Theater: I hired a contract killer
oder Wie feuere ich meinen Mörder
 

I hired a contract killer oder Wie feuere ich meinen Mörder

Nach dem Drehbuch von:
Aki Kaurismäki
Deutsch von: Michel Bodmer
Uraufführung der Bühnenadaption: 14. März 1997 (Hannover, Staatstheater)


Für die Theaterfassung des Films „I hired a Contract Killer“ des finnischen Filmregisseurs Aki Kaurismäki ( ("Leningrad-Cowboys go America") steht lediglich ein Filmscript zur Verfügung, kein kompletter Theatertext. Insoweit unterscheidet sich jede Inszenierung dieses Stückes deutlich.

Zur Handlung:
Henri Boulanger hat zwei linke Hände, ein schiefes Lächeln und ein leeres Adreßbuch. Sein Leben verbringt er hinter Aktenbergen, sein Zuhause ist eine spärlich möblierte Wohnung mit Blick auf eine Backsteinmauer. Ein Mann, der nie wagt und nie gewinnt und auch nichts mehr zu verlieren hat. Außer Job und Leben. Nach seiner fristlosen Kündigung beschließt Henri zu sterben. Aber das ist gar nicht so einfach...


Zur Inszenierung am schauspielfrankfurt:

Premiere: 20. November 05

Regie:
Florian Fiedler
Raum: Michael Graessner
Ausstattung: BerndSchneider
Musik: Christoph Heeg

Besetzung:

Henri Boulanger:
Andreas Leupold
Margaret: Irene Klein
Killer:
Wolfgang Gorks
In weiteren Rollen:
Christian Kuchenbuch, Robert Kuchenbuch, Abak Safaei-Rad
Musiker: Christoph Heeg



Besprechung



Florian Fiedler, Regie

Geboren am 23. Mai 1977 in Hamburg.

Theater
1997-1998 Theaterprojekte mit Behinderten am Thalia Theater Hamburg

1998-2001 Regieassistent am Theater Basel
u.a. bei Stefan Bachmann, Lars-Ole Walburg, Nicolas Stemann, Sebastian Hartmann, Tim Staffel, Katharina Thalbach, Albrecht Hirche, Andreas Homoki
gemeinsame Regiearbeit mit Vincent Crowley:
Who loves you, Baby...? – The nearly Elvis-Show mit Schauspielern sowie Tänzern der Schlömer-Company;

seit 2001 freier Regisseur:
Deutsches Schauspielhaus Hamburg
Planet Porno (Projekt / UA); 2002
Plastilin von Wassilij Sigarew (DE); 2002
Der Kuss des Kohaku von Peter Stamm (UA); 2004
Knopf und Lukas der Lokomotivführer nach Michael Ende; 2004

Theater Basel
norway.today von Igor Bauersima(SE); 2002
99 Grad von Albert Ostermaier; 2003
Münchner Volkstheater
Klein Eyolf von Henrik Ibsen; 2003
Nieder Bayern; 2003

schauspielfrankfurt

Spielzeit 2003/2004
Lolita von Vladimir Nabokov

Spielzeit 2004/2005
Die Leiden des jungen Werther von Johann Wolfgang Goethe

Spielzeit 2005/2006
I hired a Contract Killer oder Wie feuere ich meinen Mörder nach dem Drehbuch von Aki Kaurismäki, Regie: Florian Fiedler

Spielzeit 2006/2007
Fahrenheit 451” nach dem Roman von Ray Bradbury, Regie: Florian Fiedler
Peer Gynt - Im Norwegerpulli ans Ende vom Ich, Monolog frei nach H. Ibsen, Regie: Florian Fiedler
Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller

Spielzeit 2007/2008
Ein Volksfeind von Henrik Ibsen
Doppel-Feature:
Zur Sache Dandy! Ein Projektil von Florian Fiedler und Robert Lehniger
Dear Wendy nach dem Drehbuch von Lars von Trier; Uraufführung, Regie: Florian Fiedler, Robert Lehniger

Spielzeit 2008/2009
Amphitryon nach Molière von Heinrich von Kleist
Zeit zu lieben, Zeit zu sterben von Fritz Kater

Spielzeit 2009/2010
Das Weisse Album nach The Beatles, ins Deutsche übertragen von Roland Schimmelpfennig, ein inszeniertes Live-Konzert, Regie: Florian Fiedler


Von der Spielzeit 2006/07 bis einschließlich der Spielzeit 2008/2009 war er Hausregisseur am schauspielfrankfurt und Kurator der Spielstätte schmidtstrasse12.

Anlässlich der Vergabe des Gertrud-Eysoldt-Rigs in Bensheim: Förderpreis für Regie 2004 für die Inszenierung Nieder Bayern am Münchener Volkstheater.

Bester Nachwuchsregisseur 2004, Kritikerumfrage Theater heute für die Inszenierungen Niederr Bayern am Münchener Volkstheater und Lolita am schauspielfrankfurt.

Für seine Inszenierung am schauspielfrankfurt “Die Leiden des jungen Werther” von Johann Wolfgang Goethe erhielt Fiedler im Mai 06 den Publikumspreis des Theaterfestivals Radikal jung in München.

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