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Übersicht:

Wenn alles so bleiben soll wie es ist, muss sich alles ändern: Die Spielzeit 10/11 am Theater Bielefeld
Thomas Godoj – „Uhr ohne Stunden“ erscheint am 12. März
Theater Willy Praml: Theater statt Ferien (Casting Aufruf)
Staatstheater Wiesbaden: „Kunstschwimmer“ feiern Premiere
Wolf Haas liest „Der Brenner und der liebe Gott“ am Schauspiel Frankfurt
Die goldene Meile ~ Englischsprachige Lesung mit Martin Cruz Smith im English Theatre Frankfurt
Fonds Experimentelles Musiktheater: Ausschreibung ~ Neue Projektideen für 2011 gesucht – Jetzt bewerben!
Quergelesen ~ „Buchzeit“ auf der Leipziger Buchmesse 2010 in 3sat

Mittwoch, 10. März 10
Wenn alles so bleiben soll wie es ist, muss sich alles ändern: Die Spielzeit 10/11 am Theater Bielefeld
Wenn alles so bleiben soll, wie es ist, muss sich alles ändern. – Unter diesem Motto steht die Spielzeit 2010/2011 des Theater Bielefeld. Der Satz ist ein Widerspruch, aber einer, der zum Nachdenken und Weiterdenken animiert. Er eignet sich vorzüglich, um einen Moment innezuhalten und sich die verschiedenen Standpunkte klarzumachen, von denen aus der Satz zu lesen ist, welche logischen Konsequenzen sich ergeben, wie das Für und Wider aussehen könnte. Dieser Satz lädt dazu ein, darüber nachzudenken, was bewahrenswert ist und was alles verändert gehört.
Wenn alles so bleiben soll, wie es ist, muss sich alles ändern. – Diese Aussage ist dem 50 Jahre alten italienischen Roman Der Leopard entlehnt, den das Theater Bielefeld in der kommenden Spielzeit auf die Bühne bringt; ein Roman über politische und gesellschaftliche Verwerfungen im Italien des 19. Jahrhunderts. Erzählt wird aus der Perspektive des Fürsten von Salina, den eine sympathische Sturheit auszeichnet. Aber seine Sturheit ist keine, die einfach mit dem Kopf durch die Wand will, sondern eine, die die Tür drei Meter weiter rechts wahrnimmt und durch sie hindurchgeht, um dann wieder auf die alte Spur zurückzukehren. Anpassung in Maßen – ja, totale Veränderung – nein. Der Fürst weiß, was er der Vergangenheit, was er der Zukunft, sich und den Seinen schuldig ist. Das Theater und der Fürst von Salina haben einiges gemeinsam. Beide geben ein Beispiel davon ab, wie Bewahrung und Veränderung zusammen gedacht werden können. Theater gibt es seit 2.500 Jahren und über diese Zeit hinweg hat es sich immer wieder neu erfunden, neu erfinden müssen – mal aus ideologischen, mal aus künstlerischen, dann aus ökonomischen oder aus organisatorischen Gründen. Aber Theater ist – vom Amphitheater am Mittelmeer bis zum heutigen Theater im Zentrum der Städte – immer Theater geblieben. Es ist seit jeher ein Ort des Widerspruchs und der Widersprüchlichkeit, ein Ort des Diskurses und ein Ort der Zerstreuung gewesen, ein Ort des Nachdenkens, der seelischen Reinigung, des hemmungslosen Amüsements und der gnadenlosen Kritik. Der Widerspruch, die Widersprüchlichkeit sind das Element des Theaters. Es ist das Erbe, das es seit jeher mit sich herumträgt, und es ist Fluch und Segen zugleich, denn das Theater leitet einen unbequemen und herausfordernden Auftrag aus ihm ab: Unterhaltet, aber klärt auch auf!

Der Spielplan:
Theater als ein Ort der Weltbeschreibung nimmt die Realität in ihrer Widersprüchlichkeit in sich auf und verhandelt sie neu.
So beschäftigt sich das Programm des
Schauspiels in der kommenden Spielzeit u. a. mit folgenden Fragen:
Ist Freundschaft zwischen Mann und Frau ohne Sex möglich, wie es in Nora Ephrons Hollywoodklassiker Harry und Sally zur Debatte steht?
Sind Tiere die besseren Menschen, wie Carmen Priego in der Uraufführung Randale im Tierpark untersucht?
Was bin ich ohne meine Erinnerungen, wie Tom Peuckert in seinem Auftragswerk für das Theater Bielefeld, Gedächtnisambulanz, hinterfragt.
Ist die Familie in Mathias Faldbakkens Unfun als Struktur überhaupt noch zeitgemäß?
Strukturwandel ist eine Art von Veränderung, die wir fraglos hinnehmen. Immer moderne Technologien ersetzen den einzelnen Menschen und seine Geschichten. Lebens- und Arbeitsbereiche, auf die sich unsere Tradition und Identität bezieht, werden innerhalb kürzester Zeit zu Anachronismen. Zum Beispiel das Familienunternehmen im Kleinen in Björn Bickers Uraufführung Mein Teppich ist mein Orient oder die Bergbauindustrie im Großen in Brassed off – Mit Pauken und Trompeten.
Auf der einen Seite gibt es Menschen, denen unser System alle Türen offenhält, wie den Schülern in Simon Stephens Punk Rock. Auf der anderen Seite solche wie Büchners Woyzeck, der als kleines Rädchen im Getriebe gnadenlos ausgebeutet wird.
In der Komödie Boeing – Boeing von Marc Camolletti wird das Prinzip des technischen Fortschritts zum Fallstrick des privaten Glücks.
Der Zustand, den man wahrnimmt, unterliegt andauernden Veränderungen, manchmal hat man das selbst entschieden, manchmal ist man fremdbestimmt. Öffentliche und private Interessen kollidieren. Wie eine radikale Partei sich schließlich gegen sich selbst wendet, untersucht das existentialistische Drama Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre.
Wie der rebellische Königssohn Harry lieber dem anarchischen Falstaff folgt als dem Karriereknigge für Königssöhne, erzählt Williams Shakespeares Heinrich IV.
Und wohin mit unserem Wohlstand, fragt PeterLicht in seiner Moliere-Adaption von Der Geizige.

Mit einer Reise ins Verborgene startet das
Tanztheater Bielefeld in die neue Spielzeit. Unter diesem Titel wird der brasilianische Choreograph Guilherme Botelho sein Stück Vaguement derrière mit der Bielefelder Compagnie herausbringen, das ursprünglich für die von ihm gegründete und geleitete Compagnie »Cie. Alias« entstanden ist. Botelho, der zu den renommiertesten und eigenwilligsten Tanztheater-»Machern« zählt, hat bislang nur ein einziges Mal eines seiner Stücke einer fremden Compagnie anvertraut, so dass Gregor Zöllig und Christine Biedermann als Leitungsduo des Tanztheaters auf diesen »Coup« mit Recht stolz sein können.
Die beiden Tanzabende, die Zöllig selbst als Uraufführungen herausbringen wird, veranschaulichen exemplarisch die große inhaltliche bzw. thematische Bandbreite, die eine zeitgenössische Tanztheater-Compagnie für ihr Publikum theatralisch aufbereiten kann.
Während My Hotel Paradise die »condition humaine« derjenigen untersucht, die sich als Emigranten den Traum von einem Leben in Würde und Freiheit zu erfüllen versuchen, ist der Tanzabend Vier Temperamente eher der individuellen Persönlichkeitsbestimmung gewidmet.
Darüber hinaus bietet das Tanztheater Bielefeld in der Spielzeit 2010/11 gleich drei Zeitsprung-Projekte an.

