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Oper: Das Frauenorchester von Auschwitz

Das Frauenorchester von Auschwitz
Musiktheater in zwei Akten

Von: Stefan Heucke
Libretto: Clemens Heucke
Uraufführung: 16. September 2006 (Mönchengladbach, Theater Mönchengladbach)


Premiere: Samstag, 16. September 2006, 20 Uhr, Theater Mönchengladbach

Musik als Zwangsarbeit . Musik als Lebensretter: In den Jahren 1943/44 gab es im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ein Frauenorchester, das sich aus Profi- und Laienmusikerinnen aus Deutschland, Frankreich, Polen und anderen europäischen Ländern zusammensetzte.
Dirigentin war die damals weltberühmte Geigerin Alma Rosé, die Nichte des Komponisten Gustav Mahler. Das Orchester . entstanden aus einer Laune des Auschwitz- Kommandanten . musste bei der Ankunft der Häftlinge im Lager spielen, bei den Selektionen, im Kranken- und Versuchsblock. Zur Erbauung des SS-Lagerpersonals und des KZArztes Josef Mengele gab das Orchester Konzerte mit Werken von Schubert, Schumann, Puccini, Suppé und Strauß.
Obwohl die Frauen im Vernichtungslager buchstäblich um ihr Leben spielten, gehörten sie gleichzeitig zu den .Privilegierten. des Lagers. Die Musik gab ihnen Kraft, Mut und Hoffnung, die Erniedrigung und Entmenschlichung zu überstehen. Von ihnen überlebten einige das Lager. Unter ihnen Fania Fenelon, eine jüdische Nachtclubsängerin aus Paris. Sie starb 1983 in Frankreich und hinterließ einen autobiographischen Roman, der den verzweifelten Kampf gegen die Todesangst der Musikerinnen schildert. Nach Motiven dieses Romans komponierte Stefan Heucke seine Oper .Das Frauenorchester von Auschwitz., das Libretto schrieb Clemens Heucke. Den Gefühlen und dem Verhalten von Menschen, die gezwungen werden, im Angesicht des Todes Musik zu machen, geht der Komponist nach. Das Theater Krefeld Mönchengladbach bringt das Werk zur Uraufführung.


Die Uraufführung von “Das Frauenorchester von Auschwitz” wurde gefördert von der Werner Richard - Dr. Carl Dörken-Stiftung (Herdecke), dem Zentralrat der Juden in Deutschland, dem Fonds Neues Musiktheater des Kultursekretariats NRW in Wuppertal sowie den Freundeskreisen des Theaters Krefeld Mönchengladbach.
 

Zur Inszenierung des Theaters Krefeld Mönchengladbach:

Premiere Theater Mönchengladbach:
16. September 2006
Premiere Theater Krefeld: 26. November 2006

Musikalische Leitung:
Graham Jackson
Inszenierung:
Jens Pesel
Bühne und Kostüme:
Friederike Singer
Choreinstudierung: Heinz Klaus
Dramaturgie: Ingrid Allwardt
Regieassistenz: Stephanie Heine
Inspizienz: Joachim L. Bahr
Souffleur: Gerhard Kensbock

Dirigentinnen:
Alma Rosé:
Anne Gjevang (als Gast)
Sonia Winogradowa:. N.N.

Sängerinnen und Kopistinnen:
Fania Fenelon:
. Kerstin Brix
Berthe:.Isabelle Razawi
Eva:.Katharina von Bülow (als Gast)

Musikerinnen:
Irene, Violine:
.Marianne Thijssens
Florette, Violine: .Jeannette Wemecke
Marta, Violoncello: AnnelieBolz
Helene, Flöte:.Ursula Hennig
Anny, Mandoline: Sabine Sanz
Flora, Akkordeon:.Margriet Schlössels
Danka, Becken: Birgitta Henze
Hilde, Kopistin:.Christina Heuten

weitere Häftlinge:
Mala Zimetbaum, Dolmetscherin:
Nele van Deyk
Eise Schmidt, Kapo der Bekleidungskammer: Debra Hays
Blockawa Tschaikowska: Kerstin Pajic-Dahl
Schmuel, Elektriker: N.N.
Ferenc, ungarischer Junge: Knabensopran
Deportierte, Kapos: Männerchor
Läuferin: N.N.

