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Zur Inszenierung der Oper Halle:
Premiere: 26. Januar 06
Musikalische Leitung:
Klaus Weise Inszenierung und Bühne: Fred Berndt Kostüme: Barbara Krott Choreinstudierung: Jens Petereit
Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg:
Romelia Lichtenstein Der Baron Ochs auf Lerchenau: Jens Larsen Octavian, genannt Quinquin, ein junger Herr aus großem Hause: Maria Riccarda Wesseling
Herr von Faninal: Raimund Nolte Sophie, seine Tochter: Evgenia Grekova Jungfer Marianne Leitmetzerin, die Duenna: Anke Berndt Valzacchi, ein Intrigant:
Ks. Nils Giesecke Annina, seine Begleiterin: Mária Petrasovská Ein Polizeikommissar: Ks. Jürgen Trekel Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin:
Youri Svatenko Der Haushofmeister bei Faninal: Ks. Hans-Jürgen Wachsmuth Ein Notar: Maik Gruchenberg Ein Wirt: Rainer Stoß Ein Sänger:
Nicholas Sales Drei adelige Waisen: Stephanie Clasemann , Katrin Göltz , Christina Koch Eine Modistin: Mona Deibele Ein Tierhändler:
Ks. Hans-Jürgen Wachsmuth Vier Lakaien der Feldmarschallin: Robert Bily , Frank Kaufmann , Andreas Guhlmann , Hwa Young Chun Vier Kellner:
Youri Svatenko , Michael Mehnert , Peter Zenner , Matthias Schulze Leopold: Matthias Hüstebeck Ein Friseur: Mario Ansinn Hausknecht:
Jürg Decker
www.oper-halle.de
Zur Inszenierung der Komischen Oper Berlin:
Premiere: Sonntag, 2. April 2006
weitere Aufführungen in der Spielzeit: 8./16./22./30. April, 10./21. Mai 2006, jeweils 19:00 Uhr
Einführungsmatinee: 19. März 2006, 12:00 Uhr mit Kirill Petrenko, Solisten und dem Regieteam
Musikalische Leitung:
Kirill Petrenko Inszenierung: Andreas Homoki Bühnenbild: Frank Philipp Schlößmann Kostüme: Gideon Davey Dramaturgie: Antje Kaiser Chöre:
Robert Heimann Kinderchor: Christoph Rosiny Licht : Franck Evin
Besetzung: Feldmarschallin von Werdenberg: Geraldine McGreevy
Baron Ochs auf Lerchenau: Jens Larsen Octavian: Stella Doufexis Herr von Faninal: Klaus Kuttler Sophie: Brigitte Geller Marianne Leitmetzerin:
Miriam Meyer Valzacchi: Christoph Späth Annina: Caren van Oijen Polizeikommissar: Tobias Hagge Haushofmeister: Thomas Ebenstein/Peter Renz
Notar: Hans-Martin Nau Wirt: Stephan Spiewok Sänger: Timothy Richards Modistin: Karen Rettinghaus
Die Chorsolisten und der Kinderchor der Komischen Oper Berlin, das Orchester der Komischen Oper Berlin.
Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal schufen 1911 mit dem Rosenkavalier eine
Spieloper »aus dem Geiste Mozarts« und sie wurde im 20. Jahrhundert populär wie kaum ein anderes Stück für das Musiktheater. Die Oper beschreibt mit Wehmut und Leichtigkeit den Glanz einer
vergangenen Zeit, die ein fiktives Rokoko vom Ende der großen Monarchien her betrachtet. Zu spüren sind bereits die Schatten des Ersten Weltkrieges und der Zusammenbruch der Fundamente einer
scheinbar heilen Welt. Beide Autoren vollzogen mit dem Rosenkavalier eine deutliche Stilwende. Zum einen erfolgte dies mit der inhaltlichen Abkehr von den großen, mythischen Tragödien
hin zu einer Realistik des Alltags, die gerade durch das Gewand der Komödie scharfe Eindringlichkeit erhielt. Musikalisch folgte der Überladenheit von Strauss’ vorausgegangenen Opern Salome und Elektra nun
ein durchsichtigerer Stil mittels der Wiederbelebung der klassischen Formensprache und einer neuen Anwendung der musikalischen Techniken von Synthese und Zitat durch den Komponisten.
Generalmusikdirektor Kirill Petrenko und Chefregisseur Andreas Homoki sehen diese subtile Beziehungskomödie als ein Kammerspiel mit großem Orchester, dessen Strukturen aufgrund der
feinsinnigen Instrumentierung und der Dramaturgie eines Konversationsstückes transparent und filigran sind. Darum sieht das Team der Neuproduktion an der Komischen Oper Berlin vom
Rezeptionsklischee der gerade diese Oper immer wieder betreffenden kulinarischen Opulenz im Graben und auf der Bühne ab und spürt den ursprünglichen Intentionen der Autoren nach. Bühne und
Zuschauerraum der Komischen Oper erscheinen ideal dafür, mit einer modernen und luziden Interpretation des Rosenkavaliers zeitgenössisches Musiktheater zu machen.
Der Rosenkavalier
Handlung … Ein imaginäres Wien zur Regierungszeit der Kaiserin Maria Theresia: Die Feldmarschallin Fürstin von Werdenberg unterhält eine diskrete Liebschaft
mit dem viel jüngeren Octavian. Baron Ochs auf Lerchenau, ein Landadliger, der die Frauen und das gute Leben liebt, dem aber das Geld knapp geworden ist, kommt nach Wien und bittet um die
Hilfe der Fürstin. Er möchte Sophie, die Tochter des reichen Bürgers Faninal ehelichen, um seine Kasse zu sanieren. Octavian wird von der Fürstin ausersehen, im Hause Faninal für Baron Ochs
als Brautwerber aufzutreten und Sophie die silberne Rose zu überreichen. Dabei aber verlieben sich die beiden jungen Leute ineinander. Die unerwartete Wendung führt zum Skandal. Aber Octavian
und Sophie nehmen ihr Schicksal in die Hand. Im Bunde mit der Marschallin stellen sie Baron Ochs als Schürzenjäger bloß und geben ihn der öffentlichen Lächerlichkeit preis. Die Marschallin
schickt Ochs auf sein Landgut zurück. Sie selbst verzichtet auf Octavian, und Sophie bekommt ihren Rosenkavalier.
Wirkungsgeschichte der Oper … Die Oper entstand zwischen
1908 und 1910, wenige Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Die sensationell erfolgreiche Uraufführung 1911 in Dresden wurde zu einem Meilenstein des Musiktheaters des 20. Jahrhunderts.
