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Oldenburgisches Staatstheater zieht an den Theaterhafen
Neues Format am Schauspielhaus Magdeburg: »Foyer-Gespräche«
Kurzfilm zu CAPRICCIO im Internetauftritt der Oper Frankfurt freigeschaltet
Schauspiel Frankfurt: Denkraum ~ Werte_aber welche? mit Naika Foroutan am 30. Januar
Landungsbrücken Frankfurt zurück aus der Winterpause
Die ersten 100 Tage im wiedereröffneten Münchner Gärtnerplatztheater
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag


Oldenburgisches Staatstheater zieht an den Theaterhafen

© Stephan Walzl

Samstag, 20. Januar 18
Oldenburgisches Staatstheater zieht an den Theaterhafen
Gemeinsam mit dem Projektteam (Gesine Geppert, Angela Weller, Holger Beckschebe und Jonas Hennicke) präsentierte der Generalintendant des Oldenburgischen Staatstheater Christian Firmbach bei der gestrigen Pressekonferenz das Programm am Theaterhafen.

Im Frühsommer 2018 erfährt das Theatergebäude des Oldenburgischen Staatstheaters zu seinem 125. Geburtstag einen weiteren wichtigen Sanierungsschritt. Deshalb zieht das Staatstheater für die letzten sechs Wochen der Spielzeit 17/18 direkt an die Hunte. Dort, wo bis 2016 das Unternehmen Rhein Umschlag seine Schotter- und Kiesberge lagerte, zwischen Industriecharme und Hafenromantik, errichtet es vom 19. Mai bis zum 01. Juli seinen Uferpalast.

In diesen sechs Wochen werden in einem rund 1.000 Zuschauer*innen fassenden historischen Zelt von Roncalli vier spektakuläre Theaterproduktionen gezeigt. Und auch rund um die Spielstätte werden eine Vielzahl an Veranstaltungen aus Musik, Tanz, Poesie, Performance und Sport geboten: Olympisches Boxen, kostenfreie Open-Air-Konzerte, Poetry-Slam und einiges mehr. Dabei sorgen Lampions, Lichterketten, Akkordeonspieler, Kletterwände, Matrosenchöre, Jahrmarktbuden und Lagerfeuer für ein ganz besonderes Vorsommer-Festival-Feeling.

„Wir möchten alle Oldenburger*innen herzlich einladen, mit uns gemeinsam dieses Gelände zu erobern, vor der Vorstellung mit einem Eis in der Hand die Traumkulisse der Innenstadt zu genießen, zur Livemusik im Liegestuhl zu wippen oder einen flotten Tango aufs Strandparkett zu legen. Wir freuen uns auf viele interessante Begegnungen und einen herrlichen Theatersommer“, so Generalintendant Christian Firmbach.

Premieren im Uferpalast:
ALICE IM WUNDERLAND: L-S-DREAMLAND
, Uraufführung von Robert Gerloff und Jonas Hennicke: 19.05.2018
JESUS CHRIST SUPERSTAR, Musical von Andrew Lloyd Webber: 26.05.2018
SCHEHERAZADE ERZÄHLT - aus 1001 Nacht, Uraufführung von Eleonora Fabrizi, ab 6 Jahren: 07.06.2018
DIE COMEDIAN HARMONISTS, musikalisches Schauspiel von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink: 23.06.2018

www.staatstheater.de

Samstag, 20. Januar 18
Neues Format am Schauspielhaus Magdeburg: »Foyer-Gespräche«
Die neue Gesprächsreihe im Foyer des Schauspielhauses lädt künftig an jedem ersten Donnerstag im Monat Künstler und Publikum dazu ein, in intensivem Austausch und auf Augenhöhe zu diskutieren. Fragen sollen gestellt, Gespräche geführt und Einblicke gewährt werden. Schauspieldirektorin Cornelia Crombholz, der Leitende Dramaturg David Schliesing und Mitglieder des Schauspielensembles diskutieren in der ersten Veranstaltung am Do. 1. 2. 2018 um 20.00 Uhr im Schauspielhaus mit dem Thema »Von der Wiege bis zur Bahre der Demokratie« über demokratische Prozesse anhand von ausgewählten Inszenierungen. Der Eintritt ist frei.

Die Spielzeit 2017/2018 eröffnete das Schauspiel des Theaters Magdeburg mit der Produktion »Antigone und Ödipus. Trilogie der Verfluchten«. In den hier zusammen-gefassten, bekannten antiken Tragödien »König Ödipus«, »Sieben gegen Theben« und »Antigone« wird das politische Gelingen innerhalb einer demokratisch gestalteten Gemeinschaft an persönlichen Schicksalen gemessen und zum Thema gemacht. Der Verlauf der Konflikte in diesen Stücken weckt bei den Dichtern Sophokles und Aischylos Skepsis gegenüber der Frage, ob existentielle Krisensituationen innerhalb einer Gesellschaft überhaupt im Sinne des Wohles für jeden Einzelnen aufzulösen sind. Die beschriebenen Konflikte enden oft in der Katastrophe – die Dichter behalten ihre Skepsis bei.

Zum Ausklang dieser Spielzeit am Schauspielhaus rückt die Uraufführung von »Die Präsidentin« ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die beiden Autoren François Durpaire und Farid Boudjellal haben 2015 ein Comicbuch im Stil des »contrefactuel« geschrieben. Sie zeichnen (im doppelten Sinne) ein Frankreich im Jahr 2017, das von einer Präsidentin Marine Le Pen regiert wird. Die damalige Fiktion einer rechtskonservativen Regierung in Frankreich ist nicht Wirklichkeit geworden. Aber was wäre, wenn? Wen würden wir da sehen? Eine Präsidentin, die die Europäische Union zur gescheiterten Utopie erklärt. Eine Präsidentin, die für eine Politik des Protektionismus und Nationalismus steht. Ebnen Populisten wie Marine Le Pen extremen Kräften den Weg für die Untergrabung unserer demokratischen Grundordnung? Von der Wiege bis zur Bahre der Demokratie, dieser rote Faden zieht sich durch die Spielzeit am Schauspielhaus.

Zum Auftakt der »Foyer-Gespräche« wird Regisseurin und Schauspieldirektorin Cornelia Crombholz, die die Antiken-Trilogie inszeniert hat und auch »Die Präsidentin« auf die Bühne bringen wird, zusammen mit dem Leitenden Dramaturgen David Schliesing und den Schauspielerinnen und Schauspielern des Ensembles gemeinsam mit den Zuschauern ins Gespräch kommen: Warum wurde der Spielplan so gestaltet, wie er ist, warum genau diese Stücke? Was ist das Faszinierende, was das Erschreckende an diesen Stoffen und wo stehen wir heute mit der Demokratie? Wie lassen sich brandaktuelle Fragen konkret in die Theaterarbeit einbinden?

Ziel des neuen Formates ist es, den Zuschauern und allen Magdeburgerinnen und Magdeburgern mehr Einblicke in die Arbeit am Theater zu geben, zusammen hinter die Kulissen zu schauen und das Publikum am gedanklichen und künstlerischen Kosmos des Schauspielhauses teilhaben zu lassen, über die Bühne und über die reine Kunsterfahrung des Theaterbesuchs hinaus. Ein intensiverer Austausch zwischen Theaterschaffenden und Stadtgesellschaft soll starten; dabei wird den Fragen der Zeit am konkreten Beispiel der künstlerischen Arbeit auf den Zahn gefühlt. Die Meinungen und Perspektiven der Zuschauer werden einen wichtigen Platz einnehmen. Das Schauspiel Magdeburg freut sich auf intensive und interessante Begegnungen in einem informellen Rahmen.

Foyergespräche, die neue Reihe im Foyer des Schauspielhauses
#1: » Von der Wiege bis zur Bahre der Demokratie«
Von der Wiege bis zur Bahre. Demokratie zwischen »Antigone« und »Die Präsidentin«
Do. 1. 2. 2018, 20.00 Uhr

#2: »Die fabelhafte Welt des Science-Fiction«
Über die kommenden Theaterstücke in der neuen Raumbühne
Do. 1. 3. 2018, 20.00 Uhr

#3: »Perspektivenwechsel: Ein Blick hinter die Kulissen«
Was passiert alles hinter der Bühne, bevor eine Produktion zur Premiere kommt?
Do. 5. 4. 2018, 20.00 Uhr

#4: »Knapp vor der Premiere: Endprobenspannung vor ›Zeit der Kannibalen‹«
Exklusive Einblicke und Diskussion kurz bevor sich der Vorhang erstmals hebt
Do. 3. 5. 2018, 20.00 Uhr

#5: »Musizierende Schauspieler oder schauspielende Musiker?«
Foyer zu Gast im Garten
Do. 7. 6. 2018, 20.00 Uhr
Eintritt jeweils frei!

www.theater-magdeburg.de

Samstag, 20. Januar 18
Kurzfilm zu CAPRICCIO im Internetauftritt der Oper Frankfurt freigeschaltet
Der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Neuinszenierung von Richard Strauss’ Capriccio (Musikalische Leitung: Sebastian Weigle; Inszenierung: Brigitte Fassbaender) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet: www.oper-frankfurt.de/de/mediathek/?id_media=150

Samstag, 20. Januar 18
Schauspiel Frankfurt: Denkraum ~ Werte_aber welche? mit Naika Foroutan am 30. Januar
Nächster Termin im Schauspiel Frankfurt in der Reihe Denkraum ~ Werte_aber welche?: »Schleier macht stark _ Bedroht der Islam unsere freiheitlichen Werte?« mit Naika Foroutan am 30. Januar, 20.00 Uhr, Chagallsaal. Aufgrund der empirischen Forschungsergebnisse von Naika Foroutan wird sich die Fragestellung des Denkraums am 30. Januar verschieben: Statt des angekündigten Themas »Schleier macht stark_Welche Werte vertritt der Islam?« wird auf ausdrücklichen Wunsch von Naika Foroutan die Rede und anschließende Diskussion im Schauspiel Frankfurt unter dem Thema stehen: »Schleier macht stark_ Bedroht der Islam unsere freiheitlichen Werte?«.
Prof. Dr. Naika Foroutan zählt zu den führenden SozialwissenschaftlerInnen Deutschlands. Sie ist Professorin an der Humboldt-Universität Berlin und leitet seit 2011 die Forschungsgruppe »Junge Islambezogene Themen in Deutschland«. Seit 2014 ist sie stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung. Sie gehört außerdem dem fünfköpfigen »Rat für Migration« an.

www.schauspielfrankfurt.de

Samstag, 20. Januar 18
Landungsbrücken Frankfurt zurück aus der Winterpause
Am Samstag, den 20.01. beenden Landungsbrücken Frankfurt ihre Winterpause mit der Premiere von die ˈantˌvɔʁtn̩.
Peter Eckert und sein Ensemble setzen sich wieder mal mit Anlauf zwischen alle Stühle. Für Theater zu performativ, für Performance zu theatral und für ausgetrampelte Pfade zu kreativ. Nicht versuchen zu verstehen, verstehen. Und damit perfekt als erste Premiere des Jahres 2018 an den Landungsbrücken Frankfurt.

