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Theater, Stückeinfo: G
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Das Gähnen der Leere I don’t wanna close my eyes, aber aus dieser Visage werde ich heute nicht mehr schlau Schauspiel von: Stephan Seidel
Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden, in Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie:
Premiere: 10. Januar 10
Inszenierung und Bühne: Stephan Seidel Bühne: Jana Lühnsmann-Messerschmidt Kostüme: Jelena Miletić
Musik: Ernst August Klötzke Dramaturgie: Anika Bárdos Mitarbeit Dramaturgie: Anna Gerhards
Besetzung: Sieglinde:
Evelyn M. Faber Rosalinde: Friederike Ott Wilhelm: Wolfgang Böhm Rudolf: Michael von Burg Christian: Sebastian Muskalla Hans:
Jürg Wisbach
Hans ist Wetterfrosch im Fernsehen, doch seit kurzer Zeit lässt ihm ein Gedanke keine Ruhe; Er glaubt, die Schönheit ist verschwunden. Grau und eintönig erscheint ihm
sein Leben, in dem nichts zu passieren scheint. Er beschließt, aus der Monotonie seines Alltags auszubrechen: Eines Morgens prophezeit Hans in seiner Live-Wettervorhersage etwas
Beunruhigendes, etwas, das nicht auf dem Plan stand, und wird gefeuert. Hans verlässt zufrieden den Sender und will von nun an nur noch eines: Liebe Tod und Leidenschaft. Die findet er in
seinem Fernseher, in seiner Lieblingsseifenoper, in der er plötzlich selbst steckt, in Folge 531. Hier strahlen die Menschen mit dem Blau des Himmels um die Wette. Hier trifft er auch die
Frau seiner Träume, die er bisher nur von Weitem bewundern konnte, Rosalinde. Doch Rosalinde hat andere Sorgen, sie muss sich zwischen zwei Männern entscheiden. Soll sie den Heiratsantrag des
angesehenen Christian annehmen oder mit dem geheimnisvollen Rudolf zusammen kommen? Und jetzt taucht auch noch Hans auf und erklärt ihr seine Liebe. Aber damit nicht genug; die Sonne, die in
der „Stadt der Schönheit“ immer scheint, verdüstert sich plötzlich und unheimliche Vorkommnisse bringen die Gesetze der Fernsehwelt ins Wanken.
Nachwuchsregisseur und Autor Stephan
Seidel nähert sich in der Inszenierung seines eigenen Stücks dem Lebensgefühl der Monotonie und Handlungsunfähigkeit auf eine erfrischend leichtfüßige Art und Weise, die bisweilen
tragikomische Züge annimmt. Ein Abend, inspiriert von Kultfilmen wie „Täglich grüßt das Murmeltier“ und der „Trumanshow“, der Spaß verspricht, hinter dessen Fassade aber der gähnende Abgrund
hervor blitzt.
Stephan Seidel wurde 1983 in Halle an der Saale geboren. Literatur- und Philosophiestudium in Berlin und Potsdam, seit 2006 Theaterregie an der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Frankfurt. 2005 Stipendiat am Watermill Center bei Regisseur Robert Wilson in New York, Regie für „Woman Machine Man“. 2007-08 Stipendiat des Autorenlabors am Düsseldorfer
Schauspielhaus. Regie für „Ophelias Teich“ nach Hamlet von Shakespeare vor dem IG-Farbenhaus in Frankfurt. Die Uraufführung von „Das Gähnen der Leere“ ist Seidels erste Regiearbeit am
Hessischen Staatstheater Wiesbaden.
[© Staatstheater Wiesbaden]
www.staatstheater-wiesbaden.de
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Ganze Kerle Komödie
Von: Kerry Renard Deutschsprachige Erstaufführung:
18. Januar 2007 (Braunschweig, Komödie am Altstadtmarkt)
Zur Inszenierung des Volkstheater Frankfurt:
Premiere: 8. November 08 Spielzeit bis: 31. Januar 09
Regie: Steffen Wilhelm Bühnenbild: Rainer Schöne Kostüme: Claudia Rohde Choreographie: Ralph Wink Regie-Assistenz: Natascha Retschy
Besetzung: Manfred Kollmann: Axel Küffe Toni Sorrano: Giovanni Romano Georg Struck: Jochen Nötzelmann Paul Ruland: Horst Krebs
Joachim Krumbach: Thomas Hessdörfer Elvira Krumbach: Silvia Tietz
www.volkstheater-frankfurt.de
Zur Aufführung am Berliner Theater am Kurfürstendamm:
Neue Textbearbeitung von: Matthias Freihof
Eine Produktion in Zusammenarbeit mit der Komödie Düsseldorf
Premiere: 11. Juli 2008 Voraufführungen: 9. Juli, 10. Juli Spielzeit bis:
14. September 2008
Regie: Matthias Freihof Ausstattung: Folker Ansorge Choreographie: Danny Costello
Mit:
Michael Pyter, Lutz Reichert, René Hofschneider, Matthias Kostya, Jens Eulenberger und Hildegard Berger
Ganze Kerle Theater am Kurfürstendamm René Hofschneider zeigt in “Ganze Kelre” seine Wandlungsfähigkeit.
