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Übersicht:
Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreis 2010 Prager Quadriennale 2011
Vincenzo Bellinis “I Capuleti EI Montecchi“ konzertant am Staatstheater Mainz
Die Sache Makropulos Staatstheater am Gärtnerplatz, München
Elaine Ortiz Arandes als Emilia Marty, John Pickering als Vitek, Thérése Wincent als Christa, Robert Sellier als Jannek © Hermann Posch
Dienstag, 16. März 10 Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreis 2010
(pia) Unter der Leitung des Kulturdezernenten Prof. Dr. Felix Semmelroth tagte gestern erstmals die Jury für die Verleihung des Kinder- und Jugendtheaterpreises der Stadt Frankfurt am Main.
Der Preisträger im Jahr 2010 ist das Frankfurter Theaterhaus Ensemble mit seiner Inszenierung "An der Arche um acht". Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird im Rahmen
des Festivals Starke Stücke am 23. April um 17 Uhr im Gallustheater verliehen.
Der Jury für die Vergabe des Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreises gehören Cornelia-Katrin von Plottnitz, Stadträtin, Eva-Maria Magel, FAZ, Henning Fangauf, stellv.
Leiter des Kinder- und Jugendtheaterzentrums der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Hanno Ewers, Leiter des Institutes für Kinder- und Jugendbuchforschung an der Johann
Wolfgang Goethe-Universität und Prof. Felix Semmelroth als Vorsitzender an.
"Mit seiner gelungenen Inszenierung des Theaterstückes 'An der Arche um acht' von Ulrich Hub hat das Theaterhaus Ensemble die Jury übereinstimmend überzeugt. Die
Auswahl fiel nicht leicht, denn eine ganze Reihe von hochqualifizierten Bewerbungen, die erfreulich viele anspruchsvolle und vielseitige Ansätze im Bereich des Kinder- und
Jugendtheaterbereiches aufzeigten, lag vor. Die Frankfurter Inszenierung von 'An der Arche um acht' wurde insbesondere wegen ihrer atmosphärischen Dichte und der
großartigen schauspielerischen Leistung, aber auch wegen ihrer intensiven Bildersprache, z.B. durch das minimalistische und zugleich ausdrucksstarke Bühnenbild und der
ausgezeichneten musikalischen Untermalung des Stückes ausgewählt", teilte Prof. Semmelroth mit.
Das Theaterhaus Ensemble erarbeitet seit seiner Gründung immer wieder sehr erfolgreiche, an der Lebens- und Alltagswelt von Kindern und Jugendlichen orientierte Stücke. So
wurde das Ensemble bereits mehrfach mit Auszeichnungen bedacht, so zum Beispiel als Kinder- oder auch als Jugendtheater des Monats in NRW.
"Gutes Kindertheater kann auch Erwachsenen Nachdenkenswertes präsentieren und dabei viel Freude bereiten. Mit dem Familienstück 'An der Arche um acht' des Theaterhaus
Ensembles, in dem sich die drei Pinguine mit der Taube über so manche Sinnfrage des Lebens unterhalten, ist dies eindrucksvoll gelungen. Ich bin mir sicher, dass mit der
Verleihung des Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreises für solch anregende Inszenierungen ein wesentlicher Beitrag zur weiteren Entwicklung des Kinder- und
Jugendtheaters in Frankfurt am Main und darüber hinaus geleistet wird", so Prof. Semmelroth abschließend. www.theaterhaus-frankfurt.de
Dienstag, 16. März 10 Prager Quadriennale 2011
Für die weltgrößte Bühnenbildausstellung, die sich den neuen Titel Prague Quadrennial of Performance Design and Space gegeben hat, sind die deutschen Beiträge nominiert.
Die Arbeitsgruppe des Internationalen Theaterinstituts, der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft und des Deutschen Bühnenvereins hat für die nationale Sektion die
Ruhrtriennale ausgewählt. Das 2002 gegründete Kunstfestival steht als markantes Beispiel für die Neudefinition von öffentlichen Räumen durch Theater. Dabei geht es sowohl
um die Szenografie als auch um originäre Produktionsweisen, mit denen jedes Projekt für die Aufführungsorte in ehemaligen Industriegebäuden entwickelt wird. Für die Bereiche
Ausbildung und Architektur wird ein einheitliches Konzept entwickelt, das aus der anlässlich des 90. Bauhaus-Jubiläums 2009 entwickelten „Plattform Junge Szenografie –
Raumapparate“ am Bauhaus Dessau in Zusammenarbeit mit verschiedenen Hochschulen entstehen wird.
Die Kuratoren sind Joachim Janner (Ruhrtriennale), Torsten Blume (Bauhaus Dessau) unter Mitarbeit von Janek Müller (Plattform Junge Szenografie). Der deutsche Beitrag wird
durch den Kultur- und Medienbeauftragten des Bundes gefördert. Die 12. PQ findet vom 16. bis 26. Juni 2011 statt. Informationen unter www.pq.cz 0
Dienstag, 16. März 10 Vincenzo Bellinis “I Capuleti EI Montecchi“ konzertant am Staatstheater Mainz
Seit Generationen besteht Feindschaft zwischen den beiden Veroneser Familien Capulet und Montague. Nun hat sich aber Romeo, ein Montague, in Julia, die schöne Tochter der
Capulets verliebt. Der Ungeduld ihrer Herzen folgend lassen sie sich heimlich durch den Pater Lorenzo trauen. Doch die Gräben zwischen den verfeindeten Lagern sind tief. Die
Liebe der beiden jungen Menschen hat keine Chance – und muss tödlich enden.
„Romeo und Julia“ ist eine der schönsten und traurigsten Liebesgeschichten der Welt. Der italienische Romantiker Bellini entdeckte sie für die Opernbühne und schrieb mit seiner
„lyrischen Tragödie“ ein Feuerwerk des Belcanto-Gesangs, das mit Sängern des Ensembles des Staatstheaters Mainz in einer konzertanten Aufführung zu erleben sein wird.
Im Rahmen des 6. Sinfoniekonzertes am 19. und 20. März 2010, 20 Uhr, Großes Haus Weitere Termine am 23. und 25. März sowie 14. April, jeweils 19.30 Uhr, Großes Haus.
Zum Dirigenten
Thomas Dorsch studierte Dirigieren u. a. in Meisterkursen bei Jorma Panula, Neeme Järvi, Esa-Pekka Salonen sowie bei Norbert Balatsch und Johannes Mikkelsen. Er war
Stipendiat des Forums Junger Deutscher Komponisten, des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der Stiftung FAZ und nahm an Wettbewerben teil,
darunter der Sibelius Conducting Competition Helsinki und der Pärnu David Oistrakh Conducting Competition in Estland. Von 2005 bis Juli 2009 war er 1. Kapellmeister am
Staatstheater Mainz. Ab der Spielzeit 2009/2010 ist Thomas Dorsch Musikalischer Oberleiter am Oldenburgischen Staatstheater.
Giulietta: Tatjana Charalgina
Romeo: Patricia Roach / Yaroslava Kozina als Gast Tebaldo: Sergio Blazquez Capellio: Hans-Otto Weiß Lorenzo: Patrick Pobeschin
Chor des Staatstheaters Mainz (Einstudierung: Sebastian Hernandez-Laverny) Philharmonisches Staatsorchester Mainz www.staatstheater-mainz.de
Samstag, 13. März 10 »Salome«: Nadja Michael singt die Titelpartie an der Hamburgischen Staatsoper
Nadja Michael kehrt an die Hamburgische Staatsoper zurück und ist erstmals seit ihrem Fachwechsel an der Dammtorstraße zu erleben. In den drei Vorstellungen von »Salome«
springt sie für Emily Magee ein und singt die Titelpartie. Simone Young (31. und 28. März) und Michael Schønwandt (21. März) dirigieren Strauss’ Oper.
