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Ausstellung: Tutanchamun

TUTAN DIGITAL LOGOS Kopie

Sternstunden der Archäologie hautnah erleben: „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ in Frankfurt

Der Grabschatz des Tutanchamun zählt zu den bedeutendsten Entdeckungen der Archäologie. Seit dem Jahr 1922, als Howard Carter das Grab im Tal der Könige entdeckt hat, ist die Faszination, die von den tausenden Grabbeigaben, den goldenen Särgen und Schreinen, den Masken und dem Schmuck des Königs ausgeht, ungebrochen. Den historischen Moment und die Geschichte der Entdeckung des Grabschatzes stellt die Ausstellung „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ in einem monumentalen Gesamtzusammenhang mit 1.000 Repliken lehrreich und unterhaltsam dar. Seit der Premiere in Zürich im Frühjahr 2008 haben 2,5 Millionen Besucher eine der größten Tourneeausstellungen unserer Zeit in elf europäischen Städten gesehen, unter anderem in München, Hamburg, Madrid, Budapest, Dublin, Brüssel und zuletzt in Köln. „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ wird ab dem 19. November 2011 auf dem Areal Mainzer Landstraße/Güterplatz in der Frankfurter Innenstadt gezeigt. Auf diesem Platz im Herzen Frankfurts war bereits die erfolgreiche „Gigasaurier“-Ausstellung des Senckenberg Naturmuseums zu sehen.

Aufreihung Schreine und Särge
Tutanchamun - Sein Grab und die Schätze: Aufreihung der Schreine und Särge in der Objektausstellung
© Semmel Concerts GmbH

Virtuelle Archäologie auf 4.000 Quadratmetern
In Frankfurt wird für „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ erstmals eine temporäre, mobile Museumshalle errichtet, die die hohen Ansprüche modernster Ausstellungspräsentation erfüllt. Dort erwartet die Besucher auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern „virtuelle Archäologie“, denn die Ausstellung bringt zusammen, was selbst in Ägypten nur getrennt zu sehen ist: Das Grab im Tal der Könige mit seinen Wandmalereien ist heute bis auf den mittleren Sarg ausgeräumt. Als übervolle Schatzkammer lebt es nur noch auf den exzellenten Fotos des Expeditionsfotografen Harry Burton weiter, die längst in das kollektive Bildgedächtnis Eingang gefunden haben. Die vielen Objekte des Grabschatzes sind heute im Museum in Kairo und in geringer Anzahl auch immer wieder weltweit in Sonderausstellungen zu sehen.
„Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ bietet erstmals die Gelegenheit, das Grab dreidimensional in seiner originalen Fundsituation zu besichtigen. Die Grabbeigaben wurden von ägyptischen Kunsthandwerkern in Abstimmung mit den wissenschaftlichen Leitern der Ausstellung detailgetreu nachgebildet – sie sind in ihrer größtmöglichen Vollständigkeit weltweit einmalig. Dazu gehören Nachbildungen aller berühmten Objekte: drei der vier Schreine, alle drei Särge, der Sarkophag, alle größeren Mobiliarstücke, ein vollständig zusammengebauter Streitwagen und hunderte kleinerer Gegenstände.

Kanopenschrein
Tutanchamun - Sein Grab und die Schätze: Highlights der Schatzkammer in der Objektausstellung
© Semmel Concerts GmbH

Wissenschaftlich fundiertes Edutainment
Den ersten Ausstellungsteil bildet eine geschichtliche Einführung in die Kultur des Alten Ägypten und die Zeit Tutanchamuns, gefolgt von der Rekonstruktion von drei Grabkammern. Auf diese Weise ist es das erste Mal seit der Entdeckung des Tutanchamun-Grabes im Jahr 1922 möglich, den Schatz in originaler Aneinanderreihung und Anordnung in den verschiedenen Kammern des Grabes gleichsam wieder zu entdecken. Im zweiten Ausstellungsteil geben die Repliken der einzelnen Objekte den Besuchern die Möglichkeit, sich intensiv mit dieser so faszinierenden Hinterlassenschaft des Alten Ägyptens auseinanderzusetzen. Hier bilden die großen, vergoldeten Schreine aus der Sargkammer des Königs den Mittelpunkt: Aufgereiht wie in einer gewaltigen Magistrale werden die Schätze ausgehend vom äußeren Schrein über die Särge bis hin zur berühmten Goldmaske präsentiert. Eine kühne Idee von Ausstellungsarchitekt Rainer Verbizh, die den Besuchern ein ehrfurchtgebietendes, einzigartiges Erlebnis vermittelt. 90 Minuten dauert ein Rundgang. Wer alles genau sehen und lesen will, kann gut drei Stunden in der Ausstellung verbringen. Filme, umfangreiche Texte und Grafiken sowie eine integrierte Hörführung vertiefen die Betrachtung der Exponate und leiten die Besucher wie in einem Stationendrama nach und nach in das Thema ein und zu den Höhepunkten hin.