Er tauscht T-Shirt und Arbeitshose gegen Perücke, Puder und Pumps Foto: Thomas Grünholz
Ganze Kerle in Pumps und Fummel Mit Travestie haben die vier Kollegen Georg, Sigi, Enrico und Klaus gar nichts am Hut. Tagsüber arbeiten sie als Paketboten für einen privaten Lieferservice und abends trinken sie
gerne noch ein Feierabendbierchen. Wie ganze Kerle das eben so tun. Doch als die kleine Tochter des Filialleiters Frank, die alle vier Männer in ihr Herz geschlossen haben, nach
einem Unfall im Koma liegt und eine kostspielige Delfin-Therapie die einzige Hoffnung zu sein scheint, springen die Arbeitskollegen über ihren Schatten und tauschen, inspiriert von
einer Pariser Travestie-Show, Arbeitskluft und Boots gegen Glitzerfummel und Pumps. Während der turbulenten Proben entdecken die Männer Seiten an sich und ihren Freunden,
von denen sie nichts geahnt hatten.
„Es ist eine Travestie der besonderen Art, die durch blitzartige Typenwechsel keine Sekunde langweilt“, schwärmte eine große rheinische Tageszeitung nach der Düsseldorfer
Premiere von „Ganze Kerle“. Nun machen die Grazien auch das Theater am Kurfürstendamm unsicher.
Die Autorin
Die Autorin Kerry Renard wurde 1961 in Kanada geboren. Nach dem Literaturstudium in London und Genf arbeitete sie als Redakteurin für verschiedene Radio- und
Fernsehsender in Großbritannien und Kanada. „Ganze Kerle“ war Renards erste Komödie. Sie wurde 2003 uraufgeführt. Die deutsche Erstaufführung fand am 18. Januar 2007 in
Braunschweig statt. Zur Zeit arbeitet die Kanadierin an ihrem zweiten Theaterstück, auch diesmal eine Komödie.
Der Regisseur
Matthias Freihof studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und spielte während seines Studiums bereits am Maxim Gorki Theater. Weitere Theaterstationen
waren das Kleist Theater Frankfurt/Oder, der Palast der Republik, die Volksbühne, das Berliner Ensemble sowie das Schauspielhaus Hamburg. Mit seiner Darstellung eines jungen
Homosexuellen in dem Film „Coming Out“, der 1990 bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde, machte Freihof Furore. Nach der Wende etablierte er sich als
Schauspieler in verschiedenen Fernseh- und Filmproduktionen. So stand er beispielsweise für Heinrich Breloers „Todesspiel“ und Hark Bohms Dreiteiler „Vera Brühne“ vor der
Kamera. Von 1998 bis 2002 spielte er in der Krimiserie „Siska“ den Kommissar Lorenz Wiegand. Ab Februar 2009 ist Freihof als Heinrich Himmler im Stauffenberg-Film „Walküre“
an der Seite von Tom Cruise im Kino zu sehen.
Seit einigen Jahren unterrichtet er als Schauspieldozent an verschiedenen Schulen in Berlin und Hamburg. Seine zweite Liebe gehört der Musik: Freihof war Meisterschüler von
Gisela May, stand mit den Kessler-Zwillingen und Ute Lemper auf der Bühne. Er hat mehrere CDs veröffentlicht.
Mit „Ganze Kerle“ gab er 2007 in der Komödie Düsseldorf sein Regiedebüt und hat das Stück dafür überarbeitet. In einem Interview sagte Freihof über die Komödie: „Männer mit
stacheligen Beinen in Frauenfummeln und auf Stöckelschuhen – eine unschlagbare Nummer.“
Die Kerle:
René Hofschneider
absolvierte seine Schauspielausbildung am Mozarteum in Salzburg sowie in der Gitis Masterclass Moskow-Berlin. Seine schauspielerische Karriere begann
an den Staatlichen Bühnen Berlin und ging über Stationen wie das Alte Schauspielhaus Stuttgart und das Marburger Schauspiel wieder zurück nach Berlin ans GRIPS Theater.
Hofschneider wurde durch verschiedene Film- und Fernsehproduktionen bekannt: Sein erster Kinofilm, Agnieszka Hollands „Hitlerjunge Salomon“, wurde 1992 mit einem Golden
Globe ausgezeichnet. Er stand darin als Isaak Perel vor der Kamera. Es folgten zahlreiche Fernsehproduktionen wie diverse „Tatorte“, „Wilsberg und der Schuss im
Morgengrauen“ sowie „Der Ermittler“. Zuletzt konnte man ihn in „SOKO Kitzbühl“, „Der Untergang der DDR“ (SAT1), und „SOKO Leipzig“ (ZDF) sehen.
Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, stand er gerade erst wieder in der Komödie Düsseldorf in der Inszenierung „Venedig im Schnee“, in der sein Bühnenpartner Matthias Freihof war.
Matthias Kostya ist sowohl im Schauspiel als auch im Musical zu Hause und war u. a. am Stadttheater Regensburg, am Theater an der Wien sowie am Münchener Teamtheater
engagiert. Rollen wie Ferdinand aus „Kabale und Liebe“, der Tod in „Elisabeth“ oder Henry Higgins in „Pygmalion“ gehören zu seinem Repertoire. In „Ganze Kerle“ spielt er Klaus,
einen frustrierten Ehemann.
Michael Pyter
verbrachte seine ersten Theaterjahre am Nationaltheater Weimar. An der Seite von Daniel Brühl stand er für dem Kinofilm „Vaya con dios“ vor der Kamera. In den
vergangenen Jahren spielte er an der Tribüne Berlin, am Stadttheater Oberhausen und am Schlosstheater Moers. „Ganze Kerle“ ist Pyters erstes Engagement an den Kudamm-Theatern.
Lutz Reichert war auf zahlreichen Theaterbühnen und im Fernsehen zu sehen, u. a. im Hamburger „Tatort“, in „Unser Lehrer Dr. Specht“ und in „Die Anrheiner“. Seit einigen
Jahren steht er nun vor allem auf Boulevard-Theater-Bühnen. In „Ganze Kerle“ spielt er Georg, dem aufgrund seines Alter die Kündigung droht.