DIE 'ANT?V??TN?
DIE ˈANTˌVƆʁTN̩

wunschmaschinen / Landungsbrücken Frankfurt
Vorabbild
Foto: Niko Neuwirth

DIE ˈANTˌVƆʁTN̩
FRAGEN? WUNSCHMASCHINEN SPIELEN DIE ANTWORTEN!
„die ˈantˌvɔʁtn̩“ gibt als tragikomisches Sektendrama Antworten auf gegenwärtige Fragen der Menschheit: spirituell, ökologisch und ökonomisch. Inspiriert ist diese Produktion von „Wunschmaschinen“ durch das US-amerikanische Filmdrama „The Master“ mit Philip Seymour Hoffman und Joaquin Phoenix, Regie und Drehbuch Paul Thomas Anderson.
Eine Produktion von wunschmaschinen und Landungsbrücken Frankfurt
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Peter Eckert studierte Theaterregie bei Luk Perceval an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und arbeitete als Kleindarsteller, Schauspieler, Performer oder Regieassistent am Schauspiel Frankfurt, dem Staatstheater Wiesbaden, dem Mannheimer Nationaltheater, dem Maxim Gorki Theater Berlin und am Mousonturm Frankfurt. Er inszenierte bei „Landungsbrücken Frankfurt“ und „theaterperipherie“ und arbeitet als Schauspieldozent an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und als Theaterpädagoge bei der Stiftung Waisenhaus Frankfurt am Main. Seit 2005 gibt es seine freie Gruppe „Wunschmaschinen“.
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Wunschmaschinen gehen dauernd kaputt, während sie laufen, und tatsächlich laufen sie nur dann, wenn sie nicht ordentlich funktionieren. Es gibt nur den Wunsch und das Gesellschaftliche, sonst nichts.
Wunschmaschinen spielen seit 2005 in Frankfurt am Main Theater. Sie wurden von Peter Eckert und Felix Graf gestartet und werden seitdem durch weitere und wechselnde Maschinisten am Laufen gehalten. Der Begriff Wunschmaschinen ist eine Wortschöpfung für das Unbewusste von Gilles Deleuze und Félix Guattari: das Unbewusste ist kein Theater, es ist eine Wunschfabrik.
REGIE Peter Eckert
MIT Linus Koenig, Amin Haile, Katja Quinkler, Peter Eckert, Godje Hansen, Johannes May
PREMIERE AM 20.02.2018, 20:00 Uhr
Vorstellungen am 21.02.//03.04.//04.04.2018, jeweils um 20:00 Uhr

www.landungsbruecken.org

Samstag, 20. Januar 18
Die ersten 100 Tage im wiedereröffneten Münchner Gärtnerplatztheater
Nach fünfeinhalb Jahren Renovierung war der Wiedereinzug am 8. Oktober 2017 ein Highlight für alle Münchner, Theaterbesucher, Neugierige und Liebhaber des Gärtnerplatztheaters.

Gäertnerplatztheater München
Der Zuschauerraum des Gärtnerplatztheaters
© Christian POGO Zach

In den ersten 100 Tagen wurden 46.412 Karten verkauft, davon 6.340 Schüler und Studentenkarten. Bereits am ersten Tag, dem TAG DES OFFENEN ZUSCHAUERRAUMS und zur Premierenmatinee DIE LUSTIGE WITWE kamen insgesamt 3.200 Besucher ins renovierte Gärtnerplatztheater. An diesem Tag waren wir Platz 2 der Twitter Trends mit dem Hashtag #wiederamPlatz (wir mussten uns der Jahreshauptversammlung des 1. FC Nürnberg geschlagen geben).

Die Auslastung der ersten 100 Tage beträgt 98,6% und es gibt eine Abo-Steigerung von 96,9% zum Vorjahr. Die Live-Übertragung der ERÖFFNUNGSGALA vom 14. Oktober im Bayerischen Fernsehen sahen über 400.000 Zuschauer. Für die Spielzeitpremiere DIE ZAUBERFLÖTE waren bereits nach 70 Minuten keine Karten mehr verfügbar, das war ein Verkaufsrekord. Der Erlös der Benefizvorstellung DER NUSSKNACKER von 19.174,43 Euro wurde an Sternstunden e.V. gestiftet. Theater mobil RITTER ODILO begeisterte 596 Kinder in 5 verschiedenen Schulen.

100 Kisten Sekt wurden getrunken. Es gab aber auch 6x Feueralarm und eine Vorstellung LA CENERENTOLA ohne Bühnenbild. Der LKW mit dem Bühnenbild konnte nicht ins Theater, weil die Straße zugeparkt war.

An diesem großen Zuspruch in den letzten 100 Tagen sieht das Haus, wie sehr allen das Theater am Platz gefehlt hat und wie groß die Verbundenheit ist.

www.gaertnerplatztheater.de

Samstag, 20. Januar 18
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (MDR) kommt am Sonntag, 21. Januar 2018, um 23:05 Uhr im Ersten.
Die geplanten Themen:

"Der Schattenkrieg" - die geheimen Tötungskommandos des Mossad
Der Name des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad bedeutet übersetzt schlicht: das Institut. Die unauffällige Bezeichnung täuscht. Der Mossad gilt als einer der bestinformiertesten Geheimdienste der Welt - und als einer der mörderischsten. "Seit dem Zweiten Weltkrieg hat Israel mehr Menschen liquidieren lassen als jedes andere Land der westlichen Welt", sagt Ronen Bergman, Chefkorrespondent für Militär- und Geheimdienstthemen bei der israelischen Tageszeitung "Yediot". Bergman hat jetzt erstmals eine umfassende Geschichte der geheimen Tötungskommandos des Mossad geschrieben, von der Staatsgründung Israels 1948 bis heute. Für sein über 860 Seiten starkes Buch „Der Schattenkrieg" hat er über 1000 Interviews geführt und mehr als 1000 Mossad-Dokumente und Quellen anderer israelischer Geheimdienste ausgewertet. Bergman erzählt von Erfolgen und Misserfolgen der zum Teil unbekannten Attentate, er benennt Opfer, Täter und Verantwortliche und fragt, welchen Preis Staat und Gesellschaft in Israel für ihre Sicherheit bezahlen. Und er schildert das „satanische Dilemma", in dem der Mossad von Anfang an gefangen ist: Sind die Tötungsbefehle moralisch und rechtlich vertretbar? Ist es ethisch und juristisch legitim für ein Land, zum Schutz seiner Bürger schwerwiegendste Verbrechen zu begehen?
Autor: Matthias Morgenthaler / Rayk Wieland

Georg Baselitz - große Retrospektive zum 80. Geburtstag
Georg Baselitz, das ist der mit den Bildern verkehrt herum. Als Georg Kern 1938 in Ostsachsen geboren, nahm er als Künstler den Namen seiner Herkunft an. Seit 30 Jahren wird er zu den bedeutendsten Malern in Deutschland gezählt, seine Werke erzielen höchste Preise auf dem Kunstmarkt. Vom 21. Januar bis 29. April wird Baselitz anlässlich seines 80. Geburtstages in der Fondation Beyeler in Basel mit einer Retrospektive geehrt. Rund 90 Gemälde und zwölf Skulpturen aus sechs Jahrzehnten ermöglichen ein kompaktes Bild durch die Schaffenszeit des Künstlers. Seine Bilder waren reich an Provokationen, Kontroversen und Skandalen. Baselitz malte zunächst mit großer Aggression brutale Bilder, die den Staatsanwalt auf den Plan riefen: Ein junger Wilder, der sich durchsetzen will, und er schafft es gegen abstrakte Dominanz mit figurativer Malerei. Baselitz stellte die Bilder ab 1969 auf den Kopf und deklarierte, sie hätten mit der Realität ohnehin nichts zu tun. Wie auch immer das zutrifft: Das Label für den Markt war gefunden. Es folgten zwei Jahrzehnte farbstarker neoexpressiver Malerei, ehe der Künstler, der nichts so fürchtet wie Wiederholung, sich rückschauend, provoziert durch die deutsche Vereinigung, wieder stärker seiner Herkunft widmete und anschließend sein früheres Werk als "Remix" noch einmal vornahm. Baselitz 2018, wohl weniger zornig als in Jugendjahren, aber immer noch höchst empfindlich und ehrgeizig, denn "der Kampf ist noch nicht zu Ende".
Autor: Meinhard Michael

