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Theater: Glaube Liebe Hoffnung

Glaube Liebe Hoffnung
Ein Volksstück

Von:
Ödön von Horváth
Uraufführung: 13. November 1936 (Wien)

Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:

Premiere:
25. September 09

Inszenierung: Manfred Beilharz
Bühne und Kostüme: Bernd Holzapfel
Dramaturgie: Dagmar Borrmann

Besetzung:

Elisabeth:
Verena Güntner
Ein Schupo, Alfons Klostermeyer: Sebastian Münster
Präparator: Rainer Kühn
Oberpräparator / 3. Schupo: Franz Nagler
Baron mit Trauerflor / Kamerad: Michael Günther
Irene Prantl / Arbeiterfrau: Evelyn M. Faber
Frau Amtsgerichtsrat: Monika Kroll
Herr Amtsgerichtsrat / Invalide / Vizepräparator (5. Bild): Uwe Kraus
Maria: Eva-Maria Damasko
Kriminaler / Oberinspektor / Vizepräparator (1. Bild) / Lebensretter Joachim: Sebastian Muskalla

Horváths Stück beruht auf einem authentischen Fall, den ihm der Gerichtsreporter Lukas Kristl 1932 erzählte: eine junge Frau gerät wegen der sogenannten „kleinen Paragrafen“ in eine soziale Abwärtsspirale. Horváth griff diese Anregung auf. Sein Stück ist dennoch kein Dokumentardrama, sondern ein tragikomisches Werk von überzeitlicher Gültigkeit. Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise im Übergang zur Herrschaft der Nationalsozialisten geben für „Glaube Liebe Hoffnung“ lediglich die Folie ab. Horváth zielt vielmehr auf das Exemplarische solch einer „Karriere nach unten“, deren Auslöser ein ganz geringfügiger Anlass ist. Eine „Notlüge“ bringt Elisabeth ins Gefängnis, die Vorstrafe versetzt sie ins soziale Abseits.

Dabei ist Elisabeth eigentlich ein grundoptimistischer Mensch. Selbstbewusst und burschikos trotzt sie den kleinen und großen Miseren des Lebens. „Mir graust es noch lange vor nichts“ sagt sie, und versucht, dem Anatomischen Institut ihren Körper schon zu Lebzeiten zu verkaufen, weil sie das Geld dringend braucht. Der Präparator weist das zurück, borgt ihr aber das Geld. Als er erfährt, dass sie ihm den wahren Verwendungszweck verschwiegen hat, zeigt er sie an.

Nachdem Elisabeth ihre Gefängnisstrafe verbüßt hat, lernt sie den Polizisten Alfons kennen und verliebt sich in ihn. Mit ihm scheint sich ihr Schicksal zum Guten zu wenden. Doch Alfons bleibt ihre Vorstrafe nicht lange verborgen; er bricht die Beziehung ab. Elisabeth sieht keinen Ausweg mehr.

Horváth versteht es, seine Figuren mit subtiler sprachlicher Meisterschaft zwischen Schein und Sein, zwischen nacktem Ego und vorgetäuschter Selbstlosigkeit, zwischen sozialem Kitsch und kalter Realität durchschaubar zu machen, ohne sie jemals bloß zu stellen. Er beschreibt Figuren, die in der Krise mit allen Mitteln um ihre Existenz ringen – und dieser Kampf hat nicht nur tragische, sondern auch komische Seiten - bis hin zur Groteske und zum Schwank. Die Inszenierung liegt in den Händen des Intendanten Manfred Beilharz, der im Schauspiel zuletzt erfolgreich Brechts „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ inszenierte. [© Staatstheater Wiesbaden]

www.staatstheater-wiesbaden.de

Zur Inszenierung der Landungsbrücken Frankfurt:

Premiere:
12. September 09

Regie: Tim Egloff
Bühne: Anke Niehammer
Kostüme: Janine Werthmann
Mit: Lisa Hofer, Maja Hofmann und Sophie Melbinger

