|
|
|
Oper: Faust (Gounold)
|
|
Faust (Margarethe)
Von: Charles Gounod Text:
Jules Paul Barbier und Michel Florentin Carré (nach Carrés Drame fantastique) Faust et Marguerite und Johann Wolfgang von Goethes Faust. Der Tragödie erster Teil
Uraufführung:
19. März 1859 (Paris, Théatre-Lyrique) Erstaufführung der 2. (durchgesetzten Fassung): 3. März 1869 Paris (Opera - Salle de la rue Le Peletier)
|
|
|
Zur Inszenierung des Theater Trier: (Kooperation mit der Opéra de Dijon)
Premiere:
9. Januar 10
Musikalische Leitung: Victor Puhl Inszenierung: Gerhard Weber Bühne:
Claude Stephan Kostüme: Jean-Michel Angays und Stéphane Lavergne
Mit:
Evelyn Czesla, Eva Maria Günschmann, Adréana Kraschewski, Francis Bouyer, Pawel Czekala, László Lukács / Alexander Trauth und Svetislav Stojanovic
Charles François Gounod wirft mit
seiner 1859 in Paris uraufgeführten Oper FAUST ein französisches Schlaglicht auf eines der zentralen deutschen Theatersujets. Der Protagonist Faust erscheint in dieser Version weniger als
weltverzweifelter Sinnsucher, sondern als vitaler Mann mit herausfordernden Ansprüchen an das reale Leben. Die Inszenierung von Intendant Gerhard Weber war bereits 2007 in der Opéra de Dijon
im Rahmen der internationalen Kooperation beider Theater zu erleben.
Diese Musik wirkt wie ein Schaumbad des Wohlklangs – so zahlreich sind die schwelgenden Melodien in die Partitur
gegossen. Wüsste man nicht, wie die Tragödie um Doktor Faust und seine von ihm verführte Marguerite ausgeht, man könnte sich allein von diesen Klängen in den Bann ziehen lassen. Doch die
Dramatik, mit der der Komponist Charles François Gounod „seinen“ FAUST musikalisch umsetzt, lässt einem keine ruhige Minute – denn kompromisslos entspinnt sich der Konflikt um die Lebenslüge
der Titelfigur: Faust ist alt geworden. Doch er kann sich nicht abfinden mit dem Lauf der Welt und den Gesetzen des Werdens und Vergehens. Das Unmögliche soll ein Bündnis mit Mephistophélès
bringen: Jugend, Leidenschaft und Liebesglück. Aber die Abmachung mit dem Verführer steuert geradewegs auf die Katastrophe zu: Faust verpfuscht nicht nur das Leben des Mädchens Marguerite,
sondern wird selbst zum Mörder. Die Lebenslüge holt ihn ein… [© Theater Trier]
www.theater-trier.de
|
|
|
Zur Inszenierung des Theater Aachen:
Premiere: 24. Mai 09 Musikalische Leitung: Daniel Jakobi Inszenierung:
Michael Talke Bühne: Barbara Steiner Kostüme: Stephan Prattes Choreinstudiemng: Frank Flade Dramaturgie: KaiWeßler
Faust: Yikun Chung
Mephistopheles: Andreas Macco Valentin: Martin Berner Wagner (Brander): Pawel Lawreszuk Margarethe: Irina Popola Siebel:
Melanie Forgeron/Iva Da nova Marthe Schwerdtlein: Iva Danova/Annika van Dyk Opernchor und Extrachor Theater Aachen Sinfonieorchester Aachen
Der alte Gelehrte Faust
verliebt sich in Margarete. Um sie zu gewinnen, geht er einen Pakt mit Mephisto ein, der ihm die Jugend zurückgibt. Margarete wird schwanger, Faust ermordet ihren Bruder und lässt das Mädchen
sitzen. Margarete wird hingerichtet. Oder gerettet?