„The Disaster Artist" - Parodie auf Hollywoods meist missverstandenen Filmemacher
Die Geschichte ist so unwirklich und absurd, dass sie nur aus dem wahren Leben stammen kann: 2003 erschien in den USA der Film „The Room", ein Kammerspiel über eine Dreiecksbeziehung, der so voller Fehler und Absurditäten ist, dass er bald darauf als der schlechteste Film aller Zeiten galt. Die Hauptrolle spielte der Regisseur, Autor und Produzent gleich selbst: Tommy Wiseau, ein durch und durch seltsamer Mensch unbekannter Herkunft und unbekannten Alters, mit allerdings dem einen großen Lebensziel: Hollywoodstar zu werden. Tatsächlich gelang ihm das. Sein Film wurde Kult, wenn auch aus anderen Gründen, als es eigentlich beabsichtigt war. James Franco hat über die Entstehung dieses Films nun wiederum einen Film gemacht - ebenfalls als Regisseur, Hauptdarsteller und Produzent, mit ebenfalls durchschlagendem Erfolg. Allerdings mit einem Unterschied: Diesmal sollte das Publikum lachen. Für seine Darstellung des Tommy Wiseau bekam James Franco gerade den Golden Globe.
Obwohl Francos „The Disaster Artist" eine völlig überdrehte Komödie ist, ist doch keine einzige Szene übertrieben. Es ist wohl alles genau so passiert - und gerade das ist beinahe wirklich unglaublich - und zugleich eine tröstende Hollywood-Geschichte über einen, der auszog, ein Star zu werden, ohne doch im Grunde auch nur die winzigste Chance oder „Qualifikation" dazu zu haben. „ttt" hat mit James Franco und seinem Bruder Dave gesprochen.
Autor: Dennis Wagner

Die Zukunft des Erinnerns - Gedenken an den Holocaust im Wandel
Alljährlich am 27. Januar erinnert sich Deutschland mit einem Gedenktag an den Holocaust. Über sieben Jahrzehnte nach dem Menschheitsverbrechen an den Juden leben nur noch wenige Zeitzeugen, lehnen viele Jüngere jede Verantwortung für die Vergangenheit ab.
„ttt" erzählt die Geschichte der Berlinerin Margot Friedländer: Sie überlebte das Konzentrationslager, zog für 64 Jahre nach New York und kehrte 2009 nach Berlin zurück: um jungen Menschen zu berichten, was damals geschah.
Wie sieht die Zukunft der Erinnerung aus, wenn das Bewusstsein für die geschichtliche Verantwortung in einer - jenseits der Erinnerungsrituale - zunehmend vergesslichen Gesellschaft schwindet? Reicht es, Schulklassen einen obligatorischen Auschwitz-Besuch zu verordnen? 'Wie vermittelt man diesen Teil der deutschen Geschichte an Migranten und Geflüchtete - den deutschen Bürgern der Zukunft?
Autor: Andreas Lueg

Moderation: Max Moor

www.DasErste.de/ttt

Freitag, 19. Januar 18
Die erste Hälfte der Spielzeit 2017/18 unter der neuen Intendanz von Anselm Weber
Nach zwei Jahren intensiver Vorbereitungszeit ist im August 2017 das Team um Intendant Anselm Weber und seiner Stellvertreterin und Chefdramaturgin Marion Tiedtke am Willy-Brandt-Platz in die Räume des Schauspiels eingezogen und in Frankfurt angekommen.

Anselm Weber
Anselm Weber
© Birgit Hupfeld

„Wir sind mit großer Neugier hier aufgenommen worden. Das Publikum ist bereit, sich auf Neues einzulassen, der Zuspruch ist immens“, so Intendant Anselm Weber. „Besonders freut uns, dass wir nicht nur das bisherige Publikum halten, sondern auch ein neues dazugewinnen konnten“, so Weber weiter. Mit einer Auslastung von 97 % waren bisher nahezu alle Vorstellungen ausverkauft.  209 Veranstaltungen standen bis Mitte Januar bereits auf dem Programm.

Insgesamt zählt das Schauspiel derzeit 7.800 Abonnenten. Seit Spielzeitbeginn konnten 300 feste Abonnenten hinzugewonnen werden.

Die neue Spielzeit 2017/18 eröffneten Schauspiel und Oper am 17. September mit einem gemeinsamen Theaterfest. Rund 8.000 Besucher strömten ins Haus und feierten gemeinsam mit der Theaterleitung, Schauspielern, Sängern und zahlreichen Mitarbeitern den Beginn der Saison.

Seitdem kamen 19 Premieren auf die Bühne: 7 im Schauspielhaus, 7 in den Kammerspielen, 2 im Bockenheimer Depot und 3 in der Box.

Jan Bosses Erarbeitung von Shakespeares »Richard III« eröffnete im Schauspielhaus den Premierenreigen. Die Presse schrieb: „Ein kluger, leidenschaftlicher und gutaussehender Abend“ (Frankfurter Rundschau), und: „Frappierendes Theaterwerk“ (Deutschlandfunk).

Es folgten Inszenierungen von Roger Vontobel (»Woyzeck«, »Rose Bernd«), Anselm Weber (»Das siebte Kreuz«, »Alle meine Söhne«), Jan-Christoph Gockel (»Die Verwandlung«), Viktor Bodó (»Das Ministerium der verlorenen Züge«) oder Daria Bukvic (»Verbrennungen«).

Bis Ende der Spielzeit folgen 11 weitere Premieren, darunter ein neues Stück des Dramatikers Marius von Mayenburg, drei Monodramen, die als Auftragsarbeit von Wilhelm Genazino, Teresa Präauer und Olga Grjasnowa entstanden (»Stimmen einer Stadt«, Regie: Anselm Weber) und Lessings »Emilia Galotti« in der Inszenierung von David Bösch. Andreas Kriegenburg kehrt ans Schauspiel Frankfurt zurück und bringt am 9. Februar Kleists »Amphitryon« auf die Bühne.

Nächste Premieren:
20. Januar, Schauspielhaus: »Romeo und Julia«, William Shakespeare / Regie: Marius von Mayenburg
28. Januar, Panorama Bar: 8BAR LEBEN! Lieder für eine bessere Verfassung, Regie: Daniela Kranz

www.schauspielfrankfurt.de

Freitag, 19. Januar 18
Bregenzer Festspiele verlängern den Sommer ~ Zusätzliche "Carmen"-Aufführung am 20. August
Die Bregenzer Festspiele verlängern den Sommer um einen Tag: Das Festival zeigt am 20. August 2018 eine zusätzliche Carmen-Aufführung. Zum zweiten Mal seit Gründung 1946 wird das Spiel auf dem See damit an 29 Abenden präsentiert. Nur Die Zauberflöte erreichte im zweiten Spieljahr 2014 dieselbe Vorstellungszahl.


Carmen ~ Seebühne Bregenz
© Bregenzer Festspiele / Anja Köhler / pigrafik

Aufgrund der starken Nachfrage habe man sich entschlossen, eine Zusatzvorstellung ans Ende des bisherigen Spielzeitraumes anzufügen, erläutert der kaufmännische Direktor Michael Diem. Die Bregenzer Festspiele 2018 finden damit von 18. Juli bis 20. August statt. Bereits Ende Oktober wurden zwei zusätzliche Vorstellungen in den Spielplan aufgenommen. Carmen steht im Sommer 2018 damit 29 Mal auf dem Programm.

Tickets für alle Spiel-Termine verfügbar
Ein halbes Jahr vor Eröffnung der 73. Bregenzer Festspiele sind mehr als die Hälfte der nunmehr fast 210.000 aufgelegten Carmen-Tickets gebucht (inkl. Generalprobe und crossculture night). „Wir haben uns erneut für eine Zusatzvorstellung entschlossen, um unseren Kunden weiterhin eine große Auswahl freier Plätze anzubieten“, betont Diem. Für alle Termine in fast allen Kategorien seien derzeit noch Tickets erhältlich.

Die Inszenierung mit den zwei aus dem Bodensee ragenden Riesenhänden und 59 überdimensionalen Spielkarten lockt das Publikum auch in ihrer zweiten Saison nach Vorarlberg. Das Werk von Georges Bizet stand im Sommer 2017 zum dritten Mal seit Festspielgründung auf dem Spielplan und zog an 28 Abenden mehr als 193.000 Besucher an. Wiederaufnahme-Premiere von Carmen ist am 19. Juli 2018.

Festspielstart mit Beatrice Cenci
Eröffnet werden die Bregenzer Festspiele am 18. Juli 2018 mit der Oper im Festspielhaus und österreichischen Erstaufführung Beatrice Cenci des aus Hamburg stammenden Komponisten Berthold Goldschmidt (1903-1996). Es folgen zwei weitere Aufführungen. Das Libretto für das 1988 in London uraufgeführte Werk schrieb Martin Esslin nach Percy Bysshe Shelleys Drama The Cenci. Goldschmidt komponierte die spannungsgeladene Oper um kirchliche Korruption und menschliche Gewalt in den Jahren 1949 und 1950.

Die Bregenzer Festspiele 2018 finden von 18. Juli bis 20. August statt, Tickets und Infos unter 0043 5574 4076 und www.bregenzerfestspiele.com.

