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Oper, Stückeinfos: B
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Der Bajazzo
Drama von: Ruggero Leoncavallo Uraufführung:
21. Mai 1892 (Mailand, Teatro dal Verme)
Inhalt: Schauspieler kommen in die Stadt! Und dieses Mal wollen sie dem Publikum das wahre Leben auf der Bühne zeigen: Canio, der Leiter
der Truppe, kündigt für den Abend eine Komödie über die Rache des eifersüchtigen Bajazzo an. Als alle gegangen sind, bleibt Nedda, Canios unglückliche Frau, allein beim Wohnwagen und muß sich
gegen die Annäherungen Tonios, des unberechenbaren Krüppels, mit Gewalt wehren. Als sie ihn endlich verjagt hat, träumt sie sich weg von ihrem freudlosen, engen Leben. Silvio erscheint. Er
beschwört sie, mit ihm zu kommen und das Theaterleben und Canio zu verlassen. Nedda zweifelt, läßt sich aber überreden: Die beiden wollen noch an diesem Abend fliehen. Tonio hat das Treffen
der beiden beobachtet und Canio geholt, der vor Eifersucht rast. Mit dieser inneren Qual muß Canio auf die Bühne und das Publikum zum Lachen bringen! Es gelingt ihm nicht: Die Vorstellung
verläuft heute abend anders als sonst. Denn Wirklichkeit und Spiel verlieren ihre Grenzen. Canio kann seine wahre Eifersucht nicht kontrollieren, seine Gefühle nicht beherrschen. In rasender
Wut ersticht er Nedda, die Silvio zu spät um Hilfe ruft. Als dieser sich Canio zu erkennen gibt, wird auch er getötet. Die »Komödie« ist zu Ende.
[Text: Staatstheater am Gärtnerplatz, München]
Zur Inszenierung am Staatstheater am Gärtnerplatz, München:
Premiere: 16. Oktober 2005
Regie:
Christian Sedelmayer Musikalische Leitung: David Stahl Bühnenbild: Christian Sedelmayer Kostüme: Nicole von Graevenitz / Bettina Schanz
Besetzung:
Canio: Volker Bengl / Wolfgang Schwaninger Nedda: Sandra Moon / Ruth Ingeborg Ohlmann Tonio: Thomas Gazheli / Gary Martin Beppo:
Erik Årman / Florian Simson Silvio: Johannes Beck / Torsten Frisch Bauer: Thomas Hohenberger / Markus Wandl (Doppelbesetzung in alphabetischer Reihenfolge)
www.gaertnerplatztheater.de
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Il barbiere di Siviglia ossia L´inutil precauzione (Der Barbier von Sevilla oder Die unnütze Vorsicht)
Melodramma buffo in zwei Akten
Von: Gioachino Rossini Text: Cesare Sterbini
Uraufführung: 20. Februar 1816 (Rom, Teatro Argentina)
Zur Inszenierung des Theater Bremen:
Premiere: 20. März 10 (Theater am Goetheplatz)
Weitere Termine: 23., 25., 28. März, 1., 5., 21., 24., 30. April, 5., 9., 21. Mai sowie am 1.Juni 2010
Musikalische Leitung: Daniel Montané Inszenierung:
Michael Hampe Ausstattung: Monika Gora Chöre: Tarmo Vaask
Besetzung: Graf Almaviva: Leonardo Ferrando
Bartolo, Doktor der Medizin: Tomas Möwes Rosina, dessen Mündel: Nadja Stefanoff Figaro, Barbier: Levent Bakirci Don Basilio, Musikmeister:
Kurt Rydl Fiorillo, Diener Almavivas: Alberto Albarrán Marzelline, Haushälterin Dr. Bartolos: Agnes Selma Weiland Ein Offizier:
Daniel Ratchev Ein Notar: Bernd Tacke Ambrosio: Günter Schulz
Nur einen Tag nach der Uraufführung von Bernd Redmanns „Die Gehetzten“ findet am Theater Bremen
bereits die nächste Musiktheaterpremiere statt: Am Samstag, 20. März, ist Gioacchino Rossinis wohl berühmteste Oper „Il Barbiere di Siviglia“ in der Inszenierung von Michael Hampe zu sehen
und zu hören. Die musikalische Leitung hat Daniel Montané inne. Rossinis komische Oper in zwei Akten wird in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln aufgeführt. Nach dem großen
Erfolg von „La Cenerentola – Aschenputtel“ und der Wiederentdeckung von Rossinis dramatischer Belcanto-Oper „Maometto II.“ stellt Regiemeister Michael Hampe mit dem „Barbier von Sevilla“
bereits seine dritte Rossini-Oper in Bremen vor. Dabei handelt es sich um die Vorgeschichte zu Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“. Das Publikum lernt die wunderbare Rosina kennen, die jung,
schön und reich ist und von daher Ziel der Begierden des Grafen Almaviva und ihres Vermögensverwalters und Aufsehers Dr. Bartolo. Doch der wahre Nutznießer der Gier der alten Männer ist der
legendäre Figaro. Er berät beide Seiten, wie sie die junge Frau gewinnen können, natürlich gegen angemessene Bezahlung. Am Ende macht der Graf Almaviva das Rennen und heiratet die Schöne.
