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Operette: Die Fledermaus:
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Die Fledermaus
Operette von: Johann Strauss Text von: Richard Genée Uraufführung:
5. April 1874 (Wien, Theater an der Wien)
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Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Premiere: 6. März 11
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle Regie: Christof Loy Bühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer Dramaturgie: Norbert Abels Licht: Olaf Winter
Chor: Matthias Köhler
Gabriel von Eisenstein: Christian Gerhaher Rosalinde: Barbara Zechmeister Frank: Thorsten Grümbel
Prinz Orlofsky / Frosch: Martin Wölfel Alfred: Stephan Rügamer Dr. Falke: Michael Nagy Dr. Blind: Hans-Jürgen Lazar Adele: Britta Stallmeister
Ida: Andrea Dewell
Chor der Oper Frankfurt Frankfurter Opern- und Museumsorchester
www.oper-frankfurt.de
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Zur Inszenierung des Theater Bremen:
Premiere: 10. Dezember 09
Musikalische Leitung: Markus Poschner Inszenierung: Christian Schuller Ausstattung: Jens Kilian Chöre: Tarmo Vaask
Besetzung:
Gabriel von Eisenstein: Jochen Kupfer Rosalinde: Patricia Andress Frank: Karsten Küsters Prinz Orlofsky: Nadja Stefanoff
Alfred: Luis Olivares Sandoval Dr. Falke: Moritz Gogg Dr. Blind: Thomas Scheler Adele: Sara Hershkowitz Frosch: Wolfgang Stumph
Bremer Philharmoniker
Bei der Neuinsznierung am Theater Bremen verspricht der Auftritt des Gefängniswärters Frosch, gespielt von dem sächsischen Kabarettisten und Schauspieler
Wolfgang Stumph, ein besonderes Amüsement. Der Frosch erheitert die Gefängnisinsassen mit seinen Bonmots, die Stumph in kabarettistische Einlagen umwandelt, in die er jeden Abend aufs Neue
tagesaktuelle Bezüge einfließen lassen wird. Heiterkeit wird somit nicht nur bei den Gefangenendarstellern, sondern auch beim Publikum erzeugt. Regisseur Christian Schuller brachte bereits
gemeinsam mit seinem Ausstatter Jens Kilian mit „Merlin“ und „Hänsel und Gretel“ eindrucksvolle und bildgewaltige Opern in Bremen auf die Bühne. Die Kostüme sowie das Bühnenbild von „Hänsel
und Gretel“ wurden nach der Bremer Aufführung sogar ans Nissei Theater in Japan verliehen, wo es am 6. November Premiere hatte. Mit „Die Fledermaus“ nimmt sich Schuller jetzt einer
Operette an, die durch großartige Chöre, urkomische Dialoge, berühmte Melodien und einen wunderbaren Orchesterklang besticht.
Weitere Vorstellungen: 13., 15., 17., 22., 26. und 29. Dezember 2009; 15., 17., 20., 22., 24. und 29. Januar, 7., 13. und 18. Februar 4., 6., 26. und 30. März 2010
www.theaterbremen.de
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Zur Inszenierung des Lyrischen Opern Ensemble e.V. Dachau:
Das Lyrische Opern Ensemble e.V. Dachau
wird in diesem Jahr “Die Fledermaus” von Johann Strauss inszenieren. Erstmals involviert das Ensemble andere Dachauer Initiativen und Institutionen und die Fortschritte sind dank des
gemeinsamen Engagements bereits beeindruckend.
Von Anfang an realisiert die Regisseurin Annette Lubosch und Dirigent Anton Zapf, eine intensive muskialische und szenische Arbeit, um
alle Aspekte eng miteinander zu entwickeln und ein optimales Zusammenspiel aller Beteiligten zu gewährleisten. Die Kreation der Kostüme, und der Bühnendekoration haben ebenfalls bereits
begonnen.
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Premiere: 18. September 09
Eine weitere Vorstellung findet am: 25.09.2009 und am 29.01.2010 jeweils um 19:30 Uhr im Ludwig Thoma Haus in Dachau, Augsburgerstr. 23 statt. Drei weitere Aufführungen
sind geplant.
