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Oper, Stückeinfos: N
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Nabucco Oper in vier Akten
Von: Guiseppe Verdi Text:
Temistocle Solera, nach dem Schauspiel von Anicet-Bourgeois und Francis Cornue
Uraufführung: 9. März 1842 (Mailand, Teatro alla Scala)
Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Premiere: 3. März 01 Wiederaufnahme Saison 2009/2010: 30. August 09
Wiederaufnahme Saison 2007/2008: 6. Oktober 07
Musikalische Leitung: Roland Böer / Mark Shanahan
Inszenierung: Bettina Giese Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov / Orest Tichonov Bühnenbild und Kostüme: Roland Aeschlimann Dramaturgie:
Norbert Abels Licht: Olaf Winter Chor: Alessandro Zuppardo / Michael Clark
Nabucco: Paolo Gavanelli ~ Philippe Rouillon / Marco Vratogna / Zeljko Lucic ~ Sebastian Catana
Ismaele: Jorge Perdigón / Emmanuel di Villarosa / Alfred Kim Zaccaria: Magnus Baldvinsson / Bálint Szabó / Thorsten Grümbel Abigaille: Marina Fratarcangeli / Alessandra Rezza / Silvia Sorina Munteanu
Fenena: Nidia Palacios / Stella Grigorian / Tanja Ariane Baumgartner Il Gran Sacerdote: NN / Franz Mayer / Franz Mayer Abdallo: Hans-Jürgen Lazar / Michael McCown / Michael McCown Anna: NN / Julia Rother / NN
Der politische Hintergrund des 1842
uraufgeführten Nabucco von Giuseppe Verdi (1913-1901) – die Eroberung Jerusalems und die Deportation der Juden nach Babylonien – stieß seinerzeit auf große Resonanz beim italienischen
Publikum, das darin die emanzipatorische Stimme des Unabhängigkeitskampfes, des Risorgimento, vernahm. Der Hebräerchor „Va, pensiero“ wurde zur Hymne der Befreiung von den österreichischen
Besatzern und gehört mittlerweile zu den bekanntesten Opernnummern überhaupt, nicht nur beim sommerlichen Klassikspektakel in der Arena di Verona.
Zum Inhalt: Nabucco, König
von Babylonien, zerstört den Tempel in Jerusalem, verschleppt die Hebräer und erklärt sich schließlich selbst zum Gott. Der Überheblichkeit Nabuccos folgt die Strafe. Von Wahnsinn gezeichnet
und versklavt durch Abigaille, seine ehrgeizige Ziehtochter, durchläuft er einen Läuterungsprozess, an dessen Ende die Freiheit des hebräischen Volkes steht.
Die Inszenierung von
Bettina Giese aus der Spielzeit 2000/01 wird mit dieser Vorstellungsserie zum fünften Mal wiederaufgenommen, wobei am 30. August 2009 die 41. Aufführung der Produktion zu erleben sein wird.
Die Titelpartie übernimmt – wie bereits in der Aufführungsserie der Spielzeit 2004/05 – Željko Lučić. Zehn Jahre lang gehörte der Bariton zum Ensemble der Oper Frankfurt.