Freitag, 19. Januar 18
Staatstheater Wiesbaden: »Nederlands Dans Theater 2« am 5. & 6. Februar im Großen Haus
Am Montag, den 5. Februar 2018 und Dienstag, den 6. Februar 2018, jeweils um 19.30 Uhr, ist das Nederlands Dans Theater im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu erleben. Nach seinem erfolgreichen Gastspiel bei den Internationalen Maifestspielen 2015 kehrt das Ensemble junger Tänzerinnen und Tänzer aus Den Haag an das Hessische Staatstheater Wiesbaden zurück, um dem Publikum erneut die ganze Bandbreite seiner Ästhetik zu zeigen. Mit einer Arbeit der künstlerischen Leiter des Ensembles, Sol León und Paul Lightfoot, ergänzt mit Choreografien von Edward Clug, Marco Goecke und Johan Inger weiß das Nederlands Dans Theater nun einmal mehr zu überzeugen.
Choreografie Johan Inger, Marco Goecke, Edward Clug, Sol León & Paul Lightfoot

Ballett-Gastspiel »Nederlands Dans Theater 2«
Montag, 5. Februar 2018 und Dienstag, 6. Februar 2018, jeweils 19.30 Uhr
Großes Haus, Eintritt 9 bis 47 Euro

Karten sind telefonisch unter 0611.132 325, an der Theaterkasse oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Freitag, 19. Januar 18
Aus gegebenem Anlass: Elbphilharmonie warnt Kunden vor VIAGOGO
Die Elbphilharmonie warnt aus gegebenem Anlass ausdrücklich vor dem Erwerb von Tickets über die Online-Plattform Viagogo. Im aktuellen Fall geht es um betrügerische Verkäufe von Eintrittskarten für die Serie von »Konzerten für Hamburg« des NDR Elbphilharmonie Orchesters im Juni 2018, von denen bislang nicht eine einzige tatsächlich in Umlauf ist.
Bereits vor Beginn des Bestellzeitraums, innerhalb dessen Karten für die Serie von »Konzerten für Hamburg« des NDR Elbphilharmonie Orchesters im Juni 2018 bestellt werden können, wurden auf www.viagogo.de rund 230 Tickets für die zehn Konzerte angeboten. Inklusive Buchungsgebühren werden die mit 8, 16 und 24 Euro besonders günstigen Eintrittskarten für die »Konzerte für Hamburg« auf Viagogo zu Preisen von bis zu EUR 495 angeboten. Den Angaben der Website zufolge wurden über diese Plattform bereits entsprechende Tickets verkauft.
Es handelt sich dabei um sogenannte Leerverkäufe, da für die »Konzerte für Hamburg« derzeit noch kein einziges Ticket physisch existiert. Erst nach dem Ende der Bestellfrist am 16. Februar 2018 werden die Eintrittskarten gedruckt und postalisch an die Kunden versandt. Für die »Konzerte für Hamburg« werden keine print@home Tickets eingerichtet. Da die Karten ausschließlich per Zufallsprinzip zugeteilt werden, kann kein Verkäufer damit rechnen, die auf Viagogo angebotenen Tickets zu einem späteren Zeitpunkt besorgen zu können.
Obwohl die Geschäftsleitung der Elbphilharmonie Viagogo darauf hingewiesen hat, dass die Verkäufer in betrügerische Aktivitäten im Sinne der AGB von Viagogo  involviert sein müssen, hat Viagogo nicht reagiert und die Angebote nicht gesperrt. Deshalb warnt die Geschäftsleitung der Elbphilharmonie nun öffentlich ausdrücklich davor, sich über diesen Weg Karten besorgen zu wollen. Sie hat überdies die Verbraucherzentrale und die Wettbewerbszentrale über den Vorgang informiert.
 
www.elbphilharmonie.de

Donnerstag, 18. Januar 18
Thomas Quasthoff kehrt nach längerer Auszeit wieder ins Aufnahmestudio zurück ~ Sein erstes Solo-Album seit 2010 wird im Mai 2018 bei Sony Classical erscheinen
Als er 2012 seiner aktiven Konzerttätigkeit als klassischer Liedsänger ein ebenso überraschendes wie konsequentes Ende setzte, hinterließ Bass-Bariton Thomas Quasthoff eine Lücke im Musikleben, die für seine Anhänger sowohl im klassischen Lager als auch im Bereich des Jazz bis heute nicht geschlossen wurde. Für den dreifachen Grammy-Gewinner war es allerdings genau der richtige Zeitpunkt, denn er hatte kaum eine andere Wahl. „Es ist kein Geheimnis, dass extreme Gefühle sprachlos machen. Nach dem Tod meines Bruders ist mir buchstäblich die Stimme weggeblieben und ich hatte das Gefühl meine Erwartungen an mich und meine Kunst nicht länger erfüllen zu können. Deshalb habe ich meine Karriere als klassischer Sänger aufgegeben. Zum Glück kehrte meine Stimme nach und nach zurück. Und heute stehe ich hier als sehr glücklicher Mensch und widme dieses neue Album meinem Bruder Michael.“


Thomas Quasthoff
© Gregor Hohenberg

Sony Classical ist stolz darauf, der Partner des Künstlers bei dessen Rückkehr in die Aufnahmestudios sein zu dürfen. Das erste Album, das im Mai 2018 erscheinen wird, präsentiert ein abwechslungsreiches Programm von eingängigen Jazz-Klassikern – begleitet von der renommierten NDR Bigband und seinem langjährigen Trio um Frank Chastenier, Dieter Ilg und Wolfgang Haffner.

Schon seit seiner Kindheit hat sich Quasthoff gleichermaßen für die Klassik wie für den Jazz begeistern können und sich beiden Musikrichtungen stets mit gleichgroßer Hingabe gewidmet. Eine der ersten Aufnahmen, in die er sich bereits mit 10 Jahren verliebte, war Oscar Petersons History of an Artist. Seine Ausflüge in die Welt des Jazz waren stets von größter Anerkennung und Begeisterung begleitet. „Seine Interpretation von They All Laughed steht der von Ella in nichts nach… er vereint in seinem Gesang die Kunstfertigkeit eines Johnny Hartmann mit der Breitenwirkung und dem Ruhm eines Broadway-Stars wie Brian Stokes Mitchell“, schreibt die Fachzeitschrift Jazz Times über seine CD The Jazz Album.

Der 58-jährige Bass-Bariton hat sich vor allem auch als einer der bekanntesten und beliebtesten Lied- und Konzertsänger international einen Namen gemacht. Neben den drei Grammys, die er
2000, 2004 und 2006 für seine bahnbrechenden Interpretationen von Mahler, Schubert und Bach erhielt, ist er zudem seit 2009 Träger der höchsten Auszeichnung in der klassischen Musikwelt –
der Goldmedaille der Royal Philharmonic Society.

Seit seinem Rückzug als aktiver Sänger vom Konzertpodium und aus den Aufnahmestudios hat Quasthoff seine Energie für verschiedene neue Herausforderungen eingesetzt. Er hat sein Dirigierdebüt gegeben und Sprecherpartien in Konzerten und Opern übernommen. Er ist als Schauspieler in Erscheinung getreten und war als Feste mehr als vierzig Mal auf der Bühne des Berliner Ensembles in Shakespeares „Was ihr wollt“ unter der Regie von Katharina Thalbach zu erleben. Darüber hinaus hat er auch weiterhin seine Erfahrung, sein Wissen und Können als Professor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin an den Nachwuchs weitergegeben.

“Ich bin vom Glück gesegnet”, sagt er. „Für viele mag es unverständlich sein, warum ich mich selbst so sehe. Viele Dinge sind in meinem Leben eben nicht so stringent verlaufen, wie man sich das vielleicht vorstellt oder wünscht. Aber ich habe nie ein ‚Nein‘ akzeptiert, und ich hatte immer Menschen um mich, die an mich geglaubt haben.“

www.thomas-quasthoff.com / www.sonyclassical.de / www.deutschegrammophon.com

Donnerstag, 18. Januar 18
BOULEVARD BERLIN - Ein Jahrhundert Komödie am Kurfürstendamm
Eine Fotoausstellung in Kooperation mit der Theater Gemeinde Berlin und der Stiftung Stadtmuseum Berlin
18. Januar bis 27. Mai 2018
Eröffnung: 18. Januar 2018 im Anschluss an die Vorstellung von „Die Tanzstunde“ in der Komödie am Kurfürstendamm


BOULEVARD BERLIN - Ein Jahrhundert Komödie am Kurfürstendamm
Komödie, Außenansicht, 1954
Foto: Harry Croner © Stadtmuseum Berlin

In der letzten Spielzeit vor dem Abriss erinnert eine Ausstellung an die glanzvolle – fast 100jährige Geschichte der Komödie. Rund 60 Fotos aus dem reichhaltigen Bestand der Stiftung Stadtmuseum Berlin spiegeln dabei zugleich 100 Jahre Berliner Leben. Dank der Förderung durch die TheaterGemeinde Berlin konnten die Bilder für diesen Anlass restauriert und digitalisiert werden.

 
BOULEVARD BERLIN - Ein Jahrhundert Komödie am Kurfürstendamm
Theaterintendant Jürgen Wölffer und sein Bruder Christian Wölffer, 1979

Foto: Harry Croner © Stadtmuseum Berlin

Martin Holländer und Martin Woelffer zur Ausstellung
Martin Holländer, der Geschäftsführer der TheaterGemeinde Berlin, betont: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, das vielfältige Kulturleben der Stadt mitzugestalten. Daher engagieren wir uns immer wieder auch als Kultur-Sponsor. Mit diesem Ausstellungsprojekt können wir einerseits bisher unveröffentlichtes Archivmaterial der Stiftung Stadtmuseum Berlin einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und andererseits auf die Geschichte der Komödie am Kurfürstendamm und deren Bedeutung für das Berliner Kulturleben hinweisen.“ Theaterchef Martin Woelffer bekräftigt das und findet: „Diese Ausstellung kommt für uns zur richtigen Zeit. Rund vier Monate vor dem Abriss der beiden Boulevardtheater wird hier noch einmal dokumentiert, wie bedeutend die Komödie am Kurfürstendamm für Berlin war und ist. Ich möchte mich sehr herzlich bei der TheaterGemeinde Berlin und der Stiftung Stadtmuseum Berlin für ihr Engagement bedanken. Ohne deren Unterstützung wäre die Ausstellung nicht möglich gewesen.“


BOULEVARD BERLIN - Ein Jahrhundert Komödie am Kurfürstendamm
Margo Lion und Marlene Dietrich in der Revue „Es liegt in der Luft“
von Marcellus Schiffer und Mischa Spoliansky, Premiere: 15. Mai 1928
F
oto: Joseph Schmidt © Stadtmuseum Berlin

Schauspieler und Inszenierungen, die Theatergeschichte geschrieben haben
Zu sehen sind Außenansichten der Komödie sowie Abbildungen von zahlreichen namhaften Schauspielerinnen und Schauspielern wie Marlene Dietrich, Heinz Rühmann, Curt Bois, Harald Juhnke, Günter Pfitzmann, Georg Thomalla und zeitgenössischen Darstellern, die mit ihrem Können das Boulevardtheater auch für neue Zuschauergenerationen interessant gemacht haben.
In der Ausstellung werden zudem erstmals handgezeichnete Kostümfigurinen und Bühnenbildentwürfe sowie ein Original-Theatersessel aus der Erstausstattung der Komödie gezeigt.