Ihre Rosenkavalier-Geschichte – die ursprünglich Ochs auf Lerchenau hieß – ist eine erfundene Parabel, mit der sich Hofmannsthal und Strauss zum gesellschaftlichen Klima ihrer
eigenen Epoche ins Verhältnis setzten. In der musikdramatischen Brillanz des Rosenkavaliers spiegelt sich nicht nur der Glanz der Abendröte spätbürgerlicher Kultur, sondern es ist auch
zugleich der kommende Zerfall bürgerlicher Werte vorausgreifend von den Autoren erspürt und künstlerisch gestaltet. In der Intention der Autoren lag durchaus die Restauration eines verklärten
Rückblicks, sodass die Rezeption des Rosenkavaliers zwischen den Weltkriegen und bis in die Sechziger Jahre in einer ästhetischen Fixierung auf geschichtliche Nostalgie verharrte –
durch die lange für vorbildhaft geltenden Uraufführungs-Dekorationen Alfred Rollers und zum Teil auf Strauss’ eigenes Betreiben hin, das dem Erfolg des Werkes auf den Weltbühnen galt. Die
durchwegs kraftvollen Figuren dieser Musikkomödie weisen jedoch für alle Zukunft über sich hinaus, erspürten die Autoren doch einen tiefgreifenden Zeitenwandel und gestalteten beispielhaft
die Problematik eines gesellschaftlichen Epochenwechsels. Strauss selbst beschrieb sehr genau, auf welchen Figuren und in welcher Weise für ihn das Hauptgewicht lag: »So muss die Marschallin
eine junge schöne Frau von höchstens 32 Jahren sein, die sich bei schlechter Laune einmal dem 17-jährigen Octavian gegenüber als alte Frau vorkommt, aber keineswegs Davids Magdalena ist, die
übrigens auch oft zu alt gespielt wird. Octavian ist weder der erste noch der letzte Liebhaber der schönen Marschallin, die auch ihren ersten Aktschluss durchaus nicht sentimental als
tragischen Abschied fürs Leben spielen darf. Die missverstandenste Figur ist Ochs: kein ordinäres Ungeheuer, sondern eine ländliche Don-Juan-Schönheit von etwa 35 Jahren, immerhin Edelmann,
wenn auch etwas verbauert – äußerlich immerhin so präsentabel, dass ihn Faninal nicht auf den ersten Blick ablehnt.« Aus den Wirren und Intrigen des Rosenkavaliers gehen scheinbar die
»jungen Leut’« und der reiche nüchterne Faninal als Sieger hervor. Im geschichtlichen Kontext des Beginns des 21. Jahrhunderts treten heute jedoch die vitale Kraft und reife Lebendigkeit
einer Marschallin oder eines Ochs eindringlicher hervor – nicht als vermeintliche Vertreter der »guten, alten Zeit«, sondern als Figuren, die noch nach einer komplexen Reflektion des Daseins
fragen.
Werk … In einer hellsichtigen Analyse des Opernwerkes von Richard Strauss schreibt der Musikwissenschaftler Gerd Rienäcker: »Strauss’ Theater thematisiert den
Abschied und liefert sich ihm zugleich aus. Dies ist das eigentliche Motiv, der Kern des fortschreitenden Conservare, dem ja Ausbrüche untermischt bleiben bis in die enddreißiger Jahre.
Solcher Abschied hat epochalen Zuschnitt, muss ernstgenommen werden, denn er umgreift noch das Heute, ist zuhause inmitten der Umbrüche, wo immer ihre Zeitgenossen stehen – kein Fortschritt
ohne Abschied.« Die umjubelte, geradezu selber epochemachende Uraufführung des Rosenkavaliers im Königlichen Opernhaus Dresden unter Ernst von Schuch 1911 wurde der Höhepunkt einer
einmalig fruchtbaren Zusammenarbeit von Komponist und Textdichter. Sie hatte 1906 mit der Vertonung von Hofmannsthals Elektra begonnen, und etwa ab 1908 legte Hofmannsthal Strauss Pläne für
eine Komödie in vier Akten vor. Beide Autoren dachten dabei explizit an das Vorbild Mozarts, und Strauss äußerte schon nach der Elektra-Premiere gegenüber Journalisten: »Das nächste mal
schreibe ich eine Mozart-Oper.« Als Strauss den ersten Akt des Librettos in Händen hielt, war er »einfach entzückt. Es ist wirklich über alle Maßen reizend, so fein, vielleicht ein bisschen
zu fein für den großen Haufen, aber das tut nichts. Sie sind ein Prachtkerl.« Zehn Tage später schreibt er seinem Textdichter: »Ich komponiere alles mit Haut und Haar«. Hatte Strauss beim
1. Akt mit großer Begeisterung und ohne Änderungen alles vertont, sich sogar noch zusätzliche Texte erbeten, so nahm er in der Folge beim 2. und 3. Akt entscheidenden Anteil an der
Handlungsführung, während der Dichter »dankbar für sein energisches Eingreifen« war. Hofmannsthals feingeistiger Geschmack und sein Texttalent treffen zusammen mit Strauss’ musikalischer
Meisterschaft und dessen untrüglichem Gespür für Bühnenwirksamkeit. Für die endgültige Änderung des Titels von Ochs auf Rosenkavalier wieder überstimmte der Dichter den Komponisten.
Hofmannsthal beschrieb später seine Grundabsicht, »ein halb imaginäres, halb reales Ganzes entstehen zu lassen« mittels des im Stück fixierten theresianischen Wiens »mit der immer gefühlten
Nähe des Volkselementes«, die unmerklich hinübergleitet in die Zeitgenossenschaft und spätbürgerliches Ambiente. Strauss blieb trotz des formalen Mozart-Vorbildes, welchem die Transparenz der
Partitur geschuldet ist, dennoch dem epischen Wagner- Orchester und der Leitmotivik treu. Als zentrales innovatives Element zitiert er den Walzer als wiederkehrende Metapher für Ambivalenz.
Der Rosenkavalier ist ein Meisterwerk trotz intentionaler Reibungen und Divergenzen der Autoren, ein Werk über Zerfall und Ausblick, Vergänglichkeit und Wiedergeburt; er ist eine glänzende
Komödie und doch voller unerwartet tiefer, überraschend genau formulierter Einblicke seitens der Autoren auf gesellschaftliche Veränderungen.
Inszenierungsansatz … Die
Neuinszenierung von Chefregisseur Andreas Homoki an der Komischen Oper Berlin orientiert sich bewusst an der von den Autoren geforderten theatralischen Transparenz. Sie zeigt Feldmarschallin
und Baron Ochs, Sophie und Octavian als gleichnishafte Vertreter eines Epochenwechsels in einer Art Zeitreise bis in unsere Gegenwart hinein. Die Inszenierung setzt im Rahmen einer
modernen Ästhetik auf klare Erzählweise, auf die Beachtung der eigenen Gesetze der musikalischen Komödie und sie bleibt im Blick auf die soziale Sphäre ihrer Figuren detailgenau. Im Zentrum
der Konzeption steht die Marschallin von Geraldine McGreevy als eine in der Gegenwart verwurzelte Frau, deren Reflektionen über ständische Machtkämpfe und Intrigen hinaus zutiefst menschliche
Fragen berühren und zugleich stets bodenständig bleiben. Ihr vitales Pendant ist Baron Ochs, verkörpert von Jens Larsen, der unversehrt aus dem Wiener Abenteuer entkommt, wenngleich sein
»Verschwinden« aus der sich wandelnden Gesellschaft am Ende einen Verlust markiert. Andreas Homoki, der das Stück bereits 1999 mit großem Erfolg am Theater Basel inszenierte, spürt in
einer völlig erneuerten Version der subtilen Zeitbezogenheit des Werkes nach. In einem schlichten und zugleich variablen Bühnenraum, der mit Moderne und Historie zitathaft spielerisch umgeht,
nimmt die Inszenierung die im Stück präsente Form des Kammerspiels ernst und berücksichtigt in erster Linie die seitens Komponist und Librettist angelegte Intimität. Sie befreit die Reize des
Stückes von jeglicher Überladenheit und trägt der Detailverliebtheit der Vorgänge mit kleinen Gesten und einem kunstvoll komplexen Beziehungsgefüge Rechnung.