Charles Gounods 1859 uraufgeführte Oper gehört zu den populärsten französischen Opern und wurde in Deutschland lange unter dem Titel
»Margarete« gespielt. Nicht zu Unrecht, denn in Gounods Oper steht die Liebesgeschichte zwischen Faust und Margarete im Mittelpunkt. »Faust« ist aber auch ein musikalischer Bilderbogen mit
großen Chorszenen und einer katastrophischen Zuspitzung als Höhepunkt. Michael Talke, der in Aachen bereits »Der Liebestrank« inszeniert hat, wird gemeinsam mit Daniel Jakobi »Faust« in der
von Gounod geplanten Version mit gesprochenen Dialogen auf die Bühne bringen. [© Theater Aachen)
www.theateraachen.de
|
|
|
Zur Inszenierung der Oper Chemnitz:
Premiere: 7. März 09
Musikalische Leitung: David Marlow Inszenierung:
Jakob Peters-Messer Ausstattung: Markus Meyer Chöre: Olivia Gladosch
Besetzung: Faust: Stanley Jackson Mephistopheles: Kouta Räsänen
Valentin: Lee Poulis Wagner: Martin Gäbler Margarethe: Judith Kuhn Siebel: Jana Büchner / Susanne Thielemann Marthe: Monika Straube
Nach seinem großen Erfolg mit der Inszenierung von Pietro Mascagnis Oper „Iris“ kehrt Regisseur Jakob Peters-Messer nun mit einem der bekanntesten Werke des internationalen Opern-Repertoires
auf die Chemnitzer Bühne zurück: Charles Gounods Oper „Faust (Margarethe)“. Premiere ist am 7. März 2009, 19.30 Uhr im Opernhaus Chemnitz.
Das Werk zählt zu den Top-20 der
meistgespielten Opern aller Zeiten und ist auch 150 Jahre nach seiner Uraufführung immer noch aktuell. Die Geschichte des alten, seines Lebens müden Wissenschaftlers, der seine Seele im
Tausch für Jugend und Liebe an den Teufel verkauft und die Geschichte der unschuldig-reinen Margarethe, die ungewollt schwanger wird und im Wahn zur Kindsmörderin wird, kreuzen sich in diesem
Stück auf tragische Weise.
Die Inszenierung verheißt spannende Einblicke in die Seelenwelten Fausts und Margarethes und zeigt, dass der Kern der Geschichte auch in unserer heutigen
Zeit noch immer Thema ist. Die Hauptpartien singen Stanley Jackson (Faust), Judith Kuhn (Margarethe), Kouta Räsänen (Mephistopheles) und Lee Poulis (Valentin). [© Die Theater Chemnitz]
www.theater-chemnitz.de
|
|
|
Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden :
Premiere: 31. März 07
Musikalische Leitung: Marc Piollet Regie: Jean-Christophe Maillot Bühne: Rolf Sachs Kostüme: Philippe Guillotel Chorleitung:
Christof Hilmer
Besetzung:
Faust: Alfred Kim Mephistopheles: Christoph FischesserHye-Soo Sonn Valentin:
Thomas de VrieWagner: Hye-Soo SonnAxel Wagner Margarethe: Mardi Byers Siebel: Thora Einarsdottir, Sharon Kempton Marte Schwertlein: Ute Döring
Für ewige
Jugend und Liebeslust muss Faust dem Teufel nach seinem Tod seine Seele überlassen - der Pakt wird besiegelt, und Mephisto beginnt sein übles Spiel: Margarethe, ein reines, frommes Mädchen,
soll Fausts Geliebte werden. Einige Zeit später erwartet sie von Faust ein Kind und wird von ihm verlassen. Als dieser später reumütig zu ihr zurückkehren will, beschimpft ihn Margarethes
Bruder Valentin als den Schänder der Schwester. Mephisto stiftet Faust zum Mord an Valentin an. Faust eilt zum Gefängnis, wo Margarethe auf ihre Hinrichtung wartet.
Die Inszenierung
stammt von Jean-Christophe Maillot, Regisseur, Choreograf und Ballettdirektor der Ballets de Monte-Carlo, die sich bei diesen Maifestspielen mit Maillots Choreografie "La Belle"
präsentieren und bereits 2006 mit "Romeo et Juliette" zu Gast in Wiesbaden waren. Mit dieser Inszenierung gibt der international renommierte Choreograf sein Debüt als
Opernregisseur. In seiner "Faust"-Inszenierung überträgt Maillot die
bildstarke poetische Ästhetik und die gestischen Chiffren seiner Choreografien auf die Opernbühne und erschafft eine ganz eigene, unverwechselbare Theaterillusion.
