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Zur Inszenierung der Oper Zürich:
Premiere: 10. Mai 09
Musikalische Leitung: Marc Minkowski Inszenierung:
David Pountney Bühnenbild: Johan Engels Kostüme: Marie-Jeanne Lecca Choreographie:: Beate Vollack Lichtgestaltung: Jürgen Hoffmann
Besetzung:
Agrippina: Vesselina Kasarova / Salomé Haller Poppea: Eva Liebau Ottone: Marijana Mijanovic´ Nerone: Anna Bonitatibus Giunone:
Wiebke Lehmkuhl Claudio: László Polgár Pallante: Ruben Drole Narciso: José Lemos Lesbo: Gabriel Bermúdez
Orchestra «La Scintilla» der Oper Zürich
Marc Minkowski wurde 1962 in Paris geboren und begann seine Laufbahn als Fagottist. Nach ersten Erfahrungen als Dirigent in Frankreich studierte er in den USA Orchesterleitung bei Charles Bruck an der Pierre Monteux Conducting School. 1982 gründete er sein Ensemble «Les Musiciens du Louvre», mit dem zahlreiche preisgekrönte Einspielungen entstanden sind. Schwerpunkt des Ensembles ist barockes und klassisches Repertoire auf historischen Instrumenten. Seit seinem Debüt 1996 mit «Idomeneo» an der Opéra de Paris nimmt Mozart einen wichtigen Platz in seinem Repertoire ein. So dirigierte er «Die Entführung aus dem Serail» und «Mitridate» bei den Salzburger Festspielen, «Le Nozze di Figaro» mit dem Mahler Chamber Orchestra in Aix-en-Provence, Baden- Baden und Tokio, «Die Zauberflöte» in Montpellier, Bochum und an der Opéra de Paris. Im französischen Repertoire stehen bekannte Werke neben Wiederentdeckungen: «La Dame Blanche» an der Opéra-Comique Paris, «Le Domino Noir» am Teatro La Fenice Venedig, «Robert le Diable» an der Staatsoper Berlin, ein Offenbach-Zyklus mit Regisseur Laurent Pelly in Paris, Lyon, Genf und Lausanne sowie «Pelléas et Mélisande» an der Oper Leipzig und an der Opéra-Comique. Seit einigen Jahren widmet sich Marc Minkowski verstärkt dem sinfonischen Repertoire und dirigiert neben dem Mahler Chamber Orchestra auch die Berliner Philharmoniker, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Cleveland Orchestra, das Orchestre de Paris und die Staatskapelle Dresden. Am Opernhaus Zürich war er u.a. mit Händels «Il trionfo del tempo» und «Giulio Cesare», Rameaus «Les Boréades» sowie Beethovens «Fidelio» zu erleben. Marc Minkowski ist «Chevalier du Mérite» und «Officier des Arts et Lettres».
David Pountney studierte in seiner Heimatstadt Oxford und an der Universität Cambridge. Sein internationaler Durchbruch als Regisseur gelang ihm 1972 mit «Katia Kabanová» beim Wexford Festival. 1975-80 war er Szenischer Leiter der Scottish Opera, wo er – in Zusammenarbeit mit der Welsh National Opera – mit seinem Janácˇek-Zyklus Aufsehen erregte. Als Szenischer Leiter der English National Opera inszenierte er 1983-93 neben vielen anderen Werken «Dr. Faustus», «Rusalka», «Hänsel und Gretel», «The Fairy Queen» und «Lady Macbeth von Mzensk». In seiner Regie wurden Glass’ «Satyagraha» (Rotterdam) und «The Voyage» (New Yorker Met) sowie Werke von Maxwell Davies, Holloway, Harvey, Blake und Osborne uraufgeführt. Regelmässig arbeitet er an der Wiener Staatsoper («Rienzi», «Guglielmo Tell», «Jenu° fa»), Zürich («La Fanciulla del West», «Boris Godunow», «Simplicius», «L’Amore dei tre re», «Macbeth», «Benvenuto Cellini», «Der fliegende Holländer», «Peter Grimes», «L’Étoile» und «La Juive») und bei den Bregenzer Festspielen. Beim Orkney Festival führte er bei «Mrs. Emmet Takes a Walk» Regie, einem neuen Musiktheater von Peter Maxwell Davies, wofür David Pountney das Libretto verfasste. Für seine Martinu° -Inszenierungen von «Julietta» (Opera North) und «The Greek Passion» (Bregenz/London) wurde er in Prag mit der Martinu° -Medaille ausgezeichnet. Zu den Inszenierungen der jüngsten Zeit gehören «Moses und Aron» an der Bayerischen Staatsoper, «Lulu» in Tokio, «Die Soldaten» bei der RuhrTriennale und «La forza del destion» an der Wiener Staatsoper. Für seine Tätigkeit wurden David Pountney die Titel «Commander of the British Empire» und «Chevalier des Arts et Lettres» verliehen. David Pountney ist Intendant der Bregenzer Festspiele.
Marie-Jeanne Lecca wurde in Bukarest geboren; dort studierte sie an der Akademie der Schönen Künste. Heute lebt
sie in London und arbeitet als Bühnen- und Kostümbildnerin vor allem im Bereich Oper. Ausstattungen schuf sie u.a. in Dallas (Uraufführung «Thérèse Raquin»), an der English National Opera
(«Falstaff», «Pelléas et Mélisande», «Der steinerne Gast») sowie an den Opernhäusern von Minnesota, Houston, und Seattle («Carmen»). Kostüme entstanden für «Chowanschtschina» an der Welsh
National Opera, Zimmermanns «Die Soldaten» bei der RuhrTriennale, Martinu° s «The Greek Passion» (Olivier Award), «Wozzeck» und den «Ring des Nibelungen » am Royal Opera House Covent Garden,
«Julietta», «Der Zwerg» und «Die sieben Todsünden» an der Opera North (South Bank Show Award), «Moses und Aron», und «Katja Kabanova» an der Bayerischen Staatsoper in München, «Maskerade» und
«West Side Story» bei den Bregenzer Festspielen, «Turandot» bei den Salzburger Festspielen, «L’Étoile», «Peter Grimes», «Macbeth» und «La Juive» in Zürich, «Jenu°fa» und «Rienzi» an der
Wiener Staatsoper, «Salammbô» und «Guillaume Tell» an der Opéra de Paris, «Die Nase» in Amsterdam, «The Turn of the Screw» am Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie «Der Freischütz» und «Die
Ausflüge des Herrn Broucˇ ek» an der English National Opera. Für «Julietta» und «The Greek Passion» wurde sie mit der Medaille der Martinu° -Gesellschaft ausgezeichnet. Für «Maskerade»
erhielt sie in der Zeitschrift «Opernwelt» eine Nominierung als «Kostümbildnerin des Jahres». Für die BBC Wales schuf sie die Kostüme für Menottis «Amahl and the Night Visitors». 2003 gehörte
Marie-Jeanne Lecca zum britischen Team, das bei der Prager Triennale mit der «Goldenen Triga» ausgezeichnet wurde. [© Oper Zürich]
www.opernhaus.ch
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