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Oper: La Bohème
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La Bohème Oper in vier Akten
Von: Giacomo Puccini Text: Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
Uraufführung:
1. Februar 1896 (Turin, Teatro Regio)
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Zur Inszenierung der Oper Chemnitz:
Premiere: 11. April 10
Musikalische Leitung: Frank Beermann Inszenierung: Dietrich Hilsdorf Bühnenbild: Dieter Richter Kostüme: Renate Schmitzer Chor: Mary Adelyn Kauffman
Besetzung: Mimi: Judith Kuhn Musetta: Julia Bauer Rodolfo: Luis Olivares Sandoval Marcello: Julian Orlishausen Schaunard:
Andreas Kindschuh Colline: Kouta Räsänen Benoit: Nikolai Miassojedov Parpignol u.a.: Jürgen Mutze
Koproduktion mit der Oper Bonn
Kaffeeklatsch mit Dietrich Hilsdorf Regisseur Dietrich Hilsdorf lädt am 8. April 2010 um 16.30 Uhr zum Kaffeeklatsch ins Operncafé ein. Er wird
eine Einführung in seine Inszenierung der Oper „La Bohème“ geben. Anschließend besteht für die Besucher des Kaffeklatsches die Möglichkeit, die Hauptprobe zu besuchen. Der Eintritt ist frei.
Regie Dietrich Hilsdorf, der für seine Chemnitzer Inszenierung von Prokofjews „Liebe zu den drei
Orangen“ 2007 mit dem Theaterpreis FAUST geehrt wurde und 2009 mit sensationellem Erfolg die Deutsche Erstaufführung der Eötvös-Oper „Love and Other Demons“ in Chemnitz auf die Bühne brachte,
hat seit 1978 mehr als hundert Inszenierungen auf den Gebieten Schauspiel, Oper und Musical erarbeitet und mit zeitgenössischen Opern, aber auch mit seinem Gelsenkirchener Mozart-Zyklus, mit
Verdi-Opern am Aalto-Theater in Essen und seiner Reihe der Bonner Händel-Inszenierungen Maßstäbe für das Musiktheater gesetzt.
In den Hauptpartien:
Judith Kuhn (Mimi) wurde in Berlin geboren. Nach einer Gesangs- und Schauspielausbildung war sie zunächst an der Staatsoperette Dresden engagiert, danach freischaffend u. a. in Dresden, Potsdam und Leipzig tätig. Seit 2006 ist sie Ensemblemitglied am Opernhaus Chemnitz. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Gräfin („Hochzeit des Figaro“), Donna Elvira, Fiordiligi, Micaela, Lady Harriet, Margarethe, Frau Fluth, Antonia, Mimi, Rusalka, Blaue Fee („Pinocchios Abenteuer“), Saffi, Rosalinde, Hanna Glawari und Lisa. Gastengagements führten sie als Opern- und Konzertsängerin u. a. nach Aachen, Baden-Baden, Dresden, Köln, Dortmund, Bonn, Stuttgart und Essen.
Julia Bauer (Musetta) stammt aus Berlin, studierte an der dortigen Universität der Künste Gesang und war Meisterschülerin u. a. von Dietrich Fischer-Dieskau und Edda Moser. Von 1999 - 2004 war sie am Staatstheater Cottbus engagiert. Derzeit ist sie freischaffend tätig und gastierte u. a. an der Volksoper Wien, an der Semperoper Dresden, an der Oper Bonn, am Teatro de la Maestranza in Sevilla sowie in Kanada, Südamerika, Südafrika und Tokyo. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Blonde, Ännchen, Gilda, Oscar, Aminta, Zerbinetta, Lulu, Adele und Eliza. An der Oper Chemnitz begeisterte sie in der letzten Spielzeit bereits als Sierva Maria in der Deutschen Erstaufführung der Eötvös-Oper „Love and Other Demons“ und debütiert nun mit der Partie der Musetta.
