|
|
|
Show: The Rat Pack - Live from Las Vegas
|
|
The Rat Pack Foto: Herbert Schulze
THE RAT PACK – Live from Las Vegas: Einziges Gastspiel 2009 in NRW im Capitol Theater Düsseldorf
Endlich sind sie wieder da: Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr.! Die beliebte Retro-Revue „The RAT PACK – Live from Las Vegas“ kommt vom 27. Oktober – 8. November 2009 nach Düsseldorf – exklusiv in Nordrhein-Westfalen.
Man muss nur ein klitzekleines bisschen die Augen zukneifen, dann ist die Illusion perfekt. Dann sind sie wieder da, auferstanden aus der Hall Of Fame der größten Entertainer:
Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. sind zurückgekehrt und begeistern ihr Publikum in einer einzigartigen Show. „THE RAT PACK – Live from Las Vegas“ ist eine
Hommage an die legendären Gipfeltreffen von Frank, Dean und Sammy im Sands Hotel Las Vegas, mit vielen Hits und Klassikern, die Musikgeschichte geschrieben haben. Im
Jahr 2000 in London uraufgeführt, gehörte THE RAT PACK im quirligen Theaterviertel West End vier Jahre lang zu den erfolgreichsten Shows. Robbie Williams wurde hier zu
seiner Swing-CD inspiriert, 2004 erhielt die Show gar eine Nominierung in der Kategorie „Best Entertainment“ für den begehrten Olivier Award, den renommiertesten Theaterpreis Großbritanniens.
Schon über eine Million Zuschauer in Deutschland, England, Österreich, Belgien, der Schweiz und sogar den USA!
„Grandioses Rat Pack“, jubelte die B.Z. nach der Deutschlandpremiere im Berliner Schiller-Theater, „Gänsehaut-Konzert mit Frank Sinatra & Co.“, titelte BILD in Hamburg. In mehr
als 30 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz war die Produktion „THE RAT PACK – Live from Las Vegas“ bereits zu sehen und begeisterte über eine Million
Zuschauer. Regisseur und Choreograph Mitch Sebastian hat im Laufe der Jahre eine Handvoll Schauspieler gecastet, die den Originalen nicht nur stimmlich, sondern auch
optisch verblüffend ähneln.
Lackschuhe, gegeltes Haar, das Whiskyglas in der Hand und immer einen lockeren Spruch auf den Lippen – das waren die Markenzeichen von Frankieboy, Sammy und Dean.
Das Sands Hotel war zunächst ihre Kulisse bei den Dreharbeiten zum Film „Ocean’s Eleven“ und wurde später zur Lieblingslocation der drei. Die Tickets für ihre grandiosen
Konzerte dort waren heiß begehrt, angekündigt wurden die Auftritte flapsig mit: „Tonight: Frank Sinatra. Maybe: Dean Martin. Maybe: Sammy Davis Jr.“
Ursprünglich waren die Auftritte als Soloshows vorgesehen, sie entwickelten sich jedoch schnell zu gemeinsamen Bühnenhappenings, die neben der Musik vor allem von den
Dialogen und Witzen der Protagonisten lebten. Der Schauspielerin Lauren Bacall wird die Schöpfung des Begriffs „Rat Pack“ zugeschrieben. „You look like a Goddamned rat
pack“ („Ihr seht aus wie eine gottverdammte Rattenmeute“), soll die Leinwandschönheit gerufen haben, als ihr Humphrey Bogart und seine Freundestruppe, zu der auch der
junge Frank Sinatra gehörte, nach einer durchzechten Nacht vor die Füße stolperten. Auf der Bühne aber war das „Rattenpack“ stets gut in Form, sang und entertainte mit viel
Charme und noch mehr Stil.
Musikalisches „Best Of“ mit sattem Big Band-Sound
Mitch Sebastian ging es bei der Regiearbeit zu seiner „grandiosen Retro-Revue“ (Tages- Anzeiger Zürich) nicht um penible Rekonstruktion eines Konzerts, sondern vor allem
darum, die besondere Stimmung dieser „Gipfeltreffen“ einzufangen. So atmet die Show die Atmosphäre der Swinging Sixties, den Charme und die Coolness der Entertainment
-Legenden Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. und verknüpft deren großartigste Songs aus allen Schaffensperioden zu einem musikalischen „Best Of“.
