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Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Premiere: 13. Januar 08 Wiederaufnahme:
4. April 09
Musikalische Leitung: Nicola Luisotti / Yuval Zorn (14., 22. Februar 2008) Inszenierung: Claus Guth Bühnenbild: Christian Schmidt
Kostüme: Anna Sofie Tuma Dramaturgie: Norbert Abels Licht: Olaf Winter Chor: Alessandro Zuppardo Kinderchor: Apostolos Kallos
Il tabarro Michele: Željko Lučić / Anooshah Golesorkhi Luigi: Carlo Ventre / Frank van Aken (14., 22. Februar 2007) / Frank van Aken Tinca:
Hans-Jürgen Lazar / Hans-Jürgen Lazar Talpa: Carlos Krause / Carlos Krause Giorgetta: Elza van den Heeve / Oksana Dyka Frugola: Julia Juon / Julia Juon Liederverkäufer: Daniel Behle / Daniel Behle
Suor Angelica
Suor Angelica: Angelina Ruzzafante / Danielle Halbwachs / Juanita Lascarro
La zia principessa, Fürstin: Julia Juon / Julia Juon La badessa, Äbtissin: June Card / Margit Neubauer La suora zelatrice: Claudia Manke / Jenny Carlstedt
Suor Genovieffa: Sylvia Hamvasi / Angelina Ruzzafante / Brenda Rae
Gianni Schicchi: Gianni Schicchi: Željko Lučić / Donato di Stefano
Lauretta: Juanita Lascarro / Britta Stallmeister Zita: Julia Juon / Julia Juon
Rinuccio: Massimilian Pisapia / Daniel Behle / Jussi Myllys (18., 26. April, 2., 6. Mai 2009) Gherardo: Daniel Behle / Chad Graham Nella: Angelina Ruzzafante / Brenda Rae Gherardino: Jimmy Mosebach / Jemmy Mosebach Betto di Signa:
Franz Mayer / Franz Mayer Simone: Carlos Krause / Carlos Krause Marco: Nathaniel Webster / Sungkon Kim Ciesca: Claudia Manke / Jenny Carlstedt
Notaio: Dietrich Volle / Dietrich Volle
grün = Wiederaufnahme April 09
Besprechung auf kulturfreak.de Besprechung der Wiederaufnahme auf kulturfreak.de
Die Inszenierung der unter dem Titel Il trittico zusammengefassten drei Einakter von Giacomo Puccini (1858-1924) aus der Spielzeit 2007/08 stammt von Claus Guth und war einer
der großen Publikumserfolge dieser Saison. Die Presse rühmte nach der Premiere am 13. Januar 2007 die „hinreißende Theatralität“ der Produktion und sprach wieder einmal vom „Frankfurter
Musiktheater-Glück“.
Zum Inhalt: Il tabarro (Der Mantel) erzählt die Dreiecksgeschichte zwischen der jungen Giorgetta, deren älterem Ehemann Michele – dem Kapitän eines
Schleppkahns – und dessen Nebenbuhler Luigi, welche für diesen tödlich endet. Suor Angelica (Schwester Angelica) ist in einem Kloster angesiedelt. Die Heldin nahm einst auf Druck ihrer
adeligen Familie nach der Geburt ihres unehelichen Kindes den Schleier und muss nun durch ihre hartherzige Tante erfahren, dass ihr Sohn bereits vor Jahren verstorben ist. Daraufhin begeht
die verzweifelte Angelica Selbstmord. Heiter verläuft die Geschichte des florentinischen Schlitzohres Gianni Schicchi, der von der raffgierigen Familie Donati angeheuert wird, um das Erbe des
kürzlich verstorbenen Buoso zu sichern. Durch einen Trick gelingt es ihm, sowohl das Vermögen des Alten an sich zu bringen als auch das Liebesglück seiner Tochter Lauretta zu sichern.
Im Zuge der ersten Wiederaufnahme dieser Produktion sind zahlreiche Umbesetzungen zu vermelden: Anooshah Golesorkhi, international gefragter Amerikaner mit persischen Wurzeln, legt als
Michele in Il tabarro sein Hausdebüt vor. An seiner Seite ist – gleichfalls erstmals in Frankfurt – die junge ukrainische Sopranistin Oksana Dyka als Giorgetta zu erleben. Aus dem
Ensemble gibt Juanita Lascarro ihr Rollendebüt als Suor Angelica, und in Gianni Schicchi präsentieren sich erstmals Britta Stallmeister (Lauretta) und Daniel Behle (Rinuccio), der
zuletzt Genannte alternierend mit Jussi Myllys. In der Titelpartie dieses dritten Teils des Triptychons gastiert der Italiener Donato di Stefano nach Auftritten als Bartolo in Rossinis Il barbiere di Siviglia 2003
erneut an der Oper Frankfurt. Abgesehen von der Neubesetzung einiger mittlerer und kleinerer Partien führt Julia Juon – als Frugola, La zia principessa und Zita in allen drei Teilen vertreten
– die Riege der mit der Produktion bereits vertrauten Sängerinnen und Sänger an. Am Pult steht mit Yuval Zorn einer der drei Frankfurter Kapellmeister, der bereits Repertoirevorstellungen der
Inszenierung dirigiert hat.