SS-Personal:
Franz Hössler, SS-Obersturmführer: Matthias Wippich
Dr. Josef Mengele, SS-Hauptsturmführer: Markus Heinrich
Maria Mandel, SS-Oberaufseherin: .Lean-ann
Dunbar
Margot Drechsler, SS-Aufseherin: Janet Bartolova
SS-Leute/Gefangene: .Statisterie

Chor

Am 16. September 2006 fand im Theater Mönchengladbach die Uraufführung der Oper “Das Frauenorchester von Auschwitz” statt. Inszeniert wurde das Werk vom Generalintendant des Hauses, Jens Pesel. In der Rolle der Dirigentin Alma Rosé war die weltberühmte norwegische Altistin Anne Gjevang (Oslo) zu hören. Die musikalische Gesamtleitung übernahm GMD Graham Jackson. Erstmals wurde mit diesem Werk das Leben im KZ Gegenstand einer Oper.
Thema des Stückes ist der sicherlich extremste Missbrauch von Musik, den es jemals gegeben hat. Selbst unter den für uns Nachgeborene unvorstellbaren Bedingungen eines Vernichtungslagers hat die Musik ihre lebensrettende Funktion für die Mitglieder des Orchesters bewahrt. Die Komposition des Werkes wurde finanziert von der Werner Richard - Dr. Carl Dörken-Stiftung (Herdecke), dem Zentralrat der Juden in Deutschland und dem Fonds Neues Musiktheater des NRW KULTURsekretariats in Wuppertal.

Historischer Hintergrund
Vom Beginn des Jahres 1943 bis Ende 1944 hat es im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau tatsächlich ein Frauenorchester gegeben. Dieses Orchester bestand zum großen Teil aus musikalischen Laien und zum kleinen Teil aus professionellen Musikerinnen. Die Dirigentin des Orchesters war die Nichte Gustav Mahlers, die vorzügliche und zu ihrer Zeit berühmte Geigerin Alma Rosé. Das Orchester war zunächst von der SS zusammengestellt worden, um beim Aus- und Eingang der Häftlinge vom Lager zur Arbeitsstätte und wieder zurück Märsche zu spielen, damit die Häftlinge leichter gezählt werden konnten. Sehr bald aber wurde dieses Orchester zu einem Bestandteil des .sozialen. Lebens im Lager. Die Frauen spielten außer bei dieser Gelegenheit ebenfalls bei der Ankunft der Häftlinge im Lager, bei den Selektionen, im Kranken- und Versuchsblock. Schließlich musste die Kapelle auch Konzerte für die SS geben und bei Weihnachtsfeiern, Bällen etc. mitwirken.

Das Frauenorchester
Das Orchester war bis zu 50 Personen stark, bestand aus einer überaus abenteuerlich zusammengewürfelten Besetzung (Violinen, Blockflöten, Querflöten, Gitarren, Mandolinen, Akkordeons, Cello, Kontrabass, Klavier und Schlagzeuge). Für diese Besetzung haben Alma Rosé und ihre professionellen Helferinnen Stücke der klassischen Musik und der leichten Muse arrangiert, dann geprobt und bei den entsprechenden Gelegenheiten aufgeführt. Sehr viele Spielerinnen des Orchesters haben Auschwitz eben durch das Musizieren im Orchester überlebt. Alma Rosé selbst als eine der wenigen tragischerweise nicht.

