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Zur Inszenierung am schauspielfrankfurt in der Saison 2005/06:
Premiere: 21. April 20
Regie, Raum & Kostüme: Wanda Golonka Licht: Ellen Jaeger Dramaturgie: Susanne Traub Regieassistenz: Anna Konjetzky
Bühnenbildassistenz: Britta Kloß Kostümassistenz: Nadja Rudert Souffleuse: Alexandra zu Stollberg Inspizienz: Joachim Möller Ton:
Bernhard Klein, Philipp Batereau Maske: Bernhard Springer Technische Produktionsleitung: Klaus Oberüber Technische Einrichtung: Nicolas Ramie
Bühnenbildhospitanz: Henning Bosse Kostümhospitanz: Melanie Schöberl Dramaturgiehospitanz: Ulrich Volz
Umgesetzt von: Shila Anaraki, Veronique Dubin, Nicola Gründel, Mathias Max Herrmann (A), Sascha Icks (M), Anne Müller (C), Bert Tischendorf (B), Katharina Wiedenhofer
Besprechung auf kulturfreak.de
»Wenn
Liebe käme – nur Liebe kann mich retten, und Liebe hat mich zerstört.« (Sarah Kane) Gier – das letzte Stück, das zu Lebzeiten von Kane am Royal Court Theatre uraufgeführt wurde – ist ein
Quartett. Die Figuren tragen keine Namen, sondern sind lediglich mit Buchstaben A, B, C und M bezeichnet, sie leben zwischen Erinnerung und Vergessen, sind verloren in der Zeit und ihrer
Biographie. Ihr Zusammenhalt sind die Worte, die sie zueinander, aneinander vorbei oder auch nur für sich sprechen. Das Stück Gier ist eine dramatische Komposition, ein Geflecht aus
Worten, eine Fuge, die den Zustand der Sehnsucht umspielt. Der Sehnsucht danach, was das Leben nicht einzulösen vermag und doch permanent präsent hält: Spannung, Leiden und Konflikte,
Vergewaltigung, Liebeswerben, Mißtrauen, Anziehung und Ablehnung, Vergeblichkeit.
Nach 4.48 Psychose wendet sich Wanda Golonka ein zweites Mal Sarah Kane zu und hält der Wortkomposition einen sinnlichen Erfahrungsraum entgegen.
Wanda Golonka Regie, Raum & Kostüme
Geboren am 13.11.1958 in Lyon, Frankreich
1986 Gründung des Ensembles NEUER TANZ in Düsseldorf 1986-1995 gesamt Leitung von NEUER TANZ 1996 Geburt der Tochter Salomé 1997 Geburt der Tochter Saphir
1999-2000 Artist in residence im Marstall/Bayerisches Staatsschauspiel München 2001-2002 Regisseurin, Choreographin im schauspielfrankfurt
Auszeichnungen:
1995 1. Mouson-Award der Stadt Frankfurt 1. Deutscher Produzentenpreis für Choreographie Förderpreis der Stadt Düsseldorf für darstellende Kunst
Werkverzeichnis:
1980 Trio in Opus 1 1985 calligraphie 1986 Engel Call 1987 DIE BOESE MINUTE DIE SCHIEFE 1988 VERNE MILOVANI LEITZ, dem Nachlaß verfallen
1989 RÄUMEN. Ein Stück von Wanda Golonka und VA Wölfl SIEBEN MINIATUREN GELAGE. Eine Choreographie von Wanda Golonka und VA Wölfl. Produktion: NEUER TANZ, Stadt Düsseldorf
1990 BALLET No.5...to dance by the nose... Ein Stück von Wanda Golonka und VA Wölfl. Produktion: THEATER ERLANGEN, NEUER TANZ, Stadt Düsseldorf
1991 RCA / going to work. Eine Choreographie von Wanda Golonka und VA Wölfl. Produktion: MOUSONTURM / Frankfurt, NEUER TANZ, Stadt Düsseldorf, Kultusministerium NRW
1994 ELEPSIE... Die Künstler sind anwesend. Eine Choreographie von Wanda Golonka und VA Wölfl. Produktion: MOUSONTURM / Frankfurt, NEUER TANZ, Stadt Düsseldorf
Kultusministerium NRW, SIEMENS Kulturprogramm / München
1995 MATALE. Eine Choreographie von Wanda Golonka und VA Wölfl. Produktion: MOUSONTURM / Frankfurt, NEUER TANZ, Stadt Düsseldorf, Kultusministerium NRW
High fidelity. Eine Choreographie von Wanda Golonka und VA Wölfl. Produktion: Bayerisches Staatsballett / München, DANCE 95 1997 GEGNUNG. Produktion: Theater im Pumpenhaus
1998 objet inquiétant. Produktion: Festival d´Avignon 1999 Feld. Produktion: MARSTALL, Bayerisches Staatsschauspiel FRAKTALE. Produktion: MARSTALL, Bayerisches Staatsschauspiel
2000 India song. Produktion: MARSTALL, Bayerisches Staatsschauspiel
Seit der Spielzeit 200/2001 Hausregisseurin am schauspielfrankfurt
Spielzeit 2001/2001
Mit Vollem Munde. Ein literarisches Bankett. Produktion: schauspielfrankfurt Die blauen den Kleinen, Die gelben den Schweinen, Der Liebsten die roten, die weißen den Toten.
