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Oper: Don Giovanni
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Don Giovanni Dramma giocoso in zwei Akten
Von: Wolfgang Amadeus Mozart Text: Lorenzo Da Ponte Uraufführung:
29. Oktober 1787 (Prag, Nationaltheater Prag)
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Zur Inszenierung des Oldenburgischen Staatstheaters:
Premiere: 10. Oktober 09
Musikalische Leitung: Thomas Dorsch Inszenierung: Freo Majer Bühne: Barbara Steiner Kostüme: Bettina Schürmann Dramaturgie:
Katharina Ortmann
Mit: Mareke Freudenberg, Sarah Papadopoulou; Derrick Ballard, James Bobby/Paul Brady, Henry Kiichli, Daniel Ohlmann, Andrey Valiguras
Don Giovanni ist
der Inbegriff männlicher Verführungskunst. 2064 Frauen hat sein Diener Leporello bisher auf seiner Liste. Wer so viele Frauen erobert hat, dem bleibt keine Zeit zum Verweilen. Das musste auch
Donna Elvira erleben, die der Frauenheld nur geheiratet hatte, um nach der Hochzeitsnacht sogleich das Weite (bzw. die nächste Frau) zu suchen. Doch plötzlich scheint Don Giovanni sein Glück
abhanden zu kommen. Als er Donna Anna nachts unerkannt in ihrem Schlafzimmer verführen will, kommt es zum Eklat: Giovanni ersticht Annas Vater, der der Tochter zur Hilfe geeilt ist. Giovanni
flieht, doch gemeinsam mit ihrem ehrenhaften Verlobten Ottavio schwört Anna dem Mörder Rache. Und auch Elvira will den notorisch Untreuen endlich bestraft sehen. Doch Giovanni kann nicht
anders, als immer neue Liebesabenteuer zu suchen...
Seit der Uraufführung in Prag im Jahre 1787 gilt Don Giovanni als Meisterwerk, als »Oper aller Opern« (E.T.A. Hoffmann). Don
Giovanni war die zweite Zusammenarbeit Mozarts mit dem kongenialen Librettisten Lorenzo Da PonLe. Wie schon in der Vorgängeroper Die Hochzeit des Figaro widmeten sie sich in Don Giovanni dem
größten zwischenmenschlichen Abenteuer: der Liebe. Mozart bezeichnete seinen Don Giovanni als »Dramma giocoso«, als Komödie. Doch bewegt sich dieses Werk spürbar zwischen heiterer Komik und
verhängnisvoller Tragik. Mozarts einzigartiger Musik ist es dabei gelungen, die Figuren der Handlung zu Menschen werden zu lassen.
Freo Majer gibt mit dieser Inszenierung sein
Debüt am Oldenburgischen Staatstheater. Er war Schüler von Peter Konwitschny, persönlicher Mitarbeiter von Ruth Berghaus und ist seit seinem Debüt mit Brechts Hauspostille 2004 am Berliner
Ensemble als freier Regisseur tätig. Er inszenierte unter anderem am Staatstheater Kassel, an der Oper Kiel, am Theater Augsburg sowie am Theater Heidelberg, wo ihm seine Inszenierung von
Lortzings Wildschütz 2006 eine Nominierung als »Regisseur des Jahres« in der Fachzeitschrift Opernwelt eintrug.
Thomas Dorsch ist seit dieser Spielzeit Musikalischer Oberleiter
des Oldenburgischen Staatstheaters, Don Giovanni ist seine erste Opernpremiere in dieser Funktion. Nach Engagements in Hildesheim, Wuppertal und zuletzt als 1. Kapellmeister am Staatstheater
Mainz macht er damit Oldenburg zum Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit. [© Oldenburgisches
Staatstheater]
www.staatstheater.de
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Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:
Premiere: 6. September 08
Musikalische Leitung: Marc Piollet Inszenierung: Carlos Wagner Bühnenbild: Rifail Ajdarpasic und Ariane Isabell Unfried Kostüme: Christof Cremer
Choreografie: Tom Baird Choreinstudierung: Christof Hilmer
Besetzung:
Don Giovanni: Thomas J. Mayer/Thomas de Vries Donna Anna:
Tatjana Plotnikova Don Ottavio: Jud Perry/Martin Homrich Komtur: Bernd Hofmann Donna Elvira: Aga Mikolaj Leporello: Hye-Soo Sonn Masetto:
Brett Carter/Reinhold Schreyer Zerlina: Evgenia Grekova/Emma Pearson
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden / Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Carlos Wagner inszeniert die Oper in zwei Akten, die musikalische Leitung übernimmt der Generalmusikdirektor Marc Piollet.
