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Oper Stückeinfos: V
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Die verkaufte Braut Komische Oper in drei Akten
Von: Bedřich Smetana (02.03.1824-12.05.1884) Text von:
Karel Boromejský Jan Sabina Uraufführung 1. Fassung, mit Dialog: 30. Mai 1866 (Prag, Interimstheater) Uraufführung 2. Fassung, mit Rezitativen:
2. April 1871 (St. Petersburg) Deutschsprachige Erstaufführung: 2. April 1893 (Wien, Theater an der Wien)
Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:
Premiere: 19. Juni 10
Musikalische Leitung:
Andreas Hotz Inszenierung: Tatjana Gürbaca Bühnenbild: Marc Weeger Kostüme: Silke Willrett Choreinstudierung:
Sebastian Hernandez-Laverny Beleuchtung: Stefan Bauer Dramaturgie: Carsten Jenß Regie-Assistenz: Karolina Walkowicz Bühnenbild-Assistenz: Kathrin Krause
Kostüm-Assistenz: Mareike Uhlig Inspizienz: Christiane Knopf Souffleuse: Iris Conrad
Besetzung:
Kruschina: Milen Stradalski
Kathinka: Patricia Roach Marie: Susanne Geb Micha: Ion Grigorescu Agnes: Katherine Marriott Wenzel: Alexander Kröner
Carmen, ein Zigeunermädchen: Tara Venditti Hans: Alexander Spemann Kezal: Hans-Otto Weiß Direktor: Ks. Jürgen Rust Esmeralda:
Inga-Britt Andersson/Tatjana Charalgina Muff: Hans-Helge Gerlik
Besprechung auf kulturfreak.de
Die verkaufte Braut Staatstheater Mainz Marie (Susanne Geb) und Hans (Alexander Spemann) Foto: Martina Pipprich
Tatjana Gürbaca, mehrfach in der Zeitschrift Opernwelt für ihre Produktionen nominiert, studierte Regie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" in Berlin und besuchte
Meisterkurse u. a. bei Ruth Berghaus und Peter Konwitschny. Es folgten Engagements an zahlreichen Theatern, u. a. an der Staatsoper Unter den Linden und der Deutschen
Oper Berlin, der Wiener Volksoper, der Oper Leipzig, am Festspielhaus Baden-Baden sowie in Nowosibirsk. Am Staatstheater Mainz inszenierte sie bereits Donizettis „Lucia di
Lammermoor" sowie die beiden Massenet-Opern „Werther" und „Manon". An der Vlaamse Opera begann sie 2009 mit „Mazeppa" eine Tschaikowskij-Trilogie, es folgen in diesem
Jahr „Carmen" an der Oper Leipzig und „Salome." an der Deutschen Oper am Rhein.
Andreas Hotz wurde 2008 als bis dato einziger deutscher Dirigent Preisträger des renommierten Dirigierwettbewerbs Sir Georg Solti und gastiert seitdem regelmäßig als
vielversprechendes Talent der jungen Dirigentengeneration bei vielen Orchestern im In-und Ausland. Er wurde vielfach mit Stipendien ausgezeichnet. Seit 2006 befindet er sich
im Stipendiatenprogramm des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates und wurde in die Künstlerliste der „Maestros von Morgen" aufgenommen. Nach ersten Engagements
an der Oper Frankfurt und dem Staatstheater Darmstadt, wo er u. a. „Die Entführung aus dem Serail" und „II barbiere di Siviglia" dirigierte, wechselte er 2006 als 1. Koordinierter
Kapellmeister ans Pfalztheater Kaiserslautern. Hier leitete Andreas Hotz zahlreiche Premieren und Wiederaufnahmen, u. a. „Norma", „Tiefland", „Elektra", „Otello", „Don
Pasquale", „Die Fledermaus", „Zar und Zimmermann", „Jonny spielt auf", „Mefistofele", „Hoffmanns Erzählungen", „II trovatore" und „Der fliegende Holländer". Als Operndirigent
gastierte er darüber hinaus am Staatstheater Wiesbaden mit „King Arthur" und „La Traviata". Andreas Hotz wird ab nächster Spielzeit 1. Kapellmeister am Staatstheater Mainz.