[Text:
Antje Kaiser, stückführende Dramaturgin der Komischen Oper Berlin]
Andreas Homoki (Chefregisseur und Intendant) Warum machen wir eigentlich Musiktheater? Ganz einfach,
weil es die intensivste und aufregendste Form ist, sich künstlerisch mit unseren Träumen, Ängsten, Leidenschaften, Konflikten, kurz: mit den Bedingungen unserer menschlichen Existenz
auseinanderzusetzen. Folglich muss es bei der Interpretation von Stücken – historischen wie zeitgenössischen – vor allem um eines gehen: die zeitlosen Kernaussagen ihrer Autoren wieder
freizulegen und in eine Form zu bringen, in der sie für Menschen von heute lesbar sind.
Kurzbiografie … Seit der Spielzeit 2002/03 ist Andreas Homoki als Nachfolger von Harry
Kupfer Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin. Vor seinem Amtsantritt inszeniert er hier schon Falstaff (1996), Die Liebe zu drei Orangen (1998) und Die lustige Witwe (2000). 2002 wird
die Spielzeit mit Die verkaufte Braut eröffnet, einer Koproduktion mit dem Teatro Comunale di Bologna, im November 2002 folgt Eine florentinische Tragödie/Der Zwerg von Alexander von
Zemlinsky, eine Koproduktion mit dem Théâtre de la Monnaie, Brüssel, und 2003 Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán. Seit der Spielzeit 2004/05 ist er Intendant der Komischen Oper Berlin.
Der aus einer Musikerfamilie stammende Andreas Homoki studiert an der Hochschule der Künste in Berlin. Schon während seines Studiums hospitiert er bei Harry Kupfer an der Komischen Oper
Berlin und assistiert ihm später bei verschiedenen Gastinszenierungen, unter anderem bei den Salzburger Festspielen. Das erste feste Engagement führt Andreas Homoki 1987 an die Kölner Oper,
wo er bis 1993 als Regieassistent und Abendspielleiter tätig ist. In den Jahren 1988 bis 1992 ist er außerdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule
Köln. Hier folgen erste eigene Inszenierungen. Im Herbst 1992 erfolgt in Genf der internationale Durchbruch mit seiner Deutung der Frau ohne Schatten. Die Inszenierung, die später auch am
Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wird, erhält 1994 den französischen Kritikerpreis. Ab 1993 ist Andreas Homoki als freier Opernregisseur tätig. In seiner Werkliste finden sich u. a. Die
Frau ohne Schatten, Orfeo (Genf, Barcelona), Das Schloss von Aribert Reimann und Aida (Hannover), Der Wildschütz, Der Freischütz, Die Zauberflöte (Köln), Rigoletto (Hamburg), Idomeneo,
Arabella und Manon Lescaut (München, Staatsoper), La Traviata, Macbeth (Leipzig), Elektra, Der Rosenkavalier und Verdis Requiem (Basel), Hänsel und Gretel (Deutsche Oper Berlin) sowie Carmen,
Capriccio, Lulu (Amsterdam). Seine erste Sprechtheaterregie liefert er 2000 in Basel mit Antigone von Sophokles. Andreas Homoki inszeniert 2004 Tannhäuser am Théâtre Châtelet in Paris,
Roméo et Juliette und Königskinder (2005) an der Bayerischen Staatsoper in München und Turandot in der Semperoper Dresden. Inszenierungen an der Komischen Oper Berlin: Die Csárdásfürstin,
Die lustige Witwe, Jewgeni Onegin, Die Liebe zu den drei Orangen, Der Rosenkavalier sowie in Planung: Der goldene Hahn (ab 28. Mai 06).
Kirill Petrenko (Generalmusikdirektor)
Bei Festivals, an Opernhäusern und bei Orchestern, die zu den größten Namen in der Musikwelt gehören, hat er innerhalb kürzester Zeit Konzerte geleitet und Produktionen einstudiert, alles
neben einem dichten Pensum an seinem eigenen Haus: Kirill Petrenko. Die Salzburger Festspiele, die Bayerische Staatsoper, die Semperoper Dresden, die Oper Frankfurt, das Teatro del Liceu
Barcelona, die Opéra de Paris, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Metropolitan Oper New York, das Cleveland Orchestra sind nur einige der Stationen, die er mit Anfang dreißig
absolviert hat – als Dirigent, dessen Namen vor fünf Jahren kaum Insidern ein Begriff war. Termine in Genua und Florenz, eine längerfristige Kooperation mit Peter Stein an der Opéra de Lyon
und das lange geplante Konzert mit den Berliner Philharmonikern folgen in der vor uns liegenden Saison.
Kurzbiografie … Seit der Spielzeit 2002/03 ist Kirill Petrenko
Generalmusikdirektor an der Komischen Oper Berlin. Hier hat er neben einer großen Zahl an Repertoirevorstellungen und Sinfoniekonzerten die Premieren Die verkaufte Braut, Don Giovanni, Peter
Grimes, Jenufa, Die Entführung aus dem Serail und Die Hochzeit des Figaro einstudiert. Kirill Petrenko wird im westsibirischen Omsk geboren. Sein Musikstudium, das er in Feldkirch beginnt
und an der Musikuniversität in Wien u. a. bei Prof. Uroš Lajovic mit Auszeichnung absolviert, ergänzt er durch diverse Meisterkurse und Assistenzen bei Myung-Whun Chung, Edward Downes, Peter
Eötvös und Semyon Bychkov sowie durch erfolgreiche Wettbewerbsteilnahmen wie beim Dirigierwettbewerb »Antonio Pedrotti« in Trentino. Sein Operndebüt gibt Kirill Petrenko 1995 mit Brittens
We Make An Opera in Vorarlberg; von 1997 bis 1999 ist er als Kapellmeister an der Wiener Volksoper engagiert. Von 1999 bis 2002 ist Kirill Petrenko Generalmusikdirektor des Meininger
Theaters, wo er mit Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk debütiert und u. a. die aufsehenerregende Produktion von Wagners Ring des Nibelungen, die an vier aufeinanderfolgenden Abenden
Premiere hatte (Inszenierung Christine Mielitz, Bühnenbild Alfred Hrdlicka), zahlreiche Sinfoniekonzerte, Der Rosenkavalier, Rigoletto, Die verkaufte Braut, LaTraviata und Peter Grimes leitet.
