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Zur Inszenierung der Hamburger Staatsoper:
Spielzeit 2007/08: »Das Rheingold«,
Premiere: 16. März 2008 Spielzeit 2008/09: »Die Walküre«, Premiere: 19. Oktober 2008 Spielzeit 2009/2010: »Siegfried«, Premiere: 18. Oktober 2009 Spielzeit 2010/2011:
»Götterdämmerung«, Premiere: 17. Oktober 2010
2 Ring-Zyklen in 2010/2011
Musikalische Leitung: Simone Young Inszenierung: Claus Guth
Bühnenbild und Kostüme: Christian Schmidt
»Der Welt Erbe gewänne zu eigen, wer aus dem Rheingold schüfe den Ring«
Mit »Das Rheingold« startet Simone Young den neuen Hamburger »Ring« Dass Macht nur gewinnen kann, wer der Liebe entsagt, schreckt Alberich nicht. Der Nibelung raubt den drei Rheintöchtern
das Gold, schmiedet daraus den Ring und will so die Weltherrschaft erringen. Wotan hat sich unterdessen von den Riesen Fafner und Fasolt die Götterburg Walhall bauen lassen und seine
Schwägerin Freia als Bezahlung versprochen. Fricka will dies nicht zulassen, daher steigt er zusammen mit Loge nach Nibelheim, um Alberich den Ring mit einem Trick wieder abzunehmen. Der von
Alberich verfluchte Ring fordert mit Fasolt schon bald sein erstes Opfer - davon unbeeindruckt ziehen die Götter in Walhall ein.
Mit »Das Rheingold« beginnt die Dirigentin und
Opernintendantin Simone Young ihren neuen Hamburger »Ring«. Regisseur Claus Guth und Ausstatter Christian Schmidt sind ein kreatives und renommiertes Team, das in Hamburg bereits durch seine
eindringliche Interpretation von Verdis »Simon Boccanegra« aufgefallen ist. Als Wotan kehrt Falk Struckmann nach Hamburg zurück, der Sänger hatte hier zuletzt die Titelpartie in »Mathis der
Maler« sowie Scarpia gesungen. In der Partie des Alberich gibt Wolfgang Koch sein Rollendebüt, der Sänger ist dem Hamburger Publikum unter anderem als Kurwenal bekannt. Die Fricka singt Katja
Pieweck, als Freia ist Hellen Kwon zu hören. Peter Galliard übernimmt die Rolle des Halbgottes Loge, Jan Buchwald singt Donner, Jürgen Sacher ist Mime, Ladislav Elgr Froh. In den weiteren
Partien: Tigran Martirossian (Fasolt), Alexander Tsymbalyuk (Fafner), Deborah Humble (Erda), Ha Young Lee (Woglinde), Gabriele Rossmanith (Wellgunde) und Ann-Beth Solvang (Floßhilde).
Besetzung:
»Das Rheingold«: Wotan: Falk Struckmann Alberich: Wolfgang Koch
Fricka: Katja Pieweck Loge: Peter Galliard
»Die Walküre«: Siegmund: Stuart Skelton Hunding: Mikail Petrenko Wotan:
Falk Struckmann Sieglinde: Yvonne Naef Brünnhilde: Lisa Gasteen Fricka: Katja Pieweck
»Siegfried«: Siegfried: Christian Franz
Mime: Peter Galliard Wanderer: Falk Struckmann Alberich: Wolfgang Koch Brünnhilde: Lisa Gasteen
»Götterdämmerung
«: Siegfried: Christian Fran Hagen: Sir John Tomlinso Brünnhilde: Lisa Gasteen
»... so lasse ich dann unter
diesen Umständen drei Aufführungen des Siegfried'in einer Woche stattfinden; nach der dritten wird das Theater eingerissen und meine Partitur verbrannt.« Diese radikale Ansicht vertrat
Richard Wagner 1850 in einem Brief, als er erstmals den Gedanken an eine Aufführung der entstehenden Tetralogie formuliert. Glücklicherweise kam es anders: Er hat seine Partitur weder
verbrannt noch verlangt, dass nach der Aufführung des vollendeten Werks das Theater zerstört werden soll. Und so kann die Hamburgische Staatsoper für die kommende Saison den Beginn eines
neuen »Ring des Nibelungen« ankündigen. Die Neuproduktion wird die dritte an der Staatsoper Hamburg sein, zuletzt sorgte hier Günther Krämers bildstarke Inszenierung von 1992 und 1993 für
Aufsehen.
