|
|
|
|
|
|
Oper: Elektra
|
|
Elektra Tragödie in einem Aufzug
Von: Richard Strauss Dichtung von:
Hugo von Hofmannsthal nach Sophokles
Uraufführung: 25. Januar 1909 (Dresden - Hoftheater)
|
|
|
Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:
Premiere: 1. Mai 10 (Eröffnung der Internationalen Maifestspiele Wiesbaden)
Musikalische Leitung: Marc Piollet Regie: Rebecca Horn Kostüme: Amélie Haas Licht: Andreas Fuchs Video: Dirk Schulz
Choreinstudierung: Christof Hilmer Dramaturgie: Bodo Busse
Die Galagäste sind:
Elektra: Lisa Livingston Klytämnestra: Renée Morloc
Chrysothemis: Janice Dixon
Mit: Orest: Bernd Hofmann Aegisth: Eberhard Francesco Lorenz Der Pfleger des Orest: Hye-Soo Sonn Die Vertraute:
Petra Urban Die Schleppträgerin: Alma De Lon Ein junger Diener: Jonas Gudmundsson Ein alter Diener: Axel Wagner Die Aufseherin: Annette Luig
1. Magd: Merit Ostermann 2. Magd: Simone Brähler 3. Magd: Ute Döring 4. Magd: Sharon Kempton 5. Magd: Betsy Horne Ein Tänzer:
Antonio Paucar
Orchester, Chor und Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
www.staatstheater-wiesbaden.de
|
|
|
Zur Produktion der Bayerischen Staatsoper München im Festspielhaus Baden Baden im Rahmen der Winterfestspiele 2010:
Aufführungen: Freitag, 29. Januar 2010, Montag, 1. Februar 2010, 20 Uhr und Donnerstag, 4. Februar 2010
Musikalische Leitung:
Christian Thielemann Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme: Herbert Wernicke
Besetzung: Elektra: Katarina Dalayman Klytämnestra: Jane Henschel
Chrysothemis: Manuela Uhl: Aegisth: René Kollo Orest: Albert Dohmen
Philharmonia Chor Münchner Philharmoniker
Im Festspielhaus Baden-Baden ist
der Star-Dirigent Christian Thielemann alles andere als ein Unbekannter. Hier war er bereits mehrmals, unter anderem mit den Wiener Philharmonikern zu erleben. Zuletzt war Christian
Thielemann, der sich kompromisslos für den echten deutschen Orchesterklang einsetzt, im Festspielhaus bei den Winterfestspielen 2009 mit einem umjubelten „Rosenkavalier“ am Pult der Münchner
Philharmoniker zu erleben. In den Hauptrollen sorgten unter anderen Renée Fleming und Diana Damrau für unvergessliche Momente. Kaum ist diese Produktion auf DVD bei Unitel erschienen, hat sie
auch schon Kultstatus erreicht und wird von den Kritikern als Referenzeinspielung hoch gehandelt. Nun kehren Thielemann - mittlerweile designierter Chefdirigent der Staatskapelle Dresden –
und die Münchner Philharmoniker mit „Elektra“ zurück an die Oos. Die Produktion stammt von der Bayerischen Staatsoper München, wird aber für Baden-Baden komplett neu einstudiert. Wie im
„Rosenkavalier“ handelt es sich bei dieser „Elektra“ um eine Inszenierung des verstorbenen Regisseurs Herbert Wernicke, der auch das Bühnenbild und die Kostüme entworfen hat. Man kann mehr
als nur gespannt darauf sein, wie Thielemann und seine Münchner die „Elektra“ angehen werden, diese Komposition, die ihre ungeheure Wucht aus der äußersten Konzentration von Gegensätzen
gewinnt. Blut und Psyche, Ordnung und Ekstase, kalte Rache und Hysterie, antiker Mythos und die Überspanntheit des fin de sciècle, ein riesiger Orchesterapparat in einer bis zum Bersten
kompakten Partitur: Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, die gemeinsam insgesamt 6 Opern schufen, haben der Opernwelt mit der „Elektra“ um einen Thriller, eine Hochspannungsoper par
excellence bereichert. Uraufgeführt wurde die „Elektra“ am 25. Januar 1909 an der Hofoper Dresden. Die Handlung spielt auf Mykene, direkt nach dem Trojanischen Krieg. Grundmotiv der Handlung
ist Rache – Blutrache. Elektra will ihren Vater Agamemnon rächen. Dieser wurde von Elektras eigener Mutter Klytämnestra und deren Geliebten, Aegisth heimtückisch ermordet. Ausführen
soll die Tat Orest, der Bruder Elektras. Tatwaffe: Ein Beil, das vorher ausgegraben wird. Besser hätte sich diese Handlung auch ein Alfred Hitchcock oder Stephen King nicht ausdenken können.