Musikalische Leitung: Anton Zapf Regie: Annette Lubosch Bühne: Tanja Erdmann Kostüme: Amand Castilla Perèz Licht:
Michael Pichlbauer Design: Steffi Knuth Choreograph: Prof. Carlos Reyes Korrepetitor: Dieter Trautwein
Besetzung: Dr. Eisenstein:
Richard Wiedl Rosalinde: Jutta Maria Fries ( 18.09./25.09./28.03.) / Barbara Sauter(29.01.2010) Alfred: George Humphrey Frank: Andreas Agler Adele:
Gesa Jörg Falke: Peter Trautwein Ida: Miriam Galonska Orlofsky: Kathrin Anna Stahl Frosch: Andreas Harwath
Chor:
Stefan Podlech, Annette Thomas, Linda Sieg, Anke Dreier, Ingeborg Miltenberger.
Tänzerinnen:
Carina Hammerstein, Janine Hollung, Lilia Kobin, Carina Neumer , Nicola Patterson, Anna Schierlinger.
Kammerphilharmonie des Lyrischen Opern Ensembles e.V.
Ballettschule MarieTaglioni
Die Fledermaus Lyrische Opern Ensemble e.V. Dr.Falke (Peter Trautwein) und Prinz Orlofsky (Kathrin Stahl) © Tanja Erdmann
Über das Lyrische Ensemble Das Lyrische Opern Ensemble e.V. wurde im Jahr 2005 in Dachau gegründet und hat seitdem 4 Opernproduktionen mit viel Erfolg auf die Bühne gebracht. Das Ziel des
gemeinnützigen Vereins ist, die Förderung talentierter, im Beruf stehender, Sängerinnen und Sängern. In dem Ihnen die Möglichkeit gegeben wird, sich in einer neuen Rolle auf der
Bühne auszuprobieren. Die Inszenierungen haben den Anspruch, künstlerisch höchste Qualität zu bieten und im Kulturleben das Opernfach lebhaft zu präsentieren.
Neue Mitglieder mit internationaler Anerkennung
Die international renommierte Opern- und Konzertsängerin Krisztina Laki ist im Februar als Mitglied dem Ensemble beigetreten. Krisztina Laki ist Dozentin an der Hochschule für
Musik und Theater München und Dozentin der Wiener Meisterkurse. In ihrer 30-jährigen internationalen Karriere hat Krisztina Laki an den namhaftesten Bühnen Europas, Japan,
Hong Kong und den USA mit großem Erfolg gesungen. Unter ihren Sängerkolleginnen und Kollegen waren u.a. Placido Domingo, Edita Gruberova, Kiri Tekanava, Waltraud Meier und
Lucia Popp und viele mehr. Krisztina Laki wird dem Ensemble mit Rat und Tat zu Seite stehen.
Als Musikalischen Leiter konnte der erfahrenen Opern-Dirigenten Anton Zapf gewonnen werden. Er selbst dirigierte sieben Jahre am Staatstheater Stuttgart, hatte Erste
Kapellmeister Positionen in Dortmund, Mannheim und Bonn inne und gastierte u. a. an den Opernhäusern in Helsinki, Olso, Hamburg, Paris und Braunschweig. Inzwischen hat
er über 60 Orchester in 14 Ländern dirigiert, darunter die Rundfunksymphonie Orchester von Stuttgart, Köln und Berlin.
Die Regie führt Annette Lubosch. Sie hat im letzten Sommer in Nürnberg Regie für das erfolgreiche Musical Hair geführt und weist als diplomierte Musical-Darstellerin, sowie
diplomierte und mehrfach ausgezeichnete Opernsängerin viel Bühnenerfahrung im In- und Ausland auf. Engagements führten sie zu den Bregenzer Festspielen, in die Alte Oper
Frankfurt und Bayerisches Staatsschauspiel München.
Der Verein finanziert sich zu einem großen Teil aus Spenden und freut sich über ehrenamtliche Helfer und opernliebende Sponsoren.
