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Oper: Idomeneo
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Idomeneo Ré di Creta ossia Ilia et Idamante Dramma per musica in drei Akten
Von: Wolfgang Amadeus Mozart Text: Gianbattista Varesco
Uraufführung: 29. Januar 1781 (München, Neues Hoftheater (Cuvilliés Theater))
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Zur Inszenierung der Oper Zürich: (Koproduktion mit der Styriarte Graz)
Premiere: 20. Februar 10
Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt Inszenierung: Nikolaus Harnoncourt Ko-Regie: Philipp Harnoncourt Bühnenbild:
Rolf Glittenberg Kostüme: Renate Martin, Andreas Donhauser Choreografie: Heinz Spoerli Lichtgestaltung: Jürgen Hoffmann Choreinstudierung:
Ernst Raffelsberger
Besetzung:
Idomeneo: Saimir Pirgu Idamante: Marie-Claude Chappuis Ilia: Julia Kleiter Elettra: Eva Mei
Arbace: Christoph Strehl Gran Sacerdote: Rudolf Schasching Voce: Pavel Daniluk
Unterstützt von Deutsche Bank AG und Deutsche Bank Private Wealth Management
Nikolaus Harnoncourt (Musikalische Leitung und Inszenierung)
In Berlin geboren, in Graz aufgewachsen, in Wien zum Musiker/Cellisten ausgebildet. Ab 1952 für siebzehn Jahre Cellist bei den Wiener Symphonikern. Im Jahre 1953 Gründung des Ensembles
für Alte Musik Concentus Musicus. Mit diesem Ensemble seit 1957 regelmässig Konzerte und Schallplattenaufnahmen mit Musik des 13. bis 18. Jahrhunderts. Intensive weltweite Tourneetätigkeit.
Seit 1970 freier Dirigent. Oper von Monteverdi bis Johann Strauss, Konzerte mit den grossen europäischen Orchestern. Mehrere hundert Schallplatten- und CD-Einspielungen, viele Fernsehfilme
und vier Bücher dokumentieren die jahrzehntelange Erfahrung. 1972 bis 93 Lehrtätigkeit im Fach Aufführungspraxis in Salzburg. Zahlreiche Schallplattenpreise und akademische Ehrungen.
Besondere Schwerpunkte u.a.: Die Opern Monteverdis und Mozarts am Opernhaus Zürich (gemeinsam mit Jean-Pierre Ponnelle); Mozart, Haydn und Schubert in Amsterdam mit dem Concertgebouworkest;
Beethoven mit dem Chamber Orchestra of Europe; Brahms mit den Berliner Philharmonikern; Bach und Mozart mit dem Concentus Musicus; Neujahrskonzerte mit den Wiener Philharmonikern.
Zusammenarbeit mit Regisseur Jürgen Flimm in Amsterdam («Così fan tutte» und «Le Nozze di Figaro»), Zürich («Fidelio», «Alcina», «Nozze», «La Périchole», «Don Giovanni », «Die Fledermaus»,
«Così fan tutte», «La Grande-Duchesse de Gérolstein», «L’Incoronazione di Poppea»), Wien («Alfonso und Estrella» und «L’Anima del Filosofo») und Salzburg («L’Incoronazione di Poppea» und
«King Arthur»). Zusammenarbeit mit Martin Kusˇej bei den Salzburger Festspielen («Don Giovanni», «La Clemenza di Tito»), am Theater an der Wien («The Rake’s Progress») und am Opernhaus
Zürich («Die Zauberflöte» und «Genoveva »).
Philipp Harnoncourt (Ko-Regie) Philipp Harnoncourt arbeitet
am Theater in den verschiedensten Bereichen: Er inszeniert Theaterstücke und Opernaufführungen, entwirft Raum- und Lichtkonzepte, organisierte als Technischer Direktor das ImPulsTanz-
Festival in Wien, war Betriebsleiter am Wiener Schauspielhaus und schreibt auch selbst Theaterstücke («Sei Partisan! », UA 1987 in Wien; «Orfeus und Eurydike auf Alpha Centauri», UA: 1996 in
Klagenfurt, «Ein Tag in Khaleds Garten», 1999, und «Der Blaue Ochs», 2003/04). In der Opernsaison 2000/2001 hatte er die Betriebsleitung am Wiener Schauspielhaus unter Hans Gratzer inne. Seit
Mitte der 90er Jahre arbeitete Philipp Harnoncourt auch vermehrt als Regisseur – Inszenierungen u. a.: «Sommernachtstraum» (styriarte 1996, mit Nikolaus Harnoncourt), «Neger» (Wiener
Schauspielhaus 2001), «Piramo e Tisbe» (Wiener Schauspielhaus 2001 und styriarte 2002), «Pagliacci » von R. Leoncavallo (Nationaloper Kiev 2002), «Das Buch von den hängenden Gärten» von
Arnold Schönberg (Austrian Cultural Forum, New York 2002), «Pygmalion» von George Bernhard Shaw (Theater Absolut 2005, Graz), «Der Bettelstudent» von Carl Millöcker (Tiroler Landestheater
2005), «Die Schuldigkeit des Ersten Gebots» von W. A. Mozart (Theater an der Wien / Osterklang 2006, mit Nikolaus Harnoncourt), Mozarts «Die Zauberflöte» (Opernfestspiele Heidenheim 2006),
«Hoffmanns Erzählungen» von Jacques Offenbach (Ostseespiele Stralsund 2007), Mozarts «Entführung aus dem Serail» (Schloss Kirchstetten 2007). Im Dezember 2007 inszenierte Philipp Harnoncourt
die Humperdinck-Oper «Hänsel und Gretel» in Rosemheim, im März 2008 «Alcione» von Marin Marais im Wiener Odeon.
