Theater: König Arthur / König Ödipus
 

König Arthur

Von:
Wolfgang Deichsel (* 1939)
nach dem Original von: John Dryden (1631 - 1700)
Mit Musik von: Henry Purcell (ca. 1659 - 1695)

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt:

König Arthur
schauspielfrankfurt
Ruth Marie Kröger, Daniel Christensen, Sascha Icks
Foto:
Alexander Paul Englert


Premiere: 4. November 06
Aufführungsdauer: ca. 90 Minuten, ohne Pause; für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene

Wiederaufnahme: 14. November 2007, 11.00 Uhr, Großes Haus
Weitere Vorstellungen am: 16., 25., 26. November und 2., 3., 6., 9., 10., 11., 16., 17., 22., 23., 26. Dezember 2007 und im Januar 2008

Flyer zur Wiederaufnahme 2007 (PDF-Dokument)

Regie:
Corinna von Rad
Musikalische Leitung: Rainer Süßmilch
Bühne: Ralf Käselau
Kostüme: Sabine Blickenstorfer
Licht: Nicol Hungsberg
Kampfszenen: Simon Solberg, Daniel Christensen
Dramaturgie: Sibylle Baschung
Regieassistenz: Lilli-Hannah Hoepner
Bühnenbildassistenz: Nina Zoller
Kostümassistenz: Nadja Rudert
Souffl euse: Alexandra zu Stolberg
Inspizienz: Thomas Nossek
Ton: Franziska Rudolphi, Matthias Schmidt
Maske: Beate Bauer, Jan Bundil, Verena Martin, Lutz Paschke
Technische Produktionsleitung: Josef Dreker, Laura van Haperen
Technische Einrichtung: Nikola Ramie
Requisite: Anette Mahnke, Levin Kittelmann, Helmut Stumvoll
Regiehospitanz: Susanne Grünewald
Bühnenbildhospitanz: Stefanie Bauerochse
Kostümhospitanz: Marie-Theres Thran

Arthur, König der Briten:
Daniel Christensen
Emmeline, seine Geliebte:
Ruth Marie Kroger
Mathilda, ihre Freundin:
Sascha Icks
Albanact:
Stefko Hanushevsky (Trompete)
Aurelius: Andreas Bittl (Akkordeon)
und weitere Gefährten Arthurs: Tobias Rüger (Sopransaxophon), Karsten Süßmilch (Posaune, Sousaphon), Rainer Süßmilch (Althorn)
Merlin, der weise Zauberer:
Andreas Haase
Philidel, sein Luftgeist:
Mathias Max Herrmann
Oswald, König der Sachsen:
Özgür Karadeniz
Gillamar, der hinterhältige Zauberer:
Joachim Nimtz
Grimbald, sein Erdgeist:
Sebastian Schindegger
Cupido, der Liebesbote:
Tamara Weimerich
Ritter, Frostwesen, Kobolde, Tiere und Waldwesen: Rainer Böhme, Klara Buchtovä, Christof Fleischer, Martin Georgi, Andreas Hilberer, Marcus Hosch, Ursula Krienitz , Kathrin Tillmans, Thomas Werner

Besprechung auf kulturfreak.de

Um der ganzen Familie einen Besuch im Theater zu ermöglichen, bietet das schauspielfrankfurt die Karten zu den Vorstellungen von König Arthur zu folgenden Preisen an:  Kinder: € 6,- / 8,50 / 10,50 Erwachsene: € 12,- / 16,- / 19,-


In einer phantastischen Welt voller Zauberer und Geister kämpft der sagenumwobene König Arthur mit seinen Rittern gegen den bösen König Oswald. Dieser hat die blinde Emmeline, die Geliebte Arthurs, entführt und hält sie mit Hilfe des hinterhältigen Zauberers Gillamar gefangen. Auf der Suche nach Emmeline durchquert Arthur einen verwunschenen Wald, verirrt sich in finsteren Sümpfen und besteht viele Abenteuer und Prüfungen. Dabei stehen ihm der weise Magier Merlin und der Luftgeist Philidel zur Seite. Erst in der eisigen Welt des Frostgeistes treffen die beiden Könige zu dem alles entscheidenden Kampf aufeinander. [Text: schauspielfrankfurt]


Daniel Christensen
geboren 1978 in Wasserburg/lnn.