In der Sparte
Musiktheater sind in der kommenden Saison zwei Premieren in bewährter Tradition dem Genre Musical vorbehalten, deren erste besondere Aufmerksamkeit verdient: Mit The Birds of Alfred Hitchcock bringt William Ward Murta sein drittes für Bielefeld geschriebenes Musical zur Uraufführung. Das auch durch den Film mit John Travolta bekannte Grease ist dagegen einer der Klassiker der 70er Jahre.
Bielefelds neuer GMD Alexander Kalajdzic und die neue Operndirektorin Helen Malkowsky eröffnen ihre erste Spielzeit mit einem der Schlüsselwerke der klassischen Moderne, Richard Strauss’ einstmals skandalumwitterter Salome. Im italienischen Repertoire stehen mit Rossinis Barbier von Sevilla und Mascagnis und Leoncavallos Einaktern, Cavalleria rusticana und Pagliacci, effektvolle Repertoirestücke auf dem Programm. Mit Glucks Iphigénie en Tauride widmet sich das Theater einem der schönsten und tiefsten Werk aus dem Übergang vom Barock zur Klassik, und nach langer Zeit zeigen wir wieder Humperdincks Dauerbrenner Hänsel und Gretel.
Zwei Stücke widmen sich schließlich dem zeitgenössischen Musiktheater: Alice in Wonderland von der koreanischen Komponistin Unsuk Chin sowie eine Produktion im Rahmen des von der Kunststiftung NRW und dem NRW Kultursekretariat Wuppertal geförderten »Fonds Experimentelles Musiktheater«, deren Titel in Kürze bekannt gegeben wird.

Premierenübersicht Musiktheater:

THE BIRDS OF ALFRED HITCHCOCK URAUFFÜHRUNG, WILLIAM WARD MURTA, Premiere: 25.09.10, Stadttheater

SALOME, RICHARD STRAUSS, Premiere: 16.10.10, Stadttheater

HÄNSEL UND GRETEL, ENGELBERT HUMPERDINCK, Premiere: 24.10.10., Stadttheater

IL BARBIERE DI SIVIGLIA (DER BARBIER VON SEVILLA), GIOACCHINO ROSSINI, Premiere: 12.12.10, Stadttheater

IPHIGENIE EN TAURIDE, CHRISTOPH WILLIBALD GLUCK, Premiere: 12.02.11, Stadttheater

GREASE, JIM JACOBS / WARREN CASEY, Premiere: 26.03.11, Stadttheater

ALICE IN WONDERLAND, UNSUK CHIN, Premiere: 08.05.11, Stadttheater

CAVALLERIA RUSTICANA, PIETRO MASCAGNI & PAGLIACCI (DER BAJAZZO), RUGGERO LEONCAVALLO, Premiere:: 05.06.11, Stadttheater

N.N., Uraufführung im Rahmen des »Fonds Experimentelles Musiktheater«, Premiere: 16.04.11, Theater am Alten Markt

Wiederaufnahmen:
DER WILDSCHÜTZ, ALBERT LORTZING, Wiederaufnahme: 18.09.10, Stadttheater

THE SCARLET PIMPERNEL, FRANK WILDHORN / NAN KNIGHTON, Wiederaufnahme: 21.11.10, Stadttheater

Tanztheater:

REISE INS VERBORGENE, GUILHERME BOTELHO, Premiere: 05.11.10, Stadttheater
MY HOTEL PARADISE URAUFFÜHRUNG, GREGOR ZÖLLIG, Premiere: 05.02.11, Theaterlabor
INTERNATIONALES TANZGASTSPIEL: 25.02.11, Stadttheater
VIER TEMPERAMENTE (Arbeitstitel) URAUFFÜHRUNG, GREGOR ZÖLLIG, Premiere: 17.04.11, Theater Gütersloh / 23.04.11, Stadttheater

ZEITSPRUNG URAUFFÜHRUNGEN
18.02.11
Zeitsprung – Paradiesische Zeiten im Theaterlabor
07.05.11
Zeitsprung – Characters I im Theater Gütersloh
11.06.11
Zeitsprung – Characters II im Stadttheater


Schauspiel:
WOYZECK , GEORG BÜCHNER / ROBERT WILSON / KATHLEEN BRENNAN & TOM WAITS: Premiere: 10.09.10, Stadttheater

MEIN TEPPICH IST MEIN ORIENT URAUFFÜHRUNG, BJÖRN BICKER, Premiere: 17.09.10, Theater am Alten Markt

HARRY UND SALLY (WHEN HARRY MET SALLY) DSE, NORA EPHRON / MARCY KAHAN, Premiere: 26.09.10, Theater am Alten Markt

KÖNIG HEINRICH IV., WILLIAM SHAKESPEARE, Premiere: 19.11.10, Theater am Alten Markt

WEIHNACHTSSTÜCK:
DIE KLEINE HEXE, OTFRIED PREUSSLER, Premiere: 20.11.10, Stadttheater

FALSCHER HASE (Arbeitstitel) URAUFFÜHRUNG, DAVID GIESELMANN, Premiere: Februar 2011, Theater am Alten Markt

BRASSED OFF – MIT PAUKEN UND TROMPETEN, PAUL ALLEN / MARK HERMAN, Premiere: 21.01.11, Stadttheater

DER LEOPARD, GIUSEPPE TOMASI DI LAMPEDUSA, Premiere: 05.03.11, Stadttheater

RANDALE IM TIERPARK URAUFFÜHRUNG, CARMEN PRIEGO / RANDALE, Premiere: 12.03.11, Theater am Alten Markt

DIE SCHMUTZIGEN HÄNDE, JEAN-PAUL SARTRE, Premiere: 06.05.11, Theater am Alten Markt

BOEING – BOEING, MARC CAMOLETTI, Premiere: 22.05.11, Theater am Alten Markt

Wiederaufnahmen:
DER BOSS VOM GANZEN, LARS VON TRIER, Wiederaufnahme: 22.10.10, Theater am Alten Markt

ANNA KARENINA, LEO TOLSTOJ, Wiederaufnahme: 24.10.10, Theater am Alten Markt

WIE IM HIMMEL, KAY POLLACK, Wiederaufnahme: Herbst 2010, Stadttheater

SECHS TANZSTUNDEN IN SECHS WOCHEN, RICHARD ALFIERI, Wiederaufnahme: Herbst 2010, Theater am Alten Markt

MÄNNERBESCHAFFUNGSMASSNAHMEN, DIETMAR LOEFFLER, Wiederaufnahme: Herbst 2010, Theater am Alten Markt

TAMZWEI
DER GEIZIGE, PETERLICHT, Premiere: 07.11.10
UNFUN, MATIAS FALDBAKKEN, Premiere: 22.01.11
PUNK ROCK, SIMON STEPHENS, Premiere: Februar/März 2011
GEDÄCHTNISAMBULANZ URAUFFÜHRUNG, TOM PEUCKERT, Premiere: 04.06.11

www.theater-bielefeld.de

Mittwoch, 10. März 10
Thomas Godoj – „Uhr ohne Stunden“ erscheint am 12. März
Das schwierige zweite Album. Was jeden herkömmlichen Musiker und Songwriter schon vor große Probleme stellen kann, war im Falle Thomas Godoj ein ganz spezielle Situation. Schließlich hatte der Recklinghäuser von seinem Debütalbum alleine in Deutschland mehr als 300.000 Exemplare verkauft und war mit einem "Echo" als bester Newcomer ausgezeichnet worden. Dass er bei "Richtung G" weitaus mehr von seinem Talent und seiner Persönlichkeit einbringen konnte, machte den Entstehungsprozess des Follow-Ups zwar einerseits freudvoller und befriedigender, andererseits verlangte das neue Set-Up den Beteiligten aber auch weitaus größere Anstrengungen ab. "Das war schon ein hartes Stück Arbeit“, erinnert sich Godoj, „aber ich glaube, wenn man sich selbst einbringen kann, entsteht auch etwas Persönliches. Darüber hinaus konnte auch die Band in diesen Prozess eingebunden werden. Das Produzenten-Team ‚Hitbay’ hat den Sound unter Berücksichtigung meiner Wünsche voll auf den Punkt gebracht."

Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: "Richtung G" enterte die Media Control Charts auf Position fünfzehn und das persönliche Feedback der Fans bei der soeben zu Ende gegangenen Tour war uneingeschränkt großartig. In Kürze erscheint mit "Uhr ohne Stunden" die zweite Single-Auskopplung des Albums. Der übermütig-rebellischen Uptempo-Rocknummer "Nicht allein" lässt der Sänger und Songwriter damit eine Ballade folgen, bei der es ganz bestimmt nicht mit einmaligem Hören getan ist, wenn es nach Thomas Godoj geht: "Es ist ein Gedicht über die Bedeutung von Zeit, nach dem Motto 'Carpe Diem – nutze den Tag’. Über die Zeit, die einem im Leben zur Verfügung steht. Dass man sie vernünftig nutzt. ‚Uhr ohne Stunden’ ist vielleicht nicht gleich zu verstehen, man muss es vielleicht zweimal hören und den Text auf sich wirken lassen“. „Uhr ohne Stunden“ wird am 12.03.10 als Single bei Columbia veröffentlicht. 

Tourdaten von Thomas Godoj:
 
19.04.10 Oberhausen - Schacht 1
20.04.10 Münster - Metropolis
21.04.10 Krefeld - Kulturfabrik
23.04.10 Heidelberg - Schwimmbad
24.04.10 Karlsruhe/Durlach - Festsaal
25.04.10 CH-Zürich - Exil
27.04.10 Reichenbach - Die Halle/H2O
28.04.10 Neuötting - Stadtsaal
29.04.10 A-Wien - Szene
01.05.10 Saarbrücken - Garage
02.05.10 Frankfurt - Batschkapp
03.05.10 Dortmund - FZW
05.05.10 Bielefeld - Ringlokschuppen
06.05.10 Würzburg - Posthalle
07.05.10 Bad Arolsen - Out Back
09.05.10 Bremen - Modernes
10.05.10 Kiel - Traumfabrik
11.05.10 Lübeck - Riders Cafe
13.05.10 Hannover - Musikzentrum
14.05.10 Osnabrück - Maiwoche (Open Air)
 
www.thomasgodoj.de

Mittwoch, 10. März 10
Theater Willy Praml: Theater statt Ferien (Casting Aufruf)
Für die Theaterproduktion „HYPERION“ von Hölderlin sucht das THEATER WILLY PRAML zwei männliche Darsteller zwischen 14 und 20 Jahren, gern auch mit Migrationshintergrund. Geprobt wird zwischen Mitte Juni und Anfang August, also vorwiegend in den Sommerferien. Premiere ist am 7.August, die Aufführungen sind bis zum 3.Oktober geplant, überwiegend an Wochenenden.
Wer also auf Verreisen verzichten will und Lust hat, in einem professionellen Theaterteam mitzuwirken melde sich unter:
THEATER WILLY PRAML
NAXOSHALLE
Wittelsbacherallee 29
60316 Frankfurt am Main
Tel+Fax: 069/43054734
theater.willypraml@t-online.de
www.theater-willypraml.de

Mittwoch, 10. März 10
Staatstheater Wiesbaden: „Kunstschwimmer“ feiern Premiere
Eine Premiere geht baden und alle freuen sich drauf – verrückt? Nein! Absolut empfehlenswert! Am kommenden Sonntag, den 14. März 2010 heißt es um 19.30 Uhr im Kleinen Haus des Staatstheaters Wiesbaden: Vorhang auf für Daniel Drábeks Schauspiel Kunstschwimmer.
Tilman Gersch inszeniert mit der deutschsprachigen Erstaufführung der „Kunstschwimmer“ die eindringliche Geschichte dreier Freunde, die nur im gemeinsamen Hobby des Synchronschwimmens eine Möglichkeit sehen, Abstand von ihrem Alltag und ihren jeweiligen Sorgen zu bekommen. Wenn die Mittdreißiger gemeinsam die verschiedenen Figuren zur Musik ihrer Jugendzeit üben, verspüren sie das, was ihnen im Leben fehlt: Den Einklang mit sich, den anderen und der Welt.
Daniel Drábeks Texte zeichnen sich durch anekdotische Qualitäten aus. Eine Hauptquelle seiner Inspiration wie seiner Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Gesellschaft sind Film und Fernsehen, deren Stil er in seinen grotesken und kabarettistischen Texten imitiert und parodiert. Sie sind auch Schlüsselthemen seiner Stücke: Kitsch, die Medienwelt, die kommerzielle Massenkultur.
Ein besonderes Bonbon: Der tschechische Autor des Stückes, dessen Uraufführung auf der Theaterbiennale NEUE STÜCKE AUS EUROPA 2006 in Wiesbaden das Publikum begeisterte, wird extra zur Premiere am kommenden Sonntag anreisen.
www.staatstheater-wiesbaden.de

Mittwoch, 10. März 10
Wolf Haas liest „Der Brenner und der liebe Gott“ am Schauspiel Frankfurt
Privatdetektiv Simon Brenner ist zurück. Und wie! Der Brenner hat endlich einen guten Job gefunden. Doch wie könnte es anders sein, es dauert nicht lange, bis wieder was passiert. Wolf Haas liest aus dem neuesten Teil seiner berühmten Krimireihe, für die er u. a. mit dem Deutschen Krimipreis und dem Literaturpreis der Stadt Wien ausgezeichnet wurde.
Schauspiel Frankfurt (Schauspielhaus), am 17. März um 19.30 Uhr.
Nach der Lesung signiert Wolf Haas im Foyer des Schauspielhauses.
www.schauspielfrankfurt.de

Mittwoch, 10. März 10
Die goldene Meile ~ Englischsprachige Lesung mit Martin Cruz Smith im English Theatre Frankfurt
Am Sonntag, den 14. März 2010 liest der amerikanische Bestsellerautor Martin Cruz Smith um 14:00Uhr in der James Bar des English Theatre Frankfurt aus seinem neuen Roman „The golden mile“. Zu der englischsprachigen Lesung laden das English Theatre, das Amerikanische Generalkonsulat und der C. Bertelsmann Verlag ein. 

Er ist einer der ganz Großen seines Fachs: Seit „Gorki Park“ sind der amerikanische Bestsellerautor Martin Cruz Smith und sein russischer Ermittler Arkadi Renko weltberühmt, die Fälle ein Gradmesser für den Zustand der ehemals sowjetischen und nun kapitalistisch-russischen Gesellschaft. Sein letztes Buch „Stalins Geist“ wurde 2008 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet.