Luis Olivares Sandoval (Rodolfo) wurde in Calama (Chile) geboren. 1997 begann er sein Gesangsstudium an der
Universität Chile. Sein Operndebüt hatte der Tenor 1999 als Junger Diener in Strauss’ „Elektra“. Darauf folgten Partien wie Rodolfo, Tamino, Alfredo Germont, Nemorino und Steuermann. Er nahm
mehrfach erfolgreich an Wettbewerben teil und ist seit 2009 Ensemblemitglied am Theater Bremen. Dort sang er bereits u. a. Radames, Ismaele, Pollione, Tamino, Don Ottavio sowie Alfred in
Johann Strauß’ Operette „Die Fledermaus“. [© Oper Chemnitz]
www.theater-chemnitz.de
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Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:
Premiere: 14. Juni 08
Musikalische Leitung: Catherine Rückwardt Inszenierung: Vera Nemirova Bühne: Werner Hutterli Kostüme: Marie-Luise Strandt
Besetzung:
Mimi:
Abbie Furmansky* / Kerrie Sheppard Musetta: Tatjana Charalgina* / Ana Durlovski Rodolfo, Dichter: Sergio Blazquez* Marcello, Fotograf:
Richard Morrison* / Patrick Pobeschin Schaunard, Musiker: Dietrich Greve / Vadim Volkov* Colline, Philosoph: Hans-Otto Weiß* Benoit, Hausherr: Ion Grigorescu*
Alcindoro: Ks. Jürgen Rust* Parpignol: Patrick Hörner* / Alexander Kröner Sergeant: Seok-Chill Choi* / Milen Stradalski Zöllner:
Young-Kwan Cho / Hans-Helge Gerlik* * Besetzung des Premierenabends
Chor des Staatstheaters Mainz (Leitung: Sebastian Hernandez-Laverny)
Kinderchor (Einstudierung: Michael Millard - Organisation: Dieter Rößler) Statisterie des Staatstheaters Mainz (Leitung: Dieter Rößler)
Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Besprechung auf kulturfreak.de
La Bohéme Staatstheater Mainz Musetta (Tatjana Charalgina), Alcindoro (Ks. Jürgen Rust), Chor & Statisterie Foto: Martina Pipprich
Am Weihnachtsabend lernt der Dichter Rodolfo Mimi kennen und lieben. Sie feiern gemeinsam mit Rodolfos Künstler-Freunden im Cafe Momus, wo der Maler Marcello auf seine
ehemalige Geliebte Musetta trifft. Nach einigen Monaten möchte Rodolfo Mimi verlassen. Mimi gelingt es allerdings, die Beziehung noch für einige Zeit aufrecht zu erhalten, bis
sich das Paar schließlich doch trennt. Als Musetta später die todkranke Mimi zu Rodolfo zurückbringt, erkennt er, wie sehr er sie liebt. Aber nun ist es zu spät... Der
französische Autor Henri Murger beschrieb Mitte des 19. Jahrhunderts mit seinen „Scenes de la vie de boheme" die Lebensverhältnisse der Künstlerwelt und entwarf dabei
das Bild einer genussfreudigen wie entbehrungsreichen und von bürgerlichen Zwängen freien Lebensart. Puccini war von dem Stoff fasziniert und begann 1893 mit der
Komposition seiner Oper „La Boheme", die mit ihrer eindringlichen Musik berührende Momente schafft.
Vera Nemirova, 1973 in Sofia als Tochter einer Sopranistin und eines Opernregisseurs geboren, lebt seit 1982 in Deutschland. Sie absolvierte an der Berliner Hochschule für
Musik „Hanns Eisler" den Studiengang Musiktheater-Regie, assistierte bei Ruth Berghaus und wurde Meisterschülerin von Peter Konwitschny. Eigene Inszenierungen führten
sie u. a. an die Theater in Bonn, Freiburg, Magdeburg, Oldenburg, Luzern und Graz, an die Hamburgische Staatsoper, die Wiener Volksoper, die Deutschen Oper Berlin, die
Semperoper Dresden und an die Lettische Nationaloper in Riga. Im März 2006 erhielt sie den Förderpreis „Darstellende Kunst" der Berliner Akademie der Künste. [© Staatstheater Mainz]
www.staatstheater-mainz.de
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Zur Inszenierung der Komischen Oper Berlin:
Premiere: 6. April 08 weitere Aufführungen in der Spielzeit 07/08: 11./15./25. April, 4./10./14./24. Mai, 1. Juni, 5./9./18./25. Juli 08
Musikalische Leitung: Carl St. Clair Inszenierung: Andreas Homoki Bühnenbild: Hartmut Meyer Kostüme: Mechthild Seipel Chöre:
Robert Heimann Kinderchor: Christoph Rosiny, Jane Richter Dramaturgie: Bettina Auer Licht: Franck Evin
Besetzung Mimi:
Brigitte Geller/Caroline Melzer Musette: Christiane Karg/ Miriam Meyer Rodolphe: Peter Lodahl/Timothy Richards Marcel:
Mirko Janiska/Tom Erik Lie/Joan Martin-Royo Schaunard: Markus Beam/Günter Papendell Colline: Renatus Mészár/Florian Plock Parpignol: Chorsolist Benoit:
Hans-Martin Nau Alcindor: Hans-Otto Rogge/Peter Renz Sergeant: Chorsolist Das Orchester, die Chorsolisten und der Kinderchor der Komischen Oper Berlin.
Willkommen an der Komischen Oper Berlin! Mit Puccinis Bohème gibt Carl St. Clair, der designierte Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, seinen Einstand als Operndirigent in
Berlin. Die Regie liegt in den Händen von Chefregisseur und Intendant Andreas Homoki.
