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Theater: Gier

Gier

Von:
Sarah Kane
Deutsch von: Marius von Mayenburg

Uraufführung: 13. August 1998 (Edinburgh, Traverse Theatre; Regie: Vicky Featherstone)
Deutschsprachige Erstaufführung: 23. März 2000 (Berlin, Schaubühne am Lehniner Platz; Regie: Thomas Ostermeier)

Zur Inszenierung am schauspielfrankfurt in der Saison 2005/06:

Premiere: 21. April 20

Regie, Raum & Kostüme:
Wanda Golonka
Licht: Ellen Jaeger
Dramaturgie: Susanne Traub
Regieassistenz: Anna Konjetzky
Bühnenbildassistenz: Britta Kloß
Kostümassistenz: Nadja Rudert
Souffleuse: Alexandra zu Stollberg
Inspizienz: Joachim Möller
Ton: Bernhard Klein, Philipp Batereau
Maske: Bernhard Springer
Technische Produktionsleitung: Klaus Oberüber
Technische Einrichtung: Nicolas Ramie
Bühnenbildhospitanz: Henning Bosse
Kostümhospitanz: Melanie Schöberl
Dramaturgiehospitanz: Ulrich Volz

Umgesetzt von:
Shila Anaraki, Veronique Dubin, Nicola Gründel, Mathias Max Herrmann (A), Sascha Icks (M), Anne Müller (C), Bert Tischendorf (B), Katharina Wiedenhofer


Besprechung auf kulturfreak.de

»Wenn Liebe käme – nur Liebe kann mich retten, und Liebe hat mich zerstört.« (Sarah Kane) Gier – das letzte Stück, das zu Lebzeiten von Kane am Royal Court Theatre uraufgeführt wurde – ist ein Quartett. Die Figuren tragen keine Namen, sondern sind lediglich mit Buchstaben A, B, C und M bezeichnet, sie leben zwischen Erinnerung und Vergessen, sind verloren in der Zeit und ihrer Biographie. Ihr Zusammenhalt sind die Worte, die sie zueinander, aneinander vorbei oder auch nur für sich sprechen. Das Stück Gier ist eine dramatische Komposition, ein
Geflecht aus Worten, eine Fuge, die den Zustand der Sehnsucht umspielt. Der Sehnsucht danach, was das Leben nicht einzulösen vermag und doch permanent präsent hält: Spannung, Leiden und Konflikte, Vergewaltigung, Liebeswerben, Mißtrauen, Anziehung und Ablehnung, Vergeblichkeit.
Nach 4.48 Psychose wendet sich Wanda Golonka ein zweites Mal Sarah Kane zu und hält der Wortkomposition einen sinnlichen
Erfahrungsraum entgegen.

Wanda Golonka
Foto: Alexander Paul Englert

Wanda Golonka
Regie, Raum & Kostüme

Geboren am 13.11.1958 in Lyon, Frankreich

1986 Gründung des Ensembles NEUER TANZ in Düsseldorf
1986-1995 gesamt Leitung von NEUER TANZ
1996 Geburt der Tochter Salomé
1997 Geburt der Tochter Saphir
1999-2000 Artist in residence im Marstall/Bayerisches Staatsschauspiel München
2001-2002 Regisseurin, Choreographin im schauspielfrankfurt

Auszeichnungen:
1995 1. Mouson-Award der Stadt Frankfurt
1. Deutscher Produzentenpreis für Choreographie Förderpreis der Stadt Düsseldorf für darstellende Kunst