Und am Ende bricht Elektra selbst tot zusammen, nachdem sie einen ekstatischen Tanz vollführt hat. – Ein Psychothriller vom Feinsten! Große Fürsprecher der „Elektra“ waren nach dem zweiten
Weltkrieg bedeutende Dirigenten wie Sir Georg Solti, Fritz Reiner und Erich Kleiber. Heute gehört das Werk längst zu den Klassikern jedes großen Opernhauses und gilt als eine der besten
Partituren von Richard Strauss. Das musikalische Geschehen ist so komplex und dicht verwoben, dass man als Hörer den Eindruck gewinnt, die Musik entsteigt einem brodelnden Hexenkessel, der
jeden Augenblick zu explodieren droht. Richard Strauss selbst sagte über seine beiden Opern „Salome“ und „Elektra“ im Vergleich: „Beide Opern stehen in meinem Lebenswerk vereinzelt da: ich
bin in ihnen bis an die äußersten Grenzen der Harmonik, psychischer Polyphonie (Klytämnestras Traum) und Aufnahmefähigkeit heutiger Ohren gegangen.“ Für Hochspannung auf höchstem
künstlerischem Niveau ist gesorgt bei den Winterfestspielen 2010 des Festspielhaus Baden-Baden. Auch das Sängerensemble ist prominent besetzt: Katarina Dalayman als Elektra, Jane Henschel als
Klytämnestra, Manuela Uhl als Chrysothemis, der unvergleichliche René Kollo als Aegisth sowie Albert Dohmen in der Rolle des Orest. Und last but not least wird wie beim „Rosenkavalier“ und
beim „Freischütz“ auch diesmal der unvergessliche Philharmonia Chor Wien mit von der Partie sein. Dieser sorgte bei den Pfingstfestspielen 2009 mit Carl Maria von Webers Jägerchor immerhin
für Standing Ovations im Festspielhaus Baden-Baden. [© Festspielhaus Baden Baden] In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.
Tickets und Informationen unter www.festspielhaus.de oder Tel. 07221-3013-101
Preise: € 230,00 / 184,00 / 150,00 / 115,00 / 69,00 Ermäßigt: € 207,00 / 166,00 / 135,00 / 104,00 / 62,00
|
|
|
Zur Inszenierung der Oper Zürich:
Premiere: 23. Januar 10
Musikalische Leitung: Daniele Gatti
Inszenierung: Martin Kusˇej Bühnenbild: Rolf Glittenberg Kostüme: Heidi Hackl Lichtgestaltung: Jürgen Hoffmann Choreinstudierung:
Ernst Raffelsberger
Besetzung: Elektra: Eva Johansson Klytämnestra: Agnes Baltsa Chrysothemis: Emily Magee 1. Magd: Wiebke Lehmkuhl
2. Magd: Katharina Peetz 3. Magd: Irène Friedli 4. Magd: Liuba Chuchrova 5. Magd: Sen Guo Die Aufseherin: Margaret Chalker Orest:
Martin Gantner Aegisth: Rudolf Schasching Der Pfleger des Orest: Reinhard Mayr Ein junger Diener: Peter Sonn
Daniele Gatti (Musikalische Leitung) Daniele Gatti übernahm im Herbst 2008 von Kurt Masur die Leitung des Orchestre National de France. Seit 1996 ist er
Chefdirigent des Royal Philharmonic Orchestra. Von 1992 bis 1997 war er Musikdirektor des Orchesters der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Von 1994 bis 1997 wirkte er als Principal Guest
Conductor am Royal Opera House Covent Garden und von 1997 bis 2007 als Musikdirektor des Teatro Comunale di Bologna. 2005 gewann er den renommierten Kritikerpreis Premio Franco Abbiati.