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Carl St. Clair (Dirigat) & Andreas Homoki (Regie) Foto: Hanns Joosten
Giacomo Puccini komponierte seine weltberühmte Oper 1894/95 nach Henri Murgers Episodenroman La vie de Bohème über das Künstler- und Studentenleben im Pariser
Quartier Latin und schuf damit einen Mythos, dem bis heute nachgeeifert wird.
Die Bohèmiens mit dem Lebensmotto »jung und arm, aber frei und glücklich – und vor allem absolut unbürgerlich«, das sind der Dichter Rodolphe, der Maler Marcel, der Musiker
Schaunard und Colline, der Philosoph. ›Die vier Musketiere‹ triumphieren – als wahre Lebenskünstler – mit Witz und Charme übertriviale Alltagswidrigkeiten. Als sich Rodolphe
und Mimi am Weihnachtsabend verlieben und die raffinierte Musetta ihren geldgepolsterten Verehrer in die Wüste schickt, um mal wieder zu Marcel zurückzukehren, scheint
das Glück perfekt. Doch Monate später treiben Eifersucht und Not die beiden ungleichen Paare zur Verzweiflung. Erst als Mimi sterbenskrank zu Rodolphe zurückkehrt, findet
sich die alte Bohème-Gemeinschaft wieder zusammen. Zu spät. Wie Puccini Alltägliches durch emotionsgeladene Musik überhöht, wie er mit wenigen kompositorischen Mitteln
unterschiedlichste Atmosphären zaubert und uns in überaus sensiblen Kantilenen schwelgen lässt, ist noch heute betörend. Für Andreas Homoki handelt La Bohème von der »Erbarmungslosigkeit des Lebens, von Lebenswegen, die sich trennen, nachdem die Jugend, der gemeinsame Start vorbei
ist. Da ist ein Verlust. Das Leben zieht und treibt, und wir müssen uns an bestimmten Punkten entscheiden. Diese Entscheidungen führen uns auseinander. Die vier Freunde aus La Bohème sind zwanzig Jahre später keine Freunde mehr. Was einen so traurig macht, ist die erbarmungslose Unwiderruflichkeit, mit der die Lebenswege aller sich
schließlich trennen. Dass das Miteinander- Sein,wonach man sich immer sehnt, meist vorübergehend ist.«
Inszenierungsteam
Carl St. Clair (Musikalische Leitung) Carl St. Clair ist der designierte Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin. Carl St. Clair tritt seinen auf sechs Jahre angelegten Vertrag mit Beginn der Spielzeit 2008/09
an, wird aber schon in der Spielzeit 2007/08 mit einer Premiere und zwei Konzerten seinen künstlerischen Einstand an der Komischen Oper Berlin geben.
Neben seiner Arbeit in Weimar und beim Pacific Symphony ist Carl St. Clair regelmäßig zu Gast bei bedeutenden Orchestern weltweit. Er leitete u. a. die Sinfonieorchester von
Boston, New York, Philadelphia, Los Angeles, San Francisco, Detroit, Atlanta und Houston in den USA sowie die Bamberger Symphoniker, Radio-Philharmonie Hannover, das
Radio-Sinfonieorchester Frankfurt, WDR-Sinfonie-Orchester Köln, Frankfurter Museumsorchester und das NDR-Sinfonieorchester Hamburg und war Gast bekannter Festivals
wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Grant Park Festival Chicago, Pacific Music Festival Japan und Tanglewood.
Von 1998 bis 2005 war Carl St. Clair ständiger Gastdirigent des SWR- Radio- Sinfonieorchesters Stuttgart, mit dem er unter anderem sämtliche Sinfonien von Heitor Villa
-Lobos für das Label cpo aufnahm. Von 1986 bis 1990 war er Assistant Conductor des Boston Symphony Orchestra und dirigierte zahlreiche Konzerte in der Symphony Hall,
in Tanglewood und auf Tourneen des Orchesters. Neben der sinfonischen Tätigkeit widmet sich Carl St. Clair der Oper, der seit jeher seine große Liebe gilt. Er leitete u. a. Rigoletto, La Bohème, Tosca und Tannhäuser an der
Austin Lyric Opera und Die Zauberflöte an der Pacific Opera. In Deutschland arbeitete er regelmäßig als Gastdirigent an den Opernhäusern von Bonn und Hannover, bevor er
Generalmusikdirektor am Deutschen Nationaltheater Weimar wurde, wo er soeben eine viel beachtete Neuproduktion von Wagners Ring begann, die sich über mehrere
Spielzeiten erstrecken wird. Carl St. Clair ist ein starker Befürworter zeitgenössischer Musik und konnte mit dem Pacific Symphony bereits etliche Kompositionsaufträge an
führende Komponisten unserer Zeit vergeben: Zuletzt entstanden William Bolcoms Liedzyklus »Canciones de Lorca«, uraufgeführt von Placido Domingo und Philip Glass’ Werk
»The Passion of Ramakrishna« sowie ein Cellokonzert für Yo-Yo Ma von Chen Yi. Einige dieser Werke sind auch auf CD erschienen. Besondere Beachtung fand eine bei
Sony erschienene CD mit späten Werken von Toru Takemitsu.