Ein Stück von Wanda Golonka. Titel + Text + Material: Heiner Müller. Produktion: schauspielfrankfurt
Spielzeit 2002/2003
An Antigone , ein Performancestückstück von Wanda Golonka
Spielzeit 2003/2004 Mit vollem Munde, by heart auswendig par coeur, Ein Gedeck von Wanda Golonka India Song ein Tanzstück von Wanda Golonka nach Marguerite Duras
Antigone von Friedrich Hölderlin nach Sophokles
Spielzeit 2004/2005 Alice Blue, ein Tanzstück von Wanda Golonka Glückliche Tage
, von Samuel Beckett
Spielzeit 2005/2006 For sale, Eine Vor-/Ausstellung von Wanda Golonka Gier von Sarah Kane
Spielzeit 2006/2007
...wenn ich mich umdrehe EINLADEN / Ein Projekt in 12 Etappen von Wanda Golonka Erzählung des Gleichgewichts 4.W, Musik-Theater von Wanda Golonka
Spielzeit 2007/08 Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe Weil Erde in meinem Körper war, Ein Stück für Tänzer, Schauspieler und Musiker von Wanda Golonka und Alvin Curran
Spielzeit 2008/09 Du kamst Vogelherz im Flug. Solo für Sandra, eine Performance von Wanda Golonka Die Stunde da wir nichts voneinander wussten von Peter Handke, Inszenierung mit dem gesamten Schauspiel-Ensemble, Choreographie und Bühne: Wanda Golonka
Shila Anaraki geboren 1976 in Kaiserslautern.
Ausbildung
1 992 Mittlere Reife, Gymnasium Gonsenheim, Mainz 1993 Highschool Diploma, Winterset Highschool, lowa, USA
1994 - 1996 Hoogeschool voor de Künsten, Theaterschool Amsterdam, ausführender Tanz 1996 - 1 998 Rotterdams Dansacademie, Diplom für ausführenden modernen Tanz
Engagements
1997, ItzikGallili, Chameleon, Holland Dance Festival, Den Haag 1998, Department Theater GmbH / Jo Fabian, Blown away, produziert von Hebbel Theater Berlin, THU and Mousonturm Frankfurt
Blök & Steel, Samo, Musik komponiert von Louis Andriessen, Angelo Verploegen Nico van der Drift & Phil Philippi, Stg. Satori production, Amsterdam
Judith van der Klink, Don't kiss before midnight, Dansateliers Rotterdam Paul Estabrook, 8 women, 42 minutes, DansWerkplaats Amsterdam
1999, Department Theater GmbH / Jo Fabian, Lighthouse, produziert von Hebbel Theater THU and Mousonturm
Robert Ovets / Thomas Koertvelezy, to speak of clouds, produziert von Korzo Theater Den Haag
Blök & Steel / Suzy Blök, X-Fragments, Musik komponiert und live gespielt von Dolph Plantijd and Morselpronk, Stg. Satori product., Amsterdam
2000, Department Theater GmbH / Jo Fabian, The dark side of time, produziert von Hebbel Theater Berlin, Deutscher Produzentenpreis für Choreographie
