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Hape Kerkelings Musical KEIN PARDON engagiert sich für die „Manuel Neuer Kids Foundation“ David Gelernter und Jos van Immersee bei den BERLINER LEKTIONEN
"Ich war noch niemals in New York" kommt in die Schweiz "ttt - titel thesen temperamente" am 5. Februar 2012
KEIN PARDON Mutter Schlönzke (Iris Schumacher) Foto: Boehme & Mardo
Samstag, 4. Februar 12
Unterstützung für bedürftige Kinder und Jugendliche: Hape Kerkelings Musical KEIN PARDON engagiert sich für die „Manuel Neuer Kids Foundation“
Bedürftigen Kindern und Jugendlichen im Ruhrgebiet eine Chance geben – das hat sich die Stiftung des beliebten Fußball-Nationalspielers Manuel Neuer zum Ziel gesetzt. Mit der
„Manuel Neuer Kids Foundation” setzt sich der Fußball-Profi, der aus Gelsenkirchen stammt und eng mit dem Ruhrgebiet verbunden ist, für benachteiligte junge Menschen ein.
Und was passt vor diesem Hintergrund besser als eine Zusammenarbeit mit dem Musical KEIN PARDON, das seit einigen Monaten im Düsseldorfer Capitol Theater das Publikum
begeistert? Schließlich spielt die Geschichte des Bühnenstücks in der „Ruhrmetropole“ Bottrop – und erzählt die turbulenten Erlebnisse der waschechten Ruhrgebietsfamilie
Schlönzke, die mit dem Herz auf dem rechten Fleck und mit viel Humor die Herausforderungen des Lebens meistert.
Und auch im wirklichen Leben gibt es einiges zu tun: Im Ruhrgebiet ist nahezu jedes dritte Kind von Armut betroffen. So können sich etwa viele Familien für ihre Kinder keine
warme Schul-Mahlzeit leisten. In einem Pilotprojekt unterstützt die „Manuel Neuer Kids Foundation“ bereits Kinder an Ganztagsschulen in Gelsenkirchen mit den Kosten für eine
warme, tägliche Mahlzeit. Nun soll Kindern weiterer Ganztagsschulen im Ruhrgebiet diese Unterstützung zuteilwerden. Dabei möchte auch das Ensemble von KEIN PARDON
helfen. Ab Februar werden die Künstler im Anschluss an die Musical-Vorstellungen die Spendenaktion bekanntgeben und im Theater für die Stiftung sammeln. Aber nicht nur auf
monetärer Ebene wird Unterstützung geboten. Bei der langfristigen Zusammenarbeit ist auch geplant, den Heranwachsenden bei der Berufsfindung behilflich zu sein – etwa in
Form von Workshops oder Praktika.
Stifter Manuel Neuer und Geschäftsführer Sebastian Buntkirchen freuen sich, einen tollen Partner für die „Manuel Neuer Kids Foundation“ gefunden zu haben: „Im Musical KEIN PARDON wird aus dem einfachen Bottroper Schnittchen-Lieferanten ‚Peter Schlönzke‘ ein Fernsehstar. Ein junger Mann aus kleinen Verhältnissen erhält also die Chance, seinen
Traum zu verwirklichen. Die notwendigen Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Lebensweg wie diesen möchten wir für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche
schaffen, ihre Talente fördern und dafür sorgen, dass sie ihren beruflichen Weg gehen.“ Die rund 30 KEIN PARDON-Darsteller blicken voller Engagement auf das neue Projekt: „Wir freuen uns, die ‚Manuel Neuer Kids Foundation‘ tatkräftig zu unterstützen und dass wir
gemeinsam etwas für benachteiligte Kinder aus dem Ruhrgebiet tun können. Wir möchten gerne etwas von der Freude, die wir bei unseren Theater-Aufführungen erleben,
weitergeben“, so Hauptdarsteller Enrico De Pieri. Und deshalb heißt es ab sofort im Düsseldorfer Capitol Theater: Bühne frei für das gemeinsame Projekt und den „Klingelbeutel“!
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Manuel Neuer Foto: firo sportphoto
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Manuel Neuer Kids Foundation „Als Fußball-Profi steht man häufig im Mittelpunkt. In der Presse, bei Sponsoren und natürlich auch bei
den Fans. Ich weiß, dass ich zu den Privilegierten zähle und Glück in meinem Leben habe. Davon möchte ich etwas zurückgeben. Mit der Kids Foundation will ich meiner sozialen Verantwortung
gerecht werden. Und zwar in meiner Heimatstadt und im Ruhrgebiet“, sagt Stiftungsgründer Manuel Neuer über seine Motivation.
Kinder, die unter Armut leiden, haben häufig keine warme Mahlzeit am Tag, es fehlt ihnen an Kleidung,
Schulbücher können nicht gekauft werden. Beiträge für Sportvereine oder Musikschulen sind nicht
bezahlbar, Besuche im Zoo oder beim Fußball finden aus finanziellen Gründen nicht statt. Es fehlt also
an alltäglichen Dingen, die für viele Menschen normal und für eine kindgerechte Entwicklung notwendig
sind. Durch den Kontakt zum Projekt KiKi (Kirche für Kinder), das zur Bekämpfung der Kinderarmut in Gelsenkirchen gegründet wurde, ist dem Nationaltorwart dieses Problem erst richtig bewusst
geworden. Daher hat er den Entschluss gefasst, die „Manuel Neuer Kids Foundation“ zu gründen, um
den betroffenen Kindern im Ruhrgebiet zu helfen. Projekte, die von der Stiftung ausgewählt werden, werden ganz gezielt unterstützt, um nachhaltige Hilfe zu leisten.
„Ich weiß, dass ich nicht die ganze Not beheben kann, aber mit der ‚Manuel Neuer Kids Foundation‘
möchte ich einen Beitrag leisten, um den Kindern und Jugendlichen im Ruhrgebiet zu helfen und um
ihnen Perspektiven zu eröffnen.“ In diesem Sinne hat die Stiftung seit ihrer Gründung im Dezember 2010 bereits eine beachtliche Zahl an unterschiedlichsten Projekten auf die Beine gestellt,
beispielsweise ein DJ-Workshop, die Veranstaltung des SportsFinderDays 2011 sowie die Bereitstellung finanzieller Mittel für verschiedene Jugendtreffs, für die Teilnahme von Kindern aus
sozial schwachen Familien an einer Ferienfreizeit und für diverse schulische Programme. www.neuer
-kids-foundation.de
Samstag, 4. Februar 12 David Gelernter und Jos van Immersee bei den BERLINER LEKTIONEN
Die Reihe BERLINER LEKTIONEN, die in diesem Jahr endet, bietet noch zwei Termine und Begegnungen mit interessanten, ungewöhnlichen Gästen:
am 26. Februar hält die Berliner Lektion der amerikanische Cyber-Visionär und Computer-Guru David
Gelernter. Sein Thema lautet: "The internet, the worldstream & the death and rebith of the university".
DAVID GELERNTER, Zukunftsforscher und studierter Informatiker (Yale University), gilt als der
Vordenker des Internet. Als dem Entwicklungsstrategen der Computertechnologie galt ihm 1993 ein
Briefbombenattentat des Technologiefeindes Ted Kaczynski („Unabomber“). Das Geschehen verarbeitete er in seinem Buch Drawing Life – Surviving the Unabomber (1997). Der
zum Kreis der „Third Culture“ gehörende Netzspezialist beschäftigt sich stetig mit dem Verhältnis von Kunst und künstlicher Intelligenz. „Parallel computing“ oder „Cybersphäre“
(Clouds) waren u.a. Visionen des Technologie-Vordenkers. Als Apple den iPod-Touch mit virtueller Screen der Welt präsentierte, stellte sich heraus, dass David Gelernter diese
Idee bereits 1992 patentieren ließ. Es ist die letzte Berliner Lektion im Renaissance-Theater! Sonntag, 26. Februar 11.30 Uhr im Renaissance-Theater
David Gelernter: "The internet, the worldstream the death and rebirth of the university" Englisch mit Simultanübersetzung.
Am 11. März spricht zum Thema "Wer sind wir, wenn wir hören?" der belgische Dirigent und Pianist Jos van Immerseel. Diese Lektion findet im Haus der Berliner Festspiele statt.
Die Reihe Berliner Lektionen wurde 1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins von den Berliner Festspielen und der Bertelsmann AG initiiert. Die große Publikumsresonanz ließ
den Veranstaltungszyklus Jahr für Jahr verlängern. Nach dem Wechsel der Berliner Festspiele (als ein Teil der KBB) in die Obhut des Bundes übernahm die ZEIT-Stiftung Ebelin
und Gerd Bucerius 2004 die Kooperation. Während der gesamten 25 Jahre traten bei den Sonntagsmatinees insgesamt 190 Gäste auf, u.a Willy Brandt, Catherine Deneuve, Toni
Morrison, Michail Gorbatschow, Günter Grass, Kurt Masur, Vivienne Westwood, Bianca Jagger, Herbert Grönemeyer.
Die Berliner Lektionen haben 25 Jahre das geistige Leben der Stadt geprägt. Mit dieser Abschluss-Saison bedanken sich die Veranstalter beim Publikum für seine Treue und die
meist überwältigende Resonanz.
Samstag, 4. Februar 12 "Ich war noch niemals in New York" kommt in die Schweiz
Bald macht sich im Theater 11 allabendlich ein Kreuzfahrtschiff auf die Reise. Das Musical "Ich war noch niemals in New York" mit den Songs von Udo Jürgens kommt ab
Herbst nach Zürich. Das maritime Bühnenspektakel mit farbenprächtigen Kostümen, eindrucksvollen Tanzszenen, einem brillanten Live-Orchester und einzigartiger Kulisse hat
bereits über zwei Millionen Zuschauer weltweit begeistert und wurde damit zu einem der beliebtesten deutschsprachigen Musicals. Freuen Sie sich auf 20 der grössten Hits von
Udo Jürgens in einer mitreissenden Geschichte zum Träumen, Lachen und Mitsingen. Gehen Sie mit „Aber bitte mit Sahne“, „Mit 66 Jahren“, "Griechischer Wein", "Merci, Chérie"
und natürlich „Ich war noch niemals in New York“ an Bord eines Luxusliners auf eine Reise über den Atlantik. www.theater11.ch
Samstag, 4. Februar 12 "ttt - titel thesen temperamente" am 5. Februar 2012
"ttt" kommt am Sonntag, 5. Februar, um 23.05 Uhr vom Bayerischen Rundfunk und hat folgende Themen:
- Baku, wenige Monate vor dem Eurovision Song Contest
Wie Menschenrechtsvertreter und oppositionelle Medien das Großereignis nutzen, um auf die Willkürherrschaft in Aserbaidschan aufmerksam zu machen.