Elisabeth kämpft. Gegen ihre Armut, gegen ihre Schulden, gegen Ignoranz, gegen Recht und Ordnung, gegen bestehende Gesellschafts-, Herrschafts- und Wirtschaftsformen, gegen scheinbare Helfer und tollkühne Lebensretter, gegen ihre Chefin, Richter, Ämter, gegen die totale Verelendung, gegen sich und schließlich gegen den Tod.
Elisabeth kämpft einen aussichtslosen Kampf in einer Welt, in der Mitgefühl nur noch als Verkaufsargument funktioniert, den eigenen Marktwert steigert - der Dackelblick der Biomafia hilft keiner alten Dame über die Straße.
Wer möchte seine Prekär-Existenz schon gefährden, um Unrecht von einem Mitmenschen abzuwenden? Wieviel Courage kann sich eine verarmende Gesellschaft leisten? Wie laut darfst du werden, bevor sich die Maschen deines ganz persönlichen sozialen Netzes weiten und du durchfällst? Verschließe deine Augen und du eckst nicht an!
In einer Zeit, in der immer mehr Menschen unter prekären Lebensumständen leben und diese als gegeben hinnehmen, in einer Zeit, in der Entscheidungsträger hilflos, aber erschreckend gelassen dieser Problematik gegenüberstehen, demaskiert dieser Spießrutenlauf von Ödön von Horváth, der auf einer wahren Begebenheit beruht, den Menschen in seiner Bigotterie und zynischen Rücksichtslosigkeit.

Drei junge Schauspielerinnen - Lisa Hofer, Maja Hoffmann und Sophie Melbinger - werden alle knapp zwanzig Rollen übernehmen und die Erbärmlichkeit menschlichen Verhaltens als Prinzip von Unterwerfung und Machterhalt ausloten.
Regisseur Tim Egloff ist als Schauspieler festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim. GLAUBE LIEBE HOFFNUNG ist seine zweite Inszenierung für die Landungsbrücken Frankfurt nach BIER FÜR FRAUEN im September 2008. [© Landungsbrücken Frankfurt]

www.landungsbruecken.org

Zur Inszenierung der Münchener Kammerspiele:

Premiere:
17. Dezember 06

Regie: Stephan Kimmig
Bühne: Martin Zehetgruber
Kostüme: Heide Kastler
Dramaturgie: Julia Lochte
Musik: Michael Verhovec
Licht: Björn Gerum
Regieassistenz: Agnese Cornelio
Bühnenbildassistenz: Stefanie Wagner (a.G.)
Kostümassistenz: Diana Ammann
Inspizienz: Heiko Steinbrecher
Souffleuse/Souffleur: Johanna Krause


Besetzung:

Elisabeth:
Brigitte Hobmeier
Ein Schupo (Alfons Klostermeier): Edmund Telgenkämper
Der Präparator: André Jung
Der Oberpräparator / Der Oberinspektor: Stephan Bissmeier
Der Baron mit dem Trauerflor / Der Vizepräparator / Herr Amtsgerichtsrat: Wolfgang Pregler
Frau Amtsgerichtsrat: Gundi Ellert
Irene Prantl: Michaela Steiger
Tochter Prantl / Maria: Lena Lauzemis
Der Tierpfleger / Ein Arbeitsloser: Peter Brombacher
Ein zweiter Schupo: Bernd Moss

www.muenchner-kammerspiele.de
 

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt:

Premiere:
14. Mai 06


Regie:
Corinna von Rad
Bühne: Ralf Käselau
Musik: Rainer Süßmilch
Kostüme: Sabine Blickenstorfer
Licht: Frank Kraus
Dramaturgie: Sibylle Baschung
Regieassistenz: Paul-Georg Dittrich
Bühnenbildassistenz: Nina Zoller
Kostümassistenz: Nadja Rudert
Souffleuse: Brigitte Schirdewahn
Inspizienz: Harald Reuter
Ton: Franziska Rudolphi, Inga Lüth
Maske: Manuela Jacob, Verena Martin
Technische Produktionsleitung: Anette Kahler
Technische Einrichtung: Hubertus Schneider
Requisite: Anette Mahnke, Markus Öhlinger
Regiehospitanz: Peggy Neidel
Dramaturgiehospitanz: Rosalie Schweiker

Die Aufführungsrechte liegen beim Thomas Sessier Verlag, Wien
Die Zahnkronen für die Rolle der Maria (Sascha Ö. Soydan) wurden durch das Dentallabor puth&winter angefertigt.


