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Nach der Uraufführung im Januar 05 in Wien war “Nach den Klippen” im Januar & März 06 im schauspielfrankfurt zu sehen.
Regie: Andrea Breth
Bühne: Martin Zehetgruber Kostüme: Dajanna Dorfmayr Licht: Friedrich Rom Musik: Bert Wrede Sound-Design: Ingo Pußwald
Musik-Arrangement: Michael Dörfler Soundtrack: Andrea Breth Dramaturgie: Wolfgang Wiens
Mit: Elisabeth Orth
Burgtheater Wien in Koproduktion mit dem schauspielfrankfurt
Circe, die Zauberin, die die Gefährten des Odysseus in Schweine verwandelte, Circe, Tochter des Sonnengottes, strahlend schön, Sinnbild der Verführerin, Todesgöttin, männermordendes
Ungeheuer. Nur Odysseus, der Listenreiche, überlistete ihren Zauber, um ihm zu erliegen. Er schluckt das Gegengift mit dem Ziel, Circe mit Liebe zu vergiften. Bevor er seine Gefährten
befreit, löst er den Knoten ihres Kleids und taucht ein in ein Meer der Begierde. Dann läßt er erneut die Ruder schlagen und trennt sich von ihr. Heute ist Circe eine erfahrene Frau, die
die Männer studiert hat, sie nicht nur kennt, sondern kenntlich macht. Circe hat dem Zauber abgeschworen. Sie verläßt sich nur noch auf die Waffen einer Frau, verfolgt die Männer auf ihren
Wegen, durch nächtliche Straßen und Cafés, treibt sie in den Wahnsinn, in ihr Bett. Sie bricht in ihre Wohnungen ein, manipuliert zunächst sie, dann ihre Frauen, entzaubert ihre Lügen und
damit alles, was sie zu Helden macht in den Augen der Geliebten. [ Text: schauspielfrankfurt]
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