Unter den Ehrungen, die Carl St. Clair erhielt, ist besonders der National Endowment for the Arts-Seaver Conductors Award zu erwähnen, die höchste nationale Auszeichnung in den USA.
Andreas Homoki (Inszenierung) Seit der Spielzeit 2002/03 ist Andreas Homoki als Nachfolger von Harry Kupfer Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin. Er inszenierte Falstaff (1996), Die Liebe zu drei
Orangen (1998) und Die lustige Witwe (2000). 2002 wurde die Spielzeit mit Die verkaufte Braut eröffnet, eine Koproduktion mit dem Teatro Comunale di Bologna, im November
2002 folgte Eine florentinische Tragödie/Der Zwerg von Alexander von Zemlinsky, eine Koproduktion mit dem Théâtre de la Monnaie, Brüssel, und im 2003 Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán. Mit der Spielzeit 2003/04 übernahm Andreas Homoki das Amt des kommissarischen Intendanten der Komischen Oper Berlin und ist seit der Spielzeit
2004/05 Intendant des Hauses an der Behrenstraße. Seine letzten Inszenierungen am Haus waren Jewgeni Onegin von Pjotr I. Tschaikowski (Mai 2005), Der Rosenkavalier von Richard Strauss (April 2006), Der goldene Hahn (Mai 2006) und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (September 2006).
Zum 60-jährigen Jubiläum inszeniert er Die Fledermaus (Premiere am 23. September 2007). Des weiteren erarbeitet er in der Spielzeit 2007/08 zusammen mit dem designierten
Generalmusikdirektor Carl St. Clair La Bohème (Premiere am 6. April 2008).
Der aus einer Musikerfamilie stammende Andreas Homoki studierte an der Hochschule der Künste in Berlin. Schon während seines Studiums hospitierte er bei Harry Kupfer an
der Komischen Oper Berlin und assistierte ihm später bei verschiedenen Gastinszenierungen, unter anderem bei den Salzburger Festspielen. Das erste feste Engagement
führte Andreas Homoki 1987 an die Kölner Oper, wo er bis 1993 als Regieassistent und Abendspielleiter tätig war. In den Jahren 1988 bis 1992 war er außerdem
Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln. Hier folgten erste eigene Inszenierungen. 1992 führte ihn sein erstes Gastspiel
nach Genf, wo seine Deutung der Frau ohne Schatten internationale Beachtung fand. Die Inszenierung, die später auch am Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wurde, erhielt
1994 den französischen Kritikerpreis des Jahres. Von 1993 bis 2002 war Andreas Homoki ausschließlich als Opernregisseur tätig. In seiner Werkliste finden sich u. a. Die
Frau ohne Schatten, Orfeo (Barcelona), Das Schloss von Aribert Reimann und Aida (Hannover), Der Wildschütz, Der Freischütz, Die Zauberflöte (Köln), Rigoletto (Hamburg), Idomeneo, Arabella und Manon Lescaut (München, Staatsoper), La Traviata, Macbeth (Leipzig), Elektra, Der Rosenkavalier und Verdis Requiem (Basel), Hänsel und Gretel (Deutsche Oper Berlin), Orfeo et Euridice (Genf und Lyon) und Carmen, Capriccio, Lulu (Amsterdam).
Während seiner Intendanz an der Komischen Oper Berlin waren Neuinszenierungen Homokis unter anderem am Théâtre du Châtelet in Paris (Tannhäuser, 2004), an der
Bayerischen Staatsoper München (Roméo et Juliette, 2004 und Die Königskinder , 2005), und am New National Theatre Tokyo (La Fanciulla del West, 2007 und Der
Rosenkavalier, 2008) zu sehen.