Nadja Michael gab ihr Rollendebüt als Salome bei einer konzertanten Aufführung in Athen. Seitdem hat sie die Partie an den führenden Opernhäusern der Welt interpretiert, so
zum Beispiel 2007 in der Neuproduktionen an der Mailänder Scala unter der Regie von Luc Bondy, am Londoner Covent Garden, dem Straßburger Opernhaus und an der San
Francisco Opera. In Partien wie Tosca, Leonore (»Fidelio«), Marie (»Wozzeck«) und Hanna Glawari (»Die lustige Witwe«) war sie unter anderem an der Bayerischen Staatsoper
München, der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Staatsoper und dem Théâtre de la Monnaie in Brüssel zu Gast. Für 2012 ist ihr Debüt an der New Yorker MET als Lady Macbeth
geplant. Ihr Hamburg-Debüt gab die Künstlerin in der Spielzeit 2003/2004 als Eboli in »Don Carlos« und sang in der darauf folgenden Spielzeit die Carmen. In Willy Deckers
»Salome«-Inszenierung ist sie hier erstmals zu erleben.
Thomas J. Mayer interpretiert Jochanaan, Jürgen Sacher Herodes. Außerdem singen Renate Spingler (Herodias) und Benjamin Hulett (Narraboth).
Vorstellungen: 21. und 31. März, 19.30 Uhr sowie 28. März, 16.00 Uhr
Karten sind erhältlich an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.staatsoper-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Samstag, 13. März 10 Theater Regensburg: Letzte Vorstellungen von „"Die Beichte"
Es ist das Medienthema Nummer eins der letzten Wochen: Missbrauch an Schutzbefohlenen, an Kindern in religiösen und pädagogischen Einrichtungen. Felix Mitterer hat das
schmerzvolle Thema in seinem Stück "Die Beichte", uraufgeführt 2004, sensibel und aufwühlend thematisiert. Oberspielleiter Michael Bleiziffer ist mit seiner Inszenierung
gemeinsam mit den Schauspielern Miko Greza und Michael Haake ein bewegendes Psychogramm gelungen, das vor allem eines will: Opfern eine Stimme verleihen.Die letzten
Vorstellungen sind am 26./27./28./30. März und 1. April 2010, jeweils 19.30 Uhr, Turmtheater. www.theater-regensburg.de
Samstag, 13. März 10 Opernpremiere DIE SACHE MAKROPULOS am 19. März im Gärtnerplatztheater
Mit seiner Oper über den Menschheitstraum vom ewigen Leben steht nach 30 Jahren erstmals wieder ein Werk Janáčeks auf dem Spielplan des Gärtnerplatztheaters. Intendant
Ulrich Peters inszeniert, am Pult Chefdirigent David Stahl. Die Kostüme stammen von den Modedesignern Talbot Runhof, die hier zum ersten Mal eine Oper ausstatten. Premiere 19
. März 2010. Intendant Ulrich Peters leitet die Inszenierung zu Leoš Janáčeks Oper DIE SACHE MAKROPULOS, die am 19. März 2010 Premiere feiert. Nach 30 Jahren steht dann erstmals
wieder eine Oper Janáček auf dem Spielplan – in den Augen Ulrich Peters’ dessen vielschichtigstes und interessantestes Werk. Das 1926 in Brünn uraufgeführte Werk wurde
in München zuletzt 1988 aufgeführt.
Die musikalische Leitung für die Neuinszenierung am Gärtnerplatz liegt in der Hand von Chefdirigent David Stahl. Die Bühne stammt von dem international tätigen Kostümbildner
Dieter Richter. Bei der Kostümgestaltung arbeitet Peters mit dem internationalen Modelabel Talbot Runhof zusammen, das hier erstmals eine Oper ausstattet. Die Münchner
Couturiers zählen seit mehreren Jahren zu den gefragten Labels auf internationalem Parkett. Erstmals in ihrer eigenen Firmengeschichte arbeiten sie für dieses Projekt für ein
Opernhaus und erstmals kreieren die Spezialisten für luxuriöse Damenmode zu diesem Zweck auch Herrenkostüme.
Die Inszenierung, die sich zunächst eng an der 1922 spielenden Handlung orientiert, öffnet die Perspektive mit Hilfe von Projektionen zeitlich und räumlich und vor allem nach
innen in das Seelenleben der handelnden Figuren.
In der Hauptrolle der Emilia Marty singen alternierend Rita Kapfhammer und Elaine Ortiz Arandes (Premiere). An ihrer Seite u.a. Gary Martin, Tilmann Unger, Stefan Sevenich,
Robert Sellier und Thérèse Wincent.
Samstag, 13. März 10 Sabine Kozinc wird neue Künstlerische Betriebsdirektorin des Staatstheaters Wiesbaden
In der Spielzeit 2010/11 wird Sabine Kozinc auf die Position des als Operndirektor nach Gießen wechselnden Dieter Senft nachfolgen. Intendant Manfred Beilharz verpflichtete
Sabine Kozinc als Künstlerische Betriebsdirektorin und, gemeinsam mit dem neuen Musikdramaturgen Wolfgang Haendeler, als Mitglied der Opernleitung am Hessischen
Staatstheater Wiesbaden. In ihrer neuen Funktion bekleidet sie zudem das Amt der Geschäftsführerin der Hessischen Theaterkommission und ist damit verantwortlich für die
Koordination der Hessischen Theatertage und Kooperationen der hessischen Theater untereinander.
Sabine Kozinc, 1972 geboren, studierte zunächst Klavier und Kontrabass, anschließend Musikwissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und
Betriebswirtschaftslehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Magisterabschluss mit einer interdisziplinären Arbeit über Alban Bergs „Lulu“). Während ihres Studiums
absolvierte sie Hospitanzen und Assistenzen am Staatstheater Mainz und dem WDR in Köln. Zudem war sie mehrfach als Dramaturgin bei dem Internationalen Opernkurs der
Jeunesses Musicales auf Schloss Weikersheim engagiert. Im Anschluss an ihr Studium schlossen sich Theaterstationen in Dortmund und Gießen als Dramaturgin und Leiterin der
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie im Künstlerischen Betriebsbüro an.
Es folgte das Engagement als Musiktheater-Disponentin an das Hessische Staatstheater Wiesbaden, wo sie seit der Spielzeit 2003/04 für die künstlerisch-organisatorischen
Belange des Musiktheaters sowie der Internationalen Maifestspiele Wiesbaden verantwortlich ist.
www.staatstheater-wiesbaden.de
Samstag, 13. März 10 Stücke 2010 / KinderStücke 2010 - Die Nominierungen
Folgende Autoren und Stücke wurden für den Wettbewerb um den Mülheimer Dramatikerpreis 2010 nominiert:
Elfriede Jelinek:
Die Kontrakte des Kaufmanns Eine Wirtschaftskomödie Thalia Theater Hamburg In Kooperation mit dem Schauspiel Köln
Dirk Laucke: Für alle reicht es nicht Staatsschauspiel Dresden
Dea Loher: Diebe Deutsches Theater Berlin
Ewald Palmetshofer: faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete Schauspielhaus Wien
Kathrin Röggla: Die Beteiligten Düsseldorfer Schauspielhaus
Roland Schimmelpfennig: Der goldene Drache Burgtheater Wien, Akademietheater
Nis-Momme Stockmann: Kein Schiff wird kommen
Schauspiel Stuttgart
Dem Auswahlgremium gehörten an: Till Briegleb, Christine Dössel, Wolfgang Kralicek, Peter Michalzik und Franz Wille.
In den nächsten Tagen wird der Spielplan disponiert. Weitere Informationen folgen. Der Vorverkauf beginnt voraussichtlich am 18. März. Detaillierte Informationen: www.stuecke.de
Um den erstmals zu vergebenden
Mülheimer KinderStückePreis konkurrieren diese Autoren und Stücke:
Ulrich Hub: Nathans Kinder Theater Junge Generation, Dresden
Katrin Lange: Alice: Im Wunderland! Junges Schauspielhaus Düsseldorf
Kathrin Leuenberger: Kleiner Riese Stanislas Figurentheater Lupine
In Koproduktion mit Schlachthaus Bern
Franziska Steiof: Undine, die kleine Meerjungfrau Junges Schauspielhaus Düsseldorf
Petra Wüllenweber: Am Horizont Theater Überzwerg, Saarbrücken
Dem Auswahlgremium gehörten Werner Mink, Nina Peters und Gerd Taube an. Auch für die "KinderStücke" gibt es eine Internetseite: www.kinderstücke.de. Geplant sind die "KinderStücke" für die Zeit vom 17. bis 21. Mai.