Quellen
Das Frauenorchester ist dank des 1976 zunächst in französischer Sprache und dann 1980 in deutscher Übersetzung erschienenen Romans .Das Mädchenorchester in Auschwitz. von Fania Fénelon, eines Mitgliedes des Orchesters, ausführlich dokumentiert. Die Authentizität dieses Romans wurde von der jüngeren Forschung, nicht zuletzt aufgrund von abweichenden Darstellungen anderer überlebender Frauen aus dem Orchester, stark in Zweifel gezogen. Allerdings haben inzwischen weitere Untersuchungen die unterschiedlichen Darstellungen zu einem umfassenderen Bild der Ereignisse von damals verdichtet.

Persönlicher Hintergrund
Der Roman begegnete dem Komponisten Stefan Heucke erstmals 1980. Bereits bei der ersten Lektüre entstand der unumstößliche Plan, aus diesem Stoff eine Oper zu gestalten. Nach sehr langen Planungen und Recherchen bat er seinen Bruder, den Historiker Dr. Clemens Heucke, ein Libretto für diese Oper zu schreiben. In das Libretto flossen nicht nur Forschungen vor Ort ein, sondern auch Gespräche mit Überlebenden. Es wurde im Sommer 1998 fertig gestellt. Bei der endgültigen Ausgestaltung des Librettos haben die beiden mit zahlreichen Anregungen und Korrekturen u.a. besonders unterstützt:
· die ehemalige Cellistin im Frauenorchester, Frau Anita Lasker-Wallfisch, London,
· der ehemalige Leiter der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, Herr Kasimierz Smólen, Oswiecim,
· die Soziologin Frau Dr. Gabriele Knapp, Berlin, die eine umfassende soziologische Untersuchung über das Frauenorchester in Auschwitz verfasst hat.

Das Opernprojekt
Die Besetzung umfasste außer zahlreichen Gesangssolistinnen, Schauspielerinnen und dem üblichen großen Orchester ein Bühnenorchester, entsprechend dem originalen Frauenorchester von Auschwitz in verkleinerter Form. Da bekannt ist, woraus das Repertoire des Orchesters bestand, wurden etliche Ausschnitte aus klassischen Werken (Schubert, Schumann, Puccini, Strauss, Suppé) im Klanggewand dieses Ensembles in die Oper integriert. Die Oper erzählt die Geschichte des Orchesters mit Eintritt der Chronistin Fania Fénelon ins Ensemble im Januar 1944 bis hin zu dessen Auflösung im November 1944.

Die Realisierung
Mit der Komposition des Stückes hat Stefan Heucke im Oktober des Jahres 2001 begonnen, bis Juli 2002 daran gearbeitet und die Arbeit dann im Februar 2004 wieder aufgenommen. Die Arbeitszeit hat sich bis zum Frühjahr 2006 erstreckt. Die Uraufführung im Theater Mönchengladbach fand zur Spielzeiteröffnung am 16. September 2006 statt.