- 800 Jahre Thomanerchor in Leipzig Ein berührender Dokumentarfilm zeigt, wie 80 Kinder jeden Tag - zwischen Alltag und Schule - um höchste musikalische Qualität ringen. „ttt" dokumentiert außerdem, wie die
protestantische Eliteeinrichtung Kriege, die Nazizeit und das DDR-Regime überlebte.
- Deutschlands größter Maler wird 80! Hommage an Gerhard Richter
- Zum 50-jährigen Bühnenjubiläum der Familie Well ... Ein Heimatabend an den Münchner Kammerspielen, inszeniert von dem genialen Musik-Regisseur Franz Wittenbrink
- Er hat alles mit seiner Kamera festgehalten: Die Katastrophe von Fukushima, die arabische Revolution, die Flutopfer von Haiti ...
Paolo Pellegrin, Kriegsfotograf und hochsensibler Chronist unserer Zeit
Moderation: Dieter Moor, Redaktion: Sylvia Griss / Franz Xaver Karl
Freitag, 3. Februar 12 AUKTION 3000 ~ Benefizversteigerung zugunsten von Christoph Schlingensiefs Operndorf Afrika
Unter dem Titel AUKTION 3000 findet am 8. März 2012, 20 Uhr im Museum Hamburger Bahnhof Berlin eine Benefizversteigerung zugunsten von Christoph Schlingensiefs Projekt Operndorf Afrika statt.
Namhafte internationale Künstler wie Marina Abramovic, Pipilotti Rist, Matthew Barney, Georg Baselitz, Christo, Andreas Gursky, Daniel Richter, Wolfgang Tillmans und Günther
Uecker unterstützen das Projekt und stellen anlässlich der AUKTION 3000 eigene Arbeiten zur Verfügung.
Aktuell beteiligen sich knapp 50 Künstler an der Auktion, die u.a. von Chris Dercon (Direktor Tate Modern, London) und Klaus Biesenbach (MoMA, New York) unterstützt wird.
Leiter der Versteigerung ist der Rechtsanwalt Peter Raue. Eine Vorbesichtigung der zur Auktion stehenden Exponate ist vom 23.2. bis 4.3. im Museum Hamburger Bahnhof Berlin möglich.
„Christophs Traum vom Operndorf Afrika ist zu einem Traum von vielen geworden, die sich für das Projekt engagieren. Die AUKTION 3000 soll weiter dazu beitragen, dass dieser
Traum Wirklichkeit wird. Unser ganz besonderer Dank gilt den Künstlerinnen und Künstlern für ihre großzügige Unterstützung.“ Aino Laberenz
Seit 2008 arbeitete Schlingensief an der Idee für das Operndorf Afrika, das er als interkulturelle Begegnungs- und Experimentierstätte und als künstlerisches Zukunftsreservoir
verstanden wissen wollte. Nach der Grundsteinlegung im Februar 2010 hat im Oktober 2011 die Grundschule im Operndorf nahe Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos,
ihre Eröffnung gefeiert. Seitdem besuchen 50 Schülerinnen und Schüler einen regulären Unterricht bei gleichzeitiger Förderung ihrer künstlerischen Interessen in Film-, Kunst- und Musikklassen.
Das Jahr 2012 steht für die Festspielhaus Afrika gGmbH unter Leitung von Schlingensiefs Ehefrau Aino Laberenz ganz im Zeichen der Realisierung der Vorhaben der zweiten
Bauphase, die Schlingensief zusammen mit dem Architekten Francis Kéré konzipiert hat. Dazu gehören der Bau einer Krankenstation, einer Solaranlage, eines Sportplatzes,
Wohn- und Gästehäuser sowie Künstlerresidenzen. Die dafür veranschlagten Kosten in Höhe von circa 500.000 Euro werden zu großen Teilen aus privaten Spenden und Sponsorengeldern bestritten.
Der Erlös der AUKTION 3000 kommt diesen Bauvorhaben zugute. Weitere Informationen stehen unter www.auktion3000.com zur Verfügung.
Besuchen Sie auch die Homepage des Projekts Operndorf Afrika unter www.operndorf-afrika.com.
Freitag, 3. Februar 12 Rekord an der Oper Frankfurt: Platzausnutzung von 99.44% im Monat Januar 2012
Mit einer Platzausnutzung von 99.44% im Monat Januar 2012 feiert die Oper Frankfurt einen Rekord. Noch nie in ihrer Geschichte konnte ein solches Ergebnis erzielt werden.
Zwar standen innerhalb des genannten Zeitraumes mit Verdis Otello, Strauss' Die Fledermaus und Puccinis Tosca Werke des Kernrepertoires auf dem Spielplan, doch werden
diese in neuen und durchaus kontrovers beurteilten Inszenierungen gezeigt. Das Ergebnis bezieht aber auch die begeistert aufgenommene Produktion Jan Bosses von Cavallis
La Calisto mit ein, eines weitgehend unbekannten Werkes des Barock im Bockenheimer Depot. Zudem war der Liederabend von Andreas Scholl am 24. Januar ausverkauft - ein
Genre, das in Frankfurt angeblich wenig Publikum locke.
Seit September 2011, dem Beginn der laufenden Spielzeit, ist damit ein konstant ansteigender Publikumszuspruch an der Oper Frankfurt zu verzeichnen. Lag seinerzeit die
monatliche Auslastung bei 72,92%, stieg sie über Oktober (88,71%), November (92,60%) und Dezember (94,68) nun im Januar auf das genannte Rekordergebnis.
Intendant Bernd Loebe hierzu: "Meine Mitarbeiter und ich werten diese Zahlen als Anerkennung unserer künstlerischen Arbeit. Mittlerweile nimmt das Publikum die konstante
Qualität unserer Aufführungen bewusst wahr und scheut auch nicht die Auseinandersetzung mit ungewohnten Sichtweisen auf die Werke. Wir alle haben Grund zur Hoffnung,
dass die Auslastung so zufriedenstellend bleibt, steht doch bereits die nächste Wiederaufnahme - Christof Loys stark akklamierte Inszenierung von Richard Strauss' Arabella mit
Starsopranistin Emily Magee in der Titelpartie und Ensemblemitglied Christiane Karg als Zdenka - ab 4. Februar 2012 wieder auf dem Spielplan. Auch die Nachfrage nach unserer
Götterdämmerung sowie den beiden Ring-Zyklen im Sommer wird das ihre dazu beitragen." www.oper-frankfurt.de
Freitag, 3. Februar 12 Oper Frankfurt: Kammermusik „Round about the RING“
Vor dem Hintergrund der kürzlich erfolgten Premiere der Götterdämmerung von Richard Wagner (1813-1883) und der damit einhergehenden Vollendung des neuen Frankfurter
Ring des Nibelungen lädt die Oper Frankfurt zur fünften Kammermusik im Foyer der Spielzeit 2011/12 unter dem Titel „Round about the „RING“ am Dienstag, dem 14. Februar 2012,
um 20.00 Uhr ins Holzfoyer der Oper Frankfurt ein.
Zu ungewohnter Kammermusik-Zeit erklingen Bearbeitungen nach Werken von Richard Wagner und Musik aus anderen Welten für großes Blechbläserensemble.
Bestritten wird die Soirée von dem aus Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters sowie Gästen bestehende Ensemble Frankfurt Chamber Brass unter der
Musikalischen Leitung von Karsten Januschke, Solorepetitor an der Oper Frankfurt. Sie bringen u.a. bearbeitete Auszüge aus den Wagner-Opern Das Rheingold, Die
Meistersinger von Nürnberg und Götterdämmerung zu Gehör. Weiter geht es in eine völlig andere musikalische Richtung nach der Pause mit der Rhapsody in Blue von George
Gershwin (1898-1937), für die das Ensemble durch die Pianistin Maria Ollikainen ergänzt wird, gefolgt von Melodien aus der West Side Story von Leonard Bernstein (1918-1990).
Karten zum Preis von € 13 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 212 49 49 4 oder online
unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.
Freitag, 3. Februar 12 Kurzfilm zu GÖTTERDÄMMERUNG im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet
Der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Neuinszenierung von GÖTTERDÄMMERUNG (Musikalische Leitung: Sebastian Weigle; Regie: Vera Nemirova) im Internetauftritt der Oper
Frankfurt ist freigeschaltet: www.oper-frankfurt.de/de/page489.cfm
Freitag, 3. Februar 12
Zwei Preisträger bei Kinder- und Jugendtheaterpreis 'Karfunkel'~ Tanztheater Johanna Knorr wird ausgezeichnet, 'theaterperipherie' mit lobender Anerkennung bedacht
(pia) Zum dritten Mal verleiht die Stadt Frankfurt in diesem Jahr den Kinder- und Jugendtheaterpreis „Karfunkel“. Jetzt hat die fünfköpfige Jury unter Leitung von Kulturdezernent
Felix Semmelroth ihre Entscheidung bekannt gegeben. Die Besonderheit: Es wird zwei Preisträger geben.
Mit dem 10.000 Euro dotierten Hauptpreis wird das Junge Ensemble des Tanztheaters Johanna Knorr für das Familienstück „Picknick im Kohlfeld“ ausgezeichnet. Eine lobende
Anerkennung und 5000 Euro erhält das „theaterperipherie“ für seine Inszenierung von Lutz Hübners „Ehrensache“. Die Ehrung wird ins Rahmenprogramm des Kinder- und
Jugendtheater-Festivals Starke Stücke integriert. Der Termin ist am Dienstag, 13. März, um 18 Uhr im Kaisersaal des Römer.
„Es ist signifikant für die gebotene Vielfalt, dass wir in diesem Jahr zwei Stücke auszeichnen, die unterschiedlicher nicht sein können. Dennoch verbindet beide ihr Anspruch, in
ihrer Theaterarbeit gesell-schaftlich relevante Themenstellungen für eine junge Zielgruppe zeitgemäß zu behandeln. Dies ist ihnen auf hervorragende Art und Weise gelungen“,
sagte der Kulturdezernent und Juryvorsitzende Felix Semmelroth.