Samstag, 13. März 10 Michael Helmbold ist neuer Geschäftsführer der Ruhrtriennale
Der Aufsichtsrat der Kultur Ruhr GmbH hat Michael Helmbold zum neuen Geschäftsführer der Ruhrtriennale ernannt. Der Aufsichtsrat folgte damit dem Wunsch Willy Deckers,
Intendant des Festivals, für das Michael Helmbold bereits seit Januar 2009 als Künstlerischer Betriebsdirektor tätig ist. Unterstützt wird der neue Geschäftsführer durch den
Prokuristen und Verwaltungsdirektor Uwe Peters.
Zu Michael Helmbolds beruflichen Stationen zählen u.a. die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, der er zunächst als Referent des Intendanten und später als
Künstlerischer Betriebsdirektor angehörte, sowie die Ruhrfestspiele in Recklinghausen, wo er Referent des Festspielleiters war.
Ruhrtriennale 2010 vom 20. August bis 10. Oktober:
www.ruhrtriennale.de
Samstag, 13. März 10 Premiere von Richard Strauss´”Daphne” an der Oper Frankfurt
Nach dem Tode Hugo von Hofmannsthals und der Flucht Stefan Zweigs aus Deutschland nahm Richard Strauss den Vorschlag des Theaterhistorikers Joseph Gregor zur
Vertonung des Daphne-Mythos’ dankbar auf. Doch die Zusammenarbeit zwischen Komponist und Textdichter gestaltete sich äußerst schwierig. Richard Strauss kritisierte
fortwährend die starke Dialoglastigkeit des Librettos („Theater und keine Literatur!“). Erst nach drei Textfassungen konnten sich beide einigen. Daphne wurde am 15. Oktober
1938 in der Dresdner Staatsoper unter Karl Böhm uraufgeführt.
Die musikalische Leitung der Frankfurter Neuproduktion liegt bei Frankfurts Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, der hier im November 2009 einen überragenden Erfolg mit
Korngolds Die tote Stadt feiern konnte. Claus Guth inszenierte an der Oper Frankfurt bereits Verdis Un ballo in maschera (2005) und Puccinis Il trittico (2008). Seit 2008 schmiedet
er zudem den neuen Ring des Nibelungen an der Hamburgischen Staatsoper und inszenierte 2009 u.a. Mozarts Così fan tutte bei den Salzburger Festspielen.
Von 2002 bis 2007 sang die Schwedin Maria Bengtsson (Daphne) im Ensemble der Berliner Komischen Oper. Ihr Hausdebüt an der Oper Frankfurt feierte sie 2008/09 als Donna
Elvira in Mozarts Don Giovanni. 2009/10 wird sie u.a. am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und an der Bayerischen
Staatsoper in München debütieren.
Als einer der gefragtesten Heldentenöre unserer Zeit hat sich der Kanadier Lance Ryan (Apollo) etabliert. Bacchus in Strauss’ Ariadne auf Naxos führte ihn 2009 an die Wiener
Staatsoper; mit dieser Partie gastierte er 2010 auch an der New Yorker Metropolitan Opera. Für den Frankfurter Ring kehrt er schließlich 2011/12 an den Main zurück.
Sein Frankfurt-Debüt legt in dieser Produktion der englische Bassbariton Matthew Best (Peneios) vor. 2007 verkörperte er die Partie bereits an der Santa Fe Opera. Zu seinen
jüngsten Engagements gehört u.a. die Partie des Doktors in Bergs Wozzeck am Théâtre des Champs-Elysées in Paris.
Aus dem Ensemble der Oper Frankfurt sind u.a. Daniel Behle (Leukippos) und Tanja Ariane Baumgartner (Gaea) besetzt. Als Alternativbesetzung der Titelpartie kehrt die
holländische Sopranistin Angelina Ruzzafante nach ihrem Erfolg in Puccinis Il trittico (Suor Angelica, Suor Genovieffa, Nella) in 2007/08 nach Frankfurt zurück.
Premiere: Sonntag, 28. März 2010, um 18.00 Uhr im Opernhaus Mehr Info
Samstag, 13. März 10
Vor 55 Jahren zum ersten Mal auf der Bühne Prof. Semmelroth gratuliert Prof. Claus Helmer anlässlich des 15-jährigen Direktionsjubiläums
(pia) Dem Frankfurter Theatermacher Prof. Claus Helmer gratuliert Kulturdezernent Felix Semmelroth ganz herzlich anlässlich seines 15-jährigen Direktionsjubiläums im Fritz
-Rémond-Theater. "Vor 55 Jahren stand Herr Prof. Helmer das erste Mal im Fritz-Rémond-Theater auf der Bühne, nun sind 15 Jahre vergangen, seit er die Theaterleitung
übernahm. Dieser Arbeit aus den unterschiedlichsten Perspektiven und seiner Vermittlung hat sich Prof. Helmer mit ganzer Person verschrieben. Ich freue mich ganz besonders,
heute Herrn Prof. Claus Helmer für so viel e Jahre unermüdlichen Wirkens und zahlreiche unvergleichliche Theatererlebnisse, denen ich noch etliche Nachfolger wünsche, zu gratulieren."
Die besondere Leistung von Herrn Prof. Helmer zeigt sich in den mannigfachen Stationen seines Werdegangs als Theatermacher. In Frankfurt begann sein beruflicher
Werdegang im Jahre 1965 mit einem Auftritt in „Telemachos Clay“ im Fritz-Rémond-Theater, 1967 spielte er erstmals in der Komödie. Seine ausgezeichneten Qualitäten als
Theaterdirektor beweist er bereits seit 1975 mit seiner hervorragenden Arbeit als Leiter der Komödie. 1995 bat die Stadt Frankfurt Herrn Prof. Helmer die Leitung des Fritz
-Rémond-Theaters zu übernehmen, das damals wegen seiner hohen Verschuldung kurz vor seiner Schließung stand. Mit großem Engagement, Verhandlungsgeschick und
künstlerischem Talent führte er beide Häuser nicht nur aus schwierigen Zeiten, sondern auch auf einen erfolgreichen Weg. Damit hat Herr Prof. Helmer wesentlich zum Erhalt der
reichen Theaterlandschaft Frankfurts beigetragen.
Gestern feierte Prof. Claus Helmer mit zahlreichen Gästen im Fritz-Rémond-Theater, wo anlässlich seines Jubiläums „Die 39-Stufen“ aufgeführt werden. Der Kulturdezernent
dankt: "Mit seiner authentischen Liebe zur Bühne hat Herr Prof. Helmer sich unermüdlich für seine Idee vom Theater eingesetzt und dem kulturellen Leben Frankfurts große
Dienste erwiesen. Für die Bürger Frankfurts gehören sowohl die Komödie als auch das Fritz-Rémond-Theater zum festen Bestandteil der Frankfurter Theaterszene. In diesem
Sinne wünsche ich Herrn Prof. Helmer weiterhin viel Erfolg und damit uns allen viele unvergessliche Theatermomente." [© Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt]
Samstag, 13. März 10 Erfolgreiche Theaterarbeit fortgesetzen ~ Konzeptförderung durch das Frankfurter Kulturdezernat erstmalig vergeben
(pia) Die neu eingeführte Konzeptförderung im Förderbereich der Freien Theater wird für 2010 und 2011 durch das Kulturdezernat erstmalig vergeben. „Mit der Fliegenden
Volksbühne von Michael Quast, den Landungsbrücken, der theaterperipherie und mit dem Frankfurter Autorentheater haben vier Theater überzeugende Konzepte vorgelegt,
nach denen sie nun in den Jahren 2010 und 2011 ihre erfolgreiche Theaterarbeit verstetigen können“, teilte Kulturdezernent Felix Semmelroth mit.
Alle vier mit diesem Förderinstrument unterstützte Theater verfügen über ganz spezifische Charakteristika: die Förderung der Fliegenden Volksbühne verhilft dazu, dass Michael
Quast und Mitstreiter in unterschiedlichsten (Mundart-)Programmen auf verschiedenen „Landeplätzen“ in Frankfurt präsent sein können. Die Landungsbrücken im Gutleutviertel
haben sich seit ihrer Gründung vor fünf Jahren zu einem engagierten Ort des jungen und auch des politischen Theaters entwickelt. Das Frankfurter Autorentheater, geleitet von
Wolfgang Spielvogel und in der Brotfabrik beheimatet, bringt Stücke Frankfurter Autoren beziehungsweise mit Frankfurt-Bezug auf die Bühne. Der besondere Ansatz der
theaterperipherie, von Alexander Brill gegründet und regelmäßig in der jugendkulturkirche Sankt Peter gastierend, liegt in dem gemeinsamen Spiel von jungen Darstellern mit
Migrationshintergrund in Stücken mit eben diesem Kontext.