„Obwohl wir so tun, als ob wir die Show 1960 aufführen, und zwar im Stil dieser Zeit, was die Kostüme angeht, ist es dennoch ein komplett fiktives Konzert. Es ist eine
Mischung aus verschiedenen Höhepunkten ihrer jeweiligen Karrieren“, so Sebastian, der überzeugt ist, „jeder Sinatra-Fan wäre irritiert, wenn er nicht ’New York, New York’
oder ’My Way’ hören würde.“
Den attraktiven weiblichen Gegenpart auf der Bühne bieten die swingenden „Burelli Sisters“, mit denen die legendären „Womanizer“ natürlich nicht nur singen und tanzen,
sondern auch auf Teufel komm raus flirten. Die musikalische Qualität der Show unterstreicht neben den stimmlichen Fähigkeiten der Darsteller eine 15-köpfige Big Band, die der
Revue mit sattem Sound viel Authentizität verleiht.
Das große Comeback des Swing
„It don’t mean a thing if you ain’t got that: swing” – mit diesem legendären Song von Duke Ellington begann der Siegeszug des Swing in den 30er Jahren, einer Zeit großer
ökonomischer Depression. Und vielleicht erklärt das auch sein sensationelles Comeback dieser Tage – die Sehnsucht nach Unbeschwertheit in komplizierten Zeiten. Ganz
offensichtlich steht der große Erfolg von „THE RAT PACK – Live from Las Vegas“ in Zusammenhang mit dem Swing-Revival der vergangenen Jahre. Mehr noch steht die
Show im Verdacht, den „Virus Swing“ von der britischen Hauptstadt aus weit verbreitet zu haben. Robbie Williams Ausflug in die Ära des Swing wird einem Besuch der Show
zugeschrieben. Dass seine CD und DVD „Swing when you’re winning“ sich weltweit bestens verkaufte, ist bekannt. Andere Showbizgrößen wie Rod Stewart, Paul Anka und
selbst die Boygroup Westlife haben den Swing neu für sich entdeckt. Mit Michael Bublé hat jetzt auch das 21. Jahrhundert seinen Frank Sinatra. Und nicht zu vergessen der
smarte Roger Cicero, der mit seinem umwerfend eleganten Swing mit deutschen Texten im kräftigen Big Band-Sound Deutschland beim Eurovision Song Contest 2007 vertrat.
Vorstellungen:
27. Oktober – 8. November 2009, Di – Sa 20 Uhr, Sa 16 + 20 Uhr, So 15 + 19 Uhr Preise: 24,90 – 64,90 € (zzgl. Vorverkaufsgebühr und 2 € Systemgebühr pro Ticket)
Tickethotline: 0211 - 73 44 0
|
|
|
Das Kreativteam:
Regie: Mitch Sebastian Bühnenbild: Sean Cavanagh Kostüme: Paul Clarke Sound-Design:
Wayne Barker Licht-Design: Mark Wheatley Vocal Supervisor: Matthew Freeman Musical Supervisor: Chris Dean Produzent:
Paul Walden & Derek Nicol; Flying Music, London
Der Sensationserfolg direkt vom Londoner Westend
London. West End, Strand Theatre. Hier feiert eine Show Erfolge und
bricht alle Zuschauerrekorde, die das Strand je gesehen hat. Die Show heißt THE RAT PACK – Live from Las Vegas, eine Hommage an die größten Showtalente aller Zeiten: Frank Sinatra, Sammy
Davis Jr. und Dean Martin. Jetzt kommt die Show endlich nach Europa, erste Station war Berlin im Oktober 2003 im Schiller Theater, wo Presse und Publikum die Show bejubelten.
THE RAT
PACK – das waren die drei Musik-Legenden Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. und Dean Martin. Lauren Bacall prägte diesen Namen, nachdem sie Humphrey Bogart und seine Freundestruppe, zu der auch
der junge Frank Sinatra gehörte, nach einer durchzechten Nacht mit diesem Titel bedachte. „Ihr seht aus wie eine verdammte Rattenmeute“, waren ihre Worte.