Der Vorverkauf läuft über München Ticket: Tel.: 0180-54 81 818 www.muenchenticket.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen.
www.lyrischesopernensemble.com
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Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:
Premiere: 16. Januar 09
Musikalische Leitung: Catherine Rückwardt Inszenierung: Robert Lehmeier Bühne: Harald Thor Kostüme: Tanja Hofmann
Mit:
Tatjana Charalgina / Ana Durlovski, Susanne Geb, Patricia Roach, Alexandra Samoulidou Sergio Blazquez, Alexander Kröner, Patrick Pobeschin, Lars Reichow, Ks. Jürgen Rust, Alexander Spemann
Chor des Staatstheater Mainz Statisterie des Staatstheaters Mainz (Leitung: Dieter Rößler) Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Der Regisseur Robert Lehmeier sorgt
seit einigen Jahren immer wieder für Aufsehen - darunter die Neufassung von Mozarts „Cosi fan tutte" für zehn Männer an der Neuköllner Oper, die auch bei den Wiener Festwochen, am
Schauspielhaus Hamburg, am Gran Teatro del Liceu in Barcelona und in der Schweiz zu sehen war. Weitere Regiearbeiten führten ihn u. a. zu den Münchner Opernfestspielen, die er 2002 mit der
Uraufführung von Hans-Jürgen von Boses „K-Projekt 12/14" eröffnete, sowie in die Niederlande an die Nationale Reisopera. Mit der Inszenierung von Strauß' Operette stellt er sich dem
Mainzer Publikum erstmals vor.
www.staaststheater-mainz.de
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Zur Inszenierung am schauspielfrankfurt:
Premiere: 24. Oktober 08
Regie: Karin Neuhäuser
Musikalische Leitung und Arrangements: Matthias Flake Bühne und Kostüme: Franz Lehr Licht: Frank Kraus; Korrepetitor: Ingo Martin Stadtmüller Dramaturgie: Marcel Luxinger Regieassistenz: Benjamin Eggers
Bühnenbildassistenz: Birgit Kellner Kostümassistenz: Katharina Tasch Souffleuse: Alexandra zu Stolberg Inspizienz: Lisa Ahle
Technische Produktionsleitung: Josef Dreker Technische Einrichtung: Andreas Rasche Ton: Josef Rennert, Arnim Streek, Karlheinz Amm Maske:
Patricia Dietz, Friederike Reichel, Lutz Paschke, Bernhard Springer Requisite: Jens Schönherr, Corinna Lange Regiehospitanz: Norma Schneider Bühnenbildhospitanz:
Jana Saxler Kostümbildhospitanz: Tetyana Dippel, Elena Rosenau Dramaturgieassistenz: Florian Heller
Besetzung: Gabriel von Eisenstein: Martin Butzke Rosalinde, seine Frau: Susanne Buchenberger Frank, Gefägnisdirektor:
Victor Calero PrinzOrlofsky: Stefko Hanushevsky Alfred, sein Gesangslehrer: Özgür Karadeniz Dr. Falke, Notar:
Matthias Redlhammer Dr. Blind, Advokat: Susanne Böwe Adele, Kammermädchen Rosalindes: Sandra Bayrhammer Ida, Adeles Schwester: Abak Safaei-Rad Frosch, Gerichtsdiener: Mechtild Großmann Adlon, Ballgast: Wolfgang Gorks Kempinski, Ballgast: Falilou Seck Weitere Ballgäste: Susanne Böwe und Özgür Karadeniz
Musiker: Cchristopher Brandt (Gitarre), Matthias Flake (Klavier), Michael Heise (Bass), Nadezhda Rousseva (Mallets), Peter Weiner (Schlagzeug), Alexander Wies (Violine)
Besprechung auf kulturfreak.de FOLGT
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Die Fledermaus schauspielfrankfurt vorne: Dr. Falke (Matthias Redlhammer), hinten: Ensemble Foto: Alexander Paul Englert
Ein Liebhaber wird irrtümlicherweise als Ehemann verhaftet, dieser gibt sich auf einem Ball als Franzose aus, flirtet mit einer Unbekannten und merkt nicht, dass es seine eigene
Gemahlin ist, deren Kammermädchen erscheint im Kostüm ihrer Herrin und behauptet, eine Schauspielerin zu sein, während ihr als Franzose getarnter Herr ihr den Hof macht. Ein
melancholischer russischer Prinz kann nicht lachen, all das ist eine Folge des tückischen Plans von Dr. Falke, der sich an seinem Freund Eisenstein für einen Streich rächen will,
den ihm dieser vor Jahren gespielt hatte. Betrunken und als Fledermaus verkleidet hatte er Dr. Falke dem Gespött der Öffentlichkeit preisgegeben.