Mit dem „Barbier von Sevilla“ schuf Rossini ein Meisterwerk der Opera buffa. Michael Hampe, der als Opernregisseur an den bedeutendsten Bühnen inszeniert hat, unter anderem an der Scala
di Milano, dem Royal Operahouse Covent Garden, London, der Opéra de Bastille und den Salzburger Festspielen, erzählt die Geschichte in einer historischen Szenerie. Am Pult der Bremer
Philharmoniker steht – wie bei den Rossini-Opern der vergangenen Spielzeiten – Daniel Montané. Es singen und spielen Leonardo Ferrando, Tomas Möwes, Nadja Stefanoff / Stephanie Atanasov,
Levent Bakirci / Alberto Albarrán, Kurt Rydl / Jose Gallisa, Agnes Selma Weiland.
Es spielen die Bremer Philharmoniker, für die Ausstattung zeichnet Monika Gora verantwortlich. [© Theater Bremen]
www.theaterbremen.de
Zur Inszenierung der Volksoper Wien:
Premiere: 29. April 08
Dirigent: Karel Mark Chichon / Guillermo Garcia Calvo Regie: Josef Ernst Köpplinger Ausstattung: Heidrun Schmelzer Dramaturgie: Christoph Wagner-Trenkwitz
Mit: Graf Almaviva: Ferdinand von Bothmer / Sebastian Reinthaller Figaro: Miljenko Turk / Daniel Schmutzhard Rosina: Daniela Fally / Natalie Karl
Doktor Bartolo: Lars Woldt Basilio: Sorin Coliban / Karl Huml Berta: Sulie Girardi Fiorillo: Stefan Verny Ambrosio: Joseph Prammer u. a.
Fast drei Jahrzehnte ist es her, dass die Krone der italienischen Buffo-Oper zum letzten Mal an der Volksoper neuproduziert wurde. Nun kehrt Josef Ernst Köpplinger, international
erfolgreicher Regisseur und Intendant des Stadttheaters Klagenfurt, mit Rossinis unsterblichem „Barbier von Sevilla“ an die Volksoper Wien zurück. Das Publikum erwartet eine bunte,
schwungvolle Deutung in einer deutschen Neufassung, die Köpplinger gemeinsam mit Christoph Wagner-Trenkwitz erarbeitet hat.
Unter der musikalischen Leitung des Hausdebütanten Karel
Mark Chichon werden sich gleich mehrere Volksopernlieblinge neue Glanzrollen aneignen, darunter Daniela Fally (Rosina), Lars Woldt (Bartolo), Ferdinand von Bothmer (Almaviva) und Miljenko
Turk (Figaro). Die Ausstattung der bereits am New National Theatre Tokyo erfolgreichen Produktion stammt von Heidrun Schmelzer.