Fotoausstellung in Kooperation mit der TheaterGemeinde Berlin und der Stiftung Stadtmuseum Berlin
18. Januar bis 27. Mai 2018
Komödie am Kurfürstendamm
 
Eröffnung: 18. Januar 2018, im Anschluss an die Vorstellung von „Die Tanzstunde“
 
Führungen durch die Ausstellung und die Komödie am Kurfürstendamm: 15.2., 15.3., 19.4. und 10.5.2018, jeweils 18.30 Uhr
Da die Teilnahme auf 25 Personen begrenzt ist, bitten wir um telefonische Voranmeldung unter Tel. 030/88 59 11 88
Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnahme nur für Gäste möglich, die im Anschluss an die Führung die Vorstellung besuchen.
Führung pro Person 5€

www.komoedie-berlin.de

Donnerstag, 18. Januar 18
Kostenlose Kinderbetreuung am Schauspiel Frankfurt
Ab Januar 2018 bietet das Schauspiel Frankfurt wieder begleitend zu einzelnen Vorstellungen eine kostenlose Kinderbetreuung für Kinder von 3 - 9 Jahren an. Während der Vorstellungszeit wird den Kindern durch Fachpersonal ein buntes Programm geboten. Für das leibliche Wohl der Kinder ist ebenfalls gesorgt. Treffpunkt ist ca. 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn am Infoschalter des Schauspielhauses. Um Anmeldung wird gebeten.
Anmeldung unter: 069.212.37.348

Die nächsten Vorstellungstermine mit Kinderbetreuung:
»Richard III« von William Shakespeare am 28. Januar, 16.00 Uhr,  Schauspielhaus
»Amphitryon« von Heinrich von Kleist am 11. Februar,  16.00 Uhr,  Schauspielhaus

Weitere Termine sind dem jeweiligen Monatsspielplan zu entnehmen.

www.schauspielfrankfurt.de

Donnerstag, 18. Januar 18
Staatstheater Darmstadt: Wiederaufnahme: MADE IN GERMANIA lässt ab Sonntag die utopische Gemeinschaft wieder auferstehen
 (lifePR) - Am Sonntag, den 21. Januar 2018 kehrt das Verbindungsprojekt MADE IN GERMANIA zurück in den Spielplan des Staatstheaters und auf die Bühne der Kammerspiele. "Sie sehnen sich nach Gemeinschaft? Sie vermissen in Ihrem Alltag feste Regeln und althergebrachte Rituale? Gehen Sie gerne tiefergehende Verhältnisse mit gewissen Gegenständen wie Kelchen, Schwertern und Fahnen ein? Herzlich willkommen!
Für uns besteht das Verbindungswesen nicht nur aus einem nationalistischen Karriereförderungsprogramm. Für die Recherche wurden viele Feste gefeiert. Wir wurden eingeladen und bewirtet. Wir durften Schätze sehen und Geschichten hören. Wir haben uns berauscht an Bier und Gesang und uns gewärmt an der wohligen Gemütlichkeit der Kneipsäle als Trutzburgen gegen die soziale Kälte des Draußens. Uns war klar: Nur dabei sein! Nur mitmachen dürfen! Doch die Mitgliedschaft in der studentischen Elite ist kein Zeitschriftenabonnement. Deshalb präsentieren wir nicht nur die Ergebnisse unserer Recherche, sondern gründen unsere eigene, ganz unakademische, Verbindung. Zusammen mit Ihnen schaffen wir uns unsere eigenen Regeln, an die wir uns mit Freude halten werden. Oder sind Sie sogar ein alter Hase des Verbindungswesens? Umso besser! Bringen Sie sich ein! Lassen Sie uns teilhaben an Ihrem Knowhow! Zeigen Sie uns Ihre Fähigkeiten beim Singen, Trinken und guten Benehmen. Sagen Sie uns, worauf es ankommt! Damit unsere Verbindung bestehen bleibt. Denn unsere Tradition liegt in der Zukunft!"

In Kooperation mit dem Hessischen Landestheater Marburg, dem Theaterhaus Jena, dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (Gießen) und der Hessischen Theaterakademie.

Regie: Roman Schmitz
Bühne und Kostüme: Cedric Kraus
Komposition und Live-Musik: Levi Raphael
Dramaturgie: Simon Meienreis, Isa Schulz
Mit: Maria Radomski, Samuel Koch, Mathias Znidarec, Liese Lyon und Levi Raphael
Offene Probe am Samstag, 20. Januar 2018, 20.00 Uhr
Wiederaufnahme am Sonntag, 21. Januar 2018, 20.00 Uhr | Kammerspiele

Nächste Vorstellungen am 15. Februar sowie am 03., 11. und 25. Mai,
weitere Termine unter www.staatstheater-darmstadt.de

Donnerstag, 18. Januar 18
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2018: Börsenverein sucht Kandidatinnen und Kandidaten
Bürgerinnen und Bürger können bis 1. März 2018 Vorschläge einreichen / Preisverleihung am 14. Oktober 2018 in der Frankfurter Paulskirche
Friedensstifter gesucht: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ruft dazu auf, Kandidatinnen und Kandidaten für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2018 vorzuschlagen. Mit dem Friedenspreis zeichnet der Börsenverein eine Persönlichkeit aus, „die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft oder Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat“. Die Ausschreibung ist öffentlich, jeder kann Vorschläge einreichen. Einsendeschluss ist der 1. März 2018. Die Preisverleihung findet am 14. Oktober 2018 in der Frankfurter Paulskirche statt.

Der Stiftungsrat des Friedenspreises, eine unabhängige Jury, die sich in der Mehrzahl aus Personen des öffentlichen Lebens zusammensetzt, wählt aus den eingereichten Vorschlägen die Preisträgerin oder den Preisträger. Ihm gehören an: Philipp Blom (Schriftsteller und Historiker, Wien), Stephan Detjen (Deutschlandfunk, Berlin), Stefan Könemann (Vorstandsmitglied des Börsenvereins, Hagen), Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel (Theologe, Tübingen), Prof. Dr. Ethel Matala de Mazza (Humboldt-Universität, Berlin), Janne Teller (Schriftstellerin, New York), Matthias Ulmer (Vorstandsmitglied des Börsenvereins, Stuttgart) und Heinrich Riethmüller (Tübingen), der als Vorsteher des Börsenvereins zugleich Vorsitzender des Stiftungsrates ist.

Die Vorschläge sollten schriftlich begründet sein, unter Angabe von Leistungen und Veröffentlichungen, die die Vorgeschlagenen als Kandidatin oder Kandidaten für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausweisen. Selbstvorschläge sind nicht zugelassen. Die Vorschläge sind zu richten an den Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Geschäftsstelle Friedenspreis, z. Hd. Martin Schult, Schiffbauerdamm 5, 10117 Berlin, E-Mail: m.schult@boev.de. Weitere Informationen und ein Online-Formular gibt es unter www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de.

Bekannt gegeben wird der Friedenspreisträger oder die Friedenspreisträgerin des Jahres 2018 am 12. Juni.

Seit 1950 verleiht der Börsenverein den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der mit 25.000 Euro dotiert ist. Die letzten Friedenspreisträger waren die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood (2017), die deutsche Journalistin und Publizistin Carolin Emcke (2016) und der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani (2015).

Mittwoch, 17. Januar 18
Oper Frankfurt: 4. Kammermusik im Foyer & Orchester hautnah
Die Oper Frankfurt lädt zur vierten Kammermusik im Foyer der Spielzeit 2017/18 am Sonntag, dem 28. Januar 2018, um 11.00 Uhr ins Holzfoyer ein. Auf dem Programm steht Musik der Wiener Komponistenfamilie Strauß zum Fasching.
Bestritten wird die Matinee durch das aus Angehörigen des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters und einem Gast bestehende Kreisler-Quintett mit Almut Frenzel-Riehl (Violine), Stephanie Breidenbach (Violine), Miyuki Saito (Viola), Bianca Breitfeld (Violoncello) und Mario Schott-Zierotin (Kontrabass), unterstützt von der Wiener Sopranistin Karoline Pilcz.


Kreisler-Quintett
© Roland Horn

Das Programm wird in einer Version für junge Zuschauer unter dem Titel Walzer, Johann Strauß und Fasching auch am Samstag, dem 27. Januar 2018, um 15.00 Uhr im Holzfoyer im Rahmen der Reihe Orchester hautnah gezeigt. Diese Begegnung von Musikern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters mit Kindern ab 8 Jahren wird moderiert von Deborah Einspieler und Anna Ryberg (Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Eschborn und der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen).

Karten für Kammermusik im Foyer zum Preis von € 13 / ermäßigt € 6,50 sowie für Orchester hautnah zu € 6 für Kinder und € 12 für Erwachsene (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Weitere Kammermusik-Termine der Saison 2017/18: 4. März 2018; 25. März 2018; 8. April 2018; 6. Mai 2018; 3. Juni 2018; 24. Juni 2018
Letzter Orchester hautnah-Termin der Saison 2017/18: 3. März 2018
Die Reihe wird auch in der Spielzeit 2018/19 fortgesetzt.