Daniele Gatti leitet die weltweit wichtigsten Klangkörper und steht als Gastdirigent regelmässig am Pult der Wiener Philharmoniker, des Concertgebouworkest Amsterdam, der Staatskapelle
Dresden, der Münchner Philharmoniker, des Bayerischen Rundfunks, des Orchestra Filarmonica della Scala, der New Yorker Philharmoniker sowie des Boston und des Chicago Symphony Orchestra. Im
Bereich der Oper leitet er regelmässig Produktionen an der Wiener Staatsoper («Simon Boccanegra», «Moses und Aron», «Otello», «Boris Godunow») und an der Mailänder Scala («Lohengrin»,
«Wozzeck»). 2008 eröffnete er die Bayreuther Festspiele mit «Parsifal», im Dezember desselben Jahres leitete er die Eröffnungspremiere «Don Carlo» an der Scala di Milano. Zu Beginn der
Spielzeit 2008/2009 dirigierte Gatti sein erstes Konzert als Chefdirigent des Orchestre National de France am Théâtre des Champs-Elysées in Paris. Als Gastdirigent eröffnete er die
Konzertsaison des Teatro alla Scala in Mailand; eine Europa-Tournee mit diesem Orchester, die ihren Höhepunkt im Wiener Musikverein fand, folgte. Im Juni 2009 gibt er mit «Aida» sein Debut an
der Bayerischen Staatsoper München. Aufnahmen für Sony BMG/RCA Red Seal mit Werken von Rossini, Mahler, Prokofjew, Bartok und Respighi sowie für Harmonia Mundi mit Sinfonien von Tschaikowski
dokumentieren sein umfangreiches Schaffen. [© Oper Zürich]
www.opernhaus.ch
|
|
|
Zur Inszenierung der Oper Bonn:
Premiere: 25. Januar 09
Musikalische Leitung: Stefan Blunier Inszenierung: Klaus Weise Bühne: Martin Kukulies Kostüme: Fred Fenner Choreinstudierung: Sibylle Wagner
Licht: Thomas Roscher
Besetzung: Klytämnestra: Daniela Denschlag Elektra: Barbara Schneider-Hofstetter a.G. Chrysothemis:
Ann-Marie Backlund a.G. Aegisth: Mark Rosenthal Orest: Mark Morouse Der Pfleger des Orest: Egbert Herold Die Vertraute: Erika Detmer
Die Schleppenträgerin: Sonja van Voorst Ein junger Diener: Johannes Mertes Ein alter Diener: Johannes Flögl Die Aufseherin: Sigrún Pálmadóttir 1. Magd:
Elisabeth Hornung a.G. 2. Magd: Susanne Blattert (25., 31. Jan.)/ Ramune Slizauskiene 3. Magd: Anjara I. Bartz 4. Magd:
Julia Kamenik (25., 31. Jan.)/ Asta Zubaite 5. Magd: Anna Virovlansky
Chor des THEATER BONN Beethoven Orchester Bonn
Am 25. Januar 1909 um 20 Uhr hob sich am Königlichen Opernhaus in Dresden zum ersten Mal der Vorhang zu Richard Strauss' ELEKTRA. Diese Uraufführung war Auftakt und Höhepunkt einer „Richard Strauss-Woche", die man in Dresden zu Ehren des Komponisten gab. Auf den Tag und die Uhrzeit (!) genau 100 Jahre später wird nun die Oper in einer Neuinszenierung von Klaus Weise in Bonn zur Premiere kommen. Am Pult des Beethoven Orchesters gibt Generalmusikdirektor Stefan
Blunier seinen Einstand im Opernhaus. Frei nach dem antiken Dichter Sophokles erzählen Strauss und von Hofmannsthal die große Tragödie des Königshauses von Mykene. Elektra, Tochter des Agamemnon, lebt allein in dem Gedanken an blutige Rache für den heimtückisch ermordeten Vater. Als der lang vermisste
Bruder Orest nach Mykene zurückkehrt, ist die Stunde der Sühne gekommen ...
