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Theater: Hexenjagd

Hexenjagd (The Crucible)
Drama von:
Arthur Miller

Uraufführung: 22. Januar 1953 (New York, Martin Beck Theater, Regie: Jed Harris)
Deutschsprachige Erstaufführung: 10. Februar 1954 (Berlin, Schiller Theater)

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt:

Premiere:
26. November 06

Regie:
Martin Nimz
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Bernd Schneider
Licht: Nicol Hungsberg
Dramaturgie: Jan Hein
Regieassistenz: Dagmara Lutoslawska
Ausstattungsassistenz: Jana Lünsmann
Kostümassistenz: Katja Strohschneider
Souffleuse: Christine Schneider
Inspizienz: Joachim Möller
Ton: Joachim Steffenhagen, Oliver Blohmer
Maske: Patrizia Dietz, Karin Junhhardt, Verena Martin
Technische Produktionsleitung: Josef Dreker
Technische Einrichtung: Andreas Kremer
Requisite: Jens Schönherr, Helmut Stumvoll
Regiehospitanz: Hannah Bayer, Christoph Friedrich
Kostümhospitanz: Kim Stichel


Besetzung:

Betty Parris:
Christina Pasedag
Reverend Samuel Parris: Michael Grimm
Tituba:
Anita Iselin
Abigail Williams:
Anne Müller
Susanna Wallcott: Sarah Bauerett
Ann Putnam:
Viola von der Burg
Mercy Lewis: Alina Rank
Mary Warren:
Nadja Dankers
John Proctor:
Oliver Kraushaar
Rebecca Nurse: Cornelia Kempers
Giles Corey: Willem Menne
Reverend John Haie:
Martin Butzke
Elizabeth Proctor:
Sabine Waibel
Ezekiel Cheever: Axel Sichrovsky
Danforth:
Wilhelm Eilers
 

Hexenjagd
schauspielfankfurt
Nadja Dankers (Mary Warren), Martin Butzke (Reverend John Hale), Axel Sichrovsky (Ezekiel cheever), Wilhelm Eilers (Danforth), Michael Grimm (Reverend Samuel Parris)
Foto:
Alexander Paul Englert

Amerika im ausgehenden 17. Jahrhundert. Im Dorf Salem soll der Teufel sein Unwesen treiben. Einige der Mädchen sind ihm bereits verfallen und üben einen Hexenkult aus. Von Pastor Parris gerufen, soll der Spezialist Hale die Vorgänge untersuchen und dem blasphemischen Zauber ein Ende setzen. Dabei kommt ein Netz aus Verschwörung, Intrigen und Aberglauben ans Licht, das alles andere als teufl ischen Ursprungs ist: Aus Neid, verletzter Liebe und persönlicher Mißgunst werden Gemeindemitglieder der Hexerei verdächtigt und verhaftet. So auch die Ehefrau John Proctors, die von einem der Mädchen, Abigail, denunziert wird. Abigail ist in Proctor verliebt und will ihn für sich allein haben. Proctor gesteht den Ehebruch, verweigert aber das falsche Geständnis wegen Teufelsanbetung, weil er damit auch andere Unschuldige belasten würde. Er bleibt standhaft und geht, sich treu bleibend, in den Tod.
Arthur Millers 1953 auf dem Höhepunkt der Kommunistenverfolgung in den USA geschriebenes Stück ist das beklemmende Psychogramm einer Gesellschaft, die infolge von Intoleranz, Machthunger und Habgier der Massenhysterie zum Opfer fällt. [© schauspielfrankfurt]



Viola von der Burg
Geboren am 17.5.1965 in München.

Ausbildung
Herrenschneiderausbildung mit Meisterabschluß
Schauspielschule Ruth von Zerboni, Gauting
seit 1994 Tanz und Gesangsausbildung

Theater

Theater in der Westermühle, München
Die Subvention, Herbert Rosendorfer, Regie: Herbert Hildebrandt, Rolle: Luise

Theatersommer, Weilheim
Struwelpeter, Regie: Bernd Seidel, Rolle: Paulinchen
Faust, Johann Wolfgang Goethe, Regie: Cordula Trantow, Rolle: Hexe

Modernes Theater, München
Herrengedeck/Damenbriese, E. Müller, Regie: Bertram Dippel, Rolle: Rosenverkäuferin, Gertrud

ETA-Theater, München
Mordlack Performance, Regie: Gerd Neuner, Rolle: Anwältin
Multiple Performance, Regie: Gerd Neuner, Rolle: Genevieve

Theater E.N.T.E., München
Die Phönizierinnen, Euripides, Regie: Bertram Dippel, Rolle: Antigone
I will survive, Regie: Inga Helfrich, Rolle: Pilotin

Teamtheater, München
In 80 Tagen um die Welt, Jules Verne, Regie: Dominik Wilgenbus, Rollen: Molly u.a.