Das Berliner Publikum kennt
Jens Eulenberger aus „Ein eingebildet Kranker“. In dieser Komödie war er an der Seite von Walter Plathe zu sehen. Nun verkörpert er in „Ganze
Kerle“ den jungen Paketfahrer und Go-Go-Tänzer Enrico.
Kartenpreise Di bis Do 36/25/13€ Fr bis So 17/28/39 € Premiere 47/36/24€
Karten 030/88 59 11 88 und unter www.komoedie-berlin.de
[© Theater am Kurfürstendamm, Berlin]
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Gaslight
Von: Patrick Hamilton Uraufführung: 5. Dezember 1938 (London, Richmond Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 27. November 1946 (Berlin, Theater in der Kaiserallee )
Patrick Hamiltons Thriller "Gaslight" am English Theatre Frankfurt:
Premiere: 13. September 08
Spielzeit bis: 9. November 08
Creativ Team:
Director: Tim Hardy Set & Costume Designer: Terence Parsons Lighting Designer:
Nick Richings Soud Designer: Wolfgang Dienst Deputy Stage Manager, London: Francesca Reidy Casting Director: Amy Rycroft
Cast:
Mrs. Manningham:
Caitlin Shannon Mr. Manningham: Robin Kermode Rough: Roger Forbes Elizabeth: Sarah Simpkins Nancy: Mia Austen
Besprechung auf kulturfreak.de
Gaslight English Theatre Frankfurt Mrs. Manningham (Caitlin Shannon) und Mr. Manningham (Robin Kermode) Foto: Bärbel Högner
Die dunkle Seite einer Ehe Das English Theatre Frankfurt zeigt zum Saisonauftakt den Psychothriller Gaslight. Das Stück von Patrick Hamilton aus dem Jahr 1938 wirft immer wieder neue Rätsel auf und hält
sein Publikum bis zum Schluss in Atem. Gaslight spielt im Viktorianischen England und zeigt eine Ehe, in der es dunkle Geheimnisse und tiefe Abgründe zu geben scheint. Das
Stück beleuchtet die Lebensumstände in England vor den Suffragetten und gibt Einblick in das Abhängigkeitsverhältnis von Mann und Frau. In spannungsgeladenen Momenten
wird der trügerische Schein der Ehe entlarvt, um der Wahrheit langsam auf den Grund zu kommen.
Gaslight gehört zu den meistgespielten Theaterstücken am Broadway und wurde 1944 von George Cukor verfilmt. In dem für sieben Oscars nominierten Film glänzen Ingrid
Bergman, Charles Boyer und Joseph Cotten.
Inhalt: Während Jack Manningham jeden Abend ausgeht, bleibt seine Frau Bella allein zu Hause und glaubt den Verstand zu verlieren: Sie kann sich das Verschwinden vertrauter
Gegenstände, die mysteriösen Schritte oder das Flackern der Lampen im Wohnzimmer nicht erklären. Nach dem unerwarteten Eintreffen von Detektiv Rough treten Fragen über
Jacks Verhalten und dessen wahre Identität auf.
Tim Hardy – Regisseur Hat die Royal Academy of Dramatic Art besucht. Nach seiner Ausbildung spielte er an allen renommierten Theatern Londons und etlichen Schauspielhäusern in Großbritannien,
den Vereinigten Staaten von Amerika und auf dem europäischen Kontinent. Darüber hinaus trat Tim Hardy in verschieden Musicals auf („Fiddler on the Roof") und hat in Fernseh-
(„Midsomer Murder") und Kinoproduktionen („Captain CorellPs Mandolin") mitgewirkt. Er ist Sprecher unzähliger Dokumentationen des History- und Discovery Channels sowie der
BBC. Seit 1995 unterrichtet der erfahrene Schauspieler an der Royal Academy of Dramatic Art, wo er Regie führt und seine Leidenschaft für Shakespeare weitergibt. Tim Hardy
spielte am English Theatre Frankfurt neben Sonya Kraus bereits in dem Zwei-Personen-Stück „A Picasso" den Maler „Pablo Picasso".
Terry Parsons - Set- und Kostümdesigner Hat über 37 Produktionen in Londons West End gemacht. Er ist der „Head of Design" an drei großen Theatern: The Theatre Royal Plymouth, The Haymarket Leicester und am
Beigrade Coventry. Terry arbeitete darüber hinaus in Canada, Australien und Japan und kostümierte unzählige Shows. CAITLIN SHANNON - Mrs. Manningham
Caitlin spielte in den USA u.a. folgende Rollen: Hannah in A Chorus of Disapproval und Nikki in Things We Do For Love (Odyssey Theatre, Los Angeles), Tara in Stella by Starlight
(Laguna Playhouse), A Bench in the Sun (Westport Country Playhouse), Annie in The Norman Conquests (Theatre 40), Henry IV pari 1 und The Canterbury Tales (The Classicai
Theatre Lab), The Cradle Will Rock, Twelfth Night, Medea und Much Ado About Nothing (Will Geer Theatricum Botanicum), und viele andere. In England beinhaltete Caitlins
Theaterarbeit bislang: Woman in Tennessee Williams' Talk to me Like Rain (Courtyard Theatre, London), Edgar in Love Labours Won (Gilded Balloon, Edinburgh). Film und
Fernseharbeit: Susan in den Mini-Serien A Legend to Ride, The Division, Obscura und Waiting. Sie ist auch ein Mitglied des 'California Artists' Radio Theater, in jüngster Zeit war
sie in Charley's Aunt und Jane Eyre neben Michael York zu hören.