Vorkammer
Tutanchamun - Sein Grab und die Schätze: Blick in die Vorkammer
© Semmel Concerts GmbH

Der Zauber des authentischen Gesamtbildes
Die Ausstellung möchte vermitteln, wie faszinierend es sein kann, mit Hilfe von sorgfältig gearbeiteten Repliken einen Eindruck wiederzugewinnen, der bisher nur in zweidimensionalen Schwarzweiß-Fotografien oder malerischen Rekonstruktionen nacherlebt werden konnte. Hier geht es also weniger um die Originalität und die Authentizität der Objekte als vielmehr um den Zusammenhalt beziehungsweise die Dokumentation eines vor Jahrtausenden zusammengestellten Grabschatzes, der von den Ausgräbern in seine Einzelteile zerlegt, inventarisiert und in verschiedenen Depots, Vitrinen und Schaukästen eingelagert wurde. Diesen Zusammenhalt wiederzufinden, ist eine der faszinierenden Herausforderungen, der sich die Ausstellung mit Erfolg stellt. Zur Verwirklichung der Idee war der Einsatz von Repliken im Hinblick auf den Denkmalschutz der fragilen Originale unumgänglich. Die wertvollsten Stücke, wie die weltberühmte Totenmaske, dürfen das Land am Nil bereits seit den 1980er Jahren nicht mehr verlassen. Im Ergebnis ermöglicht „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ einem breiten Publikum den Zugang zu der faszinierenden Welt der Pharaonen, ohne die Jahrtausende alten Originale zu gefährden.

Ein konsequent ganzheitlicher Ansatz
Das hochkarätige wissenschaftliche Begleitprogramm vervollständigt das ganzheitliche Konzept. Teil der kontinuierlichen Weiterentwicklung ist die permanente Integration des aktuellen Kenntnisstands der Forschung. Renommierte Ägyptologen und Spezialisten aus den Fachbereichen Medizin und Genetik geben Interessierten in Vorträgen Einblick in die Hintergründe der altägyptischen Kultur und setzen neue Impulse für einen wissenschaftlichen Diskurs.
Aus dieser Zusammenarbeit entstand gemeinsam mit Dr. Jaromir Malek, als Kurator des Archivs des Griffith Institutes in Oxford verantwortlich für den Nachlass von Howard Carter, eine weltweit einzigartige Ausstellung über den Grabentdecker. In Addition erwarten die Besucher in Frankfurt eine Inszenierung der Öffnung der Sargkammer und der anschließenden Bergung der goldenen Schreine. Die neu konzipierte, von Werner Biermann verfasste Hörführung vermittelt Lebendigkeit und atmosphärische Dichte. In verteilten Rollen geben Erzähler (Christian Schult), Ägyptologin (Mechthild Grossmann) und Entdecker Howard Carter (Neal Wach) abwechslungsreich Einblicke in die Bedeutung der einzelnen Grabschätze.

Über die Produktion
Die Ausstellung ist eine Produktion der Semmel Concerts GmbH, einem Tochterunternehmen von Europas führendem Ticketvermarkter CTS Eventim AG. Semmel Concerts ist einer der marktführenden Veranstalter und Produzenten im deutschsprachigen Raum. Die Ausstellung geht auf eine Idee der Hamburger Projektentwickler Paul Heinen und Wulf Kohl zurück und wurde vom Ausstellungsarchitekten Rainer Verbizh gestaltet, der nach wie vor ein für jeden Ausstellungsort angepasstes Design entwickelt. Die wissenschaftliche Leitung und laufende Betreuung liegt in den Händen der deutschen Ägyptologen Dr. Martin von Falck und Dr. Wolfgang Wettengel. Der Weltpremiere in Zürich im März 2008 folgte eine bis heute laufende Tournee durch sieben europäische Länder. Drei identische Schwesterausstellungen sind aktuell parallel auf Reisen. Asienpremiere feiert „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ im Oktober 2011 in Seoul.

Informationen Ausstellung Frankfurt

Tutanchamun in Frankfurt
Seit den sechziger Jahren ist ein Teil der kostbaren Schätze des Tutanchamun immer wieder auf Tourneen zu Sonderausstellungen in einige wenige, weltweit ausgewählte Museen geschickt worden. Die Schönheit der Objekte löste eine Welle der Begeisterung für das Alte Ägypten aus. Allerdings konnten aus konservatorischen Gründen jeweils nur wenige der hochsensiblen Originale aus dem Museum von Kairo gezeigt werden. Während der ersten Tournee sah eine staunende Weltöffentlichkeit lediglich ca. 30 Grabbeigaben. Darunter befand sich noch die berühmte Goldmaske des Königs, die vom Ägyptischen Museum Kairo heute nicht mehr verliehen wird. Aktuell gastieren zwei Sonderausstellungen mit jeweils etwa 50 originalen Objekten in St. Paul/Minneapolis, USA, und in Melbourne, Australien.
„Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ ist die erste Tutanchamun-Ausstellung in Frankfurt, denn als 1980/81 einige der originalen Grabbeigaben in Deutschland gastierten, waren diese nur in Berlin, Köln, München, Hannover und Hamburg zu sehen.
Tickets für Frankfurt

