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Oper, Stückeinfo: G
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Die Gehetzten
Von: Bernd Redmann Uraufführung:
15. März 2010 (Bremen, Theater Bremen im Neuen Schauspielhaus)
Zur Inszenierung des Theater Bremen:
Premiere: 15. März 10 (Uraufführung; im Neuen Schauspielhaus)
Musikalische Leitung: Tarmo Vaask Inszenierung: Kay Kuntze Ausstattung: Bente Matthiessen
Sängerin 1: Nadine Lehner Sänger 2:
Christian-Andreas Engelhardt Sänger 3: Loren Lang Sänger 4: Christian Hübner Sänger 5: Johannes Scheffler
Das Theater Bremen setzt im
März seine Tradition der Opernuraufführungen fort: Nach dem großen Erfolg von Ludger Vollmers „Gegen die Wand“ wird am Freitag, 19. März, Bernd Redmanns Werk „Die Gehetzen“ uraufgeführt. Die
Premiere beginnt um 20 Uhr im Neuen Schauspielhaus. Komposition und Libretto stammen von Bernd Redmann, dessen vielfältiges Oeuvre unter anderem Solostücke, Orchesterwerke und
Raumkompositionen umfasst. „Die Gehetzten“ ist Redmanns erste Arbeit für das Musiktheater. Dieser Oper liegt kein großer Stoff der Film- oder Literaturgeschichte zugrunde, vielmehr werden
Szenen und Themen der Alltagswelt angesprochen: Die Medien, das Verhältnis des Menschen zur Umwelt, die Finanzwelt und all das, was täglich auf den Menschen einströmt und ihn bisweilen die
Orientierung verlieren, ihn „gehetzt“ erscheinen lässt. In den 21 entstandenen Szenen – die im übrigen in nur wenigen Tagen während eines tosenden Sturmes entstanden – treten verschiedene
Figuren auf, deren Geschichten aus dem Nichts beginnen und Fragen aufwerfen wie: „Ist das, was wir sehen, tatsächlich die Wirklichkeit, oder wer bestimmt, was für uns wirklich sein soll?“
Inszeniert wird dieses Panorama der Absurdität von Kay Kuntze, dem langjährigen künstlerischen Leiter der Berliner Kammeroper, der sich mit seinen bildstarken Inszenierungen auch
international einen Namen gemacht hat. Die musikalische Leitung hat Tarmo Vaask, der in der vergangenen Spielzeit mit “Gegen die Wand” bereits sein besonderes Gespür für Urauführungen unter
Beweis stellen konnte. Es singen und spielen Nadine Lehner, Christian Andreas Engelhardt, Christian Hübner, Loren Lang, Johannes Scheffler sowie der Chor des Theater Bremen. Bühne und
Kostüme stammen von Bente Matthiessen. [© Theater Bremen]
www.theaterbremen.de
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Gianni Schicchi Komische Oper von Giacomo Puccini
siehe auch Il Trittico
Zur Inszenierung des StaatstheaterWiesbaden: Doppelabend: Die spanische Stunde und Gianni Schicchi
Premiere: 13. März 10
Musikalische Leitung: Marc Piollet Inszenierung: Carlos Wagner Bühnenbild: Conor Murphy Kostüme: Christof Cremer Dramaturgie:
Bodo Busse/Serge Honegger
Besetzung:
Gianni Schicchi: Kiril Manolov Lauretta: Sharon Kempton/Emma Pearson Zita: Ute Döring Rinuccio:
Jonas Gudmundsson/Felipe Rojas Velozo Gherardo: Erik Biegel/Christopher Busietta Nella: Betsy Horne/Annette Luig Gherardo: N.N. Betto von Signa:
Hye-Soo Sonn Simon: Bernd Hofmann Marco: Brett Carter/ Reinhold Schreyer-Morlock Ciesca: Merit Ostermann Magister Spinelloccio: Axel Wagner
Amantio di Nicolao: N.N. Pinellino: N.N. Guccio: N.N.