Der Jury für die Vergabe des Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreises gehörten außerdem an: Stadträtin Cornelia-Katrin von Plottnitz, FAZ-Redakteurin Eva-Maria Magel,
der stellvertretende Leiter des Kinder- und Jugendtheaterzentrums der Bundesrepublik Deutschland, Henning Fangauf, und der Leiter des Instituts für Kinder- und
Jugendbuchforschung an der Goethe-Universität, Hanno Ewers.
„Mit ‚Picknick im Kohlfeld‘ ist der Frankfurter Choreographin und Tanzpädagogin Johanna Knorr ein Kindertanzstück gelungen, das ein hohes und derzeit wieder erschreckend
aktuelles gesellschaftliches Anliegen, das Bemühen um Toleranz, ästhetisch anspruchsvoll und ohne erzieherischen Dünkel begreifbar macht“, so die Begründung der Jury. „Die
schlichte Geschichte von der spießigen Familie Kohlweißling, die im Feld auf die lauten Hummeln trifft, spricht Kinder und Erwachsene gleichermaßen an und transportiert eine
Botschaft des Miteinanders, die weder naiv noch rigide wirkt.“ Grundlage der Umsetzung ist das Gedicht „Flattertag“ des Frankfurter Künstlers Christian Golusda.
„2012 haben wir viele spannende Bewerbungen vielfältigen Charakters erhalten“, so die Einschätzung von Kulturdezernent Semmelroth. „Wir, die Jury, sind sehr froh, dass uns
im Rahmen der Satzung des Kinder- und Jugendtheaterpreises die Möglichkeit gegeben ist, zwei sehr unterschiedliche Inszenierungen auf differenzierte Art würdigen zu können
, indem wir neben dem eigentlichen Karfunkel eine zusätzliche und ebenfalls gut dotierte lobende Auszeichnung aussprechen können.“
Das „theaterperipherie“ wird für sein unter der Leitung von Alexander Brill dargebotenes Gründungsstück „Ehrensache“ aus dem Jahr 2008 mit einer lobenden Anerkennung
ausgezeichnet. Das Theater stellt die Lebenswelten von Migranten und deren Integration in den Mittelpunkt der künstlerischen Beschäftigung. Die Jury teilte zur Begründung mit:
„Das Theater will nah an Politik und Alltag sein und hat in dem Stück ‚Ehrensache‘ Themen gefunden, die sich im Grenzbereich unserer Gesellschaft abspielen. Es geht um Fragen
an eine patriarchalisch orientierte Gesellschaft, um Gewalt zwischen Mann und Frau. Die Fragen, die der Autor mit dem Stück aufwirft, stehen in Alexander Brills Inszenierung
bedrückend im Raum. Sein intensiv agierendes fünfköpfiges Ensemble entlässt den Zuschauer nicht mit Antworten, sondern einer Ratlosigkeit, die danach sucht, produktiv gewendet zu werden.“
Freitag, 3. Februar 12 Neuer Standort der Börsenvereinsgruppe: Ein Haus für die Zukunft der Bücher
Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Wirtschaftstöchter im Haus des Buches unter einem Dach / Offenes Konzept für Kultur und Begegnung
Zentrum der Buchbranche und Ort der Begegnung: Das Haus des Buches in Frankfurt am Main wird eröffnet. In der Braubachstraße, in direkter Nähe zum Frankfurter Römer und
zur Paulskirche, arbeiten die Unternehmen der Börsenvereinsgruppe – der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Ausstellungs- und Messe GmbH (Frankfurter
Buchmesse) und die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH – ab sofort unter einem Dach. „Das Haus des Buches ist ein Haus für die Zukunft der Bücher;
ein Signal für das Buch in unserer Gesellschaft. Es spiegelt das Selbstverständnis der Buchbranche wider, indem es Altes mit Neuem verbindet, um Visionen erfolgreich zu
verwirklichen“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Sprecher der Börsenvereinsgruppe.
„Wir freuen uns, dass wir jetzt in der Frankfurter Kulturmeile angekommen sind“, so Skipis, „denn wir haben mit dem Haus des Buches einen Ort der Begegnung, Literatur und
Kultur für Frankfurt am Main geschaffen.“ So wolle die Börsenvereinsgruppe in ihren neuen Räumen künftig auch ein eigenes Kulturprogramm anbieten und sich außerdem an
Veranstaltungen wie der „Nacht der Museen“ oder „Frankfurt liest ein Buch“ beteiligen. Die Veranstaltungsräume werden zudem auch an externe Veranstalter vermietet.
Verantwortlich für das Bauprojekt ist das Frankfurter Büro Scheffler + Partner Architekten. „Die Herausforderung bei diesem Projekt bestand darin, drei unter Denkmalschutz
stehende Gebäude in die Planung zu integrieren“, sagt Prof. Ernst Ulrich Scheffler. „Die im Haus des Buches geschaffene Verbindung zwischen Tradition und zukunftsfähigem
Bauen zeigt, dass sich beides gut zu einer Einheit zusammenfügen lässt. Das Thema ‚Weiterbauen‘ war schon immer ein Frage der Qualität.“
Die Gesamtinvestitionen in den Gebäudekomplex umfassen rund 19 Millionen Euro, davon wurden rund 630.000 Euro für eine denkmalgerechte Sanierung der drei historischen
Gebäudeteile aufgewendet. Dass das Projekt überhaupt möglich war, ist der Stadt Frankfurt am Main zu verdanken: Sie hat der Börsenvereinsgruppe das rund 2.800 qm große
Grundstück im Tausch gegen die Fläche am Großen Hirschgraben in Erbpacht auf 66 Jahre (mit der Option zur Verlängerung auf weitere 66 Jahre) zur Verfügung gestellt.
Im Haus des Buches arbeiten auf 8.763 qm Büro- und Nutzfläche rund 340 Mitarbeiter. In den vier Gebäudeteilen zwischen Braubachstraße und Berliner Straße sind der
Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Ausstellungs- und Messe GmbH (Frankfurter Buchmesse), die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, die
Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft mbH, die Deutsche Fachpresse, die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj), die Litcam und die
Litprom untergebracht. Zum Gebäudekomplex gehören im Erdgeschoss zusätzlich 764 qm Gewerbefläche. Die Mieter sind das Küchenstudio Arclinea, die Chocolaterie Bitter &
Zart (ab Februar) und das Restaurant Margarete, das voraussichtlich Ende Februar eröffnet wird.
Die Börsenvereinsgruppe ist sich zudem ihrer besonderen Verantwortung bewusst: So wurde am Haus des Buches in der vergangenen Woche die Mahn- und Gedenktafel
wieder angebracht, die an die Verbrechen gegen Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus erinnert. Damals war in dem Gebäude mit dem Stadtgesundheitsamt auch die
„Abteilung für Erb- und Rassenpflege“ untergebracht. Zwei maßgeblich an „rassenbiologischen Untersuchungen“ beteiligte Personen waren zudem nach 1947 in leitender
Funktion im Stadtgesundheitsamt beschäftigt.
Zur Chronologie
Im Herbst 2008 hatte der Börsenverein die endgültige Entscheidung getroffen, das sanierungsbedürftige Buchhändlerhaus am Großen Hirschgraben aufzugeben und in die
Braubachstraße umzuziehen. Die Baumaßnahmen für das Haus des Buches starteten Ende 2009, im Juni 2010 konnte der Spatenstich zum neuen Standort gefeiert werden. Im
Dezember 2011 begann der Umzug, der Ende Januar 2012 abgeschlossen war. Am 9. Februar 2012 wird das Haus des Buches mit einer Matinee offiziell eröffnet.
Freitag, 3. Februar 12 André Chénier bei Minusgraden ~Spiel auf dem See trotzt auch tiefsten Temperaturen
Wer rastet der frostet - so lautet normalerweise auch in den Wintermonaten die Devise für die Seebühne der Bregenzer Festspiele. Denn selbst während der kalten Jahreszeit
ist die Kulisse der Oper André Chénier regelmäßig im Einsatz.
Bewegungsrunde nur bei Plusgraden
Die sehr tiefen Minustemperaturen machen den Bregenzer Technikern im Moment allerdings einen Strich durch die Rechnung: Vierzig Grad Temperaturunterschied herrschen bei
bis zu zweistelligen Minusgraden im Vergleich zu einer Opernaufführung an einem lauen Augustabend: "Normalerweise simulieren wir alle 20 Tage technisch eine komplette
Opernaufführung. Dieser Tage wäre mal wieder eine solche 'Bewegungsrunde' fällig gewesen, doch die tiefen Temperaturen würden unter anderem der Hydraulik, die den 60
Tonnen schweren Kopf nach hinten klappt, schaden. Also warten wir lieber, bis es wieder Plusgrade hat", erläutert See-Bühnenmeister Manfred Achberger.
Bei "Seegfrörne" Kettensäge
Der Rest des Bühnenbilds ist vollkommen wetterfest - schließlich ist die Konstruktion ja darauf ausgelegt, zwei Sommer lang spektakuläre Oper am Bodensee zu bieten. "Die
klimatischen Bedingungen des Winters sind von vorneherein miteinkalkuliert, auch solche Spitzenwerte wie im Moment", sagt Achberger. Einzig bei einer 'Seegfrörne", wenn also
der Bodensee zufrieren würde, was statistisch alle 100 Jahre passiert und zuletzt 1963 der Fall war, müssten wir per Kettensäge das Eis rund um die Bühne entfernen, um den
Druck auf die Konstruktion zu verringern. Alle anderen eventuell anfallenden Reparaturen werden wir dann im Frühjahr erledigen."
Sommervorbereitungen im warmen Festspielhaus
Dem Kartenvorverkauf und all den anderen Vorbereitungen für die Festspielsaison 2012 tut das kalte Wetter hingegen in den warmen Büros des Festspielhauses keinen
Abbruch: Denn auch wenn es klimatisch gerade nicht den Anschein haben mag, gedanklich stecken die Mitarbeiter schon längst tief im nächsten Sommer - dann, wenn mit der
Premiere der Wiederaufnahme von André Chénier am 19. Juli Umberto Giordanos meisterhafte Revolutionsoper am Bodensee in ihre zweite und letzte Runde gehen wird. (bk/red.)
www.bregenzerfestspiele.com
Freitag, 3. Februar 12
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen setzt Höhenflug in Japan fort ~ Bremer vor den Berliner Philharmonikern zum besten deutschen Orchester des vergangenen Jahres gewählt
35 japanische Musikjournalisten stimmten ab über das ›Beste Konzert 2011‹ in Japan. Jeder der Kritiker wählte die für ihn zehn beeindruckensten Konzerte des Zeitraum
Dezember 2010 bis November 2011. In dem daraus entstandenen Ranking belegt der Schumann-Zyklus der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Paavo
Järvi den fünften Platz – noch vor den Berliner Philharmonikern mit Sir Simon Rattle ( Platz 9) oder den Wiener Philharmonikern mit Christoph Eschenbach (Platz 15). Platz eins
erhielt Paavo Järvi mit dem Orchestre de Paris.
