kulturfreak

Oper, Stückeinfo: H

Hänsel und Gretel
Märchenspiel in drei Bildern

Musik: Engelbert Humperdinck (01.09.1854 - 27.09.1921)
Text: Adelheit Wette
Uraufführung: 23. Dezember 1893 (Weimar, Hoftheater)

Zur Inszenierung des Anhaltischen Theater Dessau:

Premiere:
21. Oktober 07
Das Anhaltische Theater empfiehlt die Inszenierung für Kinder ab 10 Jahren.

Musikalische Leitung: Markus L. Frank
Inszenierung: Johannes Felsenstein
Bühnenbild und Kostüme: Stefan Rieckhoff
Dramaturgie: Susanne Schulz

Es singen und spielen:
Peter, Besenbinder: Ludmil Kuntschew
Gertrud, sein Weib: Ilona Streitberger
Hänsel, deren Sohn: Sabine Noack
Gretel, deren Tochter: Cornelia Marschall
Die Knusperhexe: Ludmil Kuntschew
Sandmännchen: Viktorija Kaminskaite
Taumännchen: Viktorija Kaminskaite

Die Quelle für Humperdincks Oper war das Märchen „Hänsel und Gretel“ in der Fassung von Ludwig Bechstein. Im Gegensatz zu den Märchen-Kunstfiguren der Grimmschen Niederschrift zeigt Bechstein Menschen mit Gefühlen, Sehnsüchten und Ängsten. Bei ihm wird der Leser zum ersten Mal mit dem Realismus einer ausweglosen familiären Situation konfrontiert. Bechstein beschreibt das soziale Elend in seinem Ausmaß und seiner Konsequenz. Hunger und Tod bestimmen das Leben der Kinder:
„…und wie sie so heranwuchsen, gebrach es immer mehr den armen Leuten an Brot. Auch wurde die Zeit immer schwerer und alle Nahrung teurer, das machte den Eltern große Sorge“. Diese Aussage in Hänsel und Gretel spiegelt die soziale Situation des gesamten 19. Jahrhunderts. Und auch im ganzen ersten Akt der Humperdinckschen Oper ist von nichts anderem als von Hunger die Rede. Er zieht als ein düsterer Schatten über das zarte Leben der jungen Wesen. Im Laufe eines zunächst harmlos erscheinenden Kinderliedes vom Kuckuck, dem „Eierschluck“, im 2. Akt, zeigt Humperdinck den Vogel von seiner wirklichen Seite. Handelt es sich doch um ein Tier, das seine Kinder aussetzt und sich gleichzeitig vollfrißt – ein Verweis auf die literarische Originalvorlage, in der die Eltern ihre Kinder im Wald zurücklassen, um das eigene Überleben zu sichern.
Hänsel und Gretel sind bedauernswert arme Kinder, die in einem trostlosen und gewalttätigen Elternhaus aufwachsen. Wie alle Kinder sehnen auch sie sich nach Harmonieund Geborgenheit bei Mutter und Vater, doch leider können sie dieses Gefühl nur in ihrer Phantasie finden. In ihren Wunschträumen überschreiten sie die Grenze zwischen Realität und Irrealität, begeben sich in märchenähnliche Erlebniswelten und haben Visionen von einem besseren Leben aller Kinder. Hier erscheinen ihnen die Eltern so, wie sich jedes Kind seine Eltern erträumt – als positive Helden, als umsorgende, gute, liebende Menschen. Schließlich wachen Hänsel und Gretel unter einem Weihnachtsbaum auf. Dort entdecken sie ein Knusperhäuschen. Wie jedes Spielzeug offenbart und steigert auch dieses Häuschen seine Geheimnisse in der Imagination: die Kinder spielen das Märchen von Hänsel und Gretel, der Vater wird zum Darsteller der Hexe. Angst und Neugier, Wissen und Ahnen mischen sich in kindlicher Entdeckungslust.
„Hänsel und Gretel“ wird so zum Spiel mit der harten Realität und ihrer kindlichen Verarbeitung in Wunschbild, Traum, Phantasie und Kreativität. Eine Oper des 19. Jahrhunderts, die durch den Rückgriff auf Archetypen und die Verarbeitung musikalischen Volksguts nicht nur die Atmosphäre ihrer Zeit traf, sondern Fragen aufwirft, die auch über das 20. Jahrhundert hinaus bis in unsere heutige Zeit brisant geblieben sind. Eine Oper, die uns dazu anregt, mit Gedenken und Gedächtnis, mit Erinnerung und Geschichte im Blick auf jene umzugehen, die in harten Zeiten als Schwächste die größte Last zu tragen haben – die Kinder.


 
www.anhaltisches-theater.de 

Hamlet
12 musikdramatische Tableaux nach William Shakespeare
Von: Christian Jost
Auftragswerk der Komischen Oper Berlin

Uraufführung: 21. Juni 2009 (Berlin, Komische Oper)

Zur Inszenierung der Komischen Oper Berlin:

Premiere:
21. Juni 09

Musikalische Leitung: Carl St. Clair
Inszenierung: Andreas Homoki
Bühnenbild und Kostüme: Wolfgang Gussmann
Dramaturgie: Werner Hintze
Chöre: Robert Heimann
Licht: Franck Evin

Besetzung:
Hamlet:
Stella Doufexis
Horatio: Tom Erik Lie
Claudius: Jens Larsen
Gertrud: Gertrud Ottenthal
Polonius: Christoph Späth
Rosenkranz/1. Clown: Caren van Oijen
Güldenstern/2. Clown: Peter Renz
Ophelia: Karolina Andersson
Laertes: James Elliott
Mitglieder des Ernst Senff Chors, Orchester der Komischen Oper Berlin

www.komische-oper-berlin.de

Die Heimkehr des Verbannten (überarbeite Fassung von”Il proscritto”)

Von: Otto Nicolai
Uraufführung: 3. Februar 1844 (Wien, Theater am Kärntnertor)

Zur Inszenierung der Oper Chemnitz:

Premiere:
29. Januar 11

Musikalische Leitung:
Frank Beermann
Inszenierung: Philipp Kochheim
Bühne: Thomas Gruber
Kostüme: Bernhard Hülfenhaus

Besetzung:

Graf Edmund:
Hans Christoph Begemann
Lord Arthur: Bernhard Berchtold
Leonore: Julia Bauer
Richard: Kouta Räsänen
Georg: Uwe Stickert
Irene: Tiina Penttinen
Williams: André Riemer

www.theater-chemnitz.de

Helges Leben
Eine Oper für alle und jeden nach dem schönen Theaterstück von Sibylle Berg

Von:
Mark Moebius & Karola Obermüller
Uraufführung: 31. Mai 2009 (Bielefeld, Theater Bielefeld / Stadttheater)

Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:

Premiere:
31. Mai 09 (Uraufführung)
Weitere Vorstellungen: 4., 23., 25. Juni, 3. und 5. Juli 09
Musikalische Leitung: Carolin Nordmeyer, Witolf Werner
Inszenierung:   Florian Lutz, Juliane Scherf
Dramaturgie: Jón Philipp von Linden
Bühne und Kostüme:  Rainer Sellmaier
Produktionsleitung: Alexander Hollensteiner, Ulrike Niehoff
Unter Mitarbeit von:  Christin Bahnert,  Alexander Hollensteiner, Ulrike Niehoff,  Janina Moelle

Besetzung:

Helge:
 Hubert Wild
Helges Angst: Jens Krogsgaard
Tina: Christiane Linke
Helga/Krankenschwester: Sünne Peters
Helmut: Jacek Janiszewski
Frau Gott:  Elisabeth Umierski
Frau Tod:  Diana Amos
Tinas Angst:  Melanie Hirsch
Tapir: Jan Andreesen
Schnapphamster: Helmuth Westhausser
Reh: Nicole Paul

Bühnenmusiker Cembalo: Alexis Agrafiotis
Bühnenmusiker Hammondorgel: Dieter Zahn
Bielefelder Philharmoniker

Ein Kooperationsprojekt vom Theater Bielefeld und der Deutsche Bank Stiftung, gefördert wird dieses Projekt auch durch den Fonds Neues Musiktheater der NRW Kulturstiftung.
www.theater-bielefeld.de

Das Herz
Drama für Musik in drei Akten (vier Bidern)

Von: Hans Pfitzner (* 5. Mai 1869 in Moskau; † 22. Mai 1949 in Salzburg)
Uraufführung: 12. November 1931 (Berlin, Staatsoper & München, Nationaltheater)

Zur Inszenierung des Mainfranken Theater Würzburg:

Premiere:
25. März 06
Weitere Termine: 28. März, 5. / 9. / und 13. April, 5. und 28. Mai, 2. und 5. Juli 06

Musikalische Leitung: Martin Braun
Inszenierung: Stephan Suschke
Bühne und Kostüme: Momme Röhrbein
Choreinstudierung: Markus Popp
Dramaturgie: Sebastian Hanusa / Alexander Jansen
Regieassistenz und Abendspielleitung: Alexandra Dapp
Ausstattungsassistenz: Gesine Pitzer
Soufflage: Katrin Raetzel
Inspizienz: Nadine Döhling


Der Herzog / Der Ankläger: Andreas Bauer
Die Herzogin: Barbara Hahn
Der Prinz Tankred (kleiner Knabe): Gustavs Gailus
Geheimrat Asmus Modiger: Michael Baba a.G.
Helge von Laudenheim, ein Hoffräulein: Silke Evers
Doktor Daniel Athanasius, Arzt: Stefan Stoll a. G.
Wendelin, sein Gehilfe: Gundula Schneider a. G.
Ein junger Kavalier: David Fielder
Erste Hofdame: Sandra Harnisch
Zweite Hofdame: Sarah Bahr
Erster Henkersknecht: Herbert Brand
Zweiter Henkersknecht: Kenneth Beal
Erster Diener: Paul Henrik Schulte
Zweiter Diener: Rodney Westbrook
Dritter Diener (Page): Hiroe Ito

    Chor und Extrachor des Mainfranken Theaters Würzburg Philharmonisches Orchester Würzburg

Das Herz
Mainfranken Theater Würzburg
Dr. Daniel Athanasius (Stefan Stoll) & die Herzogin (Barbara Hahn)
Foto: Kai-Uwe Schulte-Bunert

Zum Team:

Martin Braun
Der gebürtige Berliner studierte zunächst in seiner Heimatstadt Violine, anschließend in Wien Dirigieren. Er arbeitete als erster Kapellmeister an den Theatern von Olmütz (CZ), Wuppertal und Heidelberg.
Neben dem klassisch-romantischen Standardrepertoire sowie zeitgenössischen Opern bildet das Opernschaffen Gioacchino Rossinis einen Schwerpunkt seiner Arbeit. So leitete er in Wuppertal „II barbiere di Siviglia", „II turco in Italia", „II viaggio a Reims" sowie an der Oper Frankfurt die Wiederaufnahmestaffel von „La Cenerentola".
Gastdirigate führten ihn unter anderem an die Volksoper in Wien, an die Nationaltheater von Prag und Brunn, zu den Bochumer Symphonikern und der Mährischen Philharmonie . Neben seiner Tätigkeit am Mainfranken Theater ist Martin Braun Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Leipzig.
Seit der Spielzeit 05/06 ist er erster Kapellmeister am Mainfranken Theater Würzburg. Er hat die musikalische Leitung von „Orpheus in der Unterwelt" und wird am 4. Juni die Nachtmusik sowie am 14. Juli die Philharmonische Konzertnacht dirigieren.

Stephan Suschke
Regisseur Stephan Suschke war nach seinem Studium Dramaturg und Regisseur in Greifswald. Er war bis zu dessen Tod der engste Regie-Mitarbeiter von Heiner Müller. Er arbeitete mit ihm unter anderem am Deutschen Theater in Berlin, am Berliner Ensemble, sowie bei den Bayreuther Festspielen. Ab 1994 führte er in eigenen Arbeit Regie am Berliner Ensemble, wo er von 1995 bis 1999 in der Leitung arbeitete und dessen künstlerischer Leiter er von 1997 bis 1999 war. Seit 1999 arbeitet er als freier Regisseur (u.a. am Theätra National in Brüssel, in Cordobä/Argentinien, in Neu Dehli/lndien und Melbourne/Australien). 2003 veröffentlichte er unter dem Titel Müller macht Theater eine umfangreiche Dokumentation über Heiner Müllers Theaterarbeit.
Mit der auch überregional sehr erfolgreichen Produktion Ödipus, Tyrann gab Stephan Suschke sein Regiedebüt am Mainfranken Theater in dieser Spielzeit.

Momme Röhrbein
Ausstatter Momme Röhrbein ist seit 1989 freischaffender Bühnen- und Kostümbildner und arbeitete unter anderem am Akademietheater Wien, am Theater in der Josefstadt, am Berliner Ensemble, am Schauspielhaus Hamburg, am dortigen Thalia Theater und am Residenztheater München. In dieser Spielzeit übernahm Momme Röhrbein auch die Ausstattung in der Produktion „Ödipus, Tyrann" von Sophokles.