Preise: € 11 bis 77 zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr
Karten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 oder online unter
www.oper-frankfurt.de erhältlich. Bei Buchung von Vorstellungen bis 4 Wochen vor dem Aufführungstermin gibt es einen Frühbucherrabatt von 10% auf die oben angegebenen Preise, die Premiere ausgenommen.
Zur Inszenierung der Deutschen Oper Berlin:
Premiere. Sonntag, 8. Januar 06
Weitere Vorstellungen. 12., 16., 20., 29. Jan. & 1. Feb. 06 (im Rahmen der Puccini-Festwochen 06)
Musikalische Leitung: Stefano Ranzani Inszenierung:
Katharina Wagner Bühne: Kostüme Alexander Dodge Dramaturgie: Robert Sollich Chöre: Ulrich Paetzholdt
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Katharina Wagner, 1978 in Bayreuth geboren, hat an der Freien Universität Berlin Theaterwissenschaften
studiert und lebt in Berlin. Neben dem Studium absolvierte sie zahlreiche Regieassistenzen unter anderem bei Keith Warner sowie bei Harry Kupfer an der Staatsoper
Unter den Linden und am New National Theatre Tokio. Zu ihren Inszenierungen zählen DER FLIEGENDE HOLLÄNDER in Würzburg [2002], LOHENGRIN in Budapest [2004] sowie DER WAFFENSCHMIED am Staatstheater am Gärtnerplatz München [2005]. Mit der Inszenierung von Giacomo Puccinis IL TRITTICO gab Katharina Wagner ihr Berlin-Debüt.
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Fast 20 Jahre lang verfolgte Puccini seinen Plan, drei voneinander unabhängige Kurzopern zu einem Triptychon
zusammenzufassen und an einem Abend aufzuführen. Zur Eröffnung der Puccini-Festwochen 2006 präsentiert die
Deutsche Oper Berlin am Sonntag, 8. Januar 06, 18.00 Uhr, eine Neuinszenierung des selten gespielten Einakter- Zyklus’
IL TRITTICO in der Regie Katharina Wagners. Die musikalische Leitung hat Stefano Ranzani.
»Während des Arbeitsprozesses haben wir schnell gemerkt, dass die drei provozierend unterschiedlichen Stücke –
jeder Einakter erzählt ja eine von den anderen Teilen des Triptychons völlig unabhängige Kurzgeschichte – durchaus
auch gewisse Gemeinsamkeiten aufweisen. In allen Stücken geht es beispielsweise um unterschiedliche Formen der
Gläubigkeit: Steht bei SUOR ANGELICA die absolute Gläubigkeit mit all den darin verborgenen Konsequenzen im
Mittelpunkt, geht es bei GIANNI SCHICCHI um eine vorgetäuschte Gläubigkeit, um Schein-Heiligkeit. Bei IL TABARRO
wiederum ist der gänzlich fehlende Glaube der eigentliche Auslöser der Konflikte.« KATHARINA WAGNER
Die drei Kurzopern überzeugen aber auch durch ihre auf die Spitze getriebene äußerste Verdichtung: SUOR ANGELICA,
die tragische Geschichte einer Nonne, die meisterhafte Komödie GIANNI SCHICCHI, in deren Mittelpunkt eine Episode aus Dantes Inferno steht, sowie IL TABARRO, ein sozialkritisches Drama im Milieu der Pariser Seine-Schiffer.
Ganz bewusst hat sich das Regieteam dazu entschlossen, die gängige Reihenfolge zu verändern und mit SUOR ANGELICA zu beginnen, gefolgt von GIANNI SCHICCHI und IL TABARRO.
»Gleich zu Beginn der Arbeit kamen wir relativ spontan auf diese Reihenfolge. Die tiefergehende Beschäftigung mit den drei Stücken bestärkte uns dann nur in diesem
Entschluss. SUOR ANGELICA ist vom Stoff und der Anlage als Erlösungsoper ganz am Ende des 19. Jahrhunderts verankert. Die Problematik von IL TABARRO ist eine heutige.