Albert Schmitt, Geschäftsführer der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, zeigt sich hoch erfreut über die Platzierung des Orchesters: »Damit sind wir zum dritten Mal in
Folge in den japanischen Top Ten, eine ganz wunderbare Bestätigung unserer Arbeit. Zumal die Voraussetzungen in diesem Jahr eher ungünstig waren: Das Schumann
-Repertoire gilt als schwierig für das japanische Publikum und zum Zeitpunkt der Bewertung ist der Eindruck der frühen Konzerte oft schon verblasst – wir waren ganz am
Anfang des Bewertungszeitraumes da, Paris ganz am Schluss. Umso mehr freuen wir uns, dass wir unseren Platz behauptet haben und sogar als deutsche Nummer eins gesehen werden.«
Die nächste Möglichkeit den kompletten Zyklus aller Schumann-Sinfonien mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zu erleben, ist im März anlässlich des Beethovenfestes in Warschau.
Eine erste Schumann-CD mit den Sinfonien 1. und 3. erschien bereits und ist als Sonderedition im Kunden-Service der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Kulturhaus Stadtwaage, erhältlich. www.kammerphilharmonie.com
Freitag, 3. Februar 12 "Die Goldene Kamera" im ZDF ~ Hape Kerkeling präsentiert die Preisträger
Bereits zum 47. Mal wird am Samstag, 4. Februar 2012 "Die Goldene Kamera von HÖRZU" verliehen. Ab 20.15 Uhr präsentiert Hape Kerkeling im ZDF die Preisträger. Als "Beste
Schauspielerin International" wird Scarlett Johansson ausgezeichnet, als "Bester Schauspieler International" Denzel Washington.
Für ihr Lebenswerk erhalten Mario Adorf und Dionne Warwick in der Berliner Ullstein-Halle die Goldene Kamera. Die niederländische Sängerin Caro Emerald nimmt die
Auszeichnung in der Kategorie "Beste Musik International" entgegen, die deutsche Sängerin Helene Fischer in der Sparte "Beste Musikerin National". In der Kategorie "Beste
Unterhaltung" geht der Preis an die Musik-Castingshow "The Voice of Germany". Die Coaches Nena, Xavier Naidoo, The Boss Hoss und Rea Garvey nehmen den Preis im
Rahmen der Gala entgegen.
Außerdem sind herausragende Schauspielerinnen und Schauspieler sowie in der Kategorie "Bester Fernsehfilm" die ZDF-Produktionen "Die Hebamme – Auf Leben und Tod" von
Dagmar Hirtz und Matti Geschonneks "Liebesjahre" sowie das Drama "Kehrtwende" (ARD/WDR) von Dror Zahavi nominiert.
Für das ZDF-Historiendrama "Die Hebamme" schlüpfte Brigitte Hobmeier in die Rolle der Geburtshelferin und ist ebenso in der Kategorie "Beste deutsche Schauspielerin" nominiert
wie Nina Kunzendorf für ihre Rolle in "Liebesjahre" und als "Tatort"-Kommissarin Conny Mey. Maria Simon überzeugte als Hauptkommissarin Olga Lenski im "Polizeiruf 110".
Devid Striesow spielte im ZDF-Fernsehfilm der Woche "Es war einer von uns" sowie in der Tragikomödie "Ein guter Sommer". Dietmar Bähr war im Drama "Kehrtwende" als
prügelnder Familienvater zu sehen. Bereits 2008 war Matthias Brandt ausgezeichnet worden, nun stellt er sich als Ermittler im neuen "Polizeiruf 110"-Team in der Kategorie
"Bester deutscher Schauspieler" erneut dem Urteil der Fachleute.
In der Sparte "Beste Information" stellen sich die ZDF-Sportexpertin Katrin Müller-Hohenstein sowie die Kollegen Gerhard Delling und Florian König. Über die Leserwahl wurden
als "Bester Comedian" Bülent Ceylan, Frank-Markus Barwasser als ZDF-Mann Erwin Pelzig sowie der Moderator der Goldenen Kamera, Hape Kerkeling, gewählt.
Der Jury der "Goldenen Kamera von HÖRZU" gehören unter dem Vorsitz von Chefredakteur Christian Hellmann in diesem Jahr an: Comedian Michael Kessler, ZDF-Journalist Theo
Koll, Schauspielerin Anna Loos, Moderator Kai Pflaume, Filmproduzentin Tanja Ziegler sowie die stellvertretende HÖRZU-Chefredakteurin Julia Brinckman und die stellvertretende
Ressortleiterin Aktuelles, Sabine Goertz-Ulrich.
Bereits um 19.25 Uhr meldet sich im ZDF Karen Webb und stimmt mit der Sondersendung "Die Goldene Kamera – der Countdown" auf das bevorstehende Glamour-Ereignis ein.
Und um 00.15 Uhr berichtet sie noch einmal in einem "Leute heute spezial" von der glamourösen Galaparty. Dort spricht sie mit den glücklichen Preisträgern und trifft viele
nationale und internationale Stars.
Karen Webb selbst ist am 1. Februar aus einer fünfmonatigen Babypause als "Leute heute"-Moderatorin zurückgekehrt und kann am 5. Februar selbst ein kleines Jubiläum feiern:
Dann berichtet sie seit genau fünf Jahren über die Welt der Prominenten, Reichen und Schönen für das Boulevardmagazin "Leute heute", das gerade 15 Jahre alt geworden ist.
Freitag, 3. Februar 12 Nach erster Castingrunde: Rocky ist noch nicht gefunden
Über 1000 Bewerber beim ersten Casting für Rollen im Rocky Musical . Casting Director Ralf Schädler: "Rocky ist eine Haupt-Hauptrolle".
Wer wird Rocky? Diese Frage stellt sich die gesamte Musicalbranche. Auf den Casting-Aufruf für Rollen im neuen Rocky Musical hatten sich mehr als tausend Bewerber
gemeldet. Kein Darsteller will seine Chance verpassen, bei der Weltpremiere im November 2012 dabei zu sein.
In einer Vorauswahl siebte das erfahrene Casting Team von Stage Entertainment, unter der Leitung von Casting Director Ralf Schädler, bereits ordentlich aus. Rund vierhundert
potenzielle Kandidaten wurden schließlich zu Auditions nach Hamburg eingeladen. In einem einwöchigen Casting-Marathon Ende Januar mussten sich Darsteller in Gesang und
Schauspiel vor den Kreativen der Stage Entertainment beweisen.
Hierzu gehörten neben Ralf Schädler der Regisseur Alex Timbers, das Komponisten-Duo Lynn Ahrens und Steven Flaherty sowie Autor Thomas Meehan. Diese waren extra aus New York angereist.
Ralf Schädler: "Die Anforderungen, vor allem an die Hauptrollen, sind enorm hoch. Rocky ist eine Haupt-Hauptrolle. Er wird im Musical in nahezu jeder Szene auf der Bühne sein,
das ist für einen Darsteller eine unglaubliche Leistung. Dafür suchen wir einen Rockbariton mit einer enormen Ausstrahlung. Das ist nicht einfach. Aber es gab ein paar sehr
aussichtsreiche Kandidaten, die wir uns noch einmal anschauen werden."
Die Finals des gesamten Castingprozesses sind für Mai geplant. Doch bis dahin sollten laut Ralf Schädler die Hauptrollen schon besetzt sein: "Vor allem die Darsteller für die
Rollen von Rocky und Apollo müssen wir so schnell wie möglich finden. Die beiden müssen noch ein exzessives Box- und Fitnesstraining absolvieren, bevor die szenischen
Proben beginnen. Da zählt jeder Tag."
Freitag, 3. Februar 12 Alexander Verlag Berlin mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2012 ausgezeichnet Die Edition MÜLLER MP3 des Alexander Verlag Berlin wird in der Kategorie „Beste Information" mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2012 ausgezeichnet.
Das Hörbuch vereint 36 Stunden Tonaufnahmen des Schriftstellers Heiner Müller – Interviews, Gespräche und Lesungen eigener sowie fremder Texte, die den 1995
verstorbenen DDR-Dramatiker von einer weitestgehend unbekannten Seite zeigen. Nach Meinung der Jury erschließen die Tonaufnahmen neue Dimensionen der Müllerschen
Texte: "Da wirkt er, in seinen Reden allemal, nicht nur knapper und bündiger, sondern auch präziser, wenn nicht luzider, leichtfüßiger, eleganter."
Im Alexander Verlag Berlin erscheint in diesen Tagen: Lemi Ponifasio Le Savali: Berlin Herausgegeben von Brigitte Fürle/Berliner Festspiele
Lemi Ponifasio ist ein international renommierter, samoanischer Regisseur und Choreograf. Der zweisprachige Band (Deutsch / Englisch) dokumentiert seine als Auftragsarbeit von spielzeit'europa entstandene Produktion Le Savali: Berlin. Das Buch enthält über 40 farbige Abbildungen und ein ausführliches Gespräch mit dem Künstler über seine Arbeit.
Ein Buch der Berliner Festspiele im Alexander Verlag Berlin|Köln.
»Tanz ist mehr als Balance und Grazie. Tanz ist Geist, ist Körper, ist Politik. Tanz ist Wirtschaft, Tanz ist Umwelt. Tanz ist Leben und Tod. Tanz muss eine Lebenshaltung sein,
nicht nur Bewegungsform.« Lemi Ponifasio »Ponifasios Stücke sind fremde, entrückte Rituale, streng, reduziert, wie aus der Zeit gefallen und dabei pure, reine Gegenwart.« Berliner Zeitung
Der 10. Deutsche Hörbuchpreis wird am 14. März 2012 im WDR Funkhaus am Wallrafplatz in Köln verliehen. Die Hörbuchgala wird im Radio live gesendet - in WDR 5, hr2, NDR
Kultur und SWR2. 3Sat überträgt die Veranstaltung am 17. März 2012 ab 0.30 Uhr.