In den 60er Jahren drehten
die drei Entertainer und Freunde in Las Vegas, im Sands Hotel den Film Ocean´s Eleven. Und Nacht für Nacht standen sie im Sands Casino auf der Bühne um die legendärsten Shows des Jahrzehnts
zu geben. Ursprünglich als Soloshows vorgesehen, entwickelten sie sich rasch zu gemeinsamen kabarettistischen Bühnenhappenings mit Neckereien, Witzeleien, Alkoholexzessen, unzähligen
Zigaretten und – furiosen Songs. Diese Auftritte nannten sie „The Summit“ (Gipfeltreffen) und sie wurden zum heißesten Nachttreff der Stadt.
Als Robbie Williams vor drei Jahren
Ausschnitte aus einer dieser Shows sah, entschloss er sich sofort, ein gesamtes Album mit den bekanntesten Songs der drei Show-Legenden mit großer Big Band aufzunehmen. Er nannte es „Swing
When You’re Winning“ und es wurde das erfolgreichste Album des britischen Superstars.
Die Show
Die Show THE RAT PACK – Live from Las Vegas entführt ihre Zuschauer auf
eine Zeitreise in die 60er Jahre ins Sands Hotel. Frank, Sammy und Dino erstehen Abend für Abend auf und bringen noch einmal ihre größten Songs, reißen Witze, necken sich gegenseitig und
hängen zusammen auf der Bühne herum.
Die Songauswahl für THE RAT PACK – Live from Las Vegas wurde größtenteils anhand der Songs getroffen, die die drei tatsächlich damals im Sands
sangen wie „Volare“, „The Lady is a Tramp“ oder „Memories are made of this“ Aber trotzdem hören wir natürlich auch die ganz großen Hits wie „Mr. Bojangles“, „New York New York“ oder „My Way“,
die in diesem Tribute an die drei größten Entertainer aller Zeiten nicht fehlen dürfen.
Die flapsigen Dialoge - von den Späßen über die witzigen Einwürfe bis hin zu den Choreografien
entstammen den Original-Shows und wurden von Regisseur Mitch Sebastian zu einer Show zusammengefügt, wie sie im Sands Hotel tatsächlich hätte stattfinden können.
Flankiert von drei
wunderschönen, hervorragenden Sängerinnen und Tänzerinnen – den Berelli–Sisters und begleitet von der „RAT PACK – Big Band“ – einem 15-köpfigen Live-Orchester zeigen die Darsteller ihr
außergewöhnliches Talent.
Produzent Flying Music aus London hat im Laufe der Jahre eine Handvoll Schauspieler und Sänger gecastet, die den Originalen optisch und vor allem auch
gesanglich verblüffend ähneln. Da wären u.a. zu nennen Stephen Triffitt, eine unglaubliche Inkarnation von Frank Sinatra, Mark Adams oder Alex Bourne, die den Charme eines Dean Martin ins
Publikum zu sprühen vermögen oder David Hayes und George Daniel Long, deren Präsentation von beispielsweise „Mr. Bojangles“ von Sammy Davis Jr. gänsehauterzeugend klingt.
Abend für
Abend schaffen die Schauspieler beim Publikum die Illusion einmal im Leben die drei größten Entertainer des amerikanischen Showbiz leibhaftig erlebt zu haben. Abend für Abend verlassen sie
die Bühne unter Standing Ovations und Begeisterungsstürmen und eroberten sich zuletzt im Berliner Schiller Theater die Herzen des deutschen Publikums im Sturm.
Die Erfolgsgeschichte
The Rat Pack – Live from Las Vegas ist eine der zur Zeit erfolgreichsten Shows am Londoner West End, wo sie seit März 2003 ununterbrochen gastiert. Die Uraufführung fand am 21.
