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Doppel-Feature:
Zur Sache Dandy! Ein Projektil von Florian Fiedler und Robert Lehniger Dear Wendy nach dem Drehbuch von Lars von Trier; Uraufführung
Übersetzt aus dem Englischen von Ulrike Syha
Uraufführung: 2. Februar 2008 (Frankfurt, schauspielfrankfurt)
Zur Inszenierung von schauspielfrankfurt:
Premiere: 2. Februar 08, schmidtstrasse 12 (Uraufführung)
Regie: Florian Fiedler und Robert Lehniger
Grundraum: Bernd Schneider Ausstattung: Irene Ip
Chorleitung und -arrangements: Martin Engelbach Video: superJeans / Bert Zander
Dramaturgie: Marcel Luxinger Licht, Ton, Technik: Marcel Heyde Technische Einrichtung: Joachim Schröder, Mathias Rößler Regieassistenz:
Felix Meyer-Christian Bühnenbildassistenz: Jana Lünsmann Maske: Anke Scharlach Requisite: Anja Becker, Uschi Trella Regiehospitanz: Julia Kietzmann
Ausstattungshospitanz: Leon Schmid Dramaturgiehospitanz: Tobias Steiner Leiter der Statisterie: Winfried Scheffler Rüstmeister: Thorsten Fleige
Besetzung:
Freddie, Sherif Krugsby, Mr. Salomon, Vater:
Mathias Max Herrmann Stevie: Toni Jessen Susan:
Anne Müller Sebastian: Nicholas Reinke Huey: Sebastian Schindegger Dick: Wieland Schönfelder Chor der Weltkriegsveteranen:
Rosemarie Bock, Helga Comperl, Wolfgang Gropp, Gunter Knauf, Peter Srezek, Klaus Zeun
Besprechung auf kulturfreak.de
Die beiden jungen Regisseure Florian Fiedler und Robert Lehniger nehmen das
Drehbuch von Lars von Trier in der deutschen Übersetzung von Ulrike Syha und den Film von Thomas Vinterberg zur Grundlage für einen Theaterabend, der sich um das Thema Kunst und Gesellschaft,
Fiktion und Realität dreht. Der Umsetzung des Drehbuchs auf die Bühne geht ein Prolog voraus, der sich mit theatralen Mitteln dem Thema des Dandytums widmet. In den Mittelpunkt drängt die
Dandygruppe, die sich als Gegenentwurf zur gesellschaftlichen Realität versteht, sich in eine künstliche, ästhetisierte Welt abkapselt und, ganz im Sinne ihrer historischen Vorbilder, nach
dem Grundsatz des L’art pour l’art lebt, mit dem Ziel, bessere Menschen zu werden. Die Dandys schaffen ein Dandytheater, in dem sie den Film Dear Wendy nachspielen. Doch im Theater
verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität.
Zum Inhalt von Dear Wendy Dick, ein junger friedfertiger Einzelgänger, lebt in einem Bergwerksdorf und liebt Wendy.
Wendy ist eine Pistole. Zusammen mit anderen Außenseitern gründet er einen Geheimbund – Die Dandys. In dieser Gruppe finden die jungen Menschen gegenseitige Anerkennung. Das oberste Gebot des
Clubs beruht auf den Grundsätzen des Pazifismus und gleichzeitig auf der Lehre der Waffen. Die wichtigste Regel eines Dandys lautet: Ziehe niemals deine Waffe. Mit der Ankunft des neuen
Clubmitglieds Sebastian beginnen die Ideale der Dandys zu bröckeln. Unter dem Motto „Regeln sind dazu da, gebrochen zu werden“ beschließen sie, ihre Waffen in der Öffentlichkeit zu tragen, um
Sebastians Großmutter unversehrt durch das Dorf zu begleiten. Fuß für Fuß setzen die Dandys damit ihren Weg hinein in eine tödliche Spirale der Gewalt.
Es ist die erste Arbeit von
Florian Fiedler und Robert Lehniger, in der sie gemeinsam Regie führen. Zusammengearbeitet haben beide allerdings schon für Fahrenheit 451 in der schmidstrasse 12, als Robert Lehniger für die
Inszenierung von Florian Fiedler das Video entwarf. Eine fruchtbare und kreative Zusammenarbeit, die nun in Form einer Doppelregie ihre Fortsetzung findet. Florian Fiedler, Kurator der
schmidtstrasse12 und Hausregisseur am schauspielfrankfurt, hat zuletzt mit seiner hoch gelobten Inszenierung von Henrik Ibsens Ein Volksfeind auf sich aufmerksam gemacht. Robert Lehniger ist
dem Frankfurter Publikum bekannt durch seine Videoarbeiten und durch seine hinreißende Version von Daniel Defoes berühmtem Roman, den er unter dem Titel Robinson Crusoe oder Friday, I’m in
love in der schmidtstrasse12 für die Bühne umsetzte.
Irene Ip geboren 1978 in Bologna.
Ausbildung Studierte Bühnenbild an der niederländischen Kunstakademie Minerva in Groningen und an der Nuovo Accademia di Belle Art! in Mailand.
