Theater: Prinz Friedrich von Homburg
 

Prinz Friedrich von Homburg
Schauspiel in 5 Akten

Von: Heinrich von Kleist (18. Okt. 1777 - 21. Nov. 1811)
Uraufführung: 3. Oktober 1821 (Wien, Burgtheater)

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt in Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater Berlin:

Premiere Frankfurt:
21. Dezember 06
Premiere Berlin: 26. Januar 07

Regie:
Armin Petras
Bühne:
Katrin Brack
Kostüme: Aino Laberenz
Video: Chris Kondek
Licht: Norman Plathe
Dramaturgie: Jens Gro
ß /Andrea Koschwitz
Regieassistenz: Paul Georg Dittrich / Daniel Gzesienski
B
ühnenbildassistenz: Nina Zoller / Ann-Christine Müller
Kostümassistenz: Katja Strohschneider / Thomas Mache
Dramaturgieassistenz: Raphael Kassner / Nina Rühmeier
Souffleuse: Brigitta Schirdewahn / Gertraud Weyand
Inspizienz: Lisa Ahle
Ton: Philipp Batereau, Oliver Blohmer, Arnim Streek
Maske: Karin Junghardt
Technische Produktionsleitung: Josef Dreker
Technische Einrichtung: Hubertus Schneider
Requisite: Stefan Markert, Jens Sch
önherr
Regiehospitanz: Anna Gerhards
B
ühnenbildhospitanz: Marie Häusner
Kostümhospitanz: Anita Scheiner



Besetzung:

Prinzessin Natalie von Oranien:
Sandra Bayrhammer
Die Kurfürstin:
Susanne Buchenberger
Oberst Kottwitz:
Andreas Haase
Prinz Friedrich Arthur von Homburg:
Robert Kuchenbuch
Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg:
Peter Kurth
Graf Hohenzollern:
Gunnar Teuber


Besprechung auf kulturfreak.de

Unter der Regie von Armin Petras, ehemaliger Hausregisseur und Kurator der schmidtstrasse12 sowie derzeit Intendant des Maxim Gorki-Theaters Berlin, kommt Heinrich von Kleists Drama kurz vor Weihnachten auf die Bühne. Schauspieler beider Häuser, dem Maxim Gorki-Theater und dem schauspielfrankfurt sind an dieser Produktion beteiligt. Die Bühnenbildnerin Katrin Brack, die am 24. November 06 den Faust-Preis 2006 vom Deutschen Bühnenverein in der Sparte ‚Beste Ausstattung Kostüm/Bühne’ verliehen bekommen hat, wird das Bühnenbild zu dieser Koproduktion schaffen.

Preußen 1675. Am Vorabend der Schlacht von Fehrbellin wird der Prinz von Homburg dabei beobachtet, wie er sich schlafwandelnd einen Siegeskranz flicht und die Nichte des Kurfürsten, Prinzessin Natalie, als seine Braut anspricht. Bei der Lagebesprechung am nächsten Morgen hängt der Prinz weiter seinen Träumen von Ruhm und Eheglück nach. Er überhört die Weisungen des Kurfürsten und führt die Truppen eigenmächtig in die Schlacht. Obwohl das Gefecht siegreich für die Preußen endet, wird der Prinz zum Tode verurteilt, weil er durch sein eigenmächtiges Verhalten das Bestehen und die Ordnung des Staates gefährdet habe. Der Prinz fleht um Gnade... [ Text: schauspielfrankfurt)

 

Prinz Friedrich von Homburg
schauspielfrankfurt in Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater Berlin
Gunnar Teuber (Graf Hohenzollern), Susanne Buchenberger (Die Kurfürstin),
 Robert Kuchenbuch
(Prinz Friedrich Arthur von Homburg) & Sandra Bayrhammer (Prinzessin Natalie von Oranien)
Foto:
Alexander Paul Englert


Katrin Brack
studierte von 1978 bis 1984 an der Düsseldorfer Akademie in der Bühnenbildklasse von Prof. Karl Kneidl und arbeitete seitdem für das Schauspiel.
1987 stattete sie Herbert Achternbuschs "An der Donau" (Regie: Alfred Kirchner) und 1988 Thomas Bernhards "Einfach kompliziert" (Regie: Alfred Kirchner ) am Wiener Akademietheater aus, mit Matthias Langhoff erarbeitete sie "Ödipus" am Wiener Burgtheater. 2002 war sie für die Ausstattung von Dimiter Gottscheffs Inszenierung von Martin McDonaghs "Der Leutnant von Inishmore" am Wiener Akademietheater zuständig. Seit 1989 arbeitet sie immer wieder mit Luc Perceval zusammen, beispielsweise bei "SCHLACHTEN!", das auch in den Spielplan der Münchner Kammerspiele übernommen wurde, und bei "L. King of Pain" nach "König Lear" von William Shakespeare, einer Koproduktion des Schauspiels Hannover mit Het Toneelhuis, Amsterdam.
An den Münchner Kammerspielen gestaltete Katrin Brack das Bühnenbild für "Traum im Herbst" von Jon Fosse und für die Inszenierung von Shakespeares "Othello" in einer Bearbeitung von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel (Regie: Luk Perceval), mit dem im März 2003 das Schauspielhaus wiedereröffnet wurde. (Regie: Luk Perceval).
In der Kritikerumfrage von Theaterleute wurde Katrin Brack 2005 bereits zum 2. Mal zur Bühnenbildnerin des Jahres gewählt.
Für das Bühnenbild zu „Iwanow" an der Berliner Volksbühne erhielt Katrin Brack den Faust 2006, eine der wichtigsten Auszeichnungen für Theaterschaffende, vergeben vom Deutschen Bühnenverein.