Victoria Hauke, hi-tex, Hamburg und Atlanta, USA 2001, Les Ballets C. de la B. / Koen Augustijnen, just another landscape for some juke-box money, Klapstuk, Leuven und Vooruit, Gent
Company Vivienne Newport, List Hilft, Frankfurt/Main 2002, David Helbich, Shila Anarki, Keine-Spiele, Turckheim, Frankreich
Company Vivienne Newport OR A SUBSTITUTE Frankfurt/Main, Company Vivienne Newport, List Hilft, Frankfurt/Main
2003, David Helbich, Shila Anarki, Keine-Spiele, Festival van Viaanderen,Salonconcerten, Brüssel und Kuhle, Berlin Company Vivienne Newport The Splits Frankfurt/Main
the paul deschanel movement research group small spaces/ low energy BSBbis, Brüssel Kris Verdonck - fo sleep, KunstenFestivaldesArts 2003, BSBbis, Brüssel
2004, Wanda Golonka, Alice blue, Schauspielfrankfurt David Helbich, Shila Anarki, Keine-Spiele, MATRIX ART PROJECT, Brüssel Fatou Traore, MAR'L, Hallen van Schaerbeek, Brüssel
2005, David Helbich, Shila Anaraki, Keine-Spiele mehr, Tani / Nadine, Brüssel Ärmel Roussel, UTOPIA POP Theatre Varia, Brüssel Pierre Droulers, Agora, KunstenFestivaldesArts, Brüssel
Sofie Kokaj, O.R.G.I.E., On Rendra les Grands Ideaux ä leurs Executeurs, Theatre Ocean Nord, Brüssel Fatou Traore Fragments 1,11 et III La Raffinerie, Brüssel
2006, Gier von Sarah Kane, Regie: Wanda Golonka, Schauspielfrankfurt
Veronique Dubin geboren am 27.12.1961 in Paris
Ausbildung 1979 Abitur 1979 - 1986 Tanzstudium in Paris Lebt und arbeitet seit 1 986 in Deutschland. Mitarbeit in diversen, freien Produktionen.
Seit 1992 Zusammenarbeit mit Wanda Golonka 1992 - 1 996 Neuer Tanz, Düsseldorf 1997 Solo Gegnung 2000 India Song, München
Seit der Spielzeit 2000/2001 als Gast im Schauspielfrankfurt Spielzeit 200172002
Die blauen den Kleinen, die gelben den Schweinen, der Liebsten die roten, die weißen den Toten, ein Stück von Wanda Golonka Titel + Text + Material: Heiner Müller Regie: Wanda Golonka
Spielzeit 2002/2003 Afi Antigone #1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8, ein Performancestück von Wanda Golonka, Regie: Wanda Golonka Spielzeit 2003/2004
India Song von Wanda Golonka nach Maguerite Duras, Regie: Wanda Golonka Spielzeit 2004/2005 Alice blue, ein Tanzstück von Wanda Golonka, Regie: Wanda Golonka Spielzeit 2005/2006
Gier von Sarah Kane, Regie: Wanda Golonka
Nicola Gründel
Schauspielerin, geboren 1973 in Berlin.