Das Bühnenbild gestaltet Martin Kukulies, Fred Fenner die Kostüme. Als Klytämnestra ist Daniela Denschlag zu erleben, seit dieser Spielzeit neu im Ensemble von THEATER
BONN. Die Elektra singt Barbara Schneider-Hofstetter, die am Richard-Strauss-Konservatorium ihrer Heimatstadt München studierte und 1989 als Jelena in Nikola Subic' ZRINJSKI am Sydney Opera House debütierte. In den letzten Jahren gastierte sie an zahlreichen deutschen Opernhäusern, darunter an der
Komischen Oper Berlin, der Oper Köln und der Bayerischen Staatsoper München, sowie außerhalb Deutschlands an der Wiener
Staatsoper. Als Orest ist Mark Morouse zu erleben, den Aegisth singt Mark Rosenthal. [© Oper Bonn]
www.oper-bonn.de
|
|
|
Zur Inszenierung des Theater Freiburg:
Premiere: 18. Februar 07 Einführungs-Soirée: 11. Februar 07
Musikalische Leitung: Patrik Ringborg Regie: Calixto Bieito Ausstattung: Rifail Ajdarpasic, Ariane Isabell Unfried Dramaturgie:
Dominica Volkert Chor: Bernhard Moncado
Besetzung: Klytämnestra: Leandra Overmann / Ortrun Wenkel Elektra: Cynthia Makris/ Lisa Livingston
Chrysothemis: Sigrun Schell Aegisth: Patrick Jones Orest: Neal Schwantes 1. Magd: Anja Jung 2. Magd: Karen Job 3. Magd: Yaroslava Vikhrova
4. Magd: Nicole Chevalier 5. Magd: Lini Gong Aufseherin: Anke Maurer Der Pfleger des Orest: Radu Cojocariu Die Vertraute: Christina Gindele
Die Schleppträgeri:n Kyoung-Eun Lee Ein junger Diener: Roberto Gionfriddo Ein alter Diener: Jesse Coston
Opernchor des Theater Freiburg
Philharmonisches Orchester der Stadt Freiburg Statisterie des Theater Freiburg
„Vater! Agamemnon, dein Tag wird kommen. Von den Sternen stürzt alle Zeit herab, so wird das Blut
aus hundert Kehlen stürzen in dein Grab!“ Besessen vom Gedanken, den Vater zu rächen, reißt Elektra alle Schranken nieder, die den Rest eines Familienlebens noch ermöglichen könnten: Der
Bruder muss zum Mörder der Mutter und ihres Geliebten werden, die Schwester darf keinen Gedanken an eine harmonische Normalität verschwenden – nichts soll sich der Erinnerung an den Übervater
Agamemnon entgegenstellen.
Seit der Uraufführung 1909 hat Elektra den Triumphzug auf den Opernbühnen angetreten und in ihrer Intensität, Bedingungslosigkeit und tiefen Sehnsucht nach
Geborgenheit seitdem die Gemüter erregt. Wie beschreibt es der Dichterkollege Thomas Mann? Richard Strauss changiert hier gekonnt zwischen „Bürgerschreck und Biedermann“.