SängerInnen:

Michael Baba
studierte Gesang an der Hochschule "Hanns Eisler" in Berlin bei Kammersänger Professor Heinz Reeh, eine derzeitige Arbeit verbindet ihn mit Bernhard Adler (München). 1990 wurde er zunächst Mitglied im Opernstudio der Semperoper Dresden. Es folgten danach Gastspiele in Schwerin (Tam/no/"Zauberflöte") und Mannheim, wo er den Narraboth/"Sa\ome" unter Jun Märkl sang. 1992 wurde er Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Münster. Unter der Leitung von Will Humburg sang er dort u.a. Partien wie Maler und Ateger/"l_ulu", Narraboth/Sa\ome und unter Lothar Koenigs sang er die Partie des Baron Kronthal/"Wildschütz". 1996 wechselte er an das Metropoltheater in Berlin, dort erarbeitete er sich ein breites Operettenrepertoire unter der Intendanz von Rene Kollo. 1999 wurde er festes Ensemblemitglied des Gärtnerplatz Theaters. "Candide" sowie Lucio in Wagners "Liebesverbot" in einer Inszenierung von Claus Guth. Gastverpflichtungen führten Michael Baba nach Dessau, dort sang er in der Inszenierung von Johannes Felsenstein den Max/"Freischütz" und den Erik/"Fliegender Holländer". Ein Gastspiel des Dessauer Theaters mit dem "Fliegender Holländer" führte ihn nach Japan; mit dieser Partie gastierte er außerdem am Theater Chemnitz.
Seit der Spielzeit 2002/03 ist Michael Baba freischaffend; Gastverträge führten ihn an das Staatstheater am Gärtnerplatz sowie an die Bayerische Staatsoper München und das Staatstheater Kassel. In der Saison 2004/05 folgten seine Debüts in den Partien Hans/Verkaufte Braut und Parsifal.
Dirigenten: Peter Schneider, David Stahl, Christof Prick. Regisseure: August Everding, Claus Guth.
Auch auf dem Konzertsektor ist Michael Baba ein gefragter Tenor. Er sang u.a. Beethovens 9. Symphonie und "Christus am Ölberg", Haydns "Jahreszeiten", Honeggers "König David" und in der Berliner Philharmonie sang er das "Requiem" von Mozart sowie Konzerte in Charlotte/USA.


Andreas Bauer
Sein Gesangsstudium absolviert er an der Musikhochschule in Dresden und schloss daran ein künstlerisches Aufbaustudium bei Prof. Eugen Rabine in Weimar.
2001 debütierte er als Osmin am Theater Annaberg, wo er auch Gremin, Sparafucile, Van Bett, den
Mephisto in Gounods „Faust" und den Caspar in Webers „Freischütz" sang.
Im italienischen Varese sang er 2003 Mozarts Figaro unter Dan Ettinger, Dirigent an der Staatsoper Berlin und im Jahr darauf Paolo Albiani in Verdis Oper „Simone Boccanegra".
In „Veronika, der Lenz ist da - Die Comedian Harmonists" wirkt Andreas Bauer seit 2000 an der Oper Chemnitz, Rostock und Cottbus mit.

2004 gewann er den 2. Gesamtpreis beim internationalen Gesangswettbewerb in Meran und war Finalist des Premio Masini Credem in Reggio Emilia. Hier wurde er für „Die Zauberflöte" unter Claudio Abbado engagiert und sang im Folgejahr den Sprecher bzw. 1. Priester in Reggio Emilia, Ferrara, Modena und im Festspielhaus Baden-Baden. Im September 2005 wirkte er bei der CD Aufnahme dieser Produktion für die Deutsche Grammophon Gesellschaft in Modena mit.

Neben seiner Theatertätigkeit widmet sich Andreas Bauer auch dem Oratoriengesang. Insbesondere die Mitwirkung in der vom Sächsischen Musikrat veranstalteten Reihe „Die Leipziger Kirchenkantaten - Der erste Jahrgang 1723/24" führte zu einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Bach Collegium und Rundfunkübertragungen auf MDR Kultur.

Seit der Spielzeit 2004/2005 ist er Ensemblemitglied am Mainfranken Theater und war als Gernot in Wagners „Die Feen", als Mephisto, Osmin, Ollendorf, Kaiphas, Sparafucile und Colline zu hören.

Im Dezember 2005 erhielt er den Theaterpreis Würzburg 2005 des Theater Fördervereins.

Silke Evers
Die Sopranistin Silke Evers studierte Gesang in Köln und Düsseldorf. Ausgezeichnet mit zahlreichen Stipendien und Preisen (zuletzt beim internationalen Liedwettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne" 2003 in Graz) sang sie in den großen Konzertsälen Europas (z.B. Köln, Zürich, Athen). Weiterhin führten Konzertreisen sie über Europa hinaus nach Brasilien, Indien und Island. Auch wirkte sie bei Radio-, Fernseh- und CD-Produktionen mit. Das international renommierte Barockensemble Concerto Köln engagiert Silke Evers seit 2001 regelmäßig als Solistin. Auf der Opernbühne war sie in den letzten Jahren immer wieder in Hauptrollen zu erleben, so u. a. als Gretel, Susanna und als Anna in „Die lustigen Weiber von Windsor" an der Seite von Kurt Moll als Sir John Falstaff. Ihre Engagements führte sie an die Opernhäuser in Bonn, Hagen und Münster. Seit September 2003 ist sie Ensemblemitglied des Mainfranken Theaters, wo sie u.a. alsZer//na in „Don Giovanni", als Mizzi in „Zwei Herzen im Dreivierteltakt, als Hodel in „Anatevka" zu sehen war.
In der Spielzeit 04/05 war sie als l Ha in „Idomeneo", als Gilda in „Rigoletto", als Laura im „Bettelstudent" und in den „Feen" als Drolla auf der Mainfranken Bühne In dieser Spielzeit singt sie die Musetta in „La Boheme", die Eurydike in „Orpheus in der Unterwelt" und die Marguerite in Charles Gounods „Faust".

Barbara Hahn
studierte am Mozarteum in Salzburg Gesang. Nach drei Semestern bekam sie ihr erstes Engagement nach Bielefeld, wo sie als Dorabella in Mozarts „Cosi fan tutte" debütierte. Es folgten Festverträge an die Opernhäuser Freiburg, Frankfurt, Saarbrücken und Leipzig, Gastverträge bei den Bregenzer Festspielen, an die Opernhäuser Bologna,' Bonn, Braunschweig, Hannover, Gießen, Lübeck, Passau, Köln und Mannheim. Barbara Hahn sang unter Dirigenten wie R. Chailly, Silvio Varoiso, Donald C. Runnicles, Gerd Albrecht , Michail Jurowsky und Marc Sonströt. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Ruth Berghaus, Andreas Homoki, Alfred Hirschner und Sebastian Baumgarten. Ihr Repertoire umfasst Mozart-, Strauss,- Verdi- und Wagner-Mezzosopranpartien. Seit 2001 ist Barbara Hahn am Mainfranken Theater Würzburg engagiert, wo sie bereits als Gast den Niklaus in „Hoffmanns Erzählungen", die Mary in „Der fliegende Holländer" und die Federica in „Luisa Miller" gesungen hat. Seit der Spielzeit 2003/04 ist sie festes Ensemblemitglied und war u.a. als Fenena in „Nabucco" und als Idamantes im „Idomeneo" zu erleben. Neben der Herzogin in „Das Herz" singt sie in dieser Spielzeit die Juno in der Operette „Orpheus in der Unterwelt".