Besetzung:

Elisabeth:
Sandra Bayrhammer
Ein Schupo (Alfons Klostermeyer):
Rainer Frank
Oberinspektor:
Wilhelm Eilers
Präparator:
Stefko Hanushevsky
Herr Amtsgerichtsrat:
Roland Bayer
Der Baron mit dem Trauerflor:
Wolfgang Gorks
Irene Prantl:
Susanne Buchenberger
Tierpfleger:
Andreas Haase
Frau Amtsgerichtsrat:
Ruth Marie Kröger
Joachim Prantl:
Sebastian Schindegger
Maria:
Sascha Ö. Soydan
Arbeitsloser, Musiker: Rainer Süßmilch
Kriminaler, Musiker: Matthias Schmidt
Blumenmädchen: Gesa Jonat, Natalija Schajka


Besprechung

Glaube Liebe Hoffnung
schauspielfrankfurt
Joachim Prantl: Sebastian Schindegger, Elisabeth: Sandra Bayrhammer, Ensemble
Foto:
Alexander Paul Englert
 

Elisabeth braucht Geld und hat Ideen: Um als Vertreterin für Unterwäsche den Gewerbeschein bezahlen zu können, bietet sie dem Anatomischen Institut ihre Leiche schon zu Lebzeiten an – gegen Vorausbezahlung natürlich. Der Präparator leiht ihr die benötigte Summe. Als er erfährt, daß Elisabeth das Geld zur Bezahlung der Vorstrafe verwendet, die sie wegen Handelns ohne Gewerbeschein erhalten hat, zeigt er sie wegen Vortäuschung falscher Tatsachen an. Ein Teufelskreis: Elisabeth geht für vierzehn Tage ins Gefängnis. Danach: Ein junger Polizist und eine Liebe. Alles wird gut. Doch Elisabeths Vergangenheit läßt sich nicht verheimlichen. Ein tragikomischer Kampf zwischen Individuum und Gesellschaft: heiter, absurd, rücksichtslos.

Ödön von Horváth (1901 - 1938) gilt neben Brecht als der bedeutendste deutschsprachige Dramatiker der Zwischenkriegszeit und als Begründer des modernen, in der Tradition von Johann Nestroy stehenden Volksstücks. “Glaube Liebe Hoffnung” (Ein kleiner Totentanz in fünf Bildern) wurde 1932 durch den Gerichtsreporter Lukas Kristl angeregt und beruht auf wahren Tatsachen. Es sollte, so Horváth, „ein Stück gegen die bürokratisch-verantwortungslose Anwendung kleiner Paragraphen“ werden. Horváths Heldin Elisabeth braucht Geld: Um als Vertreterin für Unterwäsche ihren Gewerbeschein bezahlen zu können, bietet sie dem Anatomischen Institut ihre Leiche schon zu Lebzeiten an – gegen Vorausbezahlung natürlich. Der Präparator leiht ihr die benötigte Summe. Als er aber erfährt, daß Elisabeth das Geld zur Bezahlung der Vorstrafe verwendet, die sie wegen Handelns ohne Gewerbeschein erhalten hat, zeigt er sie wegen Vortäuschung falscher Tatsachen an. Ein Teufelskreis beginnt… Das Stück sollte seine Uraufführung 1933 am Deutschen Theater in Berlin erleben, doch die Machtergreifung der Nazis verhinderte dies. Die Uraufführung fand 1936 in einem kleinen Wiener Kellertheater statt, stärkere Beachtung fand das Stück aber erst durch die Inszenierung von Peter Palitzsch am Stuttgarter Staatstheater 1969.