Ausbildung 1990 - 1992 Klavierstudium in Paris bei Bruno Rigutto und Olivier Gardon Conservatoire Superieur de Paris 1992 Klavierstudium am "Mozarteum" in Salzburg
1997 Klavierdiplom 1995 - 1998 Schauspielstudium an der Elisabethbühne in Salzburg 1998 Schauspieldiplom, Wien
Theater Elisabethbühne, Salzburg
Sojka's Wohnung von Michail Bulgakow, Regie: Alexandr Korschenkow Clara S. von Elfriede Jelinek, Regie: Karin Koller Heinrich von Kleist - Eine Suche, Regie: Robert Pienz
Szenische Lesung u.a. am Klavier Salome von Oscar Wilde, Regie: Sebastian Baumgarten, Rolle: Der Page Die chinesische Nachtigall nach Hans-Christian Andersen, Regie: Daniela Enzi
Herr Paul von Tankred Dorst, Regie: Manfred Macori, Rolle: Anita Das Erbe von Bernhard-Marie Koltes, Regie: Robert Pienz, Rolle: Therese
Liebe ist, Regie: Robert Pienz, Szenische Phantasie u.a. am Keyboard Freilufttheater, Reichenau i. Murnau
Der gute Mensch von Sezuan von Bertolt Brecht, Regie: Manfred Macori, Rollen: Shen-Te/ Shui-Ta Theater Nordhausen
The Rocky Horror Show von Richard O'Brian, Regie: Uta Koschel, Rolle: Columbia Flußpferde von Anelli Mäkelä, Regie: Andrej Kaminsky, Rolle: Das Flußpferd Lola
Märtesheimer (Fassbinder, UA), Regie: Armin Petras, Rolle: Gigi Staatstheater Kassel Othello von William Shakespeare, Regie: Armin Petras, Rolle: Der Doge
Die Gerechten von Albert Camus, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Stepan Nora von Henrik Ibsen, Regie: Armin Petras, Rolle: Christine Linde
Pa-Pa-Papageno, "Die Zauberflöte" für Kinder, Regie: Andrej Kaminsky musikalische Einstudierung, am Klavier Cassel - eine Revu, Regie: Frank Dorsch
4.00 p.m. von Ralph Fiedler (UA), Regie: Sebastian Baumgarten Gott ist ein D./von Falk Richter, Regie: Armin Petras Bayerisches Staatsschauspiel, München
Wallenstein von Friedrich Schiller, Regie: Anselm Weber, Rolle: Thekla
Von der Spielzeit 2001/2002 bis zur Spielzeit 2005/2006 festes Ensemblemitglied des Schauspielfrankfurt.
Spielzeit 2001/2002 Penthesilea von Heinrich von Kleist, Regie: Anselm Weber, Rolle: Erste bewaffnete Amazone
Die blauen den Kleinen, die gelben den Schweinen, der Liebsten die roten, die weißen den Toten, ein Stück von Wanda Golonka, Titel + Text + Material: Heiner Müller, Regie: Wanda Golonka
Adam Geist von Dea Loher, Regie: Sandra Strunz, Diverse Rollen Wallenstein von Friedrich Schiller, Regie: Anselm Weber, Rolle: Thekla
A very long silence. 4.40 Psychosis, Regie: Wanda Golonka Szenische Lesung von und über Sarah Kane Die Zeit der Plancks von Sergi Belbel, Regie: Anselm Weber, Rolle: Anna
Spielzeit 2002/2003 Tiny Dynamite von Abi Morgan, Regie: Guntram Brattia, Rolle: Madeleine Platonovvon Anton Cechov, Regie: Dimiter Gottscheff, Rolle: Marja Efimovna Grekova
Zeit im Dunkeln von Henning Mankell, Regie: Henning Mankell, Rolle: Tochter Das Fest von Thomas Vinterberg, Regie: Michael Thalheimer, Rolle: Pia
-An Antigone, ein Performancestück von Wanda Golonka, Regie: Wanda Golonka Die Schneekönigin von Jewgeni Schwarz nach Hans Christian Andersen, Regie: MarkZurmühle, Rolle: Schneekönigin
Lieber Brecht Liederabend mit Gedichten von Bertolt Brecht, Einstudierung mit Anita Iselin
Spielzeit 2003/2004
Kabale und Liebe von Friedrich Schiller, Regie: Mark Zurmühle, Rolle: Lady Milford
Suburban Motel/Genie und Verbrechen/Loretta von George F. Walker, Deutschsprachige EA, Koproduktion mit der Schaubühne Berlin, Regie: Armin Petras, Rolle: Amanda/Sophie