Simone Young - Musikalische Leitung Seit August 2005 ist Simone Young Intendantin der Staatsoper Hamburg und Hamburgische Generalmusikdirektorin des
Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Hier dirigierter sie mit großem Erfolg unter anderem »Mathis der Maler«, »Simon Boccanegra«, »A Midsummer Night's Dream« »Tristan und Isolde«, »Der
fliegende Holländer«, »Salome«, »Parsifal« und »L'Upupa und der Triumph der Sohnesliebe«. Die in Sydney/Australien geborene Künstlerin studierte in ihrer Heimatstadt Klavier und
Komposition und war Assistentin am dortigen Opernhaus. Ein Stipendium führte sie an die Kölner Oper, wo sie als Korrepetitorin, Assistentin und Kapellmeisterin Erfahrungen sammelte. Von 1993
bis 1995 war sie Erste Kapellmeisterin bei Daniel Barenboim, in dieser Zeit begann auch Simone Youngs internationale Karriere, die sie an alle großen Opernhäuser der Welt führte. In kurzer
Folge gab sie ihre Debüts an der Wiener Staatsoper, an der Pariser Opera Bastille, am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Bayerischen Staatsoper in München, an der Metropolitan
Opera in New York, an der Houston Grand Opera und der Los Angeles Opera. An der Hamburgischen Staatsoper debütierte Simone Young 1996 mit »Elektra«. Von Januar 2001 bis Dezember 2003 war sie
Künstlerische Leiterin und Chefdirigentin der Australian Opera in Sydney und Melbourne. Als Wagner-Dirigentin hat sich Simone Young einen Namen gemacht: Sie übernahm mit großem Erfolg die
Musikalische Leitung mehrere kompletter Zyklen von »Der Ring des Nibelungen« an der Wiener Staatsoper und der Staatsoper unter den Linden in Berlin. In Wien dirigierte sie außerdem
»Lohengrin«, »Der fliegende Holländer« und »Die Meistersinger von Nürnberg«. »Die Meistersinger von Nürnberg« leitete sie auch in Berlin, Wien und München und Syndey, »Tristan und Isolde«
sowie »Tannhäuser« folgten in Melbourne, und in London dirigierte sie »Die Walküre«. Neben ihrer umfangreichen Operntätigkeit machte sie sich auch auf dem Konzertpodium einen Namen. So
dirigierte sie unter anderem die Staatskapelle Berlin, die Münchner Philharmoniker, das NHK Symphony Orchestra Tokyo, die New Yorker Philharmoniker, das RSO Wien, das Philharmonische
Staatsorchester Hamburg, das DSO Berlin, sowie die Dresdner Philharmoniker. Im November 2005 gab sie ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern, im Dezember 2005 leitete sie erstmals die
Berliner Philharmoniker. Von 1999 bis 2002 leitete Simone Young als Chefdirigentin das Bergen Philharmonie Orchestra. Ab Sommer 2007 wird sie »Erste Gastdirigentin« des Lissabonner Gulbenkian
Orchesters. Simone Young hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. In ihrer Heimat wurde sie mit dem Ehrendoktorat der Universitäten in Sydney und Melbourne sowie mit dem Orden
»Member of the Order of Australia« ausgezeichnet. In Frankreich erhielt sie den Orden »Chevalier des Arts et Lettres«, am 22. März 2005 ehrte das Goethe-Institut in Weimar sie mit der
Goethe-Medaille. Für ihre erste Spielzeit als Intendantin der Staatsoper Hamburg wählten Kritiker der Zeitschrift »Opernwelt« sie im Oktober 2006 zur »Dirigentin des Jahres«. Am 12. Oktober
2006 wurde Sie zur Professorin der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ernannt.
Claus Guth - Inszenierung Der Opernregisseur Claus Guth, geboren in Frankfurt,
studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften. Anschießend absolvierte er, ebenfalls in München, das Studium der Theater- und
Opernregie an der Hochschule für Musik. Wichtige Impulse empfing er durch seine Regie-Mitarbeit bei Axel Manthey in Hamburg und Stuttgart. Seine erste eigene Regiearbeit war »Dido und Aeneas«
am Theater in der Reithalle München. In Hamburg inszenierte er 1996 die viel beachtete Uraufführung von Hanna Kulentys Kammeroper »The Mother of Black-Winged Dreams«. Claus Guth hat sich -
neben Inszenierungen klassischer Komponisten wie Gluck, Verdi oder Wagner - vor allem mit Uraufführungen von Werken des zeitgenössischen Musiktheaters einen Namen gemacht: unter anderem bei
der Münchener Biennale, bei den Salzburger Festspielen, an der Semperoper Dresden und am Theater Basel. 2003, bei den Bayreuther Festspielen, wurde seine Neusicht auf Wagners »Holländer«