Theater Sie war engagiert am
Bayerischen Staatschauspiel und an den Münchner Kammerspielen. Weitere Arbeiten am Theater der Stadt Heidelberg und dem Staatstheater Stuttgart. Am Schauspielhannover entwarf sie gemeinsam
mit Raimund Bauer das Bühnenbild für „Im Hirn spukt mir ein Märchen wunderfein", ein Heinrich-Heine-Liederabend von Franz Wittenbrink.
am Schauspielfrankfurt Spielzeit 2007/08
Doppel-Feature: Zur Sache Dandy! Ein Projektil von Florian Fiedler und Robert Lehniger
Dear Wendy nach dem Drehbuch von Lars von Trier; Uraufführung, Regie: Florian Fiedler, Robert Lehniger, Ausstattung
Toni Jessen Schauspieler, geboren 1984 in Königs Wusterhausen / Brandenburg.
Theater
Zwischen 2001 und 2007 spielte er unter der Leitung von Sebastian Mauksch bei den P14 Produktionen "Liga II" und "Die Reifeprüfung an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
und beteiligte sich an diversen performativen Aktionen. Auch wirkte er in mehreren freien Produktionen an verschiedenen Berliner Off-Theatern mit.
Seit Herbst 2006 studiert er Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst-Busch Berlin.
am schauspielfrankfurt Spielzeit 2007/2008 Doppel-Feature: Zur Sache Dandy! Ein Projektil von Florian Fiedler und Robert Lehniger Dear Wendy nach dem Drehbuch von Lars von Trier; Uraufführung,
Regie: Florian Fiedler, RobertLehniger, Rolle: Stevie
Nicholas Reinke geboren 1980.
Ausbildung Otto-Falckenberg-Schule München
Theater Ensemblemitglied am Volkstheater München, Rollen u.a.: Tambourmajor (Woyzeck), Lammermeier (Frühlings Erwachen), Don Pedro
(Viel Lärm um nichts), Ingenieur Cal (Kampf des Negers und der Hunde), Roelle (Fegefeuer in Ingolstadt), Aiwa (Lulu), Schürzinger (Kasimier und Karoline), Graf Wetter vom Strahl (Das Käthchen
von Heilbronn), Mellefont (Miss Sara Sampson)
am Schauspielfrankfurt Spielzeit 2007/2008 Ein Volksfeind von Henrik Ibsen Regie: Florian Fiedler Rolle: Kapitän Horster Doppel-Feature: Zur Sache Dandy! Ein
Projektil von Florian Fiedler und Robert Lehniger Dear Wendy nach dem Drehbuch von Lars von Trier; Uraufführung, Regie: Florian Fiedler, Robert Lehniger, Rolle: Sebastian
Spielzeit 2008/2009: Die Nibelungen, nach Friedrich Hebbel mit Texten von Johannes Schrettle, Regie: Robert Lehniger
Wieland Schönfelder geboren 1985 in Berlin.
Theater An der Volksbühne am
Rosa-Luxemburgplatz spielte er seit 2003 in diversen P14 Produktionen wie Kuckuckskinder Kot und Keile unter der Regie von Sebastian Mauksch mit. Als Performer war er in Kunstkontexten oder
bei Autorenprojekten wie "Die Rollende Road Show" zu sehen. Außerdem spielte er in szenischen Lesungen in der Volksbühne am Rosa-Luxemburgplatz oder Die Mountainbiker eingerichtet
von Peter Kastenmüller im Rahmen des Theatertreffen mit. Zudem ergaben sich mehrere Engagements in Berliner Offtheatern wie dem Theaterdiscounter oder dem Ballhaus Ost.
am Schauspielfrankfurt Spielzeit 2007/08 Doppel-Feature: Zur Sache Dandy! Ein Projektil von Florian Fiedler und Robert Lehniger Dear Wendy nach dem Drehbuch von Lars von Trier;
Uraufführung, Regie: Florian Fiedler, Robert Lehniger, Rolle: Dick
Bert Zander geboren 1972 in Weimar.
Ausbildung Ausbildung zum Kaufmann. Danach freier Theatertechniker. Während des Studiums an der Bauhaus-Universität Weimar war er als Ton- und Videoassistent u.a. für Schlömer,
Brook und Schlingensief in Berlin, Jena und Weimar tätig. An der Hff München begleitete er über 20 Kurzfilme als Aufnahmeleiter und Regieassistent. Während des Studiums entstanden erste
eigene freie filmische Arbeiten wie "klangskulptur","lisboa" oder "tut". Es folgten diverse eigene Projekte in der freien Theaterszene in Zürich, Paris, Weimar
und Berlin, die Video und Film mit dem Theater verbinden sollten. Er ist als Regieassistent an diversen Kinofilmprojekten u.a. für Esther Gronenborn beteiligt.
am Schauspielfrankfurt Spielzeit 2007/08 Doppel-Feature: Zur Sache Dandy! Ein Projektil von Florian Fiedler und Robert Lehniger Dear Wendy nach dem Drehbuch von Lars von Trier;
Uraufführung, Regie: Florian Fiedler, Robert Lehniger, Video
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