Antigone von Hölderlin nach Sophokles, Regie: Wanda Golonka, Rolle: Ismene Romeo und Julia von Peter Verhelst nach William Shakespeare, Regie: Sandra Strunz, Rolle: Julia
La Strada nach dem gleichnamigen Film von Federico Fellini, Regie: Sebastian Schlösser, Rolle: Gelsomina
Spielzeit 2004/2005
Alice blue, ein Tanzstück von Wanda Golonka, Regie: Wanda Golonka Idioten nach Lars von Trier, Regie: Andreas Kriegenburg
Unter dem Vulkan, nach Malcom Lowry, Regie: Armin Petras, Rolle: Yvonne
Spielzeit 2005/2006
Solo. Ein Orpheus und Eurydike Try-Out, ein Projekt von Philip Bußmann, Nicola Gründel, Mathias Max Herrmann und Susanne Traub nach einer Oper von Christoph Willibald Gluck
For Sale, eine Vor-/Ausstellung von Wanda Goloka, Regie: Wanda Golonka Gier von Sarah Kane, Regie: Wanda Golonka
Spielzeit 2007/08
Weil Erde in meinem Körper war, Ein Stück für Tänzer, Schauspieler und Musiker von Wanda Golonka und Alvin Curran; Uraufführung
Spielzeit 2008/2009
Prinzessinnendramen- Der Tod und das Mädchen, von Elfriede Jelinek, Regie: Corinna von Rad Kasimir und Karoline von Ödön von Horváth, Regie: Simone Blattner, Rolle: Elli apartment666.com, Regie: Robert Lehniger Die Stunde da wir nichts voneinander wussten von Peter Handke, Choreographie und Bühne: Wanda Golonka
Anne Müller
Ausbildung 2001 Abitur 2002 - 2006 Hochschule für Musik und Theater Hannover
Rollen
Wendla in Frank Wedekinds Frühlingserwachen Johanna in Friedrich Schillers Die Jungfrau von Orleans A in Sarah Kanes Gier Sitah in Thomas Manns Die vertauschten Köpfe
Theater 2004
Schauspielhannover Reiher von Simon Stephens Regie: Annette Pullen Rolle: Adele Staatstheater Braunschweig Mephisto von Ariane Mnochkine Regie: Peter Hathäzy
2005
Schauspielhannover Wilhelm Meister von Johann Wolfgang von Goethe, Regie: Jarg Pataki, Rolle: Mignon
Don Carlos von Friedrich Schiller, Regie: Wilfried Minks, Rollen: Marquisin von Mondecar; Page
Seit der Spielzeit 2005/2006 festes Ensemblemitglied des Schauspielfrankfurt Macbeth von William Shakespeare, Neuberabeitung von Jens Groß, Regie: Andre Wilms, Rolle: Hexe 3
Gier von Sarah Kane, Regie: Wanda Golonka Jason frei nach Motiven der Argonautensage, nachtschwärmer, Regie: Rainer Frank
Spielzeit 2006/2007 Fahrenheit 451 nach dem Roman von Ray Bradbury, Regie: Florian Fiedler, Rolle: Clarisse
Der Kampfchor Galaktika singt: Das Beste aus Gewalt und Leidenschaft - Ein Liederabend, Regie: Florian Fidler Hexenjagd von Arthur Miller, Regie: Martin Nimz, Rolle: Abigail Williams Die Quelle oder: G8 transparent gemacht von Marcel Luxinger, Uraufführung, regie: Lilli-Hannah Hoepner, Rolle: Djamillah Meisleitner Flieg, Oberst, flieg! nachtschwärmer, Regie: Paul-Georg Dittrich, Rolle: Pepa Friday, I’ m in love nach Motiven aus Daniel Defoes Roman Robinson Crusoe und Texten von Johannes Schrettle, Regie: Robert Lehniger
Spielzeit 2007/2008: Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing, Regie: Niklaus Helbling, Rolle: Emilia Galotti
Gertrud nach dem Roman von Einar Schleef; Regie: Armin Petras, Rolle: Gertrud 4
Doppel-Feature: Zur Sache Dandy! Ein Projektil von Floarian Fiedler und Robert Lehniger
Dear Wendy nach dem Drehbuch von Lars von Trier; Uraufführung, Regie: Florian Fiedler, Robert Lehniger, Rolle: Susan
Retten Sie mich! Reden Sie! Irgendwas!