Kirill Petrenko dirigiert bislang u. a. Vorstellungen an der Semperoper Dresden (Lady Macbeth von Mzensk, Die Walküre), beim Maggio Musicale in Florenz, am Teatre del Liceu in Barcelona
(mit Pique Dame), an der Opéra Bastille in Paris (Don Giovanni), am Royal Opera House Covent Garden in London (Madame Butterfly), an der Bayerischen Staatsoper München (Pique Dame), an der
Metropolitan Opera in New York (Die lustige Witwe), beim Festival Klangbogen in Wien (Dalibor), an der Wiener Staatsoper (Die Zauberflöte, Rigoletto), an der Oper Frankfurt
(Chowanschtschina)und Ariadne auf Naxos an der Met. Im Frühsommer 2006 wird er am Royal Opera House Covent Garden, London Arnold Schönbergs Erwartung und Béla Bartók´s Herzog Blaubarts
Burg dirigieren.
Frank Philipp Schlößmann (Bühnenbild) Der Bühnenbildner stammt aus Bad König im Odenwald. Er studierte von 1985 bis 1989 am Salzburger Mozarteum Bühnen-
und Kostümgestaltung. Seit 1991 ist er freischaffend tätig. Mit den Regisseuren Andreas Homoki, Olivier Tambosi, Harry Kupfer und Philipp Himmelmann arbeitet er an zahlreichen internationalen
Opernhäusern, wie: Amsterdam, Chicago, New York, Basel, London, Köln, Dresden, München und den drei Berliner Opern. Für die Komische Oper Berlin entwarf er die Bühnenbilder zu Bernada Albas
Haus, Falstqff, Die Liebe zu drei Orangen, Die verkaufte Braut, The Turn ofthe Screw und Der Rosenkavalier.
Gideon Davey (Kostüm) Gideon Davey arbeitet für Theater, Film und
Fernsehen. So entwarf er u. a. Bühne und Kostüme für Don Giovanni an der Oper Köln, für die Oper Powder Her Face im Almeida Theätre in London sowie die Kostüme für Der Zigeunerbaron und Faust
an der Wiener Volksoper (alle in der Inszenierung von David Alden), Macbeth und Pelleas et Melisande an der City of Birmingham Touring Opera, Don Pasquale in Maastricht, The Banquet in Genua
und Rom, für Giasone beim Spoleto Festival und für Le nozze di Figaro in einer BBC-Fernsehfassung. Außerdem entwarf er die Kostüme für eine szenischen Produktion der Winterreise mit lan
Bostridge. Auch war er Poduktionsdesigner des Feature-Films Die neun Leben des Tomas Katz. Seine erste Arbeit an der Komischen Oper Berlin war die Ausstattung für David Aldens
Alcina-Inszenierung. In der Spielzeit 2005/06 kam die Produktion Der Rosenkavalier heraus (Regie: Andreas Homoki), für die er die Kostüme entworfen hat.
Franck Evin
(Lichtgestaltung) Franck Evin wurde in Nantes/Frankreich geboren. Er erhielt 1983/84 ein Stipendium des französischen Kultusministeriums und wurde Assistent des Beleuchtungschefs an der
Opera de Lyon. Hier arbeitete er u. a. mit Ken Russell und Bob Wilson zusammen. Seit 1986 ist er regelmäßig im Düsseldorfer Schauspielhaus, in Nantes, Straßburg, Montpellier, Paris, Caen,
Lyon, Bochum, Wien, Los Angeles, Bonn und Brüssel tätig. Ebenso arbeitete er in den letzten Jahren an den Opernhäusern von Oslo, Amsterdam, Stockholm, Tokio, an der Staatsoper München und der
Opera de la Bastille, Paris, sowie an der Scala di Milano. Seit der Spielzeit 1995/96 ist er Künstlerischer Leiter des Beleuchtungswesens der Komischen Oper Berlin und ist hier u. a. für das
Lichtdesign in Die Liebe zu drei Orangen, Don Giovanni, Die Csärdäsfürstin, Alcina, Die Entführung aus dem Serail, Lady Macbeth von Mzensk, Die Hochzeit des Figaro, Jewgeni Onegin, Cosifan
tutte und Orest verantwortlich. Im März 2006 erhielt er den »Opus — Deutscher Teatherpreis 2006« in der Kategorie Lichtdesign für Cosifan tutte.
Robert Heimann (Chöre) 1968
in Düsseldorf geboren, studierte Robert Heimann zunächst Schulmusik, Germanistik und Pädagogik sowie Chorleitung an der Musikhochschule und der Universität Köln. Anschließend absolvierte er
ein Kapellmeisterstudium bei Prof. Klaus Arp an der Musikhochschule Mannheim. Wichtige Inipulse erhielt er durch die Zusammenarbeit mit Helmuth Rilling. Den vielseitigen Musiker führte
eine Dirigierassistenz 1999 zur Opera Company of Philadelphia/USA und ein Stipendium zum Oregon Bach Festival im Sommer 2000 nach Eugene/USA. Robert Heimann war u. a. Assistent des
Chordirektors an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Mit der Spielzeit 2005/06 ist er zum Chordirektor der Komischen Oper Berlin ernannt worden.
Ensemble
Geraldine McGreevy (Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg) Geraldine McGreevy ist Gewinnerin des Kathleen Ferner Awards
1996. Sie studierte Musik an der University of Birmingham und an der Royal Academy of Music. Später wurde sie Mitglied der Royal Academy ofMusic aufgenommen. Sie führte ihr Studium am
National Opera Studio, von der English National Opera gesponsert, fort. Zur Zeit studiert sie bei Richard Smart. Kammermusikalisch trat McGreevy in der Wigmore Hall, dem St. John's Smith
Square, dem KlavierFest Ruhr mit Graham Johnson und bei dem Edinburgh Festival mit Julius Drake auf. Geraldine McGreevy sang die Donna Anna und Mistress Page Sir John in Love in der
British Youth Opera und die Fiordiligi in Cosifan tutte unter Sir Collin Davis an der Royal Academy ofMusic. Sie debütierte an der Welsh National Opera als Erste Dame in Die Zauberßöte,
woraufhin Auftritte als Miss Jessel (Turn ofthe Screw), Micaela (Carmen), Gräfin (Le nozze dl Figaro) und Viteüia (La clemenza di Tito) folgten. Außerdem sang McGreevy die Fiordiligi für
die Opera Zuid, den Frauenchor (The Rape ofLucretia) und Vitella (La clemenza di Tito) auf dem Edinburgh Festival. Als Alice Ford (Falstaff) debütierte sie 2001 beim Aix-en-Provence Festival,
und trat im Theatre des Champs Elysees und im Royal Opera House, Covent Garden, in Parsifal unter der Leitung von Sir Simon Rattle auf. Zuletzt debütierte McGreevy an der Oper Frankfurt
als Ellen Orford, im Theatre la Monnaie Brüssel als Ghita (Der Zwerg). Außerdem kehrte sie in den Rollen Rosalinde (Die Fledermaus), Donna Anna, Gräfin (Le nozze di Figaro) und Blumenmädchen
(Parsifal) an die Welsh National Opera zurück. Die Rolle der Alcina sang Geraldine McGreevy 2002 an der Wigmore Hall einmal konzertant. An der Komischen Oper Berlin sang Geraldine McGreevy
seit der Spielzeit 2004/05 u. a. die Marie in Wozzeck, die Partie der Alcina in der gleichnamigen Oper von G. F. Händel und die Marschallin in Der Rosenkavalier. In der Spielzeit 2006/07 wird
sie als Iphigenie in der Neuproduktion Iphigenie auf Tauris und als Marschallin in Der Rosenkavalier in Erscheinung treten.