Am Schauspielfrankfurt schuf sie bereits in der Spielzeit 2005/2006 die Bühnenbilder zum Theaterdoppelabend Ein Deutschlandprojekt - Zwei Romanadaptionen von Christoph Hein, eine Koproduktion mit dem Schauspiel Leipzig (
Horns Ende / In seiner frühen Kindheit ein Garten).



Peter Kurth
geboren 1957 in Güstrow.

Ausbildung
Fachschulstudium an der Schauspielschule Rostock.

Theater
Sein erstes Engagement erhielt er 1981 -1984 am Theater für junge Zuschauer Magdeburg.
1984-1988 Theater der Altmark in Stendal
1988-1997 Städtisches Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz
1997-2000 Schauspiel Leipzig
Bereits 1984 unterrichtete er Szenenstudium und ist seit 1999 Leiter des Schauspiel Studienjahrs an der Schauspielschule Leipzig. Er war zu sehen u.a. als Hermann in 'Die Hermannsschlacht' von Heinrich von Kleist (Inszenierung: Armin Petras), Puntila in Brechts 'Puntila' und als Mephisto in Goethes 'Faust l und II'.

Von 2000 bis 2006 war Peter Kurth Ensemblemitglied am Thalia Theater. Rollen (u.a.) Waska Pepel in 'Nachtasyl' von Maxim Gorki (Inszenierung: Andreas Kriegenburg), Liliom im gleichnamigen Stück von Franz Molnär (Regie: Michael Thalheimer), in Frank Wedekinds 'Frühlings Erwachen' (Regie: Tilman Gersch) , in Armin Petras Inszenierung 'Fight City. Vineta' von Fritz Kater, Aigisthos in Dimiter Gotscheffs Inszenierung von Sophokles' "Elektra", Don Pedro in Stephan Kimmigs Inszenierung von Shakespeares "Viel Lärm um Nichts", Präsident von Walter in Michael Thalheimers Inszenierung "Kabale und Liebe" von Schiller, in "zeit zu lieben zeit zu sterben" von Fritz Kater (Regie: Armin Petras), in der Uraufführung von Ulrike Syhas "Autofahren in Deutschland" (Regie: Monika Gintersdorfer), Banquo in "Macbeth" (Regie: Andreas Kriegenburg), John und Bruno Mechelke in Gerhart Hauptmanns "Die Ratten" (Regie Armin Petras), Iwanow in Tschechows "Iwanow" (Regie: Alize Zandwijk), "und jetzt/and now" von Sabine Harbeke. Tambourmajor in "Woyzeck" von Büchner (Regie Michael Thalheimer), Hauptkommissar in "Das Versprechen" nach Dürrenmatt (Regie Armin Petras), weiterhin den James Tyrone in O'Neills "Eines langen Tages Reise in die Nacht" und den Bernd in Michael Thalheimers Inszenierung "Rose Bernd" von Gerhart Hauptmann. Im Thalia in der Gaußstraße   ' spielt er in "Jasagen und Neinsagen", einem Projekt von Tom Kühnel und Jürgen Kuttner und in Fritz Katers neuestem Stück "Abalon, one nite in Bangkok".  Seit der Spielzeit 2006/2007 ist er Ensemblemitglied des Maxim Gorki Theaters Berlin.

Im November 2004 wurde Peter Kurth mit dem Rita Tanck-Glaser-Preis der Hamburgischen Kulturstiftung ausgezeichnet.

am Schauspielfrankfurt:

Spielzeit 2002/2003
Maria Magdalena von Friedrich Hebbel, Regie: Armin Petras, Rolle: Meister Anton, ein Tischler

Spielzeit 2006/2007
Prinz Friedrich von Homburg von Heinrich von Kleist, Regie: Armin Petras, Rolle: Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg

Spielzeit 2007/08
Heaven (zu Tristan) von Fritz Kater, Uraufführung, Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater, Berlin, Regie: Armin Petras, Uraufführung, Rolle: Königsforst

www.schauspielfrankfurt.de
www.gorki.de


Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:

Premiere:
10. März 07

Inszenierung: Axel Richter
Bühne und Kostüme: Klaus Noack

nach oben