gefeiert. Sein langjähriger Partner für Bühnenbild und Kostüme ist Christian Schmidt, mit dem er auch an der Hamburgischen Staatsoper »Simon Boccanegra« in Szene gesetzt hat. Weitere
Inszenierungen zwischen 1992 und 2004 waren: »La Traviata« (Giuseppe Verdi) in Mannheim, »Ariadne auf Naxos« (Richard Strauss) in Bremen, »Le Nozze di Figaro« (Wolfgang A. Mozart) am Münchner
Prinzregententheater, in Darmstadt Reinhard Febels »Morels Erfindung« (UA), Sandeep Bhagwatis »Macht Masse Mensch« (UA) an der Bayerischen Staatsoper. Es folgten Berthold Goldschmidts »Der
gewaltige Hahnrei« am Staatstheater Darmstadt, »The Rake's Progress« (Igor Strawinsky) am Opernhaus Nürnberg, »Iphigenie en Tauride« (Christoph W. Gluck) für die Salzburger Festspiele, »Der
Wildschütz« (Albert Lortzing) als Fernsehproduktion für den Bayerischen Rundfunk und arte, »King Arthur« (Henry Purcell), die Uraufführung von Peter Ruzickas »Celan« an der Semperoper in
Dresden sowie »Idomeneo« am Staatstheater Darmstadt. Zu den Arbeiten der letzten Jahre gehörten »Blauwalddorf« (UA) von Helmut Oehring in Aachen, »Der Revisor« (Werner Egk) am Staatstheater
am Gärtnerplatz und Richard Wagners »Das Liebesverbot« am Münchener Prinzregententheater. Es folgte »Schwarzerde« (UA) von Klaus Huber am Theater in Basel und »Das Beben« (UA) von Awet
Terterjan am Staatstheater am Gärtnerplatz. 2004 erarbeitete er unter anderem für das Opernhaus Zürich »Radamisto« (Georg F. Händel), ein Jahr später »II Barbiere di Siviglia« (Gioachino
Rossini) am Theater Basel. 2006 inszenierte Claus Guth unter anderem » Ariadne auf Naxos« in Zürich, »Le Nozze di Figaro« und »Zaide Adama« bei den Salzburger Festspielen sowie an der
Hamburgischen Staatsoper Verdis »Simon Boccanegra«. In der aktuellen Spielzeit 2006/07 inszeniert er »In mir klingt ein Lied« am Staatstheater am Gärtnerplatz und »Luisa Miller« an der
Bayerischen Staatsoper.
Christian Schmidt - Bühnenbild und Kostüme Christian Schmidt wurde in Coburg geboren und studierte in Wien bei Erich Wonder. 1992, bei der
Münchener Biennale, arbeitete erzürn ersten Mal mit dem Regisseur Claus Guth - eine Begegnung, aus der sich eine kontinuierliche Zusammenarbeit entwickelt hat. Seit Jahren bilden beide ein
festes künstlerisches Team. Dass die Zusammenarbeit fruchtbar ist, zeigte sich unter anderem bei den Bayreuther Festspielen: Zahlreiche Inszenierungen Claus Guths hat Christian Schmidt
mittlerweile als Bühnen- und Kostümbildner begleitet, darunter das Tanztheater »Der bedrohte Mörder« an der Münchener Staatsoper, »La Traviata« in Mannheim, Hanna Kulentys »The Motherof
Black-Winged Dreams» (UA) an der Hamburgischen Staatsoper sowie Chaya Czernowins »Pnima... ins Innere« (UA) bei der Münchener Biennale. Christian Schmidt arbeitete auch mit Hans Neuenfels
zusammen: 1997 an der Wiener Volksoper, wo der Regisseur Alexander Zemlinskys »König Kandaules« inszenierte und 1998 am Staatstheater Stuttgart, wo er Wolfgang A. Mozarts »Die Entführung aus
dem Serail« in Szene setzte. Bei den Salzburger Festspielen schuf Christian Schmidt die Ausstattung für Claus Guths Inszenierung von Luciano Berios »Cronaca del Luogo« (UA) und für »Iphigenie
en Tauride» (Christoph W. Gluck). An der Semperoper Dresden arbeitete er mit Peter Ruzicka an der Inszenierung von »Celan« (UA). Zu den Arbeiten der letzten Jahre gehören unter anderem
»Blauwalddorf« (UA) von Helmut Oehring in Aachen, »Tannhäuser« und »Der Freischütz« in Basel, »Fierrabras«, »Radamisto«, »Ariane et Barbe-Bleue« und »Ariadne auf Naxos« (2006) in Zürich sowie
»Der fliegende Holländer« bei den Bayreuther Festspielen 2003. 2005 übernahm er die Ausstattung für Claus Guths Inszenierung von »Lucio Silla« bei den Wiener Festspielen, 2006 erarbeitete er
mit Claus Guth »Le Nozze di Figaro« bei den Salzburger Festspielen. In den vergangenen Jahren wurde Christian Schmidt vom Magazin Opernwelt zweifach ausgezeichnet: 2003 wurde er zum
»Bühnenbildner des Jahres« gekürt, 2005 zum »Kostümbildner des Jahres«. Für das Bühnenbild zu »Simon Boccanegra« an der Hamburgischen Staatsoper erhielt er 2006 den Rolf-Mares-Preis.
Falk Struckmann - Wotan Der in Heilbronn geborene Künstler debütierte 1985 in Kiel, ging dann nach Basel, wo er bereits wesentliche Partien seines heutigen Repertoires sang.