Jens Larsen (Der Baron Ochs auf Lerchenau) Der in
Hamburg geborene Bassist studierte Gesang in seiner Heimatstadt bei William Workman und in Köln bei Kurt Moll. Sein erstes Engagement führte ihn an das Staatstheater Darmstadt, von 1996 bis
2001 war er festes Ensemblemitglied des Theaters Basel. Zur Spielzeit 2001/02 wechselte Jens Larsen in ein festes Engagement an die Komische Oper Berlin. Zu seinen Partien gehören u. a. der
Osmin in Mozarts Die Entführung aus dem Serail, Sarastro in Die Zauberflöte, Rocco in Beethovens Fidelio, Don Magnifico in Rossinis La Cenerentola, König Heinrich in Lohengrin und der Baron
Ochs auf Lerchenau in Der Rosenkavalier. Jens Larsen gastierte u. a. an der Deutschen Oper am Rhein, am Nationaltheater in München und an der Helikon-Oper in Moskau. Als Mitglied der
Komischen Oper Berlin singt Jens .Larsen die Partien Colline in La Boheme, Basilio in Der Barbier von Sevilla, Leporello in Don Giovanni, Astradamors in Le Grand Macabre und Sarastro in Die
Zauberflöte. In der Spielzeit 2004/05 war er als Boris Timofejewitsch in Lady Macbeth von Mzensk, als Osmin in Die Entführung aus dem Serail und als Rocco in Fidelio zu erleben. In der
Spielzeit 2005/06 wird er den Onkel Bonzo in Madame Butterßy und den Baron Ochs in der Neuproduktion Der "Rosenkavalier verkörpern.
Stelle Doufexis (Octavian) Die
deutsch-griechische Mezzosopranistin Stella Doufexis erhielt ihre Ausbildung in Berlin bei Ingrid Figur und Anna Reynolds. Sie nahm an Liedinterpretationsklassen von Aribert Reimann und
Dietrich Fischer-Dieskau teil. Von 1995 bis 1997 war Stella Doufexis Mitglied am Städtischen Theater Heidelberg, wo sie in vielen wichtigen Hauptpartien ihres Fachs (u. a. Cherubino, Hansel,
Orfeo und Rosina) zu erleben war. Seither führten sie Gastengagements u. a. an das Theätre de la Monnaie nach Brüssel, an die Deutsche Staatsoper Berlin, an die Scottish Opera, das Gran
Teatro del Liceu in Barcelona, zu den Salzburger Festspielen und an die Bayerische Staatsoper in München. Ihre Arbeit mit Dirigenten wie Bernard Haitink, Zubin Mehta, Semyon Bychkov, Lorin
Maazel, Kent Nagano, Simon Rattle und Claudio Abbado führte sie u. a. zu den BBC Proms, den Berliner Festwochen, dem Beethovenfest Bonn, den Salzburger Oster- sowie Sommerfestspielen und den
Händelfestspielen Halle. In der Spielzeit 2004/05 debütierte die Künstlerin an der Komischen Oper Berlin als Cherubino in Die Hochzeit des Figaro. In der Spielzeit 2005/06 wird sie
Ensemblemitglied werden und den Octavian in Der Rosenkavalier, die Dorabella in Cosifan tutte und den Cherubino in Die Hochzeit des Figaro singen.
Klaus Kuttler
(Herr von Faninal) Klaus Kuttler wurde in Wels geboren und studierte am Brucknerkonservato-rium Klavier, Oboe, Komposition und Gesang. Seine Gesangsausbildung setzte er 1991 an der
Musikhochschule in Wien bei Prof. Kahry und in den Fächern Lied und Oratorium bei KS Berry und KS Holl fort. Im Jahre 1992 wurde ihm das Schiff-Stipendium für Komposition zuerkannt, in der
Folge erhielt er mehrere Kompositionsaufträge. Neben seiner Laufbahn als Sänger widmet sich Klaus Kuttler auch heute noch der Kompositionsarbeit. Schon während des Studiums konnte der
junge Sänger zahlreiche Wettbe werbserfolge für sich verbuchen, u. a. erhielt er 1993 und 1995 den l. Preis und den Sonderpreis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert und gewann 1997 den
Wettbewerb »Gradus ad parnassum« (Graz). Im gleichen Jahr erhielt er das Wagner-Stipendium, 1998 war er Preisträger beim Internationalen Belvedere-Wettbewerb (vier Sonderpreise), sowohl im
Opern- als auch im Operettenfach. Klaus Kuttler ist als Oratoriensänger tätig und gastierte unter der Leitung des Dirigenten Franz Weiser-Most u. a. in London, Lausanne und Den Haag. 1994
sang er auf Schloss Wildberg seinen ersten Liederabend mit Robert Schumanns Zyklus Dichterliebe, 1995 in St. Polten seinen ersten Papageno in Mozarts Zauberflöte. 1998 debütierte der
Bariton in Cavallis La Calisto an der Wiener Kammeroper, wo er in der Folge Dr. Falke in Die Fledermaus sang und mit dieser Produktion auch in Japan gastierte. Im Sommer 1999 sang er
Pappacoda in Eine Nacht in Venedig bei den Seefestspielen in Mörbisch. Im Dezember 2000 gastierte er als Papageno an der Zürcher Oper, im Mai 2001 trat er als Baritonsolist in Carmina Burana
im Wiener Konzerthaus auf. 2002 folgte ein Gastspiel als Papageno in St. Gallen. Seit der Saison 2000/01 ist Klaus Kuttler Ensemblemitglied der Volksoper Wien. Hier war er u. a. als
Nachtwächter (Die Meistersinger von Nürnberg), Figaro (Die Hochzeit des Figaro), Marcello (La Boheme), Wiedehopf (Die Vögel), Falke (Die Fledermaus), Vater/Besenbinder (Hansel und Gretel,)
Masetto (Don Giovanni), Sharpless (Madama Butterßy) und als General de Tocateca (Die Generalin) zu sehen. In der Saison 2005/06 gab Klaus Kuttler sein Debüt bei den Bregenzer Festspielen
in Johann Strauß' Operette Der lustige Krieg. In der Komischen Oper Berlin ist er erstmalig als Gugliemo in Cosifan tutte und als Herr von Faninal in Der Rosenkavalier zu erleben.