Mit der städtischen Konzeptförderung, die mit jeweiligen Jahresförderbeträgen zwischen 25.000 und 40.000 Euro geplant ist und deren Höhe nach abschließender Prüfung der
Antragsunterlagen durch das Kulturamt noch endgültig festgelegt wird, soll ein Bindeglied zwischen der auf eine einzelne Theaterproduktion bezogenen Projektförderung und der
regelmäßigen institutionellen Förderung entstehen.
„Ich freue mich, mit der städtischen Konzeptförderung vier qualitativ anspruchsvollen Theatern Planungssicherheit und eine Entwicklungsperspektive für ihre Arbeit in Frankfurt
anbieten zu können und ich bin sicher, dass von diesen Theatern viele weitere Impulse für die ohnehin schon vielfältige Theaterlandschaft Frankfurts ausgehen werden“, so
Semmelroth abschließend.
Mehr Informationen zu den geförderten Theatern unter:
www.fliegendevolksbuehne.de, www.frankfurter-autoren-theater.de, www.landungsbrücken.org, www.theaterperipherie.de. Zu den städtischen Theaterförderrichtlinien: www.stvv.frankfurt.de/parlisobj/B_722_2009_AN1.pdf. [
© Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt]
Freitag, 12. März 10 Theater Bielefeld - Festival VOICES OF CHANGE vom 22. - 25. April
Anknüpfend an das Festival VOICES FROM UNDERGROUNDZERO, das im Oktober 2008 stattgefunden hat, präsentiert das Theater Bielefeld vom 22. – 25. April 2010 wieder 14
brandneue Theaterstücke aus New York, die dem aktuellen Diskurs in den USA über »Change«, Wandel und Krise eine authentische Stimme verleihen. In Kooperation mit sechs
New Yorker Theatern und dem Schlosstheater Moers sowie in Koproduktion mit dem Bielefelder Theaterlabor im Tor 6 entstehen Werkstattinszenierungen und Deutschsprachige
Erstaufführungen in allen Spielstätten des Theater Bielefeld.
Der Begriff »Change« war ein Leitmotiv in Barack Obamas Wahlkampagne. Er entsprach nicht nur der Sehnsucht nach politischer Wende der amerikanischen Gesellschaft in
einer politischen und ökonomischen Krise, sondern ist Ausdruck eines sozialen und kulturellen Wandels in den USA, der auch die Krise des »American Dream« aufnimmt. Unter
der künstlerischen Leitung von Christine Richter-Nilsson und der Co-Kuratorin Antje Oegel fragt das Festival VOICES OF CHANGE nach den Zeichen von »Change« und sucht die
Antworten bei den jungen US-Dramatikern, die ihre Gesellschaft und Kultur in der Krise beschreiben.
Allein zwei Stücke, Der Wandel von Branden Jacobs-Jenkins und Zivilisation von Jason Grote, verwenden die Wahl Barack Obamas zum Präsidenten als Folie hinter der
Handlung ihrer Stücke. Branden Jacobs-Jenkins setzt sich aus der afro-amerikanischen Perspektive mit der Konstruktion von Rasse auseinander, Jason Grote treibt die Gier als
Schattenseite des Kapitalismus bis ins Absurde. Anne Washburn stellt in Das kleine Leben die dreidimensionale Wirklichkeit ganz in Frage und lässt einen Ort mitten in der Wüste
zum Ort von inneren und äußeren Verwandlungen werden.
Michael Yates Crowleys neuer Monolog Righteous Money/Gerechtes Geld nimmt die Finanzkrise zum Anlass für eine kritische Analyse der Persönlichkeit eines Finanzexperten
im teuflischen Dialog mit Mammon. Das Stück wird als Gastspiel aus New York auch in Englisch zu sehen sein. Thomas Bradshaw macht in seiner Kapitalismus-Satire Was übrig
bleibt deutlich, dass die »Vom Tellerwäscher zum Millionär«- Zeiten endgültig vorbei sind. Auch die heilige amerikanische Familie als Trägerin des »American Dream« steht auf
dem Prüfstein. Sie muss nun den Werten ihrer Kindergeneration standhalten, wie Alena Smith in ihrem Stück Über Bord aufzeigt. Sogar in Tracy Letts Broadwaytauglichen
Variante dieser Dekonstruktion, Eine Familie, funktioniert die Familie nicht mehr als Ort des Rückzugs.
Neben diesen Produktionen bzw. Werkstattinszenierungen zeigt das Festival sechs Kurzstücke zum Thema »The Great Recession«, die das Flea Theater in New York City
sechs namhaften amerikanischen Nachwuchsdramatikern (Sheila Callaghan, Erin Courtney, Thomas Bradshaw, Will Eno, Itamer Moses und Adam Rapp) in Auftrag gegeben hat,
um aktuell auf die globale Finanzkrise zu reagieren. Dabei sind Minidramen entstanden, die Ende 2009 in der Spielstätte in Downtown Manhattan zur Uraufführung kamen und nun
in Bielefeld zum ersten Mal in deutscher Sprache gezeigt werden. Für die Übersetzungen zeichnet Drama Panorama, Forum für Theater und Übersetzung, verantwortlich.
Eines der Kurzstücke, Schlupfwinkel von Sheila Callaghan, wird in einer Koproduktion mit der freien Bielefelder Spielstätte Theaterlabor im Tor 6 zur Deutschsprachigen
Erstaufführung gebracht. Damit kommt, nach Brüchig (Mach mich schwach, Justin Timberlake), bereits das zweite Stück von Sheila Callaghan im Theater Bielefeld zur Premiere.
Erneut sind außerdem ausgewählte New Yorker Dramatiker und Theatermacher zu Gast, die in Einführungen und Publikumsgesprächen Einblicke in die neue amerikanische
Dramatik geben. Moderierte Think Tanks und eine Podiumsdiskussion bieten Gelegenheit, mit den amerikanischen Gästen direkt ins Gespräch zu kommen. Mehr Info
Freitag, 12. März 10 Münchner Gärtnerplatztheater: Intendanz Dr. Ulrich Peters endet 2012
Kunstminister Heubisch wünscht keine Verlängerung des Intendanzvertrags in die Sanierungsphase des Staatstheaters am Gärtnerplatz hinein.
In einer Ansprache an Mitarbeiter und Ensemble gab Staatsintendant Dr. Ulrich Peters gestern bekannt, dass er vom Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung
und Kunst Dr. Wolfgang Heubisch über die Nicht-Verlängerung seines Vertrages informiert wurde. Die Nicht-Verlängerung blieb ohne Angabe von Gründen. Das Ministerium
stellte allerdings nochmalige Gespräche in Aussicht. Die Amtszeit von Dr. Ulrich Peters als Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz endet somit am 31. August 2012.
Dr. Ulrich Peters dazu: „Ich bedaure diese Entscheidung zutiefst. Nach über zwei Jahren harter Arbeit für dieses wunderbare Theater, dem ich mit großer Leidenschaft vorstehe
, ernten wir gerade in dieser Spielzeit spürbar die Früchte unserer Arbeit für das und mit dem Publikum. Der Übergang in die dreijährige Sanierungsphase ab 2012 ist von
existenzieller Bedeutung für Theater und Ensemble und muss mit großer Umsicht geplant werden. Das Zeichen für eine so schwerwiegende Zäsur zu diesem Zeitpunkt halte ich
für fatal und gefährlich für den Fortbestand dieses unverzichtbaren Kulturstandorts.
Ich bedanke mich schon heute bei allen meinen Mitarbeitern und dem fantastischen Ensemble, das in den vergangenen zweieinhalb Jahren den oft steinigen Weg mit mir
gegangen ist. Gerne hätte ich ihn bis zur Wiedereröffnung begleitet. So verbleiben zweieinhalb Jahre, in denen wir weiterhin Musiktheater und Tanz auf höchstem Niveau für
München und den Freistaat präsentieren werden.“
Zur Erläuterung: Das Staatstheater am Gärtnerplatz wird aufgrund eines Kabinettsbeschlusses ab Mai 2012 einer etwa drei Jahre dauernden Generalsanierung unterzogen. In
dieser Zeit kann das Haus nicht bespielt werden. Geplant ist eine Ausweichung auf mehrere andere Spielstätten in München und Umgebung.