Eine wilde Story, unvergängliche Melodien, Heiterkeit bis zum sarkastischen Humor zeichnen diese “Königin der Operette” aus. Doch DIE FLEDERMAUS hat mehr zu bieten als eine
oberflächige Walzerseligkeit. Die auswuchernde Verwechslungskomödie zeichnet sich durch einen deutlichen sozialkritischen Unterton aus, in der Komposition steckt eine
faszinierende Doppelbödigkeit. Die Klassengesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts gerät langsam aus den Fugen, die Donaumonarchie liegt in ihren letzten Zügen. Es
herrscht ein übermütiger, wenngleich melancholischer Eskapismus. Parallelen zur heutigen Gesellschaft sind nicht zu übersehen
Nach DIE DREIGROSCHENOPER wird am schauspielfrankfurt auch in dieser Spielzeit musikalische Unterhaltung auf hohem künstlerischem Niveau seinen Platz erhalten. Ein
blendend aufgelegtes Ensemble stürzt sich mit schauspielerischem Elan und musikalischer Verve auf DIE FLEDERMAUS, die berühmteste Operette von Johann Strauß. Regie führt Karin Neuhäuser, die als Schauspielerin in DIE DREIGROSCHENOPER brillierte. Dass sie das Regiehandwerk versteht, hat sie bereits u.a. mit NATHAN DER WEISE und mit der
großartigen Inszenierung von DIE ORESTIE am schauspielfrankfurt bewiesen. Prominente Unterstützung bekommt das Ensemble durch die wunderbare Schauspielerin Mechthild
Großmann, die dem Publikum als Staatsanwältin des Münsteraner Tatorts bekannt ist und imTanz-Ensemble von Pina Bausch als einzige Schauspielerin mitwirkt. In der Rolle des
Gerichtsdieners Frosch präsentiert sie sich dem Frankfurter Publikum. Die musikalische Leitung übernimmt der Pianist, Komponist und Arrangeur Matthias Flake, der seit seiner
Ausbildung an der Folkwang-Hochschule Essen als Theatermusiker an verschiedenen Bühnen erfolgreich gearbeitet hat. [© schauspielfrankfurt]
www.schauspielfrankfurt.de
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Zur Inszenierung der Oper Chemnitz:
Premiere: 11. Oktober 08
Musikalische Leitung: Domonkos Héja Inszenierung: Ansgar Weigner Bühne: Dieter Richter Kostüme: Renate Schmitzer Chor:
Mary Adelyn Kauffman
Besetzung: Eisenstein: Carsten Süß Rosalinde: Judith Kuhn Frank: Martin Gäbler Orlofsky: Tiina Penttinen
Alfred: Edward Randall Dr. Falke: Matthias Winter Dr. Blind: Jürgen Mutze Adele: Susanne Thielemann Ida:
Sylvia Schramm-Heilfort / Muriel Wenger Frosch: Frank Höhnerbach
Die Handlung: Der Privatier Gabriel von Eisenstein hat vor einiger Zeit seinem Freund, dem Notar
Dr. Falke, nach einem Faschingsball einen bösen Streich gespielt: Betrunken wie Falke war, hat ihn Eisenstein auf dem Nachhauseweg seinem Schicksal überlassen. Falke musste am nächsten Morgen
in seinem Fledermaus-Kostüm den Heimweg antreten, während alle anderen Leute schon wieder zur Arbeit gingen. Nun will sich Falke an Eisenstein rächen und inszeniert eine Revanche, die mit
ihren Irrungen und Wirrungen nicht nur das Gefühlsleben Eisensteins durcheinander bringt. Er lädt Eisenstein auf einen Ball ein und präsentiert ihm dort eine feurige ungarische Gräfin.