David Fielder
Der Tenor David Fielder wurde 1974 in Schweden geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er 1994 an der University of North Texas und schloss sie an der Musikhochschule im norwegischen Bergen ab. Im Herbst 1999 zog er nach Oslo, und absolvierte am National College of Operatic Art ein Aufbaustudium, das er im Juni 2002 abschloss. 2000 war er Ruud-Wallenberg Stipendiat.
Mit der Norwegian National Oper trat er als Brosa in „Rigoletto", als Gaston in „La Traviata", und zuletzt als Tamino in „Die Zauberflöte", auf. In verschiedenen Uraufführungen war David Fielder in den entsprechenden Tenorpartien zu hören, wie z.B. als Garborg in „Hulda und Garborg" von Glenn Erik Haugland. Als Oratoriensänger wirkte er in der" H -Moll Messe" von J.S. Bach mit, in Handels „Messias", Mozarts „Requiem" und in der „C-Moll Messe", Rossinis „Petite Messe Solennelle" und in Ramirez „Missa Criolla" mit. Im Bereich des klassischen Liedrepertoires sang er Schuberts „Die schöne Müllerin", Schumanns „Dichterliebe" und seine Liederkreise OP.39 und OP.24.
In der Spielzeit 2002/03 war er in der Oper von Kristiansund als ßorsa in „Rigoletto" und als Marquis von Chateauneuf m „Zar und Zimmermann" zu erleben. Beim Opern Festival in Sandefjord sang er den Alfred in „Die Fledermaus". Ferner sang er mit der Norwegian National Oper Mozarts „C-Moll Messe". Außerdem gab er Konzerte mit dem Norwegischen Radio Orchester und wirkte in Mozarts „Requiem" in Oslo mit.
2003/04 war er unter anderem als Percy in „Anna Bolena" an der Oper in Kristiansund zu hören und sang in Oslo und Hamar Mozarts „Requiem". Als Edwin in der Operette „Die Csärdäsfürstin" ging er in Norwegen auf Tournee.
Seit der Spielzeit 2004/05 ist David Fielder Ensemblemitglied des Mainfranken Theaters. Er war als Arbace in „Idomeneo" und als Jan in „Der Bettelstudent" zu hören. Ferner sag er in „der Welt Lohn" von Andräs Hamary das Tenorsolo und in Manfred Trojahns „Limonen aus Sizilien" war er Micuccio Fabri. In dieser Spielzeit ist er als Pedrillo in Mozarts „Entführung aus dem Serail", als Aristeus/Pluto in „Orpheus in der Unterwelt", als der junge Kavalier in Pfitzners „das Herz" und als Parpignol in „La Boheme" auf der Mainfranken Bühne zu sehen.


Gundula Schneider
Die gebürtige Dresdnerin studierte an den Hochschulen für Musik in Dresden und Karlsruhe bei Maria Venuti und Margret Trappe-Weil und in der Meisterklasse für Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll; Sie besuchte Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf, Brigitte Faßbaender, Hilde Zadek, Gerard Souzay, Sena Jurinac und Dalton Baldwin. 1995 erhielt sei den 1. Preis beim Wettbewerb "Pro Musicis" Paris/New York, 1994 war sie Preisträgerin beim Internationalen Brahms-Wettbewerb in Hamburg, 1992 Preisträgerin beim Internationalen Gesangswettbewerb A. Dvorak in Karlsbad und sie erhielt den Sonderpreis für die beste Interpretation ein Liedes von Dvorak. 1994 war sie Stipendiatin des Deutschen Musikrates und Förderpreis der Opernfreunde Bonn, 1996 erhielt sie den Preis der Stadt Karlsruhe, 1999 den Förderpreis für Nachwuchskünstler der Theater- und Konzertfreunde Dortmund.
Von 1997 bis 2001 war sie Ensemblemitglied des Theaters Dortmund. Ferner sang sie als Gast an der Sächsischen Staatsoper Dresden, am Hessischen Staatstheater Kassel , am Volkstheater Rostock, am Musiktheater Görlitz, an den Sächsischen Landesbühnen Dresden, am Tiroler Landestheater Innsbruck, an der Komischen Oper Berlin, an der Staatsoper Stuttgart, an der Opera National du Rhin Strasbourgh, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg unter anderem mit folgenden Partien: Carmen, Rosina, Hansel, Alcina, Komponist, Cherubino, Annio.
Sie trat bei den Musikfestspielen Dresden, bei den Tagen der zeitgenössischen Musik Dresden, beim Internationalen Musikfestival Wratislavia Cantans - Wroclaw, beim Festival Windrose Nordrhein-Westfalen, beim Brucknerfest Linz, bei Rossini-Festspielen Bad Wildbadauf.
Es liegen Rundfunkaufnahmen für den Mitteldeutschen, Süddeutschen und Hessischen Rundfunk vor sowie mehrere CD-Einspielungen, zuletzt "Sämtliche Lieder von Richard Wagner". Sie gab Konzerte und Liederabende unter anderem in Paris (Opera Comique, 1995), New York (Weill Hall der Carnegie Hall, 1998), Dresden (Liederabendreihe "Das Lied in Dresden", 1999), und in der Liederhalle Stuttgart.


StefanStoll
Der gebürtige Salzburger wuchs in München auf, wo er Musikwissenschaft und Philosophie studierte. Daran schloss sich ein Kompositionsstudium an der Hochschule der Künste in Berlin an. Nebenbei erhielt er Gesangsunterricht bei Kurt Moll, Claudia Eder und Marianne Fischer-Kupfer. Stefan Stoll erhielt zahlreiche Stipendien und ist Preisträger mehrerer renommierter internationaler Kompositionswettbewerbe, konzentriert sich aber derzeit mehr auf sängerische Aufgaben. Von 1996 bis 2000 war er Ensemblemitglied des Staatstheaters Cottbus und gehörte seit 1998 auch dem Ensemble der Komischen Oper Berlin an, wo er den Don Bartolo (Rossini, „Der Barbier von Sevilla"), den Balstrode (Britten, „Peter Grimes") und den Pizarro (Beethoven, „Fedelio") singt.
Außerdem ist Stefan Stoll als Alberich (Wagner, „Ring der Nibelungen") am Staatstheater Karlsruhe sowie als Tomskij (Tschaikowsky, „Pique Dame") am Volkstheater Rostock zu hören.


[Texte:
Mainfranken Theater Würzburg] (externer Link)
 

Herzog Blaubarts Burg
Oper in einem Akt

Text: Béla Balázs
Uraufführung: 24. Mai 1918 (Budapest, Königliches Opernhaus)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
(Doppelabend mit Henry Purcells „Dido and Aeneas“)

Premiere: 5. Dezember 10

Musikalische Leitung: Constantinos Carydis
Regie:
Barrie Kosky
Bühnenbild und Kostüme:
Katrin Lea Tag
Dramaturgie:
Zsolt Horpácsy
Licht:
Joachim Klein
Chor:
Matthias Köhler

Besetzung:

Judit:
Claudia Mahnke
Blaubart: Robert Hayward
Prolog: Samuel Juhász

Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Besprechung auf kulturfreak.de