Der neue Thriller „Die goldene Meile“, der mit der deutschen Ausgabe seine Weltpremiere hat, zeigt Moskau als Stadt der Gegensätze zwischen Luxus und Armut und führt Renko auch in die Welt der Superreichen, die auf der Goldenen Meile zu Hause sind.

In den Moskauer Drei Bahnhöfen kreuzen sich die Schicksale – hier erwacht die fünfzehnjährige Maja im leeren Zug und muss zu ihrem Entsetzen feststellen, dass ihr Säugling geraubt wurde. Die Polizei will ihr nicht glauben. Maja macht sich allein auf die Suche und trifft dabei Schenja, den jungen Ziehsohn von Arkadi Renko. Und auch Renko ist an den Drei Bahnhöfen im Einsatz, denn dort wird eine junge Frau tot aufgefunden.

Arkadi Renko merkt schnell, dass es sich um einen Mord handelt, darf aber keine Ermittlungen aufnehmen, da er vom Dienst suspendiert wurde. Von den Behörden wird die Tote als Prostituierte und Drogenopfer abgestempelt, womit der Fall eigentlich abgeschlossen ist. Trotzdem lässt Renko heimlich eine Obduktion durchführen, bei der sich sein Verdacht bestätigt. Eine Eintrittskarte, die er neben der Leiche findet, führt ihn auf die Milliardärsmesse im „Club Nijinski“, der dem Großindustriellen Sascha Waksberg gehört. Dort begegnet er seiner Nachbarin Anja Walidowa, einer Journalistin, die die Tote als eine der Tänzerinnen des Clubs identifiziert. Renko hat eine Spur.

„Die besten Thriller aus dem modernen Russland schreibt ein Amerikaner.“ Focus Online
„Smith ist ein teuflisch gewiefter Erzähler.“ Frankfurter Rundschau
„Arkadi Renko ist ein liebenswerter Einzelgänger: unbeirrbar, verbissen, eben ein Held.“ Die Welt
Martin Cruz Smith, in Philadelphia geboren, schrieb mit "Gorki Park" einen internationalen Bestseller. Auch die folgenden Arkadi Renko-Krimis wie "Nacht in Havanna" und „Stalins Geist“ begeisterten weltweit seine Fangemeinde. Der Autor lebt mit seiner Familie in Kalifornien.

Martin Cruz Smith – "The golden mile"
Sonntag, 14. März 2010, 14:00Uhr
James Bar im English Theatre Frankfurt
Veranstalter: The English Theatre Frankfurt, Amerikanisches Generalkonsulat Frankfurt, C. Bertelsmann 
Eintritt: 5,00 Euro, erm. 3,00 Euro
www.english-theatre.de 

Mittwoch, 10. März 10
Fonds Experimentelles Musiktheater: Ausschreibung ~ Neue Projektideen für 2011 gesucht – Jetzt bewerben!
Für die Initiative "Fonds Experimentelles Musiktheater" des NRW KULTURsekretariats und der Kunststiftung NRW werden wieder Projektideen gesucht.
Die Projekte entstehen in Zusammenarbeit mit Theater- und Opernhäusern Nordrhein-Westfalens. Als Mitveranstalter liefern sie nach Vereinbarung die theaterproduktionstypische Infrastruktur, wie z.B. Probenmöglichkeiten, Bühnentechnik, Mitarbeit von Werkstätten, Dramaturgie und Inspizienz, sowie die Einbeziehung in den Spielplan und lokale Öffentlichkeitsarbeit. Eine Mitwirkung von künstlerischen Kräften des jeweiligen Hausensembles ist wünschenswert.

Der Fonds leistet dreierlei: Er unterstützt erstens finanziell, er sorgt zweitens durch Einbeziehung von Theatern und Opernhäusern in Nordrhein-Westfalen für eine stärkere öffentliche Verankerung des experimentellen Musiktheaters und sichert drittens durch einen Beirat die künstlerische Qualität und den experimentellen Charakter der zu realisierenden Produktionen. Die Auswahl wird durch den künstlerischen Beirat mit Amelie Deuflhard, Dr. Paul Esterhazy, Heiner Goebbels und Hans-Peter Jahn getroffen.

Ziel ist es, zeitgenössische Musiktheater-Produktionen zu initiieren, zu erproben und zu fördern, die das Wechselverhältnis von Sprache, Musik und Theater-Raum neu befragen und experimentell erkunden. Aus dem Fonds werden Projekte finanziert, die Komposition, Text (deutsch oder englisch) und Regie von Anbeginn miteinander verbinden. Komponenten des Musiktheaters, des Schauspiels und der Bildenden Kunst sollen zusammenwirken. Elektroakustische und visuelle Gestaltungsformen können integriert werden. Von besonderer Bedeutung ist dabei der Entwicklungsprozess, der sich frühzeitig auf den spezifischen Aufführungsraum der Uraufführung beziehen soll. Die Uraufführung soll im Dezember 2011 an den Städtischen Bühnen Münster realisiert werden. Zur Verfügung stehen das Große Haus, sowie Orchester, Chor und Solisten.

Für Produktionskosten, Programmheft und Honorare werden 80.000 € aus Mitteln des Kultursekretariats und der Kunststiftung NRW zur Verfügung gestellt. Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler aus den genannten drei Sparten – möglichst zu dritt. Eine Altersgrenze gibt es nicht.

Bewerbung:
Neben den aussagekräftigen Projektskizzen werden die Vitae der beteiligten Künstler sowie Referenzen, Presse und Audio-/Videodokumentationen (max. 3 Disks mit Playlist) in kopierfähiger Form (DIN A4, einseitig, lose) erwartet. Eine ungefähre Kostenkalkulation ist ebenfalls erwünscht.
Die ausgefüllte Fassung des Antragsformulars und alle weiteren Unterlagen sind einzureichen bis zum 15. Mai 2010 z. Hd. des Projektdramaturgen Thomas Witzmann beim:
NRW KULTURsekretariat
Friedrich-Engels-Allee 85 // 42285 Wuppertal //
www.nrw-kultur.de

Mittwoch, 10. März 10
Quergelesen ~ „Buchzeit“ auf der Leipziger Buchmesse 2010 in 3sat
Die Leipziger Buchmesse – das große Lesefest und Branchentreffen des Frühjahrs – beginnt dieses Jahr am 18. März. 3sat begrüßt an seinem Messestand in der Glashalle wieder Autorinnen und Autoren zum Gespräch. In weit über dreißig Veranstaltungen liest 3sat quer durch aktuelle Neuerscheinungen aus Belletristik, Sach- und Kinderbuch. Diskussionen und ein Slam-Kontest machen Kult und Kultur rund um Wort und Buch erlebbar.

Auf dem Bildschirm können Buchfans zuhause das Geschehen in Leipzig miterleben. 3sat-„Kulturzeit“ gibt am Donnerstag, 18. März, 19.20 Uhr, einen Stimmungsbericht aus der Messestadt. Um 21.00 Uhr lädt Gert Scobel ein zur „3satbuchzeit“. Das Buchmagazin stellt direkt von der Messe die frisch gekürten Gewinner des diesjährigen Preises der Leipziger Buchmesse vor. Außerdem zu Gast sind Asfa-Wossen Asserate, Hubert Winkels und Ute Scheub. Weitere Themen bei „3satbuchzeit“: Aktuelles aus Literatur und Sachbuch sowie die neuen Krimis von James Ellroy und Pete Dexter.

