|
Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt:
Premiere: 24. März 07
Regie: Christof Nel Künstlerische Mitarbeit: Martina Jochem Bühne:
Thomas Goerge Kostüme: Barbara Aigner Musik: Paul Lemp Licht: Jan Walther Dramaturgie: Hans-Peter Frings Regieassistenz: Benjamin Eggers Bühnenbildassistenz: Britta Kloß Kostümassistenz: Nadja Rudert
Souffleuse: Ingrid Seidel Inspizienz: Joachim Möller Technische Produktionsleitung: Josef Dreker Technische Einrichtung: Hubertus Schneider Ton: Matthias Schmidt, Arnim Streek Maske: Verena Martin, Bernhard Springer Requisite: Anette Mahnke, Stefan Markert
Regiehospitanz: Hanna Werth, Gabriel von Zadow Bühnenbildhospitanz: Julia Strasser Kostümhospitanz: Marie-Theres Thran
Besetzung:
Eugen Hinkemann: Christian Kuchenbuch Grete Hinkemann,
seine Frau: Sabine Waibel
Die alte Frau Hinkemann: Friederike Kammer Paul Großhahn: Joachim Nimtz Budenbesitzer: Matthias Redlhammer
Max Knatsch: Felix von Manteuffel Peter Immergleich: Aljoscha Stadelmann Sebaldus Singegott: Moritz Peters
Michel Unbeschwert: Susanne Böwe Fränze, Gretes Freundin: Nadja Dankers
Verschiedene Arbeiter und Arbeiterinnen, allerlei Typen und Volk der deutschen Straße: Susanne Böwe, Nadja Dankers, Friederike Kammer, Felix von Manteuffel, Joachim Nimtz, Moritz
Peters, Matthias Redlhammer, Aljoscha Stadelmann, Sabine Waibel
Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden und 10 Minuten, keine Pause
„Wer keine Kraft zum Traum hat, hat keine Kraft zum Leben.“ (Ernst Toller)
Christof Nel ... begann seine Theaterlaufbahn als Schauspieler.
Nach ersten Regiearbeiten in Köln folgten Inszenierungen bei Peter Palitzsch in Frankfurt (u.a. Antigone von Hölderlin nach Sophokles), bei Claus Peymann in Stuttgart und am
Deutschen Schauspielhaus Hamburg (u.a. Der Hofmeister von Lenz und Shakespeares Titus Andronicus). Weitere Stationen sind u.a. Bochum, Berlin, Basel, Hannover und Hamburg.
Darüber hinaus finden auch Nels interdisziplinäre und experimentelle Arbeiten große Beachtung, darunter das choreographierte Theater Thränen des Vaterlandes (1986,
gemeinsam mit Heiner Goebbels und der Company von William Forsythie), das Kl ei st-Projekt Wortpest sowie das Freud-Projekt Wunderblock II mit Studenten der
Theaterwissenschaft und geistig behinderten Laien am TAT Frankfurt. Seit den 80er Jahren inszeniert Christof Nel auch Musiktheater.
Ein Auszug aus seinen Arbeiten: Freischütz (1983), Falstaffund Die verkaufte Braut (1985) und Wagners Die Meistersinger von Nürnberg (1993) an der Oper Frankfurt, sowie
Nonos Intolleranza und die Uraufführung von Rolf Riehms Schweigen der Sirenen an der Staatsoper Stuttgart und Azio Corghis Divara an der Nationaloper Lissabon. Es folgte
Thomas Bernhards Alte Meister sowie Elfriede Jelineks Sportstück am Hamburger Schauspielhaus (1998), Die Walküre an der Staatsoper in Stuttgart (1999), Strauss' Salome (1999) an der Oper Frankfurt, Der Freischütz (2000) an der Komischen Oper Berlin, Strauss' Die Frau ohne Schatten an der Oper Frankfurt und Carl Amadeus Hartmanns Simplicius Simplicissimus in Stuttgart.
Für die RUHRtriennale 2004 erarbeitete Christof Nel zusammen mit Mauricio Kagel das TheaterKonzert. Mehrere seiner Schauspiel-Inszenierungen wurden zum Berliner Theatertreffen und zu verschiedenen Festivals eingeladen. Zuletzt gelangten La Clemenza di Tito von Wolfgang
Amadeus Mozart an der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf, Das Wundertheater, Ein Landarzt, Das Ende der Welt von Hans Werner Henze am Prinzregententheater München, sowie Parsifal an der Oper Frankfurt in der Regie von Christof Nel zur Premiere.
schauspielfrankfurt
Spielzeit 2005/2006 Bakchen, von Euripides in der Übertragung von Paul Schrott im Großen Haus
Spielzeit 2006/2007 Hinkemann, eine Tragödie von Erst Toller im Großen Haus
www.schauspielfrankfurt.de
|