Der international
renommierte Bildende Künstler und Designer Rolf Sachs hat dazu das eindruckvolle Bühnenbild entworfen. Rolf Sachs wurde 1955 als Sohn von Gunther Sachs in Lausanne geboren und studierte
Wirtschaftswissenschaften in London und San Francisco. Inzwischen ist er als weltweit erfolgreicher Möbel-, Licht- und Objektdesigner tätig. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen u.a.
in New York, London, Mailand, Köln, Frankfurt, Nürnberg, Paris und Berlin widmeten sich seinen Werken. Seit 1994 lebt und arbeitet Rolf Sachs in London. [© Staatstheater Wiesbaden]
Weitere Termine und Kartenvorverkauf unter 0611. 132 325, www.staatstheater-wiesbaden.de
Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Premiere: Februar 05
Musikalische Leitung: Johannes Debus / Stefan Solyom Inszenierung: Christof Loy / Szenische Leitung der Wiederaufnahme: James McNamara Szenische Leitung der Wiederaufnahme: James McNamara Bühnenbild: Herbert Murauer
Kostüme: Bettina Walter Dramaturgie: Hendrikje Mautner Licht: Olaf Winter Chor: Alessandro Zuppardo
Besetzung:
Dr. Faust: Andrew Richards / Andrej Dunaev / Robert Nagy / Andrej Dunaev (14., 16., 21., 26., 29. Dezember 2007)
Méphistophélès: Mark S. Doss / Bálint Szabó / Bálint Szabó / Mark S. Doss (14., 16., 21., 26., 29. Dezember 2007)
Valentin: Željko Lučić / Johannes Martin Kränzle / Michael Nagy Wagner: Florian Plock / Florian Plock / N.N. (21. Januar 2006) / Florian Plock Marguerite: Nina Stemme / Ann-Marie Backlund / Maria Fontosh / Barbara Zechmeister (3., 14. Dezember 2007)
Siebel: Jenny Carlstedt / Annette Stricker (Jenny Carlstedt 29.12.05) / Stella Grigorian
Marthe: Elzbieta Ardam / Elzbieta Ardam / Margit Neubauer / Elzbieta Ardam
(Premiere Feb. 05 / Wiederaufnahme Dez.05 / Wiederaufnahme Nov. 07)
Nach der Faust-Vertonung des Italieners Arrigo Boito, welche die Oper Frankfurt mit Mefistofele in der Spielzeit
2003/04 präsentierte, stand in der darauffolgenden Saison die französische Opernvariante des Goethe-Stoffes auf dem Programm: Faust von Charles Gounod (1818-1893) wurde in der
durchkomponierten Form erstmals am 3. März 1869 an der Pariser Opéra mit großem Erfolg aufgeführt (eine erste Fassung mit Sprechdialogen stammt von 1859) und gehört seitdem zu deren festem
Repertoire. Ähnlich wie Boito konzentrierten sich Gounod und seine Librettisten auf die Gretchen-Tragödie, so dass Goethes Vorlage kaum mehr als den spektakulären Rahmen für eine ergreifende
Liebesgeschichte und eingängige Melodien von bewusst lyrischer Einfachheit bot. Der an der Sinnhaftigkeit seines Tuns zweifelnde Wissenschaftler Faust lässt sich mit den dunklen Mächten
ein. Im Diesseits wünscht er sich Jugend und Liebe und muss dafür versprechen, Méphistophélès im Jenseits zu dienen. Faust verliebt sich in Marguerite, tötet deren Bruder Valentin und folgt
Méphistophélès in sein Reich. Doch kann er Marguerite, die inzwischen ihr Kind getötet hat und deswegen im Gefängnis sitzt, nicht vergessen. Vergeblich versucht er, sie zu befreien... „Dem
Opernregisseur des Jahres 2003 und 2004 (...) ist wiederum eine großartige Arbeit gelungen“, so urteilte die Presse über die Inszenierung von Christof Loy, die am 6. Februar 2005 Premiere
feierte. Nun wird die Produktion zum zweiten Mal wiederaufgenommen, wobei die Besetzungsliste einige neue Namen aufweist: Maria Fontosh (Marguerite) gehörte 2003/04 für kurze Zeit zum
Frankfurter Opernensemble und gastierte hier im Anschluss u.a. als Marie in Smetanas Die verkaufte Braut und als Gräfin in Mozarts Le nozze di Figaro. Aus dem Ensemble neu besetzt sind
Michael Nagy (Valentin) und Stella Grigorian (Siebel). Als Marthe alterniert mit der premierenbewährten Elzbieta Ardam zum ersten Mal in dieser Inszenierung Kammersängerin Margit Neubauer.
Alle weiteren Sängerinnen und Sänger haben ihre Partien bereits in der Premieren- bzw. in der ersten Wiederaufnahme-Serie verkörpert. Erstmals bei dieser Produktion steht der junge Schwede
Stefan Solyom am Pult, der in Frankfurt bereits Gounods Roméo et Juliette und Puccinis Tosca dirigierte.
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 erhältlich. Bei Buchung von Vorstellungen bis 4 Wochen vor dem Aufführungstermin gibt es einen Frühbucherrabatt von 10%.
|
|
|
nach oben
|
|
|