Am Freitag, 19. März, 19.20 Uhr, beschäftigt sich die monothematische Sendung „Kulturzeit extra: Nachbeben – wieviel Kultur bleibt nach dem Finanzcrash?“ mit dem Sparzwang der öffentlichen Hand und dessen Auswirkungen auf Kultureinrichtungen. Wie weit kann sich der Kulturbetrieb selbst finanzieren, wenn auch Banken und Finanzhäusern das Kapital zum Sponsern ausgeht? Tina Mendelsohn und Gäste in „Kulturzeit extra“ mit einer Bestandsaufnahme.

Am Samstag, 20. März, 21.30 Uhr, ist 3sat live bei der „Leipziger Buchnacht“. Starautoren, Debütanten und Verleger sorgen für einen kurzweiligen Ausflug in die Buchwelt. Es moderieren Janine Strahl-Oesterreich und Axel Bulthaupt.

Am Sonntag, 21. März, fasst „3satbuchzeit extra“ um 11.00 Uhr die Gespräche mit Autorinnen und Autoren vom 3sat-Messestand in einer zweistündigen Sondersendung zusammen. Zu Gast sind Martin Suter, György Dalos, Georg Klein, Ulrike Draesner, Kathrin Röggla, Joachim Gauck, Clemens Meyer, Helge Timmerberg und viele andere. Die Gespräche führen Ernst A. Grandits, Tina Mendelsohn und Gert Scobel.

Dienstag, 9.März 10
Tod des englischen Tenors Philip Langridge
Der englische Tenor Philip Langridge ist am vergangenen Freitag 70-jährig gestorben (Medienberichten zufolge an Darmkrebs). Noch im vergangenen Dezember gab er an der New Yorker Met die Hexe in „Hänsel und Gretel“ (u.a. mit Angelika Kirchschlager und Miah Persson).
Philipp Langridge galt weltweit als einer der renommiertesten Vertreter seines Fachs. Neben zahlreichen Auszeichnungen wurde er durch Königin Elizabeth II. zum „Commander of the British Empire“ ernannt. Die große Vielseitigkeit des Künstlers und sein weites Repertoire in den unterschiedlichsten Musikgattungen spiegeln sich nicht zuletzt in einer umfangreichen Diskographie wider. Auch als Liedsänger war Langridge sehr gefragt. So präsentierte er anläßlich seines Frankfurter Liederabends im Oktober 2006 Volkslied-Arrangements sowie die Liedzyklen Winter Words, op. 52 und The Holy Sonnets of John Donne von Benjamin Britten und ausgewählte Lieder von Frank Bridge.
Biographie auf Allied Artist

Dienstag, 9.März 10
3sat FOYER - Das Theatermagazin: Die Themen der heutigen Sendung
In Wuppertal, Moers, Oberhausen und Dessau sind die Theater in ihrer Existenz bedroht. Als Grund dafür werden leere Kassen bei den Kommunen angegeben, die sich den Unterhalt der Häuser nicht mehr leisten können. Für den Regisseur und Intendant Holk Freytag ist das ein unhaltbarer Zustand, da für ihn Demokratie nur in der Kommune erfahrbar wird.
In "FOYER - Das Theatermagazin" äußerst sich Holk Freytag zu den drohenden Theaterschließungen und den daraus erwachsenden Gefahren.

Weitere Themen in FOYER" sind:
- Das Theaterprojekt "Odyssee Europa" im Programm der Kulturhauptstadt "RUHR 2010"
- Thomas Vinterbergs Inszenierung von "Das Begräbnis", die Fortsetzung seines Familiendramas "Das Fest", am Wiener Burgtheater
- Ein Porträt des britischen Choreografen Royston Maldoom
- Das Stück "Moschee DE von Robert Thalheim am Schauspiel Hannover
- Stefan Puchers Inszenierung von "Andersen. Trip zwischen den Welten" am Thalia Theater in Hamburg

Es moderiert Esther Schweins, 3sat, Dienstag 9. März 10, 22.25 Uhr

Dienstag, 9.März 10
Denise Epstein: Tochter von Irène Némirovsky zu Opernbesuch und Lesung in Hamburg
Aus Anlass der Uraufführung von Oscar Strasnoys Oper »Le Bal« an der Hamburgischen Staatsoper kommt Denise Epstein auf Einladung des Opernhauses nach Hamburg. Denise Epstein ist die Tochter der russisch-französischen Schriftstellerin Irène Némirovsky, auf deren gleichnamigen Roman die Oper »Le Bal« basiert. Irène Némirovsky wurde 1903 in Kiew geboren und emigrierte 1918 mit ihrer Familie nach Frankreich. 1929 wurde sie mit ihrem Romandebüt »David Golder« zum Star der Pariser Literaturszene. Der sagenhafte posthume Erfolg ihres letzten Romans, »Suite française«, machte Irène Némirovskys Werk 2005 auch in Deutschland populär – das Manuskript des Romans hatten Denise Epstein und ihre Schwester Elisabeth nach der Ermordung der Mutter 1942 gerettet und über 60 Jahre später der Nachwelt zugänglich gemacht.
Denise Epstein besucht am 14. März die Vorstellung von »Trilogie der Frauen« an der Hamburgischen Staatsoper und wird sich im Anschluss mit Simone Young und dem Komponisten Oscar Strasnoy treffen. Am 15. März ist sie Gast bei einer Veranstaltung im Literaturhaus Hamburg. Begleitet wird Denise Epstein von Olivier Philipponnat, dessen Biografie von Irène Némirovsky im März im Knaus Verlag auf Deutsch erscheint. Bei der Veranstaltung im Literaturhaus liest die Schauspielerin Judith Rosmair aus den Romanen von Irène Némirovsky, die Moderation des Abends übernimmt Prof. Jürgen Ritte.

»Trilogie der Frauen«
14. März 2010, 19.00 Uhr, Staatsoper Hamburg
Karten: 040 / 35 68 68,
www.staatsoper-hamburg.de

»Chronistin einer versunkenen Welt«
Veranstaltung mit Denise Epstein, Olivier Philipponnat und Judith Rosmair
15. März 2010, 20.00 Uhr, Literaturhaus Hamburg

Dienstag, 9.März 10
Staatstheater Wiesbaden, Premiere des Operndoppelabends: „Die Spanische Stunde“ und „Gianni Schicchi“
Die Premiere des Opern-Doppelabends
Die spanische Stunde (L'heure espagnole), Musikalische Komödie von Maurice Ravel, und Gianni Schicchi, Oper von Giacomo Puccini, steht am Samstag, den 13. März 2010 auf dem Programm des Großen Hauses im Staatstheater Wiesbaden.

Unter der musikalischen Leitung von Marc Piollet und einer temporeichen und pointenreichen Inszenierung von Carlos Wagner kommen zwei der komischsten Operneinakter auf den Spielplan des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. In beiden Stücken stehen zwei Schlitzohren im Mittelpunkt: Die ebenso schöne wie schlaue Conception nutzt die „spanische Stunde“ für ein Stelldichein mit ihrem Liebhaber, während ihr Mann die Uhren in der Stadt aufzieht. Der bauernschlaue Gianni Schicchi fälscht zugunsten seiner Tochter und für sich selber das Testament des soeben verstorbenen Florentiners Buoso Donato. Er schlüpft dafür in das Nachthemd des Verblichenen, denn noch weiß in ganz Florenz keiner von dem Todesfall.