Das Staatstheater am Gärtnerplatz erreicht in der laufenden Spielzeit mit 78,14% (in den Monaten September bis Februar im Großen Haus) die höchste Auslastung der
vergangenen acht Jahre. Sie lag in den vergangenen vier Monaten durchgehend um die 80% und darüber. Insgesamt wurden in der Spielzeit 2009/10 bislang knapp 100.000
Zuschauer erreicht, das entspricht über 18.000 Zuschauern im Monat (Mitte September bis Februar).
Freitag, 12. März 10 „Luther – Das Fest“ in Eisenach: Der Reformator zwischen Liebe und Hass
Freilichttheaterstück wird überarbeitet / Tickets gelten ab sofort als Dauerkarten
Als wichtiger Beitrag zur Lutherdekade präsentieren sich vom 20. bis 22. August die Historien-Festspiele „Luther – Das Fest“ zum fünften Mal in der Wartburgstadt Eisenach.
Über 200 Künstler, Händler und vorführende Handwerker aus ganz Europa sind im Rahmen der Festspiele in Eisenach zu Gast. Auf fünf Bühnen laden an allen
Veranstaltungstagen von morgens 11 Uhr bis in die späten Abendstunden Musik, Tanz, Feuershows und Mitmachprogramme zu einem Ausflug in die Zeit des späten Mittelalters
ein. Kultureller Höhepunkt der Veranstaltung, die auch in diesem Jahr wieder tausende Besucher nach Eisenach locken soll, ist die Aufführung des Freilichtschauspiels „Luther –
Der Reformator zwischen Liebe und Hass“, am Freitag, 20. August um 20 Uhr.
Dazu wird die ebenso bejubelte wie umstrittene Uraufführung „Luthers Teufel“, die zu den Festspielen im vergangenen Jahr Premiere hatte, auf vielfachen Publikumswunsch
erneut zu sehen sein. Sie trägt 2010 den Titel „Der Reformator zwischen Liebe und Hass“ und ist auch für Besucher, die die Inszenierung im vergangenen Jahr bereits gesehen
haben, zu empfehlen: Autor und Regisseur Jethro D. Gründer nutzt die Gelegenheit, das Stück bei der für die Festspiele eigentlich unüblichen Wiederaufnahme zu überarbeiten.
Noch anschaulicher möchte der Autor darstellen, was die Reformation angestoßen hat und was die Einzigartigkeit der reformatorischen Leistung Luthers ausmacht. Dabei steht
nach wie vor Martin Luther als fehlbarer, zweifelnder, innerlich zerrissener Mensch im Mittelpunkt des Stückes. Ziel der Veranstalter ist es - ganz im Sinne der Lutherdekade -
Menschen aus allen Schichten der Bevölkerung über Luther und die Reformation ins Gespräch zu bringen und Aufmerksamkeit auf das Gedankengut Luthers zu lenken. Dazu ist
das Freilichtschauspiel auch als ein sinnliches Erlebnis konzipiert: in einem aufwändigen Bühnenbild wird mit Licht- und Feuershoweffekten, mit über 100 Darstellern,
Pferdefuhrwerken und Reitern Luthers Leben und Wirken vergegenwärtigt.
Das Freilichttheater wird am Freitag, 20. August und am Samstag, 21. August jeweils um 20 Uhr und am Sonntag, 22. August um 18 Uhr aufgeführt.
Darüber hinaus können sich die Besucher auf ein umfangreiches Festpiel-Programm freuen. Zu den Höhepunkten zählen dabei die „Nacht der Spielleute“ am Freitag ab 18 Uhr,
die „Hochzeit wie zu Luthers Zeiten“ am Samstag um 11 Uhr und der große Historienumzug mit mehr als 500 Mitwirkenden am Sonntag um 11 Uhr. Unter den mehr als 150
Musikgruppen, Gauklern, Theatermachern und vorführenden Handwerkern ist vor allem die aus neun Künstlern bestehende Formation „Cradem Aventure“ hervorzuheben, die mit
Feuerakrobatik, Schwertkampf und treibenden Rhythmen das Publikum in Begeisterung versetzen möchte. Daneben sind „Spellbound“, „ Die Rabenbrüder“ und „Los Dilletantos“
mit historischen Instrumenten und traditioneller Mittelaltermusik sowie Eigenkompositionen und Theateraufführungen zu Gast.
Ticketverkauf beginnt am 1. April
Ab 1. April beginnt der Ticketverkauf. Wichtigste Neuerung ist die Verlängerung der Ticketgültigkeit. So wird 2010 jedes gekaufte Ticket zur Dauerkarte. Mit dem Kauf einer Karte
hat der Besucher erstmals Eintritt am gesamten Festwochenende. Dabei bleiben die Ticketpreise des Vorjahres bestehen: Für im Voraus erworbene Eintrittskarten wird ein
spürbarer Preisnachlass gewährt: Während der Wegezoll im Vorverkauf für 7 Euro pro Person statt 9 Euro angeboten wird, kosten die Karten für das Schauspiel im Vorverkauf
20 Euro statt 25 Euro an der Abendkasse. Wer mit der Bahn anreist, erhält ebenfalls Vergünstigungen. Bei Vorlage des Bahntickets erhalten die Besucher an der Kasse eine
Ermäßigung von 2 Euro auf den Wegezoll und von 5 Euro auf das Freilicht-Schauspiel. Tickets für die Historien-Festspiele „Luther - Das Fest“ sind in allen Thüringer Tourist
-Informationen sowie deutschlandweit im Internet über www.eventim.de und www.ticket-online.de erhältlich. Weitere Informationen sind auch im Internet unter www.lutherverein.de zu finden.
Freitag, 12. März 10 Spezialisten für Neue Musik: Seit 30 Jahren erschließt das Frankfurter Ensemble Modern neue Klangwelten
Im Jahr 2003 hat die Kulturstiftung des Bundes das Ensemble Modern als "Leuchtturm" zeitgenössischer Kultur in Deutschland gewürdigt. Das Solisten
-Ensemble konzentriert sich auf die Interpretation Neuer Musik und arbeitet dabei eng mit den Komponisten zusammen. Vor 30 Jahren wurde es
gegründet und seit 25 Jahren ist es in Frankfurt beheimatet.
Frankfurt am Main (pia) Auf der Bühne tun diese Musiker auch mal Dinge, die nicht für jeden Musiker selbstverständlich sind. Sie bewegen sich mit ihrem Instrument im Raum,
lesen Texte, tanzen Tango oder Walzer, spielen phasenweise auswendig, ohne den Dirigenten zu sehen, und sie lassen sich sogar noch in die Luft heben und spielen weiter
auf ihrem Instrument. So überschreitet das Ensemble Modern Grenzen und geht Risiken ein, die nicht nur künstlerischer Natur sind, denn, so Ensemble Modern-Gründungsmitglied
Dietmar Wiesner: "Das ist sogar körperlich anstrengend und nicht mal ganz ungefährlich." Seit der Uraufführung von Heiner Goebbels "Schwarz auf Weiß" (1996) sind solche
Einsätze für das vor 30 Jahren gegründete und sei t 25 Jahren in Frankfurt beheimatete Ensemble Modern selbstverständlich, erklärt Wiesner. "Wir reagieren auf solche
Ansprüche und Notwendigkeiten und sagen nicht, das kann ich nicht, das mache ich nicht. Wir tun das, was für eine Arbeit am wichtigsten ist. Nicht nur von den Positionen her,
sondern auch von der geistigen Haltung her."