First Fridays
An jedem ersten Freitag im Monat ist die Ausstellung von 19 Uhr bis Mitternacht geöffnet. Wissenschaftler, Autoren und Künstler wie beispielsweise Dr. Jaromir Malek, Dr. Wilfried Seipel, Dr. Carsten Pusch, Brigitte Riebe und Sandro Vannini laden die Besucher ein zu Kurzvorträgen, Führungen und Galeriegesprächen zu Schwerpunktthemen rund um Tutanchamun und das Alte Ägypten. Ein Rahmenprogramm mit Auftritten von Künstlern, Musikern und DJ‘s, Aktivitäten für junge Besucher und gastronomische Angebote rundet die „First Fridays“ – Abende ab. Tickets für First Friydays

Bäppi la Belle als Lia Wöhr
Tutanchamun - Sein Grab und die Schätze: Mundartführungen mit Bäppi La Belle
Bäppi la Belle, die Frankfurter Kultfigur, schlüpft in ihre Paraderolle als Lia Wöhr vom "Blauen Bock". Als "Frau Wirtin" führt sie durch die Ausstellung. Mit einem Augenzwinkern und auf hessisch, versteht sich. Ab So. 11. Dezember 11.

Tickets und Termine für die Mundartführungen

Ausstellungsort
Tutanchamun-Halle, Mainzer Landstraße 124/Güterplatz, Frankfurt a. M.

Öffnungszeiten
Ab 19. November 2011 in Frankfurt (Previews ab 15. Nov.11)
Die Ausstellung wird bis Sommer 2012 in Frankfurt zu sehen sein. Tickets sind derzeit bis zum 29. April 2012 buchbar.
Täglich von 10:00 – 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:00 Uhr)
Am 24. und 31. Dezember 2011 ist die Ausstellung geschlossen.

Tickets und Eintrittspreise
Preise Mo - Fr:
Erwachsene: 16,00 €
Kinder (6 bis 14 J.), Schüler 8,00 €
Ermäßigt* 13,00 €
Familienticket, gilt für max. 4 Personen (davon max. 2 Erwachsene, Kinder bis 14 J.) 39,00
Schulklassen (Grundschule – Gymnasium) im Klassenverband 7,00 €
Berufschulklassen 8,00 €
Preise für Gruppen (ab 10 Vollzahler=Erwachsene) 14,50
 
Sa, So & Feiertage:
Erwachsene: € 19,00 €
Kinder (6 bis 14 J.), Schüler 10,00 €
Ermäßigt* 16,00 €
Familienticket, gilt für max. 4 Personen (davon max. 2 Erwachsene, Kinder bis 14 J.) 49,00 €
Preise für Gruppen (ab 10 Vollzahler=Erwachsene) 17,50 €

*Ermäßigten Eintritt erhalten: Senioren (ab 65 J.), Auszubildende und Studenten (bis 27 J.), Wehrund Zivildienstleistende, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Behinderte ab 70% (Begleitperson hat freien Eintritt).
Für alle Ermäßigungsarten müssen die entsprechenden Ausweise beim Einlass unaufgefordert vorgezeigt werden. Kinder bis 5 Jahre in Begleitung der Eltern, Großeltern frei. Alle Preise inkl. Vorverkaufs- und Systemgebühren und gesetzlicher MwSt., zzgl. Versandgebühr bei Internet- oder Telefonbestellung.

Tickets auch bei Frankfurt Ticket unter 069 / 1340 445 (Gruppenhotline: 069 / 1340 446), an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im
Internet .

Modernes Zeitfenster-Ticketing für die Frankfurter Ausstellung
Jedes Ticket gilt für ein bestimmtes Zeitfenster (Time Slot), in dem die Besucher zur Ausstellung eingelassen werden. Für welches Zeitfenster ein Ticket gültig ist, wird während der Buchung (online, telefonisch oder in der Vorverkaufsstelle) vom Besucher festgelegt. Die „Zeitfenster-Tickets“ sind nötig, um lange Wartezeiten beim Einlass zu verhindern und den Besuchern diese Ausstellung in angenehmer Atmosphäre zu präsentieren. Natürlich behalten erworbene Tickets Gültigkeit für den gebuchten Tag – sollten Besucher also etwas früher oder später als zum gebuchten Time Slot eintreffen, erhalten sie in jedem Fall Einlass in die Ausstellung. Nach Einlass ist der Aufenthalt in der Ausstellung – innerhalb der Öffnungszeiten – zeitlich unbegrenzt.

Gruppen und Schulklassen
Reservierungen und weitere Informationen zu den besonderen Konditionen für Gruppen unter Tel. 069 / 1340 446 sowie unter gruppen@tut-ausstellung.com. Schüler im Klassenverband zahlen 7,00 €, Berufsschüler 8,00 €, pro 10 Schüler erhält eine erwachsene Begleitperson freien Eintritt.
Kontakt für Wiederverkäufer: gruppen@tut-ausstellung.com

Führungen
Hörführung im Ticketpreis inbegriffen
Für ein noch intensiveres Ausstellungserlebnis erhalten alle Besucher einen Audioguide, der im Ticketpreis inbegriffen ist. Die Hörführung vermittelt umfassende zusätzliche Informationen zu den Ausstellungsobjekten und ist notwendig, um den Ton der einleitenden Filme und der Grabkammerninszenierung zu hören.

Kinder-Hörführung
Kinder erhalten eine eigens auf ihre Bedürfnisse abgestimmte und unter museumspädagogischen Aspekten entwickelte Hörführung.