Corinna von Rad, die Regisseurin von “Glaube Liebe Hoffnung”, ist eine Wanderin zwischen den Welten. 1971 in New York geboren, arbeitete sie zwei Jahre als Opernregisseurin am Staatstheater Braunschweig, bevor sie 1999 neben Opernwerken auch Sprechtheater zu inszenieren begann. „Ich hatte… das Glück mit Marthaler zusammenzuarbeiten. Dort erlebte ich… wie es ist, alle beteiligten Menschen dazu zu bringen, daß sie eine Gesamtatmosphäre, die Musik eines Stückes gemeinsam erfinden.“
“Glaube Liebe Hoffnung” ist nach “Mercedes” von Thomas Brasch und “Fool for Love” von Sam Shepard die dritte Arbeit Corinna von Rads am schauspielfrankfurt.

Corinna von Rad
geboren 1971 in New York.

Ausbildung
1988 High-School-Abschluss, Los Angeles, Kalifornien
1990 Abitur am Pestalozzi-Gymnasium, München
1991 /1992 Studium der Theaterwissenschaften und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität, München
1992 - 1996 Studiengang Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Prof. Götz Friedrich)
1997 - 1999 Festengagement als Regieassistentin und Regisseurin im Bereich Oper am Staatstheater Braunschweig

Theater
1991 - 1997 Zahlreiche Hospitanzen und Assistenzen: Zusammenarbeit mit Andreas Homoki, Volker Hesse, Frank Castorf (u. a. an der Staatsoper Hamburg, an der Volksbühne Berlin, bei den Salzburger Festspielen und am Schauspielhaus Hamburg)
1996 - 2000 Assistenzen bei Christoph Marthaler
(Kasimir und Karoline von Ödön von Horvath am Hamburger Schauspielhaus, Pariser Leben von Jaques Offenbach an der Berliner Volksbühne, Zur Schönen Aussicht von Ödön von Horvath bei den Salzburger Festspielen, Katja Kabanova von Janacek bei den Salzburger Festspieien und am Theätre du Capito in Toulouse)
1997 Happy End, Bert Brecht / Kurt Weill / Gerhard Hauptmann, Hamburger Kammerspiele
1998 Barbero de Sevilla, Gimenez, Staatstheater Braunschweig
1998 Never Change A Winning Norma, eigenes Projekt, Praterspektakel der Volksbühne Berlin
1999 Puppchen, du bist mein Augenstern, eigenes Projekt, Staatstheater Braunschweig
1999 Scherz, eigenes Projekt nach Cechov, Musikfest des Niederrheinischen Herbstes, Schloss Wissen
2000 Where Do We Go From Here, eigenes Projekt nach Xavier Durringer und Paul Scheerbart, Galerie Hamburg
2000 Die Krönung der Poppea, Monteverdi, Regiemitarbeit bei Rosamund Gilmore, Oper Frankfurt
2001 Es ist Zeit. Abriss, Albert Ostermaier, Marstall München
2001 Le Nozze di Figaro, Wolfgang Amadeus Mozart, Regiemitarbeit bei Christoph Marthaler, Salzburger Festspiele
2001 Katja Kabanova, Janacek, Szenische Leitung der Wiederaufnahme, Theätre de la Monnaie Brüssel
2001 Welcome to Paradise, eigenes Musiktheaterprojekt, Theater Neumarkt Zürich
2002 Shockheaded Peter, Kammerspiele München, Jutierhalle
2002 Preparadise Sorry Now, Rainer Werner Fassbinder, Theater Neumarkt Zürich
2002 Das Buch der hängenden Gärten, Schönberg, Theätre Marni Brüssel
2003 Die schöne Helena, Jaques Offenbach, Theater Freiburg
2004 Das Schönste, was ich je sah, eigenes Projekt, Theater Neumarkt Zürich
2004 Aspern, Singspiel von S. Sciarrion und G. Marini nach einer Novelle von H. James, Theater Freiburg
2004 Niemals einschlafen - eine romantische Heimsuchung (eigenes Projekt), Staatsoper Berlin
2005 Idomeneo von Wolfgang Amadeus Mozart, Theater Meiningen
2006 Agrippina von Georg Friedrich Händel, Theater Aachen

Am Schauspielfrankfurt inszenierte sie in der Spielzeit 2002/2003 Mercedes von Thomas Brasch.