Enge Zusammenarbeit mit den Komponisten
Der Name des Ensemble Modern ist Programm. Vor 30 Jahren war es das erste und lange Zeit auch das einzige professionelle Solisten-Ensemble der Bundesrepublik, das sich
ausschließlich auf die Interpretation Neuer Musik konzentrierte. Seither spielen die Musiker mit Begeisterung das, was sich dem leichten Wiedererkennen melodischer Einheiten
und Phrasen widersetzt. Jedes Jahr erarbeitet das Orchester durchschnittlich 20 Uraufführungen. Dabei fühlen sich die Musiker immer größtmöglicher Authentizität verpflichtet,
weshalb sie auch einen besonders engen Kontakt zu Komponisten pflegen, darunter Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm, Heiner Goebbels oder Steve Reich. "Bestimmte Dinge",
sagt Flötist W iesner, "kann man nur im Austausch mit dem Komponisten erfahren. Selbst wenn dieser noch so präzise arbeitet, muss man manches mündlich klären können,
beispielsweise die Haltung einem Werk gegenüber. Oder die Frage: Warum ist es entstanden?" Diese Art, sich zu musikalischen Anwälten der Komponisten zu machen und im
Austausch mit ihnen und mit äußerster Präzision neue Klangwelten zu erschließen, hat dem Ensemble Modern den Rang eines der weltweit führenden Ensembles für Neue Musik
eingebracht. 2003 wurde es von der Kulturstiftung des Bundes zu einem "Leuchtturm" zeitgenössischer Kultur in Deutschland erklärt.
Eine einmalige Organisationsstruktur
Zum Erfolg des Ensembles, das jährlich an die 100 Konzerte gibt, auf allen Kontinenten tourt und bei den renommierten Festivals von Salzburg bis New York dabei ist, trägt auch
die einmalige Organisationsstruktur bei. Das gesamte Orchester mit seinen 19 Solisten verschiedener Nationalitäten ist basisdemokratisch organisiert. Für kleine oder große
Entscheidungen gibt es also keinen Intendanten, künstlerischen Leiter oder Chefdirigenten. Alle geschäftlichen und künstlerischen Beschlüsse werden in Vollversammlungen
gefasst: von der Frage, wie ein Raum gestrichen werden soll, bis hin zu Probenzeiten und Konzertinhalten. Diese Struktur lässt auch Raum für die vielen verschiedenen
Geschmäcker un d Interessen der unterschiedlichen Musikerpersönlichkeiten, davon ist auch Klarinettistin Janßen, die seit 2006 dabei ist, überzeugt: "Dadurch gibt es so viel
Input, und dadurch ist es auch so vielseitig, weil jeder das vorschlägt, was er gerne machen würde." Der Output ist entsprechend groß: An die 70 Werke erarbeitet das
Ensemble Modern jährlich, die Bandbreite ist eindrucksvoll und umfasst Musiktheater, Tanz- und Videoprojekte, Kammermusik, Ensemble- und Orchesterkonzerte, und die Liste
der Werke liest sich wie das Who is Who der Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts.
Klein und flexibel für die zeitgenössische Musik
Ein Ensemble in dieser Form zu gründen, war vor dreißig Jahren ein Novum, doch Gründungsmitglied Dietmar Wiesner meint: "Das lag einfach in der Luft, gesellschaftspolitisch
wie musikalisch." Auch bei den Komponisten habe es ein großes Interesse an einem kleineren und somit flexibleren Klangkörper gegeben, für den sie komponieren können. "Das
gab es bis dahin nicht. Es gab kein Kammermusikensemble, das sich kontinuierlich für die neuere oder zeitgenössische Musik eingesetzt hätte." [Astrid Biesemeier]
Am Dienstag, 16. März, findet in der Alten Oper um 20 Uhr ein Konzert mit mehreren Uraufführungen anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Ensemble Modern statt.
Konzerteinführung um 19.15 Uhr, Dirigent: Brad Lubman, Solisten: Dietmar Wiesner (Flöte), Johannes Schwarz (Fagott), Saar Berger (Horn), Valentin Garvie (Trompete), Sava
Stoianov (Trompete) und Ueli Wiget (Klavier), Klangregie: Norbert Ommer, Gast: Lillevan (Live-Video). [Q. & © Stadt Frankfurt am Main, Presse- und Informationsamt", ]
Freitag, 12. März 10 Oper Frankfurt: Sopranistin Sophie Karthäuser bestreitet den nächsten Liederabend
Der sechste Liederabend der Spielzeit 2009/10 an der Oper Frankfurt wird bestritten von der belgischen Sopranistin Sophie Karthäuser am Dienstag, dem 23. März 2010, um 20.00 Uhr im Opernhaus.
Seit ihrem Debüt an der Oper Frankfurt als Papagena in Mozarts Die Zauberflöte in der Saison 200/01 entwickelte sich Sophie Karthäuser zu einer der gesuchtesten Sängerinnen
ihrer Generation. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, wo sie 2000 ihr Debüt gab. 2005 feierte sie dort einen
großen Erfolg als Pamina in der Zauberflöte, und 2009 übernahm sie die Titelpartie in Cavallis La Calisto unter der Leitung von René Jacobs. Auch als Liedsängerin gehört Sophie
Karthäuser zur internationalen Sängerelite: Sie gab Liederabende u.a. an La Monnaie, an der Opéra de Flandre, der Opéra de Lille und in der Londoner Wigmore Hall.
Anlässlich ihres Frankfurter Liederabends präsentiert Sophie Karthäuser, begleitet von Cédric Tiberghien am Flügel, Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert,
Hugo Wolf, Gabriel Fauré und Claude Debussy.
Karten zum Preis von € 11 bis 60 zzgl. 12,5% Vorverkaufgebühr – außer an der Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt – sind an den bekannten Vorverkaufsstellen,
per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.
Weitere Liederabend-Termine in dieser Spielzeit: Bernarda Fink, Mezzosopran 25. Mai 2010 Michael Schade, Tenor 08. Juni 2010
Freitag, 12. März 10
Zum zehnten Mal: Das Blaue Sofa ~ ZDF-Kulturmagazin "aspekte" präsentiert fast 60 Autoren auf der Leipziger Buchmesse 2010
Das ZDF-Kulturmagazin "aspekte" und seine Partner sind auch 2010 wieder mit dem Blauen Sofa auf der Leipziger Buchmesse präsent. Das wohl bekannteste literarische
Sitzmöbel wird in diesem Frühjahr zehn Jahre alt. Fast 60 Autoren und Autorinnen nehmen in diesem Jahr auf dem Sofa in der großen Glashalle der Leipziger Messe Platz. Neuer
Partner der Gespräche ist der ZDFinfokanal.
Vom 18. bis 21. März 2010 geben sich in Leipzig erneut Größen der Literaturszene die Ehre. Erwartet werden Jostein Gaarder, Günter Grass, Joachim Gauck, Nina Hagen,
Martin Walser, Ingo Schulze, Martin Suter, Herman van Veen und viele andere. Es moderieren unter anderen Luzia Braun und Wolfgang Herles.
"Nicht alle Gespräche glücken. Aber die geglückten sind mehr als das, was Fernsehen gemeinhin bieten kann", resümiert Wolfgang Herles, "aspekte"-Redaktionsleiter, die
zurückliegende Zeit. In zehn Jahren hat sich das Blaue Sofa, eine Zusammenarbeit von "aspekte", Club Bertelsmann, der Süddeutschen Zeitung (seit 2007) und dem
Deutschlandradio Kultur als der Autoren-Treffpunkt auf den Buchmessen in Leipzig und in Frankfurt/Main etabliert. Im Halbstundentakt präsentieren sich dort namhafte Autorinnen
und Autoren dem Publikum und stellen sich den Fragen von Journalisten des ZDF, der Süddeutschen und von Deutschlandradio Kultur.
Wer nicht selbst in Leipzig dabei sein kann, hat die Möglichkeit, alle Gespräche live im ZDFinfokanal zu verfolgen (Donnerstag, 18., bis Sonntag, 21. März 2010, von ca. 10.00 bis
18.00 Uhr). Die vier Tage auf dem Blauen Sofa können auch über http://www.zdf.de sowie die Webseiten der Partner verfolgt werden.
Eine dreistündige Zusammenfassung der Gespräche sendet das ZDF am Dienstag, 23. März 2010, in einem "aspekte extra: Die Nacht des Blauen Sofas" ab 0.35 Uhr.
Und auch das ZDF-"nachtstudio" befasst sich mit der Leipziger Buchmesse: Am Sonntag, 21. März 2010, 0.20 Uhr, ist Volker Panzer im Gespräch mit Bartholomäus Grill, Rupert
Neudeck, Asfa-Wossen Asserate, Anne Weber, Ulrike Draesner und Marion Poschmann: "Fußball, Afrika und Liebe".