Erste Gastverträge führten ihn schließlich nach Antwerpen und an die Wiener Staatsoper (1990). Heute zählt er zu einem der weltweit gefragtesten Sänger in seinem Fach und ist unter anderem in
»Aida«, »Elektra«, »Fidelio«, »Der fliegende Holländer«, »Lohengrin«, »Die Meistersinger von Nürnberg«, »Parsifal«, »Salome«, »Tosca« und »Wozzeck« regelmäßig zu erleben. Opern-und
Konzertengagements führten den Künstler unter anderem nach Barcelona, Bayreuth, Berlin, Chicago, Hamburg, Mailand, München, Paris, Rom, Wien, New York und Tokio. Falk Struckmann wirkte bei
Tonträgeraufnahmen von »Tristan und Isolde«, »Elektra«, »Lohengrin«, »Fidelio«, »Der fliegende Holländer« und »Herzog Blaubart« mit. Die Bayreuther Produktionen »Tristan und Isolde«, »Die
Götterdämmerung« und »Parsifal« wurden auf Video aufgezeichnet. Sein Debüt als Wotan gab der Bariton mit großem Erfolg in der Neuproduktion von Tankred Dorst bei den Bayreuther Festspielen
2006. An der Hamburgischen Staatsoper sang Falk Struckmann 2004 den Pizarro in der »Fidelio«-Neuproduktion von Hans Neuenfels. In der Spielzeit 2005/06 war der Bass-Bariton im Haus an der
Dammtorstraße als Mathis in »Mathis der Maler« zu erleben und gab in der laufenden Spielzeit 2006/07 Scarpia in »Tosca«.
Lisa Gasteen - Brünnhilde Lisa Gasteen wurde im
australischen Brisbane geboren, studierte dort bei Margaret Nickson und führte ihre Ausbildung in San Francisco und am London Opera Studio fort. Die Sopranistin gab ihr Operndebüt als
Priesterin in »Aida« an der Lyric Opera in Queensland. 1991 gewann sie den Wettbewerb »Cardiff Singer of the World«, dem mehrere internationale Einladungen folgten, darunter als Donna Anna
(»Don Giovanni«) nach Prag, als Leonore (»II Trovatore«) an die Scottish Opera und an die Dallas Opera, als Leonore (»Fidelio«) nach Stuttgart, als Amelia (»Un Ballo in Maschera«) an die
Welsh National Opera und an die Washington Opera. Im April 2001 feierte die Künstlern einen triumphalen Erfolg, als sie in einer Neuproduktion des gesamten Ring-Zyklus am Theater Meiningen
die Brünnhilde sang, die die Sängerin zwei Jahre später ebenfalls an der Wiener Staatsoper und an der Metropolitan Opera in New York verkörperte. Weiterhin gastierte sie beim Queensland
Symphony Orchestra, beim BBC Welsh Symphony Orchestra und in Durham Cathedral, Budapest und Göteborg. 1998 sang die Sopranistin beim National Eisteddfod of Wales Festival in Giuseppe Verdis
»Messa da Requiem«, 1999 ein Konzert mit dem Bergen Philharmonie Orchestra und 2000 in einer konzertanten Aufführung von »Fidelio« mit dem Florida Symphony Orchestra. In der Spielzeit 2004/05
gastierte Lisa Gasteen bei den Philharmonikern Hamburg. Zukünftige Verpflichtungen werden sie wieder nach London, New York, Paris, New York und Berlin sowie auch an die Wiener Staatsoper
führen. An der Hamburgischen Staatsoper ist Lisa Gasteen ab Februar 2007 als Baraks Weib in »Die Frau ohne Schatten« zu hören. 2008 wird sie im Haus an der Dammtorstraße die Partie der
Brünnhilde in »Die Walküre« übernehmen.
Christian Franz - Siegfried Christian Franz studierte bei Hanno Blaschke in München. Die ersten Engagements führten ihn ab 1991
nach Radebeul und Regensburg., wo er unter anderem als Max in »Der Freischütz« und Edgardo in »Lucia di Lammermoor« zu erleben war. 1994 sang der Künstler seinen ersten Otello so
beeindruckend, dass er für drei Jahre nach Wuppertal engagiert wurde, wo er als Laca (»Jenufa«), Canio (»l Pagliacci«), Lohengrin, Parsifal und in Henzes »II Re Cervo« auftrat. Seine nächste
Station wurde Kassel, wo Christian Franz erstmalig als Loge, Siegmund und mit beiden Siegfrieden zu hören war; es folgten Einladungen für diese Partien nach Tokio, Toronto, Köln sowie an die
Deutsche Oper Berlin. In Frankfurt gastierte der Sänger als Herodes; Giuseppe Sinopoli engagierte ihn für Konzerte nach Dresden und an die Carnegie Hall. Daniel Barenboim holte ihn 1999 als
Otello, Tristan, Parsfial, Siegfried und Laca an die Berliner Staatsoper. Seit 2001 singt er regelmäßig die entsprechenden Partien seines Repertoires in »Der Ring des Nibelungen« an der
Wiener Staatsoper. Von 2001 bis 2004 war der Tenor als Siegfried in Bayreuth zu hören. Als Tristan war Christian Franz das erste Mal beim Edienburgh Festival und an der Bayerischen Staatsoper
zu erleben, gefolgt von seinem ersten Auftritt in Rom als Loge. 2006 gab er unter anderem Siegmund und die beiden Siegfriede im Wiener »Ring« und Parsifal an der Staatsoper Hamburg. Im Januar
2007 sage Christian Franz erstmals die Partie des Bacchus in »Ariadne auf Naxos« in Dresden. Zu seinen zukünftigen Engagements gehören Otello in Rom, Florestan in Wien und Peter Grimes in
Dresden. Sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York ist für 2009 geplant, in der Spielzeit 2009/2010 wird er in der Neuproduktion des »Ring« an der Staatsoper Hamburg zu erleben sein.