Werkverzeichnis:
1980 Trio in Opus 1
1985 calligraphie
1986 Engel
Call
1987 DIE BOESE MINUTE
DIE SCHIEFE
1988 VERNE MILOVANI LEITZ, dem Nachlaß verfallen
1989 RÄUMEN. Ein Stück von Wanda Golonka und VA Wölfl
SIEBEN MINIATUREN
GELAGE. Eine Choreographie von Wanda Golonka und VA Wölfl. Produktion: NEUER TANZ, Stadt Düsseldorf
1990 BALLET No.5...to dance by the nose... Ein Stück von Wanda Golonka und VA Wölfl. Produktion: THEATER ERLANGEN, NEUER TANZ, Stadt Düsseldorf
1991 RCA / going to work. Eine Choreographie von Wanda Golonka und VA Wölfl. Produktion: MOUSONTURM / Frankfurt, NEUER TANZ, Stadt Düsseldorf, Kultusministerium NRW
1994 ELEPSIE... Die Künstler sind anwesend. Eine Choreographie von Wanda Golonka und VA Wölfl. Produktion: MOUSONTURM / Frankfurt, NEUER TANZ, Stadt Düsseldorf Kultusministerium NRW, SIEMENS Kulturprogramm / München
1995 MATALE. Eine Choreographie von Wanda Golonka und VA Wölfl. Produktion: MOUSONTURM / Frankfurt, NEUER TANZ, Stadt Düsseldorf, Kultusministerium NRW
High fidelity. Eine Choreographie von Wanda Golonka und VA Wölfl. Produktion: Bayerisches Staatsballett / München, DANCE 95
1997 GEGNUNG. Produktion: Theater im Pumpenhaus
1998 objet inquiétant. Produktion: Festival d´Avignon
1999 Feld. Produktion: MARSTALL, Bayerisches Staatsschauspiel
FRAKTALE. Produktion: MARSTALL, Bayerisches Staatsschauspiel
2000 India song. Produktion: MARSTALL, Bayerisches Staatsschauspiel

Seit der Spielzeit 200/2001 Hausregisseurin am schauspielfrankfurt

Spielzeit 2001/2001
Mit Vollem Munde. Ein literarisches Bankett. Produktion: schauspielfrankfurt
Die blauen den Kleinen, Die gelben den Schweinen, Der Liebsten die roten, die weißen den Toten. Ein Stück von Wanda Golonka. Titel + Text + Material: Heiner Müller. Produktion: schauspielfrankfurt

Spielzeit 2002/2003
An Antigone , ein Performancestückstück von Wanda Golonka

Spielzeit 2003/2004
Mit vollem Munde, by heart auswendig par coeur, Ein Gedeck von Wanda Golonka
India Song ein Tanzstück
von Wanda Golonka nach Marguerite Duras
Antigone von Friedrich Hölderlin nach Sophokles

Spielzeit 2004/2005
Alice Blue, ein Tanzstück von Wanda Golonka
Glückliche Tage , von Samuel Beckett

Spielzeit 2005/2006
For sale, Eine Vor-/Ausstellung von Wanda Golonka
Gier von Sarah Kane

Spielzeit 2006/2007
...wenn ich mich umdrehe  EINLADEN 
/ Ein Projekt in 12 Etappen von Wanda Golonka
Erzählung des Gleichgewichts 4.W, Musik-Theater von Wanda Golonka

Spielzeit 2007/08
Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe
Weil Erde in meinem Körper war, Ein Stück für Tänzer, Schauspieler und Musiker von Wanda Golonka und Alvin Curran

Spielzeit 2008/09
Du kamst Vogelherz im Flug. Solo für Sandra, eine Performance von Wanda Golonka
Die Stunde da wir nichts voneinander wussten von Peter Handke, Inszenierung mit dem gesamten Schauspiel-Ensemble, Choreographie und Bühne: Wanda Golonka

Shila Anaraki
geboren 1976 in Kaiserslautern.

Ausbildung
1 992 Mittlere Reife, Gymnasium Gonsenheim, Mainz
1993 Highschool Diploma, Winterset Highschool, lowa, USA
1994 - 1996 Hoogeschool voor de Künsten, Theaterschool Amsterdam, ausführender Tanz 1996 - 1 998 Rotterdams Dansacademie, Diplom für ausführenden modernen Tanz