Auf den ersten Blick haben diese beiden Kurzopern – in Frankfurt als abendfüllende Produktion miteinander kombiniert – stilistisch, inhaltlich und auch sprachlich wenig miteinander zu tun: Dido and Aeneas (1689) von Henry Purcell (1659-1695) und Herzog Blaubarts Burg (1918) von Béla Bartók (1881-1945). Hier ein englischer Meister des Barock, dort ein ungarischer Wegbereiter der Moderne. Und doch leuchtet sofort ein, wenn der Dirigent Constantinos Carydis, auf dessen Betreiben hin diese Kombination zustande kam, schreibt: „Zwei verschiedene, wenn auch verwandte Wege, an der Liebe zu scheitern.“

In Dido and Aeneas verliebt sich Aeneas auf der Rückreise aus dem Trojanischen Krieg in Dido, die verwitwete Königin von Kathargo. Zögerlich erwidert sie seine Zuneigung, da sie ahnt, dass Aeneas sie bald wieder verlassen wird. Das Paar wird Opfer einer Intrige: Geblendet durch einen Zauber bricht Aeneas entgegen seiner eigentlichen Absicht tatsächlich seine Zelte in Kathargo ab. Dido stirbt an gebrochenem Herzen. In Herzog Blaubarts Burg folgt Judit ihrem Mann Blaubart auf seine Burg. Dort herrscht eine dunkle, unheimliche Atmosphäre: Sieben Türen bergen Geheimnisse. Nach und nach gelingt es Judit, alle Türen zu öffnen. Hinter der siebten und letzten entdeckt sie schließlich ihre drei Vorgängerinnen. Auch Judit tritt durch diese Tür, das Schloss versinkt erneut in Dunkelheit.

Schon längst gilt er nicht mehr als Geheimtipp – der griechische Dirigent Constantinos Carydis, mit dem in Frankfurt eine regelmäßige Zusammenarbeit geplant ist. Hier dirigierte er bereits u.a. Mozarts Zauberflöte und Massenets Werther. Zudem ist er ein gern gesehener Gast an zahlreichen europäischen Bühnen. 2012/13 übernimmt Barrie Kosky die Intendanz der Komischen Oper Berlin und gilt als einer der ambitioniertesten Schauspiel- und Opernregisseure seiner Generation. Angeführt von Paula Murrihy (Dido), Britta Stallmeister (Belinda) und Sebastian Geyer (Aeneas) sind die Partien der Purcell-Oper größtenteils durch Ensemblemitglieder der Oper Frankfurt besetzt. Lediglich bei den drei Countertenören Martin Wölfel (Sorceress), Dmitry Egorov (First Witch) und Roland Schneider (Second Witch) handelt es sich um Gäste, wobei alle drei Sänger der Oper Frankfurt bereits verbunden sind. Als Blaubart kehrt der englische Bariton Robert Hayward u.a. nach seinem Mandryka in Arabella und Telramund in Lohengrin nach Frankfurt zurück. Ensemblemitglied Claudia Mahnke (Judit) ist in dieser Saison u.a. auch als Giulietta in Hoffmanns Erzählungen und Brangäne in Tristan und Isolde zu hören. [© Oper Frankfurt]

Premiere: Sonntag, 5. Dezember 2010, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 10., 16., 18. Dezember 2010, 25., 29. Juni, 1., 3. Juli 2011
Preise: € 11 bis 130 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online unter
www.oper-frankfurt.de erhältlich. Bei Buchung von Vorstellungen bis 4 Wochen vor dem Aufführungstermin gibt es einen Frühbucherrabatt von 10% auf die oben angegebenen Preise, die Premiere ausgenommen.
www.oper-frankfurt.de

Hexe Hillary geht in die Oper
Ein Kinderstück mit Musik

Von: Peter Lund
Uraufführung: 19. März 1997 (Berlin, Neuköllner Oper)

L ´histoire du soldat (Die Geschichte vom Soldaten)

Von:
Igor Strawinsky
Uraufführung: 28. September 1918 (Lausanne, Théâtre Municipal)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere:
22. März 12 (Holzfoyer)

Musikalische Leitung: Sebastian Zierer
Regie: Hans Walter Richter

Mitwirkende:

Der Vorleser:
Michael Autenrieth
Der Solda: Dominic Betz
Der Teufel: Ingrid El Sigai
Die Prinzessin: Paula Rosolen

Die Geschichte vom Soldaten von Igor Strawinsky (1882-1971) steht in der Tradition der Wanderbühnen. In den Wirren des I. Weltkrieges schien Strawinsky diese unaufwändige Theaterform als geeignete Art und Weise, möglichst viele Zuschauer zu erreichen. Das Libretto stammt von dem Schweizer Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz, den der Komponist auf eine Erzählung des russischen Autors Nikolaj Afanassjew hingewiesen hatte. Die Erstaufführung fand am 29. September 1918 in Lausanne statt. Die „gelesene, gespielte und getanzte“ zweiteilige Handlung, welche sich stark an die Faust-Tradition anlehnt, hatte sofort großen Erfolg und zog weitere Inszenierungen nach sich. Jede der gezeigten Aufführungen setzte eigene Schwerpunkte und stellte jeweils eine andere der drei Ausdrucksformen in den Mittelpunkt.

Zur Handlung: Der Soldat trifft während seines Fronturlaubs auf den Teufel, der ihn mit einem Buch, dessen Besitz unermesslichen Reichtum verspricht, zu verführen sucht. Der Soldat solle dem Teufel im Gegenzug seine alte Geige überlassen und ihm lehren, wie sie zu spielen sei. Dann wolle ihm der Teufel zeigen, wie man das Buch einsetzt. Der Soldat stimmt zu, doch macht ihn der Reichtum nicht glücklich. Als er dem Teufel seine Geige entwindet, merkt er, dass er ihr keinen Ton mehr entlocken kann und damit dem Bösen anheim gefallen ist. Enttäuscht zerreißt er das Zauberbuch und verliert all sein Geld. Da hört er von einer kranken Prinzessin, die denjenigen heiraten soll, der sie wieder gesund macht. Schnell eilt er in den Palast und trifft dort auf den Teufel und seine Geige. Diesmal gelingt es dem Soldaten, sie zu spielen, und tatsächlich wird die Prinzessin wieder gesund. Der Teufel scheint überwunden, doch als der Soldat die Warnung seines Widersachers, die Grenzen seines Dorfes zu überschreiten, wegen seines starken Heimwehs nach der Mutter in den Wind schlägt, treibt der Teufel den Soldaten im Triumph geigend in die Hölle.