Freitag, 3. Februar 12 Deutscher Hörbuchpreis 2012: Die ersten Preisträger stehen fest
Die ersten Gewinner des Deutschen Hörbuchpreises 2012 stehen fest. Ausgezeichnet werden Doris Wolters als beste Interpretin sowie Sven Regener als bester Interpret, Paul
Plampers „RUHE 1“ in der Kategorie „Beste Fiktion“, „MÜLLER MP3“ in der Kategorie „Beste Information“ sowie „Baudelaire – Die künstlichen Paradiese“ als „Das besondere
Hörbuch“. Den Preis für die beste verlegerische Leistung sieht die Jury für die Reihe „Architektur zum Hören“ von DOM publishers vor. Der Gewinner in der Kategorie „Bestes
Kinderhörbuch“ wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
Die Theaterschauspielerin Doris Wolters wird als „Beste Interpretin“ für ihre Sprecherrolle in der Hörbuch-Produktion von Zsuzsa Bánks Roman „Die hellen Tage“ ausgezeichnet.
Darin schildert die Autorin den Weg dreier Kinder ins Erwachsenenleben. „Durch hohes Einfühlungsvermögen sowie intelligent forschenden Tastsinn für die geheimen
Leidenschaften und die dunkle Wahrheit der Charaktere erschafft Doris Wolters’ unprätentiöse Interpretation ein Juwel souveräner Sprachkunst“, befand die Jury.
Den Preis als „Bester Interpret“ erhält Sven Regener für die Lektüre seines Internet-Tagebuchromans „Meine Jahre mit Hamburg-Heiner“. Der Musiker und Autor, bekannt durch
seine Romane „Herr Lehmann“ und „Neue Vahr Süd“, schildert darin Beobachtungen aus der Alltags- und Medienwelt, die er in mehreren Blogs erstmals veröffentlicht hat. Die
Jury dazu: „Mit Selbstironie, schnoddriger Stimme und einem perfekten Sprachrhythmus verwandelt Regener seine Blogs in eine Performance ganz eigener Art. (…) Stark!“
In der Kategorie „Beste Fiktion“ wird in diesem Jahr Paul Plamper für „RUHE 1“ ausgezeichnet. Ursprünglich entwickelt als Audio-Installation für das Kölner Museum Ludwig, lädt
das virtuelle „Lokal“ den Museumsgänger zu ganz besonderen akustischen - und allgemein-menschlichen - Erfahrungen ein. „Hellhörig für Schweigen, Redeweisen und
Ausreden schafft Plamper ein seismographisches Gesellschaftspanorama. „RUHE 1“ ist ein Glanzstück, zudem ein Musterbeispiel für Ziele und innovative Wege der Internet
-Edition Hoerspielpark“, urteilt die Jury.
Der Preis in der Kategorie „Beste Information“ geht an „MÜLLER MP3“. Das Hörbuch vereint Tonaufnahmen des Schriftstellers Heiner Müller – Interviews, Gespräche und
Lesungen eigener sowie fremder Texte, die den 1995 verstorbenen DDR-Dramatiker von einer weitestgehend unbekannten Seite zeigen. Nach Meinung der Jury erschließen die
Tonaufnahmen neue Dimensionen der Müllerschen Texte: „Da wirkt er, in seinen Reden allemal, nicht nur knapper und bündiger, sondern auch präziser, wenn nicht luzider,
leichtfüßiger, eleganter.“ Der Preis wird der Herausgeberin Kristin Schulz zuerkannt.
In der Kategorie „Das besondere Hörbuch“ wird in diesem Jahr eine Produktion geehrt, die sich durch „Besonderen Wagemut“ auszeichnet. Das Rennen machte das Audiobook
„Die künstlichen Paradiese“, das neben dem gleichnamigen Essay des französischen Schriftstellers Charles Baudelaire zwölf musikalische Interpretationen von Baudelaires
Gedicht „Enivrez-vous“ versammelt. „Wie leicht es sein kann, ‚mit einem einzigen Flügelschlag das Paradies zu erlangen‘ – Verführung pur!“ kommentiert die Jury. Den Preis nimmt
Kai Grehn, Bearbeiter der „Künstlichen Paradiese“, entgegen.
Für die „Beste verlegerische Leistung“ wird der Verlag DOM publishers für die Reihe „Architektur zum Hören“ ausgezeichnet. Geehrt wird damit das Verleger-Ehepaar Natascha
und Philipp Meuser für seinen wohl einzigartigen Versuch, Architektur auch akustisch erfahrbar zu machen. Die neue Reihe wird mit den Biografien dreier Architekten von
Weltrang eröffnet: die irakisch-britische Architektin Zaha Hadid, der Schweizer Peter Zumthor und der amerikanische Architekt Daniel Libeskind. Die Jury begründet ihre
Entscheidung folgendermaßen: „Ohne didaktische Attitüde erzählt der Autor die Entstehungsgeschichte einzelner Bauwerke, beschreibt fotografisch genau ihre
architektonischen Strukturen und erschließt über die Komposition von Geräuschen und Musik den spezifischen Klang ihrer Räume. In unterhaltsamen, sorgsam ausgewählten
Interviewausschnitten erfährt der Hörer von den Architekten selbst Hintergründe über die Quellen ihrer Inspiration, wird Ohrenzeuge ihrer Visionen und Obsessionen.“
Ebenso wird der Sprecher und Hörbuchproduzent Christian Brückner mit einem Sonderpreis für sein Lebenswerk geehrt – diese Juryentscheidung wurde bereits bekannt gegeben.
Der 10. Deutsche Hörbuchpreis wird am 14. März 2012 im WDR Funkhaus am Wallrafplatz in Köln verliehen. Auch die Partnerauszeichnungen „Hörbuch des Jahres“ der hr2
-Hörbuchbestenliste und die Publikumspreise „HörKules“ und dessen Kinderpreis „HÖRkulino“ der „Buchwerbung der Neun“ werden hier vergeben. Als „Hörbuch des Jahres
2011“ wird Josef Bierbichlers „Mittelreich“ ausgezeichnet. Die Publikumspreise werden im Internet unter www.hoerkules.de ermittelt – dort kann bis zum 22. Februar abgestimmt werden.
Durch den Abend führen die Fernsehmoderatoren Katty Salié und Dieter Moor. Wie in den Vorjahren ist die Preisverleihung zugleich Eröffnungsveranstaltung des internationalen
Kölner Literaturfestes lit.COLOGNE. Die Hörbuchgala wird im Radio live gesendet - in WDR 5, hr2, NDR Kultur und SWR2. 3Sat überträgt die Veranstaltung am 17. März 2012 ab 0.30 Uhr.
Der Preis wird vom Verein Deutscher Hörbuchpreis vergeben. Seine Träger sind der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, das internationale Kölner Literaturfest lit
.COLOGNE, der Hessische Rundfunk, der Norddeutsche Rundfunk, Studio Hamburg, der Westdeutsche Rundfunk, die WDR mediagroup sowie erstmals auch DIE ZEIT.
Mitglieder der Preisjury sind die ZEIT-Journalistin Dr. Susanne Gaschke, der FAZ-Journalist Dr. Franz Josef Görtz, der Buchhändler Jörg Hopfgarten, die Journalistin Dr. Eva
-Maria Lenz, die Schauspielerin Laura Maire, die Hörbuchregisseurin Astrid Roth, der Künstler Dr. Siegfried Saerberg, Lothar Sand vom Börsenverein des Deutschen
Buchhandels sowie die Feature-Autorin Dr. Ursula Voss.
Donnerstag, 2. Februar 12 "Die Show ihres Lebens" (Side Show) am TfN in Hildesheim Am 11. Februar 2012 erlebt das Musical Die Show ihres Lebens (Side Show) von Henry Krieger (Musik) und Bill Russell (Buch) seine deutschsprachige Erstaufführung am
Theater für Niedersachsen in Hildesheim. Das Werk erzählt die bewegende Lebensgeschichte der siamesischen Zwillinge Daisy und Violet Hilton, von den Anfängen ihres
Berufslebens in einer englischen Freak-Show bis hin zu ihren großen Bühnenerfolgen und ihrem Auftritt in dem legendären Hollywood-Film "Freaks".
Das Ensemble der TfN-MusicalCompany bringt das temporeiche, in klassischem Broadwaystil komponierte Musical in einer Inszenierung von Craig Simmons und unter der
musikalischen Leitung von Leif Klinkhardt zur Aufführung. Die deutsche Übersetzung stammt aus der Feder des Autors und Übersetzers Christian Gundlach.
Weitere Aufführungen am Theater für Niedersachsen: 16. und 18.2. sowie 10., 13. und 23.3.2012.
Donnerstag, 2. Februar 12 Ausstellung „AUSSICHTEN“ von Andrea Matthias Pagani in der Autorenschule Berlin
Andrea Matthias Pagani gehört zu den profiliertesten Musical-Darstellern im deutschsprachigen Raum. Mit der Malerei und dem Zeichnen beschäftigt er sich schon seit der frühen
Kindheit. 2008 erste Ausstellung in Stuttgart. Er begann mit gegenständlicher Malerei, hat sich aber relativ schnell davon gelöst, um sich der abstrakten, emotionalen Malerei hinzugeben.
Vernissage am Sonntag, den 05. Februar 2012, 15:00 – 18:00 Uhr im Arsforum – Autorenschule Berlin, Kremmenerstrasse 5 * 10435 Berlin (am Mauerpark) www.autorenschule-berlin.de
Donnerstag, 2. Februar 12 ECHO 2012: Ina Müller und Barbara Schöneberger gehören zu den Gastgebern der Gala-Show
Am 22. März 2012 werden in Berlin zum 21. Mal Stars der deutschen und der internationalen Musikszene mit dem ECHO geehrt. Auch in diesem Jahr ist die Messe Berlin
Veranstaltungsort für die glamouröse Preisverleihung. Prominente Gastgeber wie Ina Müller und Barbara Schöneberger führen das Publikum in der Berliner Messe und die
Zuschauer im Ersten durch die hochkarätig besetzte Live-Show.
Thomas Schreiber, ARD-Koordinator Unterhaltung: „Ina Müller ist eine vielfach ausgezeichnete Künstlerin, die im vergangenen Jahr den Jubiläums-ECHO moderiert hat und in
diesem Jahr selber für den Preis nominiert ist. Auch Barbara Schöneberger stand schon auf der ECHO-Bühne und glänzte dort, wie immer, mit Wortwitz und Schlagfertigkeit.
Gemeinsam werden sie ihre Gäste charmant und kollegial empfangen und dafür sorgen, dass sie sich bei ihnen genauso wohlfühlen wie die Zuschauer."