Engagements
1997, ItzikGallili, Chameleon, Holland Dance Festival, Den Haag
1998, Department Theater GmbH / Jo Fabian, Blown away, produziert von Hebbel Theater Berlin, THU and Mousonturm Frankfurt
Blök & Steel, Samo, Musik komponiert von Louis Andriessen, Angelo Verploegen Nico van der Drift & Phil Philippi, Stg. Satori production, Amsterdam
Judith van der Klink, Don't kiss before midnight, Dansateliers Rotterdam
Paul Estabrook, 8 women, 42 minutes, DansWerkplaats Amsterdam
1999, Department Theater GmbH / Jo Fabian, Lighthouse, produziert von Hebbel Theater THU and Mousonturm
Robert Ovets / Thomas Koertvelezy, to speak of clouds, produziert von Korzo Theater Den Haag
Blök & Steel / Suzy Blök, X-Fragments, Musik komponiert und live gespielt von Dolph Plantijd and Morselpronk, Stg. Satori product., Amsterdam
2000, Department Theater GmbH / Jo Fabian, The dark side of time, produziert von Hebbel Theater Berlin, Deutscher Produzentenpreis für Choreographie
Victoria Hauke, hi-tex, Hamburg und Atlanta, USA
2001, Les Ballets C. de la B. / Koen Augustijnen, just another landscape for some juke-box money, Klapstuk, Leuven und Vooruit, Gent
Company Vivienne Newport, List Hilft, Frankfurt/Main
2002, David Helbich, Shila Anarki, Keine-Spiele, Turckheim, Frankreich
Company Vivienne Newport OR A SUBSTITUTE Frankfurt/Main, Company Vivienne Newport, List Hilft, Frankfurt/Main
2003, David Helbich, Shila Anarki, Keine-Spiele, Festival van Viaanderen,Salonconcerten, Brüssel und Kuhle, Berlin
Company Vivienne Newport The Splits Frankfurt/Main
the paul deschanel movement research group small spaces/ low energy BSBbis, Brüssel
Kris Verdonck - fo sleep, KunstenFestivaldesArts 2003, BSBbis, Brüssel
2004, Wanda Golonka, Alice blue, Schauspielfrankfurt
David Helbich, Shila Anarki, Keine-Spiele, MATRIX ART PROJECT, Brüssel
Fatou Traore, MAR'L, Hallen van Schaerbeek, Brüssel
2005, David Helbich, Shila Anaraki, Keine-Spiele mehr, Tani / Nadine, Brüssel
Ärmel Roussel, UTOPIA POP Theatre Varia, Brüssel
Pierre Droulers, Agora, KunstenFestivaldesArts, Brüssel
Sofie Kokaj, O.R.G.I.E., On Rendra les Grands Ideaux ä leurs Executeurs, Theatre Ocean Nord, Brüssel
Fatou Traore Fragments 1,11 et III La Raffinerie, Brüssel
2006, Gier von Sarah Kane, Regie: Wanda Golonka, Schauspielfrankfurt


Veronique Dubin
geboren am 27.12.1961 in Paris
Ausbildung
1979 Abitur
1979 - 1986 Tanzstudium in Paris
Lebt und arbeitet seit 1 986 in Deutschland.
Mitarbeit in diversen, freien Produktionen.
Seit 1992 Zusammenarbeit mit Wanda Golonka
1992 - 1 996 Neuer Tanz, Düsseldorf
1997 Solo Gegnung
2000 India Song, München
Seit der Spielzeit 2000/2001 als Gast im Schauspielfrankfurt
Spielzeit 200172002
Die blauen den Kleinen, die gelben den Schweinen, der Liebsten die roten, die weißen den Toten, ein Stück von Wanda Golonka Titel + Text + Material: Heiner Müller Regie: Wanda Golonka
Spielzeit 2002/2003
Afi Antigone #1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8, ein Performancestück von Wanda Golonka, Regie: Wanda Golonka
Spielzeit 2003/2004
India Song von Wanda Golonka nach Maguerite Duras, Regie: Wanda Golonka
Spielzeit 2004/2005
Alice blue, ein Tanzstück von Wanda Golonka, Regie: Wanda Golonka
Spielzeit 2005/2006
Gier von Sarah Kane, Regie: Wanda Golonka


Nicola Gründel

Schauspielerin, geboren 1973 in Berlin.
Ausbildung
1990 - 1992 Klavierstudium in Paris bei Bruno Rigutto und Olivier Gardon Conservatoire Superieur de Paris
1992 Klavierstudium am "Mozarteum" in Salzburg
1997 Klavierdiplom
1995 - 1998 Schauspielstudium an der Elisabethbühne in Salzburg
1998 Schauspieldiplom, Wien

