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Oper: Die Drei Rätsel

Die drei Rätsel

Oper in zwei Akten für Kinder und Erwachsene

Von: Detlev Glanert
Libretto: Carlo Pasquini
Deutsche Übersetzung: Erdmuthe Brand
Uraufführung: 12. Oktober 03 (Halle, Opernhaus)

Zur Inszenierung der Staatsoper Hamburg in der Saison 2005/06:

Premiere:
23. April 06 (17.00 Uhr)
Weitere Aufführungen: 28. April (18.00 Uhr), 29. April (14.30 + 18.00 Uhr), 30. April (16.00 Uhr), 1. Mai (16.00 Uhr), 5. Mai (18.00 Uhr), 6. Mai (14.30 + 18.00 Uhr), 7. Mai (16.00 Uhr)

Aufführungsort: Kampnagel Hamburg, [k6]

Karten zu 20 Euro (Schüler bis 18 Jahre: 8 Euro) sind ab dem 2. Januar 06 an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, telefonisch unter 040 – 35 68 68 sowie an den bekannten Vorverkaufstellen erhältlich.


Detlev Glanerts Oper „Die drei Rätsel“ ist eine Adaption des „Turandot“-Stoffes: Der Lausbub Lasso hat nichts als Unsinn im Kopf. Eines Tages beschließt er, in ein mysteriöses Königreich zu ziehen, um dort der schönen Prinzessin Scharada drei Rätselfragen zu stellen. Wenn die Prinzessin die Fragen nicht beantworten kann, wird Lasso zum König ernannt – andernfalls muss er sterben. Natürlich muss Lasso auf seiner Reise zu Scharada zahlreiche Abenteuer und Prüfungen bestehen ... „Die drei Rätsel“ wurde 2003 in Halle uraufgeführt und unter anderem in Köln und Frankfurt auf die Bühne gebracht. Bei der Hamburger Neuproduktion führt Alexa Zeggaï Regie. Sie hat im letzten Jahr „Oliver Twist“ in Szene gesetzt und arbeitet seit der ersten Produktion der „Opera piccola“ bei dem Kinderopernprojekt mit. Außerdem unterrichtet sie an der Jugendopern-Akadamie Hamburg. Die Ausstattung kreiert Heinrich Tröger von Allwörden, Werkstättenleiter der Hamburgischen Staatsoper, dessen Bühnenbild für »Oliver Twist« mit Begeisterung aufgenommen wurde. Er schuf auch Dekorationen für die Hamburger Uraufführungen der beiden Kammeropern „Das Fest im Meer“ und „Butterfly Blues“ von Jörn Arnecke. Die Musikalische Leitung übernimmt Alexander Winterson, Studienleiter an der Staatsoper und Dirigent, für die musikalische Einstudierung zeichnet Benjamin Gordon verantwortlich.

Ein wichtiger pädagogischer Ansatz für die Reihe „Opera piccola“ ist die Kooperation mit Hamburger Schulen. Die Neuproduktion „Die drei Rätsel“ entsteht in enger Zusammenarbeit mit drei Bergedorfer Schulen. Das Hansa-Gymnasium stellt den Chor, das Orchester setzt sich aus Schülerinnen und Schülern des Luisen-Gymnasiums und der Rudolf-Steiner-Schule zusammen. Plattform der Zusammenarbeit zwischen der Staatsoper Hamburg und den Schulen ist das Projekt „Theater und Schule“ (TuSch) der Behörde für Bildung und Sport sowie der Kulturbehörde. Unterstützt werden die Nachwuchsmusiker von Profis der Philharmoniker, die ihre Erfahrungen an die jungen Musikerinnen und Musiker weitergeben. [ Hamburger Staatsoper]

www.staatsoper-hamburg.de
 


Die Oper Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Heinrich-von-Gagern-Gymnasium Frankfurt inszenierte in der Saison 2004/05 “Die Drei Rätsel“:

Musikalische Leitung:
Hogen Yun
Inszenierung: Saskia Bladt
Bühnenbild: Hans-Martin Scholder
Kostüme: Berit Mohr
Dramaturgie: Deborah Einspieler
Licht: Jan Walther