Don Giovanni ist eine Koproduktion mit der Opéra de Rouen Haute-Normandie, Frankreich und wird in italienischer Sprache mit Übertiteln gesungen. Regisseur Carlos Wagner interessiert sich
für die unterschiedlichen sozialen Lebensentwürfe der Figuren, wie ihre moralischen Konflikte. Er legt mit psychologischer Tiefenschärfe die Triebkräfte von menschlichen Beziehungen zwischen
unendlicher Zärtlichkeit und gewaltvollem Besitzanspruch frei. Dabei sollen die in der musikalischen Tiefe verborgenen Untertöne des Komischen und Tragischen lustvoll, poetisch und geistreich
ausgespielt werden. Rifail Ajdarpasic und Ariane Isabell Unfried haben dafür einen Bühnenraum geschaffen, der durchsichtig bleibt für den sozialen und historischen Hintergrund der Geschichte,
Einblicke bietet in das Helle oder Dunkle der menschlichen Seele und geheimnisvoll die sich überstürzenden Ereignissen in ruhigem Bewegungsfluss begleitet. Die außergewöhnlich phantasievollen
Kostüme von Christof Cremer sind nicht nur modisches Abbild sozialer Attitüden sondern Spiegeln innere Gemütszustände, Hoffnungen, Verzweiflungen und momentane Glückserfahrungen wieder.
[© Staatstheater Wiesbaden]
www.staatstheater-wiesbaden.de
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Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:
Musikalische Leitung: Catherine Rückwardt
Inszenierung und Bühne: Georges Delnon Kostüme: Marie-Thérèse Jossen
Premiere: 14. Januar 06, Großes Haus
Kostprobe zur Premiere "Don Giovanni" / 6. Januar 06 um 18 Uhr im Staatstheater Mainz, Großes Haus Nach einem Gespräch zwischen Catherine Rückwardt (Musikalische Leitung),
Georges Delnon (Regie) und Anne do Paço (Dramaturgie) über Mozarts "Don Giovanni" und die Mainzer Neuinszenierung besteht die Möglichkeit, eine Probe zu besuchen.
Eintritt frei (Einlasskarten an der Theaterkasse erhältlich)
Galavorstellung:
mit Anja Harteros als Donna Anna und Michael Volle als Don Giovanni am 30. April 06 um 18 Uhr im Großen Haus
Zu einem Opernabend der ganz besonderen Art lädt die von Lotto
Rheinland-Pfalz unterstützte "Don Giovanni"-Vorstellung am 30. April 2006 ein, in der mit Anja Harteros als Donna Anna und Michael Volle als Don Giovanni einmalig zwei hochkarätige
internationale Opernstars in der Mainzer Inszenierung von Georges Delnon zu erleben sein werden.
