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„Troja“ kommt nach Deutschland
Die Legende um die sagenumwobene Stadt begeistert als spektakuläre Bühnenshow: Wenn Tänze Geschichte erzählen und Kostüme Gedichte
„Troja“ als Tanzshow. Das ist lebendige Geschichte. So magisch und mitreißend, wie sie nur mit orientalischen Wurzeln entstehen kann.
„Troja“ Mustafa Erdogans Tanzshow ist im Herbst 2010 auf Tournee in deutschen Großstädten Foto: Fire of Anatolia
Art Director: Mustafa Erdogan Choreography: Mustafa Erdogan, Alper Aksoy, Oktay Keresteci, Oguzhan Özel, Emre Celik
Production Coordinator: Askim Darcan Lighting Design: A.B.D. - Luxious Lighting Lighting Designer: Christopher Ash, Andrew Wilder LightingProgramer:
Brent Sandrock Costume: Serdar Basbug Set Design: Behcet Malikler MakeUp-Artist: Serkan Aydin Guest Virtuosi:
Civan Gasparyan, Vassilis Saleas, Gheorghe Zamfir Light & Sound: Phantom Orchestra: Cek Cumhuriyeti, Prag Filarmoni Orkestrasi, ve Korosu Orchestra Conductor:
Adama Klemens Choir Conductor: Miriam Nemcova
120 Tänzer in 2.000 Gewändern inszenieren den Mythos um die antike Stadt Troja mit einer Kraft des tänzerischen Ausdrucks, die im besten Sinne an Welterfolge wie
Riverdance erinnert, und an die Opulenz der schönsten Verdi-Opern. Dabei ist „Troja“ selbst auf dem besten Wege ein Welterfolg zu werden, stammt es doch aus der Feder
des türkischen Choreographen und Show-Produzenten Mustafa Erdogan. Dessen erste Produktion „Sultans of Dance“ hat seit 1999 in über 40 Ländern mehr als 6 Millionen Besucher begeistert.
Vier Jahre arbeitete Erdogans internationale Tanztruppe „Fire of Anatolia“ an seiner neuen Produktion „Troja“, und damit an der sensiblen Interpretation der tragischen
Liebesgeschichte zwischen dem trojanischen Prinzen Paris und Helena, der Gemahlin des Königs von Sparta, als Bühnenshow. „Troja“ ist aber auch die packende
Geschichte eines Krieges zwischen zwei Völkern und erzählt von der wohl legendärsten Kriegslist in der Geschichte der Menschheit – einem Geniestreich in Form eines gigantischen Holzpferdes.
Bühnenreif machte Erdogan diese Legende aus Liebe, Verrat und Leidenschaft indem er orientalischen Tanz nach historischen Vorbildern mit klassischem Ballett und Modern
Dance-Elementen zu einem feinen Teppich verwebte, der Zuschauer und Tänzer gleichermaßen federleicht von der Antike in die Neuzeit trägt – und durch ein paar rauschhafte gemeinsame Stunden.
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„Troja“ Mustafa Erdogans Tanzshow ist im Herbst 2010 auf Tournee in deutschen Großstädten Foto: Fire of Anatolia
Troja – eine anatolische Legende Das historische Troja ist der Stolz Anatoliens, und als Überlieferung so alt wie das Alte Testament. Die Geschichte Trojas wurde vom Großdichter Homer, der selbst aus
Anatolien stammte, erstmals in seinem Epos Ilias zu Papier gebracht. Die Stadt Troja wurde vom deutschen Archäologen Heinrich Schliemann 1873 aus dem Reich der
Legende zurück in die Wirklichkeit geholt, als dieser mit dem Schatz des Priamos auch Troja zu entdecken glaubte.
Doch Trojas genaue Lage ist bis heute umstritten, der Mythos mehr denn je lebendig. Beides zusammen, das Epos Homers und das Ergebnis des Forschergeists
Schliemanns, bekräftigen Anatoliens Selbstverständnis als eine der Wiegen der europäischen Kulturgeschichte. Dessen ist sich auch Mustafa Erdogan stets bewusst, mehr
noch, es ist ein Teil seines Antriebs, mit „Troja“ nicht einfach eine Aufführung exotisch anmutender Folklore auf die Bühne zu bringen, sondern ein Stück europäischen
Kulturerbes. Anatolien ist Europa, und unsere Wurzeln sind unsere gemeinsame Stärke, so lautet seine Botschaft. „Troja ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes
Anatoliens und damit Europas. In meiner neuen Show möchte ich den Menschen erzählen, wie Troja unsere Geschichte geprägt hat und ihnen unsere Lebensart, unsere
Musik und Tänze in einem Fest der Kulturen nahe bringen“.
Wenn ein internationales Ensemble von klassisch ausgebildeten Spitzentänzern Geschichte auf so unterhaltsame Weise lebendig machen kann, dann verbindet Erdogan bei
jeder Aufführung die Kraft unterschiedlicher Herkunft mit dem reichen Schatz des kulturellen Erbes zu einem paneuropäischen Bewusstsein, wie es Büchern und Vorträgen
kaum jemals gelingt. Erdogan weiß das und wünscht das. Ihn deshalb einfach nur einen Show-Produzenten zu nennen, greift zu kurz.
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„Troja“ Mustafa Erdogans Tanzshow ist im Herbst 2010 auf Tournee in deutschen Großstädten Foto: Fire of Anatolia
Troja – ein modernes Bühnenmärchen Doch so wie Schliemann das antike Troja zurück ans Tageslicht holen wollte, nutzt Erdogan Scheinwerfer, Kostüme und Bühnenbild um der europäischen Idee in „Troja“
Glanz und Glamour zu verleihen. Jedes der 2.000 Gewänder wurde eigens entworfen, mit Goldfäden von Hand bestickt und mit Perlen bestückt. 3.000 echte Goldmünzen
wurden verarbeitet. Rüstungen, Kopfschmuck und Helme der Tänzer ziseliert und mit Schmucksteinen, Federn und Fellen verziert. Kein Wunder, dass die Ausstattung von
„Troja“ bereits international preisgekrönt wurde. 150 Lichtroboter tauchen nicht nur das berühmte Trojanische Pferd in spektakuläres Licht, sondern auch ein Bühnenbild von
opernhafter Brillanz.
Mustafa Erdogan Productions musste die Tournee von „Troja – Die Tanzshow“, die am 14. März 10 in Berlin erfolgreich gestartet war, aus technischen
Gründen in den Herbst verschieben. Alle bereits gelösten Karten behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit. Über die neuen Aufführungstermine wird so bald als möglich informiert.
www.troiadance.com
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