Brigitte Geller (Sophie) Die Schweizerin studierte Querflöte und Gesang an der Musikhochschule Basel. Über die Opernhäuser in Zürich und Heidelberg führte ihr Weg an die Komische Oper
Berlin, wo sie seit 1998/99 als festes Ensemblemitglied wichtige Partien des lyrischen Fachs interpretiert. Sie sang außerdem bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und den Dresdner
Musikfestspielen und wirkte an Konzerten der Kammerphilharmonie des MDR, des RIAS-Kammerchors, der English Baroque Soloists unter Sir Eliot Gardiner, der Akademie für Alte Musik Berlin, des
Kammerorchesters »Carl Philipp Emanuel Bach«, des Concerto Köln und des Dresdner Barockorchesters mit. An der Komischen Oper Berlin sang sie die Marzelline in Fidelio, die Pamina in Die
Zauberflöte und die Konstanze in Die Entführung aus dem Serail, weiterhin ist sie als Morgana in Aldna und als Susanna in Die Hochzeit des Figaro zu erleben. In der Spielzeit 2005/06 wird
Brigitte Geller in der Neuproduktion von Der Rosenkavalier die Partie der Sophie übernehmen.
Miriam Meyer (Jungfer Marianne Leitmetzerin) Die in Osterode/Harz geborene
Sopranistin studierte an den Musikhochschulen von Hannover und Lübeck bei Ulf Bästlein. Meisterkurse besuchte sie bei Renata Scotto, Irwin Gage und Charles Spencer. Mit Beginn der Spielzeit
2000/01 erhielt sie ein Engagement am Stadttheater Hildesheim. Die besondere Liebe der Sängerin gehört dem Liedgesang. Sehr erfolgreich gab Miriam Meyer Liederabende und Konzerte in
Deutschland und im europäischen Ausland. Miriam Meyer ist seit der Spielzeit 2002/03 Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin und war bisher u. a. als Papagena in Die Zauberßöte, als
Valencienne in Die lustige Witwe, als Frasquita in Carmen, als Anastasia in Die Csärdäsfürstin, als Adele in Die Fledermaus, als Barbarina in Die Hochzeit des Figaro und als Katka in der
Kinderoper Der Reiter mit dem Wind im Haar zu erleben. In der Spielzeit 2005/06 wird sie außerdem als Annchen in Der Freischütz, als Susanna in Die Hochzeit des Figaro und als Leitmetzerin in
der Neuproduktion Der Rosenkavalier auftreten.
Christoph Späth (Valzacchi) Der gebürtige Berliner studierte an der Hochschule der Künste Berlin, am Oberlin Conservatory und
an der Yale University in den USA. Nach dem ersten Festengagement am Landestheater Altenburg war er freischaffend als Tenor tätig und dabei zu Gast u. a. an den Opernhäusern Braunschweig,
Amsterdam, Triest und Lyon. 1993 debütierte er bei den Salzburger Festspielen unter Nikolaus Harnoncourt und 1998 bei der Münchner Musikbiennale in der Uraufführung der Oper Visions ofLear
von Toshio Hokosawa. .Seit 1998 ist er ständiger Gast der Komischen Oper Berlin. In der Spielzeit 2002/03 trat er ins Ensemble ein und sang den Vasek in Die verkaufte Braut und den Bob Boles
in Peter Grimes und steht jetzt u. a. auch als Boni in Die Csärdäsfürstin und als Jaquino in Fidelio auf der Bühne. In der Spielzeit 2004/05 ist er außerdem in den Partien Pedrillo in Die
Entführung aus dem Serail, Prinz in Die Liebe zu drei Orangen und Schäbiger in Lady Macbeth von Mzensk zu erleben. In der Spielzeit 2005/06 wird der Goro in der Neuproduktion Madame Butterfly
in der Inszenierung von Calixto Bieito hinzukommen.
Garen van Oijen (Annina) Die in Veldhoven geborene Niederländerin debütierte nach Abschluss ihrer Gesangsausbildung am
Opernstudio der Komischen Oper Berlin als Olga in Eugen Onegin. Weiter sang sie die Partie der Leocasta in Handels Giustino. Die Mezzosopranistin sang u. a. an der Nederlandse Opera in
Amsterdam in der Inszenierung Moses und Aron und in der Uraufführung von Life ivith an Idiot sowie an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Sie sang bei der traditionellen jährlichen
Aufführung von Handels Der Messias in der Londoner Royal Festival Hall und folgte u. a. Einladungen zu den Händelfestspielen in Halle, den Bach-Festspielen in Leipzig, den Maifestspielen in
Wiesbaden, zum Holland Festival. Als Konzertsängerin arbeitete Garen van Oijen mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, der Dresdner
Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Rotterdam, dem Nederlands Philharmonisch Orkest sowie verschiedenen Rundfunkorchestern. Dabei wirkte sie bei mehreren Rundfunk- und CD-Aufnahmen
mit. Seit der Spielzeit 2003/04 ist Garen van Oijen Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin. Sie verkörperte u. a. die Dritte Dame in Die Zauberflöte, die Linetta in Die Liebe zu drei
Orangen, die Magd in Jenufa und die Mrs. Sedley in Peter Grimes. In der Spielzeit 2004/05 war sie außerdem als Bradamante in Alcina, als Olga injewgeni Onegin sowie als Marcellina in Die
Hochzeit des Figaro zu erleben. In der Spielzeit 2005/06 wird sie in den Neuproduktionen die Partien der Suzuki in Madame Butterfly und des Philoktet in Orest einstudieren.
Peter Renz (Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin) Der Tenor war Mitglied des Dresdner Kreuzchors und bekam schon während seines Gesangstudiums an der Dresdner Musikhochschule
ein Engagement an der Staatsoperette Dresden. Danach war er Mitglied der Theater in Potsdam und Magdeburg und dort in den Partien des Belmonte, Ottavio und Tamino zu erleben. Seit 1985 war er
ständiger Gast der Komischen Oper Berlin. Von 1986 an war der Tenor Mitglied des Solistenensembles des Metropol Theaters Berlin. Hier wirkte er in fast allen Produktionen der Operette mit.
Mit der Spielzeit 1998/99 wurde Peter Renz festes Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin und war in den Partien des Dr. Blind in Die Fledermaus, Raoul de St. Brioche in Die lustige Witwe,
des Monostatos in Die Zauberflöte, des Remendado in Carmen und des Bardolph in Falstaffzu hören. In der Spielzeit 2004/05 sang er Büttel Bamford in Sweeney Todd, Mr. Upfold in Albert Herring
und Don Curzio in Die Hochzeit des Figaro. In der Spielzeit 2005/06 wird der Tenor außerdem als Boni in Die Csärdäsfürstin und als Truffaldino in Die Liebe zu drei Orangen zu erleben sein.