Orchester und Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Der Doppelabend unter
der musikalischen Leitung von Marc Piollet mit den beiden von umwerfender Komik und sprühender Musikalität geprägten Werken von Ravel und Puccini kommt in einer temporeichen Inszenierung von
Carlos Wagner zur Aufführung. In den beiden Meisterwerken der musikalischen Komödie stehen zwei Schlitzohren im Mittelpunkt: Die ebenso schöne wie schlaue Conception nutzt die ‚spanische
Stunde’ für ein Stelldichein mit ihrem Liebhaber, während ihr Mann die Uhren in der Stadt aufzieht. Der bauernschlaue Gianni Schicchi fälscht zugunsten seiner Tochter und für sich selber das
Testament des soeben verstorbenen Florentiners Buoso Donato. Er schlüpft dafür in das Nachthemd des Verblichenen, denn noch weiß in ganz Florenz keiner von dem Todesfall.
Während bei der spanischen Stunde die ablaufende Zeit das Lustempfinden steigert, beginnt Puccinis Einakter „
Gianni Schicchi“ nach dem Schlag des letzten Stündleins für einen reichen Herrn namens Buoso Donati. An seinem Totenbett beklagen die Verwandten mit geheuchelter Anteilnahme dessen
Hinscheiden. Da macht das Gerücht die Runde, der steinreiche Buoso habe seinen gesamten Besitz dem Kloster vermacht. Alle machen sich nun fieberhaft auf die Suche nach dem Testament. Es wird
gefunden und die Verwandten müssen mit Schrecken feststellen, dass sich das Gerücht bewahrheitet hat; alle brechen in laute Verwünschungen aus. Da kommt Runuccio mit der Idee auf, dass nur
einer in der Lage sei, eine Wende zum Besseren herbeizuführen: Gianni Schicchi.
Und tatsächlich hat der Schlaumeier einen Einfall, er führt jedoch in eine ganz andere Richtung als es
die heuchlerische Verwandtschaft Buosos gerne hätte. Nachdem Schicchi sich vergewissert hat, dass die Nachricht von Buosos Tod noch nicht aus dem Haus gedrungen ist, lässt er den Toten ins
Nebenzimmer tragen und spielt, als der Arzt den Kranken aufsuchen will, die Rolle des Sterbenden. Dann diktiert er dem herbeigerufenen Notar ein Testament zu seinen Gunsten und benachteiligt
Buosos Verwandtschaft aufs Empfindlichste. Es ist nicht nur Eigennutz von Gianni Schicchi, sondern auch eine private Abrechnung mit der Sippe des Verstorbenen, die die Heirat von Rinuccio mit
seiner eigenen - bis zu diesem Zeitpunkt mittellosen - Tochter Lauretta nicht akzeptieren wollte.
Die 15 Rollen in Puccinis einziger lustiger Oper werden in Carlos Wagners
einfallsreicher Inszenierung von Kiril Manolov an der Nase herumgeführt. Er ist dem Wiesbadener Publikum seit seinem gefeierten Falstaff bestens bekannt und stellt als Gianni Schicchi eine
weitere Facette seines Könnens unter Beweis.
Carlos Wagner hat am Hessischen Staatstheater Wiesbaden mit großem
Erfolg in der vergangenen Spielzeit Mozarts ‚Don Giovanni’ inszeniert. Der international gefragte Regisseur hat u.a. in Bordeaux, Nancy, Montpellier, am ‚Gran Teatre del Liceu’ in Barcelona,
an der Oper Leipzig sowie am ‚Royal Opera House Covent Garden’ Regie geführt.