Ausbildung
Mittlere Reife an der Studiengemeinschaft Darmstadt
März 1994 Gewinner des Choreographen-Wettbewerbs der Tanzwerkstatt Burghausen(internationale Jury)
1995 - 1999 Schauspielausbildung an der Athanor Akademie für Darstellende Kunst in Burghausen (Theater, TV, Film), Leitung: Prof. Dr. David Esring
Biomechanik bei Genadi Bogdanov (GITIS Moskau) und Philip Brehse (Living Theatre, NYC, USA): Schwert- und Degenkampf bei Robert McDougle (Seattle, USA); Tanz und Körperausdruck bei Peter Breuer und Barbara Pearce; Maskenarbeit bei K. Fischer (Le Coque)

Theater
Landestheater und Festspielhaus, Salzburg Theater in der Josefstadt, Wien
In den Spielzeiten 2001 - 2005 festes Ensemblemitglied des Schauspielfrankfurt.

Spielzeit 2001/2002
Gold - 92 bars in a crashed car von Peter Greenaway und Saskia Boddeke,
Regie: Saskia Boddeke, Rollen: Hedda Hemsler, Stimmen
Mit vollem Munde von Wanda Golonka, Regie: Wanda Golonka
Fliegen auf der Zunge von Werner Fritsch
Die blauen den Kleinen, die gelben den Schweinen, der Liebsten die roten, die weißen den Toten, Text, Titel und Material: Heiner Müller, Regie: Wanda Golonka
Wallenstein von Friedrich Schiller und Gottfried Greiffenhagen, Regie: Anselm Weber, Rollen: Don Maradas, Hauptmann
Die Cenci von Antonin Artaud, Regie: Dimiter Gotscheff, Rolle: Bernardo

Spielzeit 2002/2003
Hamlet von William Shakespeare, Regie: Anselm Weber, Rollen: Voltemand, Fortinbras
Gespenster von Henrik Ibsen, Regie: Stephane Braunschweig, Rolle: Osvald Alving
Platonov von Anton Cechov, Regie: Dimiter Gotscheff, Rolle: Kirill Porfirjevic Glagoljev II.
Mercedes von Thomas Brasch, Regie: Corinna von Rad, Rolle: Sakko
Die Schneekönigin von Jewgeni Schwarz nach Hans Christian Andersen, Regie: Mark Zurmühle

Spielzeit 2003/2004
Die Logik des Zerfalls von Samuel Beckett, Regie: Andre Wilms; Rolle: P (Was, Wo)
We are camera von Fritz Kater, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Sohn
Salome von Marc von Henning nach Oscar Wilde, Regie: Marc von Henning, Rolle: Der junge Syrier, Hauptmann der Wache

Spielzeit 2004/2005
Die Räuber von Friedrich Schiller, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Schweizer
Ein Sommernachtstraum von Jens Groß nach William Shakespeare und August Wilhelm Schlegel, Regie: Andre Wilms, Rolle: Demetrius
Goldfischen von Jan Neumann, Regie: Jan Neumann, Rolle: Nick
Die Leiden des jungen Werther nach Johann Wolfgang Goethe, Regie: Florian Fiedler, Rolle: Werther
Fool for love von Sam Shepard, Regie: Corinna von Rad, Rolle: Martin

Seit 2005 als freier Schauspieler tätig.

Warten auf Godotvon Samuel Beckett
Koproduktion von Teatrul Noue, Bukarest und Athanor Theater, München (2005), Regie: David Esrig, Rolle. Pozzo

Am schauspielfrankfurt spielt er in der Spielzeit 2006/2007
König Arthur von Wolfgang Deichsel nach dem Original von John Dryden mit Musik von Henry Purcell, Regie: Corinna von Rad, Rolle: König Arthur
Das trunkene Schiff von Paul Zech, Regie Florian von Hoermann, Rolle: Rimbaud

Saison 2007/2008
Ein Volksfeind von Henrik Ibsen, Regie: Florian Fiedler, Rolle: Heystadt, Redakteure
Sommergäste von Maxim Gorki, Regie: Martin Nimz, Rolle: Nikolai

Saison 2008/2009
Der Kirschgarten von Anton Tschechow, Regie: Urs Troller, Rolle: Pjotr Sergejewitsch Trofimow