Mittwoch, 17. Januar 18
Neue Konzertreihe in der Orangerie Günthersburgpark (Frankfurt/M)
Musica+ ist eine neue Konzertreihe in der Orangerie in Frankfurt. Das Konzept ist Konzerte auf hohem musikalischen Niveau um interdisziplinäre Beiträge zu erweitern. Eben Musica plus noch mehr.
So möchte Musica+ jede Saison unterschiedliche Formate anbieten, die das Konzerterlebnis um verschiedenste Erweiterungen bereichern. Das Team um den Cellisten und künstlerischen Leiter Claude Frochaux setzt sich keine Grenzen. Dabei steht im Vordergrund das Publikum durch Information und Spielfreude für klassische Musik und die verschiedensten + zu begeistern.
Das zweite Standbein der Arbeit ist ein pädagogisches Programm. In enger Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Frankfurt und der Cellistin und Musikpädagogin Cornelia Walther werden regelmäßig szenische und inszenierte Kinderkonzerte gegeben.
Um die Liebe zur Musik an die nächsten Generationen weiterzutragen, sie zu unterstützen und sie in ihren kreativen Ambitionen zufördern, werden die Kinder-und Familienkonzerte so oft es möglich ist zu freiem Eintritt angeboten.

Eröffnet wird die Saison 2018 mit dem Konzert „Böhmische Herzen“ mit den drei großen böhmischen Komponisten Antonín Dvorák, Leoš Janácek und Bedrich Smetana. Das Monte Piano Trio und die Pianistin Maria Ollikainen versprechen ein spannendes Kammermusik-Konzert mit feurigen slawischen Tänzen, vertonter böhmischer Sehnsucht und zum Schluss Dvorák’s fantastisches Trio in f moll Op.65. Adelheid Coy wird an diesem Abend in die Musik einführen.

Programm
Antonín Dvorák: Slawische Tänze für vierhändiges Klavier
Leoš Janácek: Pohádka für Cello und Klavier
Bedrich Smetana: Aus der Heimat für Violine und Klavier
***
Antonín Dvorák: Trio in f moll Op. 65

Monte Piano Trio
Francesco Sica | Violine
Claude Frochaux | Cello
Irina Botan | Klavier
+Maria Ollikainen | Klavier
+Adelheid Coy | Einführung
8. Februar 2018 | 20 Uhr
VVK: 16€/10€ | AK: 18€/12€
Orangerie im Günthersburgpark | Comeniusstraße 39 | Frankfurt am Main

www.musica-plus.com

Mittwoch, 17. Januar 18
Frankfurt/M: Neues Jahr, neue Kulturhöhepunkte – 2018 in Kunst, Literatur und bei Festen
(kus) Noch mehr Kultur? Na klar – nachdem das Amt für Kommunikation und Stadtmarketing einen Ausblick auf die Ausstellungs- und Veranstaltungshöhepunkte des ersten Halbjahres 2018 zusammengetragen hat, kommen hier die Termine für Ausstellungen, Literaturfestivals, Volksfeste und Sportveranstaltungen für die Monate Juli bis Dezember.

Tiere und Pflanzen aus „Deutsch-Ostafrika“
Er war der erste deutsche Freilichtmaler, der sich tief im Inneren des damaligen Deutsch-Ostafrika bewegte und während ausgedehnter Expeditionen die Tier- und Pflanzenwelt der ehemaligen Kolonie studierte: Wilhelm Kuhnert. Die Schirn widmet dem Maler – übrigens einer der erfolg- und einflussreichsten des frühen 20. Jahrhunderts – eine Retrospektive. Vom 25. Oktober bis 27. Januar 2019 zeigt die Kunsthalle Kuhnerts Bilder, die im Europa und Nordamerika seiner Zeit das Bild von Afrika prägten.

Starke Frauen aus Kunst und Politik
Das Städel zeigt vom 19. September bis 13. Januar 2019 50 Arbeiten von Kuhnerts Kollegin Lotte Laserstein – als erste Einzelausstellung außerhalb Berlins, wo die Malerin studierte und wirkte. Bekannt ist sie für ihre sensibel gestalteten Porträts ihrer Zeitgenossen, die gleichzeitig ein Bild der Weimarer Republik zeichnen. Kritiker bestätigten ihr „ein Können von beachtlichem Ausmaß“. Der Jubel verhallte nach der Machtergreifung Hitlers. Als Malerin mit jüdischem Hintergrund musste Laserstein Deutschland verlassen, ging ins Exil nach Schweden. Ihr Werk geriet darüber aus der öffentlichen Wahrnehmung.

Zur gleichen Zeit, in der Lasersteins Porträts entstanden, machten sich vielerorts in Deutschland Frauen auf, das Wahlrecht für ihresgleichen zu erkämpfen. Das Historische Museum würdigt diese Vorreiterinnen, die zur Entstehung der Weimarer Republik und des Frauenwahlrechts beitrugen, mit seiner Ausstellung „Damenwahl! 1918/1919 Frauen in die Politik“. Sie ist vom 30. August bis 20. Januar 2019 zu sehen.

Alte und neue Schätze aus Georgien
Heute, 100 Jahre später, ist Berlin en vogue wie zu Zeiten Lasersteins und der kämpferischen Frauen. Doch, so heißt es, Tiflis könne ihm den Rang ablaufen. Die Hauptstadt Georgiens, jahrhundertealter Knotenpunkt zentraler Handelsrouten, ist berühmt für lange Partynächte und viel Raum zur Entfaltung. Mit „Lara Protects me. Mode, Kunst und Design aus Georgien“ präsentiert das Museum Angewandte Kunst Videoarbeiten, Fotografien, Zeichnungen und Objekte von Designern und Künstlern aus dem diesjährigen Gastland der Buchmesse.

Auch das Archäologische Museum richtet seinen Fokus ab Herbst auf Georgien, genauer auf „Gold & Wein. Georgiens älteste Schätze“, so der Titel der gleichnamigen Ausstellung. Vom 5. Oktober bis 10. Februar 2019 zeichnet sie mit vielen, größtenteils erstmals gezeigten Originalfunden ein Bild der frühen kulturellen Entwicklung des Landes und dem Beginn der Landwirtschaft im Kaukasus.

Fragen, Fragen, Fragen – und Antworten
Wie gelangen Dinge in die Sammlungen der Ausstellungshäuser? Dieser Frage will das Weltkulturen Museum mit seiner Schau „Gesammelt, Geraubt, Gekauft?“ beantworten. Klar ist meist der kulturelle Kontext der Ausstellungsstücke, doch deren Weg ins Museum ist für die Kuratoren oft nur schwer nachzuvollziehen. Zurzeit nehmen die Mitarbeiter des Hauses ausgewählte Objekte unter die Lupe, die während der Kolonial- und der NS-Zeit in die Sammlung eingingen. Die Ausstellung läuft vom 16. August bis 27. Januar 2019 und entsteht in Zusammenarbeit mit dem Historischem Museum, dem Museum Judengasse und dem Museum Angewandte Kunst.

Und noch eine Frage wirft das Museum ab Herbst auf: Kann man dem Altern optimistisch begegnen? Wissenschaftler, Künstler und Frankfurter nähern sich dem Thema mit Projekten und Workshops, das Museum fügt die gesammelten Erfahrungen zur Ausstellung „Mensch Alter, Alter Mensch“ zusammen. Vom 25. Oktober bis 1. September 2019 ist sie zu sehen.

Alt und neu zwischen Dom und Römer
Alt und neu verbinden sich ab 22. September im Deutschen Architekturmuseum. Das zeigt, passend zur offiziellen Eröffnung die Frankfurter Bauprojekts, „Die immer neue Altstadt, Bauen zwischen Dom und Römer seit 1900“. Die Schau läuft bis 10. Februar 2019.

Vom 28. bis 30. September folgt dann das große Bürgerfest, mit dem Frankfurt die Eröffnung seiner neuen Altstadt feiert. Es wird Führungen und Rundgänge durchs Quartier geben, Theater und Musik von lokalen und regionalen Künstlern, Speis und Trank und eine große Abendinszenierung.

Schwimmen, Radfahren, Laufen oder zuschauen
Sportlich beginnt das zweite Halbjahr 2018 am 8. Juli. Denn dann messen sich die Eisenmänner beim Ironman European Championship Frankfurt in 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Rennradfahren und Marathonlauf. Die gleiche Distanz absolvieren tausende Teilnehmer des Marathons, der wie immer am letzten Sonntag im Oktober, dieses Jahr also am 28. stattfindet.

Volkfeste, Jazz und Literatur
Bei den Volksfesten geht es im August und September Schlag auf Schlag. 3. bis 6. August: Mainfest entlang des Mains und auf dem Römerberg; 10. bis 19. August: Apfelweinfestival auf dem Roßmarkt; 24. bis 26. August: Museumsuferfest an Mainkai und Schaumainkai; 29. August bis 7. September: Rheingauer Weinmarkt in der Freßgass‘; 7. bis 16. September: Dippemess auf dem Festplatz am Ratsweg.

Zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober lädt die Stadt zum swingenden Bürgerfest auf den Römerberg ein: Jazz zum Dritten. Es gilt: Eintritt frei. Noch mehr Jazz bekommen Musikfreunde vom 24. bis 28. Oktober beim Deutschen Jazzfestival.

Vom 9. bis 13. Oktober lesen Autoren anlässlich der Buchmesse in Römer, Kunstverein oder im Haus des Buches bei Open Books und Literatur im Römer aus ihren neuesten Werken. Nachwuchsbücherwürmer kommen bei Open Books Kids am 13. und 14. Oktober auf ihre Kosten.

Das Veranstaltungsjahr endet wie immer mit dem Weihnachtsmarkt auf Römerberg, Pauls- und Stoltzeplatz. Weihnachtsbaum bewerten, auf dem Karussell fahren, Bratwurst essen, Glühwein trinken geht vom 26. November bis 22. Dezember.