Der in Sofia/Bulgarien geborene Kiril Manolov verkörpert nach seinem bejubelten Falstaff den Gianni Schicchi in Puccinis gleichnamigem Einakter. Nach seinem Studium in seiner Heimatstadt und Gesangskursen in Wien und Mailand wurde der junge Bass-Bariton dort bald auch Ensemblemitglied der Staatsoper. Für seine Rollengestaltung des „Barbiers von Sevilla“ wurde er von der Staatsoper Zagreb als „Bester männlicher Opernsänger“ ausgezeichnet. Gastspiele führten ihn u.a. nach Belgrad, Skopje, Larnaca, Palma di Mallorca und Thessaloniki. [© Staatstheater Wiesbaden]
www.staatstheater-wiesbaden.de
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La Giuditta Oratorium in zwei Teilen
Von: Francisco António de Almeida Text:
von unbekanntem Dichter nach dem Alten Testament
Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Premiere: 12. Juni 10 (Szenische Erstaufführung; im Bockenheimer Depot)
Weitere Vorstellungen: 14., 16., 18., 20., 21. Juni 2010
Musikalische Leitung: Felice Venanzoni Inszenierung: Guillaume Bernardi Bühnenbild:
Dirk Becker Kostüme: Jorge Jara Dramaturgie: Zsolt Horpácsy Licht: Matthias Paul
Besetzung: Giuditta, eine junge Witwe: Brenda Rae
Holofernes, assyrischer Feldherr: Julian Prégardien Achior, Hauptmann der Ammoniter: Christiane Karg Ozias, Befehlshaber von Betulien: Matthias Rexroth
Statisterie der Oper Frankfurt Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters und Gäste
Die Produktionen im Bockenheimer Depot werden gefördert von der Aventis Foundation
La Giuditta, ein Oratorium in zwei Teilen des portugiesischen Komponisten Francisco António de Almeida (1702-1755) nach dem Libretto eines unbekannten Dichters, wurde 1726 in Rom
uraufgeführt, wo sich der junge Tonsetzer ab 1722 als Stipendiat aufhielt. Auch nachdem das päpstliche Opernverbot im Jahre 1710 aufgehoben wurde, waren Bühnenkompositionen von der
katholischen Kirche ausdrücklich nicht erwünscht. So beugte sich auch de Almeida wie andere Komponisten dem päpstlichen Willen und verzichtete offiziell auf das Komponieren von Opern.
Inoffiziell jedoch wurde unter dem Deckmantel religiöser Textbücher in ähnlichem Stile komponiert wie für das Theater: Alle Affekte wie Liebe, Hass und Eifersucht waren auch hier vorhanden.
Die römische Mezzosopranistin Cecilia Bartoli dokumentierte kürzlich mit ihrem CD-Album „Opera proibita“ dieses musikhistorische Phänomen. Bald nach der Uraufführung von La Giuditta kehrte de
Almeida in seine Heimat zurück, wo es ihm allerdings nicht gelang, an seine römischen Erfolge anzuknüpfen. So geriet der Komponist schnell in Vergessenheit, bis vor ungefähr zwanzig Jahren La
Giuditta durch den auf Barock spezialisierten Dirigenten René Jacobs in der Notenbibliothek des Preußischen Kulturbesitzes entdeckt wurde. Die bald darauf entstandene CD-Einspielung für das
Label Harmonia Mundi wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Bei der Frankfurter Neuinszenierung handelt es sich um die Szenische Erstaufführung des Werkes.
Die Handlung basiert auf
der Geschichte von Judith und Holofernes im Alten Testament und gehört zu den seinerzeit sowohl in der bildenden Kunst als auch in der Sakralmusik am häufigsten zitierten Episoden: Die
Assyrer belagern die jüdische Stadt Betulia. Deren verzweifelte Bewohner ziehen in Erwägung, sich kampflos zu ergeben, sollte das Schicksal sich nicht wenden. Dies missfällt der jungen Witwe
Giuditta. Deshalb macht sie sich auf zum Lager der Assyrer, deren Feldherr Holofernes sogleich ihre Schönheit bewundert. Giuditta gewinnt das Vertrauen des Kriegers. Als dieser eines Nachts
betrunken auf seinem Lager liegt, nutzt die junge Frau ihre Chance und schlägt dem Widersacher mit dem Schwert den Kopf ab. Das jüdische Volk ist befreit.