Öffentliche Führungen für Kinder und Erwachsene / Exklusivführungen
An ausgewählten Terminen finden öffentliche Führungen sowie Führungen nur für Kinder (8-13 J.) statt. Termine und Tickethotline auf www.tut-ausstellung.com. Für Gruppen, auch für Schulklassen werden zudem Exklusivführungen an frei wählbaren Terminen angeboten. Kontakt: Tel. 069 / 1340 446 sowie unter gruppen@tutausstellung.com.

Lehrmaterial
Die Veranstalter stellen Lehrkörpern umfangreiches, dem deutschen Lehrplan angepasstes Unterrichtsmaterial mit Arbeitsblättern zu den ägyptischen Themengebieten wie Nil, Pharaonen, Mumien und Pyramiden zur Verfügung. Lehrmaterial zum Download unter www.tut-ausstellung.com

Ausländische Besucher
Die Ausstellungstexte sind neben Deutsch in Englisch angebracht. Die Hörführung ist neben Deutsch in Englisch, Spanisch und Französisch verfügbar.

Webseite: www.tut-ausstellung.com

Das Begleitprogramm zur Ausstellung „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ in Frankfurt am Main

Begleitausstellungen in der Vorhalle
Die pharaonischen Schätze Ägyptens sind weltberühmt. Zeitgenössische Fotografie, Malerei oder Videokunst aus Ägypten hingegen ist im Ausland selten zu sehen. In der Vorhalle des HÖRZU WISSEN FORUM wurde jetzt eine eigene Galeriefläche geschaffen, um parallel zur großen Tutanachamun-Ausstellung auch zeitgenössischer, ägyptischer Kunst Raum zu geben. Die drei Begleitausstellungen sind – innerhalb der Öffnungszeiten (täglich von 10 – 18 Uhr, letzter Einlass 17 Uhr) - in der Vorhalle zu sehen. Der Eintritt ist frei.

To Egypt with Love
15. November 2011 – 22. Januar 2012
Die Ausstellung der Safarkhan-Galerie Kairo zeigt konzeptionelle Arbeiten der jungen ägyptischen Fotokünstler Alaa Taher, Bassem Samir und Hossam Hassan, die sich mit den revolutionären Ereignissen im Januar und Februar 2011 auf dem Tahrir-Platz auseinandersetzen. Ergänzt wird die Frankfurter Ausstellung durch die Videoarbeit „The A77A-Project: On Presidents & Superheroes“ von Khaled Hafez aus dem Jahr 2009. „To Egypt with Love“ wird erstmals außerhalb Ägyptens gezeigt.

Zum 1. Jahrestag des Beginns der ägyptischen Revolution
From Facebook to Nassbook
25. Januar – 04. März 2012
Soziale Netzwerke spielten eine wichtige Rolle dabei, Massenproteste in Ägypten und anderen arabischen Ländern zu organisieren. „Nass“ heißt übersetzt „die Leute“. Die Ausstellung der Mica-Galerie London wurde während des arabischen Kulturfestivals „Shubbak“ im Sommer 2011 in London gezeigt und eröffnet in Frankfurt am 25. Januar 2012, dem ersten Jahrestag des Beginns der ägyptischen Revolution. Es werden Arbeiten von Khaled Hafez, Adel el Siwi, Mansoora Hassan, Ashraf Foda, Mohamed Gabr, Thomas Hartwell, Amina el Oteify und Natalie Ayoub gezeigt.

Ägyptische Kunst heute
Ab 07.März 2012
Zeitgenössische Malerei, Fotografie und Videokunst zeigt ab März die Ausstellung „Ägyptische Kunst heute“. Sie wird von der renommierten Galerie Safar Khan in Kairo eigens für das Frankfurter Festival zusammengestellt.


Lesungen im Ausstellungsfoyer
Lesungen werden einer der wichtigsten Bestandteile des Festivalprogramms sein, da Literatur ein breites thematisches Spektrum abdecken kann. Die meisten der Autoren lesen Kapiteleinleitungen in ihrer Muttersprache Arabisch, die eigentlichen Kapitel werden von den Übersetzern oder Schauspielern auf Deutsch gelesen. Im Anschluss kann das Publikum den Autoren Fragen stellen – und natürlich werden auch Bücher signiert. Tickets für die Lesungen gibt’s für 10 Euro - ermäßigt 7 Euro.

Lesung mit Mansura Essedin aus ihrem neuen Roman „Hinter dem Paradies“
15.11.2011, 19.30 Uhr, im Ausstellungsfoyer
Im »Weißen Haus«, in einem Dorf im Nildelta, sind Gamila und Salma gemeinsam aufgewachsen. Heute kommt Gamila als Studentin im kurzen, schwarzen Kleidchen daher und trägt Louis Vuitton. Salma führt ein bürgerliches Leben und will aus der Enge ihrer unerfreulichen Ehe ins Schreiben flüchten. Autorin Mansura Essedin ist dem deutschen Publikum noch weitestgehend unbekannt.Durch den Abend führt die Übersetzerin des Buches, Larissa Bender.