Weitere NEWS März 10:
Heike Makatsch gibt Bühnendebüt am Leipziger Centraltheater Ronald Savkovic im Männer-Pas-de-Deux bei „Qi - Berlins größte Show“
Premiere von WICKED - Die Hexen von Oz ein Triumph - Geraldine Chaplin, Ralf Möller, Udo Lindenberg, Verona Pooth, Ingo Appelt sind begeistert
Theatertreffen 2010: „Theater-Oscars“ in Berlin Wenn alles so bleiben soll wie es ist, muss sich alles ändern: Die Spielzeit 10/11 am Theater Bielefeld
Thomas Godoj – „Uhr ohne Stunden“ erscheint am 12. März Theater Willy Praml: Theater statt Ferien (Casting Aufruf) Staatstheater Wiesbaden: „Kunstschwimmer“ feiern Premiere
Wolf Haas liest „Der Brenner und der liebe Gott“ am Schauspiel Frankfurt Die goldene Meile ~ Englischsprachige Lesung mit Martin Cruz Smith im English Theatre Frankfurt
Fonds Experimentelles Musiktheater: Ausschreibung ~ Neue Projektideen für 2011 gesucht – Jetzt bewerben! Quergelesen ~ „Buchzeit“ auf der Leipziger Buchmesse 2010 in 3sat
Tod des englischen Tenors Philip Langridge 3sat FOYER - Das Theatermagazin: Die Themen der heutigen Sendung
Denise Epstein: Tochter von Irène Némirovsky zu Opernbesuch und Lesung in Hamburg Staatstheater Wiesbaden, Premiere des Operndoppelabends: „Die Spanische Stunde“ und „Gianni Schicchi“
Schultheatertage 2010 vom 15.-18. März am Staatstheater Wiesbaden Oper Frankfurt zeigt in der Reihe "Oper für Kinder": "Orlando furioso"
Bühnenverein: „Publikumsprognosen für Klassikveranstaltungen spekulativ“ Das Comeback des Jahres! Musical Space Dream wieder in Winterthur
“Fremdes & Vertrautes” im Frankfurter KunstBlock Theater und Komödie am Kurfürstendamm beteiligen sich auch 2010 bei der „Langen Nacht der Opern und Theater“
Das Theatertreffen 2010 eröffnet mit „Kasimir und Karoline“
Hessens Kultusministerin Henzler, Staatssekretär Krämer und Theaterverbände schließen Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit von Theatern und Schulen
STARLIGHT EXPRESS zählt 13 Millionen Besucher!!! Rekordzuschauerin findet sich im Blitzlichtgewitter auf der Bühne wieder Der Musical-Welterfolg “EVITA” kommt auf Tour nach Deutschland
Peter Lund: ZARAH SIEBENUNDVIERZIG, Premiere in Berlin an Zarah Leanders Geburtstag am 15. März Oberhausen im Wicked-Premierenfieber
PAZZ 2010: 2. Performing Arts Festival am Oldenburgischen Staatstheater (24. April bis 2. Mai 2010 )
Live und in Surround Sound: „Der Rosenkavalier“ ~ hr2-kultur überträgt Opernpremiere aus Darmstadt
Der Friedrichstadtpalast Berlin an der Autorenschule Berlin ~ Autoren-Werkstatt „Eine neue Revue entsteht“ Festspielhaus Baden Baden: Konzerte und Ballett April 2010
Städtische Bühnen Frankfurt am Main öffnen sich für Kulturpassinhaber/innen Live von der lit.COLOGNE: „3satbuchzeit“ beim internationalen Literaturfest in Köln
Neue Veranstaltungsreihe “Cinesrauschen”: Kino und Kulinarisches im Murnau-Filmtheater „Falstaff“ auf Deutschlandradio Kultur
PEYMANN VON A – Z ~ Claus Peymann liest im Mainzer TiC Werkraum Theater Trier zeigt Zuckmayers „Der Hauptmann von Köpenick“
"Schmetterlinge im Bauch": Bei Carmen Nebels großer ZDF-Show dreht sich alles um die Liebe
EMIL – DREI ENGEL! Kabarettistische Lesung von und mit Emil Steinberger am Schauspielhaus Zürich Karen Kamensek wird Musikdirektorin an der Oper Hannover
Die Gewinner des von der GASAG gestifteten BERLINER OPERNPREISES stehen fest Schauspiel Essen: Der Spielplan 2010/2011 Serkan Kaya bei »West Side Story« in Magdeburg „Loaded den Herrn“: Trends und Themen rund um das religiöse Buch im BÖRSENBLATT Spezial Theologie
Die Theater Chemnitz präsentieren “Erwin, das Naturtalent” Neuer Preis der Universität der Künste Berlin: UdK-Preis für interdisziplinäre Kunst und Wissenschaft
„Pardon!“ das Jugendtanzprojekt der Staatsoperette Dresden geht online Staatstheater Wiesbaden: Moby Dick kommt auf die Bühne
Die Magie von MAMMA MIA! live! Die Originalversion im September auf Tour Staatstheater Mainz: Uraufführung von „DURCH DIE WÜSTE ~ EIN KARL MAY-PROJEKT (von André Rößler)
Hamburg-Krimis für die Ohren: mit der Live-Inszenierung von „Todesfalle Speicherstadt“ startet vitaphon neue Hörbuchreihe theaterperipherie Frankfurt: Wiederaufnahme „EHRENSACHE“
NEWS Februar 10:
Opern-Uraufführung im Theater Bremen: „Die Gehetzten“ von Bernd Redmann
Der International Stammtisch präsentiert das Schauspiel Frankfurt und seinen neuen Intendanten Kulturhauptstadtjahr: Ruhr 2010 ~ 3sat-„Kulturzeit“ zu einer „Odyssee“ der besonderen Art
Licht und Schatten – Lebensliebe Film: Volker Schlöndorff im Gespräch mit Kultur.Forschern!
GISELA oder: Die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks ~ Musiktheaterstück von Hans Werner Henze für Jugendliche und mit Jugendlichen Umjubelte Premiere von TANZ DER VAMPIRE in Stuttgart
BEST OF MUSICAL – GALA 2010: Hilfe für Haiti! Die Premiere »Der Diener zweier Herren« am Schauspiel Frankfurt wird auf den 9. März 2010 verschoben
Oper Frankfurt: Erste Wiederaufnahme von Wagners "Parsifal" Opernhaus Zürich mit neuer Webseite
KISS-Fans aufgepasst: Thomas Gottschalk bittet um Unterstützung ~ Der "Wetten, dass..?"-Moderator wettet wieder gegen Michelle Hunziker
Josef Haslinger als 26. Mainzer Stadtschreiber in Amt eingeführt ~ ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut: "Ein Autor der Bilder und der Bildhaftigkeit"
Tollwood Sommerfestival 2010. Norah Jones, Silbermond und Crosby, Stills & Nash in der Musik-Arena Großes Tänzer und Sängercasting zum Musical BONIFATIUS in Fulda
ZDFtheaterkanal im März 2010 / Adolf-Grimme-Preisverleihung live Adelphi Theatre London, Previewstart von : “Love Never Dies”
Metronom Theater Oberhausen: Die Hexen von Oz sind gelandet Volkstheater Frankfurt: Vorverkauf für den "Jedermann" hat begonnen
Des Rings letzter Teil: Götterdämmerung ~ Der Abschluss von Wagners Weltgedicht in 3sat Erstaufführung von Uwe Tellkamps „Der Turm“ am Staatstheater Wiesbaden
Alice im Wunderland: Königliche Premiere live im Netz CD-Release BUDDY HOLLY RELOADED am 1.3.2010 im Imperial Theater Hamburg
»Macbeth« Gastspiel von Declan Donnellan und seinem Ensemble Cheek By Jowl im Berliner Hebbel am Ufer
Die Oscarpreisträger Sophia Loren und Kevin Costner bei "Wetten, dass..? ~ 187. Ausgabe der ZDF-Show am Samstag, 27. Februar 2010 live aus Erfurt
Rihanna: Zwei weitere Shows in Hamburg und Berlin 3sat Foyer - Das Theatermagazin: Die Themen der nächsten Sendung
Vorverkaufsstart zu den Internationalen Maifestspielen ein voller Erfolg Märzkonzerte im Festspielhaus Baden Baden
Giacomo Puccinis "La Rondine" / "Die Schwalbe" als konzertante Aufführung in der Alten Oper Frankfurt
Programm der Internationalen Maifestspiele 2010 im Hessischen Staatstheater Wiesbaden Oldenburgisches Staatstheater: Wahlheimat auf dem Fliegerhorst
»Trilogie der Frauen« hat in Hamburg Premiere ~ Simone Young dirigiert Uraufführung von Oscar Strasnoys »Le Bal«
"Tiefland" und "Kehraus um St. Stephan" wieder am Spielplan der Volksoper Wien
Populäre Klassik und klassischer Pop: ZDF zeichnet zwei neue Ausgaben von "Götz Alsmanns Nachtmusik" auf Nina Janke in „Zara 47“ am Off-Broadway Musicaltheater München
TARZAN® schwingt sich über die Millionen-Marke Wanderlust Blog startet ~ Blog für Internationale Theaterpartnerschaften ist online
Carnaval de Venise ~ Barockmusik aus Venedig: 7. Kammermusik im Foyer in der Oper Frankfurt UDK-Berlin: Neuer Zertifikatskurs für Musikerinnen und Musiker: Selbstmarketing im Internet
Simone Young und Mark Andre zu Gast im Elbphilharmonie Kulturcafé
Thomas Gottschalk moderiert "Echo der Stars" im ZDF ~ Verleihung des ECHO Klassik am 17. Oktober aus der Philharmonie Essen
"JOPIE" wird Ehrenkünstler im König Albert Theater (Bad Elster) Neue »Evita«-Termine wegen Top-Besetzung beim Magdeburger DomplatzOpenAir 2010!