Yvonne Naef - Sieglinde Yvonne Naef gilt als eine der gefragtesten Mezzosopranistinnen weltweit. Diesen Rang konnte sie jüngst in der Spielzeit 2004/05 als Fricka (»Das
Rheingold«) unter Sir Simon Rattle in der Londoner Royal Albert Hall und bei den Festspielen Baden-Baden sowie in Mahlers Sinfonie Nr. 8 in der New Yorker Carnegie Hall unterstreichen. Mit
ihrem breit gefächerten Repertoire ist Yvonne Naef regelmäßiger Gast an den bedeutendsten Opern-und Konzertbühnen weltweit, so etwa an den Opernhäusern von Zürich, Hamburg, Wien, Brüssel,
Mailand, Berlin, London, Monte Carlo und New York. Im Rahmen ihrer umfangreichen Konzerttätigkeit arbeitete die Mezzosopranistin bereits mit namhaften Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Lorin
Maazel, Christoph Eschenbach, oder Christian Thielemann zusammen. Darüber hinaus liegen zahlreiche Rundfunk-, TV- sowie CD/DVD-Aufnahmen der Künstlerin vor, darunter »II Trovatore« (BBC),
»Moses und Aron« (DGG), und »Penthesilea« (Pan Classics). An der Hamburgischen Staatsoper interpretierte Yvonne Naef in den vorangegangenen Spielzeiten unter anderem Carmen, Venus
(»Tannhäuser«), Marina (»Boris Godunow«), Azucena (»II Trovatore«) und Kundry (»Parsifal«). Jüngst sang sie die Sieglinde beim Gala-Konzert mit Pläcido Domingo. Demnächst wird sie in Hamburg
wieder als Carmen zu sehen sein. Zukünftige Projekte beinhalten »Don Carlo« in Paris sowie Konzerte mit den Sinfonieorchestern des NDR, MDR und SWR, den Münchener Philharmonikern, dem
Deutschen Sinfonieorchester Berlin, dem Orchestre de Paris und den Symphonieorchestern von Boston, Cleveland, Chicago und Philadelphia. 2008/09 wird sie an der Hamburgischen Staatsoper als
Sieglinde in »Die Walküre« zu erleben sein.
Stuart Skelton - Siegmund Stuart Skelton gilt als einer der besten Heldentenöre seiner Generation, sein Repertoire umfasst
unter anderem Partien wie Parsifal und Lohengrin, die Partie des Erik (»Der fliegende Holländer«), Siegmund (»Die Walküre«), Florestan (»Fidelio«), mit dem er sein Debüt an der Wiener
Staatsoper im Jahre 2002 gab, Der Kaiser (»Die Frau ohne Schatten«) im Jahre 2003 und Brittens »Peter Grimes«. Der gebürtige Australier studierte am Conservatory of Music der Universität von
Cincinnati, wo er 1995 sein Studium abschloss. Weitere Partien seines Repertoires sind King Arthur in der Uraufführung von Albeniz' »Merlin« in Madrid, sein Debüt beim Hollywood Bowl 2003
sowie der Auftritt mit dem Los Angeles Symphonie Orchestra und Beethovens Symphonie Nr. 9 anlässlich der Gedenkfeier der Opfer des Anschlages vom 11. September. In der Spielzeit 2004/05 sang
der Tenor Partien unter anderem Parsifal, Don Jose (»Carmen«) in Sydney, die Tenorpartien in Beethovens Sinfonie Nr. 9, oräks und Verdis »Requiem« und Mahlers »Das Lied von der Erde«, unter
anderem in Wien, Frankfurt, Adelaide, Genua, Hamburg und Los Angeles. Stuart Skelton gab sein Debüt bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall in der Titelpartie von »Dimitrij«, außerdem beim
Edinburgh Festival als Adolar (»Euryanthe«), weiterhin bekam er besondere Anerkennung für seine Interpretation des Siegmund in der neuen Produktion von Wagners »Der Ring des Nibelungen« an
der State Opera of South Australia. In der laufenden Spielzeit gibt er sein Debüt an der Pariser Oper als Prinz (»Rusalka«). Sein aktuelles Repertoire umfasst unter anderem »Lohengrin«, die
Titelpartien in »Rienzi«, »Peter Grimes«, »Samson und Dalila«, »Dmitrij« und »Parsifal«, Siegmund in »Die Walküre«, Bacchus in »Ariadne auf Naxos«, Erik (»Der fliegende Holländer«),
Florestan, Max (»Der Freischütz«), Oedipus (»Oedipus Rex«), Prinz (»Rusalka«), Laca und Don Jose. Im Februar 2007 wird Stuart Skelton an der Hamburgischen Staatsoper mit dem Kaiser in »Die
Frau ohne Schatten« und Max (»Der Freischütz«) debütieren. Zukünftige Pläne des vielgefragten Tenors beinhalten die Rolle des Siegmund an der Züricher Oper und Mitch in der australischen
Premiere von Previns »A Streetcar named Desire«, außerdem feiert er sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper.