Lesung mit Khaled Al-Khamissi aus seinem Bestseller „Im Taxi – Unterwegs in Kairo“
24.11.2011, 19.30 Uhr, Ausstellungsfoyer
Khaled Al-Khamissi ist neben Alaa Al-Aswani der in Deutschland wohl bekannteste ägyptische Autor. Gemeinsam mit dem Schauspieler Matthias Hummitzsch liest er aus seinen Kurzgeschichten, die einem breiten Publikum durch die Kolumne „Im Taxi“ in der „Süddeutschen Zeitung“ bekannt wurden. Den Abend moderiert Übersetzer Günther Orth.

Ulrich Pleitgen liest Nagib Machfus: Das junge Kairo
20.01.2012, 19.30, Ausstellungsfoyer
Am 11. Dezember wäre Nagib Machfus, der große ägyptische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger, 100 Jahre alt geworden. Der bekannte Schauspieler Ulrich Pleitgen liest nicht zuletzt aus diesem Anlass aus Machfus´ „Das junge Kairo“, einem Roman aus dem Jahre 1945, der erst jetzt auf Deutsch erschienen ist. Erstaunlich aktuell handelt er vom Aufbruch der ägyptischen Jugend in Kairo - gestern wie heute ein Ort gewaltiger Ungleichheiten und großer Umbrüche.

Kristina Bergmann: Tausendundeine Revolution
08.02.2012, 19.30 Uhr, Ausstellungsfoyer
Ägypten ein Jahr nach der Revolution:
Die Demonstrationen vom 25. Januar 2011 markieren den Beginn des politischen Umbruchs in Ägypten. Die Journalistin, Buchautorin und Übersetzerin ist seit vielen Jahren Korrespondentin der Neuen Zürcher Zeitung in Kairo. Sie liest aus ihrem neuen Buch und diskutiert mit Gästen über das politische und kulturelle Leben in Ägypten.

Ghada Abdelaal: Ich will heiraten! Partnersuche auf ägyptisch
09.02.2012, 19.30 Uhr, Ausstellungsfoyer
Bei uns ist sie noch weitestgehend unbekannt, in Ägypten bereits eine gefeierte Bestsellerautorin: Ghada Abdelaal. Aus ihrem provokativen Internet-Blog „Wanna Be A Bride“ entstand das Buch „Ich will heiraten – Partnersuche auf Ägyptisch“. Ebenfalls zu Gast: SPIEGEL-ONLINE-Kolumnistin Sibylle Berg. Durch den Abend führt Kristina Bergmann, die sowohl Al-Khamissis „Im Taxi“ als auch „Ich will heiraten“ ins Deutsche übersetzt hat.

Gamal Al-Ghitani: „Pyramiden - Eine literarische Expedition“
Mittwoch, 29. Februar 2012, 19.30 Uhr, Ausstellungsfoyer
In seinem Buch über die Pyramiden verbindet Gamal Al-Ghitani Legenden und Massentourismus, Erzählen und Wissen, Reise-Impressionen und Poesie zu einem literarischen Kunststück. Eine poetische Expedition zu den berühmtesten und geheimnisvollsten Bauten der Welt von einem der wichtigsten arabischen Autoren. Gamal Al-Ghitani, geboren 1945 in Guhaina (Ägypten), ist seit 1963 als Journalist und Autor tätig. Er leitete einige Jahre das Feuilleton der Tageszeitung Al-Akhbar und war Herausgeber der wichtigsten arabischen Literaturzeitschrift. Für seine Romane und Erzählungen erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Al-Ghitani gilt als einer der bedeutendsten ägyptischen Autoren der Gegenwart. Den Abend moderiert Günther Orth.

Neue Literatur aus Ägypten
29.03.2012, 19.30, Ausstellungsfoyer
Zum Abschluss der Lesereihe im Rahmen des Festivals präsentiert die Buchhandlung Al Kotob Khan aus Kairo die in Deutschland noch nicht veröffentlichten Autoren Yasser Abdul Latif, Mohamed Rabie, Al Taher Sharqawy und Mohamed Abdel Nabi. Eine Veranstaltung in Kooperation mit litprom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V.


Ägyptisches Kino im Frankfurter „Cinema“
Klassiker wie Youssef Chahine’s „Alexandria … why?“ und die restaurierte Fassung von „Al Momia“ („Die Mumie“), aber auch neue Independent-Filme wie „Microphone“, zeigt das Frankfurter Kunst- und Kulturkino „Cinema“ am Roßmarkt 7. Der Regisseur Marwan Hamed eröffnet die ausstellungsbegleitende Filmreihe am 14. Dezember 2011 um 20.30 Uhr mit seiner Verfilmung des Bestsellers von Alaa Al-Aswanis „Der Jakubijan-Bau“. Marwan Hamed, Sebastian Nagy („Cinema“) und Joseph Fahim (Kulturchef „Daily News Egypt“) diskutieren im Anschluss mit dem Publikum.