Königlicher Empfang für Alice in London: Live-Übertragung der Weltpremiere in 5 deutsche Städte mit anschließender exklusiver Preview “Robin Hood“ im Mai in der Wiener Stadthalle Halle F
Schauspielhaus Zürich startete Vorverkauf für „WAS IHR WOLLT“ mit Nina Hoss
Die Vampire sind wieder da ~ Probenstart des Erfolgsmusicals im Palladium Theater Stuttgart - Premiere am 25. Februar
Schauspielhaus Zürich: Uraufführung von Lukas Bärfuss mit neuem Leitungsteam Sunset Boulevard ab November im TheaterMagdeburg
Lang Lang unterschreibt Exklusivvertrag mit Sony Music Entertainment
Die neue Ausstellung “KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens” in Hessen (Offenbach/M)! Tickets sind ab SOFORT erhältlich!
Ausstellung DONNA - Feministische Avantgarde der 1970er Jahre Ruhrtriennale 2009 – 2011: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“ ~ Willy Decker geht in die zweite Runde
ALICE IM WUNDERLAND - Das ultimative Fan-Event mit Künstlern aus dem Album „Almost Alice" zu Tim Burtons neuem Meisterwerk INDIA Show wird eingestellt
Theater Trier - Premiere “Der Freischütz” Peter Maffay: ECHO für sein Lebenswerk ~ Auszeichnung für sein 14. Nummer 1 Album Transfer France-NRW: Künstleraufenthalte in NRW
Rekordvorverkaufsstart beim Rheingau Musik Festival
STARLIGHT EXPRESS in Bochum erwartet 13-millionsten Zuschauer! ~ Rekordbesucher bekommt einen Toyota und ahnt noch nichts von seinem Glück Pläne für das Essener Colosseum Theater
Pfingstgala der Freilichtspiele Tecklenburg 2010 Theaters Trier: zur Spielzeitbilanz 2008/09 Schiffbau Zürich: Lösung für den Theater- und Liegenschaftenbetrieb
Alfred-Kerr-Preis 2010 für Dorothea von Törne ~ Preisverleihung während der Leipziger Buchmesse am 18. März 2010 Wiener „Antonia und der Reißteufel“ ist jetzt als DVD erhältlich
»Experiment« bei den Philharmonikern: »Klang der Herzen« ~ Beim nächsten Konzert werden Emotionen der Zuhörer während der Aufführung gemessen
Theaterumbau für die Vampire geht in die heiße Phase ~ Probenstart und Castpräsentation am 12. Februar ~ Premiere am 25. Februar
Vereinigung zweier Welten: Puccini-Jazz ~ „Inner Voices“-Reihe der hr-Bigband mit neuem Projekt Das Festivalevent – live in 3sat miterleben ~ Die 60. Berlinale startet in 3sat
Das ZDF,die Partnersender und die 60. Berlinale ~ Programm zum Jubiläums-Festival Tanzrecherche NRW #5: Jetzt bewerben! Fünfte Ausschreibung des internationalen Stipendienprogramms läuft.
Welttag des Buches 2010: Deutschland feiert das Lesen SCENE UNGARN IN NRW von April bis Sommer 2010
Erste Einladungen zur Theaterbiennale NEUE STÜCKE AUS EUROPA vorgestellt ~ Europäische Neuentdeckungen in Wiesbaden und Mainz
Magdeburger »Evita« in Starbesetzung! DomplatzOpenAir 2010 mit Simone Geyer, Drew Sarich und Ethan Freeman Ritter Rost ist krank - Ein neuer Band der Kinderbuchmusicals bei Terzio
Xavier Naidoo - neuer Single und Video ‚Halte durch’, Echo 2010 und als Jurymitglied... Yvonne Catterfeld - "Blau Im Blau" // neue Single & neues Album
Der März 2010 im Münchner Gärtnerplatztheater Oper Frankfurt, 2. Wiederaufnahme von Mozarts Così fan tutte Ingo Metzmacher zu Gast an der Universität der Künste Berlin
UFERLOS - DAS KULTURFESTIVAL: 18. Juni bis 2. Juli 2010 in der Wiener Stadthalle mit Topstar Nina Hagen Theater Bonn: Highlights im März 10 Oper Frankfurt: Foyergespräch mit steffen Seibert zu Vivaldis „Orlando furioso“ Daniel Behrens wird neuer Musikalischer Direktor am Berliner Friedrichstadt Palast
"Stumpi" wird Ehrenkünstler im König Albert Theater (Bad Elster) Dresdner Staatsoperette im Stundenplan
Neue Auszeichnung für Bregenzer Festspiele und Agentur die3 ~ Nominierung und Branchensieger im Jahrbuch der Werbung 2010
Glam-Rock bei Gottschalk! "Wetten, dass..?" am 27. Februar 2010 live aus Erfurt Auswirkungen des Warnstreiks an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main am Freitag, 5.2.2010
3sat FOYER - Das Theatermagazin: Die Themen der nächsten Sendung "Willkommen bei Carmen Nebel" am 6. Februar live aus Salzburg: Stars, Musik und jede Menge Überraschungen
Oper Frankfurt und die „Fliegende Volksbühne Frankfurt“ präsentieren „Blaubart“ Theater trifft Haute Couture am Gärtnerplatz - Talbot Runhof statten DIE SACHE MAKROPULOS aus
Schauspiel Frankfurt präsentiert ein Konzert mit Live-Musik: DAS WEISSE ALBUM von The Beatles ~ Ins Deutsche übertragen von Roland Schimmelpfennig
Auch Objektiv und Kamera bringen bedeutende Bilder hervor: Barbara Klemm erhält Max-Beckmann-Preis in der Paulskirche / Karten verfügbar
Margit Sponheimer for President! Inthronisation des Frankfurter Prinzenpaares im Ersten 100. Sendung "abgeschminkt" mit einem Porträt von Hanna Schygulla im ZDFtheaterkanal
Höchst - Neues Theater Höchst : Stimmakrobaten aus Maastricht: … bis die Polizei kommt Nachwuchs gesucht! Junges Ensemble des FriedrichstadtPalastes lädt zum Casting
Staatstheater Wiesbaden: KASPAR in der Wartburg ~ Abschlußarbeit von Veit Kassel 20 Jahre Studiengang Musical/Show an der UdK Berlin
ROCK IT! auf Deutschlandtour - Das Fan-Event in Kooperation mit CineStar im Februar! Netrebko, Villazón und Keith Jarrett im Festspielhaus Baden Baden
Rossinis »Il Barbiere di Siviglia« wieder im Spielplan der Hamburgischen Staatsoper Buehnenverein: Schließung des Schauspielhauses Wuppertal nicht hinnehmbar
Staatstheater Wiesbaden: Highlights im Februar
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