Andreas Donhauser / Renate Martin (Kostüme) Andreas Donhauser schafft gemeinsam mit Renate Martin Szenografien für Bühne, Kinospielfilme, Videos und
Themenausstellungen. Zu ihren Arbeiten zählen Spielfilme mit den Regisseuren Ulrich Seidl («Import – Export», «Hundstage»), Michael Glawogger («Contact High»), Michael Sturminger
(«Hurensohn»), Stefan Ruzowitzky («Anatomie»), Wolfgang Murnberger u.a. Am Opernhaus Zürich gestalteten sie das Kostümbild für «La finta giardiniera » und die Ausstattung zu «der herr
nordwind» in der Regie von Michael Sturminger sowie «Die Fledermaus ». Gemeinsam mit ihm entstanden ferner Produktionen im Theater an der Wien, bei den Salzburger und den Bregenzer
Festspielen, am Stadttheater Klagenfurt und an der Oper Graz. 2009 entstand u.a. eine Ausstellung mit dem Da-Ponte-Institut. [© Oper Zürich]
www.opernhaus.ch
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Zur Inszenierung des Theater Aachen: (Koproduktion mit dem Theater Freiburg)
Premiere:
12. Mai 07
Musikalische Leitung: Daniel Jakobi Inszenierung: Ludger Engels Bühne: Christin Vahl Kostüme: Gabriele Rupprecht
Choreographie: Teresa Rotemberg Choreinstudierung: Frank Flade Dramaturgie: Kai Weßler
Besetzung: Idomeneo: Rolf Romei Idamantes:
Iva Danova Elektra: Irina Popova Ilia: Gundula Peyerl Arbaces: Hans Schaapkens Oberpriester: Hee-Jong Roh Stimme des Orakels:
Opernchor Theater Aachen Sinfonieorchester Aachen
www.theater-aachen.de
Zur Inszenierung des Theater Freiburg: (Koproduktion mit dem Theater Aachen)
Premiere: 23. Dezember 06 Musikalische Leitung:
Sébastien Rouland Regie: Ludger Engels Bühnenbild: Christin Vahl Kostüme: Gabriele Rupprecht Choreographie: Teresa Rotemberg Dramaturgie:
Andri Hardmeier Chorleitung: Bernhard Moncado
Idomeneo: Bernard Richter Idamante: Yaroslava Vikhrova Elettra: Jana Havranova Ilia:
Nicole Chevalier Arbace: Roberto Gionfriddo
Chor des Theater Freiburg Philharmonisches Orchester der Stadt Freiburg
„Idomeneo“ ist der erste Teil des Zyklus’ von
Mozarts „Herrscherdramen“, den das Theater Freiburg mit „Mitridate“, „Lucio Silla“ und „La clemenza di Tito“ in Kopro-duktion mit dem Theater Aachen fortsetzen wird. Ludger Engels,
Chefregisseur am Theater Aachen, wird alle vier Werke inszenieren. Er arbeitete u.a. in München, Bochum und Bern. Die musikalische Leitung hat der 34-jährige Franzose Sébastien Rouland, er
dirigierte u.a. an den Opernhäusern in Marseille, Nancy, Rennes und Reims, an der Opéra National du Rhin, der Opéra Comique Paris, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und am Théâtre du
Châtelet Paris.
Ist die Freiheit des Individuums eine Illusion? W. A. Mozarts 1781 uraufgeführtes dramma per musica zeigt den Menschen im Spannungsfeld zwischen individuellen
Bedürfnissen und dem Einfluss übergeordneter Mächte. Anhand der Geschichte des Kretischen Königs, der seine eigene Rettung durch den Schwur erkaufte, den ersten Menschen zu opfern, dem er
begegnen wird, zeigt sich dieser Konflikt in aller Härte: Idomeneo sieht sich gezwungen, seinen eigenen Sohn zu töten; das Allgemeine und das Private sind unvereinbar geworden. Wie weit ist
ein Herrscher der Tradition verpflichtet, wie weit muss er dem Druck der Öffentlichkeit nachgeben und wo beginnt seine ethische Verantwortung? Mozarts Werk beschreibt einen
Generationenkonflikt, in dem das Machtdenken Idomeneos auf eine veränderte Welt stößt. Doch selbst wer, wie Idomeneos Sohn Idamante und seine Geliebte Ilia versucht, sich von der eigenen
Geschichte zu emanzipieren und sich eigenständig gegen das vermeintliche Schicksal zu stellen, erreicht in der Freiheit bloß ein fragiles Glück, in dem die Sehnsucht nach der verlorenen
Stütze bleibt und die Einheit zwischen Kollektiv und Individuum nur eine scheinbare Idylle darstellt. [Text: Theater Freiburg]
Eine Matinee zur Inszenierung findet am Sonntag, 17. Dezember 06 um 11h statt.