Eisenstein tappt prompt in die Falle und erkennt viel zu spät, dass sich hinter der Maske der schönen Ungarin seine eigene Frau verbirgt …
Der Komponist: Johann Strauß
beherrschte im 19. Jahrhundert den Wiener Unterhaltungsmarkt wie kein zweiter. Aus dem Konkurrenzkampf mit seinem Vater, dem Begründer des Wiener Walzers, ging er siegreich hervor und
übernahm nach dem Tod des Vaters sogar dessen Orchester. Er konnte sich bald vor Aufträgen nicht retten und musste seine beiden jüngeren Brüder Josef (der eigentlich Bau- und
Maschineningenieur werden wollte) und Eduard in den musikalischen Familienbetrieb integrieren. Zu den nächtlichen Auftritten in gleich mehreren verschiedenen Wiener Lokalen kamen
Konzerttourneen durch ganz Europa, ja sogar bis in die USA. 1862 heiratete er die Sängerin Jetty Treffz. Sie war es, die ihn dazu überredete, sich als Operettenkomponist auszuprobieren. Nach
einem missglückten ersten Versuch hatte er mit „Indigo“ (1871) und „Karneval in Rom“ (1873) großen Erfolg in Wien. Doch den internationalen Durchbruch schaffte er erst 1874 mit der
„Fledermaus“.
Der Erfolg der „Fledermaus“ Anfangs waren sich die Wiener nicht ganz einig darüber, ob sie die dritte Operette ihres geliebten „Schani“, wie Johann Strauß Sohn
mit dem gehörigen Wiener Schmäh genannt wurde, gut finden sollten oder nicht. In einem Artikel im Wiener Fremdenblatt war zu lesen: „Ein starkes Stück Frivolität muss man freilich in Kauf
nehmen; wenn zum Beispiel ein fremder Mann in Gegenwart der von ihm verehrten Frau den Rock auszieht und sich in den Schlafrock des ausgegangenen Hausherrn wirft, oder wenn ein ordentlicher
Gentleman auf dem Maskenballe dicht an den Busen seiner Dulcinea geschmiegt mit der Uhr ihre Herzschläge abzählt. So finden wir das mehr gemein als pikant.“ Nicht mehr als 50 Aufführungen
brachte man in Wien auf die Bühne, und es bedurfte gewissermaßen des sich schnell einstellenden Erfolgs im Ausland, um den Blick auf die besonderen Qualitäten des Werks zu lenken. Gustav
Mahler machte es übrigens mit seiner Aufführung im Hamburger Stadttheater „hoftheaterfähig“. Inzwischen gilt die „Fledermaus“ als die Operette schlechthin und erfreut sich seit mehr als 130 Jahren ungebrochener Beliebtheit beim Publikum. Der Dirigent Hans von Bülow übrigens meinte dazu: „Die ‚Fledermaus’ ist so klassisch wie der ‚Nibelungenring’ Wagners.“
Das Regieteam: Nach der kurzfristigen Übernahme der Inszenierung „Manon Lescaut“ für den erkrankten Regisseur Dietrich Hilsdorf wird Ansgar Weigner nun zum zweiten Mal in Chemnitz inszenieren. Er studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Von 2004 – 2007 war er als Regieassistent und Abendspielleiter in Wiesbaden engagiert, assistierte Regisseuren wie John Dew, Jakob Peters-Messer, Siegfried Schönbohm und Cesare Lievi, war bei den Produktionen „Johannes-Passion“ und „Don Carlos“ Regiemitarbeiter von Dietrich Hilsdorf und inszenierte selbst „Im Weißen Rössl“ und „Der Vetter aus Dingsda“.
In bewährter Weise werden der Bühnenbildner Dieter Richter und die Kostümbildnerin Renate Schmitzer das Regieteam vervollständigen. Beide waren in dieser Funktion bereits an Dietrich Hilsdorfs, mit dem Theaterpreis DER FAUST ausgezeichneten Inszenierung der Prokofjew-Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ sowie an der Puccini-Oper „Manon Lescaut“ beteiligt.