Robin Kermode - Mr. Manningham Robin wurde an der "Central School of Speech and Drama" ausgebildet. In London stand Robin u.a. in folgenden Stücken auf der Theaterbühne: als Leontes in The Winter's Tale
(Time Out Critics Choice Award), als Sir Edward Ramsey in The King And l, Algernon in The Importance Of Being Earnest und Trevor in Funny Peculiar. Sein Theatererfahrung
sammelte er während Spielzeiten in Oxford, Salisbury, Southampton, Watford, Windsor, Dundee, Farnham und Orange Tree, Richmond. Er tourte darüber hinaus auch im Nahen
und Fernen Osten. Robin spielte als Fernsehschauspieier in zahlreichen TV-Serien. Auch als Filmschauspieler sieht man Robin in etlichen Produktionen. Zuletzt veröffentlichte
Robin sogar einen Roman, The Flowerpot Man, in dem es um einen tragikomischen Scheidungskrieg geht.
Roger Forbes – Rough Roger wird in Gaslight zum ersten Mal in Frankfurt auftreten. Er wurde jüngst von der Kritik für seine Ein-Mann-Show Falstaff gewürdigt, deren Premiere letztes Jahr im „National
Arts Centre" in Ottawa stattfand. Roger spielte nicht nur in den USA an großen Theatern, sondern auch in England. Roger hat sich neben seiner Schauspielkarriere auch als
Regisseur einen Namen gemacht.
Sarah Simpkins – Elisabeth Sarah beendete ihre Ausbildung bei der "Actors Company" im August 2007. Im selben Jahr gab sie ihr Debüt als professionelle Schauspielerin am New Players Theatre in
Undiscovered Country. Andere Theatererfahrungen sammelte sie in den Stücken Hannah and Martin, Macbeth, Deep Blue Sea und Blithe and Spirit.
Mia Austen - Nancy Mia spielte unter anderem in Pygmalion, A Warwickshire Testimony, La Dame Des Poupees Sages. Auch als Filmschauspielerin ist sie zu sehen in Driven, 12:30, Elephant Trunk,
Just Another Day.
[© Engish Theatre Frankfurt]
www.english-theatre.org
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Der Geldgott
Von: Peter Hacks
Uraufführung: Sept. 1993 (Greifswald, Theater Greifswald)
Zur Inszenierung im Frankfurter Theater Landungsbrücken: Eine Produktion von paradiesmedial.de
Premiere:
11. Februar 10
Regie: Maria Piniella
Mit: Mario Krichbaum, Detlev Nyga, Ariane Klüpfel, Paddy Twinem, Linus Koenig, Sandra Luehr und Svenja Assmann
der geldgott in zeiten der krise wenn alles zu kaufen ist geld banken politik menschen und manchmal auch einfach nichts
was tun wenn wenn das glück sich nicht mehr finden lässt wo in einer welt es war einmal das geld das größte glück der unternehmer seine angestellte der
unternehmensberater die bank der kunde der bürokrat das glück die armut einfach mal näher zusammenrücken
Der Töpfer Chremylos lernt die Umwertung von Politik und Wirtschaft,
Moral und Geschmack kennen, die Umstellung von Cash auf Kredit. Er investiert in die Geldbeschaffung seine gesamte Existenz, seinen Handel und Wandel ebenso wie sein Handwerk und seine Kunst,
sich selber und seine Fifine. Der ehemals freischaffende Mensch verschreibt sich der Bank, die in Gestalt einer geilen Borgerin scharf ist auf den ganzen Mann. Und so sitzt er nun in der
Falle: der scheinreiche Chremylos, ein Opfer des Spätkapitalismus, betrogen um Leib und Seele, Liebe und Glück. [© Landungsbrücken]
www.landungsbruecken.org
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Germania Song Eine Performance
Von: SIGNA Uraufführung:
17. September 2009 (Leipzig, Centraltheater Leipzig)
Zur Inszenierung des Centraltheater Leipzig:
Premiere: 17. September 09 (Uraufführung)
Konzept: Signa & Arthur Köstler Regie: Signa Köstler Ausstattung: Thomas Bo, Signa Köstler Licht/Ton/Video:
Arthur Köstler Dramaturgie: Anja Nioduschewski
Mit: Franz-Josef Becker, Michael Behrendt, Stefan Chüo, Martina Deltcheva, Udo Eidinger, Linda Elsner, Theresa Elstner, Erich
Goldmann, Ana Valeria Gonzalez, Manuel Harder, Anne Hartung, Shin-May Ho, Dominik Klingberg, Johannes Köhler, Casper Emil Koeller, Arthur Köstler, Signa Köstler, Thomas Kretzschmar, Ilil
Land-Boss, Christian Mahlow, Paul Matzke, Stefanie Mühlhan, Thomas Bo Nilsson, Yulia Magdalena Yanez Schmidt, Helga Sieler, Sebastian Sommerfeld, Jenny Steenken , Karoline Stegemann, Klaus
Unterrieder, Tabea Venrath, Irma Wagner, Manuel Washausen, Miriam Weißert, Mareike Wenzel u. a.
Der charismatische Maximilian von Unland-Deuthen ist seit Jahrzehnten Gastgeber eines endlosen Festballs für einen vergessenen Jet Set. In den Ballsälen Europas übergibt ihm dieser seine irdischen Besitztümer und erhält dafür seinen guten Namen sowie das Versprechen Der-Tod-existiert-nicht... Maximilian von Unland-Deuthen hat einen Weg gefunden, Leid und unliebsame Arbeiten überflüssig zu machen, seine Kinder von Schmutz, Schmerz und Geschmacklosigkeit zu befreien. Unter gleißenden Kronleuchtern und goldenen Ballonen muss eine widerliche Last getragen werden, eine gewisse Knochensteife. Die Tänzer bewegen sich irgendwie verlangsamt über das polierte Parkett. Die Zeit läuft ab, das Geld geht auch aus. Den Tod hinter sich lassen und sich schmerzloser Unsterblichkeit ergeben ist leicht, wenn die Lasten des Lebens händeschüttelnd nur schnell genug
vorbeiziehen. Aber die Familie Maximilian von Unland-Deuthen ist nicht vollständig. Noch nicht! Also sind die Pforten geöffnet, die Einladungen ausgesandt.
