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Zur Inszenierung der Oper Frankfurt: Kooperation mit der Göteborgs Operan, mit freundlicher Unterstützung der Landwirtschaftlichen Rentenbank.
Premiere: 25. Januar 09 Wiederaufnahme Saison 2009/2010: 11. September 09 Weitere Vorstellungen: 18., 20., 26. September, 3. (15.30 Uhr, mit kostenloser Kinderbetreuung), 9. Oktober 2009
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr Preise: € 11 bis 77 zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr (außer an der Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt)
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Roland Böer Inszenierung: Christof Loy
Bühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer Choreographische Mitarbeit: Thomas Wilhelm Dramaturgische Betreuung: Agnes Eggers Chor: Matthias Köhler
Graf Waldner, Rittmeister a.D. : Alfred Reiter / Alfred Reiter Adelaide, seine Frau: Helena Döse / Helena Döse Arabella, seine Tochter: Anne Schwanewilms / Camilla Nylund Zdenka, seine Tochter: Britta Stallmeister / Juanita Lascarro Mandryka: Robert Hayward / Wolfgang Koch / Simon Neal (Oktober 2009) Matteo, Jägeroffizier: Richard Cox / Richard Cox Graf Elemer, Verehrer Arabellas: Peter Marsh / Peter Marsh Graf Dominik,
Verehrer Arabellas: Dietrich Volle / Dietrich Volle Graf Lamoral, Arabellas Verehrer: Florian Plock / Florian Plock Die Fiakermilli: Susanne Elmark / Alexandra Lubchansky / Susanne Elmark (Oktober 2009)
Eine Kartenaufschlägerin: Barbara Zechmeister / Barbara Zechmeister
u.a.
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Museumsorchester
Zur Wiederaufnahme in der Saison 2009/2010: Arabella von Richard Strauss (1864-1949) in der Sicht von Christof Loy gehört zu den großen Erfolgen der Spielzeit 2008/09 an der Oper Frankfurt. Publikum und Presse waren
gleichermaßen begeistert. Eine nach der Premiere am 25. Januar 2009 ausgestrahlte Radiokritik schloss mit der Feststellung: „So gelingt Christoph Loy in Frankfurt erneut der große Wurf:
Strauss malt in seiner Arabella Seelengemälde – und Loy kreiert den Bilderrahmen dazu, passgenau, mit viel psychologischem Feingespür.“ 2008 wurde er im Rahmen der Kritikerumfrage des
Fachmagazins Opernwelt zusammen mit Hans Neuenfels zum „Regisseur des Jahres“ gekürt. Der Oper Frankfurt durch zahlreiche Inszenierungen verbunden, wird er auch zukünftig weiterhin am Main
arbeiten. Doch zuvor erfolgt nun die erste Wiederaufnahme seiner Arabella, wobei der Besetzungszettel einige neue Namen aufweist: Die musikalische Leitung übernimmt Roland Böer von
Generalmusikdirektor Sebastian Weigle. Der ehemalige Kapellmeister der Oper Frankfurt ist inzwischen freiberuflich tätig. Von 2009 bis 2011 wird er als musikalischer Leiter des Festivals
„Cantiere Internazionale d’Arte“ in Montepulciano wirken. Weitere aktuelle Aufgaben sind eine Neuproduktion von Humperdincks Hänsel und Gretel am Stadttheater Bern und die Wiederaufnahme von
d’Alberts Tiefland – einer Frankfurter Koproduktion – an der Volksoper Wien. Im Frühjahr 2011 wird er zudem mit Die Zauberflöte an der Mailänder Scala debütieren. In der Titelpartie kehrt
die finnische Sopranistin Camilla Nylund nach Frankfurt zurück, wo sie 2006/07 bereits als Elisabeth in Wagners Tannhäuser einsprang. Die Künstlerin war von 1999 bis 2001 Ensemblemitglied der
Dresdner Semperoper und wurde 2008 zur Sächsischen Kammersängerin ernannt. Zudem tritt Camilla Nylund regelmäßig an zahlreichen bedeutenden Bühnen Europas auf. Aus dem Ensemble singt
Juanita Lascarro erstmals die Zdenka. 2008/09 gastierte sie u.a. in d’Alberts Tiefland am Gran Teatre del Liceu in Barcelona sowie in der britischen Erstaufführung von Martinůs
Mirandolina beim Garsington Festival. 2009/10 stehen neben ihren Frankfurter Verpflichtungen Auftritte als Prinzessin Laoula in Dale Duesings Neuinszenierung von Chabriers L’étoile an der
Staatsoper Unter den Linden Berlin in ihrem Kalender. Als Mandryka steigt der Bariton Wolfgang Koch neu in die Produktion ein. In Frankfurt feierte er 2008/09 einen überragenden Erfolg in
der Titelpartie von Aribert Reimanns Lear und wird 2009/10 als Kardinal Borromeo in der Wiederaufnahme von Pfitzners Palestrina hierher zurückkehren. Seine Karriere führt ihn zudem regelmäßig
an die Staatsopern von Hamburg, Berlin, Stuttgart, München und Wien. Mit ihm alterniert der britische Bariton Simon Neal vom Theater Dortmund. Die russische Koloratursopranistin Alexandra
Lubchansky (Die Fiakermilli) gastierte an der Oper Frankfurt bereits 2004 als Blondchen in Mozarts Die Entführung aus dem Serail, 2006 als Ninetta in Mozarts La finta semplice und 2008 in den
konzertanten Aufführungen von Pintschers L’espace dernier. In allen weiteren Partien sind erneut die Sängerinnen und Sänger der Premierenserie vertreten.