DVD-Präsentation „Manon Lescaut“: Vor knapp einem Jahr hatte in Chemnitz die Puccini-Oper “Manon Lescaut” in der Regie von Ansgar Weigner (nach dem Konzept von Dietrich
Hilsdorf) und unter der musikalischen Leitung von Frank Beermann in Chemnitz Premiere. Ende September 2008 ist beim renommierten Label ARTHAUS nun eine DVD mit dieser Produktion erschienen,
die von Fachwelt und Publikum gleichermaßen mit Spannung erwartet wird, denn “Manon Lescaut” wurde – mit Astrid Weber in der Hauptpartie - frenetisch gefeiert und es ist die erste
Veröffentlichung dieser Art in Chemnitz. Wir möchten diese DVD im Zusammenhang mit der “Fledermaus”-Premiere um 19.00 Uhr im Foyer des Opernhauses präsentieren. [© Die Theater Chemitz]
www.theater-chemnitz.de
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Zur Inszenierung der Oper Zürich:
Premiere: 29. März 08
Dirigent: Franz Welser-Möst GMD
Inszenierung: Michael Sturminger Bühnenbild: Renate Martin Kostüme: Andreas Donhauser Lichtgestaltung: Jürgen Hoffmann Choreinstudierung:
Ernst Raffelsberger
Rosalinde: Emily Magee Adele: Eva Liebau Orlofsky: Michelle Breedt Ida: Rebeca Olvera Alfred:
Christoph Strehl Eisenstein: Oliver Widmer Frank: Reinhard Mayr Dr. Falke: Gabriel Bermudez Dr. Blind: Martin Zysset Frosch:
Karl Markovics
www.opernhaus.ch
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Die Fledermaus - OperaBreve mit Kammerorchester im OPERNLOFT des Jungen Musiktheaters Hamburg
Premiere: 19. Oktober 07
Fassung und Regie: Dejan Brkic Musikalische Leitung: Eva Bartha Bühne: Anna Bittroff Kostüme:
Firouzeh Khorram Zadeh Esfahani und Marina Kahnke Musikalische Einrichtung für Kammerorchester: Markus Bruker
Besetzung:
Wilhelm Adam, Veronika Fried, Jennifer Rödel, Alexander Schattenberg
Der mit dem und die mit wem?… Und an allem ist nur der Champagner schuld? In einer Operette lassen wir uns einiges
weismachen, aber diese "Fledermaus" treibt es wirklich toll! Das Flattertier ist eigentlich ein Falke, Dr. Falke, der von seinem Freund Eisenstein merklich angetrunken im
Fledermaus-Kostüm auf die Straße gesetzt wurde. Solch Streich schreit nach Rache! Die der Fledermaus ist süß: Eisenstein wird auf dem Fest des Prinzen Orlofsky zum Fremdgehen angestiftet -
und zwar mit seiner eigenen Ehefrau Rosalinde, die sich als ungarische Gräfin verkleidet hat. Alle Täuschungen enden im Gefängnis mit dem hinreißenden Finale "Champagner hat's
verschuldet, la la la la la la..."
In dieser "Fledermaus" läuft einiges anders und manches aus dem Ruder. In fröhlicher Untergangsstimmung weihen die Figuren dieser
OperaBreve in die Raffinessen der "Kaiserin der Operette" ein. In 90 Minuten spielen sie die Geschichte um Dr. Falke, die Eisensteins und deren Stubenmädchen Adele - eine
Geschichte, die fast täglich und fast überall geschehen kann...