Hartmut Meyer (Bühnenbild)
Der Bühnenbildner ging nach dem Studium in sein erstes Engagement ans Theater Anklam. Von 1976 bis 1981 arbeitete Hartmut Meyer dort, hier begann seine lange
Zusammenarbeit mit dem Regisseur Frank Castorf, die ihn u. a. nach Basel, Köln und München führte. Der Bühnenbildner entwarf die Szenerie zu Ruth Berghaus' Inszenierung von Pelléas in Berlin, Don Carlos in Basel, Der Freischütz und Der fliegende Holländer in Zürich, sowie Medea in Hamburg. Von 1992 bis 1998 mehrfache
Nennungen zum Bühnenbild des Jahres in »Theater Heute«. Seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Andreas Homoki umfasst u. a. die Produktionen von Das Schloß in Hannover, Tristan und Isolde in Wiesbaden, Elektra in Basel, Die Zauberflöte in Köln und Die Csárdásfürstin, »Jewgeni Onegin«, Der goldene Hahn und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Komischen Oper in Berlin. Seit
2002 ist Hartmut Meyer Professor der Bühnenbildklasse an der Universität der Künste Berlin. In der Spielzeit 2007/08 enwirft er an der Komischen Oper Berlin das Bühnenbild
zu den Neuproduktionen Die Verurteilung des Lukullus und La Bohème.
Mechthild Seipel (Kostüme)
Mechthild Seipel wurde in Bochum geboren. Von 1987 bis 1990 erhielt sie an der Fachschule des Lette-Vereins in Berlin ihre Ausbildung zur Mode Designerin. Ihr erstes
berufliches Engagement führte sie 1991 als Kostümassistentin an die Bühnen der Stadt Köln, wo Mechthild Seipel in den Folgejahren als Kostümbildnerin beschäftigt war. Mit
eigenen Entwürfen war sie an mehreren Inszenierungen Andreas Homokis beteiligt: Das Schloss von Aribert Reimann in Hannover (1994); Tristan und Isolde in Wiesbaden und Die Zauberflöte in Köln (1995). An der Komischen Oper Berlin zeichnet Mechthild Seipel für die Kostüme der Inszenierungen Falstaff (1996), Die Liebe zu drei Orangen (1998), Die Csárdásfürstin (2003) und 2005 für Jewgeni Onegin von Andreas Homoki verantwortlich.
In der Spielzeit 2007/08 enwirft sie die Kostüme zur Neuproduktion La Bohème.
Bettina Auer (Dramaturgie)
Bettina Auer stammt aus Heidelberg und studierte Musiktheater-Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Hamburg u. a. bei Götz Friedrich. Es folgte ein
Musikwissenschafts-Studium an den Universitäten in Hamburg und Berlin u. a. bei Carl Dahlhaus, Helga de la Motte und Silke Leopold. Wichtige Impulse bekam sie durch die
Mitarbeit bei Hans Neuenfels an der Deutschen Oper Berlin, bei Herbert Wernicke an der Hamburgischen Staatsoper sowie in der Dramaturgie der Oper Frankfurt. Bereits
während des Studiums arbeitete sie als Regie-Assistentin an der Oper Frankfurt sowie als Produktionsdramaturgin beim Israel Festival in Jerusalem. Nach zwei Jahren als
Musikdramaturgin am Stadttheater Würzburg ging Bettina Auer ans Stadttheater Bern. Seitdem betreut sie regelmäßig auch Schauspielproduktionen.
1996 wechselte sie an das Staatstheater Darmstadt, wo sie von 1998 bis 2001 als Leitende Operndramaturgin engagiert war. Die nächsten fünf Jahre war sie Leitende
Operndramaturgin am Theater Basel. Seit Januar 2007 ist sie an der Komischen Oper Berlin engagiert.
Bettina Auer arbeitete u. a. mit den Regisseuren Stefan Bachmann, Karin Beier, Katja Czellnik, Claus Guth, Bernarda Horres, Nigel Lowery, Joachim Schlömer, Werner
Schroeter, Michael Thalheimer und Herbert Wernicke zusammen. Als Produktionsdramaturgin gastierte sie u. a. bei den Salzburger Festspielen (Iphigénie en Tauride, Regie: Claus Guth, und Irrfahrten, eine Mozart-Trilogie, Regie: Joachim Schlömer), am Opernhaus Zürich sowie am Wiener Burgtheater und an der Wiener Staatsoper bei Entführung
aus dem Serail (Regie: Karin Beier). Seit 1995 ist Bettina Auer regelmäßige freie Mitarbeiterin beim Schweizer Radio DRS 2. 1999 wurde sie in den Beirat der Hochschule für
Musik und Theater Bern berufen. Lehrtätigkeit an der Universität Heidelberg und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main.
Im Frühjahr 2007 hat sie als Gast an der Deutschen Oper Berlin Joachim Schlömers Inszenierung der Oper Der Traumgörge von Alexander von Zemlinsky betreut.