Als Showacts zugesagt haben Shootingstar Lana Del Rey mit „Video Games", Gotye feat. Kimbra mit ihrem aktuellen Nr. 1-Hit „Somebody That I Used To Know" und Silbermond
mit ihrer neuen Single „Himmel Auf". Nominiert für den ECHO 2012 sind unter anderen Adele, Amy Winehouse, Lady Gaga, Bruno Mars, Coldplay, Milow, Zaz, Lena, Tim Bendzko,
Frida Gold, Helene Fischer, Udo Jürgens, die Kastelruther Spatzen und Udo Lindenberg.
Es wird wieder eine umfangreiche Kooperation des ECHO mit den 16 jungen Programmen und Popwellen der ARD geben: Die Hörerinnen und Hörer können auch in diesem Jahr
online abstimmen, wer den Radio-ECHO entgegennehmen darf. Ebenfalls in Planung ist ein Live-Stream der Show bei Das Erste.de.
Der deutsche Musikpreis ECHO wird jährlich von der Deutschen Phono-Akademie, dem Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie e. V., an nationale und internationale
Künstler vergeben. Die Live-Gala ECHO 2012 wird von der Werner Kimmig GmbH produziert; die Redaktion hat Thomas Schreiber (NDR).
Donnerstag, 2. Februar 12 Theater Magdeburg: Highlights im März
Nach dem großen Erfolg von »Orpheus oder Die Beständigkeit der Liebe« im Jahr 2010 steht in diesem Jahr ein besonderer Höhepunkt bevor: In Kooperation mit den diesjährigen
21. Telemann-Festtagen wird in Magdeburg Georg Philipp Telemanns Oper »Miriways« zu erleben sein – erstmalig eine szenische Neu-Entdeckung des 1728 am Hamburger
Theater am Gänsemarkt uraufgeführten Werkes. Unter der musikalischen Leitung von Michi Gaigg musiziert mit dem »L’Orfeo Barockorchester« aus Linz eines der führenden
Ensembles der historisch informierten Aufführungspraxis. Für die szenische Umsetzung konnte das bewährte Regieteam Jakob Peters-Messer und Markus Meyer gewonnen
werden, die 2010 in Kooperation mit »opera fuoco« Paris unter David Stern, ebenfalls im Rahmen der Telemann-Tage, die überregional stark beachtete Inszenierung von
Telemanns Oper »Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe« realisiert hatten.
Premiere: Sa., 10. 3. 2012, 19.30 Uhr, im Opernhaus. Weitere Vorstellungen: So., 11. 3. 2012; Fr., 16. 3. 2012; So., 17. 3. 2012; jeweils 19.30 Uhr.
Nach seiner umjubelten Arbeit »The Turn oft he Screw« inszeniert mit Christian von Götz einer der gefragtesten deutschen Musiktheater-Regisseure der jüngeren Generation
erneut in Magdeburg. Jacques Offenbachs Oper »Hoffmanns Erzählungen« hat am Sonnabend, 31. 3. 2012, unter der musikalischen Leitung von GMD Kimbo Ishii-Eto im Opernhaus Premiere.
Im Schauspiel stehen im März zwei Stücke für junge Zuschauer auf dem Programm. Alexandra Will inszeniert Lutz Hübners Stück »Aussetzer«. Premiere ist am Freitag, 16. 3.
2012, 19.30 Uhr, im Studio des Schauspielhauses. Ein einfühlsames Stück zum Thema Abschiednehmen und Tod ist »Schwestern« des niederländischen Theatermachers Theo
Fransz. In der Regie von Anke Salzmann kommt das Stück am Sonnabend, 17. 3. 2012, (Achtung!) 11.00 Uhr zur Premiere im Studio des Schauspielhauses.
4. Kammerkonzert, am So., 4. 3. 2012 um 11.00 Uhr im Schauspielhaus/ Foyer
21. Magdeburger Telemann-Festtage »betont. 50 Jahre Telemann aus Magdeburg« Eröffnungskonzert, am Fr., 9. 3. 2012 um 18.30 Uhr im Opernhaus/ Bühne
7. Sinfoniekonzert, am Mi., 14. und Do., 15. 3. 2012 um 19.30 Uhr im Opernhaus/ Bühne Für junge Zuschauer
Aussetzer von Lutz Hübner (ab 14 Jahren, Premiere am Fr., 16. 3. 2012 um 19.30 Uhr im Schauspielhaus/ Studio
Schwestern von Theo Fransz (ab 10 Jahren), aus dem Niederländischen von Monika The, Premiere am Sa., 17. 3. 2012 um 11.00 Uhr im Schauspielhaus/ Studio
Sturm , Eine Produktion des Theaterjugendclubs (ab 15 Jahren, Premiere am Fr., 16. 3. 2012 um 19.30 Uhr im Opernhaus/ Podium
Extras
- Kennst du Miriways? Am Sa., 3. 3. 2012 um 19.00 Uhr im Konservatorium »Georg Philipp Telemann«
Ton angeben. Medienpreis-Verleihung ~ Rechtsextremismus im Spiegel der Medien, am Do., 15. 3. 2012 um 19.00 Uhr im Schauspielhaus/ Bühne
Jazz in der Kammer: Roland Neffes – Vibes Beyond, am Mo., 19. 3. 2012 um 21.00 Uhr im Schauspielhaus/ Foyer
Nachtschicht
Karten für 4€/ 6€ (Gastspiel) an der Theaterkasse. Für Besucher der Abendvorstellung ist der Eintritt zur »Nachtschicht« frei!
Fr., 2. 3. 2012 Show: Getting Stoned – Die Jugendclubshow Der Jugendclub occupied die Nachtschicht und karikiert die Stücke des laufenden Spielplans.
Sa., 3. 3. 2012 Aktion: Nachtschicht goes to… Moritzhof: »Hygiene der Liebe«
Passend zum märzenhaften Aufblühen der Liebestriebe gibt Sebastian Reck einen warnenden Einblick in die Folgen schamhaft übertriebener Lustausübung.
Sa., 10. 3. 2012 Show: Thema wächst und Basti gießt
Die Frühjahrsausgabe unserer Hausshow. Bastian Reiber, Herr Kowalski und Entertainer Ronny erklären, wie das funktioniert mit den Blumen und den Bienen.
Sa., 17. 3. 2012 Musik: Mixtape 14 + Queerparty mit DJane Jay Jay
Frisches Liedgut unserer Schauspielhausband, neue Gesichter und Geschichten. Anschließend feiern wir mit DJane Jay Jay eine Queerparty in der Nachtschicht.
Fr., 23. 3. 2012 Literatur: Elektronika Poetika – Fahr mit mir nach Kuba, Baby!
Eine Lesung mit Sounds, Liveatmo und Musik. Der Held des Abends ist Killy, konsequenter Weltveränderer und Experimentator, immer auf der Suche nach weiteren realistischen Utopien.
Sa., 24. 3. 2012 Party: Ping-Pong-Frühlingsparty mit DJ Sir Dance-a-lot
Es ist Frühling! Und wie begrüßt man den? Mit Schmetterbällen, fulminantem Massenchinesisch und Musik von DJ Sir Dance-a-lot (R’n’R Highschool). Fr., 30. 3. 2012 Party: Salsaparty mit DJ
Wir lassen die Salsa-Tradition im Schauspielhaus wieder aufleben. Sa., 31. 3. 2012 Literatur: »Ich sehe alles rosenrot!« Zum 100. Todestag von Karl May www.theater-magdeburg.de
Donnerstag, 2. Februar 12 Bayerische Staatsoper: Johannes Martin Kränzle als Alberich
In der Premiere von Das Rheingold am 4. Februar 2012 an der Bayrischen Staatsoper wird Johannes Martin Kränzle die Rolle des Alberich anstelle des erkrankten Wolfgang Koch übernehmen.
Johannes Martin Kränzle aus Augsburg ist seit 1998 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Dort gestaltete er so unterschiedliche Partien wie Papageno (Die Zauberflöte), Paolo
Albiani (Simone Boccanegra), Heerrufer (Lohengrin), Traveller (Death in Venice), Giovanni Morone (Palestrina), Dandini (La cenerentola), Don Giovanni und Don Alfonso (Così
fan tutte). 2009/10 gastierte er als Alberich (Siegfried) an der Mailänder Scala, 2010 in der Titelpartie von Rihms Dionysos bei den Salzburger Festspielen, in der Spielzeit 2010/11
als Alberich an der Berliner Staatsoper und als Danilo (Die lustige Witwe) in Genf. 2011 wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum „Sänger des Jahres“ gewählt. Im Januar
2012 war er an der Oper Frankfurt in der Ring-Neuinszenierung als Gunther (Götterdämmerung) zu erleben. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Alberich (Das Rheingold). www.johannesmartinkraenzle.de www.staatsoper.de
Donnerstag, 2. Februar 12 Neue Cellisten braucht das Land – Der TONALi12 Grand Prix in Hamburg kurz vor Bewerbungsschluss
Er ist vielleicht der eigenwilligste und spannendste Wettbewerb für junge Nachwuchsmusiker zwischen 16 und 21 Jahren – der TONALi Grand Prix in Hamburg. 2012 wird er
zum zweiten Mal nach 2010 ausgetragen, dieses Mal für Cellisten mit Wohnsitz in Deutschland, die eine solistische Karriere anstreben.
Was hier die 12 ausgewählten jungen Teilnehmer erwartet, unterscheidet sich deutlich von anderen Wettbewerben, im Grunde genommen beginnt er da, wo andere aufhören:
So geht es während des Austragungszeitraums vom 20. bis 25. August 2012 zunächst darum, eine dreigliedrige Vorrunde zu bestehen, die einen Solo-, einen Musikvermittlungs-
und einen Kammermusikaspekt beinhaltet. Wer es ins Finale schafft, spielt mit den Hamburger Symphonikern unter der musikalischen Leitung von Luciano di Martino ein
Cellokonzert in der Hamburger Laeiszhalle.
Der zweite Teil des Instrumentalwettbewerbs zeigt schon das Besondere des TONALi Grand Prix: Hier geht es im besten Sinn um Musiker von morgen, die mit ihrem Publikum in
engem kommunikativen Kontakt stehen und ihre Werke auch moderierend vermitteln können.
