Theater: Perdita Durango
 

Perdita Durango

Nach dem Roman von:
Barry Gifford
B
ühnenfassung von: Ralf Fiedler und Sebastian Baumgarten
Uraufführung: 1. Dezember 2006 (Frankfurt, schauspielfrankfurt)

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt:

Premiere:
1. Dezember 06 (Uraufführung)

Regie:
Sebastian Baumgarten
Grundraum: Joep van Lieshout
Kostüme: Ellen Hofmann
Video: Stefan Bischoff
Licht: Norman Plathe
Sounddesign: Paul-Georg Dittrich
Dramaturgie:
Hans-Peter Frings
Regieassistenz: Paul-Georg Dittrich
Produktionsleitung und Ausstattungsassistenz: Julia Plickat
Souffleuse: Brigitta Schirdewahn
Ton, Beleuchtung, Technik: Marcel Heyde
Technische Einrichtung: Matthias Rößler, Joachim Schröder
Maske: Anke Scharlach
Requisite: Anja Becker, Uschi Trella
Regiehospitanz: Ute Bansemir


Besetzung:

Perdita Durango:
Henriette Heinze
Romeo Dolorosa:
Aljoscha Stadelmann
Estelle / Bobby Peru / Sherry Louise:
Abak Safaei-Rad
Duane / Pete / The Fist:
Max Landgrebe
Rip Ford / Reggie / Woody Dumas / Shorty:
Rainer Frank
Manny Flynn / Fed / Santos / ET. / Volksmusiker / Mann:
Falilou Seck


Besprechung auf kulturfreak.de

Perdita Durango, eine Hure, und Romeo Dolorosa, ein Bandit und Santería-Priester, treffen sich an der Grenze zwischen Mexiko und Texas und verfallen einander. Nach blutigen Voodoo-Ritualen entführen sie in kannibalistischer Absicht ein amerikanisches Teenagerpärchen. Doch das Tötungsritual wird unterbrochen; verfolgt von der Polizei und den Schergen eines skrupellosen Gangsterbosses nehmen Perdita und Romeo mit ihren Geiseln Kurs auf Las Vegas. Eine apokalyptische Reise ins innerste Amerika beginnt, die die beiden Teenager mit dem Bösen in sich selbst konfrontiert und mit einer Nation, die von den Rändern her langsam, aber unaufhaltsam aufgefressen wird. Inmitten dieser von Gewalt und Grausamkeit entstellten Gesellschaft zeigt Barry Gifford mit der Prostituierten Perdita Durango »eine Frau mit einer sehr starken Persönlichkeit, eine Frau, die es gelernt hat, in dieser unerträglichen Machowelt zu überleben.« (Gifford) [schauspielfrankfurt]


Sebastian Baumgarten
Sebastian Baumgarten wurde in Berlin geboren. Nach dem Regie-Studium an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin übernahm er Regieassistenzen u. a. bei Ruth Berghaus, Einar Schleef und Robert Wilson. Von 2003 bis 2005 war er Chefregisseur am Meininger Theater. Von 1999 bis 2002 war er Oberspielleiter am Staatstheater Kassel. Seit 1992 verwirklicht er eigene Regiearbeiten in Oper und Schauspiel unter anderem an der Deutschen Oper Berlin (»Werther«, September 2002), am Nationaltheater Mannheim (»Les Troyens«, Oktober 2003), der Königlichen Oper Kopenhagen und dem Hebbel Theater Berlin (»epidemic«, Juni 2004).
In der Spielzeit 2005/06 inszenierte Sebastian Baumgarten mit der Händel Oper »
Orest« das erste Mal an der Komischen Oper Berlin. Für diese Interpretation wählten die Kritiker der Opernwelt Sebastian Baumgarten im Opernjahrbuch 2006 zum »Regisseur des Jahres«.

am schauspielfrankfurt in der Spielzeit 2006/2007
Perdita Durango nach dem Roman von Barry Gifford, Uraufführung


Henriette Heinze
Henriette Heinze wurde in Zittau in der ehemaligen DDR geboren und wuchs in einem kleinen Ort in der Oberlausitz auf. Seit 1980 lebt sie in Berlin. Sie besuchte die staatliche Ballettschule in Berlin und studierte Schauspiel an der Folkwanghochschule in Essen und der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam/Babelsberg.