Michael Volle - Don Giovanni Der Bariton Michael Volle zählt derzeit zu den
bedeutendsten deutschen Interpreten seines Faches. Nach dem Studium bei Josef Metternich und Rudolf Piernay führte den Preisträger zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe ein erstes
Engagement nach Mannheim, weitere Stationen waren die Opernhäuser in Bonn, Düsseldorf und Köln. Gastverträge folgten u.a. mit dem Royal Opera House Covent Garden, der Opéra National de Paris,
der Mailänder Scala, Berliner Staatsoper, Deutschen Oper Berlin, Bayerischen Staatsoper München, dem Théâtre de la Monnaie Brüssel, der Wiener Staatsoper, dem Opernhaus Zürich und den
Salzburger Festspielen. Im Rahmen einer umfangreichen Konzerttätigkeit ist Michael Volle mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Riccardo Muti, James Levine, Wolfgang Sawallisch, Marek
Janowski, Michel Plasson, Charles Dutoit, Ingo Metzmacher, Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe und Valery Gergiev sowie mit dem Israel Philharmonic Orchestra, den Bamberger Symphonikern, dem
DSO Berlin, dem Orchester der Mailänder Scala, der Staatskapelle Dresden und den Münchner Philharmonikern aufgetreten. Außerdem ist seine künstlerische Arbeit auch auf zahlreichen Aufnahmen
dokumentiert. In der Partie des Don Giovanni sorgte Michael Volle bei den Schwetzinger Festspielen 1998 unter der Leitung von Thomas Hengelbrock und in der Inszenierung von Achim Freyer,
die auch von ARTE im Fernsehen gezeigt wurde und 1998/99 von der Opéra du Rhin in Strasbourg übernommen wurde, sowie zuletzt an der Semper Oper Dresden für großes Aufsehen.
Anja Harteros - Donna Anna Anja Harteros, an der Musikhochschule Köln ausgebildet und zunächst Ensemblemitglied am Musiktheater Gelsenkirchen und an der Oper der Stadt Bonn, startete
ihre internationale Karriere im Sommer 1999 als erste deutsche Preisträgerin des renommierten Cardiff Singer of the World-Wettbewerbs der BBC und der Welsh National Opera. Seither gastierte
sie an zahlreichen renommierten Opernbühnen, darunter die Häuser in Frankfurt, Lyon, Amsterdam, Dresden, Paris, Hamburg, Wien, Berlin sowie die Salzburger Festspiele. An der New Yorker
Metropolitan Opera debütierte sie 2003 als Gräfin in Mozarts "Le nozze di Figaro" und sang dort außerdem die Partie der Donna Anna in "Don Giovanni". An der Bayerischen
Staatsoper München war sie als Agathe ("Der Freischütz"), Freia ("Das Rheingold"), Gräfin ("Le nozze di Figaro"), Desdemona ("Otello"), Fiordiligi
("Così fan tutte"), Arabella ("Arabella"), Alice Ford ("Falstaff") sowie Elisabeth ("Tannhäuser") zu erleben. Ihr Repertoire umfasst darüber hinaus
Partien wie Mimì ("La Bohème"), Fiordiligi ("Così fan tutte"), Micaëla ("Carmen"), Eva ("Die Meistersinger von Nürnberg") und Amelia ("Simone
Boccanegra"). Sie arbeitete mit Dirigenten wie Zubin Mehta, James Conlon, Sylvain Cambreling, Jesus Lopez-Cobos, Stefan Soltesz, Ingo Metzmacher und Markus Stenz zusammen; Liederabende
und Konzerte führten sie in zahlreiche Konzertsäle Deutschlands, nach Boston, Florenz, London, Edinburgh, Vicenza und Tel Aviv
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Zur Wiederaufnahme der Oper Frankfurt:
Wiederaufnahme: Freitag, 13. Juni 08 Weitere
Vorstellungen: 18. (Oper für Familien, 18.00 Uhr), 21., 26., 28., 30. Juni 2008
Musikalische Leitung: Alejo Pérez Inszenierung, Bühnenbild und Licht: Peter Mussbach
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Saskia Bladt Kostüme: Joachim Herzog Dramaturgie: Veit Volkert Chor: Alessandro Zuppardo
Don Giovanni:
Bálint Szabó / Aris Argiris (21., 26., 28., 30. Juni 2008) Il Commendatore: Gregory Frank Donna Anna: Elza van den Heever Don Ottavio: Daniel Behle
Donna Elvira: Barbara Zechmeister Leporello: Magnus Baldvinsson Masetto: Sungkon Kim Zerlina: Juanita Lascarro / Elin Rombo (26., 28., 30. Juni 2008)
Die Inszenierung des Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) aus der Spielzeit 1994/95 stammt von Peter Mussbach und feierte am 27. November 1994 Premiere an der Oper Frankfurt.
