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Zur Inszenierung der Oper Zürich:
Premiere: 13. Dezember 09
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst Inszenierung:
David Pountney Bühnenbild: Robert Israel Kostüme: Marie-Jeanne Lecca Lichtgestaltung: Jürgen Hoffmann Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger
Choreografie: Beate Vollack
Besetzung:
Kaiserin: Emily Magee Kaiser: Roberto Saccà Amme: Birgit Remmert Der Geisterbote:
Reinhard Mayr Barak, der Färber: Michael Volle Sein Weib: Janice Baird Der Bucklige: Martin Zysset Der Einäugige: Valeriy Murga Der Einarmige:
Andreas Hörl Erscheinung des Jünglings: Peter Sonn Ein Hüter der Schwelle des Tempels: Sandra Trattnigg Die Stimme des Falken: Sandra Trattnigg
Eine Stimme von oben: Wiebke Lehmkuhl Stimmen der ungeborenen Kinder: Sen Guo, Rebeca Olvera, Irène Friedli, Anja Schlosser, Wiebke Lehmkuhl Stimmen der Wächter der Stadt:
Gabriel Bermúdez, Kresimir Strazanac, Tomasz Slawinski
Franz Welser-Möst ~ Musikalische Leitung «Die Frau ohne Schatten» Franz Welser-Möst
ist Music Director des Cleveland Orchestra. Im September 2002 begann eine zunächst auf fünf Jahre festgelegte Zusammenarbeit mit dem Orchester. Schon neun Monate später wurde der Vertrag bis
zur Saison 2011/12 und unlängst bis 2018, dem Jahr des 100-jährigen Orchesterjubiläums, verlängert. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Franz Welser-Möst und sein Orchester mit der New Yorker
Carnegie Hall, dem Wiener Musikverein sowie dem Lucerne Festival in Form von regelmässigen Residenzen. Im Januar 2007 kam eine neue, für zehn Jahre geplante Residenz im neuen Performing Arts
Centre in Miami hinzu. Im Juni 2007 wurde Franz Welser-Möst zum designierten Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper berufen – eine Position, die er mit Beginn der Saison 2010/11 antreten
wird. Nach begeistert gefeierten Aufführungen von Wagners «Tristan und Isolde» leitet er gegenwärtig eine Neuproduktion des «Ring des Nibelungen». Eine lange und fruchtbare Zusammenarbeit
verbindet Franz Welser-Möst mit dem Opernhaus Zürich. Von 1995 bis 2002 war er Chefdirigent, die folgenden drei Jahre Principal Conductor und von 2005 bis 2008 Generalmusikdirektor. In dieser
Zeit hat Franz Welser-Möst mehr als 50 Premieren am Opernhaus Zürich dirigiert, von denen viele auch auf DVD bei EMI Classics erschienen sind. Mit dem Orchester des Opernhauses Zürich
gastierte er in London, Paris und Tokio. Nach seinem Debüt beim London Philharmonic Orchestra 1986 war Franz Welser-Möst dem Orchester von 1990 bis 1996 als Musikdirektor verbunden. 1985
debütierte er bei den Salzburger Festspielen. Als Gastdirigent arbeitet er regelmässig mit den Wiener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen
Rundfunks, dem Gustav-Mahler-Jugendorchester und den namhaften US-amerikanischen Orchestern zusammen. Zu den Auszeichnungen, mit denen Franz Welser-Mösts CD- und DVD-Einspielungen
prämiert wurden, gehören der Gramophone Award, der Diapason d’Or, der Japanese Record Academy Award und zwei Grammy-Nominierungen. Bei EMI erschienen die Zürcher Produktionen «Der
Rosenkavalier», «La Bohème», «Fierrabras», «Don Giovanni » und «Peter Grimes» auf DVD. Auf CD erschienen unlängst Beethovens Neunte Sinfonie (Deutsche Grammophon) sowie eine fünf Doppel-CDs
umfassende «Welser-Möst Edition» seiner Einspielungen mit dem London Philharmonic Orchestra (EMI). Auf DVD erschien im Juni 2008 der Mitschnitt von Bruckners Sinfonie Nr. 9 mit dem Cleveland
Orchestra aus dem Wiener Musikverein (Euroarts). 2003 wurde Franz Welser-Möst von «Musical America » zum «Conductor of the Year» gekürt. Er ist Mitautor des 2007 erschienenen Buches
«Kadenzen: Notizen und Gespräche».