CALIXTO BIEITO (Regie) Der katalanische Regisseur gilt seit Mitte der neunziger Jahre als einer der wichtigsten Regisseure Spaniens, dessen Arbeiten auf vielen internationalen
Festivals zu sehen sind. Bekannt geworden ist er durch seine konkrete und expressive Sprache im Umgang mit klassischen Texten, so u.a. mit Horváths Kasimir und Karolin‘, Shakespeares King
John und Calderóns La vida es sueño. 2001 wurde seine Inszenierung von Shakespeares Macbeth in Salzburg gezeigt, beim Edinburgh Festival war er u.a. 2000 mit der Produktion von Valle-Incláns
Comédias Bárbaras, 2003 mit Shakespeares Hamlet und 2004 mit de Rojas’ La Celestina vertreten. Seit 1996 inszeniert Calixto Bieito auch für die Oper, erstmals mit Bretons Zarzuela La verbena
de la Paloma am Teatro Tivoli Barcelona. Weitere Produktionen an verschiedenen Häusern Europas folgten, darunter die viel beachteten Inszenierungen von Mozarts Don Giovanni, Verdis Il
Trovatore und La traviata an der Staatsoper Hannover oder Mozarts Die Entführung aus dem Serail an der Komischen Oper Berlin. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen u.a. die Produktionen Don
Carlo am Theater Basel und Bergs Wozzeck am Gran Teatre del Liceu Barcelona.
Leandra Overmann (Mezzosopran) - Klytämnestra geboren in Belgrad – Festengagements u.a. in Köln,
Basel und Hannover, wo die intensive Zusammenarbeit mit dem Regisseur Calixto Bieito begann – seit 2006/07 Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart – zahlreiche Gastengagements in
Mannheim, Wiesbaden, Dublin, Birmingham, Triest, Catania, Barcelona, Bern, Amsterdam, Neapel, Mailand, Venedig, Madrid und Valencia sowie zuletzt bei den Festspielen in Edinburgh – seit 2002
Gesangsprofessur an der Musikhochschule Würzburg.
Cynthia Makris (Sopran) – Elektra geboren in Colorado – seit ihrem Debüt als Tosca an der Denver Lyric Opera zur
international gefeierten Sängerin ihres Faches aufgestiegen: Herzstück des Repertoires sind die dramatischen Rollen des italienischen Faches, außerdem Richard Strauss’ Elektra, Salome und
Kaiserin in Die Frau ohne Schatten – Gastengagements an allen wichtigen Opernhäusern von Mailand über London, Berlin, Dresden, München, Paris bis Rio de Janeiro und Buenos Aires – eines
ihrer ersten Engagements in Deutschland: 1980 bis 1982 Theater Freiburg u.a. Violetta in La Traviata, Pamina in Die Zauberflšte, Konstanze in Die EntfŸhrung aus dem Serail.
Sigrun Schell (Mezzosopran) - Chrysothemis geboren in Ulm – Engagements in Hof, Trier und Mannheim – 1998 bis 2006 Ensemblemitglied am Theater Freiburg, u.a. Titelpartie in
Ariodante, Barbara in Katja Kabanova, Fedra in Arianna, Helena in Die schšne Helena, Dorabella in Cos“ fan tutte, Fremde Fürstin in Rusalka, Erdenmutter/Mrs. Lincoln in The Civil WarS,
Muse/Niklausse in Hoffmanns Erzählungen, Marie in Wozzeck, Cherubino in Le Nozze di Figaro, Brangäne in der konzertanten Aufführung von Tristan und Isolde – In dieser Spielzeit bereits
Gastengagement am Theater Freiburg als Fricka in Das Rheingold. [© Texte: Theater Freiburg]
www.theater-freiburg.de
|
|
|
Zur Inszenierung des Saarländischen Staatstheaters
Premiere: 25. Februar 06
Das Team Zum letzten Mal als Generalmusikdirektor erarbeitet Leonid Grin eine Neueinstudierung. Es inszeniert mit Chris Alexander einer der renommiertesten internationalen
Regisseure des Musiktheaters. Für Saarbrücken führte er zuletzt im Schauspiel Regie („Heinrich IV/V“); sein (nicht nur dort) erprobtes Team bilden die Bühnenbildnerin Marina Hellmann und
Kostümbildnerin Susanne Hubrich.