Thomas Ebenstein (Der Haushofmeister bei Faninal) Der Tenor wurde in Österreich geboren und erhielt seine Gesangsausbildung an der
Wiener Musikuniversität bei Helena Lazarska. 2001 war er Preisträger beim Internationalen Dvoräk-Wettbewerb-Karlovy Vary (Tschechien), 2003 gewann er den Musica-Juventutis-Wettbewerb des
Wiener Konzerthauses. Gastengagements führten den jungen Tenor bereits als Boten in Verdis Aida zu den Wiener Festwochen, als Erster Gefangener in Fidelio zu den Osterfestspielen in Salzburg
(auch auf CD für EMI Classic), als Zweiter Priester in Die Zauberflöte an die RuhrTriennale, als Armand in Lehärs Der Graf von Luxemburg zum KlangBogen Wien und an die Wiener Volksoper und
als Tony in der West Side Story zu den Ostseefestspielen Stralsund. Dabei arbeitete er u. a. mit Dirigenten wie Simon Rattle, Marc Minkowski, Bertrand de Billy und Placido Domingo. Der Tenor
widmet sich überdies dem Liedgesang und der geistlichen Vokalmusik (u. a. mit Helmuth Rilling). In der Spielzeit 2004/05 wurde er Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin und sang u. a. den
Andres in Wozzeck, den Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail und den Tobias in dem Musical Thriller Sweeney Todd. In der Spielzeit 2005/06 wird Thomas Ebenstein als Pedrillo in Die
Entführung aus dem Serail, als Basilio in Die Hochzeit des Figaro und als Prinz Gwidon in Der goldene Hahn zu erleben sein.
Hans-Martin Nau (Ein Notar) Hans-Martin Nau wurde
1937 in Wegeleben bei Halberstadt geboren und erhielt frühzeitig Instrumentalunterricht. Von 1955 bis 1960 studierte er an der Musikhochschule für Musik in Weimar Gesang und debütierte mit
Ceprano ("Rigoletto") und Kuno ("Freischütz") in Flauen. Nach einem Engagement am Landestheater Halle kam er 1969 an die Komische Oper Berlin. Hier sang er viele
Baßpartien, u. a. Fürst Gremin, Bartolo ("Hochzeit des Figaro"), Osias ("JudithVMatthus), Sparafucile, Kezal, Polidarte und Colline. Er ist ständiger Gast in größeren Theatern.
Dort singt er u. a. Ochs und Alberich. Er tritt regelmäßig beim "Carinthischen Sommer" in Ossiach auf. Hans-Martin Nau hat sich auch als Sänger der Bach-Oratorien einen Namen
gemacht. Seine Lieder- und Soloabende, in denen er sich auf unverwechselbare Weise darstellt, werden von den Zuschauern und Zuhörern mit großer Zustimmung aufgenommen. Er gewann ein Diplom im
Robert- . -Schumann-Wettbewerb, ist Träger des Händel-Preises von 1964 und wurde 1983 zum Kammersänger ernannt. An der Hochschule für Musik in Berlin hat er einen
Lehrauftrag im Fach Gesang. Gastspiele führten ihn u. a. nach Rom, Budapest, Moskau und Wien.
Timothy Richards (Ein Sänger) Der walisische Tenor studierte am Welsh College of
Music and Drama und am Royal Northern College of Music in Manchester. Sein Operndebüt gab er als Alfredo in La Traviata an der Welsh National Opera unter der Leitung von Carlo Rizzi. Seither
haben ihn Opernengagements in berühmten Tenorpartien durch ganz Europa geführt - so auch an die Semperoper Dresden, wo er u. a. als Rodolfo, Sänger und Fenton auftrat. Zu weiteren Stationen
gehörten Engagements als Nemorino in L'Elisir d'Amore, Ismaele in Nabucco, Cassio in Otello am Theater Basel, als Rinuccio in Gianni Schicchi an der Oper Oslo und als Rodolfo am
Königlich-Dänischen Opernhaus Kopenhagen. Außerdem trat 'er beim Spoleto Festival in Italien auf. Darüber hinaus gastiert er mit seinem Konzert und Oratorienrepertoire in ganz Europa. Ein
weiterer Höhepunkt seiner bisherigen Karriere war die Aufführung von Rossinis Stabat Mater zusammen mit dem BBC National Orchestra in der St. David's Hall Cardiff. Neben verschiedenen
Konzertengagements gastierte Timothy Richards in der Saison 2002/03 u- a- an der Welsh National Opera. Für die Glyndebourne Touring Opera übernahm er der Partie des
Alfredo. In der Spielzeit 2004/05 war er Mitglied der Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach. Mit der Partie des Pinkerton in Madame Butterfly gab er 2004 sein Debüt am
Theater Dortmund. An der Komischen Oper Berlin wird Timothy Richards in der Spielzeit 2005/06 in der Partie des Pinkerton in Madame Butterfly und Ein Sänger in Der Rosenkavaüer zu erleben
sein.
Karen Rettinghaus (Modistin) Die in Cuxhaven geborene und in den USA, Kanada und Belgien aufgewachsene Sopranistin studierte von 1995 bis 1999 Querflöte an der
Musikhochschule Lübeck. Im Jahr ihres Diplomabschlusses nahm sie ein Gesangsstudium bei Julia Varady und Uta Priew an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin auf. Meisterkurse besuchte
Karen Rettinghaus u. a. bei Wolfram Rieger, Norma Fantini,Thomas Quasthoff und Jonathan Morris. Ihr Opern-debüt feierte die Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes 200 1 als Despina in
Cosifan tuttc am Landestheater Wittenberg. Es schlössen sich zahlreiche Engagements an der Staatsoper Unter den Linden an, wo sie bis 2005 als Hirt in Tosca, Mizi in Der ferne Klang,
Fünfzehnjährige in Lulu und Tebaldo in Don Carlo zu erleben war. Nach einem Gastspiel am Theätre du Chätelet in Paris trat sie im Rahmen einer Europatournee in Valencia, Zürich, Paris und
Berlin auf. Begleitet vom Rundfunk-Sinfonieorchester und -Chor Berlin sang sie unter der Leitung von Michael Gielen die Partie des Jungen Mädchens in Moses undAron. Es folgten Gastengagements
in Tokio, wo sie 2005 unter der Leitung von Kent Nagano die Sopranpartie aus My Way o/Life von Toru Takemitsu sang. Seit der Spielzeit 2005/06 ist Karen Rettinghaus Ensemblemitglied der
Komischen Oper Berlin. Hier war sie u. a. als Amanda in Le Grand Macabre, Ninetta in Die Liebe zu drei Orangen, Anastasia in Die Csärdäsfürstin, Barbarina in Die Hochzeit des Figaro und als
Prinzessin in Die Prinzessin auf der Erbse zu erleben.