Die musikalische Leitung
dieser Frankfurter Neuproduktion hat Studienleiter Felice Venanzoni. Als Dirigent trat der Italiener in Frankfurt vor allem mit dem Monteverdi-Zyklus im Bockenheimer Depot sowie u.a. mit
Händels Agrippina und Ariodante im Opernhaus in Erscheinung. Zudem gilt er als gefragter Cembalist, dessen intelligent gestaltete Rezitativbegleitung nicht nur die Barock-Fachwelt begeistert.
Für die Inszenierung kehrt der Kanadier Guillaume Bernardi nach Frankfurt zurück, der im Bockenheimer Depot bereits Haydns L’isola disabitata (2002/03) und Marc Neikrugs Musikdrama Through
Roses (2005/06) erarbeitete. 2006/07 gab er mit Mozarts Le nozze di Figaro sein Debüt im Opernhaus. Die Besetzung aus Ensemblemitgliedern der Oper Frankfurt ergänzt mit Matthias Rexroth als
Gast einer der gefragtesten Countertenöre der internationalen Opernszene. [© Oper Frankfurt]
Preise: € 12 bis 50 zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr(außer an der
Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt) Karten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.
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Götterdämmerung Dritter Tag des Bühnenfestspiel “Der Ring des Nibelungen” Vorspiel und drei Akte
Musik & Text: Richard Wagner Uraufführung: 17. August 1876 (Bayreuth, Bühnenfestspielhaus)
Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Premiere: 29. Januar 12
Musikalische Leitung:
Sebastian Weigle Inszenierung: Vera Nemirova Bühnenbild: Jens Kilian Kostüme: Ingeborg Bernerth Licht: Olaf Winter Video: Bibi Abel
Dramaturgie: Malte Krasting Chor: Matthias Köhler
Besetzung:
Siegfried: Lance Ryan Gunther: Johannes Martin Kränzle Alberich:
Jochen Schmeckenbecher Hagen: Gregory Frank Brünnhilde: Susan Bullock Gutrune: Anja Fidelia Ulrich Waltraute: Claudia Mahnke 1. Norn:
Meredith Arwady 2. Norn: Claudia Mahnke 3. Norn: Angel Blue Woglinde: Britta Stallmeister Wellgunde: Jenny Carlstedt Flosshilde:
Katharina Magiera
Chor der Oper Frankfurt Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Generalmusikdirektor Sebastian Weigle und Regisseurin Vera Nemirova vollenden mit
der Götterdämmerung ihren Frankfurter Ring, dessen ersten drei Teilen einhelliger Erfolg bei Publikum und Kritik beschieden war. So konnte man in einer nach der Walküre erschienenen Kritik
lesen: „Nemirova, deren Inszenierungen in der Vergangenheit vor allem von einer blühenden szenischen Phantasie zeugten (...), zeigt hier ihre bislang konzentrierteste Regiearbeit. Sie (...)
vertraut ihrem wahren Talent: der Fähigkeit, das Beziehungsgeflecht zwischen den agierenden Personen szenisch im besten Sinne detailversessen und ungemein spannungsvoll lebendig werden zu
lassen.“ Ein weiterer Rezensent bescheinigte Weigle und seinen Musikern gar „Festspielniveau“. Man darf also gespannt sein, wie sich der Ring in seiner Gänze an der Oper Frankfurt
präsentieren wird.