Mittwoch, 14. Dezember 2011
EMARET YACOUBIAN (DER JAKUBIJAN-BAU, 2006, OmU)
Regie: Marwan Hamed

Mittwoch, 11.Januar 2012
ISKANDERIJA…LIH? (ALEXANDRIA … WARUM?, 1979, OmU)
Regie: Youseff Chahine

Mittwoch, 25. Januar 2012
MICROPHONE (2010, OmU)
Regie: Ahmad Abdallah

Mittwoch, 8.Februar 2012
AL BARI (DER UNSCHULDIGE, 1986, OmU)
Regie: Atef El Tayeb

Mittwoch, 22. Februar 2012
AL MOMIA (DIE MUMIE, 1969, OmU)
Regie: Shadi Abdelsalam, in der restaurierten Fassung der World Cinema Foundation.


Theater & Comedy im Ausstellungsfoyer

Theaterstück „Eine Nacht mit Nofretete“
28.01.2012, 19.30 Uhr, Ausstellungsfoyer
Vor 100 Jahren wurde die weltberühmte Büste der Nofretete – möglicherweise Tutanchamuns Mutter – entdeckt. Tagsüber lässt die schweigsame Schöne die Museumsbesucher noch an sich vorübergehen, ohne eine Miene zu verziehen. Aber nach Dienstschluss wird sie zu einer amüsanten und temperamentvollen Erzählerin, die Unglaubliches zu berichten weiß: Von Ägypten und den alten Pharaonen, von dem Mann, der sie nach Berlin lockte, oder von den Marotten der Touristen.
Theaterstück von Thomas Rau mit Rebekka Köbernick vom „Hexenkessel-Hoftheater Berlin“.
Eintritt: 15,00 Euro

Comedy aus Kairo
Donnerstag, 8.3. und Freitag, 9.3.2012, 19.30 Uhr, Ausstellungsfoyer
Rams Boraie, Mo’ Love, High On Body Fat und weitere Gäste. Zwei Abende mit Standup-Comedy aus Kairo, in englischer und arabischer Sprache mit deutscher Moderation. Eintritt: 8,00 € Kombiticket für beide Abende: 12,00 €.

Solitaire - Performance von und mit Daila Basiouny
12. 04. 2012, 20.00 Uhr, Gallustheater
Die Kairoer Regisseurin und Schauspielerin reflektiert in „Solitaire“ die Rolle der Frau in der arabischen Welt.


Musik im Ausstellungsfoyer und im Musikclub „Das Bett“

Urban Sounds of Kairo
Klangkunst im Ausstellungsfoyer
100COPIES MUSIC, das ägyptische Plattenlabel, archiviert seit drei Jahren akustische Sounds aus Kairo. In einer Toninstallation spiegelt es die räumliche und soziale Entwicklung der Stadt mithilfe von Klängen, Geräuschen und Musik des täglichen Lebens wider.

Nass Makan
Dienstag, 13. März 2012, 20 Uhr, Ausstellungsfoyer
Traditionelle Musik aus Ägypten: „Die Leute von Makan“ ist ein Projekt des „Egyptian Center for Culture & Art“ unter der Leitung von Ahmed El Maghraby. Eintritt: 10 Euro, ermäßigt: 7 Euro

Massar Egbari
16. März 2012, 20 Uhr, Frankfurter Musikclub „Das Bett“
Einlass: 20.30 Uhr, Beginn 21.30 Uhr
Rock aus Ägypten: „Massar Egbari“, eine der beliebtesten ägyptischen Bands, präsentiert eine Mischung aus Rock, Jazz und Blues mit einigen orientalischen Elementen. Die Musiker wurden in diesem Jahr von der UNESCO als „Künstler für den interkulturellen Dialog zwischen der arabischen und der westlichen Welt“ gewürdigt. Eintritt: Vorverkauf 12,00 Euro, Abendkasse: 15,00 Euro

Bikya
30. März 2012, Frankfurter Musikclub „Das Bett“
Einlass: 20.30 Uhr, Beginn 21.30 Uhr
Hinter der Formation stehen die Musiker Mahmoud Waly, Mahmoud Refat und Maurice Louca. Das Trio verbindet in seinen musikalischen Kreationen klassischen Techno, Funk, Trip Hop, Electronica, Ambient Electro und Folktronica.
Eintritt: Vorverkauf 12,00 Euro, Abendkasse: 15,00 Euro
Weitere Konzerttermine sind in Vorbereitung.


Vorträge
Sandro Vannini: Geheimnisvolles Ägypten – Eine Fotoreise ins Land der Pharaonen
15. März 2012, 19.30 Uhr, Multimedia-Vortrag im Ausstellungsfoyer
Der italienische Fotograf Sandro Vannini dokumentiert seit 14 Jahren das reiche kulturelle Erbe Ägyptens in Büchern, Ausstellungen und Fernsehdokumentationen. In Frankfurt präsentiert er eine Auswahl seiner Arbeiten in einem Multimediavortrag.


First Fridays
Beginn am 2.12.2011, Ausstellungsfoyer
Von 19 Uhr an bis Mitternacht können die Besucher der FIRST FRIDAYS die Tutanchamun-Ausstellung in lockerer Club-Atmosphäre erleben. Renommierte Experten geben in kurzen Vorträgen Einblicke in Leben und Kultur im Alten Ägypten und beantworten in Galeriegesprächen die Fragen der Besucher. In kleinen „Entdeckertouren“ führen Ägyptologen zu ausgewählten Höhepunkten der Ausstellung. Ab 21.30 Uhr begleiten DJs den Abend mit thematisch abgestimmter Lounge-Musik. Gäste beim ersten „First Friday“:
- Prof. Dr. Wilfried Seipel (Ägyptologe) mit den Kurzvorträgen „Original und Replik – Das imaginäre Museum“ und „Faszination Ägypten – Warum?“
- Entertainerin Gloria Gray aus München
- Gast-DJ Izzy aus Kairo

Die FIRST FRIDAYS werden ab 13. Januar mit Vorträgen von Dr. Wolfgang Wettengel, Dr. Carsten Pusch und Dr. Jaromir Malek fortgesetzt.