Januar 2000 im Londoner Beck Theatre in Hayes statt. Von hier aus tourte die Show zunächst durch ganz England und Irland. In 398 Vorstellungen bereiste The Rat Pack alle großen Städte wie
Birmingham, Manchester, Eberdeen, Glasgow u.v.m. bis die Show im März 2003 nach London ans West End zurückkehrte, wo sie zunächst im Theatre Royal Haymarket und nun noch bis September 2004 im
Strand Theatre zu sehen ist. Nach dem Umzug vom Theatre Royal ins Strand Theatre Ende Juni 2003 brach The Rat Pack alle Zuschauerrekorde, die das Strand Theatre je erlebte.
Im Juni
2003 unternahm die Show ihren ersten Ausflug auf den Kontinent nach Amsterdam, wo sie das niederländische Publikum begeisterte. Im Oktober 2003 war The Rat Pack – Live from Las Vegas erstmals
in Deutschland im Berliner Schiller Theater zu sehen. Ihr erstes Deutschlandgastspiel war ein gefeierter Erfolg, die schillernde Premiere krönten Gäste wie James Last oder Marianne Rosenberg,
die sich ebenso begeistert über das Gebotene äußerten wie die Presse. „Berlin ist um eine Attraktion reicher:…“ urteilte die BZ. THE RAT PACK im Sands, Las Vegas
1960. Las
Vegas. Der größte Sänger in der Geschichte der populären amerikanischen Musik versammelte hier eine Gruppe von Freunden um einen Film zu drehen: OCEAN´s ELEVEN, die Geschichte eines Überfalls
auf ein Casino.
Mit von der Partie war sein Rat Pack - Sammy Davis Jr., Dean Martin, Peter Lawford und Joey Bishop. Der größte Teil des Films wurde im Sands Hotel und seinem Casino
gedreht und jeden Abend gab das „Rat Pack“ zwei Shows im Casino – eine um 20 Uhr abends und eine um Mitternacht. Diese legendären Shows, mit denen sie den Grundstein zum modernen
Entertainment legten, waren gemeinsame kabarettistische Bühnenhappenings mit Neckereien, Witzeleien, flapsigen Dialogen und – natürlich – großartigen Songs.
Entstanden sind diese Shows
in Chicago, wo Sinatra in der Bar seines Freundes Momo Giancana, dem Verbindungen zur Mafia nachgesagt wurden, ohne Gage mit seinen Freunden auftrat – als Danke Schön für dessen Unterstützung
des Kennedy-Wahlkampfes bei den Gewerkschaften. Hier entwickelten sie die Versatzstücke und das Konzept ihrer Shows, die lediglich zu 40% improvisiert waren, obwohl sie Abend für Abend wie
aus dem Stegreif geschossen wirkten.
Diese Auftritte nannte das Rat Pack „The Summit“ (Das Gipfeltreffen – als Anspielung auf das Treffen zwischen Chruschtschow und Kennedy von 1961)
und das Sands wurde zum coolsten Nachttreff der Welt. Die Nachricht von dieser einzigartigen Bühnenperformance verbreitete sich rasch und berühmte Freunde des Rat Pack kamen um die Show zu
erleben. Die Tausenden von Touristen, die ebenfalls ausflogen in der Hoffnung, eines der heißesten Tickets der Stadt zu ergattern, konnten durchaus mit einem unvorhergesehenen Auftritt einer
dieser Freunde wie Bob Hope oder Shirley McLaine belohnt werden.
Das Sands wurde zu ihrer Lieblingslocation. Nach den Dreharbeiten zu Ocean´s Eleven traten sie in unterschiedlicher
Besetzung weiterhin dort auf. Angekündigt wurden diese Auftritte auf den Ankündigungstafeln wie folgt: “Tonight: Frank Sinatra Maybe: Dean Martin Maybe: Sammy Davis Jr.”
Denn
wer immer von den fünfen Lust verspürte und Zeit hatte, flog spontan in Las Vegas ein, das damals nicht mehr als eine staubige Straße mit ein paar Häusern rechts und links davon mitten in der
Wüste war – und gesellte sich auf der Bühne dazu. Das Rat Pack wurde weltberühmt. Ihre Art, party-feiernd und sich-treiben-lassend durchs Leben zu gehen sowie ihr „womanizing“ waren
legendär. Es war ein einzigartiges Zusammentreffen von Zeit, Ort und Menschen, das sie in den Olymp der höchsten Showbusiness-Götter emporschleuderte.