Franck Evin (Licht)
Franck Evin wurde in Nantes/Frankreich geboren. Er erhielt 1983 ein Stipendium des französischen Kultusministeriums und wurde Assistent des Beleuchtungschefs an der
Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u. a. mit Ken Russell und Bob Wilson zusammen. Seit 1986 ist er regelmäßig im Düsseldorfer Schauspielhaus, in Nantes, Strasbourg,
Montpellier, Paris, Caen, Lyon, Bochum, Wien, Los Angeles, Bonn und Brüssel tätig. Ebenso arbeitete er in den letzten Jahren an den Opernhäusern von Oslo, Amsterdam,
Stockholm, Tokio, an der Staatsoper München und der Opéra de la Bastille, Paris, sowie an der Scala di Milano. Seit der Spielzeit 1995/96 ist er Künstlerischer Leiter des
Beleuchtungswesens der Komischen Oper Berlin und ist hier u. a. für das Lichtdesign in Die Liebe zu drei Orangen, Don Giovanni, Die Csárdásfürstin, Alcina, Die
Entführung aus dem Serail, Lady Macbeth von Mzensk, Die Hochzeit des Figaro, Jewgeni Onegin, Così fan tutte und Der Rosenkavalier verantwortlich. Franck Evin wurde
mit dem »Opus – dem Deutschen Bühnenpreis 2006« in der Kategorie Lichtdesign für die Lichtgestaltung der Oper Così fan tutte ausgezeichnet
[© Komische Oper Berlin]
Kartentelefon Komische Oper Berlin: 030.47 99 74 00 (Montag bis Samstag 9:00 bis 20:00 Uhr, Sonntag 14:00 bis 20:00 Uhr), karten@komische-oper-berlin.de , www.komische-oper-berlin.de
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Zur Wiederaufnahme an der Oper Frankfurt in der Saison 2009/10:
Wiederaufnahme Saison 2009/2010: 24. Oktober 09
Musikalische Leitung: Erik Nielsen / Hartmut Keil (19., 23., 25. Dezember 2009, 2. Januar 2010) Inszenierung: Alfred Kirchner
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Alan Barnes Bühnenbild und Kostüme: Andreas Reinhardt Dramaturgie: Vera Sturm Licht: Olaf Winter Chor:
Matthias Köhler Kinderchor: Michael Clark
Rodolfo: Alfred Kim / Gianluca Terranova (3. Dezember 2009) / Francesco Demuro (ab 19. Dezember 2009)
Schaunard: Johannes Martin Kränzle / Sungkon Kim (20., 30. November, 3., 19., 25. Dezember 2009) Marcello: Aris Argiris Colline: Thorsten Grümbel / Florian Plock (ab 19. Dezember 2009)
Mimì: Elaine Alvarez / Sinéad Mulhern (ab 19. Dezember 2009) Musetta: Juanita Lascarro / Brenda Rae (19., 23. Dezember 2009, 8. Januar 2010) / Christiane Karg (25. Dezember 2009, 2. Januar 2010) u.a.
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
La Bohème von Giacomo Puccini (1858-1924) zählt neben Werken wie Mozarts Die Zauberflöte und
Bizets Carmen zu den Klassikern der Opernliteratur. Die aktuelle Frankfurter Produktion dieses Dauerbrenners in der Regie von Alfred Kirchner feierte am 17. Januar 1998 Premiere im Opernhaus.
Die Inszenierung aus der Spielzeit 1997/98 wird nun zum achten Mal wiederaufgenommen, wobei es sich bei der ersten Vorstellung der Serie am 24. Oktober 2009 um die achtzigste Aufführung
handelt.
Zum Inhalt: Der Poet Rodolfo lebt in ärmlichen Verhältnissen zusammen mit seinen Künstlerfreunden Schaunard, Marcello und Colline in einer Mansarde über den Dächern von Paris. Alle vier schlagen sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Als sich Rodolfo in die Stickerin Mimì verliebt, ahnt er noch nicht, dass diese todkrank ist. Zudem ist ihre Beziehung durch Rodolfos Eifersucht ständig in Gefahr. Marcello geht es mit seiner Freundin Musette ähnlich: Trennung und Versöhnung folgen stets dicht aufeinander. Nach einem letzten Streit schleppt sich Mimì, die fühlt, dass ihr Ende kurz bevor steht, in die Mansarde. Rodolfos Reue kommt zu spät, die junge Frau stirbt im Kreise der Gefährten.
Als Rodolfo ist erstmals in dieser Produktion Ensemblemitglied Alfred Kim zu erleben. Kürzlich sprang er als Verdis Don Carlo am Royal Opera House Covent Garden in London ein; im
Oktober führt ihn diese Partie auch an die Wiener Staatsoper. Mit ihm alternieren in Frankfurt die italienischen Tenöre Gianluca Terranova, der hier 2008/09 als Edgardo in Donizettis Lucia di
Lammermoor einsprang, sowie Francesco Demuro, welcher nach großen Erfolgen in Italien die Partie des Rodolfo nun auch an der Wiener Staatsoper singen wird. Als Mimì gibt die
kubanisch-amerikanische Sopranistin Elaine Alvarez ihr Frankfurt-Debüt. Diese Partie hat sie bereits mit überragendem Erfolg an der Lyric Opera of Chicago verkörpert. Sie wird zudem im März
2009 die Titelpartie von Puccinis La Rondine in den konzertanten Aufführungen in der Alten Oper anstelle der angekündigten Serena Farnocchia übernehmen. Als Mimì alterniert sie in der Oper
Frankfurt mit der irischen Sopranistin Sinéad Mulhern, die dem Ensemble der Komischen Oper Berlin angehört. Aus dem Ensemble sind erstmals in dieser Produktion als Alternativbesetzungen u.a.