Nachdem sie sich ihre Liebe gestanden haben, verlässt der tatendurstige Siegfried den Walkürenfelsen, nicht ohne vorher Brünnhilde den Ring als Liebespfand zu
überlassen. Am Hof der Gibichungen trifft er auf die Geschwister Gunther und Gutrune sowie deren Halbbruder Hagen, Alberichs Sohn. Dieser will, vorgeblich um das Geschlecht der Gibichungen zu
stärken, Siegfried mit Gutrune und Gunther mit Brünnhilde vermählen. Tatsächlich jedoch versucht er im Auftrag seines Vaters, den Ring und damit die Macht an sich zu bringen. Er reicht
Siegfried einen Zaubertrank, nach dessen Genuss dieser Brünnhilde vergisst und sich in Gutrune verliebt. Mit Hilfe des Tarnhelms entwindet Siegfried schließlich der Wotanstochter in Gestalt
Gunthers den Ring, so dass sie sich dem Gibichungen ergeben muss. Doch Brünnhilde durchschaut den Betrug und beteiligt sich aus Rache an den Plänen zur Beseitigung Siegfrieds, indem sie Hagen
das Geheimnis von dessen Verwundbarkeit enthüllt. Nach Siegfrieds Ermordung wird Gunther im Streit um den Ring von Hagen erschlagen. Brünnhilde bemächtigt sich des Reifs und lässt sich mit
ihrem Pferd Grane auf dem lodernden Scheiterhaufen, wo Siegfrieds Leichnam aufgebahrt ist, verbrennen. Der Rhein überflutet die Brandstätte, so dass die Rheintöchter in Besitz des Ringes
gelangen. Hagen wird von ihnen in die Tiefe gezogen, während Walhall in Flammen aufgeht.
Die handelnden Personen und ihre Darsteller sind bereits mehrheitlich aus den vorangegangenen
Teilen des Rings bekannt. Neu auf der Besetzungsliste ist Ensemblemitglied Johannes Martin Kränzle (Gunther). Der Bariton wurde erst kürzlich von den Kritikern des Fachmagazins Opernwelt zum
„Sänger des Jahres“ gewählt. Der amerikanische Bassist Gregory Frank (Hagen) gehörte bis 2009 zum Ensemble der Oper Frankfurt und kehrt nun zum ersten Mal als Gast zurück an den Main.
Ensemblemitglied Claudia Mahnke (Waltraute / 2. Norn) verkörperte kürzlich anlässlich der Ruhrtriennale Brangäne in Wagners Tristan und Isolde in der Jahrhunderthalle Bochum unter Kirill
Petrenko. Anja Fidelia Ulrich (Gutrune) war in der Frankfurter Walküre bereits als Gerhilde besetzt, Meredith Arwady (1. Norn) sang Erda in Rheingold und Siegfried. Die Amerikanerin Angel
Blue (3. Norn) gastiert nach Auftritten u.a. am Theater an der Wien in Brittens The Rape of Lucretia erstmals an der Oper Frankfurt. [© Oper Frankfurt]
Weitere Vorstellungen: 5., 10., 18., 26. Februar, 3. März 2012
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 17.00 Uhr
Mit freundlicher Unterstützung der Landesbank Hessen-Thüringen Preise: € 13 bis 140 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Der Ring des Nibelungen an
der Oper Frankfurt: Zyklus I - Samstag, 2. Juni, bis Sonntag, 17. Juni 2012; Zyklus II - Freitag, 22. Juni, bis Sonntag, 1. Juli 2012; Preise: € 52 bis 352 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur
im externen Vorverkauf)
www.oper-frankfurt.de
Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:
Premiere: 16. Oktober 11
Musikalische Leitung: Constantin Trinks Inszenierung: John Dew Bühne: Heinz Balthes Kostüme: José-Manuel Vázquez Choreinstudierung: André Weiss
Besetzung:
Siegfried: Craig Bermingham Gunther: Oleksandr Prytolyuk Alberich: Olafur Sigurdarson Hagen: Thomas Mehnert