Mittwoch, 17. Januar 18
Staatstheater Darmstadt: Kammerkonzert mit dem Lotus String Quartett
(lifePR) - Obwohl Henri Dutilleux fast 100 Jahre alt wurde und einer der wichtigsten Komponisten der französischen Moderne ist, kennt man ihn hierzulande recht wenig. Sein Streichquartett aus der Mitte der 1970er-Jahre, „Ainsi la nuit“, kombiniert das Lotus String Quartett mit einem frühen Haydn- und einem späten Beethoven-Quartett. Das Interesse der Musikerinnen und Musiker des japanisch-deutschen Quartetts gehört den deutschen Klassikern und den französischen Impressionisten. Erleben Sie höchste Konzentration und eine der spannendsten Formationen der letzten Jahre.

5. Kammerkonzert am 18. Januar 2018 | Kleines Haus / Werke von Haydn, Dutilleux und Beethoven
Aus dem Programm:
Joseph Haydn Streichquartett D-Dur op. 20.4
Henri Dutilleux „Ainsi la nuit“
Ludwig van Beethoven Streichquartett cis-Moll op. 131

Mit dem Lotus String Quartett
Violine Sachiko Kobayashi und Mathias Neundorf
Viola Tomoko Yamasaki
Violoncello Chihiro Saito

5. Kammerkonzert am Donnerstag, 18. Januar, 20.00 Uhr | Kleines Haus
Karten 7,50 € bis 31 €

www.staatstheater-darmstadt.de 

Mittwoch, 17. Januar 18
Impulse Theater Festival 13.–24. Juni 2018
Haiko Pfost setzt in den kommenden drei Jahren neue Schwerpunkte in den Impulse-Festivalstädten Düsseldorf, Köln und Mülheim an der Ruhr.
Seit mehr als 25 Jahren findet in Nordrhein-Westfalen das wichtigste Festival des Freien Theaters im deutschsprachigen Raum statt. Im Mittelpunkt der neuen „Impulse” des NRW KULTURsekretariats steht die Präsentation von herausragenden und herausfordernden Arbeiten. Die Festival-Auswahl lässt unterschiedliche Theaterformen erleben, die so nur in der Freien Szene entstehen können, wie der neue künstlerische Leiter Haiko Pfost erklärt: „Das Besondere des Freien Theaters ist, dass es seine ästhetischen Formen und auch seine Produktionsweisen immer wieder neu bestimmt. Im Zentrum stehen die Bedürfnisse der künstlerischen Idee und nicht die einer institutionellen Maschinerie. Und dadurch trägt es maßgeblich zur ästhetischen Erneuerung des Theaters bei.“
Dieses breite Spektrum künstlerischer Arbeiten wird ergänzt um ein speziell für eine Stadt entwickeltes Projekt sowie die neuen Impulse-Akademien. Damit will sich das Festival einerseits einem noch unbekannten Publikum öffnen, andererseits seine Funktion als wichtigster Treffpunkt des Freien Theaters und Ort seiner Selbstverständigung stärken. Überkommene Grabenkämpfe sollen laut Haiko Pfost dabei keine Rolle mehr spielen: „Das Freie Theater muss sich weder mit dem Stadttheater verbünden noch sich von diesem abgrenzen, es ist etwas originär anderes.” Diese Überzeugung ist für den neuen Impulse-Leiter mit einer klaren Forderung verbunden: „Das Freie Theater muss die kulturpolitische Anerkennung und die finanziellen Mittel erhalten, die seinem Status als Ort modellhafter künstlerischer Entwicklungen gerecht werden.”
Von 2018 bis 2020 wechseln die drei Programm-Schwerpunkte jährlich zwischen den drei Partner-Institutionen Ringlokschuppen Ruhr, Forum Freies Theater Düsseldorf und studiobühneköln. Für die erste Festivalausgabe unter der neuen Leitung vom 13.–24. Juni 2018 sind die Schwerpunkte wie folgt zugeordnet:

Showcase / Mülheim an der Ruhr
Im Ringlokschuppen Ruhr sind rund zehn herausragende Produktionen der vergangenen Saison zu sehen. Der Showcase zeigt das Besondere des Freien Theaters in einer großen Vielfalt unterschiedlicher Theaterformen, darunter viele Entdeckungen. Die Arbeiten sind überwiegend im deutschsprachigen Raum entstanden oder wurden von Künstler*innen entwickelt, die dort leben oder von dort stammen – eine erweiterte Definition des „Impulse-Raums“, in der sich die Internationalisierung des freien Produzierens jenseits von Nationalgrenzen spiegelt. Die Auswahl wird im März 2018 bekanntgegeben.

Sichtungen und Auswahl übernimmt der Impulse-Beirat. Er besteht aus dem künstlerischen Team der Impulse sowie externen regionalen Expert*innen und erstmalig auch Publikumsvertreter*innen des Showcase-Partners. Beiräte für 2018 sind: Jennifer Bartsch & Stefanie Dörr (Publikumsbeirat Ringlokschuppen), Gabriele Oßwald (Scout Süddeutschland), Haiko Pfost (Künstlerische Leitung Impulse Theater Festival, Scout Österreich), Wilma Renfordt (Dramaturgie Impulse Theater Festival, Scout Norddeutschland), Barbara Weber (Scout Schweiz).

Stadtprojekt / Düsseldorf
In Kooperation mit dem Forum Freies Theater wird ein ortsspezifisches Projekt entwickelt, das brennende gesellschaftliche Fragen unserer Zeit mit einem lokalen Kontext verknüpft – eine Herangehensweise darstellender Kunst, die in der Freien Szene entstanden ist. Fünf Künstler*innen werden im Wilhelm-Marx-Haus arbeiten, in dem neben dem FFT Juta Institutionen wie die Volkshochschule, ein Seniorentreff der Arbeiterwohlfahrt, die International English Library, das Eine Welt Forum und städtische Ämter ihren Sitz haben. Das Gebäude soll jedoch an einen privaten Investor verkauft werden. In Zusammenarbeit mit den Institutionen werden Arbeiten entstehen, die Werte einer an Gemeinwohl orientierten Demokratie in den Mittelpunkt stellen, die mit dem Verlassen des Gebäudes verloren gehen. Zum Abschluss des Festivals ist ein gemeinsames Trauerfest im Wilhelm-Marx-Haus geplant. So gibt das Stadtprojekt Institutionen, Künstler*innen und Publikum einen Raum für die gemeinsame Trauerarbeit.

Akademie / Köln
Die studiobühneköln ist Schauplatz der ersten Impulse-Akademien, die in den kommenden Jahren zentraler Ort der Selbstverständigung des Freien Theaters sein sollen. 2018 stehen die Wechselbeziehungen zwischen Produktion und Ästhetik des Freien Theaters im Mittelpunkt.

Akademie #1 unter Leitung von Kolja Burgschuld reflektiert die künstlerischen, kulturpolitischen und ökonomischen Implikationen von einerseits ortsspezifischer, andererseits hochmobiler, internationalisierter Theaterpraxis, die sich oftmals in ein und denselben Künstler*innen wie Institutionen kreuzen.
Akademie #2 unter Leitung von Sandra Umathum untersucht die Wechselbeziehung zwischen Methoden von Probenarbeit und Materialgenerierung auf der einen Seite und den Ästhetiken und Formaten von Theateraufführungen auf der anderen Seite. Während die verschiedenen Arbeitsweisen von Freier Szene und Stadttheater immer wieder untersucht wurden, blieb die angenommene Auswirkung auf eine besondere Ästhetik des Freien Theaters bislang ein blinder Fleck.

www.impulsefestival.de

Dienstag, 16. Januar 18
Uraufführung von „Die Niere“ letzte Premiere an der Komödie am Kurfürstendamm
In der Komödie am Kurfürstendamm steht Dominic Raacke zum ersten Mal in einer Hauptrolle auf der Bühne. In Martin Woelffers Inszenierung der Uraufführung von „Die Niere“. Premiere ist am 4. März 2018. Woelffer machen die Proben sehr viel Spaß, aber trotzdem ist er zwiegespalten: „Ich muss gestehen, dass ich jeden Tag, den die Premiere näher rückt, melancholischer werde, denn diese Uraufführung ist die letzte Regiearbeit, die ich an diesem Haus realisieren werde und die letzte Premiere in der von Max Reinhardt gegründeten Komödie am Kurfürstendamm. Mich tröstet, dass es für den Betrieb – die Künstler, die für uns arbeiten, mein Team und unsere Zuschauer – andernorts, am Schiller Theater, weitergeht und wir dann auch 2021 wieder an den Kurfürstendamm zurückkehren, aber ein Stück Wehmut wird bestimmt lange bleiben.“

Die Niere
Die Niere
Komödie am Kurfürstendamm
Gute Stimmung: v. l. Katja Weitzenböck, Dominic Raacke, Jana Klinge und Romanus Fuhrmann

Foto: Michael Petersohn (www.polarized.de)

Worum geht´s
Stefan Vögels Komödie wirft die Frage auf, woran sich eine Liebesbeziehung misst. Sie geht ans Herz und nicht an die Nieren.
Dominic Raacke spielt einen erfolgreichen Architekten, der plötzlich damit konfrontiert wird, dass seine Frau Kathrin (Katja Weitzenböck) eine neue Niere braucht und von ihr gefragt wird, ob er zur Organspende bereit wäre. Er zögert - im Gegensatz zu seinem Freund Götz (Romanus Fuhrmann) - der sich sofort dazu bereit erklärt. Seine Frau Diana (Jana Klinge) hingegen ist mit seiner Entscheidung nicht einverstanden.
 
