Theater: Nach den Klippen
 

Nach den Klippen

Von:
Albert Ostermaier
Uraufführung: 21. Januar 2005 (Wien, Burgtheater - in Koproduktion mit dem schauspielfrankfurt)

Nach der Uraufführung im Januar 05 in Wien war “Nach den Klippen” im Januar & März 06 im schauspielfrankfurt zu sehen.

Regie:
Andrea Breth
Bühne: Martin Zehetgruber
Kostüme: Dajanna Dorfmayr
Licht: Friedrich Rom
Musik: Bert Wrede
Sound-Design: Ingo Pußwald
Musik-Arrangement: Michael Dörfler
Soundtrack: Andrea Breth
Dramaturgie: Wolfgang Wiens

Mit: Elisabeth Orth

Burgtheater Wien in Koproduktion mit dem schauspielfrankfurt


Circe, die Zauberin, die die Gefährten des Odysseus in Schweine verwandelte, Circe, Tochter des Sonnengottes, strahlend schön,
Sinnbild der Verführerin, Todesgöttin, männermordendes Ungeheuer. Nur Odysseus, der Listenreiche, überlistete ihren Zauber, um ihm zu erliegen. Er schluckt das Gegengift mit dem Ziel, Circe mit Liebe zu vergiften. Bevor er seine Gefährten befreit, löst er den Knoten
ihres Kleids und taucht ein in ein Meer der Begierde. Dann läßt er erneut die Ruder schlagen und trennt sich von ihr. Heute ist Circe eine erfahrene Frau, die die Männer studiert hat, sie nicht nur kennt, sondern kenntlich macht. Circe hat dem Zauber abgeschworen. Sie verläßt sich nur noch auf die Waffen einer Frau, verfolgt die Männer auf ihren Wegen, durch nächtliche Straßen und Cafés, treibt sie in den Wahnsinn, in ihr Bett. Sie bricht in ihre Wohnungen ein, manipuliert zunächst sie, dann ihre Frauen, entzaubert ihre Lügen und damit alles, was sie zu Helden macht in den Augen der Geliebten. [ Text: schauspielfrankfurt]