Carlos Wagner hat am Hessischen Staatstheater Wiesbaden mit großem Erfolg in der vergangenen Spielzeit Mozarts „Don Giovanni“ inszeniert. Der international gefragte Regisseur hat u.a. in Bordeaux, Nancy, Montpellier, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an der Oper Leipzig sowie am Royal Opera House Covent Garden Regie geführt.

Erneut zu Gast ist der in Sofia (Bulgarien) geborene Kiril Manolov, der nach seinem bejubelten „Falstaff“ den Gianni Schicchi in Puccinis gleichnamigem Einakter verkörpert. Nach seinem Studium in seiner Heimatstadt und Gesangskursen in Wien und Mailand wurde der junge Bass-Bariton dort bald auch Ensemblemitglied der Staatsoper. Für seine Rollengestaltung des „Barbiers von Sevilla“ wurde er von der Staatsoper Zagreb als „Bester männlicher Opernsänger“ ausgezeichnet. Gastspiele führten ihn u.a. nach Belgrad, Skopje, Larnaca, Palma di Mallorca und Thessaloniki.

Weitere Vorstellungen: Freitag, 19. März, Mittwoch 7. April, Mittwoch, 14. April und Donnerstag, 29. April 2010, jeweils 19.30 Uhr im Großen Haus

www.staatstheater-wiesbaden.de

Dienstag, 9.März 10
Schultheatertage 2010 vom 15.-18. März am Staatstheater Wiesbaden
Die Schultheatertage 2010 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden stehen vor der Tür und versprechen wie jedes Jahr eine beeindruckende Vielfalt der unterschiedlichsten Theaterproduktionen und Schulen aus Wiesbaden und Umgebung.
Insgesamt nehmen 22 Schultheatergruppen die Möglichkeit wahr, ihre Produktion in einem echten Theater mit voller Unterstützung der Profis aus Technik, Beleuchtung und Ton einem großen Publikum zu präsentieren. Eine Menge Theater, die auch eine Menge Arbeit bedeutet und nur Dank der Hilfe von etwa 50 engagierten Freiwilligen bei Organisation und Durchführung in diesem großen Rahmen stattfinden kann.
Gesprächsforen im Anschluss an jede Aufführung bieten die Möglichkeit, mit den Akteuren zu reden, Fragen zu stellen und Eindrücke zu schildern. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Schnupperkurse, in der täglichen Festivalzeitung berichten Schülerinnen und Schüler vom Festivalgeschehen, ein Dokumentationsfilm fängt aufregende Momente ein und das Festivalcafé bietet Raum zum Verweilen, sich unterhalten, austauschen und Kraft tanken für das bunte Programm mit all seinen sehenswerten Produktionen. Am Donnerstag, 18. März findet eine große Abschlussparty statt.

Für viele Vorstellungen sind nur noch Restkarten vorhanden, für die folgenden gibt es noch aus-reichend Karten:

Kleines Haus
15. März, 14 Uhr „Das kalte Herz“ (IGS Kastellstraße)
15. März, 17 Uhr „Peer Gynt“ (Tilemanschule)
16.März, 14 Uhr „Bruderliebe – Bruderhass“ (Gymnasium Taunusstein)
17. März, 14 Uhr „Die 7 Geißlein“ (Mittelpunktschule Kinzigquelle)
18. März, 16 Uhr „Die fantastischen Abenteuer des kleinen Drachen Qualmi“ (Silberbachschule)

Studio
15. März, 19 Uhr „Bitteres Ende – Tod“ (Gutenbergschule)
16.März, 16 Uhr „Die Big Brother – Stars“ (Mädchentreff Rüsselsheim)
17. März, 16 Uhr „Urmel aus dem Eis“ (Albrecht- Dürer-Schule)

Montag, 15. März bis Donnerstag, 18. März 2010, Kleines Haus und Studio

Dienstag, 9.März 10
Oper Frankfurt zeigt in der Reihe "Oper für Kinder": "Orlando furioso"
In der Oper für Kinder können junge Zuschauer ab sechs Jahren (und deren Eltern) richtiges Musiktheater im Holzfoyer mit vielen Sängern, Puppen und Gästen aus der Welt des Theaters erleben. Wie immer stammen Text und Idee von der Dramaturgin Deborah Einspieler. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit der Handpuppe Labbo – dem dienstältesten Lappen der Oper Frankfurt – und dem italienischen Badehandtuch Lenzuolo da Bagno, geführt von Thomas Korte. Parallel dazu können Kinder ab vier Jahren mit Heike Kopp-Deubel das Angebot der musikalischen Früherziehung im Foyer im 3. Rang wahrnehmen, während die Aufmerksamkeit der größeren Kinder im Holzfoyer etwas stärker gefordert wird.

Die zweite Oper für Kinder dieser Saison widmet sich Antonio Vivaldis
Orlando furioso (Der rasende Roland) am Samstag, dem 20. März 2010, um 14.00 und 16.00 Uhr im Holzfoyer bzw. im Foyer im 3. Rang der Oper Frankfurt.
Die märchenhafte Handlung spielt auf der Insel der Zauberin Alcina (Ileana Mateescu). Dort sucht Angelica (Eun-Hye Shin) ihren verschollenen Liebsten Medoro (Heike Kopp-Deubel). Der ebenfalls in Angelica verliebte Orlando (Melanie Arnhold) strandet auch auf Alcinas Insel. Ihm ist prophezeit worden, dass er Glück in der Liebe finde, wenn er Alcinas Zauberschatulle öffne. Als aber dann Medoro doch noch auftaucht, um überglücklich Angelica in seine Arme zu schließen, stürzt sich Orlando wütend auf ihn. Alcina und Angelica besänftigen den Rasenden mit der Lüge, dass Medoro Angelicas Bruder sei und Angelica nur Orlando liebe. Allerlei Zauber sind nötig, bevor der wütende Orlando wieder sanft wird...

Die Sänger stammen aus dem Opernstudio der Oper Frankfurt sowie von der Mainzer Musikhochschule und werden durch den einen oder anderen Gast ergänzt. Die Spielleitung dieser Oper für Kinder hat Alan Barnes, am Cembalo sitzen Studienleiter Felice Venanzoni und Solorepetitorin Ansi Verwey.

Weitere Vorstellungen von Orlando furioso (Der rasende Roland) im Rahmen von Oper für Kinder finden zu den gleichen Uhrzeiten statt:
Dienstag, 23. März 2010
Samstag, 27. März 2010
Dienstag, 30. März 2010

Die Aufführungen am Samstag sind leider bereits ausverkauft, doch für beide Dienstage sind noch Einzelkarten zum Preis von € 6 (Kinder) und € 11 (Erwachsene) an der Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt sowie zzgl. 12,5% Vorverkaufsgebühr an unseren bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 13 40 400 oder online unter
www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Weitere Oper für Kinder-Termine in der laufenden Spielzeit 2009/10:
Richard Wagners Der Ring des Nibelungen (Rheingold und Walküre) 5. (15.00 Uhr), 8. und 15. Juni (jeweils 14.00 und 16.30 Uhr) sowie 12. und 19. Juni 2010 (jeweils 13.00 und 15.30 Uhr)

Die Reihe Oper für Kinder wird gefördert von der Europäischen Zentralbank.