In der Spielzeit 2004/2005 führte Corinna von Rad bei Sam Shepards Pool for Love Regie, und inszenierte Ödön von Horväths Glaube Liebe Hoffnung im Kleinen Haus.

In der Spielzeit 2006/2007 inszenierte sie am schauspielfrankfurt
König Arthur von Wolfgang Deichsel nach dem Original von John Dryden mit Musik von Henry Purcell.

In der Spielzeit 2007/2008 inszenierte sie am schauspielfrankfurt
Was ihr wollt von Willim Shakespeare am Großen Haus.


Wilhelm Eilers
geboren 1964 in Freiburg im Breisgau

Ausbildung
1985 Abitur
1988 Diplomschauspieler, Max Reinhardt Seminar, Wien

Theater

1999 - 2001 Deutsches Theater, Berlin
Kaukasischer Kreidekreis von Bertolt Brecht, Regie: Thomas Langhoff, Rolle: Schotta
Ithaka von Botho Strauss, Regie: Thomas Langhoff, Rolle: Elatos
Die lustigen Weiber von Wiesau von Werner Fritsch,Regie: Thomas Langhoff, Rolle: Dr. Ficklgruber

2001 - 2002
Residenztheater, München
Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare, Regie: Armin Petras, Rolle: Flaut/Thisbe

Theater Basel
Der Drache von Jewgeni Schwarz, Regie: Sebastian Hartmann, Rolle: Bürgermeister

Münchner Kammerspiele
Dantons Tod von Georg Büchner, Regie: Lars Öle Walburg, Rolle: Conferencier

2002 - 2003
Deutsches Schauspielhaus, Hamburg
Platonovvon Anton Cechov, Regie: Sebastian Hartmann, Rolle: Wengerowitsch
Biedermann und die Brandstifter von Max Frisch,Regie: Sebastian Hartmann, Rolle: Mach's Frisch

Eilers,Wilhelm©APEnglert

Wilhelm Eilers
Das Foto stammt aus dem schauspielfrankfurt Projekt “Between Work and Paradise”
by Alexander Paul Englert
©
Alexander Paul Englert

Von der Spielzeit 2003/2004 bis zur Spielzeit 2008/2009 festes Ensemblemitglied des Schauspielfrankfurt

Spielzeit 2003/2004
Kabale und Liebe von Friedrich Schiller, Regie: Mark Zurmühle, Rolle: Präsident von Walter
We are camera von Fritz Kater, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Vater

Spielzeit 2004/2005
Dantons Tod von Georg Büchner, Regie: Philipp Preuss, Rolle: Robbespierre
Lucretia Borgia von Victor Hugo, Regie: Armin Petras, Rolle: Gubetta

Spielzeit 2005/2006
Die Gerechten von Albert Camus, Regie: Martin Nimz, Rolle: Boris Annenkow, Rufname Borja
Egmont von Johann Wolfgang Goethe, Regie: Armin Petras, Rolle: Herzog von Alba
Dunkel allerorten (Ciemno Wszedzie) von Pawel Sala, Regie: Pawel Miskiewicz
Glaube Liebe Hoffnung von Ödön von Horväth, Regie: Corinna von Rad, Rolle: Oberpräparator, Oberinspektor

Spielzeit 2006/2007:
Hörst du mein heimliches Rufen von Thomas Jonigk, Regie: Tina Lanik, Rolle: Der Mann
Hexenjagd von Arthur Miller, Regie: Martin Nimz, Rolle: Danforth
Falstaff, nach König Heinrich IV. und V. von William Shakespeare in der Übersetzung von Erich Fried, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Thomas Percy (Graf von Worcester)

Spielzeit 2007/2008:
Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing, Regie: Niklaus Helbling, Rolle: Marinelli, Kammerherr des Prinzen
Schade, dass sie eine Hure war von John Ford, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Vasques, Soranzos Diener
Das Schloss nach dem Romanfragment von Franz Kafka, neue Bearbeitung vo Marcel Luxinger und Tomas Schweigen, Regie: Tomas Schweigen

