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Zur Inszenierung der Oper Frankfurt: Kooperation mit der Göteborgs Operan, mit freundlicher Unterstützung der Landwirtschaftlichen Rentenbank.
Premiere: 25. Januar 09 1. Wiederaufnahme, Saison 2009/2010: 11. September 09 2. Wiederaufnahme, Saison 2011/2012: 4. Februar 12
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Roland Böer / Gabriel Feltz Inszenierung: Christof Loy
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Axel Weidauer Bühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer
Choreographische Mitarbeit: Thomas Wilhelm Dramaturgische Betreuung: Agnes Eggers Chor: Matthias Köhler
Besetzung:
Graf Waldner, Rittmeister a.D. :
Alfred Reiter / Alfred Reiter / Alfred Reiter
Adelaide, seine Frau: Helena Döse / Helena Döse / Clarry Bartha Arabella, seine Tochter: Anne Schwanewilms / Camilla Nylund / Emily Magee
Zdenka, seine Tochter: Britta Stallmeister / Juanita Lascarro / Christiane Karg Mandryka: Robert Hayward / Wolfgang Koch / Simon Neal (Oktober 2009) / Simon Neal Matteo, Jägeroffizier: Richard Cox / Richard Cox / Peter Marsh Graf Elemer, Verehrer Arabellas: Peter Marsh / Peter Marsh / Simon Bode Graf Dominik, Verehrer Arabellas: Dietrich Volle / Dietrich Volle / Dietrich Volle Graf Lamoral, Arabellas Verehrer: Florian Plock / Florian Plock / Florian Plock Die Fiakermilli: Susanne Elmark / Alexandra Lubchansky / Susanne Elmark (Oktober 2009) / Mari Eriksmoen Eine Kartenaufschlägerin: Barbara Zechmeister / Barbara Zechmeister / Barbara Zechmeister
u.a. Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Museumsorchester
Zur Wiederaufnahme in der Saison 2011/2012: Arabella von Richard Strauss (1864-1949) in der Sicht von Christof Loy gehört zu den großen
Erfolgen der Spielzeit 2008/09 an der Oper Frankfurt. Publikum und Presse waren gleichermaßen begeistert. Eine nach der Premiere am 25. Januar 2009 ausgestrahlte Radiokritik schloss mit der
Feststellung: „So gelingt Christoph Loy in Frankfurt erneut der große Wurf: Strauss malt in seiner Arabella Seelengemälde – und Loy kreiert den Bilderrahmen dazu, passgenau, mit viel
psychologischem Feingespür.“ Der Oper Frankfurt durch zahlreiche Inszenierungen verbunden, wird der Regisseur auch zukünftig am Main arbeiten. Doch zuvor erfolgt nun die zweite Wiederaufnahme
seiner Arabella, wobei der Besetzungszettel einige neue Namen aufweist: Die Musikalische Leitung liegt erstmals bei Gabriel Feltz, dem Chefdirigenten der Stuttgarter Philharmoniker, der
2008/09 mit Glanerts Caligula sein Hausdebüt an der Oper Frankfurt gab. Die amerikanische Sopranistin Emily Magee (Arabella) ist an allen großen Opernbühnen weltweit zu Hause. Ihr Debüt in
der Titelpartie gab sie 2007/08 an der Hamburgischen Staatsoper. Von 1987 bis 1994 war die ungarisch-schwedische Sopranistin Clarry Bartha (Adelaide) Frankfurter Ensemblemitglied und kehrt
nun als Gast erstmals wieder an den Main zurück. Die norwegische Koloratursopranistin Mari Eriksmoen (Fiakermilli) debütierte 2010/11 als Blonde in Mozarts Entführung an der Oper Frankfurt.
Aus dem Ensemble übernimmt nun Christiane Karg die Zdenka, während Peter Marsh von der Partie des Grafen Elemer, die er schon in der Premiere sang, zu der des Matteo wechselt. Die zuerst
genannte Partie singt jetzt Simon Bode vom Frankfurter Opernstudio. In allen weiteren Rollen sind wieder die Sängerinnen und Sänger der Premieren- sowie der ersten Wiederaufnahmeserie
vertreten.
Zur Premiere in der Saison 2008/2009: Arabella ist die letzte gemeinsame Arbeit von Richard Strauss (1864-1949) und seinem langjährigen Librettisten Hugo von
Hofmannsthal (1874-1929). Strauss bemängelte an Hofmannsthals ersten Entwürfen nach eigenen literarischen Vorlagen zunächst das Fehlen eines echten Konfliktes und drängte den Dichter zu
zahlreichen Änderungen. Im Zuge der Umarbeitung entstand aus einem banalen Komödienstoff ein lebendiges Gesellschaftsbild des biedermeierlichen Wien der 1860er Jahre. Die Titelfigur
entwickelt sich darin vom unbedarften Mädchen zur gereiften Frau. Die Uraufführung 1933 in Dresden bescherte Strauss einen großen Erfolg und begünstigte die rasche Verbreitung des Werkes. In
Frankfurt war Arabella zuletzt 1973 in der Regie von Rudolf Steinboeck und unter der musikalischen Leitung von Klauspeter Seibel zu erleben.