Mit GERMANIA SONG wird das international renommierte Performance-Duo SIGNA im Centraltheater für zehn Tage eine schicksalhaft-abgründige Welt am Rande des Jenseits installieren: ein Fest, das in alle Foyers des Theaters ausufert, ein Fest, das seit vielen Jahren endet.
Um Erscheinen in festlicher Garderobe wird gebeten!
www.centraltheater-leipzig.de
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Geschichten aus dem Wiener Wald
Von: Ödön von Horváth Uraufführung:
2. November 1931 (Berlin, Deutsches Theater)
Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:
Premiere: 6. Dezember 09 (Schauspielhaus)
Weitere Vorstellungen im Dezember 09: 12. / 20. / 21. / 29. Dezember
Regie und Bühne: Günter Krämer Kostüm: Falk Bauer
Musikalische Arrangements und Choreinstudierung: Frank Rosenberger Licht: Johan Delaere Dramaturgie: Andreas Erdmann
Alfred: Isaak Dentler
Mutter: Josefin Platt Großmutter: Michael Abendroth Hierlinger: Marc Oliver Schulze Valerie: Constanze Becker Oskar: Sascha Nathan Ida:
Maren Schwartz Emma: Niuscha Etemadi Havlitschek: Simon Zigah Rittmeister: Michael Benthin Marianne: Claude De Demo Zauberkönig:
Wolfgang Michael Erich: Oliver Kraushaar Chor
Besprechung auf kulturfreak.de
Geschichten aus dem Wiener Wald Schauspiel Frankfurt
Simon Zigah, Wolfgang Michael, Michael Benthin, Isaak Dentler, Claude De Demo, Sascha Nathan Foto:
Alexander Paul Englert
Der renommierte Opern- und Theaterregisseur Günter Krämer bringt Horváths »Geschichten aus dem Wiener Wald« auf die Bühne. Romeo und Julia in der Vorstadt: Marianne und
Alfred brechen alle Brücken ab, Marianne die Verlobung mit dem Metzger Oskar, Alfred seine einkömmliche Liaison mit der Trafikantin Valerie. Als die beiden endlich haben, was
sie wollten, will das Schicksal sie doch eines Besseren belehren.
Zum Regieteam
Günter Krämer
(Regie), geboren in Neustadt an der Weinstraße, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Heidelberg und Freiburg. Sein Regiedebüt gab er 1972 am
Schauspiel Köln. Danach folgten Inszenierungen in Wiesbaden, Köln, Hannover. Von 1975 bis 1979 arbeitete er regelmäßig an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. 1980 bis
1984 war er Oberspielleiter am Staatstheater Stuttgart, danach sechs Jahre Leiter des Bremer Schauspiels. 1990 wurde Günter Krämer Intendant des Kölner Schauspiels, von
1995 bis 2002 war er Generalintendant der Kölner Bühnen. Seit 1979 inszeniert Günter Krämer auch Opern. Sein Repertoire umfasst klassische wie zeitgenössische Werke.
Falk Bauer
(Kostüm), geboren in Stuttgart, studierte Kostümdesign in Hamburg. Er arbeitete als Assistent von Marianne Glittenberg und seit 1994 als freischaffender
Kostümbildner für die Schauspiel- und Opernbühne u. a. in Nürnberg, Amsterdam sowie für das Teatro Real Madrid, Theater an der Wien, für die Opernfestspiele München, die
Deutsche Oper Berlin und die Semperoper Dresden. Seit 1996 verbindet ihn eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit Günter Krämer.
Frank Rosenberger (
Musikalische Arrangements und Choreinstudierung), studierte Schulmusik und Solorepetition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt
am Main. Als Pianist ist er in verschiedenen Ensembles und Formationen in den unterschiedlichsten Stilbereichen und insbesondere als Begleiter tätig. Darüber hinaus ist er eine
Hälfte des Kleinkunstduos »Die Suboptimisten«. Bisher arbeitete er als Bühnenmusiker bei verschiedenen Theaterproduktionen – u. a. am Staatstheater Wiesbaden, Stadttheater
Gießen – sowie als Korrepetitor bei zahlreichen Opernprojekten.
www.schauspielfrankfurt.de
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Geschichten vom blauen Planeten Ein Schauspiel für Kinder
Von: Andri Snaer Magnason Uraufführung:
6. April 2008 (Berlin, Maxim-Gorki Theater)
Zur Inszenierung der Landungsbrücken Frankfurt: (Übernahme vom Maxim Gorki Theater, Berlin, Frankfurter Fassung)
Premiere: 19. März 10
Regie: Sascha Hargesheimer Ausstattung: Julia Ries
Mit:
Nina Baldinger, Sandra Lühr, Manuela Stüsser und Björn von der Wellen
Auf dem blauen Planeten, weit draußen im Weltall, leben nur Kinder. Sie werden niemals erwachsen, erleben tolle
Abenteuer miteinander und tun, was immer sie gerade wollen. Es sind wilde Kinder. Auf ihrem Planeten gibt es keine Erwachsenen, die sie dabei stören könnten. Das allergefährlichste und
allerunglaublichste Abenteuer beginnt mit der Landung eines Raumschiffs, dem eine mysteriöse Gestalt entsteigt: Gledi Glamour, intergalaktischer Spaßbereiter und Traumerfüller. Er bringt den
Kindern den Schmetterlingsstaub, mit dem man wirklich fliegen kann und nagelt die Sonne am Himmel fest, damit sie immer scheint. Doch dafür zahlen sie einen hohen Preis - ihre Jugend. Der
Einfallsreichtum von Brimir und Hulda wird auf eine harte Probe gestellt, als sie feststellen müssen, welche Konsequenzen Gledis Dienste haben...