Inzwischen führt ihn seine Karriere an alle großen Opernhäuser der Welt, so gastiert er regelmäßig an der Metropolitan Opera in New York. Immer wieder kehrt er aber auch zurück an den Main,
zuletzt 2008/09 als Zurga in Bizets Die Perlenfischer im Rahmen von zwei konzertanten Aufführungen in der Alten Oper. Mit ihm alterniert am 2. Oktober 2009 der rumänische Bariton Sebastian
Catana und legt damit sein Hausdebüt an der Oper Frankfurt vor. Auch er ist u.a. regelmäßiger Gast an der New Yorker Met. Gleichfalls aus Rumänien stammt die Sopranistin Silvia Sorina
Muntenau, und auch sie gastiert als Abigaille erstmals in Frankfurt. Zu den neuen Namen auf der Besetzungsliste gehören zudem eine Reihe neuer Ensemblemitglieder, darunter Alfred Kim
(Ismaele), Thorsten Grümbel (Zaccaria) und Tanja Ariane Baumgartner (Fenena). Zum Opernstudio gehört Sophie Angebault (Anna). Alle weiteren Sänger haben ihre Partien im Laufe der Zeit schon
einmal gesungen. Der musikalische Leiter der Wiederaufnahme ist Marc Shanahan, der 2004/05 mit Tosca an der Oper Frankfurt debütierte. Engagements für die Wieder-aufnahmen von Brittens Death
in Venice 2006/07 und Verdis Simon Boccanegra 2007/08 folgten. [© Oper Frankfurt]
www.oper-frankfurt.de
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Nacht
Kammeroper in 24 Bildern von: Georg Friedrich Haas Libretto: vom Komponisten Nach Texte von:
Friedrich Hölderlin (Hyperion, Empedokles, Oedipus, Briefe)
Uraufführung: 1996 (Bregenz, Blumeneggsaal) Deutsche Erstaufführung:
17. Juni 05 (Oper Frankfurt im Bockenheimer Depot)
Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Premiere: Freitag, 17. Juni 2005, um 20.00 Uhr im Bockenheimer Depot
Musikalische Leitung: Roland Böer Inszenierung: Friederike Rinne-Wolf Bühnenbild und Kostüme: rosalie Dramaturgie: Hendrikje Mautner Licht:
Olaf Winter
Sopran: Barbara Zechmeister Mezzosopran: Annette Stricker Tenor: Alexander Mayr Bariton: Johannes Martin Kränzle Bass:
Steven Gallop Sprecher: Stephan Rehm Vogel: Heike Kroemer
Ensemble Modern
Mit freundlicher Unterstützung der Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung
Die tragische Biografie und das literarische Werk des Dichters Friedrich Hölderlin haben verschiedenste Komponisten des 20. Jahrhunderts (u.a. Wolfgang Rihm, Luigi Nono, Walter
Zimmermann) fasziniert und zur künstlerischen Auseinandersetzung inspiriert. Die tiefempfundene, aber ungelebte Liebe zu der Frankfurter Bankiersgattin Susette Gontard wurde dabei ebenso zum
Anknüpfungspunkt künstlerischer Rezeption wie der sich verschlechternde geistige Zustand des Dichters und seine letzten Lebensjahrzehnte im Tübinger Turm. Georg Friedrich Haas, 1953 in Graz
geboren, bezieht sich im selbst erstellten Libretto seiner Kammeroper Nacht – 1995/96 entstanden und 1996 zunächst konzertant, 1998 dann szenisch in Bregenz uraufgeführt – auf Texte aus
Hölderlins Roman Hyperion, aus der ersten Fassung des Dramenfragments Der Tod des Empedokles, aus der Übertragung von Sophokles’ Ödipus der Tyrann sowie aus Briefen Susette Gontards. Unter
Verzicht auf eine lineare Handlungsführung montiert Haas die Textzitate zu einer Abfolge selbstständiger Bilder. Wie durch ein Prisma betrachtet Hölderlin in der Oper verschiedene seiner
literarischen Figuren, die ihm Stationen seines Leidens vor Augen führen.
Georg Friedrich Haas studierte bei Gösta Neuwirth in Graz und bei Friedrich Cerha in Wien. Seit 1989
unterrichtete er an der Musikhochschule Graz. Von 1997 bis 2002 war er von der Lehrtätigkeit beurlaubt, um sich ganz seiner Arbeit als freischaffender Komponist widmen zu können. Sein Werk
wurde verschiedentlich ausgezeichnet, u.a. 1998 mit dem Ernst-Krenek-Preis der Stadt Wien für Nacht. Zu seinen letzten Uraufführungen zählen die Kammeroper Die schöne Wunde (2003), Opus 68
für großes Orchester und das Konzert für Violoncello und Orchester (2004). Haas lebt derzeit in Graz und Wien.