Ein Cechov-Abend, Regie: Karin Neuhäuser
Spielzeit 2008/2009: Buddenbrooks nach Thomas Mann von John von Düffel, Regie: Cilli Drexel, Rolle: Tony Nibelungen, nach Friedrich Hebbel mit Texten von Johannes Schrettle, Regie: Robert Lehniger
Der Kirschgarten von Anton Tschechow, Regie: Urs Troller, Rolle: Dunjascha
Opening Night nach dem Film von John Cassavetes, Regie: Armin Petras, Rolle: Nancy
Der Grimm-Code, urbaner Märchenhriller frei nach den gebrüdern Grimm, Regie: Simon Solberg apartment666.com, Regie: Robert Lehniger Die Stunde da wir nichts voneinander wussten von Peter Handke, Choreographie und Bühne: Wanda Golonka
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Anne Müller ist Nachwuchsschauspielerin des Jahres Für ihre Rolle in Einar Schleefs GERTRUD unter der Regie von Armin Petras ist Anne Müller zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres 2008 gewählt worden. In der auch zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Frankfurter Inszenierung von Einar Schleefs monumentalem Roman konnte Anne Müller als junge Gertrud die Kritiker durch ihr eindringliches Spiel von sich überzeugen. Dies ist das Ergebnis der von Theaterheute geführten Umfrage unter 37 Kritikern aus Deutschland und Österreich.
Die „hoch begabte“ (Frankfurter Neue Presse) Anne Müller ist seit der Spielzeit 2005/06 festes Ensemblemitglied am schauspielfrankfurt. Ausgebildet
wurde die 26-jährige Schauspielerin zwischen 2002 und 2006 an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Schon während ihrer Ausbildung spielte
sie am schauspielhannover und am Staatsschauspiel Braunschweig.
Anne Müller Das Bild ist ein Ausschnitt aus einem Foto der Reihe schauspiel frankfurt “between work and paradies”
© Alexander Paul Englert
In ihren zahlreichen Rollen am schauspielfrankfurt begeistert das jüngste Ensemblemitglied Publikum und Presse gleichermaßen.
Ob als traumwandelnde Clarissa in FAHRENHEIT 451 oder als manipulative Abigail in HEXENJAGD, Anne Müller auf der Bühne zu
sehen, ist immer ein Erlebnis. Ihre Hingabe an die Rollen, die sie spielt, beschreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung bezüglich
ihrer Gertrud treffend: „Anne Müller spielt wie in Trance schmerzhaft intensiv.“
In GERTRUD ist Anne Müller auch in der Spielzeit 2008/09 in Frankfurt am Main zu sehen. Als unschuldige Emilia Galotti glänzt sie
im gleichnamigen Stück von Lessing, auch ihre Abigail aus HEXENJAGD ist weiterhin am schauspielfrankfurt zu bewundern,
ebenso ihr liebeshungrige Figur in Karin Neuhäusers Ćechov-Abend RETTEN SIE MICH! REDEN SIE! IRGENDWAS! Am 13. September 2008 wird sie als Tony in Thomas Manns BUDDENBROOKS in der Bühnenfassung von John von Düffel in der
schmidtstrasse12 Premiere feiern.
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Katharina Wiedenhofer geboren 1985 in Freiburg im Breisgau.
Ausbildung Erster Ballettunterricht 1991 bei Jean Berth
Ab 1995 parallel Klassischer Tanz in Basel an der Ballettschule gearbeitet mit Norma Batchelor, Norbert Steinwarz
Realschule 1994 - 2001, Mittlere Reife 07/2001 Studienbeginn 2001 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt
Erfolgreicher Abschluss des Vordiploms Juni 2005 (Modern, Klassischer Tanz und Folklore) Diplom voraussichtlich Juni 2006
Zusammenarbeit mit:
Dieter Heitkamp, Marco Santi, Toula Limnaios und William Forsythe
Workshops
2000 Tanzwettbewerb in Tallinn (Estland) 1 .Preis mit Diplom 2001Tanzworkshop in Fürth mit Paul Haze (Modern, Jazz - Dance)
Film
Casting-Assistenz und Dialogpartner für Filmcastings, Wolfram Paulus, Salzburg 1997 Liveübertragung eines Klavierkonzerts (TV) Kurzfilm Hombre Fatal, Regie: Iris Cuntze
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