eckdaten einer außergewöhnlichen und charismatischen Frauengestalt. Frankreich steht mitten im Krieg gegen englische Besatzer. Da fühlt sich die Schäferstochter Johanna durch eine göttliche Erscheinung berufen, in die fast verlorene Schlacht von Orléans zu ziehen. An der Spitze des Heeres gelingt es ihr, die Engländer zurückzuschlagen. Sie reißt die französische Streitmacht in wildem Begeisterungssturm von Schlacht zu Schlacht, von Sieg zu Sieg mit sich. Generäle halten um ihre Hand an, doch Johanna weist alle Bewerber zurück: Nur der Verzicht auf irdisches Glück gibt ihr die Kraft zum Sieg.
Gottgesandt, unberührt und frei von moralischen Banden ist Johanna wie eine Besessene, die im Auftrag eines religiösen Fanatismus mordet. Gleichzeitig ist sie auch eine Provokation: Verletzlich, widersprüchlich und ringend um sich selbst und ihren Auftrag, ist sie eine Ikone des irrational geprägten Widerstands gegen die Vernunft. Und die Fragen, die sich an Schillers androgyne Heldin knüpfen, sind brandaktuell: Wie viel Einsatz kann ein Individuum für eine Idee leisten? Wo beginnt die Beschädigung der Idee durch den Menschen, wo nimmt er selbst Schaden?
Schirin Khodadadian hat sich in Mainz in der Spielzeit 2006/2007 mit Shakespeares „Sommernachtstraum“ vorgestellt. Sie arbeitet u. a. an Theatern in Kassel, Bonn, am Bayerischen Staatsschauspiel München und demnächst am schauspielhannover. [© Staatstheater Mainz]

www.staatstheater-mainz.de

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt in der Saison 2006/07:

Die Jungfrau von Orelans
schauspielfrankfurt
Susanne Buchenberger,
Stefko Hanushevsky & Moritz Peters
(v.l.n.r.)
Foto:
Alexander Paul Englert

Premiere: 15. September 06 (Großes Haus)

Regie:
Simone Blattner
Bühne: Natascha von Steiger
Kostüme: Dorothee Scheiffarth
Musik: Christopher Brandt
Licht: Frank Kaster
Dramaturgie: Jan Hein

Regieassistenz: Paul-Georg Dittrich
Bühnenbildassistenz: Nina Zoller
Kostümassistenz: Nadja Rudert
Souffleuse: Christine Schneider
Inspizienz: Joachim Möller
Ton: Josef Rennert, Oliver Blohmer, Inga Lüth
Maske: Lutz Paschke, Patricia Dietz, Bernhard Springer
Technische Produktionsleitung: Josef Dreker
Technische Einrichtung: Nikola Ramie
Requisite: Anette Mahnke, Jens Schönherr
Regiehospitanz: Jessica Richards, Susanne Grünewald
Bühnenbildhospitanz: Annelie Wagner
Kampftrainer: Horst Gurski

Darsteller:

Karl der Siebente, König von Frankreich:
Joachim Nimtz
Königin Isabeau, seine Mutter: Cornelia Kempers
Agnes Sorel, seine Geliebte:
Anita Iselin
Philipp der Gute, Herzog von Burgund:
Oliver Kraushaar
Graf Dunois, Bastad von Orleans:
Ben Daniel Jöhnk
La Hire, königlicher Offizier:
Özgür Karadeniz
Du Chatel, königlicher Offizier:
Stefko Hanushevsky
Erzbischof von Reims:
Moritz Peters
Raoul, lothringischer Ritter; Boten; Soldat:
Bert Tischendorf
Talbot, Feldherr der Engländer:
Andreas Haase
Lionel, englischer Anführer: Benjamin Höppner
Montgomery, ein Walliser:
Sebastian Schindegger
Thibeaut d'Arc, ein reicher Landmann: Uwe Bertram
Louison, seine Tochter:
Ruth Marie Kröger
Johanna, seine Tochter:
Susanne Buchenberger
Raimond, Johannas Freier:
Sebastian Schindegger
Bertrand, ein anderer Landmann:
Andreas Haase
Die Erscheinung eines Schwarzen Ritters: Uwe Bertram
Chor


Johanna, Tochter eines Bauern, ist die heilige Jungfrau erschienen. Johanna soll der menschlichen Liebe abschwören und in die Schlacht gegen die Feinde Frankreichs ziehen. Mit kindlicher Unschuld der göttlichen Eingebung folgend, stellt sie sich an die Spitze des französischen Heeres gegen die englischen Besatzer. Unter ihrer Führung werden die Engländer geschlagen, Karl VII. zum König von Frankreich gekrönt. Doch Johanna kann sich über den Triumph nicht freuen. Auf dem Schlachtfeld ist sie dem jungen englischen Offizier Lionel begegnet. Die Liebe zu ihm bringt sie in Konflikt mit ihrem göttlichen Auftrag. Johanna wird als Hexe von den Franzosen verstoßen und fällt den Engländern in die Hände. Als deren Geisel muß sie mit ansehen, wie das französische Heer in der entscheidenden Schlacht zu unterliegen und Karl VII. zu fallen droht. Mit dem Mut der Verzweiflung befreit sie sich und führt das französische Heer zum Sieg. Der Tod auf dem Schlachtfeld erlöst sie aus dem Widerspruch zwischen irdischer und göttlicher Liebe. [© schauspielfrankfurt]


www.schauspielfrankfurt.de

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