Theater: Hercules @work
 

hercules @work

Eine Produktion des schauspielfrankfurt in der Reihe “nachtschwärmer”, unter dem Saisonmotto “Helden in Tüten - Sngles 2005”

Premiere: 3. März 06


Regie:
Paul Georg Dittrich
Dramaturgie: Nina Steinhilber
Bühne: Sabrina Melanie Henssen
Kostüme: Nadja Rudert
Musik:
Christopher Brandt

Darsteller:
Sandra Bayrhammer, Christopher Brandt, Stefko Hanushevsky, Moritz Peters

Ein Vater hatte einen Sohn ... Hercules: Sohn des Zeus. Der Edelmütige. Der Tapfere. Der Abenteurer. Der starke Arm und die helfende Hand. Im Olymp und auf Erden. Der Held unter den Menschen. Der Mensch hinter dem Helden? Hercules: Geboren, um zu kämpfen. Für wen? Gegen was? Und was dann? Selbsthingabe als Lebensaufgabe. Fremdbestimmt. Wer bestimmt? Hercules: Gezeugt, um die Götter zu retten. Heras Ruhm und ihr Zankapfel. Der Rächer der Schwachen. Der Familienvater. Ein Mörder?
Hercules: Sein Auftrag. Sein Mut. Seine Einsamkeit. Sein Wahnsinn? Hercules: Der Mythos. Der strahlende Held. Hercules für alle. Die Kraft: sprichwörtlich. Der Erfolg: ein Gefängnis. Die Freiheit: ein Traum. Der Feind: unsichtbar.
Ein Sieger, besiegt von seinen Siegen? Hercules: Eine Suche.

Mit Texten von Euripides, Sophokles, gebrüder Grimm, Heiner Müller, Michail Bartenjew u.a.


Die zwölf erfolgreich erledigten Aufgaben des Herakles:

1. Die Tötung des Nemeischen Löwen
2. Der Kampf mit der neunköpfigen Hydra
3. Das Einfangen der windschnellen Kerynitischen Hirschkuh
4. Die Erlegung des Erymanthischen Ebers
5. Die Vertreibung der Stymphalischen Vögel
6. Die Reinigung der Rinderställe des Königs Augias von Elis
7. Die Bändigung des kretischen Stiers
8. Die Erlangung der menschenfressenden Rosse des Thrakerkönigs Diomedes
9. Die Gewinnung des Gürtels der Amazonenkönigin Hippolyte
10. Die Erbeutung der Rinder des Riesen Geryon
11. Die Erlangung dreier goldener Äpfel der Hesperiden
12. Die Entführung des Höllenhundes Kerberos


Paul-Georg Dittrich
Regieassistent/Regisseur, geboren 1983 in Königs Wusterhausen.

Ausbildung
2002 Abitur an der Paul Dessau-Gesamtschule, Schule mit Schwerpunkt Musik, Zeuthen bei Berlin.

Theaterarbeit
2002 Regiehospitant am Maxim Gorki Theater Berlin
2002/2003 Regieassistent am Städtischen Theater Chemnitz
2003/2004 Regieassistent in der Freien Theater Szene Berlin (u.a. Sophiensaele Berlin)
2003 Regieassistent an der Volksbühne Berlin

seit 2004 Regieassistent am schauspielfrankfurt
dort Zusammenarbeit mit folgenden Regisseuren:
Dimiter Gottscheff, Alejandro Quintana, Alexander Brill, Jan Bosse, Simone Blattner, Manuel Soubeyrand, Ulf Otto, Peter Kastenmüller, Katja Paryla, Hans-Werner Kroesinger, Veit Schubert, Sebastian Hartmann, Robert Lehninger, Carlos Manuel, Iris Sputh, Corinna von Rad, Bernd Mottl, Andre Wilms

eigene Regiearbeiten
2002 Inszenierung "Janusz Korczak - Gegen Gewalt das Vergessen" am Paul Dessau Gymnasium
2003 Szenische Lesung " Falls Europa erwacht" am Städtischen Theater Chemnitz
2004 Inszenierung "Blindgänger" nach "Die Blinden" von Maurice Maeterlinck an den Sophiensaelen Berlin
2004 Inszenierung "Zatschistka - Das Tscheschenien Protokoll" von Stefan Lindner und Paul-Georg Dittrich an der Brotfabrik Berlin
2006 Videoperformance "Versuch einer Annäherung an Carlfriedrich Claus" an der Akademie der Künste in Berlin