Brünnhilde: Katrin Gerstenberger Gutrune: Susanne Serfling Waltraute: Anja Jung 1. Norn: Elisabeth Hornung 2. Norn: Erica Brookhyser
3. Norn: Susanne Serfling Woglinde: Margaret Rose Koenn Wellgunde: Erica Brookhyser Flosshilde: Gae-Hwa Yang
www.staatstheater.darmstadt.de
Zur Inszenierung der Oper Hamburg:
Premiere: 17. Oktober 10
Musikalische Leitung: Simone Young Inszenierung: Claus Guth Bühnenbild und Kostüme: Christian Schmidt Licht: Michael Bauer Dramaturgie:
Hella Bartnig Chor: Florian Csizmadia
Besetzung:
Siegfried: Christian Franz Gunther: Robert Bork Alberich: Wolfgang Koch
Hagen: John Tomlinson Brünnhilde: Deborah Polaski Gutrune: Anna Gabler Waltraute: Cristina Damian 1. Norn: Deborah Humble 2. Norn:
Cristina Damian 3. Norn: Katja Pieweck Woglinde: Ha Young Lee Wellgunde: Maria Markina Flosshilde: Ann-Beth Solvang
www.hamburgische-staatsoper.de
Zur Inszenierung des Theater Freiburg:
Premiere: 16. Mai 10 Aufführungen in der Saison 2010/11: 26. September 10 / 8. Januar 11
Musikalische Leitung: Fabrice Bollon Regie: Frank Hilbrich Bühnenbild: Volker Thiele Kostüme: Gabriele Rupprecht Beleuchtung: Michael Philipp Video: Klaus Fritz
Dramaturgie: Friedrich Sprondel, Dominica Volkert
Besetzung:
Alberich: Neal Schwantes Siegfried: Christian Voigt Gunther: Wolfgang Newerla Hagen: Gary Jankowski
Brünnhilde: Sabine Hogrefe Gutrune: Sigrun Schell Waltraute: Anja Jung 1. Norn: Anja Jung 2. Norn: Sang Hee Kim 3. Norn: Jana Havranova Woglinde: Lini Gong
Wellgunde: Sang Hee Kim Floßhilde: Sally Wilson
Philharmonisches Orchester Freiburg Opernchor des Theater Freiburg Extrachor und Zusatzchor des Theater Freiburg
Statisterie des Theater Freiburg
»Siegfrieds Tod« sollte es zuerst heißen, als »Götterdämmerung« wurde es 1874 vollendet: Im gewaltigen Finalstück des »Rings des Nibelungen« haben sich
Götter und Zwerge ganz aus der Geschichte zurückgezogen, die Menschen sind auf sich gestellt. Die Macht Wotans, die unheimliche Kraft des Rings sind nur noch Gerüchte. Doch die alten,
abwesenden Kontrahenten haben ihre Pläne und Begierden der Zukunft vererbt: Hagen, Alberichs Sohn, ist noch immer dem Ring auf der Spur; und Brünnhilde, die einstige Walküre, die in der Liebe
zu Siegfried ihre Göttlichkeit verlor, kennt die Vorgeschichte bis in ihre tiefsten Verästelungen. Am Gibichungenhof treffen sie auf den ratlosen Ehrgeiz der Menschen-Geschwister Gunther und
Gutrune – ein Zusammenstoß, der das katastrophale Ende herbeiführen wird. [© Theater Freiburg]
www.theater.freiburg.de |
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Der goldene Hahn Oper in drei Akten
Von: Nikolai A. Rimski-Korsakow Libretto: von Wladimir I. Belski
Deutsche Nachdichtung: Reinhold Andert und Werner Hintze
Uraufführung: 7. (19.) Oktober 1909 (Moskau, Solodownikow-Theater)
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Der Golem Musikdrama in drei Akten
Von: Eugen d´Albert Libretto: Ferdinand Lion Uraufführung:
14. Dezember 1926 (Frankfurt am Main, Oper Frankfurt)
Zur Inszenierung der Oper Bonn:
Premiere: 24. Januar 10
Musikalische Leitung:
Stefan Blunier / Christopher Sprenger Inszenierung: Andrea Schwalbach Bühne: Anne Neuser Kostüme: Stephan von Wedel Licht: Max Karbe
Choreinstudierung: Sibylle Wagner
Besetzung:
Golem: Mark Morouse Rabbi Loew: Alfred Reiter Sein Jünger: Tansel Akzeybek Lea:
Ingeborg Greiner Kaiser Rudolf II: Giorgos Kanaris 1. Jude: Mark Rosenthal 2. Jude: Sven Bakin Tycho Brahe: Katrin Schyns
