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Oper: Idomeneo
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Idomeneo Ré di Creta ossia Ilia et Idamante Dramma per musica in drei Akten
Von: Wolfgang Amadeus Mozart Text: Gianbattista Varesco
Uraufführung: 29. Januar 1781 (München, Neues Hoftheater (Cuvilliés Theater))
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Zur Inszenierung des Theater Aachen: (Koproduktion mit dem Theater Freiburg)
Premiere: 12. Mai 07
Musikalische Leitung:
Daniel Jakobi Inszenierung: Ludger Engels Bühne: Christin Vahl Kostüme: Gabriele Rupprecht Choreographie: Teresa Rotemberg Choreinstudierung:
Frank Flade Dramaturgie: Kai Weßler
Besetzung: Idomeneo: Rolf Romei Idamantes: Iva Danova Elektra: Irina Popova Ilia:
Gundula Peyerl Arbaces: Hans Schaapkens Oberpriester: Hee-Jong Roh Stimme des Orakels: Opernchor Theater Aachen Sinfonieorchester Aachen
www.theater-aachen.de
Zur Inszenierung des Theater Freiburg: (Koproduktion mit dem Theater Aachen)
Premiere: 23. Dezember 06 Musikalische Leitung:
Sébastien Rouland Regie: Ludger Engels Bühnenbild: Christin Vahl Kostüme: Gabriele Rupprecht Choreographie: Teresa Rotemberg Dramaturgie:
Andri Hardmeier Chorleitung: Bernhard Moncado
Idomeneo: Bernard Richter Idamante: Yaroslava Vikhrova Elettra: Jana Havranova Ilia:
Nicole Chevalier Arbace: Roberto Gionfriddo
Chor des Theater Freiburg Philharmonisches Orchester der Stadt Freiburg
„Idomeneo“ ist der erste Teil des Zyklus’ von
Mozarts „Herrscherdramen“, den das Theater Freiburg mit „Mitridate“, „Lucio Silla“ und „La clemenza di Tito“ in Kopro-duktion mit dem Theater Aachen fortsetzen wird. Ludger Engels,
Chefregisseur am Theater Aachen, wird alle vier Werke inszenieren. Er arbeitete u.a. in München, Bochum und Bern. Die musikalische Leitung hat der 34-jährige Franzose Sébastien Rouland, er
dirigierte u.a. an den Opernhäusern in Marseille, Nancy, Rennes und Reims, an der Opéra National du Rhin, der Opéra Comique Paris, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und am Théâtre du
Châtelet Paris.
Ist die Freiheit des Individuums eine Illusion? W. A. Mozarts 1781 uraufgeführtes dramma per musica zeigt den Menschen im Spannungsfeld zwischen individuellen
Bedürfnissen und dem Einfluss übergeordneter Mächte. Anhand der Geschichte des Kretischen Königs, der seine eigene Rettung durch den Schwur erkaufte, den ersten Menschen zu opfern, dem er
begegnen wird, zeigt sich dieser Konflikt in aller Härte: Idomeneo sieht sich gezwungen, seinen eigenen Sohn zu töten; das Allgemeine und das Private sind unvereinbar geworden. Wie weit ist
ein Herrscher der Tradition verpflichtet, wie weit muss er dem Druck der Öffentlichkeit nachgeben und wo beginnt seine ethische Verantwortung? Mozarts Werk beschreibt einen
Generationenkonflikt, in dem das Machtdenken Idomeneos auf eine veränderte Welt stößt. Doch selbst wer, wie Idomeneos Sohn Idamante und seine Geliebte Ilia versucht, sich von der eigenen
Geschichte zu emanzipieren und sich eigenständig gegen das vermeintliche Schicksal zu stellen, erreicht in der Freiheit bloß ein fragiles Glück, in dem die Sehnsucht nach der verlorenen
Stütze bleibt und die Einheit zwischen Kollektiv und Individuum nur eine scheinbare Idylle darstellt. [Text: Theater Freiburg]
Eine Matinee zur Inszenierung findet am Sonntag, 17. Dezember 06 um 11h statt.