Zur Premiere in der Saison 2008/2009: Arabella ist die letzte gemeinsame Arbeit von Richard Strauss (1864-1949) und seinem langjährigen
Librettisten Hugo von Hofmannsthal (1874-1929). Strauss bemängelte an Hofmannsthals ersten Entwürfen nach eigenen literarischen Vorlagen zunächst das Fehlen eines echten Konfliktes und
drängte den Dichter zu zahlreichen Änderungen. Im Zuge der Umarbeitung entstand aus einem banalen Komödienstoff ein lebendiges Gesellschaftsbild des biedermeierlichen Wien der 1860er Jahre.
Die Titelfigur entwickelt sich darin vom unbedarften Mädchen zur gereiften Frau. Die Uraufführung 1933 in Dresden bescherte Strauss einen großen Erfolg und begünstigte die rasche Verbreitung
des Werkes. In Frankfurt war Arabella zuletzt 1973 in der Regie von Rudolf Steinboeck und unter der musikalischen Leitung von Klauspeter Seibel zu erleben.
Zum Inhalt: Graf Waldner
befindet sich in einer finanziellen Misere, der durch eine reiche Verheiratung seiner bildschönen Tochter Arabella Abhilfe geschaffen werden soll. Die jüngere Tochter Zdenka hingegen wird als
Sohn Zdenko ausgegeben, da sich der standesgemäße Unterhalt zweier Töchter als finanziell unmöglich erweist. Auf dem Fiakerball verliebt sich die wählerische Arabella in den vermögenden
Gutsherren Mandryka. Das Glück scheint perfekt, die finanzielle Lage gerettet, bis sich Zdenka – die Identität ihrer Schwester vortäuschend – eines verschmähten Verehrers Arabellas tröstend
annimmt. Mandryka fühlt sich daraufhin betrogen und fordert den vermeintlichen Nebenbuhler zum Duell, welches durch das Schuldbekenntnis Zdenkas im letzten Moment verhindert werden kann.
Die Inszenierung ist eine Koproduktion mit der Göteborgs Operan, wo sie am 25. November 2006 in der Regie von Christof Loy Premiere feierte. Loy wurde kürzlich im Rahmen der
Kritikerumfrage des Fachmagazins Opernwelt zusammen mit Hans Neuenfels zum „Regisseur des Jahres“ gekürt. Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, der bereits
2003 in Frankfurt mit Strauss’ Frau ohne Schatten äußerst erfolgreich war. In der Titelpartie gibt Anne Schwanewilms ihr Rollendebüt, nachdem sie im Juni 2008 in der Liederabend-Reihe der
Oper Frankfurt für die erkrankte Deborah Polaski eingesprungen war. Die Künstlerin gilt an internationalen Opernhäusern und -festivals als gefragte Strauss-Interpretin. Der Bariton Robert
Hayward (Mandryka) stellte sich dem Frankfurter Publikum bereits in der Titelpartie von Dallapiccolas Il prigioniero sowie als Simone in Zemlinskys Eine florentinische Tragödie vor. Susanne
Elmark (Fiakermilli) stammt aus Dänemark, wo sie u.a. regelmäßig am königlichen Opernhaus Kopenhagen gastiert. Ein Wiedersehen gibt es mit der Sopranistin Helena Döse (Adelaide), die von 1983
bis 1995 Frankfurter Ensemblemitglied war. Angeführt von Britta Stallmeister (Zdenka) sind in allen weiteren Partien Gäste, Ensemblemitglieder und ein Chorsolist der Oper Frankfurt
besetzt. [© Text: Oper Frankfurt]
Karten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich. Bei
Buchung von Vorstellungen bis 4 Wochen vor dem Aufführungstermin gibt es einen Frühbucherrabatt von 10% auf die oben angegebenen Preise, die Premiere ausgenommen.
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Arabella Produktion der Göteborg Operan, 2006 Arabella (Nina Stemme) Foto: Ingmar Jernberg
Zur Inszenierung der Göteborg Operan: Kooperation mit der Oper Frankfurt
Premiere: 25. November 06
Musikalische Leitung: Olaf Henzold
Regie: Christof Loy Bühne und Kostüme: Herbert Murauer Licht: Reinhard Traub
Graf Waldner, Rittmeister a.D. : Anders Lorentzson
Adelaide, seine Frau: Helena Holmberg Arabella, seine Tochter: Nina Stemme Zdenka, seine Tochter: Kristina Hansson Mandryka: Anders Larsson
Matteo, Jägeroffizier: Johan Weigel Graf Elemer: Ingemar Anderson Graf Dominik: Harald Tjelle Graf Lamoral, Arabellas Verehrer: Markus Schwartz
Die Fiakermilli: Eir Inderhaug Eine Kartenaufschlägerin: Ulrika Tenstam Portier: Iwar Bergkwist Welko: Joel Rosenlund Djura:
Erik Enqvist Jankel: Markus Liljedahl Card player 1: Patrik Stinzing Card player 2: Per-Anders Hedlund Card player 3: Jonas Landström
Göteborg Opera Orchestra and Chorus, and extras
Aufführungsdauer: ca 3 h 45 min., incl. 2 Pausen
www.opera.se
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