Dienstag, 9.März 10
Bühnenverein: „Publikumsprognosen für Klassikveranstaltungen spekulativ“
Die Behauptung der Friedrichshafener Zeppelin-Universität, das Publikum für klassische Musik werde sich in den nächsten 30 Jahren stark rückläufig entwickeln, hält der Deutsche Bühnenverein für spekulativ. „Niemand kann für so lange Zeit sicher vorhersagen, was die Menschen in Zukunft interessieren wird und was nicht“, kommentierte der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Prof. Klaus Zehelein, die kürzlich vorgestellte Studie der Zeppelin Universität. Dies gilt umso mehr als sich die einzelnen Kulturbetriebe, deren künstlerisches Programm und dessen Präsentationsformen stets verändern und fortentwickeln. Die Gesellschaft ist im stetigen Wandel – die Theater, Opern, Orchester und das Publikum auch.
Ältere Besucher sind ein wichtiges Zuschauerpotenzial. Schon lange ist den Theatern und Orchestern bekannt, dass das Stammpublikum älter wird. Dies ist angesichts einer älter werdenden Bevölkerung eine Selbstverständlichkeit. Es ist deshalb erforderlich und sinnvoll, dass die Häuser ältere Zuschauer an sich binden. Diese Zuschauer verfügen über ein erhebliches Freizeitkontingent, haben aber auch die wirtschaftlichen Mittel für Theater- oder Konzertbesuche. Sie sind schon aus gesellschaftspolitischen Gründen als Kulturpublikum zu umwerben. Natürlich bemühen sich die Theater und Orchester gleichzeitig intensiv um junge Zuschauer. Gerade diese Bemühungen sind in den letzten Jahren sehr erfolgreich verlaufen.
Eine Generalisierung in Bezug auf die Publikumsentwicklung ist, so Zehelein, nicht möglich. Die Publikumsstrukturen sind je nach Haus und Programm sehr unterschiedlich. [
www.buehnenverein.de ]

Montag , 8. März 10
Das Comeback des Jahres! Musical Space Dream wieder in Winterthur
Nach sieben Jahren Spielpause kehrt die erfolgreichste Schweizer Musicalproduktion auf die Erde zurück: Die Triebwerke für «
Space Dream - Das Original» werden an der Premiere vom 21. Oktober 2010 in der City Halle Winterthur gezündet.
Space Dream begeisterte über 620’000 Besucher und ist damit das erfolgreichste Musical der Schweiz. Eine spektakuläre Lasershow, ein über 50-köpfiger Cast und eine traumhafte Story erwarten die Besucher. Neu sorgt eine Live-Band für zusätzlichen Power und Action! Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit den Stars vom Planeten Hexxor: Rodin, 2WD, Mega, Roboto und Macchina sowie das Erdenmädchen Reachel entführen die Besucher in andere Sphären!
Komponist und Autor Harry Schärer: „An der spannenden Story wird nichts verändert, allerdings wird die Show mit zusätzlichen Triebwerken und Elementen ausgestattet. Mehr wird an diese Stelle nicht verraten.“
«Träume nicht dein Leben. Lebe deinen Traum!»
Ab 22. Oktober 2010 in der City Halle Winterthur. Vorverkauf ab sofort unter:
www.spacedream.ch und www.ticketcorner.ch.

Montag , 8. März 10
“Fremdes & Vertrautes” im Frankfurter KunstBlock
“Fremdes & Vertrautes” heißt die Frühlingsausstellung im Frankfurter KunstBlock, die am kommenden Donnerstag, dem 11. März um 19 Uhr in der Hanauer Landstraße 139 eröffnet wird. Um 20 Uhr spricht Florian Koch eine kleine Einführung.

Diana Djeddi hat letzten Sommer die grüne Revolution in Teheran für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung fotografiert. Im KunstBlock präsentiert sie eine jüngst entstandene poetische Arbeit aus den Wäldern in der Toskana.

Stefanie Kettel erfindet in ihrer Malerei eigene Räume und Welten. Die Absolventin der Städelschule zählt noch zu den Geheimtipps, in ihrer letzten Ausstellung hat sie alle Bilder verkauft. Mit jüngst entstandener Malerei nimmt sie teil.

Erik Weiser stammt aus Leipzig und zeigt erstmals seine Kunst in Frankfurt. Der Autor und Maler entwirft visionäre und verwirrende Stadtlandschaften in seiner ungewöhnlichen Technik mit Latex und Farbpigmenten.

Der Bildhauer Martin Konietschke ist der aktuelle Träger des Georg Christoph Lichtenberg Preises. Seine Bronzearbeiten trotzen dem Menschen das Eigentliche und Bezeichnende ab und faszinieren in ihrer archaischen Ausführung.

Last but not least Jan Brand. Der HfG-Absolvent ist ein gewitzter Videokünstler, der uns in einen Wald entführt, in dem zunächst wenig passiert. Seine Videoarbeit Rosenthal ist ein ästhetischer Genuss und überrascht den Zuschauer mit dem Unerwarteten.

Fremdes & Vertrautes

Jan Brand – Video
Diana Djeddi – Fotografie
Stefanie Kettel – Malerei
Martin Konietschke – Skulptur
Erik Weiser – Malerei

Die Ausstellung ist vom 11.3. bis zum 21.5.10 werktags von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen.

FrankfurterKunstBlock FKB
BellaVista Film im Artemis Haus
Hanauer Landstrasse 139 (Hof)
60314 Frankfurt am Main
www.bellavista-film.com/fkb 

Montag , 8. März 10
Theater und Komödie am Kurfürstendamm beteiligen sich auch 2010 bei der „Langen Nacht der Opern und Theater“
Das Staatsballett Berlin tritt zur 2. Langen Nacht erstmals im Theater am Kurfürstendamm auf. Stars wie Katharina Thalbach, Winfried Glatzeder und Walter Plathe sind ebenfalls dabei.
Am 10. April 2010 findet zum zweiten Mal die „Lange Nacht der Opern und Theater“ in Berlin statt. Rund 70 Berliner Bühnen präsentieren die ganze Nacht lang ihre Vielfalt, Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit.
Auch das Theater und die Komödie am Kurfürstendamm sind mit dabei und geben dem Publikum die Möglichkeit, die beiden Häuser kennenzulernen oder mal wieder zu besuchen. Um 19 Uhr eröffnet Theaterdirektor Martin Woelffer den Abend im Theater am Kurfürstendamm. Danach treten die Berlin Comedian Harmonists auf und präsentieren neben Evergreens aus ihrem Repertoire auch Songs von ABBA bis Nena.
Walter Plathe und sein Schauspielkollege Reiner Heise, die gemeinsam in „Zille“ spielen, drehen die Zeit zurück und treffen Ralph Benatzky und Otto Reutter.
Eine Premiere ist der Auftritt des Staatsballetts Berlin im Theater am Kurfürstendamm. Theaterchef Martin Woelffer freut sich über die Zusammenarbeit: „Wir spielen sechs Tage pro Woche Theater und hatten auch schon Musicals, Operetten, Kinderstücke, Lesungen, Konzerte, Revuen und Liederabende auf dem Programm. Aber eine Ballettcompagnie ist noch nie bei uns aufgetreten. Deswegen freue ich mich sehr darüber, dass bei der 2. Langen Nacht der Opern und Theater das Staatsballett Berlin bei uns gastiert. Und hoffentlich kommen viele Fans der Compagnie, die unsere Häuser für sich entdecken.“
Während das Staatsballett in seinen Ausschnitten aus dem Programm „A Brief History of Time“ russische Seelenlandschaften beschwört, entführt Winfried Glatzeder das Publikum in die fantastische Schauerwelt des Edgar Allan Poe.
Die Schauspieler und Entertainer Dieter Landuris, Axel Herrig und Carsten Gerlitz zeigen Ausschnitte aus ihrem brandneuen Programm und leben ihre musikalischen Leidenschaften aus.
Die Bühnenpiraten von Theatersport Berlin könnten eine Couch in ein Schiff und das Publikum in einen Opernchor verwandeln. Durch das Programm im Theater am Kurfürstendamm führt Harald Effenberg. Nebenan - in der Komödie - findet von 19.30 bis 22 Uhr eine öffentliche Probe zur Wiederaufnahme von „Wie es euch gefällt“ statt. Das Publikum bekommt die Gelegenheit, Regisseurin Katharina Thalbach bei der Arbeit zu beobachten und zu erleben, wie sie Leben in den Ardenner Wald bringt und dafür sorgt, dass die elf Schauspielerinnen, die auf der Bühne stehen, in den Shakespearschen Irrungen und Wirrungen nicht den Überblick verlieren.