Stefan Heucke zu “Das Frauenorchester von Auschwitz”:
Vom Beginn des Jahres 1943 bis Ende 1944 hat es im Frauenlager Auschwitz-Birkenau tatsächlich ein Orchester gegeben. Dieses Orchester bestand zum großen Teil aus musikalischen Laien und zum kleinen Teil aus professionellen Musikerinnen. Die Dirigentin des Orchesters war die Nichte Gustav Mahlers, die vorzügliche Geigerin Alma Rosé. Das Orchester war zunächst von der SS zusammengestellt worden, um beim Aus- und Eingang der Häftlinge vom Lager zur Arbeitsstätte und wieder zurück Märsche zu spielen, damit die Häftlinge leichter gezählt werden konnten. Sehr bald aber wurde dieses Orchester zu einem Bestandteil des .sozialen. Lebens im Lager. Die Frauen spielten außer bei dieser Gelegenheit ebenfalls bei der Ankunft der Häftlinge im Lager, bei den Selektionen, im Kranken- und Versuchsblock und schließlich musste die Kapelle auch Konzerte für die SS geben und bei Weihnachtsfeiern, Bällen etc. mitwirken. Das Orchester war bis zu 50 Personen stark, bestand aus einer überaus abenteuerlich zusammengewürfelten Besetzung (Violinen, Flöten, Gitarren, Mandolinen, Akkordeons, ein Cello, ein Kontrabass, Klavier und Schlagzeuge). Für diese Besetzung haben Alma Rosé und ihre professionellen Helferinnen Stücke der klassischen und leichten Muse arrangiert, dann geprobt und bei den entsprechenden Gelegenheiten aufgeführt. Sehr viele Spielerinnen des Orchesters haben Auschwitz eben durch das Musizieren überlebt. Alma Rosé selbst als eine der wenigen tragischerweise nicht.
Das Frauenorchester ist dank des 1976 erschienenen Romans .Das Mädchenorchester in Auschwitz. von Fania Fénelon, eines Mitgliedes des Orchesters, ausführlich dokumentiert. Die Authentizität dieses Romans wurde von der jüngeren Forschung stark in Zweifel gezogen. Allerdings haben inzwischen ergänzende wissenschaftliche Untersuchungen die unterschiedlichen Darstellungen zu einem umfassenderen Bild der Ereignisse von damals zusammen geführt.

Mir begegnete der Roman erstmals 1978 und bereits bei der ersten Lektüre entstand in meinem Kopf der unumstößliche Plan, aus diesem Stoff eine Oper zu gestalten. Nach sehr langem Planen und Recherchieren habe ich meinen Bruder, den Historiker Dr. Clemens Heucke gebeten, ein dokumentarisches Libretto für diese Oper zu schreiben. Wir haben sowohl in Auschwitz geforscht als auch mit Überlebenden gesprochen und all diese Erfahrungen sind in das Libretto eingeflossen. Dieses wurde im Sommer 1998 fertiggestellt.
Bei der endgültigen Ausgestaltung des Librettos haben uns mit zahlreichen Anregungen und Korrekturen u.a. besonders unterstützt: Die ehemalige Cellistin im Frauenorchester, Frau Anita Lasker-Wallfisch, London, Der ehemalige Leiter der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, Herr Kasimierz Smólen, Oswiecim, Die Soziologin Frau Dr. Gabriele Knapp, Berlin, die eine umfassende Untersuchung über das Frauenorchester in Auschwitz schrieb. Die Besetzung umfasst außer zahlreichen GesangssolistInnen, SchauspielerInnen und dem üblichen großen Orchester ein Bühnenorchester, das dem originalen Frauenorchester von Auschwitz in verkleinerter Form nachgebildet ist. Da bekannt ist, woraus das Repertoire des Orchesters bestand, werden etliche Ausschnitte aus klassischen Werken (Schubert, Verdi, Puccini, Strauss, Suppé) im Klanggewand dieses Ensembles in die Oper integriert sein. Die Oper erzählt die Geschichte des Orchesters mit Eintritt der Chronistin Fania Fénelon ins Ensemble im Januar 1944 bis hin zu dessen Auflösung im November 1944.
Mit der Komposition des Stückes habe ich im Oktober des Jahres 2001 begonnen.