Magnason erzählt voller Kontraste von
Unschuld und Verführung, von Freundschaft und Abenteuern. Die Geschichte vom blauen Planeten ist zugleich real und unreal, einfach und komplex, ernst und lustig – und der Beweis, dass man ein
Kinderbuch über Globalisierung schreiben kann, ohne dass es auch nur eine Sekunde langweilig wird... Der Schriftsteller Andri Snaer Magnason ist einer der prominentesten isländischen
Umweltaktivisten und Globalisierungskritiker. Die Geschichte vom blauen Planeten ist sein erstes Kinderbuch und wurde mehrfach ausgezeichnet und in zwölf Sprachen übersetzt. [©
Landungsbrücken]
www.landungsbruecken.org
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Goldfischen Von: Jan Neumann Uraufführung: 9. März 2004 (Köln, Halle Kalk)
Zum Gastspiel der Heiner-Produktion im Frankfurter Theater Landungsbrücken:
Drei Leben, ein Spiel, keine Regeln.
Premiere: 4. Dezember 08 Regie: Fitz van Thom Mit: T Jonathan Doyle, Christoph Stein und Anja Kimmelmann Gefördert vom Kulturamt Frankfurt
Goldfischen Anja Kimmelmann, Christoph Stein und T Jonathan Doyle Foto: heiner-produktion
Petri Heil, Konsumgesellschaft! Unerwarteter Besuch bringt Nick ins Schwanken: Statt für die Abschlussprüfung, den Job in der Bank und den dazugehörigen BMW zu lernen,
lässt er sich von seinen Schmarotzerfreunden Martin und Katja in alte Zeiten versetzen. Ein paar Bierchen, etliche Stunden vor der Glotze und die erwartete Portion sorgloser Sex
rücken Nicks neue Ziele und gute Absichten in scheinbar hoffnungslose Ferne. Nur seine Goldfische erinnern ihn noch daran, dass er sich eigentlich dem Streben nach einem
ganz normalen Leben gewidmet hatte. Er fällt haltlos in ein Spiel ohne Regeln, jedoch mit hohem Einsatz. Ob er gewinnen wird?
Mit ständigen Perspektivwechseln auf ein bittersüßes Gesellschaftsportrait verspricht das Neuzeitdrama „goldfischen“ die Zuschauer zu fesseln, aber auch zum Hinterfragen zu
ermutigen. Die Schauspieler Jonathan Doyle und Christoph Stein arbeiten bei dieser Heiner Produktion erstmals mit der Schauspielerin Anja Kimmelmann und dem Filme- und
Theatermacher Fitz van Thom zusammen. Landungsbrücken Frankfurt präsentiert mit „goldfischen“ zum ersten Mal eine Produktion im benachbarten Tanzhaus West. Spielort:
Tanzhaus West, FFM Beginn: 20.30 Uhr Eintritt: 12,- /10,- EUR. Bei Vorbestellung 10,- /8,- EUR
Eine heiner-produktion. Mehr Infos unter www.heiner-produktion.de
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Der Grimm-Code ein urbaner Märchenthriller in vier Teilen von Simon Solberg frei nach den Gebrüdern Grimm
in der schmidtstrasse12
1. Teil: 23. April 2009, 2. Teil: 30, April 2009, 3. Teil: 6. Mai 2009, 4, Teil: 13. Mai 2009, jeweils 20.15 Uhr, schmidtstrasse12
Filmpremiere »Der Grimm-Code« am 29. Mai 2009 beim Abschlussfest der schmidtstrassel 2
Text und Regie: Simon Solberg
Grundraum: Maria-Alice Bahra, Jan Alexander Schroeder Ausstattung: Sebastian Hannak Kamera: Florian Kirchler Dramaturgie: Hans-Peter Frings
1. Kameraassistent: Dennis Helm, Thomas Fleissner 2. Kameraassistent: Sebastian Richter Ton: Erik Stahnke Technische Einrichtung:
Joachim Schröder, Mathias Rößler Regieassistenz: Sophie Achinger, Juliane Scherf, Maria Leucht, Cornelia Gietzel Ausstattungsassistenz: Jana Lünsmann Maske:
Anke Scharlach Requisite: Uschi Trella, Anja Becker Regiehospitanz: Evangelina Epanomeritaki, Anne Prohl, Sina Schönfeld Ausstattungshospitanz:
Ciaire Dorweiler, Bettine Theissen, Svenja Hennig; Dramaturgiehospitanz, Skriptbetreuung: Cornelia Gietzel
Besetzung: Wilhelm: : Stefko Hanushevsky, Özdemir: Özgür Karadeniz
Jakob: Sebastian Schindegger
In den weiteren Rollen: Roland Bayer (Volker), Sandra Bayrhammer (Anne), Susanne Buchenberger (Susanne), Andreas Haase (Günther), Mathias Max Herrmann (Wolf), Sebastian Hannak (Goldberger),
Oliver Kraushaar (Paul), Julia Leal (Hanna) Michael Lücke (Nico), Anne Müller (Imke), Joachim Nimtz (Dimitri), Julia Penner (Tamara), Moritz Peters (Bastian), Winni Seeger (Pförtner), Bert
Tischendorf (Sven), Sabine Waibel (Ragna) u. a.