www.volksoper.at
Zur Inszenierung des Staatstheaters am Gärtnerplatz - München:
Premiere: 18. Dezember 2005 um 19 Uhr
Musikalische Leitung: David Stahl Inszenierung: Claus Guth Bühne und Kostüme: Christian Schmidt Chöre: Hans-Joachim Willrich Choreographie:
Fiona Copley
Besetzung: Graf Almaviva: Daniel Behle, Thomas Cooley Doktor Bartolo:
Claudius Muth, Jörg Simon Rosina: Rebecca Martin, Barbara Schmidt-Gaden Figaro: Gary Martin, Marian Pop Basilio: Pawel Czekala, Holger Ohlmann Fiorillo:
Thomas Lackinger, Robert Merwald Marzelline: Päivi Elina, Cornelia Horak Ein Offizier: Martin Hausberg, Peter Petrov
(Doppelbesetzung in alphabetischer Reihenfolge)
Handlung 1. Akt: Graf Almaviva ist in die schöne Rosina verliebt. Die junge Frau lebt bei Ihrem Vormund
Doktor Bartolo, der es auf ihre Liebe und ihr Vermögen abgesehen hat. Das erschwert Almavivas Versuch, sich Rosina zu nähern. Er vertraut sich also Figaro an, der jeden kennt, alles weiß und
für Probleme sämtlicher Lebenslagen eine Lösung hat. Figaro entwirft einen Plan: Zuerst wird der Graf zum armen Lindoro, der sich per gesungenem Ständchen bei Rosina beliebt macht, dann wird
er zum betrunkenen Soldat, um sich Einlaß ins Haus von Bartolo zu verschaffen. Rosina verliebt sich in den singenden Lindoro und will von Bartolo flüchten, der sie wie eine Gefangene
behandelt. Der Musiklehrer Basilio und Bartolo ahnen schon seit längerem in Almaviva einen Rivalen im Kampf um Rosina. Sie planen, ihn mit einer Verleumdungskampagne zu vertreiben und beeilen
sich mit den Vorbereitungen eines Ehevertrages für Rosina und Bartolo. Unterdessen ist Figaro bis zu Rosina vorgedrungen, um zu erfahren, wie sie zu Lindoro steht. Wie verabredet bittet
Almaviva als betrunkener Soldat um Einquartierung, doch als Arzt muß Bartolo diesem Gesuch nicht nachkommen und weist ihn ab. Trotzdem gelingt es ihm, sich Rosina als Lindoro zu erkennen zu
geben. Schnell entwickelt sich ein Tumult und schließlich taucht ein ganzer Wachtrupp auf, um für Ruhe zu sorgen. Als sich Almaviva dem Offizier gegenüber als Graf ausgibt, läßt ihn dieser
entkommen. 2. Akt: Almaviva erscheint wieder einmal in neuer Verkleidung im Hause des Doktors: Er ist Alonso, die Vertretung des »verhinderten« Musiklehrers Basilio. Durch eine
weitere Lüge verschafft er sich das Vertrauen Bartolos. So kann die Gesangsstunde, der der Vormund natürlich beiwohnt, beginnen. Als Bartolo einschläft, gelingt den Verliebten eine erste
Annäherung. Nun erscheint Figaro, dem es bei einer Rasur Bartolos gelingt, den Schlüssel für die Balkontür zu stehlen, über die die Flucht Rosinas erfolgen soll. Als dann der krankgeglaubte
Basilio auftritt, ist die Verwirrung zunächst groß, läßt sich aber mit genügend Schweigegeld von Almaviva wieder beheben. Unglücklicherweise schnappt Bartolo einige Worte aus dem Gespräch der
Verliebten auf und erfährt somit von der geplanten Flucht. Er ist außer sich und ordnet seine sofortige Verheiratung mit Rosina an. Bartolo – den Notar und Basilio an seiner Seite – weiß
etwas später den ersten Fluchtversuch Rosinas zu verhindern. Doch findet Almaviva einen Weg: Der Notar und Basilio werden kurzerhand bestochen, und Almaviva und Rosina auf der Stelle vom
Notar vermählt. Bartolo muß sich mit der Mitgift zufriedengeben.
Einführungsmatinée: 4. Dezember 2005, 11 Uhr Voraufführung: 15. Oktober, 19 Uhr Weitere Vorstellungen: 20., 26., 29. Dezember 2005 / 6., 12., 25. Januar / 8., 14. März / 17. April / 15. Mai / 16., 29. Juni / 9. Juli 2006
www.staatstheater-am-gaertnerplatz.de (externer Link)
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Bliss Oper in drei Akten
Von: Brett Dean (* 23. Okt. 1961) Libretto:
Amanda Holden (nach dem gleichnamigen Roman von Peter Careys)
Uraufführung: 12. März 2010 (Sydney, Opera House) Deutsche Erstaufführung:
12. September 2010 (Hamburg, Staatsoper Hamburg)
Zur Inszenierung der Staatsoper Hamburg:
Premiere: 12. September 10 (Deutsche Erstaufführung)
Musikalische Leitung:
Simone Young Inszenierung: Ramin Gray Bühnenbild und Kostüme: Lizzie Clachan Licht: Carsten Sander Chor: Florian Csizmadia
Besetzung:
Harry Joy, MD of an advertising agency: Wolfgang Koch Betty, his wife: Hellen Kwon Honey B., his lover: Ha Young Lee Alex, his friend & colleague:
Viktor Rud David, his son: Jun-Sang Han Lucy, his daughter: Katerina Tretyakova Johnny, his colleague, Betty’s lover: Markus Petsch
Reverend Des/Neighbour/Nurse/5th Managing Director: Wilhelm Schwinghammer Aldo/Nigel Clunes/1st Managing Director: Peter Galliard Mrs. Dalton, asylum manager:
Renate Spingler First Nurse: Gabriele Rossmanith Second Nurse: Maria Markina Police Officer 1/Betty's Doctor: Dovlet Nurgeldiyev
Police officer 2/Asylum Doctor: Dong-Hwan Lee 2nd Managing Director: Frieder Stricker 3rd Managing Director: Peter Veit 4th Managing Director: Moritz Gogg
Es spielen die Philharmoniker Hamburg. Es singt der Chor der Hamburgischen Staatsoper.