Die Vermittlung wird gefordert und gefördert durch die zweite Säule des TONALi12 Grand Prix, den TuttiContest. Er ermöglicht Hamburger Schülerinnen und Schülern die aktive
Teilnahme am TONALi12 Grand Prix. Er schafft eindrucksvolle und berührende Begegnungen zwischen jungen Hörer und jungen Spitzen-Interpreten, zunächst in den zwölf
teilnehmenden Schulen und dann darauf aufbauend auch im Konzertsaal. Die Schüler können vielfältig aktiv werden: Als Schülermanager organisieren sie eigenständig
Vorkonzerte für „ihren“ Cellisten, beteiligen sich spielerisch im Marketing, indem sie im TicketContest zugunsten ihrer Schule Sitzplätze für das große Finale in der Laeiszhalle
sichern, sie wählen und entsenden ein Mitglied für eine Schülerjury, besuchen Wertungsrunden und stimmen im großen Finale per sms-Voting über drei hochdotierte
Publikumspreise ab. So werden sie aktiv einbezogen, partizipieren als mündige Hörer und sind gleichzeitig in den Wettbewerb integriert: Denn die Schule, von der die meisten
Sitzplätze gesichert – und besetzt – worden sind, gewinnt den TuttiContest.
Doch damit noch immer nicht genug, denn der TONALi Grand Prix verfügt noch über eine dritte Säule, den Kompositionspreis. Er wurde geschaffen, um für junge Komponisten
eine Auftrags- und Aufführungsmöglichkeit ihrer Werke zu schaffen, bei den Teilnehmern die Auseinandersetzung mit der Musik ihrer Zeit zu fördern und beim Publikum eine
breitere Akzeptanz für zeitgenössische Musik zu erreichen. Das siebenminütige Werk des Gewinners, das eine internationale Jury kürt, ist Pflichtstück des Wettbewerbs.
Bewerbungsschluss für den Instrumental- und den Kompositionswettbewerb ist Freitag, der 17. Februar 2012. Die Bekanntgabe der zwölf qualifizierten Teilnehmer für den
TONALi12 Grand Prix und des Gewinners des TONALi Kompositionspreises erfolgt am 16. März 2012. Anmeldeunterlagen und weitere Informationen unter www.tonali.de
Mittwoch, 1. Februar 12 Licht ins Dunkel bringen ~ Mit RAY startet ein groß angelegtes Projekt für zeitgenössische Fotografie
Von April bis Oktober zeigt RAY Fotografieprojekte herausragende internationale Positionen der zeitgenössischen Fotografie und Videokunst. RAY besteht aus der
Hauptausstellung „Making History“ sowie zahlreichen Partnerprojekten in Frankfurt und der Region, die sich damit als bedeutende Standorte der zeitgenössischen Fotografie präsentieren.
Frankfurt am Main (pia) Ein Foto, das ist eine Wirklichkeit und somit auch ein geschichtliches Dokument. Dass das so ist, würden wir gerne glauben, können es aber längst nicht
mehr. Ein Blick in soziale Netzwerke reicht, und wir erleben, wie selbst Bekannte oder Freunde Konstrukteure von Wirklichkeit werden, weil wir sehen, wie sie munter Bilder von
sich kreieren - quasi als PR-Arbeiter in eigener Sache. Welche Bilder und damit auch Geschichten geschaffen werden, wenn ganze PR-Maschinerien im Hintergrund sitzen,
mögen wir uns lieber nicht ausmalen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Bilder einfach etwas beglaubigten. Heute, so scheint es, brauchen wir schon wieder eine verlässliche
Quelle, die sagt, ja, das habe ich auch so gesehen. Willkommen in der Mediengesellschaft.
Im Fokus steht der Begriff der Zeit Eine Ausstellung, die den Blick für derlei Inszenierungen schärft und danach fragt, wie Bilder beeinflussen, ist unter dem Titel „Making History“ die Hauptausstellung des in
Frankfurt Rhein-Main zu sehenden, groß angelegten Fotografieprojektes für zeitgenössische Fotografie RAY. Für RAY haben sich erstmalig neun Partner
zusammengeschlossen: Die Art Collection Deutsche Börse, die Darmstädter Tage der Fotografie, die DZ BANK Kunstsammlung, das Fotografie Forum Frankfurt, der Frankfurter
Kunstverein, die Marta Hoepffner-Gesellschaft für Fotografie e.V. im Stadtmuseum Hofheim am Taunus, das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, das Städel
Museum und die Stiftung Opelvillen, Rüsselsheim folgen der Initiative des Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Prof. Herbert Beck, Geschäftsführer des Kulturfonds, begründet die
Initiative folgendermaßen: „Wir wollten alle an einen Tisch holen, um den hohen Rang, der der Fotografie in Frankfurt und der Rhein-Main-Region eingeräumt wird, hervorzuheben
.“ Im Fokus ist der Begriff der Zeit in der Fotografie. „Be here now“ - Eine Ausstellung über den fotografischen ZeitRaum“ steht dabei ebenso auf dem Programm wie das Festival
„Bildspuren – Unruhige Gegenwarten“ oder Vorträge und Workshops zum Thema Zeit in der Fotografie.
Sichtweisen von 40 Künstlern Schauplätze für die Hauptausstellung „Making History“ sind zwischen dem 20. April und 8. Juli das MMK, MMK Zollamt und der Frankfurter Kunstverein. Die hier zu sehenden
rund 40 Künstler, unter ihnen Luc Delahaye, Thomas Demand, Harun Farocki, Omer Fast oder auch Barbara Klemm bieten mit ihren Fotos und manchmal auch Videos
Sichtweisen auf historische Ereignisse an. Sie zeigen Ereignisse, reproduzieren Bilder und reflektieren deren Rolle, sie machen subjektiven Blick und Inszenierung sichtbar oder
lenken den Blick auf das, was von politischen Akteuren nichts ins Zentrum gerückt werden sollte.
Teil des kulturellen, politischen und geschichtlichen Gedächtnisses
Die Frankfurterin Barbara Klemm gehört zu denen, denen wir zutrauen, was Fotografie im Wortsinn meint: Helligkeit zu schreiben, oder anders gesagt, Licht ins Dunkel zu bringen
. „Viele der Fotos von mir, die in der Ausstellung gezeigt werden sollen, kreisen um das Thema der Beziehungen zwischen DDR und Bundesrepublik“, so Klemm. „Die Aufnahmen
sind inzwischen Bilder von historischen Ereignissen der Vergangenheit. Manche dieser Ereignisse haben jedoch auch die Zukunft bestimmt und bestimmen sie noch immer.
Besonders denke ich dabei an den ersten Besuch eines sowjetischen Generalsekretärs, nämlich Leonid Breschnews bei Bundeskanzler Willy Brandt in Bonn 1973. Es ist dies
für mich das entscheidende Bild, das die Ostpolitik Willy Brandts, die schließlich zur deutschen Vereinigung führte, dokumentiert.“ Fotos wie die von Brandt und Breschnew oder
die Bilder vom Mauerfall, die Klemm übrigens als “die wichtigsten Fotos meiner politischen Fotografie" bezeichnet, sind längst Teil des kulturellen, politischen und geschichtlichen
Gedächtnisses, Ikonen geradezu, die, wie im Kunstverein ebenfalls zu sehen sein wird, auch wieder zum Bezugspunkt für andere Künstler wurden.
Bilder, die Sehen, Geist und Körper formen
Trägt die Hauptausstellung auch den Titel „Making History“, rückt sie doch nicht nur für Politik und Geschichte auf den ersten Blick relevante Ereignisse und deren Abbildungen in
den Blickpunkt. Vielmehr will „Making History“ deutlich machen, dass auch ganz andere Bilder Teil eines Geschichtsprozesses sind. Der ehemalige Hacker James Howard greift
dabei gar nicht mehr selbst zur Kamera. Er holt sich seine Bilder aus dem Internet und baut aus ihnen Collagen, die deutlich machen, welche Bilderwelten uns umgeben, wenn es
beispielsweise um Liebe oder Partnerschaft geht und welche Heilsversprechen diese Bilder geben. Und im MMK geht es auch um Stereotypen der Werbefotografie. Hier wird
gezeigt, dass auch solche Bilder Sehen, Geist und Körper formen. Im MMK Zollamt stehen Celebrity- und Glamour-Fotografie im Mittelpunkt. Fotos von Armin Linke beispielsweise,
der sich in seinen Arbeiten unter anderem auch mit Silvio Berlusconi und seinen amourösen Abenteuern auseinandersetzt, werfen dabei die Frage auf, inwiefern auch Paparazzi
-Bilder politische Bedeutung haben.
Die Ohnmacht der Bilder Die Macht der Bilder schätzt übrigens ausgerechnet die Fotografin Barbara Klemm, der unter anderem von Politikern attestiert wurde, die politische Wahrnehmung mit ihren
Bildern beeinflusst zu haben, als gering ein: "Bilder bestimmen zunehmend die Wahrnehmung der Welt. Die Chance aber, dass Bilder Macht haben, wirkliche Veränderungen
herbeizuführen, sehe ich als sehr gering an. Nur in Ausnahmefällen gelingt es. Selbst die wichtigen Bilder von Kriegen, Hungerkatastrophen, etc. bewirken wenig. Ich denke,
dass auch mit der heutigen zunehmenden Überflutung mit Bildern durch Internet und Fernsehen die Macht der Bilder nicht größer wird." Astrid Biesemeier Quelle: "Stadt
Frankfurt am Main, Presse- und Informationsamt"
Donnerstag 19. April , 19 Uhr, Eröffnung "Making History" im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, im Anschluss Eröffnungs-Party im Frankfurter Kunstverein.
Ausstellungsdauer: 20. April bis 8. Juli. www.mmk-frankfurt.de
Mittwoch, 1. Februar 12 Soloposaunist der New Yorker Philharmoniker gibt Meisterkurs in Frankfurt
(pia) Jeroen Mentens, Soloposaunist der Oper Frankfurt, hat seinen ehemaligen Professor der Juilliard School New York, Joseph Alessi, für eine Meisterklasse in Frankfurt
gewinnen können. Der Kurs findet am Dienstag, 10. Februar, um 13 Uhr im Haus der Chöre, Kaiser-Sigmund-Straße 47 statt. Anschließend geben Alessi und Mentens um 16 Uhr ein kleines Rezital.
Eingeladen sind Schüler der umliegend Musikakademien und Hochschulen. Die aktive Teilnahme besteht aus 30 Minuten offenem Einzelunterricht. Es sind bereits alle Plätze
vergeben. Für passive Teilnehmer sind noch Plätze frei. Sie zahlen eine Teilnehmergebühr von 20 Euro. Info und Anmeldung gibt es per E-Mail an meisterklasse.alessi@gmail.com.