Die musikalische Leitung des an dieser Frankfurter Neuproduktion
beteiligten Ensemble Modern liegt bei Frankfurts Kapellmeister Roland Böer, der zuletzt einen großen Erfolg mit Mozarts Titus an der English National Opera in London feiern konnte. Die
Regisseurin Friederike Rinne-Wolf arbeitete als Regie-assistentin u.a. mit Achim Freyer, mit dem zusammen sie an der Oper Frankfurt Sciarrinos Macbeth und Händels Ariodante inszenierte.
Wagners Tristan und Isolde erarbeitete die Bühnen- und Kostümbildnerin rosalie in dieser Saison am Theater Basel. Ab November 2005 ist ihre Ausstellung Nacht und Tag in der Frankfurter
Galerie Wild zu sehen. Seit 1995 ist rosalie Professorin für Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Die Sängerbesetzung dieser Neuproduktion setzt sich sowohl
aus Gästen (Alexander Mayr, Steven Gallop, Stephan Rehm, Heike Kroemer) als auch aus Frankfurter Ensemblemitgliedern (Barbara Zechmeister, Annette Stricker, Johannes Martin Kränzle) zusammen.
[© Oper Frankfurt]
Besprechung auf kulturfreak.de
www.oper-frankfurt.de
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Die Nase Oper in drei Akten und einem Prolog
Von: Dmitri Schostakowitsch Text:
Dmitri Schostakowitsch, nach der Novelle von Nikolaj Gogol (unter Mitwirkung von Jewgeni Preis, Jewgeni Samjatin und Georgi Jonin) Uraufführung:
18. Januar 1930 (St. Petersburg, Malyj Theater)
Zur Inszenierung der Oper Zürich:
Premiere: 19. September 11
Dirigent: Ingo Metzmacher
Inszenierung: Peter Stein Bühnenbild: Ferdinand Wögerbauer Kostüme: Anna Maria Heinreich Lichtgestaltung: Joachim Barth Choreinstudierung:
Ernst Raffelsberger, Lev Vernik Choreographie: Apostolia Tsolaki Orchester: Orchester der Oper Zürich
Besetzung:
Kowaljow: Lauri Vasar
Jakowlewitsch: Valeriye Murga Wachtmeister: Alexej Sulimov Iwan: Michael Laurenz Nase: Leonid Bomstein Podtotschina: Liliana Nikiteanu
Tochter der Podtotschina: Eva Liebau eine vornehme Matrone: Cornelia Kallisch Praskowja Ossipowa: Liuba Chuchrova Angestellter einer Anoncenredaktion:
Tomasz Slawinski ein Arzt/ 2. Hausknecht/ 5. Herr/ 1. Bekannter des Kowaljoff: Pavel Daniluk Brezelverkäuferin: Ivana Krejcirikova
eine Mutter/ eine spaziergehende Mutter: Margaret Chalker Portier/ 2. Polizist/ 1. Herr: Andreas Winkler 5. Polizist/ 2. Herr/ 2. Bekannter des Kowaljoff:
Patrick Vogel 7. Polizist/ 3. Herr: Benjamin Bernheim 8. Polizist/ 7. Herr: Boguslaw Bidzinski 9. Polizist/ ein alter Mann: Miroslav Christoff
1. Sohn/ Jarischkin: Jan Rusko Pjotr Fjodorowitsch/ Oberst: Martin Zysset 1. Hausknecht/ 1. Polizist/ 4. Herr/ 3. Bekannter des Kowaljoff: Reinhard Mayr
3. Hausknecht/ 4. Polizist/ Spekulant: Eugevny Sevastyanov 4. Hausknecht/ 6. Polizist: David Steffens 5. Hausknecht/ 10. Polizist/ 9. Herr: Kresimir Strazanac
6. Hausknecht/ ein Vater: Cheyne Davidson 7. Hausknecht/ Kutscher der Postkutsche/ 6. Herr/ein Wächter: Andreas Hörl 8. Hausknecht/ 2. Sohn: Morgan Moody
Kutscher / Iwan Iwanowitsch: Giuseppe Scorsin gräflicher Lakai / Polizist Sommergarten: Joa Helgesson Haiduk / 3. Polizist / Polizist Sommergarten: Thomas Forde
8. Herr: Ilker Arcayürek Sopransolo: Eva Liebau Mirza: Leonid Semenov Bekannter, Begleitender Herr: Jakob Köhn Begleitende Dame:
Julia Reznik Bekannter, Reisender: Oleg Zhukov
www.opernhaus.ch
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Nerone Oper in vier Akten
Musik und Libretto: Arrigo Boito Uraufführung: 1. Mai 1924 Mailand, Scala)
Vollendet von: Vincenzo Tommassini, Antonio Smareglia und Arturo Toscanini
Zur Inszenierung des Theater Trier (im Rahmen der Antikenfestspiele 2010:
Premiere: 10. Juli 10 (Antikenfestspiele)
Musikalische Leitung: GMD Victor Puhl Inszenierung: Andrea Schwalbach Bühnenbild: Nanette Zimmermann Kostüme: Stephan von Wedel Dramaturgie:
Dr. Peter Larsen
Mit: Evelyn Czesla, Eva Maria Günschmann, Rachael Tovey; Bruno Balzelli, Pawel Czekala, Peter Koppelmann, Sang Lee, László Lukács, Gianluca Zampieri
Opernchor und Extrachor des Theaters Trier // Statisterie des Theaters Trier // Philharmonisches Orchester der Stadt Trier
Boitos Faust-Oper MEFISTOFELE gehört heute zum festen
Repertoire der internationalen Opernszene. Die schon 1862 begonnene, aber nie vollendete Oper NERONE weist sich durch allerhöchste gesangliche Anforderungen und einen an Klangfarben reichen
Orchesterstil aus. Der spannungsreiche Plot um den römischen „Gott-Kaiser“ Nero, die spektakulären Szenen in der Kampfarena und der Brand von Rom versprechen ein atemberaubendes
Theaterereignis mit großem ausstatterischen Aufwand.
www.antikenfestspiele.de
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Neunzehnhundert - Ein ewiges Lied
Ein Lichtstrahl Mimodram mit Klavierbegleitung
Von: Alexander Zemlinsky Text: Oskar Geller Uraufführung: 23. April 1992 (Wien, Konzerthaus)
Verklärte Nacht
Von: Arnold Schönberg Uraufführung: 18. März 1902 (Wien, Kleiner Musikvereinssaal)
Das Lied von der Erde Eine Sinfonie Von: Gustav Mahler / Jens Joneleit Uraufführung: 20. November 1911 (München)
Uraufführung der Fassung für Kammerensemble von Jens Joneleit (Auftragswerk der Oper Frankfurt): 9. Januar 2011 (Frankfurt, Oper Frankfurt im Bockenheimer Depot)
Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Premiere: 9. Januar 11 (Bockenheimer Depot)
Musikalische Leitung: Yuval Zorn Regie: Elisabeth Stöppler Bühnenbild: Hermann Feuchter Kostüme: Frank Lichtenberg Video: Andreas J. Etter
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Alt: Tanja Ariane Baumgartner Tenor: Shawn Mathey Darsteller:
Dorothea Ratzel, Ludmilla Heilig, Kai Meyer, Michael Ernst Kleine Statisterie der Oper Frankfurt:
Helga Comperl, Susanne Beck, Kerstin Weder, Marcus Hosch, Burkhard Kling, Amos Zielinski
Besprechung auf kulturfreak.de
Neunzehnhundert - Ein ewiges Lied Oper Frankfurt im Bockenheiemr Depot Ensemble Foto: Barbara Aumüller
Die Produktion „Neunzehnhundert – Ein ewiges Lied“ im Bockenheimer Depot vereinigt drei eigenständige Werke von deutschsprachigen Komponisten, die auf der Schwelle zum
20. Jahrhundert sowie darüber hinaus das damalige Musikleben enorm beeinflussten, zu einer abendfüllenden Aufführung: „Ein Lichtstrahl“ von Alexander Zemlinsky (1871
-1942), „Verklärte Nacht“ von Arnold Schönberg (1874-1951) in der Fassung für Streichorchester sowie „Das Lied von der Erde“ von Gustav Mahler (1860-1911) als
Uraufführung in der Fassung für Kammerensemble von Jens Joneleit (* 1968).