„Neuzugang“ Thorsten Grümbel (Colline) sowie Brenda Rae (Musetta) vertreten. Alle übrigen Sängerinnen und Sänger der Hauptpartien haben ihre Rollen im Laufe der Zeit schon einmal gesungen. Am
Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters wechseln sich zum ersten Mal bei dieser Inszenierung die Kapellmeister Erik Nielsen und Hartmut Keil ab.
Weitere Vorstellungen: 30. Oktober (Oper für Familien, 18.00 Uhr, pro Erwachsenen-Kaufkarte maximal drei Tickets für Kinder und Jugendliche bis 18
Jahre gratis), 14., 20., 30. November, 3., 19., 23., 25. Dezember 2009, 2. (Oper für alle), 8. Januar 2010 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 9 bis 77 (Oper für alle, 2. Januar 2010; € 10 und 15) zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr (außer an der Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt) Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 erhältlich. Bei Buchung von Vorstellungen bis 4 Wochen vor dem Aufführungstermin gilt ein Frühbucherrabatt von 10% auf die oben angegebenen Preise.
Zur Inszenierung des Theater Bonn:
Premiere: 30. September 07 Musikalische Leitung:
Erich Wächter / Wolfgang Lischke Inszenierung: Dietrich Hilsdorf Bühne: Dieter Richter Kostüme: Renate Schmitzer Choreinstudierung: Sibylle Wagner
Besetzung: Mimi: Julia Kamenik / Irina Oknina Musetta: Sigrún Pálmadóttir / Anna Virovlansky Rodolfo: Bülent Külekci / Arturo Martin Marcello:
Aris Argiris / Mark Morouse Shaunard: Reuben Willcox Colline: Andrej Telegin / Martin Tzonev Chor und Kinderchor des THEATER BONN Beethoven Orchester Bonn
www.theater-bonn.de
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Zur Inszenierung des Theater Aachen:
Premiere: 4. November 06
Wiederaufnahme Saison 2009/2010: 17. September 09
Musikalische Leitung: Marcus R. Bosch / Daniel Jakobi
Inszenierung: Ewa Teilmans Bühne: Gabriele Jaenecke Kostüme: Judith Adam Bühnenbildassistenz: Jorge Caro Nino Choreinstudierung: Frank Flade
Choreographie: Carole Schmitt Dramaturgie: Michael Schmitz-Aufterbeck
Besetzung:
Rodolfo: Ykun Chung / Yikun Chung
Schaunard: Woong-jo Choi / Leandro Fischetti Marcello: Martin Berner / Martin Berner Colline: Pawel Lawreszuk / Pawel Lawreszuk Benoit:
Johannes Piorek / Johannes Piorek Mimi: Irina Popova / Irina Popova Musetta: Eva Bernard / Eva Bernard Parpignol: May Bellefroid / May Bellefroid
Alcindor: Richard Meijer / Johannes Piorek Sergeant: Manfred Reiner / Laszlo Komonyi Muse: Janine Balduin / Tina Zeh
Chor Opernchor Theater Aachen Orchester sinfonieorchester Aachen
grün = Wiederaufnahme Saison 2009/2010
“Spektakulär unspektakulär” Opernwelt
“Die Inszenierung erfüllt alle Voraussetzungen, ein Publikumsrenner zu werden” Movie “Großer Jubel für einen genussreichen Abend” Klenkes “Stimmung von betörendem Zauber” Bad Aachen
“Musikalisch war es eine Sternstunde” Belgischer Rundfunk “Genau die richtige Oper für die kalten Tage” Aachener Nachrichten www.theateraachen.de
Zur Inszenierung der Staatsoper Hamburg:
Premiere: 5. November 06 Weitere Aufführungen: 11., 15., 18., 21., 24. November, 16., 19. & 22. Dezember 06, 3. & 10. März und 29. April 07
Vor der Premiere: Einführungsmatinee mit Mitwirkenden der Produktion am 29. Oktober 2006, 11.00 Uhr im Großen Haus
Musikalische Leitung:
Jean-Yves Ossonce(Nov.), Nicola Luisotti (Dez.), Simon Hewett Inszenierung: Guy Joosten Bühnenbild: Johannes Leiacker Kostüme: Jorge Jara Licht:
Davy Cunningham Chor: Tilman Michael
Rodolfo: John Matz, Vicente Ombuena (März), Stephen Costello (April) Schaunard: Moritz Gogg, Jan Buchwald (März, April)