Mit: Elektra: Jayne Casselman Klytämnestra: Maria Pawlus Chrysothemis: Oxana Arkaeva/Barbara Gilbert Ägisth:
Rudolf Schasching/Stefan Vinke Orest: Patrick Simper Pfleger des Orest: Markus Jaursch Junger Diener: Algirdas Drevinskas Ein alter Diener:
Antonij Ganev Die Vertraute: Elizabeth Wiles Die Schleppenträgerin: Sabine von Blohn, Aufseherin: Naira Glountchadze Mägde:
Elena Kouchukova (1. Magd), Crenguta Aukle (2. Magd), Julia Winkler (3. Magd), Alexandra Didié (4. Magd), Christine Maschler (5. Magd)
Vorstellungstermine:
12., 17. 23. und 29. März 06 9. und 27. April 06 2., 6., 12. und 20. Mai 06 (zum letzten Mal)
jeweils um 19.30 Uhr im Staatstheater
Pressestimmen:
„Mit der ‚Elektra‘-Neuproduktion hat der Opernapparat des Saarländischen Staatstheaters eine imponierende Demonstration seines Leistungspotentials geliefert. Zwingende
künstlerische Ansprüche signalisierten Generalmusikdirektor Leonid Grins sorgfältige Einstudierung von Richard Strauss‘ hoch komplexer Partitur und die geschlossene Darbietung des Ensembles.“
Gabor Halasz, Die Rheinpfalz
„Eine grandiose Elektra. [...] Wie ein Magnet zieht Jayne Casselmann alle übrigen Rollen, alle übrigen Akteure auf sich, [...] leuchtet mit
ihrer künstlerischen Energie die gesamte Produktion aus. Jubelchöre im Publikum.“ Martin Möller, Trierischer Volksfreund
„‚Elektra‘ am Saarländischen Staatstheater ist ein
packendes und energiegeladenes Stück, eine minutiöse Studie über das Innenleben einer ungerecht behandelten, missachteten Fanatikerin. Eine Oper, die vom Publikum zu Recht ausgiebig gefeiert
wurde.“ Karsten Neuschwender, Saarbrücker Zeitung
„War das ein Jubel gestern im Staatstheater, als die letzten Akkorde von ‚Elektra‘ noch in der Luft hingen...
Ich glaube, ich habe in Saarbrücken noch nie ein gesamtes Ensemble – von kleinsten Nebenpartien bis zur Titelrolle – auf so hohem Niveau gesehen.“ Sven Rech, SR 3 Saarlandwelle
„Rache,
Wahnsinn, Todessehnsucht. Die Qualen der menschlichen Seele sind Ihnen zu aufwühlend? Unsinn! C. Alexander inszeniert sie schauderhaft-genussvoll. [...] 100 Minuten, die gänzlich überzeugen.“
Boris Lensch, Saartext
|
|
|
Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Premiere: 3. Februar 06 Wiederaufnahme Saison 2008/09: 11. April 09 Wiederaufnahme Saison 2006/07: 2. Februar 07
Musikalische Leitung: Lothar Zagrosek / Michael Boder Inszenierung: Falk Richter
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov Bühnenbild: Alex Harb Kostüme: Martin Kraemer Dramaturgie: Hendrikje Mautner Licht: Olaf Winter
Besetzung:
Elektra: Caroline Whisnant / Susan Bullock -Caroline Whisnant / Caroline Whisnant / Jeanne-Michèle Charbonnet (19. April 2009) Klytämnestra: Ingrid Tobiasson / Renée Morloc (3. & 9. Feb. 06) / Ingrid Tobiasson / Elzbieta Ardam (ab 18. Feb.07) / Tichina Vaughn Chrysothemis:
Ann-Marie Backlund / Ann-Marie Backlund / Sonja Mühleck
Ägisth: Hans-Jürgen Lazar / Frank van Aken / Richard Cox
Orest: Peteris Eglitis / Gregory Frank / Simon Bailey Pfleger des Orest: Gérard Lavalle / Gérard Lavalle / Dietrich Volle Junger Diener: Peter Marsh / Michael McCown (9., 23. Februar 06) / Peter Marsh / Peter Marsh Aufseherin: Sonja Mühleck / Sonja Mühleck / Sophie Angebault / Barbara Zechmeister (9. Mai 2009 Mägde:
Hiromi Mori, Annette Stricker, Jenny Carlstedt, Katharina Kutsch, Barbara Zechmeister / Stella Grigorian, Annette Stricker, Jenny Carlstedt, Elin
Carlsson, Barbara Zechmeister / Katharina Magiera, Yvonne Hettegger, Jenny Carlstedt, Katrin Frey, Anna Ryberg
grün = Wiederaufnahme 06/07 lila = Wiederaufnahme 08/09
Besprechung WA 2009 Besprechung WA 2006
 |
Elektra Oper Frankfurt Chrysothemis (Ann-Marie Backlund; 2004) Foto: Barbara Aumüller
„Diese fantastisch besetzte Aufführung macht Gänsehaut.“ So wurde in einer Rezension über die Neuinszenierung der Elektra von Richard Strauss (1864-1949)
aus der Spielzeit 2004/05 berichtet. In der Tat konnte Falk Richter, der zu den wichtigsten Regisseuren und Autoren der jüngeren Generation zählt, mit seiner ersten
Frankfurter Inszenierung einen überragenden Erfolg verbuchen.