Partnerveranstaltungen
Reise in die Unsterblichkeit – Ägyptische Mumien und das ewige Leben,
5. November 2011 bis 26. Februar 2012, Archäologisches Museum, Frankfurt
Faszinierende Origin
alfunde aus drei Jahrtausenden ägyptischer Kulturgeschichte sind vom im Archäologischen Museum Frankfurt zu bestaunen. Besucher dieser Ausstellung erhalten einen Preisnachlass auf den Eintritt zur Tutanchamun-Ausstellung – und umgekehrt.

Arabische Literaturtage
20. – 21. Januar 2012, Literaturhaus Frankfurt
Schwerpunktthema: Aufbruch in die Freiheit? Literarisches Schreiben nach dem Arabischen Frühling 2011


Tickets für die Sonderveranstaltungen

Stand: 7. November 2011, Änderungen vorbehalten.

Zahlen, Daten, Fakten

Geschichte
- Tutanchamun regierte als altägyptischer König (Pharao) der 18. Dynastie (Neues Reich) von 1332 bis 1323 v. Chr.
- 3.300 Jahre blieb sein Grab unentdeckt.
- Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schien das „Tal der Könige“ nach Meinung einiger Wissenschaftler bereits endgültig erforscht zu sein.
- Howard Carter (* 9. Mai 1874 in Kensington; † 2. März 1939 in London) war ein britischer Archäologe und Ägyptologe.
- Lord Carnarvon war begeisterter Hobby-Ägyptologe, der ab 1914/15 die Ausgrabungen von Howard Carter im Tal der Könige bei Theben finanzierte.
- Howard Carter entdeckt das Grab Tutanchamuns nach Jahren unermüdlicher Grabungstätigkeit am 4. November 1922.
- Am 23. November treffen Lord Carnarvon und Lady Evelyn in Luxor ein.
- Am 24. November wird die gesamte Treppe mit 16 Stufen zum Grabeingang freigelegt.
- Am nächsten Tag werden die Siegelabdrücke kopiert und entfernt. Anschließend wird der abwärtsführende Gang durchbrochen.
- Der 26. November ist für Carter „der Tag der Tage“. Nach dem Ausräumen des Ganges wird eine kleine Öffnung in die zweite versiegelte Tür geschlagen; die Ausgräber reichen eine Kerze hinein und erblicken laut Carter „wunderbare Dinge“.
- Am 29. November erfolgt die amtliche Öffnung des Grabes im Beisein des Generaldirektors der Altertümerverwaltung Pierre Lacau, des ägyptischen Provinzgouverneurs Mohamed Bey Fahmy und des Berichterstatters der Londoner Times Arthur Merton, der anschließend die aufsehenerregende Depesche verschickt.
- Am 30. November 1922 vermeldet die Times aus Luxor die „sensationellste ägyptologische Entdeckung des Jahrhunderts“.
- Am 3. Dezember wird das Grab vorläufig verschlossen und wieder zugeschüttet.
- Lord Carnarvon stirbt bald danach, vermutlich an einer Bakteriämie, die er sich durch einen Mückenstich zuzog. Zum Tod des Lords vermelden einige Zeitungen einen vermeintlichen Fluch, mit dem die Grabkammer belegt sein soll.
- Howard Carter stirbt siebzehn Jahre später.
- Was das Grab Tutanchamuns so einzigartig macht, ist die Tatsache, dass es als einziges Grab im Tal der Könige nicht von Grabräubern ausgeplündert worden war.

Die Ausstellung
- In der Ausstellung „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ werden drei Grabkammern originalgetreu und im Maßstab 1:1 nachgebaut.
- Die Zuschauer schlüpfen in die Rolle des Entdeckers und erhalten einen authentischen Eindruck des Grabschatzes im Moment der Graböffnung.
- Die in der Ausstellung gezeigten Grab- und Schatzkammern im Zustand der Entdeckung sind so nirgendwo sonst in der Welt zu sehen – nicht einmal in Ägypten.
- Über 1.000 der wichtigsten Fundstücke wurden in Kairo rekonstruiert, darunter die Goldmaske.
- Die Inszenierung ermöglicht eine Breite und Tiefe der Darstellung, wie sie nur mit Repliken zu realisieren ist. Die Ausstellung wird der kulturellen Verantwortung gegenüber den historisch einmaligen Stücken gerecht und ermöglicht durch das innovative Konzept einem breiten Publikum den Zugang zur Geschichte.
- Ein internationales Team von 40 Kreativen bestehend aus Wissenschaftlern, Architekten, Filmemachern, Komponisten, technischen Planern und Zeichnern arbeitete mehr als sechs Jahre lang in Kairo, Paris, Hamburg, London, München und Berlin an der Planung dieser Ausstellung.
- Der Projektstart erfolgte 2002 in Kairo mit der Fertigung der ersten mit Blattgold verzierten Repliken. Nach der Deutschlandpremiere in München 2009 und den Spielzeiten in Hamburg und Köln gastiert die Ausstellung nun ab 19. November 2011 in Frankfurt. Europa- und Asien-Tournee
- Über 2,5 Millionen Besucher haben bisher die Ausstellungs-Inszenierung gesehen. Tournee 1
- Zürich: Weltpremiere März - September 2008 (Toni-Areal)
- Brünn: Oktober 2008 - März 2009 (Titanic Hall)
- München: April - September 2009 (Event-Arena, Olympiapark München)
- Hamburg: Oktober 2009 - August 2010 (Alte Oberpostdirektion, Stephansplatz)
- Köln: September 2010 - Juni 2011 (EXPO XXI, Gladbacher Wall)
- Frankfurt: ab 19. November 2011 (Tutanchamun-Halle, Mainzer Landstr.)