[© Staatstheater Mainz]
www.staatstheater-mainz.de
Zur Inszenierung des Theater Freiburg:
Premiere: 19. Mai 07
(in deutscher Übersetzung von Kurt Honolka)
Musikalische Leitung: Johannes Knapp Regie: Christian Sedelmayer Bühne: Christian Sedelmayer Kostüme:
Moritz Junge Choreographie: Susie Wimmer Licht: Michael Phillipp Dramaturgie: Andri Hardmeier Chor: Bernhard Moncado
Marie: Jana Havranová
Kruschina: Matthias Flohr Ludmila: Yaroslava Vikhrova Háta: Anja Jung Micha: Radu Cojocariu Wenzel: Roberto Gionfriddo Hans:
Alexey Kosarev Kecal: Peter Klaveness Zirkusdirektor: Peter Hans Parsch Esmeralda: Lini Gong
Opernchor des Theater Freiburg
Philharmonisches Orchester Freiburg
Stellen Sie sich vor, Sie würden von Ihrem Verlobten für dreihundert Gulden an einen anderen verkauft. So ergeht es Marie in Smetanas Singspiel. Ihr Hans lässt sich auf einen
eigentlichen Kuhhandel ein, der ihm aber nicht nur finanzielle Vorteile verschafft, sondern auch das Vertrauen seiner Braut aufs Spiel setzt. Selbst wenn sich schließlich alles
doch zum Guten zu wenden scheint und sich der neue Bräutigam als der einstige Verlobte erweist, hinterlässt diese Erfahrung einen bitteren Nachgeschmack. Muss Heirat
rentabel sein – rechnet sich Liebe? Der urwüchsige Humor und der böhmisch-volkstümliche Einschlag von Smetanas kraftvoller Musik macht diese tschechische »Nationaloper«
zu einer tiefgründigen, doppelschichtigen Betrachtung gesellschaftlicher Verhältnisse. [© Theater Freiburg]
„Die Geschichte ist in erster Linie ein Transportmittel, um das bizarre Verhalten der Menschen sichtbar zu machen. Es geht in dem Stück um gegenseitige wirtschaftliche
Ausbeutung und um eine Gesellschaft, die einem beibringt, sich ausbeuterisch zu verhalten. Der unerwartete Widerstand eines einzelnen bringt dieses System ins Kippen und
eröffnet urplötzlich einen Einblick in die Emotionen der Personen.“ Christian Sedelmayer
www.theater.freiburg.de
Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Premiere: Sonntag, 21. Mai 06
Wiederaufnahme in der Saison 2006/07: 7. September 06
Musikalische Leitung: Roland Böer (Wiederaufnahme auch Kartmut Keil) Inszenierung: Stein Winge
Bühnenbild: Benoît Dugardyn Kostüme: Jorge Jara Dramaturgie: Zsolt Horpácsy Licht: Frank Keller Chor: Alessandro Zuppardo
Besetzung:
Kruschina, Bauer: Franz Mayer Kathinka, seine Frau: Sonja Mühleck Marie, beider Tochter:
Maria Fontosh (Wiederaufnahme: Danielle Halbwachs / Barbara Zechmeister) Micha, Grundbesitzer: Dietrich Volle Háta, seine Frau: Margit Neubauer Wenzel, beider Sohn:
Carsten Süß (Wiederaufnahme: Jussi Myllys / Peter Marsh) Hans, Michas Sohn aus erster Ehe: Jonas Kaufmann (Wiederaufnahme: Frank van Aken) Kecal, Heiratsvermittler:
Gregory Frank (Wiederaufnahme auch Bálint Szabó) Zirkusdirektor: Carlos Krause (Wiederaufnahme: Michael McCown) Esmeralda, Tänzerin:
Tamara Weimerich (Wiederaufnahme: Elin Carlsson) Muff: Gérard Lavalle Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Museumsorchester
Bedřich Smetana
(1824-1884) komponierte mit der Verkauften Braut die tschechische Nationaloper par excellence. In seiner Heimat als Wagnerianer verschrien, wollte er
beweisen, daß er auch den volkstümlichen Stil beherrscht. Gleichwohl war die Uraufführung 1866 ein Mißerfolg. Erst nach einer Überarbeitung konnte die Oper 1892 in Wien
ihren weltweiten Siegeszug antreten.