Und das sagt die Regisseurin Elisabeth Stöppler zu ihrer Produktion, mit der sie an der Oper Frankfurt debütiert: „Neunzehnhundert“ erzählt von Menschen, die sich – damals wie
heute – auf die Welt, auf ‚den anderen’ einlassen, um darin auf- und letztlich unterzugehen, immer auf der sehnsüchtigen Suche nach Intimität und Liebe. Am Ende dieser
Zerreißprobe hat – wie immer – der Tod das letzte Wort. Der Körper vergeht, die Seele singt weiter: ‚Ewig’. Dieses ewige Lied findet 100 Jahre nach Gustav Mahlers Tod eine
weitere, eine neue Stimme: Der zeitgenössische Komponist Jens Joneleit gibt in seiner Kammerensemble-Fassung Mahlers Musik, die laut Schönberg ‚die Erde immer wieder ihre
eigene Auferstehung feiern lässt’, einen ganz eigenen, neuzeitlichen, dennoch dem Damals verpflichteten Klang. So kehrt in „Neunzehnhundert“ die Jahrhundertwende zwar
zurück, spiegelt sich aber im Heute – mit ihrer Musik, die noch das 19. Jahrhundert meint, das 21. Jahrhundert jedoch bereits in sich trägt.“
Elisabeth Stöppler war bis 2003 Stipendiatin der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung und hat sich mittlerweile mit Arbeiten u.a. an der Dresdner
Semperoper und der Hamburgischen Staatsoper als eine der interessantesten jungen Regisseurinnen unserer Zeit etabliert. Für ihre Inszenierung von „Gloriana“, mit der sie
kürzlich ihren Britten-Zyklus am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen fortsetzte, wurde sie in der diesjährigen Opernwelt-Umfrage in der Sparte „Inszenierung / Regisseur“
nominiert. Die musikalische Leitung liegt bei Kapellmeister Yuval Zorn, der kürzlich mit der Wiederaufnahme von Brittens „The Turn of the Screw“ auf sich aufmerksam machte.
Aus dem Ensemble ist Tanja Ariane Baumgartner (Alt) besetzt, während Shawn Mathey (Tenor) erstmals seit seinem bis 2006 andauernden Festengagement als Gast an die
Oper Frankfurt zurückkehrt. Vier junge Schauspieler und sechs Statisten der Oper Frankfurt komplettieren die Besetzung der Neuproduktion. [© Oper Frankfurt]
Die Produktionen im Bockenheimer Depot werden gefördert von der Aventis Foundation. Weitere Vorstellungen: 12., 15., 17., 20., 21., 23. Januar 2011, jeweils um 19.30 Uhr
Preise: € 12 bis 50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.
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Norma Melodramma in zwei Akten
Von: Vincenzo Bellini Uraufführung:
26. Dezember 1831 (Mailand, Teatro alla Scala)
Zur Inszenierung der Oper Zürich:
Premiere: 27. Februar 11
Dirigent: Paolo Carignani
Inszenierung: Robert Wilson Bühnenbild: Robert Wilson Lichtgestaltung: Robert Wilson, AJ Weissbard, Hans-Rudolf Kunz Co-Regie: Gudrun Hartmann
Bühnenbild-Mitarbeit: Stephanie Engeln Kostüme: Moidele Bickel Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Orchester: Orchester der Oper Zürich Chor: Chor der Oper Zürich
Besetzung: Norma:
Elena Mosuc Adalgisa: Michelle Breedt Clotilde: Liuba Chuchrova ( Pollione: Roberto Aronica Orovrso: Giorgio Giuseppini Flavio:
Michael Laurenz
www.opernhaus.ch
Zur konzertanten Aufführung der Oper Frankfurt in der Alten Oper Frankfurt: (Koproduktion beider Häuser)
Dienstag, 28. Oktober 2008, um 19.00 Uhr in der Alten Oper Weitere Vorstellung: 30. Oktober 2008, 19.00 Uhr
Musikalische Leitung: Pier Giorgio Morandi Chor:
Matthias Köhler
Besetzung: Pollione: Mario Malagnini Oroveso: Bälint Szabö Norma: Silvana Dussmann Adalgisa: Stella Grigorian
Clotilde: Paula Murrihy Flavio: Hans-Jürgen Lazar
Besprechung auf kulturfreak.de
Auch 2008/09 präsentiert die Oper Frankfurt in Koproduktion mit der Alten Oper konzertante Aufführungen. Den Anfang macht mit Norma von Vincenzo Bellini (1801-1835) ein
Werk, das in Frankfurt zuletzt 1976 unter der musikalischen Leitung von Michael Haläsz konzertant zu erleben war.