Lasso, Sohn der Popa: Amin Kachabia / Christoph Genzel / Raphael Raspe
Prinzessin Scharada: Katharina Matthias / Theresa Mockel
Popa, Lassos Mutter / Wildschwein: Birgit Schmickler
Fliege, ein Streithammel / König Zephalus, Scharadas Vater (ein Fettwanst): Holger Falk
Schrei, ein Postbote / Galgenvogel, Lassos Freund: Johannes Weiß
Herr Subtil, ein Glücksspieler / Tartarus, ein Esel: Gérard Lavalle
Schluck, ein Säufer / Avernus, ein Schwein: Florian Plock
Signora Süßsauer / Frau Knochen, die Hofdame Scharadas: Britta Stallmeister

Kinderchor, Gemischter Chor (Lehrer, Eltern und ehemalige Schüler) und Orchester des Heinrich-von-Gagern-Gymnasium

Mit freundlicher Unterstützung der Europäischen Zentralbank


Die Zusammenarbeit der Oper Frankfurt mit den Kindern, bzw. Schulen der Stadt hat eine langjährige Tradition. Zu den in dieser Reihe entstandenen Arbeiten gehören u.a. Oliver Knussens und Maurice Sendaks Wo die wilden Kerle wohnen (1991), Hans Werner Henzes Pollicino (1998; in Zusammenarbeit mit dem Schiller-Gymnasium), Peter Maxwell Davies Cinderella (1999; Musterschule) und Moritz Eggerts Doktor Popels fiese Falle (2002; Lessing-Gymnasium). Die diesjährige Koproduktion, Detlev Glanerts Die drei Rätsel (I tre indovinelli), entsteht nun mit dem Gagern-Gymnasium: Neben den Ensemblemitgliedern und Gästen der Oper Frankfurt, also den „Profis“, sind nicht nur Schüler dieser Frankfurter Schule, sondern auch Ehemalige, Lehrer und Eltern beteiligt. Insgesamt sind damit bei dieser Produktion über 170 Mitwirkende vor, hinter und auf der Bühne und im Orchestergraben beschäftigt. Seit Januar 2005 laufen die Proben, und es besteht auch diesmal wieder die Hoffnung, das eine oder andere musikalische Talent zu entdecken, bzw. zu fördern sowie den Schülern klassische Musik und die Welt der Oper näher zu bringen.

Seine erste Oper Leyla and Medjnun schrieb Detlev Glanert, ehemals Schüler von Hans Werner Henze, 1988 zur Eröffnung der ersten Münchner Musikbiennale. Sein nächstes Bühnenwerk Der Spiegel des großen Kaisers erhielt 1993 den Rolf-Liebermann-Opernpreis und wurde 1995 in Mannheim uraufgeführt. 1999 feierte Joseph Süss in Bremen Premiere, 2001 gefolgt von Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung in Halle/Saale. Dort wurde auch 2003 seine neueste Oper Die drei Rätsel uraufgeführt.

Die Handlung:
Ein aufgeweckter Junge namens Lasso hat nichts als Unsinn im Kopf; mit seinen Freunden verspottet er die Leute und schafft es, alle gegen sich aufzubringen, indem er ihnen die Wahrheit auf den Kopf zu sagt. Seine wütende Mutter will ihn aus dem Haus werfen, da hört sie von seinem Entschluss, in ein geheimnisvolles Königreich zu gehen, um einer Prinzessin drei Rätselfragen zu stellen. Kann diese die Fragen nicht beantworten, wird Lasso zum König ernannt – andernfalls muss er sterben. Voller Zorn beschließt die Mutter, ihrem Sohn einen vergifteten Kuchen mit auf den Weg zu geben: Lieber soll er sterben, als an seinem Unsinn zugrunde zu gehen. Fröhlich zieht Lasso in die Welt hinaus, auf der Suche nach der Prinzessin...

Premiere: Freitag, 8. Juli 2005, um 18.00 Uhr im Großen Haus des schauspielfrankfurt
Weitere Vorstellungen: 9., 10. Juli 2005

www.oper-frankfurt.de

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