Chor des THEATER BONN
Statisterie des THEATER BONN Beethoven Orchester Bonn
Mit dem Namen dÁlbert verbindet man in erster Linie die Oper Tiefland, das heute bekannteste Werk des Komponisten. Der
Golem, 1926 in Frankfurt/M. uraufgeführt, gilt dagegen als Rarität und tauch nur sehr selten in den Spielplänen auf. D´Albert und sein Librettist Ferdinand Lion (Cardillac) greifen die
kabbalistische Erzählung aus dem alten jüdischen Prag auf, die vom Rabbi Loew berichtet, der aus Lehm ein übermenschlich großes und starkes Wesen formt und es mit Hilfe mystischer Kräfte zum
Leben erweckt. Bald aber verweigert das Wesen, Golem genannt, dem Rabbi den Gehorsam und versetzt die Prager Juden in Angst und Schrecken. [© Theater Bonn]
www.theater-bonn.de
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Le Grand Macabre
Von: Gyšrgy Ligeti Uraufführung:
12. April 1978 (Stockholm, Königliches Theater)
Zur Inszenierung des Theater Freiburg:
Premiere: 30. Januar 10 Weitere Vorstellungen:
Donnerstag, 4.2., Samstag, 6.2., Samstag, 20.2., Donnerstag, 15.4.,Samstag, 17.4.10
Musikalische Leitung: Jimmy Chiang Regie: Calixto Bieito Bühne:
Rebecca Ringst Kostüme: Marian Coromina Licht: Markus Bönzli Dramaturgie: Dominica Volkert Chor: Bernhard Moncado Studienleitung:
Thomas Schmieger Musikalische Assistenz: Norbert Kleinschmidt Korrepetition: Dominik Hormuth, Johannes Knapp Regieassistenz: Wolfgang Berthold
Bühnenbildassistenz: Andreas Becker Kostümassistenz: Josefine Adrion Soufflage: Gudrun Mühlen-Nitzsche Inspizienz: Brigitte Schäfer
Mit
Nekrotzar: Gabriel Urrutia Piet-vom-Faß: Patrick Jones Mescalina: Leandra Overmann Astradamadors: Jin Seok Lee Ármanda: Jana Havranova
Ármando: Sang Hee Kim Gepopo / Venus: Lini Gong Fürst Go-Go: Xavier Sabata Weißer Minister: Klaus Gerber Schwarzer Minister: Matthias Flohr
Ruffiak: Naoshi Sekiguchi Schobiak: Leon Warnock Schabernack: Lorenz Minth
Philharmonisches Orchester Freiburg Opernchor des Theater Freiburg
In
Breughelland wird’s Abend. Aus der Tiefe steigt Nekrotzar, der große Makabre, und rüstet sich zu einem Vernichtungsfeldzug: Pünktlich um Mitternacht will er die Welt untergehen sehen. Die
Welt: ein eigenartiges Konglomerat aus Saufkumpanen, lüsternen Weibern, versponnenen Astronomen, unreifen Herrschern oder stottern-den Chefs der Geheimpolizei. Und wer ist dieser »Grand
macabre« wirklich, der schließlich im Suff sein eigenes Vorhaben vergisst? Als sich Ligeti Anfang der 70er-Jahre dem Phänomen Oper widmete, wollte er sie »überfarbig, comicartig,
gefähr-lich-bizarr, ganz übertrieben, ganz verrückt« haben. Diesem wahrhaft grotesken Karnevalsspiel wohnt eine sehr spezifische Frage inne: Können uns der Tod und dunkle Zukunftsängste egal
sein? Zählt nur das Hier und Jetzt? Schein und Sein, Fiktion und Realität, Sehnsucht und Pragmatismus prallen in diesem fast schon barock anmutenden Lebensbild leidenschaftlich opulent
aufeinander. [© Theater Freiburg]
www.theater.freiburg.de
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The Greek Passion Oper in vier Akten
Von: Bohuslav Martinu (1890-1959) Libretto:
Bohuslav Martinu nach dem Roman «Christus wird wieder gekreuzigt» (1948) von Nikos Kazantzakis Uraufführung: 12. Juni 1961 (Zürich, Stadttheater Zürich)
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