|
Il barbiere di Siviglia ossia L´inutil precauzione (Der Barbier von Sevilla oder Die unnütze Vorsicht)
Melodramma buffo in zwei Akten
Von: Gioachino Rossini Text: Cesare Sterbini
Uraufführung: 20. Februar 1816 (Rom, Teatro Argentina)
Zur Inszenierung des Theater Bremen:
Premiere: 20. März 10 (Theater am Goetheplatz)
Weitere Termine: 23., 25., 28. März, 1., 5., 21., 24., 30. April, 5., 9., 21. Mai sowie am 1.Juni 2010
Musikalische Leitung: Daniel Montané Inszenierung:
Michael Hampe Ausstattung: Monika Gora Chöre: Tarmo Vaask
Besetzung: Graf Almaviva: Leonardo Ferrando
Bartolo, Doktor der Medizin: Tomas Möwes Rosina, dessen Mündel: Nadja Stefanoff Figaro, Barbier: Levent Bakirci Don Basilio, Musikmeister:
Kurt Rydl Fiorillo, Diener Almavivas: Alberto Albarrán Marzelline, Haushälterin Dr. Bartolos: Agnes Selma Weiland Ein Offizier:
Daniel Ratchev Ein Notar: Bernd Tacke Ambrosio: Günter Schulz
Nur einen Tag nach der Uraufführung von Bernd Redmanns „Die Gehetzten“ findet am Theater Bremen
bereits die nächste Musiktheaterpremiere statt: Am Samstag, 20. März, ist Gioacchino Rossinis wohl berühmteste Oper „Il Barbiere di Siviglia“ in der Inszenierung von Michael Hampe zu sehen
und zu hören. Die musikalische Leitung hat Daniel Montané inne. Rossinis komische Oper in zwei Akten wird in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln aufgeführt. Nach dem großen
Erfolg von „La Cenerentola – Aschenputtel“ und der Wiederentdeckung von Rossinis dramatischer Belcanto-Oper „Maometto II.“ stellt Regiemeister Michael Hampe mit dem „Barbier von Sevilla“
bereits seine dritte Rossini-Oper in Bremen vor. Dabei handelt es sich um die Vorgeschichte zu Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“. Das Publikum lernt die wunderbare Rosina kennen, die jung,
schön und reich ist und von daher Ziel der Begierden des Grafen Almaviva und ihres Vermögensverwalters und Aufsehers Dr. Bartolo. Doch der wahre Nutznießer der Gier der alten Männer ist der
legendäre Figaro. Er berät beide Seiten, wie sie die junge Frau gewinnen können, natürlich gegen angemessene Bezahlung. Am Ende macht der Graf Almaviva das Rennen und heiratet die Schöne.
Mit dem „Barbier von Sevilla“ schuf Rossini ein Meisterwerk der Opera buffa. Michael Hampe, der als Opernregisseur an den bedeutendsten Bühnen inszeniert hat, unter anderem an der Scala
di Milano, dem Royal Operahouse Covent Garden, London, der Opéra de Bastille und den Salzburger Festspielen, erzählt die Geschichte in einer historischen Szenerie. Am Pult der Bremer
Philharmoniker steht – wie bei den Rossini-Opern der vergangenen Spielzeiten – Daniel Montané. Es singen und spielen Leonardo Ferrando, Tomas Möwes, Nadja Stefanoff / Stephanie Atanasov,
Levent Bakirci / Alberto Albarrán, Kurt Rydl / Jose Gallisa, Agnes Selma Weiland.
Es spielen die Bremer Philharmoniker, für die Ausstattung zeichnet Monika Gora verantwortlich. [© Theater Bremen]
www.theaterbremen.de
Zur Inszenierung der Volksoper Wien:
Premiere: 29. April 08
Dirigent: Karel Mark Chichon / Guillermo Garcia Calvo Regie: Josef Ernst Köpplinger Ausstattung: Heidrun Schmelzer Dramaturgie: Christoph Wagner-Trenkwitz
Mit: Graf Almaviva: Ferdinand von Bothmer / Sebastian Reinthaller Figaro: Miljenko Turk / Daniel Schmutzhard Rosina: Daniela Fally / Natalie Karl
Doktor Bartolo: Lars Woldt Basilio: Sorin Coliban / Karl Huml Berta: Sulie Girardi Fiorillo: Stefan Verny Ambrosio: Joseph Prammer u. a.
Fast drei Jahrzehnte ist es her, dass die Krone der italienischen Buffo-Oper zum letzten Mal an der Volksoper neuproduziert wurde. Nun kehrt Josef Ernst Köpplinger, international
erfolgreicher Regisseur und Intendant des Stadttheaters Klagenfurt, mit Rossinis unsterblichem „Barbier von Sevilla“ an die Volksoper Wien zurück. Das Publikum erwartet eine bunte,
schwungvolle Deutung in einer deutschen Neufassung, die Köpplinger gemeinsam mit Christoph Wagner-Trenkwitz erarbeitet hat.