Tournee 2
- Barcelona: Juni - Oktober 2009 (Museo Maritim)
- Budapest: Oktober 2009 - April 2010 (VAM Design Center)
- Madrid: Mai 2010 - Januar 2011 (Casa de Campo)
- Dublin: Februar - Juli 2011 (RDS Industries Hall)
- Seoul: ab 15. Oktober 2011 (Gwacheon National Science Museum)

Tournee 3
- Manchester: Oktober 2010 - März 2011 (Museum of Museums, Trafford Centre)
- Brüssel: April - November 2011 (Brussels Expo)

Semmel Concerts
Produzent und Veranstalter
Semmel Concerts wurde 1981 von Dieter Semmelmann in Bayreuth gegründet und gehört seit über einem Jahrzehnt zu den führenden Veranstaltungsunternehmen in Deutschland. Mitte der 90er Jahre gelang es Dieter Semmelmann mit James Last, dem wohl berühmtesten Bandleader aller Zeiten, das erste große Tourneeprojekt für seine Agentur zu gewinnen. Damit legte er den Grundstein für eine erfolgreiche Firmenentwicklung. Seit 2000 ist Semmel Concerts mit seinen rund 70 Mitarbeitern Teil der börsennotierten CTS Eventim AG, Europas größtem Ticket-Dienstleister. Neben dem Firmenhauptsitz in Bayreuth unterhält Semmel Concerts mehrere Niederlassungen, unter anderem in Berlin und Chemnitz. Zudem hält das Unternehmen Beteiligungen an der Promoters Group Munich, an der Showfactory in Bregenz und der LS Konzertagentur in Wien.
Durch die Kombination aus örtlichem- und Tourneegeschäft setzt Semmel Concerts auf zwei Geschäftsbereiche, die zum einen die Themenvielfalt und zum anderen den zielgerichteten Einsatz der Kompetenzen ermöglichen. Ob es die lokale Durchführung internationaler Top-Acts wie Madonna, Elton John, Linkin Park, Shakira oder die komplette Abwicklung großer, teils internationaler, Tourneen, wie der Abschiedstournee der Scorpions, James Last, Semino Rossi, Helene Fischer, Annett Louisan, BAP, Roger Cicero, den Festen der Volksmusik und vielen anderen ist – Semmel Concerts stellt sich gleichermaßen in den Dienst des Künstlers und des Publikums. Über 1.000 Veranstaltungen pro Jahr und ein Themenspektrum, das von Schlager/Volksmusik, Rock/Pop, Musical/Show, Klassik/Ballett, Kabarett/Comedy bis hin zu internationalen Ausstellungen wie „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ reicht, sprechen heute eine deutliche Sprache. Große Tourneeproduktionen traditioneller und auch innovativer Musical- und Showproduktionen, wie „Elisabeth – Die wahre Geschichte der Sissi“, „GREASE“, „BOLLYWOOD – The Show“ oder „Shadowland“ unterstreichen das Potential und die Qualität der Arbeit von Semmel Concerts. Professionalität, Beständigkeit und die Liebe zum Detail sind Erfolgsgeheimnisse, die dem Unternehmen eine exponierte Stellung in der Branche eingebracht haben.

[© Semmel Concerts GmbH]

 

Gewinnspiel

Verlosung von 2x2 Eintrittskarten für die Ausstellung Tutanchamun in Frankfurt/M in Zusammenarbeit mit Semmel Concerts:

Welcher Künstler übernimmt die Mundartführungen zur Tutanchamun-Ausstellung in Frankfurt/M, die zu besonderen Terminen angeboten werden?

Den Namen per Mail bis zum 13. November 2011 senden an:
gewinn@kulturfreak.de. Bitte auch den vollständigen Absendernamen und die Anschrift angeben.
Teilnahme ab 18 Jahren. Gehen mehr als zwei richtige Antworten ein, entscheidet das Los. Die Daten werden nach dem Gewinnspiel gelöscht.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die richtige Antwort war: Bäppi La Belle

Gewonnen haben: Familie E. aus Erfurt und Frau L. aus Karlstein, herzlichen Glückwunsch!

 

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