Regiearbeiten am schauspielfrankfurt
2005 Szenische Lesung MACHWERK Lese-Lautgedichte von Prof. Paul- Heinz Dittrich in der schmidtstrasse 12
2005 Lesung Wort zum Sonntag zum 75. Todestag von Wladimir Majakowski in der schmidtstrasse 12
2005 Projekt Cafe Morgenrot - Ort für Gespräche und Haltung (eine politisch-kritische Reihe mit Installationen und Aktionen)
2005 Projekt freie transnationale Republick Cafe Morgenrot (Staatsgründung anlässlich der Bundestagswahl am 18.09.05)
2006 Inszenierung hercules@work, nachtschwärmer
2006 Projekt marcosTV Cafe Morgenrot präsentiert marcosTV: eine Reihe über Subcomandante Marcos
2006 Inszenierung Bar zur zärtlichen Miezekatze Liederabend
2007 Inszenierung
Flieg, Oberst, flieg! , nachtschwärmer


Christopher Brandt

Christopher Brandt studierte Schulmusik und Gitarre (künstlerische Ausbildung) an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Gitarre (Konzertexamen) an der Musikhochschule Würzburg, Komposition an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt sowie Germanistik und Philosophie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt. Darüber hinaus nahm er an den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik und an Kompositionskursen u.a. bei Karlheinz Stockhausen teil. Als Gitarrist und Komponist wurde Christopher Brandt u. a. beim Deutschen Musikwettbewerb und beim Wiener Karl-Scheit-Gitarrenwettbewerb ausgezeichnet.
Sein Repertoire als Gitarrist reicht von der Renaissance bis zum Pop, mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik; neben reger solistischer und kammermusikalischer Tätigkeit arbeitet er regelmäßig als Gastmusiker mit dem Frankfurter Ensemble Modern und darüber hinaus mit Orchestern und Ensembles wie der Musikfabrik NRW, dem Radiosinfonieorchester Frankfurt, dem Ensemble Modern Orchestra, dem Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks, Concerto Köln, Bang on a can, der Oper Stuttgart und anderen; so spielte er als Gitarrist, E-Gitarrist und E-Bassist Ur- und Erstaufführungen von Komponisten wie Helmut Oehring, Wolfgang Rihm, Moritz Eggert, Karl-Wieland Kurz, Michael Gordon, Louis Andriessen und Frank Zappa, beispielsweise bei den Berliner Festwochen und dem Steirischen Herbst. Christopher Brandt war Bühnenmusiker, Komponist, musikalischer Berater, Sänger und Akteur an der bremer Shakespeare Company, am Staatstheater Darmstadt und am Staatstheater Kassel. Sein Kompositorisches Schaffen umfasst alle Gattungen: 2002 wurde sein Opernprojekt Dead-Line am Wilhelma Theater in Stuttgart aufgeführt, andere Werke erklangen z.B. bei den Darmstädter Tagen für Neue Musik und den Darmstädter Ferienkursen und wurden vom Hessischen Rundfunk, Bayerischen Rundfunk und Radio Bremen für den Hörfunk produziert. Christopher Brandt war Dozent für zeitgenössisches Musiktheater an der Stuttgarter Musikhochschule.
Seit dem Wintersemester 2001/2002 unterrichtet er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt Musiktheorie, Gitarre, E-Gitarre und Unterrichtspraktisches Spiel.

Schauspielfrankfurt
Musikalische Beratung der Produktionen:
Dantons Tod von Georg Büchner, Regie: Philipp Preuss
Kränk von Martin Heckmanns, Uraufführung, Regie: Simone Blattner

Musik bei:
Leviathan von Dea Loher, Regie: Simone Blattner
Floh im Ohr von Georges Feydeau, Regie: Simone Blattner
Die Liebe zur Leere von Martin Heckmanns, Uraufführung, Regie: Simone Blattner

Musik und Darsteller bei:
hercules@work, nachtschwärmer, Regie: Paul-Georg Dittrich
2007 Inszenierung
Flieg, Oberst, flieg! , nachtschwärmer Regie: Paul-Georg Dittrich, Rolle: Doktor
 

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