Besprechung Teil1 auf kulturferak.de
Ammenmärchen? Urdeutsche Mythen? Echt hessisch? Die Gebrüder Grimm sind von Hanau in die Welt gezogen, um dem Volk
aufs Maul zu schauen. Sie haben Abenteuer erlebt und der Nachwelt davon berichtet. Und jetzt? Haben sie sich niedergelassen? Sind sie häuslich geworden? Nein, der Schein trügt: Getarnt als
Undercover-Agenten ermitteln und sammeln sie weitere Geschichten. Doch nicht mehr wie zuvor mit Tinte und Feder auf Papier, sondern sie verfolgen mit Kameras und Tonbandgeräten bewaffnet
mysteriöse Spuren, die nur von Wölfen, Hexen und Zwergen stammen können, quer durch Frankfurt am Main. Sie alle scheinen unter einer Decke zu stecken und eine Weltverschwörung zu planen.
Immer tiefer dringen die beiden Agenten in die Abgründe zwischen Gallus-Viertel, Nordweststadt und Sachsenhausen vor. Ist die Welt noch zu retten? Kann das Böse bezwungen werden?
Jacob und Wilhelm Grimm sammelten etwa 13 Jahre lang Geschichten und mündliche Überlieferungen, die sie 1812 in der Erstausgabe der „Kinder - und Hausmärchen“ veröffentlichten. Der junge
Regisseur Simon Solberg schafft einen urbanen Märchenthriller in vier Teilen und holt die Abenteuer der Gebrüder Grimm auf die Bühne und in die Gegenwart. Frei nach der Märchensammlung
bedient er sich der Figuren und Konstellationen, um sie an der heutigen Welt zu überprüfen. Getrieben von der Suche nach dem Grimm-Code, spürt er mit den beiden Protagonisten Wilhelm und
Jakob die Märchen im modernen Großstadtleben Frankfurts auf. Am Ende stellt sich jedoch die Frage nach dem Happy End, auf das keiner mehr vertrauen möchte.
DER GRIMM-CODE wird die
letzte Produktion in der schmidtstrasse12 sein, bevor am 29. und 30. Mai die Außenstelle des schauspielfrankfurt mit einem großen Fest Abschied von ihrem Publikum nimmt. In einer Filmpremiere
DER GRIMM-CODE, die Teil des Abschlussprogramms sein wird, lässt Simon Solberg die abenteuerlichen Fahndungen des urbanen Märchenthrillers noch einmal Revue passieren.
Der Schauspieler und Regisseur Simon Solberg ist dem Frankfurter Publikum besonders durch seine Inszenierung von Heinrich von Kleists DIE FAMILIE SCHROFFENSTEIN aus
der Spielzeit 2006/07 bekannt, mit der er einen grandiosen Zugang zu einem Klassiker deutscher Literatur schuf. Mit skurrilen Bildern und Wortwitz setzte er in der folgenden Spielzeit DON
QUIJOTE nach Motiven von Miguel de Cervantes erfolgreich in Szene. DON QUIJOTE wurde 2008 zum Festival junger Regisseure „Radikal Jung“ an das Volkstheater München eingeladen und erhielt dort
den Kritikerpreis. [© schauspielfrankfurt]
www.schauspielfrankfurt.de
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Gut gegen Nordwind
Nach dem Roman von: Daniel Glattauer Bühnenfassung von:
Ulrike Zemme und Daniel Glattauer
Zur Inszenierung der Berliner Komödie am Kurfürstendamm:
Premiere: 17. Januar10 (Berliner Erstaufführung)
Regie: Rüdiger Hentzschel Bühne: Julia Hattstein Kostüme: Gizella Koppany
Mit :Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen
Daniel Glattauers Roman
„Gut gegen Nordwind“ erschien im Herbst 2006, wurde für die Longlist des deutschen Buchpreises nominiert und hat sich bisher 750.000 Mal im deutschsprachigen Raum verkauft. Gemeinsam mit
Ulrike Zemmer verfasste Glattauer eine Bühnenfassung des Romans, die im Mai 2009 an den Kammerspielen des Theaters in der Josefstadt in Wien erfolgreich uraufgeführt wurde. Ab dem 17. Januar
2010 wird „Gut gegen Nordwind“ auch in Berlin gezeigt. In dem Zweipersonenstück geht es um eine ganz besondere „Brieffreundschaft“ im Zeitalter des Internets: Durch einen Tippfehler landet
Emmi Rothners Mail irrtümlich bei Leo Leike - und so erlebt der Zuschauer, wie sich die betont „glücklich“ verheiratete Homepage-Expertin und der beziehungsgeschädigte
Kommunikationswissenschaftler in der virtuellen Welt näherkommen. Die beiden beginnen zu flirten und müssen dabei kaum etwas von ihrem Leben preisgeben. Die Abwesenheit des anderen macht den
Reiz der Korrespondenz aus und weckt in Emmi und Leo verschüttete Sehnsüchte und Begierden. Aber kann sich daraus auch eine Verliebtheit oder sogar Liebe entwickeln, wo die beiden sich doch
im wirklichen Leben noch nie begegnet sind? Oder sind die wahren Abenteuer im Kopf? „Gut gegen Nordwind“ erzählt von der Sehnsucht in Zeiten des Internets. Von hart bis zart, von trotzig
bis hingebungsvoll - von schnodderig bis verzweifelt, von unendlich traurig bis unfassbar komisch: Keine Gefühlslage bleibt in „Gut gegen Nordwind“ ausgespart.