Wolfgang Koch - Alberich Der deutsche Bariton Wolfgang Koch
studierte bei Josef Metternich, Gianni Raimondi und Leodino Ferri. Engagements führten ihn unter anderem an das Staatstheater Stuttgart, das Opernhaus Zürich, das Nationaltheater Mannheim, an
die Berliner Staatsoper, die Hamburgische Staatsoper, das Theätre du Chätelet sowie zu den Salzburger- und den Bregenzer Festspielen. Wolfgang Kochs Repertoire reicht von Partien wie Papageno
(»Die Zauberflöte«), Malatesta (»Don Pasquale«), Zar (»Zar und Zimmermann«), Graf Almaviva (»Le Nozze di Figaro«), Marcello (»La Boheme«), Charles Gerard (»Andre Chenier«) Nabucco, Kurwenal
(»Tristan und Isolde«) und Hans Sachs (»Die Meistersinger von Nürnberg«) bis hin zu Partien wie Prinz Jaufre (»L'amour de loin«) und Jean (»Julie & Jean«). In der Spielzeit 2004/05 war
der Bariton als Peter in Franz Schrekers »Irrelohe« an der Volksoper Wien zu hören. Anfang 2005 interpretierte er in Bern Vinzenz Gellner in »La Wally«. Seinen ersten Wotan sang Wolfgang Koch
im April 2005 in einer konzertanten Version unter Kent Nagano in Göteborg. In gleicher Rolle gab der Sänger sein Bühnendebüt am Opernhaus Dortmund. In der Spielzeit 2005/06 war Wolfgang Koch
an der Hamburgischen Staatsoper als Kurwenal (»Tristan und Isolde«) zu hören. In der Wiederaufnahme von »Das Rheingold« kehrte er an das Opernhaus Dortmund zurück und sang am Aalto-Theater in
Essen den Kowaljow in Schostakowitschs »Die Nase«. Im Herbst 2006 debütierte er an der Oper Frankfurt als Hans Sachs in Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg«. Zukünftige Partien sind unter
anderem der König in Orffs »Die Kluge« und Sebastiano in D'Alberts »Tiefland« an der Wiener Volksoper 2007. Im Sommer der Spielzeit 2006/07 wird er an der Staatsoper Hamburg als Kurwenal in
Wagners »Tristan und Isolde« auf der Bühne stehen, bei der geplanten Ring-Produktion übernimmt er die Partie des Alberich in »Das Rheingold« und »Siegfried« geben.
Peter Galliard - Loge/Mime Geboren im schweizerischen Chur, studierte der Tenor Peter Galliard zunächst bei Rico Peterelli, später am Konservatorium in Feldkirch bei Maria Eibenschütz
und dann am Mozarteum in Salzburg bei R. Knoll, wo er 1985 als Preisträger aus dem Internationalen Mozart-Wettbewerb hervorging. Unmittelbar nach Beendigung seines Studiums 1986 holte ihn
Rolf Liebermann an die Hamburgische Staatsoper, der Peter Galliard seither als Ensemblemitglied angehört. Hier sang er unter anderem den Tamino in Mozarts »Die Zauberflöte«, Jaquino in
Beethovens »Fidelio«, Cassio in Verdis »Otello«, Froh in Wagners »Rheingold«, Alfred in Strauß' »Die Fledermaus« sowie Peter Iwanow in »Zar und Zimmermann« und Bardolfo in »Falstaff«. In der
Spielzeit 2003/04 kamen der Prinz in Bergs »Lulu«, der Hauptmann in Bergs »Wozzeck«, die Hexe in Humperdincks »Hansel und Gretel« und Lenskij in Tschaikowskys »Eugen Onegin« hinzu. In der
darauf folgenden Spielzeit stand der Künstler unter anderem als Peter Iwanow in »Zar und Zimmermann«, Bardolfo in »Falstaff«, Narraboth in »Salome«, Knusperhexe in »Hansel und Gretel« und
Basilio in »Le Nozze di Figaro« auf der Bühne. In den Rollen des Prinzen (»Lulu«) und des »Hauptmanns« gastierte er in Amsterdam. 2005/06 verkörperte er neben einigen bereits genannten Rollen
der vorangegangen Spielzeiten unter anderem L'Aumonier in »Dialogues des Carmelites«, Eisenstein in »Die Fledermaus« und Melot in »Tristan und Isolde«. In der laufenden Spielzeit war Peter
Galliard bereits als Walther von der Vogelweide in Wagners »Tannhäuser«, Don Basilio in Mozarts »Le Nozze de Figaro« und 1. Geharnischter in »Die Zauberflöte«, als Goro in »Madame Butterfly«
sowie als Knusperhexe zu hören, ab März 2007 wird er den Cassio in Verdis »Otello«, Red Whiskers in Brittens »Billy Budd« und Melot in »Tristan und Isolde« geben. Peter Galliard hatte
zahlreiche Gastspiele in Deutschland (Staatsoper Berlin, Deutsche Oper Berlin, Frankfurt, Dresden, Leipzig), Japan, Spanien, Frankreich und Israel. Verschiedene Fernseh-, Rundfunk- und
Schallplattenaufnahmen in Oper, Lied und Konzert dokumentieren sein breit gefächertes Repertoire. Der Tenor hat mit namhaften Regisseuren wie August Everding, Harry Kupfer und Peter
Konwitschny sowie mit den Dirigenten Nikolaus Harnoncourt, Christian Thielemann und Ingo Metzmacher zusammengearbeitet.