Zum Inhalt:
Marie liebt Hans, soll aber nach dem Willen ihrer Eltern den Tölpel Wenzel heiraten, den Sohn des reichen Micha. Durch eine List gelingt es Hans, trotz aller Widrigkeiten die
Hand der Geliebten zu gewinnen: Niemand weiß, dass er in Wirklichkeit der verschollen geglaubte Halbbruder Wenzels ist. So verkauft er seine Braut an den Heiratsvermittler
Kecal unter der Bedingung, daß diese nur Michas Sohn und keinen anderen heiraten dürfe. Marie sieht sich verraten, kann aber nach Aufdeckung der wahren Verhältnisse
den Geliebten in die Arme schließen.
Die musikalische Leitung dieser Neuproduktion liegt bei Kapellmeister Roland Böer, der erst kürzlich große Erfolge mit Mozarts Titus an der English National Opera in London
und Puccinis Manon Lescaut in Stockholm feiern konnte. Der Norweger Stein Winge gehört seit den 90er Jahren zu den renommiertesten Regisseuren der internationalen
Opernszene. Zu seinen Arbeiten in dieser Saison gehören u.a. Beethovens Fidelio in Leipzig und Wagners Fliegender Holländer in Mannheim. Von 2002 bis 2004 war Maria
Fontosh Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Die Partie der Marie sang sie bereits in Stockholm, 2005 war sie an der Opéra Bastille in Paris als Musette in La Bohème zu erleben. Der Tenor Carsten Süß (Wenzel) wirkte bereits in zahlreichen Frankfurter Produktionen mit und kehrte 2005/06 als Belfiore in der Wiederaufnahme von Viaggio a
Reims hierher zurück. Jonas Kaufmann (Hans), Mitglied des Opernhauses Zürich, stellte sich dem Publikum der Oper Frankfurt im Oktober 2005 anläßlich eines stark
akklamierten Liederabends vor, zudem gastiert er an den Opernhäusern von Wien, Paris und New York. Aus dem Opernensemble ist u.a. Gregory Frank (Kecal) zu erleben.
Ein Wiedersehen gibt es auch mit Kammersänger Carlos Krause in der Partie des Zirkusdirektor; der Bassbariton feierte kürzlich seinen 70. Geburtstag und sein 50jähriges
Bühnenjubiläum. [Text: Oper Frankfurt)
Karten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich. Bei Buchung von Vorstellungen bis
4 Wochen vor dem Aufführungstermin gibt es einen Frühbucherrabatt von 10%.
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Il viaggio a Reims, ossia L'albergo del giglio d'oro (Die Reise nach Reims oder Das Hotel zur goldenen Lilie)
Dramma giocoso
Von: Gioacchino Rossini (1792 - 1868) Text: Giuseppe Luigi Balloco Uraufführung: 19. Juni 1825 (Paris, Italienische Oper)
Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Premiere: 5. Dezember 04 2. Wiederaufnahmepremiere:
9. Mai 08 Weitere Vorstellungen: 12., 22., 24. Mai, 7., 14. (Oper für alle, 18.00 Uhr) Juni 08 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr.
