Theater: Liebesruh
 

Liebesruh

Von:
Jan Neumann
Uraufführung: 12. Oktober 2005 (Hamburg, Thalia Theater)

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt:

Premiere:
25. November 06

Regie:
Jan Neumann
Ausstattung: Rudolf Bekic
Licht: Frank Kaster
Dramaturgie: Peter Kroher
Kostüme: Nini von Selzam
Regieassistenz: Benjamin Eggers
B
ühnenbildassistenz: Britta Kloß
Kostümassistenz: Nadja Rudert
Souffleuse: Ingrid Seidel
Inspizienz: Harald Reuter
Technische Produktionsleitung: Josef Dreker
Technische Einrichtung: Hubertus Schneider; Christoph Bednorz
Ton: Josef Rennert; Bernd Leinberger
Maske: Jan
Bundil
Requisite: Albrecht Haevernick; Markus Öhlinger
Regiehospitanz: Leon Schröder
Dramaturgiehospitanz: Alessa Pieroth
Bühnenbildhospitanz: Sarah Mirza


Besetzung:

Karl: Felix von Manteuffel
Regine: Leslie Malton
Nachbar: Wolfgang Gorks
Bruder: Michael Lucke
Müller: Roland Bayer
Meier: Heiner Stadelmann
Pfleger/Behinderter: Bert Tischendorf
Kassiererin/Ärztin: Katrin Grumeth

Besprechung auf kulturfreak.de
 

Liebesruh
schauspielfrankfurt
Roland Bayer (Müller), Felix von Manteuffel (Karl) & Heiner Stadelmann (Meier)
Foto:
Alexander Paul Englert


Ein altes Paar, das sich immer noch liebt wie am ersten Tag, wird plötzlich mit einem Schicksalsschlag konfrontiert, der sein Leben verändert.
Karl muß von heute auf morgen mit der Tatsache leben, daß seine Frau Regine durch einen Schlaganfall zum Pflegefall wurde. Hoffnung und Mitleid entfachen in ihm einen Konflikt , wie mit dieser Schicksalswende umzugehen sei. Die Umwelt – Freunde, Bekannte – erweist sich als wenig interessiert. Zurückgeworfen auf sich selbst, entschließt sich Karl, seiner Frau als letzten Akt der Liebe den Tod zu schenken. Er leistet Sterbehilfe. Danach allerdings ist auch der Sinn seines eigenen Lebens ausgelöscht.
So wird in diesem Stück die Frage nach der Berechtigung von Euthanasie in einer sozial verarmten Welt gestellt, die in diesem Fall aus Liebe und Erbarmen heraus vollzogen wird und dennoch für lange Zeit ein gesellschaftlicher Streitpunkt bleiben wird. [Text: schauspielfrankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de
 


Zur Inszenierung des Schauspielhaus Graz
(Östereichische Erstaufführung)

Premiere: 10. Oktober 06

Inszenierung: Andrej Kritenko

Bühne und Kostüme: Natascha Korabelnikowa

Karl: Otto David
Müller/Bruder: Gerhard Balluch
Meier: Ernst Prasse
Regine: Gerti Pall
Nachbarin / Ärztin: Frederike von Stechow

Andrej Kritenko, geboren 1963 in der Ukraine, studierte an der Hochschule für Bühnenkunst Kiew und ist seitdem als Schauspieler, Regisseur und Schauspieldozent zunächst an der Hochschule für Bühnenkunst, Kiew, und seit 2001 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgart, tätig. Er inszeniert seit 1986 u.a. in Kiew, Stuttgart, Berlin, Luzk, Manchester und Luxemburg. Seine Inszenierungen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Demnächst wird er „FERNWEHDromomania“ von Nicoleta Esinencu, eine Koproduktion der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgart, und dem Düsseldorfer Schauspielhaus, herausbringen. [Text: Schauspielhaus Graz]

www.buehnen-graz.com
 

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