Theater
Elisabethbühne, Salzburg
Sojka's Wohnung von Michail Bulgakow, Regie: Alexandr Korschenkow
Clara S. von Elfriede Jelinek, Regie: Karin Koller
Heinrich von Kleist - Eine Suche, Regie: Robert Pienz
Szenische Lesung u.a. am Klavier
Salome von Oscar Wilde, Regie: Sebastian Baumgarten, Rolle: Der Page
Die chinesische Nachtigall nach Hans-Christian Andersen, Regie: Daniela Enzi
Herr Paul von Tankred Dorst, Regie: Manfred Macori, Rolle: Anita
Das Erbe von Bernhard-Marie Koltes, Regie: Robert Pienz, Rolle: Therese
Liebe ist, Regie: Robert Pienz, Szenische Phantasie u.a. am Keyboard
Freilufttheater, Reichenau i. Murnau
Der gute Mensch von Sezuan von Bertolt Brecht, Regie: Manfred Macori, Rollen: Shen-Te/ Shui-Ta
Theater Nordhausen
The Rocky Horror Show von Richard O'Brian, Regie: Uta Koschel, Rolle: Columbia Flußpferde von Anelli Mäkelä, Regie: Andrej Kaminsky, Rolle: Das Flußpferd Lola Märtesheimer (Fassbinder, UA), Regie: Armin Petras, Rolle: Gigi
Staatstheater Kassel
Othello von William Shakespeare, Regie: Armin Petras, Rolle: Der Doge
Die Gerechten von Albert Camus, Regie: Peter Kastenmüller, Rolle: Stepan
Nora von Henrik Ibsen, Regie: Armin Petras, Rolle: Christine Linde
Pa-Pa-Papageno, "Die Zauberflöte" für Kinder, Regie: Andrej Kaminsky musikalische Einstudierung, am Klavier
Cassel - eine Revu, Regie: Frank Dorsch
4.00 p.m. von Ralph Fiedler (UA), Regie: Sebastian Baumgarten
Gott ist ein D./von Falk Richter, Regie: Armin Petras
Bayerisches Staatsschauspiel, München
Wallenstein von Friedrich Schiller, Regie: Anselm Weber, Rolle: Thekla

Von der Spielzeit 2001/2002 bis zur Spielzeit 2005/2006 festes Ensemblemitglied des Schauspielfrankfurt.

Spielzeit 2001/2002
Penthesilea von Heinrich von Kleist, Regie: Anselm Weber, Rolle: Erste bewaffnete Amazone
Die blauen den Kleinen, die gelben den Schweinen, der Liebsten die roten, die weißen den Toten, ein Stück von Wanda Golonka, Titel + Text + Material: Heiner Müller, Regie: Wanda Golonka
Adam Geist von Dea Loher, Regie: Sandra Strunz, Diverse Rollen
Wallenstein von Friedrich Schiller, Regie: Anselm Weber, Rolle: Thekla
A very long silence. 4.40 Psychosis, Regie: Wanda Golonka
Szenische Lesung von und über Sarah Kane
Die Zeit der Plancks von Sergi Belbel, Regie: Anselm Weber, Rolle: Anna
Spielzeit 2002/2003
Tiny Dynamite von Abi Morgan, Regie: Guntram Brattia, Rolle: Madeleine
Platonovvon Anton Cechov, Regie: Dimiter Gottscheff, Rolle: Marja Efimovna Grekova
Zeit im Dunkeln von Henning Mankell, Regie: Henning Mankell, Rolle: Tochter
Das Fest von Thomas Vinterberg, Regie: Michael Thalheimer, Rolle: Pia
-An Antigone, ein Performancestück von Wanda Golonka, Regie: Wanda Golonka
Die Schneekönigin von Jewgeni Schwarz nach Hans Christian Andersen, Regie: MarkZurmühle, Rolle: Schneekönigin
Lieber Brecht Liederabend mit Gedichten von Bertolt Brecht, Einstudierung mit Anita Iselin

Spielzeit 2003/2004
Kabale und Liebe von Friedrich Schiller, Regie: Mark Zurmühle, Rolle: Lady Milford
Suburban Motel/Genie und Verbrechen/Loretta von George F. Walker, Deutschsprachige EA, Koproduktion mit der Schaubühne Berlin, Regie: Armin Petras, Rolle: Amanda/Sophie
Antigone von Hölderlin nach Sophokles, Regie: Wanda Golonka, Rolle: Ismene
Romeo und Julia von Peter Verhelst nach William Shakespeare, Regie: Sandra Strunz, Rolle: Julia
La Strada nach dem gleichnamigen Film von Federico Fellini, Regie: Sebastian Schlösser, Rolle: Gelsomina