Mittwoch, 1. Februar 12 Klaus Florian Vogt: Mit Wagner in die Pop-Charts
Der Heldentenor von Bayreuth, Klaus Florian Vogt, ist mit seiner Debüt-CD „Helden“ auf Platz 38 der deutschen Top 100 Longplaycharts eingestiegen. Nur wenigen
Klassikkünstlern gelingt der Sprung in diese von Media Control erhobenen Charts, die zum überwiegenden Teil von Poptiteln beherrscht werden. Klaus Florian Vogts Album mit
Arien von Wagner, Mozart, Weber und Lortzing ist ein Live-Mitschnitt eines Konzerts vom Juli 2011, begleitet wird der Tenor vom Orchester der Deutschen Oper Berlin unter Peter Schneider.
Gerade begeisterte Klaus Florian Vogt in zwei Vorstellungen von „Tosca“ an der Deutschen Oper Berlin. Mit Spannung erwartet wird auch sein erster Siegmund in einer
Neuproduktion der „Walküre“ an der Bayerischen Staatsoper mit Premiere am 11. März. Im Sommer ist er schließlich wieder bei den Bayreuther Festspielen als Lohengrin zu erleben.
Aber auch im TV wird er demnächst wieder zu sehen: Am Freitag, 3. Februar spricht Klaus Florian Vogt in der Talk-Show „3nach9“ (Radio Bremen) über seinen Werdegang vom
Hornisten im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg zum gefeierten Tenor bei den Bayreuther Festspielen, am 6. Februar ist er im ZDF Morgenmagazin zu Gast.
Termine in Deutschland:
11.03.2012 München, Bayerische Staatsoper (Walküre) 15.03.2012 München, Bayerische Staatsoper (Walküre) 18.03.2012 München, Bayerische Staatsoper (Walküre)
25.03.2012 München, Bayerische Staatsoper (Walküre) 03.05.2012 München, Herkulessaal (Konzert) 04.07.2012 München, Bayerische Staatsoper (Walküre)
11.07.2012 München, Bayerische Staatsoper (Walküre) 27.07.2012 Bayreuth, Festspielhaus (Lohengrin) 02.08.2012 Bayreuth, Festspielhaus (Lohengrin)
08.08.2012 Bayreuth, Festspielhaus (Lohengrin) 13.08.2012 Bayreuth, Festspielhaus (Lohengrin) 19.08.2012 Bayreuth, Festspielhaus (Lohengrin)
25.08.2012 Bayreuth, Festspielhaus (Lohengrin) www.klaus-florian-vogt.de
Mittwoch, 1. Februar 12 „Stabsübergabe“ in der Verwaltungsleitung des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Am 1. Februar 2012 tritt Hergen Gräper die Nachfolge von Joachim Bauscher als geschäftsführender Direktor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden an. In einer
halboffiziellen „Stabsübergabe“ hat der scheidende Direktor Joachim Bauscher die Geschäfte des Staatstheaters in die Hände seines Nachfolgers übergeben. Halboffiziell
deshalb, weil Joachim Bauscher noch bis Ende der Spielzeit am Hause sein wird und die Geschäfte der Internationalen Maifestspiele 2012 sowie der Theaterbiennale NEUE STÜCKE AUS EUROPA führt.
Der 51-jährige Jurist Hergen Gräper freut sich auf die verantwortungsvolle Aufgabe am Staatstheater Wiesbaden. Seit Anfang Januar ist er schon in Wiesbaden und hat den
Monat dazu genutzt, wichtige Entscheidungsträger von Stadt und Land sowie Partner und Mitarbeiter des Hauses kennenzulernen. Insbesondere hat er sich am Abend Zeit für
Theaterbesuche genommen, um die vielfältigen Produktionen des Wiesbadener Staatstheaters kennenzulernen. „Theater ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil meines
beruflichen Lebens – und private Leidenschaft. Ich weiß das breite, spartenübergreifende Programm des Staatstheaters Wiesbaden sehr zu schätzen“, betont Hergen Gräper.
Bisher hat er unter anderem an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg und am Staatsschauspiel Dresden gearbeitet. Nun reizt ihn die Arbeit am Wiesbadener Fünfspartenhaus.
„Hergen Gräper ist ein kompetenter, verantwortungsvoller Nachfolger, bei dem die Geschäfte des Theaters hervorragend aufgehoben sind“, unterstreicht Joachim Bauscher.
Nach über 50 Dienstjahren wird Bauscher Ende der Spielzeit in Pension gehen. Intendant Manfred Beilharz dankt Joachim Bauscher für die bisherige Leistung und freut sich auf
die Zusammenarbeit mit dem neuen Direktor: „Durch ein gelungenes Zusammenwirken zwischen Intendant und Direktor kann auch bei einem knappen Etat Kunst ermöglicht werden.“
Hergen Gräper begann seine berufliche Laufbahn an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, wechselte dann zur Geschäftsstelle des Deutschen Bühnenvereins in
Köln und leitete dann seit 1995 das Staatsschauspiel Dresden zunächst als Geschäftsführender Direktor, später als Kaufmännischer Geschäftsführer. Lehraufträge für
Kulturmanagement und die Mitgliedschaft in mehreren kulturellen Fachbeiräten des Freistaates Sachsen rundeten seine berufliche Tätigkeit ab.
Der 1944 geborene Joachim Bauscher begann 1961 eine Verwaltungslehre am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Nach Stationen als Sachbearbeiter in der
Haushaltsabteilung, als Leiter der Haushalts- und Organisationsabteilung und als ständiger Vertreter des Direktors wurde er am 1. April 2001 zum Geschäftsführenden Direktor
des Staatstheaters Wiesbaden ernannt und bildete seitdem gemeinsam mit dem Intendanten Manfred Beilharz die Spitze des Hauses. www.staatstheater-wiesbaden.de
Mittwoch, 1. Februar 12 hr2 Hörfest 2012 am Staatstheater Wiesbaden
Am kommenden Wochenende feiert der Hessische Rundfunk das 11. Hörfest in Wiesbaden. Auch in diesem Jahr erwartet Sie am Hessischen Staatstheater Wiesbaden ein fulminantes Hörvergnügen.
Am Samstag, 4. Februar 2012 kommt die hr2-Hörgala – Große Kleinkunst-Revue ins Große Haus des Staatstheaters Wiesbaden. Hier bekommen Sie was auf die Ohren: Zum
Beispiel postmodernes Vaudeville-Cabaret mit Sven Ratzke, der in Holland ein Star ist, in New York die Zuschauer begeistert und in Berlin mit seinem aktuellen Programm als
Paradiesvogel, Diva, Gossenprinz, Rock’n Roller oder Popstar enthusiastisch gefeiert wird. Oder aber authentische Personen-Beobachtungen in Hochsächsisch von und mit dem
Fernsehkommissar, Schauspieler und Kabarettisten Uwe Steimle. Der Erfinder von Frau Bähnert und Herrn Zieschong, die beiden Hauptfiguren seiner Programme, prägte auch
den Begriff der ‚Ostalgie‘ und gibt einen hervorragenden ‚Honecker‘. Tina Teubners bringt Ihnen autoritäre Liebeslieder zu Gehör, die sie dem Tagebuch ihres Mannes entnommen
hat. Aus dem Nachbarland Bayern reisen extra für Sie die zwischen bajuwarischem Jodelwahnsinn und portugiesischem Fado changierenden Multiinstrumentalisten der
MonacoBagage an. Durch den Abend führt hr2-Moderator Alf Mentzer.
In Klänge – Sounds – Geschichten stellen am Samstag, 4. Februar 2012 Schulklassen eigene Klanggeschichten, Soundexperimente und Klangkompositionen vor, die sie
gemeinsam mit ihren LehrerInnen sowie Wiesbadener KünstlerInnen entwickelt haben. Petra Boberg vom hr2-kultur wird moderieren.
Am Sonntag, 5. Februar 2012 wird der „Hörbuch-Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden“, dotiert mit 10.000 Euro, im Rahmen einer Kinder-Hörgala für die ganze Familie feierlich
von Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz im Kleinen Haus des Staatstheaters verliehen. Kinderhörbuch des Jahres 2011 wurde die Lesung „Matti und Sami und die drei größten
Fehler des Universums“ von Salah Naoura. Die Autorin wird anwesend sein und gemeinsam mit Martin Baltscheit aus dem Kinderbuch lesen. Für gute Laune sorgen die Flying
Ropes und der Musikkabarettist und Entertainer Lars Reichow. Die hr2-Veranstaltungen werden vom Hessischen Rundfunk aufgezeichnet und an folgenden Terminen gesendet:
So, 12.2. I 12.05 Uhr I Kinder-Hörgala So, 4.3. und 11.3. I 12.05 Uhr I hr2-Hörgala/ Große Kleinkunstrevue So, 29.04.2012 I 12.05 - 13.00 Uhr I Klänge – Sounds – Geschichten
Mittwoch, 1. Februar 12 Sean Paul bei "on tape" in ZDFkultur ~ Rainer Maria Jilg präsentiert interaktive Musik-Talk-Show
Der weltweit erfolgreiche Dancehall-Reggae-Musiker Sean Paul ist Gast der Februar-Ausgabe von "on tape" in ZDFkultur. Am Freitag, 3. Februar 2012, 23.00 Uhr, performt der
Jamaikaner live im Studio und stellt sich zwischendurch den Fragen des Moderators Rainer Maria Jilg, der Fans vor Ort und auf der Chat-Wall.
Für sein interaktives Musikmagazin "on tape" lädt ZDFkultur regelmäßig junges Publikum zu Live-Musik und Talk in einen Club nach Berlin-Weißensee ein. Jeden 1. und 4. Freitag
im Monat zeigt ZDFkultur gegen 23.00 Uhr "on tape". Im Vordergrund steht Live-Musik von einem angesagten Künstler und der "on tape"-Hausband - mit Mitgliedern von Juli,
Madsen und Virginia Jetzt!.
"on tape" ist interaktiv und wird bereits am Donnerstag, 2. Februar 2012, 21.00 Uhr, live im Netz unter www.zdfkultur.de übertragen. Die Zuschauer können sich per Video-Chat
live in die Sendung zuschalten und über eine Chat-Wall im Studio mit Moderator und Gästen kommunizieren und das Geschehen auf dem Schirm kommentieren. "on tape" ist eine
Sendung von ZDFkultur in Zusammenarbeit mit dem Online-Musiksender tape.tv.
NEWS Januar 12
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