Die Musikalische Leitung dieser Produktion im Holzfoyer hat Solorepetitor Sebastian Zierer, der nach dem Erfolg der Barabbas-Dialoge von Aulis Sallinen 2010/11 im Bockenheimer Depot nun eine weitere Einstudierung vorlegt. Die Inszenierung stammt von Hans Walter Richter, einem der Spielleiter und Regieassistenten der Oper Frankfurt, der sich erstmals mit einer eigenen Frankfurter Arbeit präsentiert. Der Schauspieler Michael Autenrieth (Der Vorleser) gehörte von 1984 bis 1990 dem Ensemble des Frankfurter Schauspiels an und war 2008/09 im Bockenheimer Depot an der Produktion von Jens Joneleits Piero – Ende der Nacht beteiligt. Ingrid El Sigai (Der Teufel) übernahm hier 2009 und 2011 die Rolle der Moderatorin im Opern-Doppel L’oracolo / Le Villi. Seit 1990 ist sie freie Mitarbeiterin des Hessischen Rundfunks und dort als Sprecherin, Redakteurin und Moderatorin tätig. Zudem übernimmt sie regelmäßig Aufgaben sowohl im Sprech- als auch im Musiktheater. Der Schauspieler Dominic Betz stammt aus Frankfurt und wirkte 2006/07 im Bockenheimer Depot als Christoph Probst in Zimmermanns Weiße Rose mit. Zudem ist er als einer der Ballgäste beim Prinzen Orlofsky in Christof Loys Sicht auf Strauß’ Die Fledermaus zu erleben, ebenso wie die argentinische Tänzerin und Choreographin Paula Rosolen (Die Prinzessin). [© Oper Frankfurt]

Strawinsky und sein Werk bilden im Sommer 2012 auch den Schwerpunkt des Saisonabschlusses Oper FINALE.
Weitere Vorstellungen: 24. (22.00 Uhr), 25. März 2012 (20.00 Uhr)
Preise: € 20 bis 25 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

www.oper-frankfurt.de

Die Hochzeit des Figaro oder Der tolle Tag (Le nozze di Figaro ossia La folle giornata)

Commedia per musica in vier Akten

Von: Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto: Lorenzo Da Ponte
Uraufführung: 1. Mai 1784 (Wien, Hofoperntheater)

Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:

Premiere:
11. September 10

Musikalische Leitung: Martin Lukas Meister
Inszenierung: Wolfgang Quetes
Bühne: Manfred Kaderk
Kostüme: Ute Frühling
Choreographie: Christina Comtesse
Choreinstudierung: André Weiss

Besetzung:

Graf Almaviva
: David Pichlmaier | Oleksandr Prytolyuk
Gräfin Almaviva : Alexandra Lubchansky | Anja Vincken 
Susanna
: Aki Hashimoto | Susanne Serfling
Figaro: Igor Bakan | Kihwan Sim (
Cherubino
: Erica Brookhyser
Marcellina
: Elisabeth Hornung
Bartolo
: John In Eichen | Thomas Mehnert
Basilio
: Andreas Wagner
Don Curzio
: Lasse Penttinen
Antonio
: Hans-Joachim Porcher
Barbarina
: Margaret Rose Koenn | Maria Victoria Jorge Hernandiz 
Zwei Mädchen: Y
un Jeong Cho, Hanna Broström

Kooperation mit den Städtischen Bühnen Münster

www.staatstheater-darmstadt.de

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Wiederaufnahme Saison 2010/11:
29. September 10
Wiederaufnahme Saison 2007/08: 1. September 07

Musikalische Leitung: Erik Nielsen / Roland Böer / Johannes Debus / Hartmut Keil /
Hartmut Keil / Erik Nielsen / Yuval Zorn
Inszenierung: Guillaume Bernardi
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Katharina Thoma /
Caterina Panti Liberovici
Bühnenbild: Moritz Nitsche
Kostüme: Peter DeFreitas
Licht: Olaf Winter
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Chor: Apostolos Kallos /
Michael Clark

Mitwirkende:

Graf Almaviva:
Michael Nagy / Nathaniel Webster /
Sebastian Geyer / Oleg Romashyn
Gräfin Almaviva: Barbara Zechmeister / Danielle Halbwachs / Juanita Lascarro / Jacquelyn Wagner
Figaro: Florian Plock / Simon Bailey / Simon Bailey / Florian Plock
Susanna: Juanita Lascarro / Anna Ryberg / Britta Stallmeister / Christiane Karg / Tatiana Lisnic / Anna Ryberg
Cherubino: Stella Grigorian / Jenny Carlstedt / Nina Tarandek / Jenny Carlstedt / Paula Murrihy
Marzelline: Niina Keitel / Stella Grigorian / Katharina Magiera
Bartolo: Soon-Won Kang / Dietrich Volle / Vuyani Mlinde
Antonio: Franz Mayer / Franz Mayer
Barbarina: Anna Ryberg / Eun-Hye Shin
Basilio / Don Curzio: Michael McCown / Julian Prégardien / Michael McCown
u.a.

schwarz = Wiederaufnahme Saison 2007/08
grün = Wiederaufnahme Saison 2010/11


Chor der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Zur Wiederaufnahme in der Saison 2010/11:

Mit Le nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) präsentierte der kanadische Regisseur Guillaume Bernardi in der Spielzeit 2006/07 nach Arbeiten im Bockenheimer Depot erstmals eine Inszenierung im Opernhaus. Publikum und Presse waren von der klassisch gehaltenen Produktion gleichermaßen begeistert, und in einer der Kritiken war folgende Bewertung zu lesen: „Es ist Bernardi gelungen, eine alte Geschichte so zu erzählen, dass sogar der ausgepichteste Kenner wieder einiges Neue in dem (wie alle guten Stücke) unerschöpflichen Werk entdeckt. Dabei geht es ohne Verkrampftheiten ab, ohne ratternde Gags.“ Nun wird die Erfolgsinszenierung, die am 4. März 2007 Premiere feierte, zum dritten Mal wiederaufgenommen.

Zum Inhalt: Als das Diener-Paar Figaro und Susanna heiraten möchte, pocht deren Dienstherr, Graf Almaviva, auf das „Recht der ersten Nacht“ mit der Braut. Damit bringt er nicht nur die Verlobten, sondern auch die eigene Gattin Rosina sowie nahezu alle Schlossbewohner gegen sich auf. Was folgt ist ein Tag voller Intrigen, Verkleidungen, Verwirrungen und Irrungen. Aber am Ende siegt die Liebe...

Die musikalische Leitung liegt bei den Kapellmeistern der Oper Frankfurt, wobei Yuval Zorn als Dritter im Bunde neu in die Produktion einsteigt; Hartmut Keil und Erik Nielsen sind mit ihr bereits vertraut. Zu den überwiegend aus dem Ensemble vorgenommenen Umbesetzungen: Die „Neuzugänge“ Sebastian Geyer (Graf Almaviva) und Vuyani Mlinde (Figaro bzw. Bartolo) stellen sich mit ihren Partien erstmals dem Frankfurter Opernpublikum vor, Juanita Lascarro wechselt von der Susanna zur Gräfin, und auch Julian Prégardien (Basilio bzw. Don Curzio) verkörpert seine Partien erstmals in dieser Inszenierung. Aus dem Frankfurter Opernstudio tun ihm dies Nina Tarandek (Cherubino) und Eun-Hye Shin (Barbarina) gleich. Zu den alternativen Neubesetzungen gehören Oleg Romashyn (Graf Almaviva), Jacquelyn Wagner (Gräfin) und Tatiana Lisnic (Susanna) als Gäste sowie Paula Murrihy (Cherubino) aus dem Ensemble.  [© Oper Frankfurt]