Nun wird die Erfolgsproduktion zum achten Mal wiederaufgenommen, wobei es sich bei der ersten Vorstellung am 13. Juni 2008 um die fünfundsechzigste Aufführung handelt. Trotzdem ist
dieser Don Giovanni noch lange nicht im Rentenalter angelangt, erfreut er sich doch nach wie vor großer Beliebtheit bei Publikum und Presse. So war etwa nach der letzten Wiederaufnahme zu
lesen: „Die Inszenierung von Peter Mussbach, auf das Jahr 1994 zurückgehend, gehört zu den Rennern im Repertoire. Auch ästhetisch hat sie die Zeit schadlos überdauert.“
Zum Inhalt: Don
Giovanni tötet im Duell den Komtur, Vater seiner jüngsten Eroberung Donna Anna, und kann unerkannt fliehen. Bedrängt von Donna Elvira, seiner zuvor verlassenen Geliebten, sowie der nach Rache
dürstenden Donna Anna und ihrem Verlobten Don Ottavio, gelingt es dem Frauenhelden mit Hilfe seines Dieners Leporello dennoch, der jungen Bäuerin Marzelline nachzustellen und deren
eifersüchtigen Bräutigam Masetto auszuschalten. Nach vielerlei Verwirrungen und Verwandlungen kommt es im Hause Don Giovannis zu einem höllischen Finale. Die Statue des Komturs erscheint zum
Abendmahl und ermahnt Giovanni zur Umkehr. Dieser jedoch hat für die Versammelten nur Spott und Hohn übrig und wird schließlich zur Strafe von der Hölle verschlungen.
Die musikalische
Leitung der Wiederaufnahme liegt bei dem argentinischen Dirigenten Alejo Pérez, der ein Aufbaustudium bei Peter Eötvös an der Musikhochschule Karlsruhe absolvierte und bevorzugt auf dem
Gebiet der Neuen Musik tätig ist. Kürzlich war er an der Uraufführung von Eötvös’ Oper Lady Sarashina in Lyon beteiligt und dirigierte im Anschluss eine der Folgevorstellungen. Angeführt
von Bálint Szabó (Don Giovanni) haben aus dem Ensemble zudem Gregory Frank (Il Commendatore) und Barbara Zechmeister (Donna Elvira) in dieser Produktion bereits gesungen. Gleichfalls vertraut
mit der Inszenierung sind zwei weitere Ensemblemitglieder, wobei beide diesmal andere Partien übernehmen als zuvor: Magnus Baldvinsson wechselt erstmals vom Komtur zum Leporello und Juanita
Lascarro von der Donna Elvira zur Zerlina. Neu besetzt aus dem Ensemble ist Daniel Behle (Don Ottavio) sowie als Gäste die südafrikanische Sopranistin Elza van den Heever (Donna Anna), die
kürzlich mit der Giorgetta in Puccinis Il tabarro ein überragendes Hausdebüt vorlegte, und der südkoreanische Bassist Sungkon Kim, der in der kommenden Saison das Ensemble der Oper Frankfurt
verstärken wird. Dies gilt auch für den Griechen Aris Arigiris, der in der Titelpartie mit Bálint Szabó alterniert. Elin Rombo, kürzlich als Corinna in Rossinis Die Reise nach Reims
erfolgreich, übernimmt in einigen Vorstellungen die Partie der Zerlina. Preise: € 9 bis 77 zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 erhältlich. Bei Buchung von Vorstellungen bis 4 Wochen vor dem Aufführungstermin gilt ein Frühbucherrabatt von 10% auf die oben angegebenen Preise.