Musikalische Leitung: Johannes Debus Inszenierung: Dale Duesing Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Axel Weidauer Bühnenbild: Boris Kudlička
Kostüme: Nicky Shaw Dramaturgie: Norbert Abels Licht: Olaf Winter Chor: Alessandro Zuppardo
Besetzung:
Corinna: Elin Rombo
La Marchesa Melibea: Stella Grigorian La Contessa Folleville: Victoria Joyce Madama Cortese: Simona Šaturová Il Cavalier Belfiore: Emanuele D’Aguanno
Il Conte di Libenskof: John Tessier Lord Sidney: Soon-Won Kang Don Profondo: Simon Bailey Il Barone di Trombonok: Franz Mayer Don Alvaro: Michael Nagy / Nathaniel Webster (22., 24. Mai 2008)
Don Prudenzio: Dietrich Volle Maddalena: Paula Murrihy Luigino: Hans-Jürgern Lazar u.a.
Mit Il viaggio a Reims von Gioacchino Rossini (1792-1868)
legte der renommierte amerikanische Bariton Dale Duesing, als Sänger ein oft und gern gesehener Gast an der Oper Frankfurt, in der Spielzeit 2004/05 sein bei Publikum und Presse gleichermaßen
erfolgreiches Regiedebüt vor, dem im März 2008 im Bockenheimer Depot seine Sicht auf Benjamin Brittens The Rape of Lucretia folgte. Nach der Premiere von Il viaggio a Reims am 5. Dezember
2004 im Opernhaus schloss ein Rezensent seine Kritik mit der Bemerkung: „Rossini lächelt. Stehende Ovationen ohne Ende.“
Nun wird die Produktion zum zweiten und letzten Mal
wiederaufgenommen, und die Besetzungsliste weist einige neue Namen auf: Die musikalische Leitung hat jetzt Kapellmeister Johannes Debus, der erst kürzlich einen großen Erfolg mit Strauss’
Elektra an der Bayerischen Staatsoper in München feiern konnte. Die Engländerin Victoria Joyce (Folleville) musste ihr Hausdebüt an der Oper Frankfurt als Königin der Nacht in Mozarts Die
Zauberflöte krankheitshalber verschieben und holt es nun in dieser Produktion nach. Aus Bratislava stammt Simona Šaturová (Cortese), die in der Spielzeit 2006/07 am Main bereits als Pamina in
der Zauberflöte zu erleben war. Der junge Römer Emanuele D’Aguanno (Belfiore) machte durch seine erfolgreiche Teilnahme bei verschiedenen italienischen Wettbewerben auf sich aufmerksam. Vor
seinem Frankfurt-Debüt gastierte er u.a. an den Opernhäusern von Siena, Pisa und Lucca. John Tessier (Libenskof) stammt aus Kanada, und auch er stellt sich in dieser Produktion erstmals dem
Frankfurter Opernpublikum vor. Zudem gastiert er in dieser Saison als Don Ottavio (Don Giovanni), Lindoro (L’Italiana in Algeri), Fenton (Falstaff) und Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi) an
verschiedenen Opernbühnen seines Heimatlandes und Nordamerikas. Nach Auftritten in Frankfurter Produktionen von Die Zauberflöte und La Traviata ist die Irin Paula Murrihy (Maddalena) nun auch
in dieser Produktion vertreten. Aus dem Ensemble singen erstmals Elin Rombo (Corinna), Stella Grigorian (Melibea) und Michael Nagy (Alvaro) in dieser Inszenierung. Simon Bailey verkörperte in
der Premierenserie noch die Partie des Lord Sidney und ist nun als Don Profondo zu erleben. Alle weiteren besetzten Ensemblemitglieder der Oper Frankfurt haben in der Produktion im Laufe der
Zeit schon einmal gesungen. [© Oper Frankfurt]
www.oper-frankfurt.de
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Le Villi Opera-ballo in zwei Akten
Von: Giacomo Puccini Text:
Ferdinando Fontana nach der Erzählung Les Willis (1835) von Alphonse Karr Uraufführung 1. Fassung: 31. Mai 1884 (Mailand, Teatro dal Verme)
Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Premiere: 4. Oktober 09 Weitere Vorstellungen:
8., 11., 17., 29., 31. Oktober, 5., 8., 13. November 2009, 3., 8., 17. April 2010
Musikalische Leitung: Stefan Solyom / Hartmut Keil Regie: Sandra Leupold
Bühnenbild und Kostüme: Heike Scheele Dramaturgie: Malte Krasting Licht: Joachim Klein Chor: Matthias Köhler
Besetzung:
Guglielmo Wulf:
Peter Sidhom / Bastiaan Everink Anna, seine Tochter: Annalisa Raspagliosi / Barbara Zechmeister Roberto: Carlo Ventre / Yonghoon Lee
Die Oper wird gemeinsam mit Franco Leonis “L´Oracolo” gegeben.