Marcello: George Petean /Mariusz Kwiecien (März), Aris Argiris (April) Colline: Alexander Tsymbalyuk (Nov.), Wilhelm Schwinghammer (Dez.), Tigran Martirossian (März)
Benoit: Frieder Stricker Mimi: Alexia Voulgaridou (Nov.), Inga Kalna, Miriam Gordon-Stewart (April) Musetta:
Irena bespalovaite, Aleksandra Kurzak (Dez.), Miriam Gordon-Stewart (März) Parpignol: Mitglieder des Internationalen Opernstudios Alcindoro: Tim Mirfin
Sergente dei Doganieri: Christian Bodenburg / Jürgen Stahl
»Ich brauche Episoden aus dem Gefühlsleben, die zu Herzen gehen.« (Giacomo Puccini)
Guy Joosten inszeniert »La Bohème« an der Staatsoper Hamburg neu
Wer immer sich den Pariser Künstleralltag im 19. Jahrhundert vorstellt, wird an Giacomo Puccinis wohl berühmtester
Oper »La Bohème« denken. Populär wurde die Bohème zunächst durch Henri Murger. Zwischen 1845 und 1848 veröffentlichte eine französische Zeitschrift seinen Fortsetzungsroman »Scènes de la Vie
de Bohème«, eine Sammlung von Genreszenen aus den Pariser Künstler- und Studentenkreisen. 50 Jahre später erlangte die Bohème durch Giacomo Puccini Weltruhm. Mit der Komposition der Oper
gelang auch ihm eine glänzende Milieustudie: Die schäbige Mansarde am Montmartre, der Weihnachtstrubel in den Cafés und Straßen, die bittere Armut der jungen Künstler an den eisigen
Wintertagen – kaum vorstellbar, dass Puccini, als er »La Bohème« komponierte, Paris noch nie persönlich kennen gelernt hatte. Mit der Neuproduktion stellt sich der belgische Regisseur Guy
Joosten erstmals an der Staatsoper Hamburg vor. Das Bühnenbild stammt von Johannes Leiacker, der an der Dammtorstraße schon mit Peter Konwitschny zusammengearbeitet hat und die Bühnenbilder
für »Don Carlos«, »Die Meistersinger von Nürnberg« und »Moses und Aron« gestaltete. Jorge Jara kreiert die Kostüme, das Hamburger Opernpublikum begeisterte er unter anderem mit seinen
originellen Entwürfen für»Die Liebe zu den drei Orangen«. In der Neuproduktion von »La Bohème« geben mehrere Künstler ihr Hamburg-Debüt. So steht der französische Dirigent Jean-Yves
Ossonce zum ersten Mal am Pult der Staatsoper. In der Partie des Poeten Rodolfo präsentiert sich der amerikanische Tenor John Matz, Alexia Voulgaridou stellt sich als Mimì vor. Die
griechische Sopranistin wird außerdem in dieser Spielzeit noch die Desdemona in Verdis »Otello« singen. Als Marcello ist George Petean zu erleben, der Bariton, der Mitglied im Ensemble ist,
glänzte zuletzt als Figaro (»Il Barbiere di Siviglia«) und Guilelmo (»Così fan tutte«). Moritz Gogg ist als Schaunard zu hören, Alexander Tsymbalyuk als Colline. Irena Bespalovaite, seit
dieser Spielzeit neu im Ensemble, übernimmt die Partie der Musetta. In den weiteren Rollen: Frieder Stricker (Benoît), Ladislav Elgr (Parpignol) und Tim Mirfin (Alcindoro).
[© Staatsoper Hamburg] www.hamburgische-staatsoper.de
Zur Wiederaufnahme des Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz in der Saison 2006/07:
Wiederaufnahme: 4. November 06 Weitere Termine: 11. November, 7., 21., & 25. Dezember 06, 1. & 13. Januar, 8., 23. & 28. Juni 07
Musikalische Leitung:
Tadeusz Wojciechowski Regie: Hellmuth Matiasek Bühnenbild: Benedikt Herforth Kostüme: Gabriele Jaenecke
Rudolf, Poet: Adrian Xhema
Schaunard, Musiker: Robert Merwald Marcel, Maler: Torsten Frisch Colline, Philosoph: Claudius Muth Benoit, Hausherr: Peter Petrov Mimi:
Márta Kosztolányi Musette: Thérèse Wincent Parpignol, Händler: Christian Sturm Alcindor, Staatsrat: Martin Hausberg Sergeant der Zollwoche:
Marcus Weishaar Zöllner: Frank Oliver Weißmann Artist: Klaus Bartl
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