Spielzeit 2004/2005
Alice blue, ein Tanzstück von Wanda Golonka, Regie: Wanda Golonka
Idioten nach Lars von Trier, Regie: Andreas Kriegenburg
Unter dem Vulkan, nach Malcom Lowry, Regie: Armin Petras, Rolle: Yvonne

Spielzeit 2005/2006
Solo. Ein Orpheus und Eurydike Try-Out, ein Projekt von Philip Bußmann, Nicola Gründel, Mathias Max Herrmann und Susanne Traub nach einer Oper von Christoph Willibald Gluck
For Sale, eine Vor-/Ausstellung von Wanda Goloka, Regie: Wanda Golonka
Gier von Sarah Kane, Regie: Wanda Golonka

Spielzeit 2007/08
Weil Erde in meinem Körper war, Ein Stück für Tänzer, Schauspieler und Musiker von Wanda Golonka und Alvin Curran; Uraufführung

Spielzeit 2008/2009
Prinzessinnendramen- Der Tod und das Mädchen, von Elfriede Jelinek, Regie: Corinna von Rad
Kasimir und Karoline von Ödön von Horváth, Regie: Simone Blattner, Rolle: Elli
apartment666.com, Regie: Robert Lehniger
Die Stunde da wir nichts voneinander wussten von Peter Handke, Choreographie und Bühne: Wanda Golonka


Anne Müller

Ausbildung
2001 Abitur
2002 - 2006 Hochschule für Musik und Theater Hannover

Rollen
Wendla in Frank Wedekinds Frühlingserwachen Johanna in Friedrich Schillers Die Jungfrau von Orleans A in Sarah Kanes Gier Sitah in Thomas Manns Die vertauschten Köpfe

Theater
2004
Schauspielhannover Reiher von Simon Stephens Regie: Annette Pullen Rolle: Adele
Staatstheater Braunschweig Mephisto von Ariane Mnochkine Regie: Peter Hathäzy

2005
Schauspielhannover
Wilhelm Meister von Johann Wolfgang von Goethe, Regie: Jarg Pataki, Rolle: Mignon
Don Carlos von Friedrich Schiller, Regie: Wilfried Minks, Rollen: Marquisin von Mondecar; Page

Seit der Spielzeit 2005/2006 festes Ensemblemitglied des Schauspielfrankfurt
Macbeth von William Shakespeare, Neuberabeitung von Jens Groß, Regie: Andre Wilms, Rolle: Hexe 3
Gier von Sarah Kane, Regie: Wanda Golonka
Jason frei nach Motiven der Argonautensage, nachtschwärmer, Regie: Rainer Frank

Spielzeit 2006/2007
Fahrenheit 451 nach dem Roman von Ray Bradbury, Regie: Florian Fiedler, Rolle: Clarisse
Der Kampfchor Galaktika singt: Das Beste aus Gewalt und Leidenschaft - Ein Liederabend, Regie: Florian Fidler
Hexenjagd von Arthur Miller, Regie: Martin Nimz, Rolle: Abigail Williams
Die Quelle oder: G8 transparent gemacht von Marcel Luxinger, Uraufführung, regie: Lilli-Hannah Hoepner, Rolle: Djamillah Meisleitner
Flieg, Oberst, flieg! nachtschwärmer, Regie: Paul-Georg Dittrich, Rolle: Pepa
Friday, I’ m in love nach Motiven aus Daniel Defoes Roman Robinson Crusoe und Texten von Johannes Schrettle, Regie: Robert Lehniger

Spielzeit 2007/2008:
Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing, Regie: Niklaus Helbling, Rolle: Emilia Galotti
Gertrud nach dem Roman von Einar Schleef; Regie: Armin Petras, Rolle: Gertrud 4
Doppel-Feature:
Zur Sache Dandy! Ein Projektil von Floarian Fiedler und Robert Lehniger
Dear Wendy nach dem Drehbuch von Lars von Trier; Uraufführung, Regie: Florian Fiedler, Robert Lehniger, Rolle: Susan
Retten Sie mich! Reden Sie! Irgendwas! Ein Cechov-Abend, Regie: Karin Neuhäuser