Spielzeit 2008/2009:
Buddenbrooks nach Thomas Mann von John von Düffel, Regie: Cilli Drexel, Rolle: Thomas
Die Nibelungen, nach Friedrich Hebbel mit Texten von Johannes Schrettle, Regie: Robert Lehniger
Der Fremde nach dem Roman von Albert Camus, Regie: Sebastian Baumgarten
Opening Night nach dem Film von John Cassavetes, Regie: Armin Petras, Rolle: Martin
apartment666.com, Regie: Robert Lehniger
Die Stunde da wir nichts voneinander wussten von Peter Handke, Choreographie und Bühne: Wanda Golonka


Wolfgang Gorks
geboren 1931

Ausbildung
Ausbildung an der Akademie für Musik und Theater, Dresden

Rollenauswahl:

Der Revisor von Nicolaj Gogol, Rolle: Schulinspektor
Der Eismann kommt von Eugene O'Neill, Rolle: Cameron
Don Carlos von Friedrich Schiller, Rollen: Lerma, Domingo
Festung von Ronald Götz, Rolle: Krahl
Der Weltverbesserer von Thomas Bernhard, Rolle: Dekan
Die kahle Sängerin von Eugene lonesco, Rolle: Feuerwehrhauptmann
Die Weibervolksversammlung von Aristophanes, Rolle: Stromydos
Mann ist Mann von Bertolt Brecht, Rolle: Jeraiah Jip
Ithaka von Botho Strauss, Rolle: Eumaios
Was Ihr wollt von William Shakespeare, Rollen: Kapitän, Priester
Romeo und Julia von William Shakespeare, Rolle: Peter
Ein Sommernachtraum von William Shakespeare, Rolle: Squenz
Des Teufels General von Carl Zuckmayer, Rolle: Lüttjohann
Bullets over Broadway von Woddy Allen, Rolle: Inspizient Mitch
Alzheimer Roulette von Friedrich-Karl Praetorius, Rolle: Hans
Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt, Rolle: Missionar Rose
Bunbury von Oscar Wilde, Rolle: Miss Prism
Vatermord von Arnolt Bronnen, Rolle: Ignaz Fessel

Gorks,Wolfgang©APEnglert

Wolfgang Gorks
Das Foto stammt aus dem schauspielfrankfurt Projekt “Between Work and Paradise”
by Alexander Paul Englert
©
Alexander Paul Englert

Von der Spielzeit 2001/2002 bis zur Spielzeit 2008/2009 festes Ensemblemitglied des Schauspielfrankfurt.

Spielzeit 2001/2002
Gold - 92 bars in a crashed car von Peter Greenaway und Saskia Boddeke,Regie: Saskia Boddeke, Rollen: verbrannter Elefant, Video-Talking Heads, Stimmen
Mit vollem Munde von Wanda Golonka, Regie: Wanda Golonka
Das Theater, der Brief und die Wahrheit von Harry Mulisch, Regie: Udo Samel, Rolle: Bestatter
Woyzeck von Georg Büchner, Regie: Stephane Braunschweig, Rolle: Doktor
Der Menschenfeind von Jean Baptiste Moliere, Regie: Andreas von Studnitz
Rollen: Basque, du Bois, Polizist
Wallenstein von Friedrich Schiller und Gottfried Greiffenhagen,Regie: Anselm Weber, Rollen: Baptista Seni, Erster Dragoner
Die Zeit der Plancks von Sergi Belbel, Regie: Anselm Weber, Rolle: Planck

Spielzeit 2002/2003
Hamlet von William Shakespeare, Regie: Anselm Weber, Rollen: Geist von Hamlets Vater, norwegischer Hauptmann, Priester
Denotation Babel/CosmicMemos von Helmut Krausser/HCD, Regie: HCD, Rolle: Babelveteran
Platonov von Anton Cechov, Regie: Dimiter Gotscheff, Rollen: Porfirij Semenovic Glagoljev l, Gutsbesitzer
Schwanengesang von Anton Cechov, Regie: Fanny Brunner

Spielzeit 2003/2004
Die Logik des Zerfalls von Samuel Beckett, Regie: Andre Wilms, Rolle: M (Spiel)
Maskerade von Michail Lermontow, Regie: Christian Ebert, Rolle: Doktor