Besprechung auf kulturfreak.de
Sowohl
Franco Leoni (1864-1949) als auch Giacomo Puccini (1858-1924) waren Schüler von Amilcare Ponchielli am Mailänder Konservatorium. Beide konzipierten ihre im Rahmen dieser Frankfurter
Neuinszenierung miteinander kombinierten Opern als Einakter, wobei Puccini seinen Erstling später in eine zweiaktige Fassung umarbeiten sollte. Während sich in Leonis am 28. Juni 1905 in
London uraufgeführter Kurzoper die grellen Stilelemente des Verismo – des Naturalismus auf der Opernbühne – bereits etabliert zu haben scheinen, ist der stilistische Eindruck von Puccinis
Werk, das der Komponist erfolglos bei einem der Wettbewerbe des Verlegers Sozogno eingereicht hatte, weniger eindeutig. So vermittelte sich nach der Uraufführung am 31. Mai 1884 in Mailand
der Eindruck, dass hier zwar ein äußerst talentierter Komponist auf der Suche nach einem neuen, zeitgemäßen Stil sei, er den richtigen Weg jedoch noch nicht gefunden habe. Das Werk Leonis
wurde vor allem von Antonio Scotti, dem Cim-Fen der Uraufführung, propagiert und oft auch an der New Yorker Met aufgeführt, nach seinem Tode aber geriet es schnell in Vergessenheit.
In L’oracolo versucht Cim-Fen, Inhaber einer Opiumhöhle in San Franciscos Chinatown, seinen gesellschaftlichen Aufstieg durch eine kriminelle Intrige zu beschleunigen. Doch wird er von dem
gelehrten Arzt Uin-Scî durchschaut, dessen Prophezeiung von Cim-Fens Untergang sich am Ende der Handlung bewahrheitet. In Le Villi stirbt Anna aus Gram über die Untreue ihres Geliebten
Roberto und rächt sich mit Hilfe der Willis, der Geister verlassener junger Bräute.
Die musikalische Leitung der Produktion liegt bei Stefan Solyom, der zuletzt 2007/08 anlässlich der
Wiederaufnahme von Gounods Faust in Frankfurt gastierte und seit 1. September 2009 die Position des Generalmusikdirektors am Deutschen Nationaltheater Weimar bekleidet. Nach Dukas’ Ariane et
Barbe-Bleue 2007/08 kehrt mit Sandra Leupold eine der interessantesten jungen Regisseurinnen an den Main zurück. Für beide Opern sind mit Annalisa Raspagliosi, Carlo Ventre und Peter Sidhom
internationale Gastsänger engagiert, die sich dem Frankfurter Opernpublikum während der vergangenen Spielzeiten bereits in den unterschiedlichsten Partien präsentiert haben. Auch mit Ashley
Holland als Uin-Scî kehrt in L’oracolo kein Unbekannter zurück nach Frankfurt. Komplettiert wird die Besetzung durch bewährte Ensemblemitglieder der Oper Frankfurt. Während des zweiten Teils
der Aufführungsserie im April 2010 kommen zahlreiche Alternativbesetzungen zum Einsatz, die musikalische Leitung hat dann Kapellmeister Hartmut Keil. [© Oper Frankfurt]
www.oper-frankfurt.de
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