Filmauswahl
1998
Tolle Tage, TV, Regie: Sören Voigt (Max Ophüls Preis 2000 als beste Nachwuchsdarstellerin)
Wege in die Nacht, TV, Regie: Andreas Kleinert (Deutscher Filmpreis 2000 als beste Nebendarstellerin)

1999
Salamander, TV, Regie: Barbara Gebier

2001
Vollgas, Kinofilm, Regie: Sabine Derfinger

2005
Auftauchen, Kinofilm, Regie: Felicitas Korn

2006
Tatort Hamburg, TV, Regie: Thomas Bohn
Tatort Niedersachsen, TV, Regie: Michael Gutmann

am Schauspielfrankfurt
Spielzeit 2006/2007

Perdita Durango nach dem Roman von Barry Clifford, Uraufführung, Regie: Sebastian Baumgarten, Rolle: Perdita Durango


Falilou Seck
geboren 1966 in Chelles/Frankreich.
Ausbildung
1991 - 1995 Studium an der Hochschule fü
r Schauspielkunst "Ernst Busch", Berlin

Theater

1995-2000
Engagement am Hans-Otto-Theater Potsdam

Mai bis September 2000
Gast am Staatsschauspiel Dresden in "Das Fest", Regie: Michael Thalheimer

Mai 2001
Einladung zum Theatertreffen mit "Das Fest"

April 2002
Gast am Statsschauspiel Dresden
"Hans-Henny-Jahn-Projekt", Regie: Johann Kresnik

November 2002
Gast am Schauspiel Essen
"Jedermann", Regie: Johann Kresnik

Juni bis September 2004
Freie Produktion Palast der Republik
"Heute Mittag sitzt er nichtim Bejing", Regie: Penelope Wehrli

Januar 2005
Gast am Theater Bonn
"Roberto Zucco", Regie: Johann Kresnik

Juni bis Oktober 2005
Gast am Volkstheater München
"Kampf des Negers und der Hunde", Regie: Sebastian Hirn

am schauspielfrankfurt:

Spielzeit 2002/2003
Maria Magdalena von Friedrich Hebbel, Regie: Armin Petras, Rolle: Karl
Warum läuft Herr R. Amok von Michael Fengler und Rainer Werner Fassbinder, Theaterfassung: Brigitte Landes und Michael Thalheimer, Regie: Michael Thalheimer, Rolle: Willi

Spielzeit 2003/2004
Antigone ein tragisches Gedicht von Hölderlin, Regie: Wanda Golonka, Rolle: Bote

Spielzeit 2006/2007
Die Orestie von Aischylos, Regie: Karin Neuhäuser, Rolle: Apollon
Perdita Durango nach dem Roman von Barry Gifford, Uraufführung, Regie: Sebastian Baumgarten, Rolle: Santos
Falstaff, nach König Heinrich IV. und V. von William Shakespeare in der Übersetzung von Erich Fried, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Sir Walter Blunt
Das trunkene Schiff von Paul Zech, Regie Florian von Hoermann, Rolle: Der Andere

Spielzeit 2007/08
Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe, Regie: Wanda Golonka, Rolle: Iphigenie
Ulrike Maria Stuart von Elfriede Jelinek, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Prinzen im Tower / Engel
Schade, dass sie eine Hure war von John Ford, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Richardetto, ein angeblicher Arzt
Retten Sie mich! Reden Sie! Irgendwas! Ein Cechov-Abend, Regie: Karin Neuhäuser

Spielzeit 2008/2009
Die Fledermaus von Johann Strauss, Regie: Karin Neuhäuser, Rolle: Kempinski


www.schausielfrankfurt.de
 

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