Weitere Vorstellungen: 4., 10. (Oper für alle), 16., 19., 24. September, 13., 26. November, 30. Dezember 2010, 1. (18.00 Uhr), 7. Januar 2011
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr
Preise: € 11 bis 77 (Oper für alle, 10. September 2010; € 10 und 15) zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr (außer an der Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt sowie bei deren Telefonischem Vorverkauf)

Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter
www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich. Bei Buchung von Vorstellungen bis 4 Wochen vor dem Aufführungstermin gibt es einen Frühbucherrabatt von 10% auf die oben angegebenen Preise.

www.oper-frankfurt.de

Hoffmanns Erzählungen (Les contes d´Hoffmann)
Phantastische Oper in fünf Akten

Von: Jacques Offenbach
Libretto nach dem gleichnamigen Drama: Jules Barbier und Michel Carré
Uraufführung: 10. Februar 1881 (Paris, Opéra-Comique)

Zur Inszenierung der Bayerischen Staatsoper:

Premiere:
31. Oktober 11

Musikalische Leitung: Constantines Carydis
Inszenierung: Richard Jones
Bühne: Giles Cadle
Kostüme: Buki Shiff
Choreographie: Lucy Burge
Licht: Mimi Jordan Sherin
Produktionsdramaturgie: Rainer Karlitschek
Chöre: Sören Eckhoff

Besetzung:

Olympia / Giulietta / Antonia / Stella:
Diana Damrau
Andreas / Cochenille / Pitichinaccio / Franz: Kevin Conners
Lindorf / Coppelius / Dapertutto / Mirakel: John Relyea
Nikolaus: Angela Brower
Stimme der Mutter: Okka von der Damerau
Hoffmann: Rolando Villazón
Spalanzani: Ulrich Reß
Nathanael: Dean Power
Hermann / Schlemihl: Christian Rieger
Wilhelm: Tim Kuypers
Wolfram: Andrew Owens
Crespel / Luther: Christoph Stephinger

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

Koproduktion mit der English National Opera London

Die Premiere wird live auf BR-Klassik übertragen.
30 Minuten vor Vorstellungsbeginn live aus dem Foyer des Nationaltheaters: Foyer, die Sendung zur Neuproduktion mit Gesprächen und Reportagen.

www.staatsoper.de

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere:
3. Oktober 10
Wiederaufnahme Saison 2011/12: 2. November 11

Musikalische Leitung: Roland Böer / Hartmut Keil / Erik Nielsen
Regie:
Dale Duesing
Bühnenbild:
Boris Kudlička
Kostüme:
Arno Bremers
Dramaturgie:
Norbert Abels
Licht:
Olaf Winter
Chor:
Matthias Köhler

Besetzung:

Hoffmann:
Alfred Kim /
Stefano Secco
Lindorf, Coppélius, Doctor Miracle, Daperdutto: Giorgio Surian / Simon Neal (Dezember 2010) / Aris Argiris (April 2011) / Simon Neal
Olympia: Brenda Rae / Julia Novikova (April 2011) / Brenda Rae
Antonia: Elza van den Heever / Juanita Lascarro (April 2011) / Elza van den Heever / Katie Van Kooten
Giulietta: Claudia Mahnke / Irini Karaianni (Dezember 2010 and April 2011) / Tanja Ariane Baumgartner / Claudia Mahnke
Cochenille: Michael McCown / Michael McCown
La Muse / Nicklausse: Jenny Carlstedt / Paula Murrihy
Stimme der Mutter: Katharina Magiera / Claudia Grunwald (Dezember 2010) / Katharina Magiera
Nathanael / Spalanzani / Frantz / Pitichinaccio: Peter Marsh / Julian Prégardien
Crespel: Magnus Baldvinsson / Alfred Reiter
Hermann / Peter Schlemihl: Florian Plock / Sungkon Kim
u.a.

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Musikalische Leitung: Christian Arming / Yuval Zorn
Regie: Dale Duesing

Zur Wiederaufnahme 2011:
Die aktuelle Frankfurter Produktion der phantastischen Oper Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach (1819-1880) feierte am 3. Oktober 2010 in der Sicht von Dale Duesing Premiere im Haus am Willy-Brandt-Platz. Als einer der ‚Renner’ im Kernrepertoire fand sie viel Zustimmung bei Publikum und Presse: „Sicher, diese Inszenierung hat uns nichts wirklich Neues zum Hoffmann zu erzählen, sie verlässt sich musikalisch zudem auch auf die altbewährte Fassung mit auskomponierten Rezitativen. Aber sie berührt, sie reizt zum Lachen im Olympia-Akt und versprüht Erotik im Giulietta-Akt.“ Auch die musikalische Seite fand in der Saison 2010/11 viel Anerkennung: „Brenda Rae als Olympia (...) demonstrierte, wie anmutig und fein Koloraturen wirken, wenn sie sauber gesungen und mit einem Legatobogen versehen sind. In der Persiflage auf Mozarts Königin der Nacht füllte sie auch optisch die Rolle des „weiblichen Automaten“ gekonnt aus – für Rae gab’s immensen Schlussapplaus.“ So wird es viele Zuschauer erfreuen, dass die amerikanische Sopranistin auch in der ersten Wiederaufnahme der Produktion erneut mit von der Partie ist. Doch verzeichnet die Besetzungsliste auch einige neue Namen: Den Hoffmann verkörpert nun der italienische Tenor Stefano Secco, der kürzlich in der Frankfurter Alten Oper in Verdis Requiem zu erleben war. Zuvor stellte sich der international tätige Sänger dem hiesigen Publikum 2008/09 als Massenets Werther vor. Aus dem Ensemble sind Tanja Ariane Baumgartner (Giulietta), Paula Murrihy (La Muse, Nicklausse), Julian Prégardien (in den vier Dienerrollen), Alfred Reiter (Crespel, Luther) und Sungkon Kim (Hermann, Peter Schlemihl) erstmals in der Produktion vertreten. Angeführt von Gastsänger Simon Neal (als vierfacher Bösewicht) sind alle weiteren Sängerinnen und Sänger mit ihren Partien bereits als Premieren- oder Alternativbesetzung vertraut. Neu steigt hingegen der gebürtige Wiener Christian Arming, Chefdirigent des New Japan Philharmonic Orchestra in Tokio, in die Produktion ein. Er zählt zu den meistgefragten Dirigenten seiner Generation und stand bereits bei Der fliegende Holländer 2003/04, Don Giovanni 2005/06 und Jenufa 2006/07 am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Neue Namen auch bei den Alternativbesetzungen: So übernimmt Gastsopranistin Katie Van Kooten erstmals die Partie der Antonia, und auch Kapellmeister Yuval Zorn dirigiert das Werk zum ersten Mal in Frankfurt.
Weitere Vorstellungen: 10., 18., 20. (Oper für Familien, 15.30 Uhr; pro Erwachsenen-Kaufkarte maximal drei Tickets für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre gratis, empfohlen ab 10 Jahren; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 25. November, 3., 10., 18. Dezember 2011. Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr

Zur Premiere 2010:
Jacques Offenbach (1819-1880) begann mit der Komposition zu Hoffmanns Erzählungen 1876, also in seinen letzten Lebensjahren. Mit diesem romantischen Stoff versuchte er, an den Zeitgeist anzuknüpfen und damit die ihm so wichtige Gunst des Publikums zurückzuerobern, welche ihm im Laufe der Jahre verlorengegangen war. Aber erst vier Monate nach seinem Tod wurde die von ihm nicht vollendete Oper am 10. Februar 1881 an der Opéra-Comique in Paris uraufgeführt. Die aktuelle Neuinszenierung – nach der Fassung von Fritz Oeser – ist die fünfte Produktion des Werks an der Oper Frankfurt nach dem Krieg. Ihr vorausgegangen ist im April 1985 die Sicht von Herbert Wernicke auf eines der populärsten Werke des Repertoires. Am Pult stand seinerzeit Michael Boder.
Die musikalische Leitung der Produktion liegt bei Roland Böer. Der ehemalige Frankfurter Kapellmeister gastierte hier zuletzt mit Donizettis Lucia di Lammermoor und Strauss’ Arabella. 2011 folgt sein Debüt an der Mailänder Scala mit Mozarts Die Zauberflöte. Dale Duesing blickt auf eine große internationale Sängerkarriere zurück. Inzwischen widmet sich der Bariton jedoch immer stärker dem Regiefach. Nach Arbeiten u.a. in Frankfurt (Rossinis Il viaggio a Reims und Brittens The Rape of Lucretia) inszenierte er kürzlich Charpentiers L’Étoile an der Berliner Lindenoper. Angeführt von Alfred Kim in der Titelpartie sind fast alle Premierensänger Mitglieder des Frankfurter Opernensembles. Die Ausnahme bildet die Besetzung der vier Bösewichter: Nach der Absage von Gastbariton Peter Mattei aus privaten Gründen wird nun der international äußerst erfolgreiche kroatische Sänger Giorgio Surian in diesen Partien auftreten. In späteren Aufführungen kommen sowohl am Dirigentenpult als auch auf der Bühne diverse Alternativbesetzungen zum Zuge. [© Oper Frankfurt]

Zum Inhalt: Der Dichter Hoffmann ist zu unglücklicher Liebe verdammt und wird zu Beginn der Oper von der Muse davor gewarnt, sich erneut zu verlieben. In der Sängerin Stella nämlich sieht Hoffmann drei Frauen vereint, für die er einst viel empfand. In Luthers Weinkeller stimmt er ein Lied an, das von diesen Damen erzählt: von Olympia, einer singenden und herzlosen Puppe; von Antonia, die unter Schwindsucht leidet und sterben muss, wenn sie singt; von der Kurtisane Giulietta, welche im Dienste des Bösen steht und von den Männern deren Seele verlangt. Als Hoffmann sein Ständchen beendet hat, haben sich alle von ihm abgewandt. Nur die Muse bleibt allein mit dem Poeten zurück.

Karten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online unter
www.oper-frankfurt.de erhältlich. Bei Buchung von Vorstellungen bis 4 Wochen vor dem Aufführungstermin gibt es einen Frühbucherrabatt von 10% auf die oben angegebenen Preise, die Premiere ausgenommen.



www.oper-frankfurt.de

Zur Inszenierung des Nationaltheater Mannheim :

Premiere:
02. Oktober 2010

Musikalische Leitung: Alois Seidlmeier
Inszenierung: Christof Nel
Szenische Analyse: Martina Jochem
Bühne: Sebastian Hannak
Kostüme: Margit Koppendorfer
Dramaturgie: Regine Elzenheimer
Chor: Tilman Michael


Besetzung:
Hoffmann: István Kovácsházi
La Muse / Nicklausse: Edna Prochnik
Stella:
Olympia: Antje Bitterlich / Katharina Göres
Antonia: Iris Kupke / Ludmila Slepneva
Giulietta: Monika Bohinec / Marie-Belle Sandis
La Voix de la Tombe: Heike Wessels
Lindorf / Coppelius / Le docteur Miracle / Le capitaine Dapertutto: Thomas Berau / Thomas Jesatko
Spalanzani / Wolfram: David Lee
Crespel / Wilhelm: Radu Cojocariu
Peter Schlémil / Nathanael: Johan Weigel
Andrès / Cochenille / Frantz / Pitichinaccio: Uwe Eikötter
Maître Luther: Mihail Mihaylov / Johannes Wimmer
Le capitaine des Sbires / Hermann: Martin Busen

www.nationaltheater-mannheim.de

Zur Inszenierung der Oper Zürich:

Premiere:
13. März 10

Dirigent: David Zinman
Inszenierung: Grischa Asagaroff
Bühnenbild: Bernhard Kleber
Kostüme: Florence von Gerkan
Lichtgestaltung: Jürgen Hoffmann
Choreinstudierung: Jürg Hämmerli
Orchester: Orchester der Oper Zürich
Chor: Chor der Oper Zürich
Ballett: extra Ballett

Besetzung:

Stella/Olympia/Antonia/Giulietta:
Elena Mosuc
La Muse/ Nicklausse: Michelle Breedt
La voix de la tombe: Wiebke Lehmkuhl
Hoffmann: Vittorio Grigolo
Lindorf/Coppélius/Le docteur Miracle/Le capitaine Dapertutto: Laurent Naouri
Spalanzani: Benjamin Bernheim
Crespel: Giuseppe Scorsin
Peter Schlémil: Cheyne Davidson
Andrès/Cochenille/Frantz/Pitichiaccio: Martin Zysset
Maître Luther: Davide Fersini
Nathanaël: Thierry Duty
Hermann: Kresimir Strazanac
Wilhelm: Pablo Ricardo Bemsch
Le capitaine des Sbires: Adam Palka

www.opernhaus.ch

Das Holzschiff
Ein Auftragswerk des Staatstheater Nürnberg

Von: Detlev Glanert
Libretto: Christoph Klimbke nach dem gleichnamigen Roman von Hans Henny Jahnn
Uraufführung: 9. Oktober 2010 (Staatstheater Nürnberg)

Zur Inszenierung des Staatstheater Nürnberg:

Premiere:
9. Oktober 10 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Guido Johannes Rumstadt
Inszenierung: Johann Kresnik
Bühne: Bernhard Hammer
Kostüme: Gabriele Heimann
Choreinstudierung: Edgar Hykel
Dramaturgie: Christoph Klimke, Johann Casimir Eule

Besetzung:
Gustav Anias Horn:
Anna Lapkovskaja
Ellena Strunck, Tochter des Kapitäns: Heidi Elisabeth Meier
Alfred Tutein, Leichtmatrose: Heidi Elisabeth Meier
Waldemar Strunk, Kapitän des Schiffes: Kurt Schober
Georg Lauffer, Superkargo: Nicolai Karnolsky
Paul Fitte, Schiffskoch: Richard Kindley

Dämonen, Erscheinungen: Staatstheater Nürnberg Ballett
Mannschaft des Schiffs: Staatstheater Nürnberg Ballett/ Chor Staatstheater Nürnberg

www.staatstheater-nuernberg.de

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