Spielzeit 2008/2009:
Buddenbrooks nach Thomas Mann von John von Düffel, Regie: Cilli Drexel, Rolle: Tony
Nibelungen, nach Friedrich Hebbel mit Texten von Johannes Schrettle, Regie: Robert Lehniger
Der Kirschgarten von Anton Tschechow, Regie: Urs Troller, Rolle: Dunjascha
Opening Night nach dem Film von John Cassavetes, Regie: Armin Petras, Rolle: Nancy
Der Grimm-Code, urbaner Märchenhriller frei nach den gebrüdern Grimm, Regie: Simon Solberg
apartment666.com, Regie: Robert Lehniger
Die Stunde da wir nichts voneinander wussten von Peter Handke, Choreographie und Bühne: Wanda Golonka

Anne Müller ist Nachwuchsschauspielerin des Jahres
Für ihre Rolle in Einar Schleefs GERTRUD unter der Regie von Armin Petras ist Anne Müller zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres 2008 gewählt worden. In der auch zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Frankfurter Inszenierung von Einar Schleefs monumentalem Roman konnte Anne Müller als junge Gertrud die Kritiker durch ihr eindringliches Spiel von sich überzeugen. Dies ist das Ergebnis der von Theaterheute geführten Umfrage unter 37 Kritikern aus Deutschland und Österreich.
Die „hoch begabte“ (Frankfurter Neue Presse) Anne Müller ist seit der Spielzeit 2005/06 festes Ensemblemitglied am schauspielfrankfurt. Ausgebildet wurde die 26-jährige Schauspielerin zwischen 2002 und 2006 an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Schon während ihrer Ausbildung spielte sie am schauspielhannover und am Staatsschauspiel Braunschweig.

MuellerAnne © AlexanderPaulEnglert
Anne Müller
Das Bild ist ein Ausschnitt aus einem Foto der Reihe schauspiel frankfurt “between work and paradies”
©
Alexander Paul Englert

In ihren zahlreichen Rollen am schauspielfrankfurt begeistert das jüngste Ensemblemitglied Publikum und Presse gleichermaßen. Ob als traumwandelnde Clarissa in FAHRENHEIT 451 oder als manipulative Abigail in HEXENJAGD, Anne Müller auf der Bühne zu sehen, ist immer ein Erlebnis. Ihre Hingabe an die Rollen, die sie spielt, beschreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung bezüglich ihrer Gertrud treffend: „Anne Müller spielt wie in Trance schmerzhaft intensiv.“
In GERTRUD ist Anne Müller auch in der Spielzeit 2008/09 in Frankfurt am Main zu sehen. Als unschuldige Emilia Galotti glänzt sie im gleichnamigen Stück von Lessing, auch ihre Abigail aus HEXENJAGD ist weiterhin am schauspielfrankfurt zu bewundern, ebenso ihr liebeshungrige Figur in Karin Neuhäusers Ćechov-Abend
RETTEN SIE MICH! REDEN SIE! IRGENDWAS! Am 13. September 2008 wird sie als Tony in Thomas Manns BUDDENBROOKS in der Bühnenfassung von John von Düffel in der schmidtstrasse12 Premiere feiern.


Katharina Wiedenhofer
geboren 1985 in Freiburg im Breisgau.

Ausbildung
Erster Ballettunterricht 1991 bei Jean Berth

Ab 1995 parallel Klassischer Tanz in Basel an der Ballettschule
gearbeitet mit Norma Batchelor, Norbert Steinwarz
Realschule 1994 - 2001, Mittlere Reife 07/2001
Studienbeginn 2001 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt
Erfolgreicher Abschluss des Vordiploms Juni 2005 (Modern, Klassischer Tanz und Folklore)
Diplom voraussichtlich Juni 2006

Zusammenarbeit mit:
Dieter Heitkamp, Marco Santi, Toula Limnaios und William Forsythe

Workshops
2000 Tanzwettbewerb in Tallinn (Estland) 1 .Preis mit Diplom 2001Tanzworkshop in Fürth mit Paul Haze (Modern, Jazz - Dance)

Film
Casting-Assistenz und Dialogpartner für Filmcastings, Wolfram Paulus, Salzburg 1997 Liveübertragung eines Klavierkonzerts (TV) Kurzfilm Hombre Fatal, Regie: Iris Cuntze
 

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