Dazwischen bewegt sich die Komödie GIANNI SCHICCHI. Im Grunde handelt es sich also um eine chronologische Anordnung der drei Opern.« KATHARINA WAGNER [Texte: Deutsche Oper Berlin]
Besetzungen:
SUOR ANGELICA
Suor Angelica: Cristina Gallardo-Domas La Zia Principessa: Marina Prudenskaja La Badessa: Ute Walther
La Suora Zelatrice: Ulrike Helzel La Maestra delle Novizie: Ceri Williams Suor Genovieffa: Melissa Shippen Suor Osmina: Fionnuala McCarthy
Suor Dolcina: Lucy Peacock La Suora infermiera: Cheri Rose Katz Le Cercatrici: Tina Scherer, Marianne Doren-Goedhart La Novizie: Stephanie Weiss
Le Converse: Irene Maas, Saskia Klumpp
GIANNI SCHICCHI
Gianni Schicchi: Alberto Rinaldi Lauretta: Fionnuala McCarthy Zita: Marina Prudenskaja
Rinuccio: Kenneth Tarver/Felipe Rojas Velozo Gherardo: Clemens Bieber Nella: Melissa Shippen Gherardino: Schöneberger Sängerknabe Betto di Signa:
Harold Wilson Simone: Piér Dalàs Marco: Bernd Valentin Ciesca: Cheri Rose Katz/Ceri Williams Maestro Spinelloccio: Tadeusz Milewski
Amantio di Nicolao: Hyung-Wook Lee Pivellino: Imma Nague Jun Guccio: Miomir Nikolić
IL TABARRO
Michele: Paolo Gavanelli Luigi:
Vincenzo La Scola Der Stockfisch: Jörg Schörner Der Maulwurf: Harold Wilson Giorgetta: Chiara Taigi Frugola: Cheri Rose Katz/Ceri Williams
Ein Liedverkäufer: Yosep Kang Ein Liebespaar: Angelika Nolte, Olli Juhani Rantaseppä Das Sopranstimmchen: Andrea Schwwarzbach Das Tenorstimmchen:
Yosep Kang www.deutscheoperberlin.de (externer Link)
Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:
Premiere: 18. September 05 Musikalische Leitung:
Catherine Rückwardt Inszenierung: Anouk Nicklisch Bühnenbild: Roland Aeschlimann Kostüme: Anouk Nicklisch Choreinstudierung:
Sebastian Hernandez-Laverny Dramaturgie: Jón Philipp von Linden Licht: Ernst Schießl
IL TABARRO
Michele: GKarsten Mewes Luigi:
Alexander Spemann Tinca: Ks. Jürgen Rust Talpa: Tobias Schabel Giorgetta: Elizabeth Hagedorn Frugola: Patricia Roach Ein Liedverkäufer:
John Carlo Pierce Ein Liebespaar/Zwei Stimmen: AJanice Creswell / John Carlo Pierce
SUOR ANGELICA
Suor Angelica: Kerrie Sheppard La Zia Principessa:
Edith Fuhr La Badessa, La Maestra delle Novizie: Patricia Roach La Suora Zelatrice: Elizabeth Hagedorn Suor Genovieffa: Janice Creswell
Suor Osmina, La Suora infermiera: Sarah Kuffner / Susanne Thomas Suor Dolcina: Danaila Dimitrowa / Irina Sokolovskij La prima Cercatrice, La prima Conversa, Novizia:
TJasmin Etezadzadeh / Mareen Knoth La seconda Cercatrice, La seconda Conversa: SKatja Bördner / Jung-Yi Oh Sour Lucilla: Elisabeth Stradalski
GIANNI SCHICCHI
Gianni Schicchi: Karsten Mewes Lauretta: Janice Creswell Zita: Edith Fuhr Rinuccio: John Carlo Pierce Gherardo: Ks. Jürgen Rust Nella:
Kerrie Sheppard Gherardino: SKonrad König / Sebastian Hartmann / Carlo Löhr Betto di Signa: Hans-Otto Weiß Simon: Tobias Schabel Marco:
Richard Morrison Ciesca: Patricia Roach Maestro Spinelloccio: Patrick Hörner Amantio di Nicolao: Jens Pokora Pinellino: Ion Grigorescu Guccio:
Miljan Milovic Seele des Buoso Donati: Peter Knieser Höllenvogel: Karolina Walkowicz
(Doppelbesetzungen in alphabetischer Reihenfolge)
Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Mainz Chor des Staatstheaters Mainz
Statisterie des Staatstheaters Mainz (Ltg. Dieter Rößler) www.staatstheater-mainz.de (externer Link)
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