Unter der musikalischen Leitung des Hausdebütanten Karel
Mark Chichon werden sich gleich mehrere Volksopernlieblinge neue Glanzrollen aneignen, darunter Daniela Fally (Rosina), Lars Woldt (Bartolo), Ferdinand von Bothmer (Almaviva) und Miljenko
Turk (Figaro). Die Ausstattung der bereits am New National Theatre Tokyo erfolgreichen Produktion stammt von Heidrun Schmelzer.
www.volksoper.at
Zur Inszenierung des Staatstheaters am Gärtnerplatz - München:
Premiere: 18. Dezember 2005 um 19 Uhr
Musikalische Leitung: David Stahl Inszenierung: Claus Guth Bühne und Kostüme: Christian Schmidt Chöre: Hans-Joachim Willrich Choreographie:
Fiona Copley
Besetzung: Graf Almaviva: Daniel Behle, Thomas Cooley Doktor Bartolo:
Claudius Muth, Jörg Simon Rosina: Rebecca Martin, Barbara Schmidt-Gaden Figaro: Gary Martin, Marian Pop Basilio: Pawel Czekala, Holger Ohlmann Fiorillo:
Thomas Lackinger, Robert Merwald Marzelline: Päivi Elina, Cornelia Horak Ein Offizier: Martin Hausberg, Peter Petrov
(Doppelbesetzung in alphabetischer Reihenfolge)
Handlung 1. Akt: Graf Almaviva ist in die schöne Rosina verliebt. Die junge Frau lebt bei Ihrem Vormund
Doktor Bartolo, der es auf ihre Liebe und ihr Vermögen abgesehen hat. Das erschwert Almavivas Versuch, sich Rosina zu nähern. Er vertraut sich also Figaro an, der jeden kennt, alles weiß und
für Probleme sämtlicher Lebenslagen eine Lösung hat. Figaro entwirft einen Plan: Zuerst wird der Graf zum armen Lindoro, der sich per gesungenem Ständchen bei Rosina beliebt macht, dann wird
er zum betrunkenen Soldat, um sich Einlaß ins Haus von Bartolo zu verschaffen. Rosina verliebt sich in den singenden Lindoro und will von Bartolo flüchten, der sie wie eine Gefangene
behandelt. Der Musiklehrer Basilio und Bartolo ahnen schon seit längerem in Almaviva einen Rivalen im Kampf um Rosina. Sie planen, ihn mit einer Verleumdungskampagne zu vertreiben und beeilen
sich mit den Vorbereitungen eines Ehevertrages für Rosina und Bartolo. Unterdessen ist Figaro bis zu Rosina vorgedrungen, um zu erfahren, wie sie zu Lindoro steht. Wie verabredet bittet
Almaviva als betrunkener Soldat um Einquartierung, doch als Arzt muß Bartolo diesem Gesuch nicht nachkommen und weist ihn ab. Trotzdem gelingt es ihm, sich Rosina als Lindoro zu erkennen zu
geben. Schnell entwickelt sich ein Tumult und schließlich taucht ein ganzer Wachtrupp auf, um für Ruhe zu sorgen. Als sich Almaviva dem Offizier gegenüber als Graf ausgibt, läßt ihn dieser
entkommen. 2. Akt: Almaviva erscheint wieder einmal in neuer Verkleidung im Hause des Doktors: Er ist Alonso, die Vertretung des »verhinderten« Musiklehrers Basilio. Durch eine
weitere Lüge verschafft er sich das Vertrauen Bartolos. So kann die Gesangsstunde, der der Vormund natürlich beiwohnt, beginnen. Als Bartolo einschläft, gelingt den Verliebten eine erste
Annäherung. Nun erscheint Figaro, dem es bei einer Rasur Bartolos gelingt, den Schlüssel für die Balkontür zu stehlen, über die die Flucht Rosinas erfolgen soll. Als dann der krankgeglaubte
Basilio auftritt, ist die Verwirrung zunächst groß, läßt sich aber mit genügend Schweigegeld von Almaviva wieder beheben. Unglücklicherweise schnappt Bartolo einige Worte aus dem Gespräch der
Verliebten auf und erfährt somit von der geplanten Flucht. Er ist außer sich und ordnet seine sofortige Verheiratung mit Rosina an. Bartolo – den Notar und Basilio an seiner Seite – weiß
etwas später den ersten Fluchtversuch Rosinas zu verhindern. Doch findet Almaviva einen Weg: Der Notar und Basilio werden kurzerhand bestochen, und Almaviva und Rosina auf der Stelle vom
Notar vermählt. Bartolo muß sich mit der Mitgift zufriedengeben.
Einführungsmatinée: 4. Dezember 2005, 11 Uhr Voraufführung: 15. Oktober, 19 Uhr Weitere Vorstellungen: 20., 26., 29. Dezember 2005 / 6., 12., 25. Januar / 8., 14. März / 17. April / 15. Mai / 16., 29. Juni / 9. Juli 2006
www.staatstheater-am-gaertnerplatz.de (externer Link)
|