www.theater.freiburg.de
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Zur Inszenierung an der Hamburger Staatsoper:
Premiere: 8. Mai 06 Premiere B: 10. Mai 06
Aufführungen: 16., 20., 25. und 30. Mai sowie 3. Juni 06
Vor der Premiere: Einführungsmatinee mit Mitwirkenden der Produktion am 30. April 2006, 11.00 Uhr im Großen Haus
"Einsam werde ich in die Irre wandern" Der Journalist und Musikschriftsteller Jürgen Kesting stellt historishe und aktuelle Tonbeispiele von Wolfgang Amadeus Mozarts
"Idomeneo" vor: 3. Mai 06, 19.30 Uhr, Opera stabile
Inszenierung: Nicolas Brieger Bühnenbild: Hans-Dieter Schaal Kostüme: Jorge Jara
Licht: Alexander Koppelmann Szenische Einstudierung Chor: Roy Rallo
Musikalische Leitung: Julia Jones Chor: Tilman Michael Idomeneo:
Kurt Streit Idamante: Brenda Patterson Elletra: Hellen Kwon Ilia: Inga Kalna Arbace: Benjamin Hulett Gran Sacerdote di Nettuno: Ho-yoon Chung
La Voce: Tigran Martirossian
»Dem Meer entronnen, trage ich ein Meer in meinem Herzen, das noch fürchterlicher ist als jenes!«
Julia Jones dirigiert mit Mozarts »Idomeneo« die vierte Opernpremiere der Saison
Idomeneo, König von Kreta, kehrt als Sieger aus dem Trojanischen Krieg zurück. Ein schreckliches Unwetter lässt ihn Schiffbruch erleiden. Um sich zu retten, gelobt er, den ersten ihm begegnenden Menschen dem Meeresgott Neptun zu opfern – es ist sein Sohn Idamante. Idomeneo wagt nicht, ihm das furchtbare Geheimnis zu offenbaren und schickt ihn außer Landes. Doch als der Sohn in See sticht, entfesselt Neptun neue Unwetter und lässt ein Ungeheuer die Insel verwüsten. Idamante besiegt das Ungeheuer, aber Idomeneo, vom Volk gedrängt, muss sein Gelübde erfüllen. Erst als die trojanische Prinzessin Ilia sich selbst anstelle Idamantes zum Opfer anbietet, ist der Gott versöhnt. Mit der Neuproduktion von Mozarts 1781 uraufgeführter Oper »Idomeneo« hat die Hamburgische Staatsoper alle sieben großen Mozart-Opern in ihrem Repertoire. Die Inszenierung von Nicolas Brieger, eine Übernahme des »Wiener Klangbogens«, ist die erste Arbeit des Regisseurs in Hamburg. Das Bühnenbild stammt von Hans-Dieter Schaal, der auch die Bühne für Ruth Berghaus’ legendäre Inszenierung von »Tristan und Isolde« entwarf. Auch Jorge Jara ist in Hamburg kein Unbekannter: seine phantasievollen Kostüme für »Die Liebe zu den drei Orangen« sind noch gut in Erinnerung. Die englische Dirigentin Julia Jones gibt mit »Idomeneo« ihr Hamburg-Debüt. Zuletzt brillierte sie mit Mozarts »Die Entführung aus dem Serail« bei den Salzburger Festspielen und »Die Zauberflöte« an der Wiener Staatsoper, außerdem gastierte sie in Barcelona, Florenz, Genf, Sydney, Washington und Frankfurt.
Die Titelpartie übernimmt Kurt Streit – er gilt als einer der besten Mozart-Interpreten der Welt. Über 150 Mal sang er an 23 verschiedenen Opernhäusern den Tamino, auch Idomeneo
verkörperte er schon in Neapel, Wien, Madrid und London. Von 1987 bis 1991 gehörte er dem Ensemble der Hamburgischen Staatsoper an. Brenda Patterson, seit Beginn der Spielzeit im Ensemble der
Staatsoper, gibt ihr Rollendebüt als Idamante. Die koreanische Sopranistin Hellen Kwon übernimmt die Partie der Elettra, die aus Riga stammende Sängerin Inga Kalna ist als Ilia zu erleben.
Der englische Tenor Benjamin Hulett stand zuletzt als Handwerker Flute in Brittens »A Midsummer Night’s Dream« auf der Bühne der Staatsoper und singt nun die Rolle des Arbace. Ho-yoon Chung
ist als Gran Sacerdote di Nettuno zu hören, Tigran Martirossian als La Voce. [Text: Hamburger Staatsoper]
Karten sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.staatsoper-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
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