www.hamburgische-staatsoper.de
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Brachland. Geschichten vom Nichts Musiktheater
Von: Matthias Rebstock, Tilman Rammstedt und Michael Emanuel Bauer.
mit dem Ensemble leitundlause
Text: Tilman Rammstedt und Matthias Rebstock Musik: Michael Emanuel Bauer
Zur Inszenierung der Berliner Neuköllner Oper:
Premiere: 26. August 10
Inszenierung, Text: Matthias Rebstock Text: Tilman Rammstedt Musik: Michael Emanuel Bauer Bühne, Kostüm: Sabine Hilscher Bühne/Projektionen:
David Reuter, Sabine Beyerle Elektronik: Hannes Strobl Choreinstudierung: Matthias Bartsch Dramaturgie: Bernhard Glocksin Projektkoordination / Recherche:
Anja Fiedler
Ensemble: Kathrin Diele Sabine Hilscher (Viola) Irmtraud Horstkotte (Klavier, präpariertes Klavier, Melodica) Herdís Anna Jónasdóttir
Deborah Klein (Akkordeon) Ursula Renneke Lydia Starkulla Mariel Jana Supka
Sopran-, Tenorsaxofon: Philipp Gropper
Flöte, Sopran-, Alt-, Tenorsaxofon, Klarinette, Bassklarinette: Uli Kempendorff Tuba: Janni Struzyk
Während in Berlins Mitte die letzten Brachflächen zugebaut werden und
den Luftschlössern eines neuen, aufgeräumten Berlins Platz machen müssen, schrumpfen drum herum die Städte und lassen riesige urbane Brachflächen entstehen, werden ganze Dörfer von der
Außenwelt abgehängt oder verschwinden ganz von der Landkarte. Die Ideologie des permanenten Wachstums weicht einer Kunst des Schrumpfens. Im Zentrum des Abends steht der kleine Treck
unerschrockener „Raumpioniere“, die der Stadt den Rücken kehren, um auf dem Land ihre Projekte zu verwirklichen. Sie denken urban, sind global vernetzt - und bringen die Bio-Produkte mit dem
Auto aufs Land, weil es die dort nicht zu kaufen gibt. Die acht Performerinnen von leitundlause schlüpfen in unterschiedlichste Rollen, preisen als Maklerinnen Wohnprojekte an, agieren
als Experten für Stadtplanung und ländliche Entwicklung, beschäftigen sich mit den Problemen der creatio ex nihilo, üben sich in Langeweile und Müßiggang, erfinden Projekte über Projekte und
begeben sich so auf die Suche nach dem Modell für ein neues Leben. Die Musik setzt an der romantischen Naturauffassung, die schon immer eine Projektion der Städter war, an und spannt von
hier aus einen weiten Bogen, vom Pionierhaften in der Musik von Charles Ives und Morton Feldman über die musikalische Rhetorik des Neuen, etwa in der ‚Sinfonie aus der Neuen Welt’ oder der
Werbemusik der 60er Jahre, bis hin zur Musik deutscher Westernfilme und neu arrangierter Songs.
Nach Geschichten aus dem Plänterwald und Referentinnen. Geschichten aus der zweiten Reihe bringen das Ensemble leitundlause und die Neuköllner Oper das Schlussstück ihrer gemeinsamen Berlin-Trilogie heraus, das diesmal die Entwicklung von Stadt und Land und das Leben nach dem Ende der Wachstumsgesellschaft unter die musiktheatrale Lupe nimmt. [© Neuköllner Oper]
Spieltermine: 26. und 28./29. August sowie 2.-5., 9.-12. und 16.-19. September 2010 um 20 Uhr Bauhausbühne (Dessau – Roßlau): 1. und 2. Oktober 2010 um 20 Uhr
Karten: Neuköllner Oper: 9-21 Euro, Vorbestellung unter 030 / 68 89 07 77 oder tickets@neukoellneroper.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen Bauhausbühne: 10, erm. 7 Euro, Vorbestellung unter 0340 / 6508 250 oder service@bauhaus-dessau.de
www.neukoellneroper.de
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