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Zur Wiederaufnahme der Komischen Oper Berlin:
»Ein
beeindruckender Leistungsnachweis des neuen Chefdirigenten Kirill Petrenko und ein optimales Umfeld für die Arbeit des Regisseurs Peter Konwitschny. Denn dieser entwickelt seine szenische
Vorstellungen ganz aus der Musik, und da die ›Don Giovanni‹-Musik eine unerhört gestische, bewegte und wechselvolle ist, ist es auch die Inszenierung.« (Neue Zürcher Zeitung)
Musikalische Leitung: Jin Wang, Kirill Petrenko(15.07.) Inszenierung: Peter Konwitschny Bühnenbild: Jörg Koßdorff Kostüme: Michaela Mayer-Michnay Chöre:
Hagen Enke
Don Giovanni: Kay Stiefermann, Tom Erik Lie (9.4./24.4./29.4.) Donna Anna: Bettina Jensen, Donna Ellen (23.12./25.12.) Don Ottavio:
Finnur Bjanason Stadtkommandant: Neven Belamaric Donna Elvira: Christiane Oertel, Anne Bolstad (9.4./24.4./29.4./15.7.) Leporello:
Jens Lasen, Carsten Sabrowski (9.4./24.4./29.4.) Masetto: Tobias Hagge, Florian Plock (9.4./24.4./29.4./15.7.) Zerlina:
Elisabeth Starzinger, Maria Bengtsson (9.4./24.4./29.4.)
Die alternierende Besetzung singt jeweils nur an den in Klammern angegebenen Vorstellungen.
Der junge spanische
Edelmann Don Giovanni, der mit dämonischem Trieb jedem weiblichen Wesen nachstellt, hat sich als nächstes Opfer seiner Sinneslust Donna Anna ausersehen. Als ihr Vater auf die Hilferufe seiner
Tochter in den Garten eilt, ersticht ihn Don Giovanni im Zweikampf und entkommt unerkannt in der Dunkelheit der Nacht. Donna Annas Bräutigam aber, Don Ottavio, schwört, die Tat zu rächen...
In Übereinstimmung mit Mozart ist dem Regisseur Peter Konwitschny die lebens- und liebesbejahende Haltung Don Giovannis außerordentlich sympathisch, die Gefahr, die von seiner
antizivilisatorischen Potenz ausgeht, aber auch bewusst. Bei der Übersetzung des historischen Materials an eine moderne Theatersprache anknüpfend, will Konwitschny beides nicht
vernachlässigen: weder die vielfältige Komik der Situationen, noch die philosophische Zuspitzung der Konflikte, die sich als Fragen von Leben und Tod zu erkennen geben.
Im Repertoire seit 23. März 2003
Pressestimmen … »Kirill Petrenko macht alles mit. Er und die Sänger tragen dieses sperrige und im Überschwang seiner selbst mitunter
ausufernde Regie- Konzept geradezu zärtlich auf Händen.(...) Dabei weiß Kirill Petrenko sehr genau was er will, und selbst wenn es in der nervös hastenden, förmlich getriebenen Ouvertüre auch
noch gewaltig klappert, so sausen die Todes-Akkorde doch wie Faustschläge hernieder. Ein quecksilbriger Mozart-Klang: quirlig und metallisch giftig zugleich, niemals unentschieden im
dramatischen Gestus, nie unverbindlich, aber eben auch nicht sonderlich elegant, süffig oder gar von tieferer Magie. Bei Petrenko hört man die Partitur stets in der Vertikale, als hätte er
ein straffes Netz über dem Graben ausgeworfen und sähe sich seinen Fang nun sehr genau von allen Seiten an.« (Der Tagesspiegel, Christine Lemke-Matwey) »Wie letzten Sonntag bei Mozarts „Don
Giovanni“, inszeniert von Peter Konwitschny an der Komischen Oper Berlin. Da rasten die Zuschauer, vor Wut oder Glück. Aber das ist halt Oper, ist, halt!, Musiktheater.« (Der Tagesspiegel,
Peter von Becker) »Und der Dirigent Kirill Petrenko verleiht dem Stück mit seinen spritzigen Tempi einen beachtlichen (wenn auch mitunter im Detail pauschal artikulierten) Drive.« (Die
Zeit, Claus Spahn)
Termine ... 23./25. Dezember 2005/14./23. Januar 9./24./29. April./ 15.Juli.2006, jeweils 19:00 Uhr
Karten …
Kartentelefon Komische Oper Berlin … 030.47 99 74 00 Montag bis Samstag 9:00 bis 20:00 Uhr, Sonntag 14:00 bis 20:00 Uhr
Preise ... (8,00) bis 62,00 € - Mozart-Festtage 12,00 € bis 93,00 € karten@komische-oper-berlin.de, www.komische-oper-berlin.de
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