Spielzeit 2004/2005
Die Räuber von Friedrich Schiller, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Maximilian
Nathan der Weise von Gotthold E. Lessing, Regie: Karin Neuhäuser, Rolle: Nathan
Die Wildente von Henrik Ibsen, Regie: Anselm Weber, Rolle: Pettersen

Spielzeit 2005/2006
Die Bakchen von Euripides, Fassung von Raul Schrott, Regie: Christof Nel, Rolle: Tiresias
For Sale. Eine Vor/Ausstellung von Wanda Golonka, Leitung: Wanda Golonka
I Hired a Contract Killer oder Wie feuere ich meinen Mörder nach dem Drehbuch von Aki Kaurismäki, Regie: Florian Fiedler, Rolle: Killer
Glaube Liebe Hoffnung von Ödön von Horväth, Regie: Corinna von Rad, Rolle: Baron

Spielzeit 2006/2007
Liebesruh, von Jan Neumann, Regie: Jan Neumann, Rolle: Nachbar
Der Auftrag von Heiner Müller, Regie: Martin Nimz, Rolle: Galloudec
Hundeherz nach der Novelle von Michail Bulgakow; nachtschwärmer, Regie: Lilli-Hannah Hoepner, Rolle: Prof. Preobraschenskij

Spielzeit 2007/2008
Was ihr wollt von William Shakespeare, Regie: Corinna von Rad, Rolle: Antonio, Freund und Lebensretter Sebastians
Schade, dass sie eine Hure war von John Ford, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Florio, ein Bürger von Parma
Sonny Boys von Neil Simon, Regie: Christian Hockenbrink, Rolle: Willie Clark

Spielzeit 2008/2009
Die Fledermaus von Johann Strauss, Regie: Karin Neuhäuser, Rolle: Adlon
Der Kirschgarten von Anton Tschechow, Regie: Urs Troller, Rolle: Boris borisowitsch Simjonow-Pitschschik
apartment666.com, Regie: Robert Lehniger
Die Stunde da wir nichts voneinander wussten von Peter Handke, Choreographie und Bühne: Wanda Golonka


Sascha Soydan
Geboren 1972

Ausbildung
Hochschule der Künste, Berlin

Theater

Deutsches Schauspielhaus, Hamburg
Kasimir und Karoline von Ödön von Horväth, Regie: Christoph Marthaler, Rolle: Elli
Ein Wintermärchen von William Shakespeare, Regie: Christoph Marthaler, Rolle: Perdita
Der Menschenfeind von Jean-Baptiste Möllere, Regie: W. Schröter, Rolle: Eliante
Sucht/Lust, Regie: Christoph Marthaler, Rolle: Sehnsucht
Das Käthchen von Heilbronn von Heinrich von Kleist, Regie: M. Hartmann, Rolle: Rosalie
Faust l und II von Johann Wolfgang Goethe, Regie: Christoph Marthaler, Rolle: Gretchen

Kampnagel, Hamburg
Lukas ich und mich von A. Kristoph, Regie: Sandra Strunz, Rolle: Hasenscharte

Schauspielhaus Jena
Die Räuber von Friedrich Schiller, Regie: Alexander von Pfeil, Rolle: Amalia

Schauspielhaus Zürich
Kasimir und Karoline, von Ödön von Horväth, Regie: Christoph Marthaler, Rolle: Elli

Volksbühne Berlin
Kasimir und Karoline, Ödön von Horväth, Regie: Christoph Marthaler, Rolle: Elli

Schauspielfrankfurt

Spielzeit 2002/2003
Mercedes von Thomas Brasch, Regie: Corinna von Rad, Rolle: Uli

Spielzeit 2004/2005
Leviathan von Dea Loher, Regie: Simone Blattner, Rolle: Luise

Spielzeit 2005/2006
Blaubart - Hoffnung der Frauen von Dea Loher, Regie: Andre Wilms, Rolle: Eva
Glaube Liebe Hoffnung von Ödön von Horväth, Regie: Corinna von Rad, Rolle: Maria, Kellnerin


[Texte:
www.schauspielfrankfurt.de (externer Link)]
 

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