David Pountney studierte in seiner Heimatstadt OxfoDavid Pountney ~ Inszenierung «Die Frau ohne Schatten»rd und an der Universität
Cambridge. Sein internationaler Durchbruch als Regisseur gelang ihm 1972 mit «Katja Kabanova» am Wexford Festival. 1975-80 war er Szenischer Leiter der Scottish Opera, wo er – in
Zusammenarbeit mit der Welsh National Opera – mit seinem Janác˘ek-Zyklus Aufsehen erregte. Als Szenischer Leiter der English National Opera inszenierte er 1983-93 neben vielen
anderen Werken «Dr. Faustus», «Rusalka», «Hänsel und Gretel», «The Fairy Queen» und «Lady Macbeth von Mzensk». In seiner Regie wurden Glass’ «Satyagraha» (Rotterdam) und «The Voyage»
(New Yorker Met) sowie Werke von Maxwell Davies, Holloway, Harvey, Blake und Osborne uraufgeführt. Regelmässig arbeitet er an der Wiener Staatsoper («Rienzi», «Guglielmo Tell», «Jenu°fa», «La
forza del destino»), Zürich («La fanciulla del West», «Boris Godunow», «Simplicius», «L’Amore dei tre re», «Macbeth», «Benvenuto Cellini», «Der fliegende Holländer», «Peter Grimes»,
«L’Étoile», «La Juive» und demnächst «Agrippina») und bei den Bregenzer Festspielen. Beim Orkney Festival führte er bei «Mrs Emmet Takes a Walk» Regie, einem neuen Musiktheater von Peter
Maxwell Davies, wofür David Pountney das Libretto verfasste. Für seine Martinu° -Inszenierungen von «Julietta» (Opera North) und «Griechische Passion» (Bregenz/London) wurde er in Prag mit
der Martinu° -Medaille ausgezeichnet. Zu den Inszenierungen der jüngsten Zeit gehören «Aus einem Totenhaus» in Palermo, «Carmen» am Moskauer Bolshoi-Theater sowie «Tristan und Isolde» in
Köln. Für seine Tätigkeit wurden David Pountney die Titel «Commander of the British Empire» und «Chevalier des Arts et Lettres» verliehen. David Pountney ist Intendant der Bregenzer
Festspiele.
Robert Israel ~ Bühnenbild «Die Frau ohne Schatten» Robert Israel lebt in Los Angeles. Er ist Professor an der University of California in Los Angeles und
wurde mit dem Guggenheim Fellowship ausgezeichnet. Als Bühnenbildner für Oper und Schauspiel arbeitet er an renommierten Häusern in aller Welt. So wirkte er mehrfach an der Metropolitan Opera
New York («Katia Kabanova», «Wozzeck»), an der Wiener Staatsoper («Jenu°fa», «Rienzi»), in Seattle («Der Ring des Nibelungen», «Parsifal», «Macbeth») und an der English National Opera («The
Fairy Queen»). Ausserdem schuf er die Bühnenbilder für fünf Uraufführungen von Philip Glass. Einige seiner Bühnenbild- und Kostümentwürfe («Satyagraha» von Philip Glass) sind im Museum of
Modern Art in New York ausgestellt. Robert Israel gehörte zu den Gestaltern des neuen Millenium Parks in Chicago.
Marie-Jeanne Lecca ~ Kostüme «Die Frau ohne Schatten»
Marie-Jeanne Lecca wurde in Bukarest geboren; dort studierte sie an der Akademie der Schönen Künste. Heute lebt sie in London und arbeitet als Bühnen- und Kostümbildnerin vor allem im Bereich
Oper. Ausstattungen schuf sie u.a. in Dallas (Uraufführung «Thérèse Raquin»), an der English National Opera («Falstaff», «Pelléas et Mélisande », «Der steinerne Gast») sowie an den
Opernhäusern von Minnesota, Houston, und Seattle («Carmen»). Kostüme entstanden für «Chowanschtschina» an der Welsh National Opera, Zimmermanns «Die Soldaten» bei der RuhrTriennale, «Carmen»
am Moskauer Bolshoi-Theater, Martinu° s «Griechische Passion» (Olivier Award), «Wozzeck » und den «Ring des Nibelungen» am Royal Opera House Covent Garden, «Julietta», «Der Zwerg» und «Die
sieben Todsünden» an der Opera North (South Bank Show Award), «Moses und Aron» und «Katja Kabanova» an der Bayerischen Staatsoper in München, «Maskerade» und «West Side Story» bei den
Bregenzer Festspielen, «Turandot » bei den Salzburger Festspielen, «La Juive», «L’Étoile», «Peter Grimes» und «Macbeth» in Zürich, «Jenu°fa» und «Rienzi» an der Wiener Staatsoper, «Salammbô»
und «Guillaume Tell» an der Opéra de Paris, «Die Nase» in Amsterdam, «The Turn of the Screw» am Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie «Der Freischütz» und «Die Ausflüge des Herrn Broucek» an
der English National Opera. Für «Julietta» und «Griechische Passion» wurde sie mit der Medaille der Martinu° -Gesellschaft ausgezeichnet. Für «Maskerade» erhielt sie in der Zeitschrift
«Opernwelt» eine Nominierung als «Kostümbildnerin des Jahres». 2003 gehörte sie zum britischen Team, das bei der Prager Triennale mit der «Goldenen Triga» ausgezeichnet wurde.
[© Oper Zürich]
www.opernhaus.ch
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