„Die Befriedigung, die ich aus der Arbeit mit diesen beiden Pennern ziehe, ist die, dass wir noch mehr zu lachen haben als das Publikum.“
Dean Martin
„Wir sind nicht hier um „Hamlet“ oder „Vom Winde verweht“ zu geben. Die Idee ist, gemeinsam rumzuhängen, Spaß mit Weibern und eine gute Zeit zu haben. Wir müssen
Bilder erzeugen, die das Publikum liebt.“ Frank Sinatra
Der Swing im Wandel der Zeiten Von Benny Goodman zu Robbie Williams
„It don’t mean a thing if it
ain’t got that swing“ heißt einer der legendären Songs des ebenso legendären Bandleaders Duke Ellington. 1932 geschrieben, markiert dieser Song den Beginn des Siegeszugs einer Musik, die bis
heute als Sinnbild für gute Laune, Lebenslust und beste Unterhaltung gilt. Der Swing ist mehr als eine lebendige Musikrichtung, Swing ist ein pulsierendes Lebensgefühl.
Nur so ist
erklärbar, dass diese Musik auch heute wieder Millionen Menschen in aller Welt begeistert. Denn nicht erst sein Robbie Williams’ famoser CD „Swing When You’re Winning“, auf der er vor zwei
Jahren berühmte Evergreens von „Ol‘ Blue Eyes“, Sammy Davis Jr. und Dean Martin – kurz des legendären „Rat Pack“ – interpretierte, erlebt der Swing eine grandiose Renaissance.
Das
erste Stück, das den Begriff „Swing“ im Titel trug, war „Georgie Swing“, bereits 1906 von Jelly Roll Morton geschrieben. Der erste bekannte Swing Dance geht auf das Jahr 1913 zurück und wurde
„Texas Tommy“ genannt. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts eroberte der Swing im Eiltempo die Tanzsäle der großen amerikanischen Metropolen. Im New Yorker Stadtteil Harlem öffnete
beispielsweise 1926 der berühmte Savoy Ballroom seine Türen für die tanzbegeisterten New Yorker.
Seine erste große Blüte feierte der Swing dann Ende der 20er Jahre in den USA. Der
sagenhafte Aufstieg ist verbunden mit den Big Bands von Benny Goodman, Fletcher Henderson, Count Basie, Artie Shaw, Tommy Dorsey u.v.a. In der Big Band von Tommy Dorsey absolvierte übrigens
Frank Sinatra seine „Lehrjahre“, bevor er sich Mitte der 40er Jahre als Solist etablieren konnte.
Der Begriff „Swing“ setzte sich erst Mitte der 30er Jahre für die neue Stilrichtung
des Jazz im allgemeinen Sprachgebrauch durch. Mit seinem phänomenalen Konzert in der New Yorker Carnegie Hall stieg Benny Goodman 1938 zum unbestrittenen „King of Swing“ auf. Da hatte der
Swing seinen Siegeszug um die ganze Welt allerdings längst angetreten. Von New York bis London, von Berlin bis Chicago wurde „geswingt“, was die Sohlen hergaben.
Der zweite Weltkrieg
führte dann zu einer vorläufigen Krise, denn durch die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht und der Vergnügungssteuer in den USA zerfielen die meisten Big Bands. Nach dem Ende des Zweiten
Weltkrieges bestimmten in den USA nicht mehr die Big Bands sondern die Solisten die Entwicklung des Swing, der Teil der amerikanischen Populärkultur geworden war. Es begann die große Ära von
Frank Sinatra, Sammy Davis Jr., Dean Martin. Die 50er und 60er Jahre sahen die zahllosen Sternstunden des „Rat Pack“, die in den Shows im „Sands“ von Las Vegas einen legendären Höhepunkt
fanden.
Weitere Infos auch unter:
www.rat-pack-live.de .
|
|
|
nach oben
|
|
|