Stefan Heucke
Stefan Heucke (*1959) erhielt seine musikalische Ausbildung von 1978 - 1986 an den Musikhochschulen Stuttgart und Dortmund bei den Professoren Renate Werner und Arnulf von Arnim, Klavier, und Gerhart Schäfer, Komposition. Erste öffentliche Aufmerksamkeit erregte Heucke 1985 mit der Uraufführung seiner Vier Orchesterstücke op. 5 durch das Saarländische Staatsorchester unter der Leitung von Matthias Kuntzsch. Daraufhin folgten zahlreiche Aufführungen und Rundfunkproduktionen mit namhaften Solisten und Orchestern im In- und Ausland. Von 1989 bis 2002 hatte Heucke einen Lehrauftrag für Tonsatz an der Staatlichen Hochschule für Musik in Dortmund inne. 1990 erhielt er den Förderpreis der Stadt Dortmund für junge Künstler, 2002 gewann er den 1. Preis beim Kompositionswettbewerb der Ruhr-Orchester „Windrose“. Zahlreiche Aufträge von Orchestern, Ensembles, Stiftungen und Privatpersonen sowie zwei Stipendien der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung (von 1996-1998 sowie 2005) ermöglichen Heucke eine Existenz als freischaffender Komponist. Seine Werke werden bei Schott Musik International verlegt. Zahlreiche Rundfunkmitschnitte und CD-Produktionen dokumentieren sein vielfältiges Schaffen auf Tonträgern.
Zur Zeit arbeitet er an seinem zweiten Musiktheaterwerk „Das Frauenorchester von Auschwitz“, das am 16. September 2006 im Theater Mönchengladbach uraufgeführt werden wird. Seit Oktober 2005 ist Stefan Heucke „composer in residence“ an der Universität Witten/Herdecke sein. Heucke lebt seit 1996 in Bochum.

Werke (Auswahl):
- Vier Orchesterstücke op. 5 (1983; UA 1985 in Saarbrücken)
- Variationen über ein Thema von Webern für Orchester op. 10 (1988; UA 1989 in Münster)
- Klaviertrio op.11 (1989; UA 1994 in Recklinghausen)
- Erste Symphonie für Soli, Chor und Orchester nach Worten der Bibel op. 12 (1990; UA 1991 in Dortmund)
- Zweite Symphonie für Tenor und Orchester nach August von Platen op. 19 (1993; UA 2000 in Witten)
- „Der selbstsüchtige Riese“ Märchen für Sprecher und Orchester nach Oscar Wilde op. 20 (1993/94; UA 1996
in Bochum, spanische Erstaufführung 2004 in Pamplona)
- Sonate für Baßklarinette (Violoncello) und Klavier op. 23 (1995; UA 1996 in Leiden)
- Quintett für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabaß und Klavier op. 25 (1995; UA 1997 in Dortmund)
- „Der Gesang aus der tiefsten Hölle“ Zyklus für Mezzosopran und Klavier nach Franz Kafka op. 26 (1996; UA 1996 in Dortmund)
- „Die Ordnung der Erde“ Tanzoratorium nach dem Gilgamesch-Epos für Tänzer, Sänger und Orchester op. 30 (1996-1998; UA 2001 im Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen mit dem Ballett Schindowski)
- „Nacht – Urnen“ Fünf Fantasiestücke für Klavier op. 32 (1998-2000; UA 2000 in Solingen)
- Konzert für Baßklarinette und Orchester op. 33 (1999; UA 1999 in Lissabon)
- Vier Etüden und ein Epilog für großes Orchester op. 36 (1999/2000; UA 2001 in Cuxhaven)
- „Il cantico di frate sole“ Der „Sonnengesang“ des Franziskus von Assisi für Soli, Chor, Orgel und Schlagzeug (2000; UA 2001 in Recklinghausen)
- Sonate für Violine und Klavier op. 38 (2000; UA 2001 in Solingen)
- Konzert für Violoncello und Orchester op. 39 (2001; UA 2004 in Bochum)
- I. Kammersinfonie op. 44 für Sprecher und sieben Instrumente. Text „Saisonbeginn“ von Elisabeth Langgässer (2003; UA 2003 in Bochum)
- Metamorphosen eines Satzes von Franz Schubert für Streichquartett und großes Orchester op. 45 (2003/04; UA 2004 in Solingen)

www.heucke-stefan.de (externer Link)