Dominic Raacke und das Theater
Erst spät hat Raacke das Theater für sich wiederentdeckt. Als rasender Klatsch- und Kriegsreporter debütierte er im Sommer 2016 in Nuran David Calis´ Inszenierung von „Gold“ bei den Nibelungenfestspielen in Worms. Dort traf er auch seine Kollegin Katja Weitzenböck wieder, mit der er Jahre zuvor in der Krimiserie „Stolberg“ einen gemeinsamen Auftritt hatte. Die beiden kamen überein, dass sie ihre gute Chemie nutzen und ein gemeinsames Projekt schmieden wollten. Als Martin Woelffer sie dann wegen der Uraufführung von „Die Niere“ ansprach, zögerten beide keine Sekunde und sagten sofort „Ja“.

DIE NIERE
Uraufführung am 4. März 2018
(Voraufführungen: 28. Februar - 3. März)
en suite bis 15. April 2018
Komödie am Kurfürstendamm
Karten ab 13 €
Karten 030/88 59 11 88 und unter www.komoedie-berlin.de

Dienstag, 16. Januar 18
„Zur Bühne“: Bühnenverein erhält 5,6 Millionen Euro für Kinder- und Jugendprojekte - Förderprogramm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des BMBF geht in die nächste Runde

2018 geht das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ in die zweite Förderphase. Ziel des Programms ist es, Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft ungehinderten Zugang zu kultureller Bildung zu ermöglichen. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzte unabhängige Jury unter Vorsitz von Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel hat dem Deutschen Bühnenverein für die Förderjahre 2018 - 2022 eine erneute Förderung in Höhe von 5,6 Millionen Euro zugesprochen. Theater und Orchester können sich ab jetzt wieder um Förderung bewerben. Unter dem Titel „Zur Bühne“ organisiert der Deutsche Bühnenverein seit 2013 lokale Bündnisse für Bildung. Das Angebot reicht vom Schnuppertag in der Theaterwerkstatt über Workshops in der Schneiderei bis hin zu ganzen Theaterinszenierungen und Ferienprojekten an den Theatern und Orchestern.

Bündnisse von mindesten drei institutionellen Partnern initiieren außerschulische Projekte für Kinder und Jugendliche die in finanziellen, sozialen oder bildungsbezogenen Risikolagen aufwachsen. Damit soll ein wirksamer Beitrag dazu geleistet werden, den in Deutschland ausgeprägten Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg abzuschwächen. Insgesamt umfasst das Bundesprojekt „Kultur macht stark“ des BMBF ein Fördervolumen von 250 Millionen Euro und wird deutschlandweit von 30 Verbänden umgesetzt. In der ersten Förderphase konnte der Bühnenverein „Zur Bühne“-Projekte bereits mit Fördergeldern in Höhe von rund 2,4 Millionen unterstützen.

Weitere Informationen über das Programm und die Antragsmodalitäten unter: www.buendnisse-fuer-bildung.de  und www.zurbühne.de 

Antragsfristen beim Bühnenverein für das Jahr 2018:
4. März 2018 (Projektstart in 2018);
6. Mai 2018 (Projektstart in 2018);
14. Oktober 2018 (Projektstart ab Januar 2019);

www.buehnenverein.de

Dienstag, 16. Januar 18
Oper Fankfurt: Foyergespräch Oper lieben zu Strauss´ Capriccio
Auch 2017/18 bereichern die populären Foyergespräche unter dem Titel Oper lieben das Programm der Oper Frankfurt. Die zweite Veranstaltung der Serie, welche sich aktuellen Neuproduktionen widmet, steht in dieser Saison am Freitag, dem 26. Januar 2018, um 22.15 Uhr (nach der Vorstellung) im Holzfoyer auf dem Spielplan. Die Moderation übernimmt Intendant Bernd Loebe, der sich an den folgenden Abenden der Reihe mit den Dramaturginnen und Dramaturgen der Oper Frankfurt abwechseln wird.
Thema ist diesmal das Konversationsstück mit Musik in einem Aufzug Capriccio von Richard Strauss (1864-1949), welches am 14. Januar 2018 im Opernhaus Premiere feierte. Zu den Gästen von Oper lieben gehören wieder Beteiligte der Produktion: So wurde mit Camilla Nylund die Sängerin der Partie der Gräfin Madeleine eingeladen. Die finnische Sopranistin ist regelmäßiger Gast an den großen Opernbühnen weltweit. In Frankfurt war die Dresdner Kammersängerin zuletzt u.a. als Strauss’ Ariadne zu erleben. Frankfurts Generalmusikdirektor Sebastian Weigle gilt gemeinhin als Spezialist für die Werke von Strauss und Wagner. Er legt mit dem Dirigat von Capriccio bereits seine zweite Neuproduktion der laufenden Spielzeit vor. Loebes dritter Gast ist Anselm Weber, Intendant des Schauspiel Frankfurt, dessen Inszenierung von Mieczyslaw Weinbergs Auschwitz-Oper Die Passagierin aus der Spielzeit 2014/15 nach umjubelten Gastspielen in Wien und Dresden ab 3. März 2018 erstmals auf den Spielplan der Oper Frankfurt zurückkehrt.
Karten für Oper lieben zum Preis von € 12 (12,5% Vorverkaufsgebühr werden nur im externen Vorverkauf erhoben) inklusive Weinbewirtung sind in den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.
Mit freundlicher Unterstützung von Huber EventCatering.

Weitere Oper lieben-Termine in der Spielzeit 2017/18 (jeweils im Anschluss an die Vorstellung):
zu Giacomo Meyerbeers L’Africaine Freitag, 16. März 2018
zu Leoš Janáceks Aus einem Totenhaus Freitag, 27. April 2018
zu Franz Lehárs Die lustige Witwe Freitag, 18. Mai 2018

Montag, 15. Januar 18
Rolandos "Stars von morgen" 2018
Rolando Villazón hat auf seiner Homepage die diesjährigen Teilnehmer seiner Sendereihe Stars von morgen veröffentlicht.
Die Aufnahmen finden im März 2018 statt. Die Sendetermine auf arte wurden noch nicht veröffentlicht.

Diese Künstler sind beteiligt:

4. März 2018:
Thomas Leleu, Tuba
Fatma Said, Soprano
Kian Soltani, Cello
Ares String Quartet

11. März 2018:
Adrien La Marca, Viola
Lucie Horsch, Recorder
Dmitri Masleev, Piano
Konu Kim, Tenor

18. März 2018:
Ilker Arcayürek, Tenor
Louis Alder, Soprano
Marie Hauzel, Piano
Emmanuel Tjeknavorian, Violin

25. März 2018:
Gaelle Arquez, Mezzo
Asya Fateyeva, Saxophone
Julia Lange, Guitar
Salaputia Brass

www.rolandovillazon.com

Montag, 15. Januar 18
tanzmainz festival UPDATE #2
Klein, aber fein: In den Jahren zwischen den großen tanzmainz festivals bietet das Staatstheater aufstrebenden Künstler*innen eine Plattform auf der Studiobühne U17 – das tanzmainz festival UPDATE. Vom 2. bis 10. März 2018 gibt es wieder viel Aufregendes zu entdecken, wenn 19 Choreograf*innen mit ihren Tänzer*innen das Staatstheater erobern und zeigen, was in Zukunft im zeitgenössischen Tanz das Maß der Dinge sein könnte.

Das Staatstheater Mainz widmet diese kleine, aber feine Plattform denen, ohne die die Arbeit mit renommierten Choreograf*innen an Staats- und Stadttheatern kaum denkbar wäre. Oft tragen Vereine, kleine Festivalformate und Produktionszentren das Risiko der ersten Schritte von jungen Künstler*innen. Sie schaffen Freiräume, in denen sich die aufstrebenden Choreograf*innen ausprobieren können. Nicht immer geht es dabei um finanzielle Unterstützung. Oft sind es kostbare Zeiten in Probenräumen, technischer Support oder einfach nur ein offenes Ohr.
Tanz war schon immer extrem international und flexibel. Aber immer häufiger ziehen freie Choreograf*innen mit ihren Teams wie Nomaden durch die Welt, um an verschiedenen Orten ihre Produktionen nach und nach zu entwickeln. Das Staatstheater Mainz hat Leiter*innen richtungsweisender europäischer Zentren eingeladen, um dem Publikum auf der Studiobühne U17 inspirierende Choreograf*innen der nächsten Generation vorzustellen. Dieser Blick in die Zukunft des zeitgenössischen Tanzes ist ein kleines Abenteuer, auch für die Zuschauer*innen.
Allen 19 Choreograf*innen, die Sie im Rahmen von UPDATE kennenlernen können, ist gemein, dass sie etwas tun, was sie von anderen unterscheidet: eine neue Tanz- oder Bildsprache entwickeln, ungewöhnliche Themen finden, tradierte Formen aufbrechen. Das kann schon einmal unsere Sehgewohnheiten auf den Kopf stellen! Das Staatstheater Mainz und die neuen Choreograf*innen hoffen auf ein offenes, wertschätzendes Publikum, das Lust hat, schon heute die vielleicht großen Namen von morgen zu entdecken. Spannende Besuche wünschen Intendant Markus Müller und Honne Dohrmann, Direktor tanzmainz.

PROGRAMM:

Fr, 2.3., 19:30 - 21:00: LUCKY TRIMMER - Mainz gets LUCKY!
Sa, 3.3., 19:30 - 21:00: LUCKY TRIMMER - Mainz gets LUCKY!
So, 4.3., 19:30 - 21:30: T / Hope Hunt & The Ascention into Lazarus
Mo, 5.3., 19:30 - 21:00: 3,14p / With my eyes / The hidden garden
Di, 6.3., 19:30 - 21:10: The Cave / Even Worse
Mi, 7.3., 21:00 - 22:30: Infinite Games / Even Worse
Do, 8.3., 19:30 - 20:40: Pour en découdre
Fr, 9.3., 19:30 - 20:40: Ready to snap / Catan Allay – A piece of cake* / Peeping Eye
Sa, 10.3., 21:00 - 22:00: Hurmano, anschließend Party mit DJ in der Theaterkantine

Trailer: www.youtube.com
www.staatstheater-mainz.de


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Die News Dezember 17

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