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Gut gegen Nordwind Komödie am Kurfürstendamm Oliver Mommsen und Tanja Wedhorn Foto: Johannes Zacher
Der Autor Daniel Glattauer „Ich glaube nicht, dass ich Bücher schreibe, die die Weltliteratur vorantreiben werden. Das war nie mein Anspruch. Ich möchte Bücher schreiben. Dass manche das Literatur
nennen, freut mich. Wenn man sagt Unterhaltungsliteratur, hab ich kein Problem damit, und wenn man sagt Leichte Literatur ist das auch vollkommen okay. Wenn man aber meint,
Leichte Literatur sei etwas Minderwertiges, dann ärgert mich das. Ich möchte Bücher schreiben, mit denen Menschen, die ungefähr mein Bildungsniveau und meine Ansprüche
haben, etwas anfangen können.“ (Daniel Glattauer in einem Interview mit Günter Kaindlstofer auf Deutschlandradio Kultur)
Der gebürtige Wiener Daniel Glattauer hat über 20 Jahren als Journalist gearbeitet. Zuletzt schrieb er Gerichtsreportagen, Kolumnen und Feuilletons für die Tageszeitung „Der
Standard“. „Gut gegen Nordwind“ ist sein dritter Roman, der wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vor einiger Zeit schrieb „... zunächst von Buchhändlerinnen an Kundinnen
und weiter an Freundinnen empfohlen wurde und dann von der Kritik bestaunt wurde.“ Im vergangenen Frühjahr erschien die Fortsetzung „Alle sieben Wellen“. Ursprünglich hatte
Glattauer nicht beabsichtigt, die Geschichte von Emmi Rothner und Leo Leike weiter zu erzählen, aber seine Fans ließen ihm keine Ruhe. Bereits Ende November 2009 waren über
275.000 Exemplare des Romans verkauft.
Die Homepage-Expertin
„Ihre Fantasievorstellung von mir kommt Ihrem Frauenideal sicher näher als irgendeine dahergelaufene Bekanntschaft aus einer vermutlich in rotem Plüsch gehaltenen Bar.“
Tanja Wedhorn
... spielte schon während ihrer Schulzeit in freien Theatergruppen. Bevor sie ihr Studium an der Hochschule für Darstellende Künste in Berlin aufnahm, begann sie erst noch ein
Lehramtsstudium in Dortmund, aber die Liebe zum Theater war stärker.
Noch während der Abschlussprüfung ihres Studiums wurde sie für „SK-Babies“ (1998) gecastet und bekam ein festes Engagement am Thalia-Theater in Hamburg.
Mit ihrer durchgehenden Serienhauptrolle in „Die Nesthocker“ (1999) wurde Tanja Wedhorn einem breiten Publikum bekannt. Der ganz große Durchbruch für sie kam 2004 mit der
Hauptrolle in der ersten deutschen Telenovela „Bianca - Wege zum Glück“. Hierfür wurde sie mit dem österreichischen Fernsehpreis „Romy“ als beliebtester weiblicher Shootingstar ausgezeichnet.
Außerdem war Tanja Wedhorn in vielen Fernsehserien zu sehen, so in „Wolffs Revier“, „SK-Babies“, „Tatort“, „SK Kölsch“, „Balko“ und „SOKO 5113“.
Der Kommunikationswissenschaftler
„Das Fantasiebild von Ihnen gefällt mir außerordentlich gut, sonst würde ich nicht so oft daran denken.“
Oliver Mommsen
... besuchte die renommierte Maria Körber-Schauspielschule in Berlin. Im Anschluss daran absolvierte er eine Kamera-Ausbildung bei Studio Actors&Camera in Köln. Danach
spielte er Theater und stand häufig vor der Kamera. Seit 2001 ist er im Bremer „Tatort“ der Assistent von Kommissarin Inga Lürsen, dargestellt von Sabine Postel. 2006 bekam er
für seine Rolle in der Folge „Scheherazade“ den Sonderpreis des Deutschen Fernsehkrimipreises als Bester Nebendarsteller.
In dem SAT.1-Film „Männer sind Schweine“, der vor kurzem abgedreht wurde, übernahm Oliver Mommsen die Hauptrolle. Für das ARD-Jugenddrama „Sie hat es verdient“ stand er
u. a. neben Veronica Ferres und Jule Ronstedt als Vater, der seine Tochter missbraucht, vor der Kamera.
Der Regisseur Rüdiger Hentzschel
Der gebürtige Karlsruher lebt seit seiner Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in seiner Wahlheimat Wien. Schauspielerengagements führten ihn u. a. an die
Württembergische Landesbühne Esslingen sowie an viele Wiener Bühnen, u. a. an das Volkstheater, das Schauspielhaus, das Theater in der Josefstadt sowie das Theater der
Jugend. Zudem war er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Seit 1995 arbeitet Hentzschel auch als
Regisseur. In Wien inszenierte er u. a. „Das Land, wo Milch und Honig fließen“ im Theater Drachengasse, „Eleana und Robert“ im Theater in der Josefstadt sowie „Oleanna“, „Wir
sind keine Engel“, „Komödie im Dunkeln“, „Die Grönholm-Methode“ und zuletzt „Hin und Her“ am Scala Theater. Seine sehr erfolgreiche Inszenierung von Tschechows „Drei
Schwestern“ tourte durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Am Frankfurter Fritz Rémond Theater führte Hentzschel Regie bei „Die Falle“, „Hysteria“ und „Toutou“.
[© Komödie am Kurfürstendamm]
Voraufführungen 13. - 16. Januar 2010 bis 21. Februar 2010 Komödie am Kurfürstendamm
Kartenpreise: Di-Do 36/25/13 €, Fr/Sa/So 39/28/17 €, Voraufführungen 19 € Premiere/Berliner Erstaufführung: 47/36/24 € Karten 030/88 59 11 88 und unter www.komoedie-berlin.de
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