Einer dringenden Bitte der italienischen Primadonna Giuditta Pasta
folgend, machte sich Bellini auf die Suche nach einem geeigneten Stoff für eine Oper mit einer repräsentativen, zentralen Frauenpartie. Fündig wurde er 1831 am Odeon-Theater in Paris, wo
gerade das französische Schauspiel Norma von Alexandre Soumet (1788-1845) gezeigt wurde. Der genuesische Dichter Felice Romani, einer der kultiviertesten Librettisten seiner Zeit, arbeitete
den Stoff sehr geschickt in ein Opernlibretto um und gestaltet dabei mit Norma und Adalgisa - Normas Rivalin wider Willen - zwei unterschiedliche und gerade dadurch beeindruckende
Protagonistinnen. Die Uraufführung am 26. Dezember 1831 an der Mailänder Scala wurde anfangs mit großer Zurückhaltung aufgenommen. Erst als die bejubelte Sopranistin Maria Malibran die
Titelpartie übernahm, startete das Belcanto-Juwel seinen Siegeszug auf den Opernbühnen der Welt. Unter den Fürsprechern dieser großartigen Sängeroper fand sich übrigens kein Geringerer als
Richard Wagner, der Bellinis Melodien „schöner als Träume" pries.
Zum Inhalt: Im besetzten Gallien verband die Druidenpriesterin Norma eine heimliche Beziehung mit dem
Römer Pollione, dem Vater ihrer beiden Kinder. Inzwischen jedoch ist Polliones Liebe zu Norma erkaltet, und er hat sich der jungen Novizin Adalgisa zugewandt. Diese erwidert seine Zuneigung,
sagt sich aber von ihm los, als sie Normas Geheimnis erfährt. Nachdem diese erkennt, dass sie Pollione endgültig verloren hat, will sie aus Rache ihre Kinder töten, bringt es aber nicht übers
Herz. Pollione wird von den Galliern gefangen genommen, und Norma verkündet, dass eine Priesterin ihr Volk durch die Liebe zu einem Römer verraten habe. Doch anstatt Adalgisas Namen nennt sie
den eigenen. So vertraut sie die Kinder ihrem Vater Oroveso an und ist bereit, ihre Schuld auf dem Scheiterhaufen zu büßen. Der inzwischen reuige Pollione begleitet sie in den Tod.
Unter der musikalischen Leitung des in Frankfurt bestens eingeführten italienischen Dirigenten Pier Giorgio Morandi verkörpert die österreichische Sopranistin Silvana Dussmann die
anspruchsvolle Titelpartie, welche sie in der Vergangenheit bereits nach München und Berlin führte. Das Frankfurter Opernpublikum schätzt sie bisher vor allem für ihre Darstellung der
Kaiserin (Strauss' Die Frau ohne Schatten), Amelia (Verdis Ein Maskenball} und der Vitellia (Mozarts La clemenza di Tito). Den italienischen Tenor Mario Malagnini (Pollione) führt seine
Gastiertätigkeit regelmäßig an zahlreiche renommierte Bühnen wie die Staatsopern in München und Wien sowie die Arena di Verona. 1985 gastierte er in Frankfurt als Alfredo (Verdis La Traviata)
und Radames (Verdis /A/da). Angeführt von Stella Grigorian (Adalgisa) und Bälint Szabö (Oroveso) sind alle übrigen Partien aus dem Ensemble besetzt.
Preise: € 12 bis 93 zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr www.oper-frankfurt.de
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