www.theater.freiburg.de
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Zur Inszenierung an der Hamburger Staatsoper in der Saison 2005/06:
Premiere: 8. Mai 06 Premiere B: 10. Mai 06
Aufführungen: 16., 20., 25. und 30. Mai sowie 3. Juni 06
Vor der Premiere: Einführungsmatinee mit Mitwirkenden der Produktion am 30. April 2006, 11.00 Uhr im Großen Haus
"Einsam werde ich in die Irre wandern"
Der Journalist und Musikschriftsteller Jürgen Kesting stellt historishe und aktuelle Tonbeispiele von Wolfgang Amadeus Mozarts "Idomeneo" vor: 3. Mai 06, 19.30 Uhr, Opera stabile
Inszenierung: Nicolas Brieger Bühnenbild: Hans-Dieter Schaal Kostüme: Jorge Jara Licht: Alexander Koppelmann Szenische Einstudierung Chor:
Roy Rallo
Musikalische Leitung: Julia Jones Chor: Tilman Michael Idomeneo: Kurt Streit Idamante: Brenda Patterson Elletra:
Hellen Kwon Ilia: Inga Kalna Arbace: Benjamin Hulett Gran Sacerdote di Nettuno: Ho-yoon Chung La Voce: Tigran Martirossian
»Dem Meer entronnen, trage ich ein Meer in meinem Herzen, das noch fürchterlicher ist als jenes!«
Julia Jones dirigiert mit Mozarts »Idomeneo« die vierte Opernpremiere der Saison
Idomeneo, König von Kreta, kehrt als Sieger aus dem Trojanischen Krieg zurück. Ein schreckliches Unwetter lässt ihn Schiffbruch erleiden. Um sich zu retten, gelobt er, den ersten ihm begegnenden Menschen dem Meeresgott Neptun zu opfern – es ist sein Sohn Idamante. Idomeneo wagt nicht, ihm das furchtbare Geheimnis zu offenbaren und schickt ihn außer Landes. Doch als der Sohn in See sticht, entfesselt Neptun neue Unwetter und lässt ein Ungeheuer die Insel verwüsten. Idamante besiegt das Ungeheuer, aber Idomeneo, vom Volk gedrängt, muss sein Gelübde erfüllen. Erst als die trojanische Prinzessin Ilia sich selbst anstelle Idamantes zum Opfer anbietet, ist der Gott versöhnt. Mit der Neuproduktion von Mozarts 1781 uraufgeführter Oper »Idomeneo« hat die Hamburgische Staatsoper alle sieben großen Mozart-Opern in ihrem Repertoire. Die Inszenierung von Nicolas Brieger, eine Übernahme des »Wiener Klangbogens«, ist die erste Arbeit des Regisseurs in Hamburg. Das Bühnenbild stammt von Hans-Dieter Schaal, der auch die Bühne für Ruth Berghaus’ legendäre Inszenierung von »Tristan und Isolde« entwarf. Auch Jorge Jara ist in Hamburg kein Unbekannter: seine phantasievollen Kostüme für »Die Liebe zu den drei Orangen« sind noch gut in Erinnerung. Die englische Dirigentin Julia Jones gibt mit »Idomeneo« ihr Hamburg-Debüt. Zuletzt brillierte sie mit Mozarts »Die Entführung aus dem Serail« bei den Salzburger Festspielen und »Die Zauberflöte« an der Wiener Staatsoper, außerdem gastierte sie in Barcelona, Florenz, Genf, Sydney, Washington und Frankfurt.
Die Titelpartie übernimmt Kurt Streit – er gilt als einer der besten Mozart-Interpreten der Welt. Über 150 Mal sang er an 23 verschiedenen Opernhäusern den Tamino, auch Idomeneo
verkörperte er schon in Neapel, Wien, Madrid und London. Von 1987 bis 1991 gehörte er dem Ensemble der Hamburgischen Staatsoper an. Brenda Patterson, seit Beginn der Spielzeit im Ensemble der
Staatsoper, gibt ihr Rollendebüt als Idamante. Die koreanische Sopranistin Hellen Kwon übernimmt die Partie der Elettra, die aus Riga stammende Sängerin Inga Kalna ist als Ilia zu erleben.
Der englische Tenor Benjamin Hulett stand zuletzt als Handwerker Flute in Brittens »A Midsummer Night’s Dream« auf der Bühne der Staatsoper und singt nun die Rolle des Arbace. Ho-yoon Chung
ist als Gran Sacerdote di Nettuno zu hören, Tigran Martirossian als La Voce. [Text: Hamburger Staatsoper]
Karten sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.staatsoper-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
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