Zum Inhalt: König Agamemnon wurde heimtückisch von seiner Frau Klytämnestra und deren Liebhaber Ägisth ermordet. Seither ist Elektra besessen vom Gedanken
an Rache. Sie gräbt das Beil aus, mit dem ihr Vater erschlagen wurde, kann jedoch ihre Schwester Chrysothemis nicht überreden, ihr zu helfen. Schließlich erkennt
sie in einem Boten den tot geglaubten Bruder Orest. Als dieser die Rache vollzieht, hat Elektra ihr Ziel erreicht. In ekstatischem Taumel tanzt sie sich zu Tode.
Anlässlich ihrer dritten Wiederaufnahme nach der Premiere am 2. Oktober 2004 kehrt in der Titelpartie die Amerikanerin Caroline Whisnant nach Frankfurt zurück,
wo sie alternierend mit Susan Bullock die Elektra bereits mehrfach gesungen hat. Zum Frankfurter Repertoire der dem Ensemble des Nationaltheaters Mannheim
angehörenden Sängerin zählen zudem Verdis Lady Macbeth und Regan in Aribert Reimanns Lear. In der zuletzt genannten Produktion war auch Jeanne-Michèle
Charbonnet als Goneril zu erleben; nun ist die international gefragte Amerikanerin alternierend auch erstmals als Elektra am Main besetzt. Zudem weist der
Programmzettel weitere Neubesetzungen auf: So steigt Tichina Vaughn als Klytämnestra neu in die Inszenierung ein, nachdem sie sich kürzlich dem Frankfurter Opernpublikum als Eboli in Verdis Don Carlo vorgestellt hat. Nach langjähriger Zugehörigkeit zum Ensemble der Staatsoper Stuttgart unter Klaus Zehelein ist sie
inzwischen freischaffend tätig. Aus dem Ensemble verkörpern erstmals in dieser Produktion Sonja Mühleck – nachdem sie zuvor bereits die Partie der Aufseherin
übernommen hatte – Elektras Schwester Chrysothemis sowie Richard Cox die Partie des Ägisth. Ensemblemitglied Simon Bailey hingegen ist erneut als Orest zu
erleben, nachdem er diese Partie in Repertoirevorstellungen der Oper Frankfurt bereits mehrfach verkörpert hat. Der britische Bassbariton gastierte im Sommer 2008 als Zuniga in Bizets Carmen beim Glyndebourne Festival, gefolgt von Auftritten als Mozarts Figaro an der Mailänder Scala im Herbst desselben Jahres.
Neben verschiedenen Neubesetzungen kleinerer Partien sind auch wieder zahlreiche mit der Inszenierung vertraute Sängerinnen und Sänger zu erleben. Die musikalische Leitung übernimmt Michael Boder, der seine Karriere in den achtziger Jahren als Assistent Michael Gielens in Frankfurt begann. Ab 2008/09 ist er
Nachfolger von Sebastian Weigle auf der Position des Generalmusikdirektors am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. [© Oper Frankfurt]
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 erhältlich. Bei Buchung von
Vorstellungen bis 4 Wochen vor dem Aufführungstermin gibt es einen Frühbucherrabatt von 10%.
|
|
|
nach oben
|
|
|