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Operette: Die Dubarry

Die Dubarry
Operette in neun Bilder

Von: Carl Millöcker

Uraufführung: 1879

In der Saison 2005/06 wurde “Die Dubarry” neu inszniert in:

München, Staatstheater am Gärtnerplatz
(Premiere 12. Februar 06)


Die Dubarry
Staatstheater am Gärtnerplatz, München
Gunter Sonneson (Herzog von Lauzun), Gisela Ehrensperger (Marschallin von Luxembourg) und Hans Kitzbichler (Prinz von Soubise)
Foto: Ida Zenna

Zur Inszenierung des Staatstheater am Gärtnerplatz:

Version von Theo Mackeben

Premiere:
12. Februar 06
Einführungsmatine: 29. Januar 2006, 11 Uhr
Weitere Aufführungen:
14. / 18. / 22. / 28. Februar, 2. / 12. / 15. März, 26. April, 24. Mai und 10 . Juli 06

Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz
Inszenierung: Valentina Simeonova
Bühnenbild: Anne Marie Legenstein
Kostüme: Elisabeth Gressel

Besetzung:

König Ludwig XV.: Dirk Lohr
Herzog von Choiseul: Fritz Graas
Marquis de Brissac: Daniel Prohaska, Adam Sanchez
Marschallin von Luxembourg: Gisela Ehrensperger
Graf Dubarry: Torsten Frisch, Robert Merwald
Marie Jeanne Beçu: Marianne Larsen, Ruth Ingeborg Ohlmann
Margot: Talia Or, Olivia Pop
René Lavallery: Maler Volker Bengl, Michael Suttner
Madame Labille: Susanne Heyng
Lebelle, Leibdiener: Peter Petrov
Marianne Verrières: Rotraut Arnold
Claude Verrières: Ulrike Dostal
Herzog von Lauzun: Gunter Sonneson
Radix von Saint-Foix: Gerd Lohmeyer, Dieter Kettenbach
Prinz von Soubise: Hans Kitzbichler
Pierre, Renés Freund: Michael Halder
Baron Chamard: Franz Garlik
zwei Schauspieler: Stefanie Dietrich und Christian Baumann
(Doppelbesetzung in alphabetischer Reihenfolge)


Handlung:

Die junge und schöne Jeanne arbeitet im renommierten Pariser Hutsalon von Madame Labille. Auch wenn sie hier die Bekanntschaft von vornehmen Herren aus der Gesellschaft macht, die am Hofe Ludwigs XV. verkehren, verliebt sie sich in den armen Maler René. Doch bald schon muß sie sich eingestehen, daß ihr das einfache Leben mit einem Künstler nicht reicht und sie nach mehr strebt. Ein Streit zwischen den beiden beendet ihre Beziehung. Jeanne verläßt also die gemeinsame Wohnung und nimmt eine Stellung als Sängerin im berühmt-berüchtigten Herren-Salon der Schwestern Verrières an. Was sie noch nicht weiß, ist, daß Graf Dubarry eine Intrige plant. Er will Jeanne für seine Zwecke einspannen: Sie soll die neue Maîtresse Ludwigs XV. werden und ihm damit die Türen nach Versailles öffnen. Als er sie schließlich aus einer unangenehmen Situation im Salon der Schwestern Verrières rettet, nimmt sie seinen Vorschlag an, heiratet den Bruder des Grafen zum Schein und unterzieht sich Lektionen der Etikette, um am Hof bestehen zu können. Sie arrangiert sich mit dem Gedanken, Ludwigs Geliebte zu werden. Dubarry hat inzwischen ein Bild von Jeanne, das René malte, gekauft und es dem König zukommen lassen. Dieser ist auf die unbekannte Schöne neugierig geworden und schickt seinen Leibdiener Lebelle zu einem Empfang der Marschallin von Luxembourg, um Jeanne dort abzuholen und zu einem persönlichen Diner mit ihm zu begleiten. Sie überzeugt den König nicht durch ihre Schönheit, ihre Etikette oder ihre Intelligenz, es ist vielmehr ihre Ehrlichkeit, Offenheit und Aufrichtigkeit, die ihn verblüfft und ihm imponiert. Sie hat es geschafft: Der König verliebt sich in sie. Als Jeannes größter Widersacher Minister Choiseul eine Verschwörung gegen sie plant, gelingt es ihr sogar, die Situation dazu zu nutzen, die Karten neu zu mischen und anstatt ein Opfer der Intrigen zu werden, dem König ihre Liebe und Treue ohne jeglichen Zweifel zu beweisen. Sie ist am Ziel angelangt und kann ihr Lebensmotto endlich einlösen, denn »sie schenkt ihr Herz nur einem Mann, dem sie in Liebe gut sein kann«
[ Text: Staatstheater am Gärtnerplatz]

www.staatstheater-am-gaertnerplatz.de (externer Link)

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