Zum Inhalt: Graf Waldner befindet sich in
einer finanziellen Misere, der durch eine reiche Verheiratung seiner bildschönen Tochter Arabella Abhilfe geschaffen werden soll. Die jüngere Tochter Zdenka hingegen wird als Sohn Zdenko
ausgegeben, da sich der standesgemäße Unterhalt zweier Töchter als finanziell unmöglich erweist. Auf dem Fiakerball verliebt sich die wählerische Arabella in den vermögenden Gutsherren
Mandryka. Das Glück scheint perfekt, die finanzielle Lage gerettet, bis sich Zdenka – die Identität ihrer Schwester vortäuschend – eines verschmähten Verehrers Arabellas tröstend annimmt.
Mandryka fühlt sich daraufhin betrogen und fordert den vermeintlichen Nebenbuhler zum Duell, welches durch das Schuldbekenntnis Zdenkas im letzten Moment verhindert werden kann.
Die
Inszenierung ist eine Koproduktion mit der Göteborgs Operan, wo sie am 25. November 2006 in der Regie von Christof Loy Premiere feierte. Loy wurde kürzlich im Rahmen der Kritikerumfrage des
Fachmagazins Opernwelt zusammen mit Hans Neuenfels zum „Regisseur des Jahres“ gekürt. Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, der bereits 2003 in Frankfurt
mit Strauss’ Frau ohne Schatten äußerst erfolgreich war. In der Titelpartie gibt Anne Schwanewilms ihr Rollendebüt, nachdem sie im Juni 2008 in der Liederabend-Reihe der Oper Frankfurt für
die erkrankte Deborah Polaski eingesprungen war. Die Künstlerin gilt an internationalen Opernhäusern und -festivals als gefragte Strauss-Interpretin. Der Bariton Robert Hayward (Mandryka)
stellte sich dem Frankfurter Publikum bereits in der Titelpartie von Dallapiccolas Il prigioniero sowie als Simone in Zemlinskys Eine florentinische Tragödie vor. Susanne Elmark (Fiakermilli)
stammt aus Dänemark, wo sie u.a. regelmäßig am königlichen Opernhaus Kopenhagen gastiert. Ein Wiedersehen gibt es mit der Sopranistin Helena Döse (Adelaide), die von 1983 bis 1995 Frankfurter
Ensemblemitglied war. Angeführt von Britta Stallmeister (Zdenka) sind in allen weiteren Partien Gäste, Ensemblemitglieder und ein Chorsolist der Oper Frankfurt besetzt. [© Text:
Oper Frankfurt]
Karten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich. Bei Buchung von Vorstellungen bis 4 Wochen vor dem Aufführungstermin
gibt es einen Frühbucherrabatt von 10% auf die oben angegebenen Preise, die Premiere ausgenommen.
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Arabella Produktion der Göteborg Operan, 2006 Arabella (Nina Stemme) Foto: Ingmar Jernberg
Zur Inszenierung der Göteborg Operan: Kooperation mit der Oper Frankfurt
Premiere: 25. November 06
Musikalische Leitung: Olaf Henzold
Regie: Christof Loy Bühne und Kostüme: Herbert Murauer Licht: Reinhard Traub
Graf Waldner, Rittmeister a.D. : Anders Lorentzson
Adelaide, seine Frau: Helena Holmberg Arabella, seine Tochter: Nina Stemme Zdenka, seine Tochter: Kristina Hansson Mandryka: Anders Larsson
Matteo, Jägeroffizier: Johan Weigel Graf Elemer: Ingemar Anderson Graf Dominik: Harald Tjelle Graf Lamoral, Arabellas Verehrer: Markus Schwartz
Die Fiakermilli: Eir Inderhaug Eine Kartenaufschlägerin: Ulrika Tenstam Portier: Iwar Bergkwist Welko: Joel Rosenlund Djura:
Erik Enqvist Jankel: Markus Liljedahl Card player 1: Patrik Stinzing Card player 2: Per-Anders Hedlund Card player 3: Jonas Landström
Göteborg Opera Orchestra and Chorus, and extras
Aufführungsdauer: ca 3 h 45 min., incl. 2 Pausen
www.opera.se
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