Katja Pieweck - Fricka Die in Hannover geborene
Mezzosopranistin Katja Pieweck absolvierte ihre Gesangsausbildung von 1989 bis 1996 bei Judith Beckmann an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Anschließend war sie von 1997 bis
1999 Mitglied des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper und wurde 1999 ins Ensemble übernommen. An der Hamburgischen Staatsoper verkörpert sie u.a. die Partien der
Magdalene (»Die Meistersinger von Nürnberg«, Richard Wagner), Annina (»Der Rosenkavalier«, Richard Strauss), Mutter (»Hansel und Gretel«, Engelbert Humperdinck), Fenena (»Nabucco«, Giuseppe
Verdi), und Suzuki (»Madame Butterfly«, Giacomo Puccini). Die vielseitige Sängerin gastiert auch an anderen großen Opernhäusern wie der Staatsoper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München
und der Staatsoper Hannover. Neben ihrer Operntätigkeit ist Katja Pieweck im In- und Ausland eine gefragte Lied- und Konzertsängerin. Ihr Repertoire umfasst Werke aller Stilepochen. Die
Karriere der Mezzosopranistin wurde begleitet von zahlreichen Preisen und Auszeichnungen, unter anderem dem 1. Preis des Elise Meyer Wettbewerbs in Hamburg und dem Kulturpreis der Berenberg
Bank Hamburg. Im September 2005 wirkte die Sängerin bei zwei konzertanten Aufführungen der »Jenufa« (Janacek) mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle mit. Im Februar 2006 sang
sie bei einem Sonderkonzert der Philharmoniker Hamburg unter Simone Young: Auf dem Programm stand die konzertante Aufführung des Operneinakters von Hindemith »Sancta Susanna«. In der
Spielzeit 2005/2006 sang Katja Pieweck die Mere Marie in Francis Poulencs »Dialogues des Carmelites« und gab ihr Rollendebüt als Marquise des Berkenfield in Gaetano Donizettis »La Fille du
Regiment«. In dieser Spielzeit singt sie unter anderem die Partien der Mutter in »Hansel und Gretel« und der Brangäne in »Tristan und Isolde«.
Mikhail Petrenko - Hunding
Mikhail Petrenko wurde in St. Petersburg geboren und absolvierte seine Gesangsausbildung am dortigen Rimsky-Korsakov Konservatorium. Mehrfach gewann der Bassist internationale Preise, unter
anderem den Rimsky-Korsakov Wettbewerb für junge Opernsänger. Mikhail Petrenko trat vielfach mit dem Ensemble der Mariinsky Opera bei Gastspielen auf, so am Royal Opera House Covent Garden,
an der Mailänder Scala, am Teatro Real in Madrid, am Theätre du Chätelet Paris, an der Suntory Hall in Japan, bei den Salzburger Festspielen sowie beim Melbourne Festival. In der Spielzeit
2001/2002 gab er sein Debüt an der Metropolitan Opera in Prokowjefs »Krieg und Frieden«. Bei den Baden-Badener Festspielen 2006 feierte er große Erfolge als Hagen und Fafner in Valery
Gergievs »Ring«-Produktion. An der Oper in Bilbao stand er als Heinrich in »Lohengrin« auf der Bühne und trat an der Deutschen Staatsoper Berlin als Hunding in »Die Walküre« auf. An der
Bayerischen Staatsoper war er als Bonzo in »Madame Butterfly«, als Angelotti in »Tosca« und als Monterone in »Rigoletto« zu hören. Begleitet vom Bostoner Symphony Orchester, sang erden Daland
in »Derfliegende Holländer«. An der Metropolitan Opera gab er den Pistola in »Falstaff«, begleitet von den Symphonieorchestern Montreal und San Francisco sang er die Basspartie in
Schostakowitschs 13. Sinfonie. Am Teatro Carlo Felice in Genua trat Mikhail Petrenko als Sarastro in »Die Zauberflöte« auf und sang Warlaam in »Boris Godunow« an der Berliner Staatsoper Unter
den Linden. Seine zukünftigen Engagements werden ihn erneut an die großen Häuser in New York und Berlin führen sowie zu den Salzburger Festspielen und dem Festival in Aix en Provence. An der
Hamburgischen Staatsoper wird er als Hunding in »Die Walküre« zu erleben sein und gibt damit sein Debüt an der Dammtorstraße.