[Texte: Komische Oper Berlin]
Karten … Kartentelefon Komische Oper Berlin: 030.47 99 74 00
Montag bis Samstag 9:00 bis 20:00 Uhr, Sonntag 14:00 bis 20:00 Uhr Preise: (8,00) 11,00 bis 62,00 €
karten@komische-oper-berlin.de, www.komische-oper-berlin.de (externer Link)
Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:
Premiere: 9. April 06
Musikalische Leitung: Peter Kuhn Inszenierung: Frank Hilbrich Bühne: Volker Thiele Dramaturgie: Anke Hoffmann
Besetzung:
Feldmarschallin Fürstin Werdenberg:
Melanie Kreuter Baron Ochs auf Lerchenau: Brian Bannatyne-Scott Octavian: Susanne Reinhard Herr von Faninal: Stefan Heidemann Sophie, seine Tochter:
Victoria Granlund Jungfer Marianne Leitmetzerin: Dorota Dobrolinska Valzacchi: Simeon Esper Annina: Cornelia Dietrich Sänger:
Francesco Petrozzi/Alfred Kim Polizeikommissar/Notar: Alexander Franzen Haushofmeister der Feldmarschallin: Tobias Keil Haushofmeister bei Faninal/Wirt:
Lassi Partanen Drei adlige Waisen: Vera Freese, Dina Rose, Martina Szimtenings/Lea Schütz Modistin: Elena Schneider Tierhändler: Krzysztof Gornowicz
Die Lerchenauer (Chor): In-Kwon Choi, Krzysztof Gornowicz, Yun Geun Choi, Tae-Woon Jung Die Köpfe aus der Wand: Seung-Koo Lim, Ramon Riemarzik, Lutz Laible
Vier Lakaien der Feldmarschallin/Vier Kellner: Young Sung Im, Paata Tsivtsivadse, Vladimer Lortkipanidze, Toma Nicolov Die Musikanten:
Young Sung Im, In-Kwon Choi,Krzysztof Gornowicz, Tae-Woon Jung Die Kutscher: Ramon Riemarzik, Lutz Laible Hausknecht: Yun Geun Choi Friseur: Ümit Türkyilmaz
Leopold: Marcel Polanski Mohammed: Benjamin Aluko
Nach Elektra und Salome stand Richard Strauss der Sinn nach einem spielerischen Theaterstoff mit Gelegenheit für Komik, Situationswitz, aber auch lyrischen Momenten. Strauss stellte während der Arbeit an der Komposition fest: «Brauche leider wieder sehr gute Schauspieler, mit den gewöhnlichen Opernsängern geht’s schon wieder nicht.» Die Handlung spielt in Wien zur Zeit Maria Theresias – vorgeblich. In Wirklichkeit hält sich weder Text noch Musik an diese vorgegebene Zeit.
Es werden alle zur Verfügung stehenden Mittel genutzt um die Figuren textlich wie musikalisch scharf zu zeichnen, um das Spielpotential der Handlung bis ins Letzte auszunutzen und ein
mitreißendes Theaterfeuerwerk zu zünden. «Ich habe hier in drei ruhigen Nachmittagen ein komplettes, ganz frisches Szenar einer Spieloper gemacht, mit drastischer Komik in den Gestalten
und Situationen, bunter und fast pantomimisch durchsichtiger Handlung, Gelegenheit für Lyrik, Scherz, Humor und sogar für ein kleines Ballett» schrieb Hofmannsthal im Februar 1909 an Strauss.
Begeistert machte der sich an die Arbeit: «Das wird sich komponieren wie Öl und Butterschmalz, ich brüte schon.» Mit großer Lust am theatralischen Spiel gestalteten Hofmannsthal und Strauss
die Handlung, lassen den Wiener Walzer aufleben und wirbeln die Figuren durcheinander.
Frank Hilbrich inszeniert erstmals in Bielefeld. Er hat sich zusammen mit Bühnen- und
Kostümbildner Volker Thiele der Aufgabe gestellt, dieses dreiaktige Werk unter den besonderen Bedingungen der Rudolf-Oetker- Halle zu inszenieren. Dabei lässt er sich vor allem inspirieren
vom der im Untertitel «Komödie für Musik» angesprochenen Lust am Spielerischen, am theatralischen Witz und von der «Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen », die die geschichtlichen und
stilistischen Unterschiede aufhebt.
Peter Kuhn
Der gebürtige Karlsruher ist seit der Spielzeit 1998/99 Generalmusikdirektor des Theater Bielefeld. Hier dirigierte er unter anderem Turandot, die Uraufführung von Die
Geschichte von der Schüssel und vom Löffel, Eugen Onegin, Hoffmanns Erzählungen, Rusalka, Lulu, Otello, Così fan tutte, Madama Butterfly, Die Zauberflöte, Jenufa, Margarethe, Un Ballo in Maschera, Die Meistersinger von Nürnberg, Amerika, Der fliegende Holländer, Norma, Don Carlos und Die Reise nach Reims.
2000 erhielt Peter Kuhn zusammen mit den Bielefelder Philharmonikern die Auszeichnung des Deutschen Musikverleger-Verbandes für das beste Konzertprogramm der Saison 1999/2000. Kuhn begann
sein Dirigierstudium 1985 bei Hans Herbert Jöris und Lutz Köhler an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, das er 1992 mit dem Konzertexamen abschloss. 1990 erhielt er den
Förderpreis des Niedersächsischen Kultusministeriums. Sein erstes Theaterengagement hatte er von 1990 bis 1995 als Repetitor und Kapellmeister am Theater Dortmund, 1995 wurde er 1.
Kapellmeister am Luzerner Theater. 1998 wechselte Peter Kuhn als Generalmusikdirektor zum Theater Bielefeld.
Frank Hilbrich Seit 2002 arbeitet Frank Hilbrich als freier
Regisseur im deutschsprachigen Theaterraum. Seine Engagements führten ihn unter anderem an Theater in Luzern, Mainz, Basel, Magdeburg, Aachen, Kiel, Linz und Stuttgart. Von 1999 bis 2002
inszenierte er als Oberspielleiter und stellvertretender Operndirektor am Staatstheater Schwerin unter anderem Fidelio, Idomeneo, Die Fledermaus, Orpheus in der Unterwelt und Wozzeck.
Der gebürtige Bremer Frank Hilbrich arbeitet bereits seit seinem Schulabschluss am Theater. Er assistierte bei Günter Krämer an der Hamburgischen Staatsoper sowie bei David Pountney bei den
Bregenzer Festspielen und war von 1990 bis 1993 Spielleiter am Bremer Theater, dann bis 1999 an der Staatsoper Stuttgart. Er arbeitete u.a. mit Christoph Loy, Johannes Schaaf, Jossi Wieler
und besonders Hans Neuenfels zusammen.
Volker Thiele
Der freischaffend arbeitende Bühnen- und Kostümbildner Volker Thiele schuf u.a. Ausstattungen für die Junge Oper Stuttgart (Meister Pedros Puppenspiel), Schaubühne am Lehniner Platz (Traum im Herbst), Luzerner Theater (Narziß und Echo), Staatstheater Mainz (Kühltransport, Il barbiere di Siviglia, Der Menschenfeind, Made in America),
Theater Magdeburg (Cosi fan tutte), Kèrtakör Budapest (Das Kalte Kind, Kasimir und Karoline), am Nationaltheater Mannheim (Der Test) und an der Semperoper Dresden (Nico, Sphinx aus Eis).
Volker Thiele wurde 1973 in Bonn geboren, studierte an der Universität für angewandte Kunst Bühnen- und Filmgestaltung bei Prof. Marco Japelj und Prof. Bernhard Kleber. Assistenzen u.a. am
Wiener Burgtheater, Schauspiel Frankfurt, Staatsoper Stuttgart, Opernhaus Zürich, Salzburger Festspiele, Bayreuther Festspiele für Jan Pappelbaum, Peter Mussbach und Christian Schmidt.
[Text: Theater Bielefeld (externer Link]
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