Städtische Bühnen, Regensburg
Hermann kommt   Regie: Rudolf Zollner, Rolle: Dramaturgin Hedda Kahle
Was ihr wollt, William Shakespeare, Regie: Rudolf Zollner, Rolle: Gräfin Olivia
Minna von Barnhelm, Gotthold Ephraim Lessing, Regie: Götz Burger, Rolle: Minna 

Theaterakademie/Prinzregententheater, München
Wittgenstein, Regie: Anna Maslowski, Rolle: Lehrerin
Labyrinth – on Line, Regie: Xavier Andrade, Rolle: Tinitus Kranke
Animal Farm, George Orwell, Regie: Alexander Schulin, Rolle: Kleeblatt
Black Rider, William Borrough und Tom Waits, Regie: Jochen Schölch, Rolle: Teufel, Stelzfuß  

Westpark, München
Amadeus, Peter Shaffer, Regie: Dominik Wilgenbus, Rolle: Graf Rosenberg, Venticelli

Pasinger Fabrik, München
Alice im Spiegelland, Regie: Andreas Seyffert, Rolle: Weiße Königin
Falschspieler, P. C. de Marivaux, Regie: Andreas Seyffert, Rolle: Die falsche Zofe

Schauburg, München
Katzelmacher, Rainer Werner Fassbinder, Regie: Peer Boysen, Rolle: Gunda
Welcome to my world, Regie: Ramses Sigl, Rolle: Olivia, Motivationstrainerin

Metropol, München
Fette Männer im Rock, Nicky Silver, Regie: Frank Betzelt, Rolle: Phyllis
Shake the Speare, Regie: Jochen Schölch, Rolle: Hamlet
Heidi, Viola von der Burg und Dominik Wilgenbus, Regie: Dominik Wilgenbus, Rolle: Fräulein Rottenmeier 

Bayrisches Staatsschauspiel, München
Hitn-Shit, Regie: Cornelia Crombholz, Rolle: Frau Horn

Staatstheater am Gärtnerplatz, München
The Rakes Progress, Igor Strawinsky, Regie: Peer Boysen, Rolle: Die Schatten des Nick Shadow

Cuvelliestheater, München
Kanon für geschlossene Gesellschaft Regie: Ruedi Häusermann, Rolle: Bewohnerin

Lach- und Schießgesellschaft, München
Schöner Denken, Regie: Eva Demmelhuber

Seit der Spielzeit 2002/2003 festes Ensemblemitglied des schauspielfrankfurt.

Spielzeit 2002/2003:
Katzen haben sieben Leben, Jenny Erpenbeck, Regie: André Wilms, Rolle: A   

Spielzeit 2003/2004:
Die Logik des Zerfalls, Samuel Beckett, Regie: André Wilms, Rollen: Frauenstimme („Tritte“), diverse („Kommen und Gehen“), F1, F2 („Spiel)

Spielzeit 2004/2005:
Die Zofen, Jean Genet,  Regie: André Wilms, Rolle: Solange
Sommernachtstraum, Jens Groß nach W. Shakespeare und A. W. Schlege, Regie: André Wilms, Rolle: Bohnenstange (Elfe)/Zettel
Glückliche Tage von Samuel Becket, Regie: Wanda Golonka, Rolle: Winnie

Spielzeit 2005/2006:
Blaubart – Hoffnung der Frauen von Dea Loher, Regie: André Wilms, Rolle: Judith

Spielzeit 2006/2007:
Hexenjagd von Arthur Miller, Regie: André Wilms

Spielzeit 2007/2008:
Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing, Regie: Niklaus Helbling, Rolle: Claudia Galotti

www.schauspielfrankfurt.de
 

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