Die grandiose Musik von Johann Strauß begeistert auch in der kammermusikalischen Fassung. Das Junge Musiktheater Hamburg
hat bereits zwei Inszenierungen der "Fledermaus" erarbeitet. Diese Kurz-Version führt auf humorvolle Weise in das Werk ein und macht Lust auf das Ganze - oder auch einfach nur auf
Champagner. [© Junges Musiktheater Hamburg]
www.jungesmusiktheater.de
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Zur Neueinstudierung der Volksoper Wien:
Premiere: 29. Dezember 06 Weitere Vorstellungen:
31. Dezember 06 (13.30 Uhr und 19.00 Uhr); 1., 5., 19. Januar; 7., 15. Februar; 3., 7., 16., 22., 27. März; 20., 27. April; 3., 11., 15. Mai; 26. Juni 07
Musikalische Leitung:
Leopold Hager Szenische Neueinstudierung: Heinz Zednik
Besetzung:
Rosalinde: Alexandra Reinprecht / Kristiane Kaiser / Edith Lienbacher Adele:
Natalie Karl / Daniela Fally Ida: Ulrike Beimpold / Johanna Arrouas Prinz Orlofsky: Eva Maria Marold / Andrea Bönig / Elisabeth Kulman Gabriel von Eisenstein:
Sebastian Holecek / Sebastian Reinthaller Dr. Falke: Mathias Hausmann / Daniel Schmutzhard Alfred: Daniel Behle / Adrian Cave / Mehrzad Montazeri Frank:
Carlo Hartmann / Josef Forstner / Josef Luftensteiner Dr. Blind: Gernot Kranner / Christian Drescher Frosch: Branko Samarovski
Rechtzeitig zum Jahreswechsel wird
Heinz Zednik den Klassiker des Volksopern Repertoires „entstauben“. Seine szenische Neueinstudierung der „Fledermaus“ in neuer, junger Besetzung frischt eine 30 Jahre alte klassische
Inszenierung wieder auf. Als Prinz Orlofsky lädt Eva Maria Marold sich Gäste ein, Alexandra Reinprecht singt erstmals die Rosalinde, Sebastian Holecek den Eisenstein, Mathias Hausmann den
Falke.
www.volksoper.at
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Zur Inszenierung des Theater Basel:
Premiere: 3. Oktober 04
DIE BERÜHMTESTE ALLER OPERETTEN
Nach dem grossen Erfolg ihrer Inszenierung von "Amphitryon" in der letzten Spielzeit bringt die gebürtige Baslerin Barbara Frey zum ersten Mal ein musikalisches Werk, die
berühmteste aller Operetten, auf die Bühne: " Die Fledermaus" von Johann Strauss.
Wer würde nicht gerne ab und an dem Alltag entfliehen, alle Ehe- und Finanzprobleme hinter
sich lassen und ohne Rücksicht auf gesellschaftliches Ansehen einmal wieder so richtig feiern! Am besten auch gleich noch in einer anderen Rolle als der, die man im normalen Leben spielt...
Doch unter der walzerselig-amüsanten Oberfläche verbergen sich auch nicht immer angenehme Wahrheiten über das Zusammenleben von uns Menschen - was wir uns gegenseitig antun, wie wir
uns auf Kosten anderer amüsieren, uns gegenseitig blossstellen und uns am Ende - fast als wäre nichts gewesen - wieder miteinander versöhnen. Eine doppelbödige Komödie von höchster
musikalischer Qualität.
Musikalische Leitung: Wolfgang Bozic Regie: Barbara Frey Kostüme: Anke Grot Bühne: Bettina Meyer Licht:
Hermann Münzer Video: Bert Zander Chorleitung: Henryk Polus Dramaturgie: Beate Breidenbach Studienleitung: Rainer Altorfer
Musikalische Assistenz: Lutz Rademacher Korrepetition: Lutz Rademacher Leonid Maximov Regieassistenz: Frauke Meyer Bühnenbildassistenz: Barbro Hartmann
Kostümassistenz: Silvana Ciafardini Inspizienz: Jean Pierre Bitterli Beleuchtungsinspizienz: Claudia Christ
Besetzung:
Gabriel von Eisenstein: Thomas J. Mayer Rosalinde: Ursula Füri-Bernhard Alfred: Claude Pia Dr. Falke: Björn Waag Prinz Orlofsky: Rita Ahonen
Frank: Andrew Murphy Adele: Catherine Swanson Dr. Blind: Karl-Heinz Brandt Ida: Catherine Stoyan Frosch: Michael Goldberg
Chor des Theater Basel Sinfonieorchester Basel
www.theater-basel.ch
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