Graham Jackson
Graham Jackson wurde 1967 in England geboren. Nach einer Ausbildung am Trinity College an der Universität Cambridge (1985 . 1988) absolvierte er ein dreijähriges Dirigierstudium am Royal Northern College of Music in Manchester. Im Jahre 1992 wurde Graham Jackson an die Welsh National Opera in Cardiff berufen, wo er bis 2000 zuerst als Zweiter, dann als Erster Kapellmeister tätig war. Gastverpflichtungen führten Graham Jackson u. a. an die Komische Oper Berlin, an die Opera Northern Ireland, zum Glyndebourne Festival, an die Pariser Bastille Oper, an die Frankfurter Oper, an die Hamburgische Staatsoper sowie an die Wiener Volksoper. Als Konzertdirigent musizierte er u. a. mit dem Hallé Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und den Berliner Symphonikern. Von 2000 bis 2003 war er als Erster Kapellmeister am Bremer Theater engagiert. Seit der Spielzeit 2003/04 ist Graham Jackson Generalmusikdirektor an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach. In der Spielzeit 2004/05 gastierte er in Nürnberg, Augsburg, Lübeck, Flensburg, Schleswig, München und London.


Jens Pesel
Geboren 1945.
1969 . 1971 Assistent von August Everding, BAYREUTHER FESTSPIELE, und Hamburg, THALIA THEATER.
1970 - 1974 Regieassistent an den MÜNCHNER KAMMERSPIELEN; während dieser Zeit auch Schauspiellehrer an der OTTO-FALCKENBERGSCHULE (Theorie und Rollenunterricht).
1974 erste Inszenierung an den MÜNCHNER KAMMERSPIELEN und Gastinszenierungen.
1974 von Benno Besson an die VOLKSBÜHNE in Berlin-Ost geholt als dessen Mitarbeiter und Regisseur. Inszenierungen auch außerhalb Berlins.
ab 1978 im Anschluss an die Besson-Intendanz Gastinszenierungen
ab 1981 festverpflichtet am STAATSTHEATER DARMSTADT
ab 1983 als Leiter des Schauspiels Lehrauftrag an der TH DARMSTADT.
8 Jahren Theaterarbeit (30 Inszenierungen) als .freier. Regisseur u.a. in Darmstadt, Bern, Zürich, Salzburg und Nürnberg
ab 1992/93 Schauspieldirektor am THEATER DORTMUND
seit 1996 Generalintendant am THEATER KREFELD MÖNCHENGLADBACH (Vertrag bis 2010)
Seit März 2002 ist Jens Pesel Sprecher der Ständigen Konferenz der Intendanten in Nordrhein-Westfalen.


Friederike Singer
 - Geboren in Wien
- Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
- Kulturförderungspreis der Stadt Wien
- Studium der altmeisterlichen Lasurtechnik bei Ernst Fuchs
- Mitglied der Gruppe der Phantastischen Realisten
- Lehrauftrag für altmeisterliche Lasurtechnik in Rio de Janeiro
- Ölbilder: Einzel und Kollektivausstellungen u.a. in Wien, Reichenau, München, Tel Aviv, Rio de Janeiro, New York
- Bühnen/Kostümarbeiten für Schauspiel, Oper und Ballett unter anderem am Staatstheater Saarbrücken, Operhaus Zürich, Nationaltheater Mannheim, Opernhaus Essen, Staatsoper Berlin, Theater Erfurt
Seit Beginn der Intendanz von Jens Pesel arbeitet Friederike Singer regelmäßig am Theater Krefeld Mönchengladbach und hat mit Pesel zusammen u.a. .Die Spanische Stunde. von Maurice Ravel, das .Leben des Galilei. von Bertolt Brecht, .Der Floh im Ohr. Von Georges Feydeau und Heinar Kipphardts .Bruder Eichmann. erarbeitet.

[Texte: Vereinigte Städtische Bühnen Krefeld und Mönchengladbach]
www.theater-kr-mg.de (externer Link)

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