Sir John Tomlinson - Hagen Der in Lancashire
geborene Bass erhielt seine Gesangsausbildung am Royal Manchester College of Music. Seit 1974 tritt er regelmäßig an der English National Opera und an der Royal Opera Covent Garden auf.
Schwerpunkte in seinem Repertoire bilden die großen Wagner-Partien wie Wotan/Wanderer (»Der Ring des Nibelungen«), König Marke (»Tristan und Isolde«), Gurnemanz (»Parsifal«) und die
Titelpartie in »Der fliegende Holländer«. Mit diesen Partien war er unter anderem Stammgast bei den Bayreuther Festspielen. Zu seinem Repertoire gehören aber auch Baron Ochs in »Der
Rosenkavalier«, Orest in »Elektra«, Moses in »Moses und Aron« und Sarastro in »Die Zauberflöte«. Engagements führen John Tomlinson regelmäßig an alle bedeutenden Opernhäuser der Welt, unter
anderem nach Berlin, Dresden, München, Wien, Amsterdam, Paris, Genua, Lissabon, New York, Chicago und San Francisco sowie zu den Salzburger Festspielen, den Bayreuther Festspielen und dem Aix
en Provence Festival. Neben seinen Opernauftritten hat er zahlreiche CDs eingespielt und verfügt über ein großes Konzertrepertoire. Er konzertierte mit allen bedeutenden britischen Orchestern
und sang in Deutschland, Italien, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Dänemark und den USA. 2005 wurde er von der englischen Königin zum Ritter geschlagen. In der Spielzeit 2005/06 war
John Tomlinson als Jacopo Fiesco in der Neuinszenierung von »Simon Boccanegra« erstmals an der Hamburgischen Staatsoper zu erleben. Seine Engagements für 2007 umfassen die Titelpartie des
»Boris Godunow« in Straßburg, die Partien des Claggart (»Billy Budd«), Gurnemanz (»Parsifal«) und Ochs (»Der Rosenkavalier«) in München, letztere ebenfalls in Dresden, sowie die Partien des
Wotan, Wanderer, Hagen (»Der Ring des Nibelungen«) und Gurnemanz an der Royal Opera Covent Garden. Spätere Verpflichtungen werden ihn unter anderem nach New York, Amsterdam und Mailand
führen. Als Hagen in »Götterdämmerung« wird Sir John Tomlinson 2010 an das Haus an der Dammtorstraße zurückkehren.
Signal für die Opernstadt Hamburg ZEIT-Stiftung engagiert sich für die Neuinszenierung von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen"
Das
Kuratorium der Stiftung hat im November 2006 beschlossen, die Neuinszenierung von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen" unter der musikalischen Leitung von Simone Young an der
Hamburger Staatsoper in den Jahren 2008 bis 2010 zu unterstützen. Prof. Manfred Lahnstein, Vorsitzender des Kuratoriums der ZEIT-Stiftung, erläutert die Entscheidung: „Hamburg verfügt über
eine großartige Oper. Der Hamburger ,Ring' soll dazu beitragen, mit einem hochkarätigen, international konkurrenzfähigen Ereignis den Ruf der Hansestadt als Musik- und Opernstandort zu
stärken." Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung, fügt hinzu: „Ein Motiv für das Engagement der Stiftung ist die Entwicklung neuer Konzepte für die
Vermittlungsarbeit. Wagners ,Ring' ist ein besonderes Opernerlebnis. Vor allem junge Menschen sollen sich von Wagners Musik verzaubern lassen und Zeit ihres Lebens zu Opernbegeisterten
werden. Außerdem unterstreicht die Förderung der Hamburger ,Ring'-lnszenierung, wie sehr sich die ZEIT-Stiftung dem Musikleben hier verpflichtet fühlt."
Die ZEIT-Stiftung setzt sich für eine lebendige Musikkultur in Hamburg und Norddeutschland ein. Sie fördert:
- wie schon 2006 das Musikfestival "Ostertöne" 2007, ebenfalls von Simone Young konzipiert, - das Studio 21 für aktuelle Musik an der Hochschule für Musik und Theater,
- die Sommerlichen Musiktage Hitzacker, - Konzerte des Amsterdam Baroque Orchestra & Choir unter Ton Koopman im Rahmen des Buxtehude-Festes 2007 in Lübeck,
- ein Stipendienprogramm bei der Deutschen Stiftung Musikleben, - die Meisterkurse des Schleswig-Holstein Musik Festivals und - die Konzertreihe Octogonale im Bucerius Kunst Forum.
Neue Akzente im Bereich der Alten Musik setzt die von der ZEIT-Stiftung initiierte Konzert- und Aufnahmereihe „Hamburger Kirchenmusik zwischen 1600 und 1800".
- Stand dieser Informationen: Februar 2007 -
www.ring-hamburg.de
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