Tamara Weimerich
Die aus der Nähe von Saarbrücken stammende Sopranistin studiert an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt in der Gesangsklasse von Professor Hedwig Fassbender. Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte sie in der Saison 2001/02 am Staatstheater Darmstadt, wo sie in Puccinis “Suor Angelica” die Partie der 1. Almosensucherin (Musikalische Leitung: Stefan Blunier) verkörperte.
In Hochschulproduktionen sang sie Barbarina und Gretel. 2003 gab sie die Vicomtesse in “Le chäteau á Toto” auf dem internationalen Jacques Offenbach Festival in Bad Ems.
An der Oper Frankfurt sang sie 2004 in der Offenbachiade “Ein Ehemann vor der Tür”. 2005 war sie dort in der konzertanten Aufführung von “Die Fledermaus” als Ida zu hören. 2005/06 wirkte sie im Bockenheimer Depot an Monteverdis “Combattimenti” mit und sang im großen Haus die Rolle der Papagena in der Wiederaufnahme von mozarts “Die Zauberflöte” sowie Esmeralda bei der Premierenserie von “Die verkaufte Braut”. In der Saison 2006/07 übernimmt sie abermals die Darstellung der Papagena in der Oper Frankfurt (16.12.06 - 27.01.07).


Aktuelle Termine unter:
www.schauspielfrankfurt.de

König Ödipus
Tragödie (ca. 425 v. Chr.)

Von: Sophokles

Zur Inszenierung “Ödipus / Antigone” des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
1. Oktober 09

Regie: Michael Thalheimer
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Katrin Lea Tag
Musik: Bert Wrede
Dramaturgie: Sibylle Baschung
Chorleitung: Marcus Crome

Besetzung:
Constanze Becker
Bettina Hoppe
Michael Abendroth
Michael Benthin
Isaak Dentler
Oliver Kraushaar
Marc Oliver Schulze

www.schauspielfrankfurt.de

Zur Inszenierung des Oldenburgischen Staatstheaters:

Premiere: 18. September 09

Inszenierung und Ausstattung: Albrecht Hirche
Dramaturgie: Jörg Vorhaben 
Licht: Herbert Janßen
Regieassistenz: Ekat Cordes
Ausstattungsassistenz: Lisa Maline Busse
Inspizienz: Tatjana Pohle
Soufflage: Katja Gohe

Besetzung:

Ödipus:
Vincent Doddema
Priester/Teiresias/Iokaste/Hirte: Denis Larisch
Kreon/Bote: Thomas Birklein
Chorführerin: Rika Weniger
Chor: Insa Lüppen, Carla Henckel, Jana Eiting, Clara Epstein, Patrizia Kalis, Mona Li, Sabrina Wardenburg, Heike Schachtschnabel, Neele Müller, Emily Müller

Theben wird von einer Pestepidemie heimgesucht. Aus diesem Grund schickt Ödipus, König von Theben, seinen Schwager Kreon nach Delphi, um das Orakel um Rat zu fragen. Die Antwort ist eindeutig: Die Blutschuld, die seit der Ermordung von König Laios auf der Stadt lastet, müsse getilgt werden. König Ödipus leitet umgehend die Suche nach dem Täter ein und wird mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Der blinde Seher Teiresias erklärt ihm, dass kein anderer als er selbst der gesuchte Mörder sei und er zudem mit seiner Mutter in inzestuöser Ehe lebe. Zunächst schenkt Ödipus Teiresias keinen Glauben, doch immer mehr Details verdichten sich zu der furchtbaren Gewissheit, dass Ödipus in Unwissenheit über seine eigene Herkunft einen Vatermord begangen hat.
Sophokles' Drama ist eine Schicksalstragödie par excellence, in der die antiken Götter über das Wohl der Menschen entscheiden. Nicht zufällig schrieb Sophokles die Tragödie in Zeiten politischer Instabilität, in der Zweifel an der Gerechtigkeit dieser Schicksalsmächte laut wurden. Gleichzeitig ist König Ödipus in seiner Form ein Enthüllungsdrama, das mit dramaturgischer Raffinesse einen Täter sich selbst suchen lässt, der vom Schein zur Wahrheit und von der Selbsttäuschung zur Selbstfindung gelangt.
Regie führt Albrecht Hirche, der am Oldenburgischen Staatstheater bereits Die Wahlverwandtschaften und Der Fremde auf die Bühne brachte. [© Oldenburgisches Staatstheater]

www.staatstheater.de

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