Das detaillierte Programm findet sich auf
www.komoedie-berlin.de. Der Vorverkauf beginnt ab dem 13. März 2010 in den beteiligten Theatern, in den Fahrscheinverkaufsstellen, in den Kundenzentren und an den Fahrscheinautomaten der S-Bahn-Berlin GmbH, an allen BVG-eigenen Verkaufsstellen, Reisemärkten und stationären Automaten, auf www.berlin-buehnen.de sowie unter der Tickethotline: 030/479 974 74.
Die Karten kosten 15 €, ermäßigt 10 €, Kinder bis 12 Jahre 5 €.

2. Lange Nacht der Opern und Theate2. Theater
Sonderveranstaltung am 10. April 2010: 19.00 – 1.00 Uhr
Theater und Komödie am Kurfürstendamm
Kartenpreise: 15 €, erm. 10 €, Kinder bis 12 Jahre 5 €
Karten 030/88 59 11 88
Infos unter
www.komoedie-berlin.de

Sonntag, 7. März 10
Das Theatertreffen 2010 eröffnet mit „Kasimir und Karoline“
Das Schauspiel Köln wird mit Ödön von Horváths Ballade zur Weltwirtschaftkrise 1929 das
Theatertreffen im Haus der Berliner Festspiele am 7. Mai eröffnen. In der Regie von Johan Simons und Paul Koek wird aus KASIMIR UND KAROLINE ein Stück energiegeladenes Musiktheater, eine Inszenierung, die die heutige Zeit spüren lässt – jenseits jeglicher Folklore.
Im Rahmenprogramm des Theatertreffens ist das Preisträger-Stück des Impulse-Festivals 2009 eingeladen: Gintersdorfer/Klaßens gefeierte Performance OTHELLO C’EST QUI ist ein grandioses Spiel um Liebe und Theater und um das, was beginnt, wenn das Spiel aufhört Spiel zu sein.
Abschließen wird das Festival Nicolas Stemanns Uraufführung von Elfriede Jelineks DIE KONTRAKTE DES KAUFMANNS vom Thalia Theater Hamburg (22. bis 24. Mai). Die Autorin hat diesen Text über die Scheinhaftigkeit globaler Geldströme noch vor dem Finanzcrash geschrieben und mit ihm jene surreale Hysterie vorweggenommen, in der Lust am Untergang mitschwingt. Aus dem nahezu vierstündigen Stemann-Jelinekschen Textvollzug wird überraschenderweise ein Happening mit Suchtgefahr.
Das Theatertreffen findet vom 7. bis zum 24. Mai 2010 statt.
www.berlinerfestspiele.de

Sonntag, 7. März 10
Hessens Kultusministerin Henzler, Staatssekretär Krämer und Theaterverbände schließen Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit von Theatern und Schulen
„Die Stärkung der kulturellen Bildung insbesondere von Kindern und Jugendlichen gehört zu den wichtigen Zielen der Hessischen Landesregierung. Dabei sollten Theater und Schulen produktive Partner sein.“ Das haben Kultusministerin Dorothea Henzler und der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Gerd Krämer, bei der Unterzeichnung der ersten Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit von Theatern und Schulen in Hessen hervorgehoben.

Die Eröffnungsveranstaltung der 15. Hessischen Kinder- und Jugendtheaterwoche „Theater sehen – Theater spielen“ in Marburg bildete den Hintergrund für die Verabschiedung eines Orientierungsrahmens, der die kulturelle Vielfalt an Schulen durch eine fachlich und organisatorisch fundierte Zusammenarbeit mit Theatern unterstützen soll. Für die Qualität der Theaterangebote stehen die Mitunterzeichner der Rahmenvereinbarung: die Internationale Vereinigung der Kinder- und Jugendtheater, ASSITEJ, der Landesverband Professioneller Freier Theater in Hessen, LaProf, und der Landesverband Schultheater in Hessen e.V. Der nun vorliegende rechtliche und organisatorische Rahmen unterstützt Kooperationen auf schulischer und regionaler Ebene.

Im Zentrum der Vereinbarung steht nicht nur der regelmäßige Theaterbesuch, der in vielen Schulen schon immer zum festen Angebot gehört. „Natürlich spielt das Zuschauen in der Begegnung mit der Theaterkunst eine wichtige Rolle. Aber ein wesentliches Moment von ästhetischer Erfahrung liegt auch darin, dass Kinder und Jugendliche selber Theater spielen“, sagte Kultusministerin Henzler. Staatssekretär Krämer unterstrich die Bedeutung von verlässlichen Kooperationen: „Die Zusammenarbeit so unterschiedlicher Institutionen wie Theater und Schule muss langfristig und nachhaltig angelegt werden. Nur so können alle Partner wirklich profitieren.“

Ein wesentliches Kriterium für eine gute und dauerhaft wirksame Zusammenarbeit sehen Henzler und Krämer in der Kooperation der Externen mit den Theaterlehrkräften an Schulen. Insofern sei die Rahmenvereinbarung auch geeignet, die an hessischen Schulen sehr gefragten Angebote zum Darstellenden Spiel weiter zu stärken.

Auf der Basis der Vereinbarung sollen mittel- und langfristige Kooperationsverträge zwischen Schulen und Theatern abgeschlossen werden. So könnten zum Beispiel theaterpädagogisch begleitete Aufführungen der professionellen Theater zum regelmäßigen Bestandteil des Schulalltags werden. Einen ersten Kontakt in dieser Richtung ermöglicht zurzeit die zum zweiten Mal ausgeschriebene Reihe „Theater unterwegs“, die durch ASSITEJ koordiniert wird. Hier können sich 50 Schulen um ein Theatergastspiel mit theaterpädagogischer Vor- und Nachbereitung bewerben.

Eine von Assitej initiierte Studie „Theater und Schule“ belegt übrigens das große Interesse der Schulen an Theater: So hatten 87 Prozent der befragten Schulen angegeben, ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu bieten, selber Theater zu spielen. 79 Prozent organisieren ein- bis zweimal jährlich einen Theaterbesuch. In die Befragung waren seinerzeit die Angaben von 1020 Schulen in Hessen eingeflossen.

Samstag, 6. März 10
STARLIGHT EXPRESS zählt 13 Millionen Besucher!!! Rekordzuschauerin findet sich im Blitzlichtgewitter auf der Bühne wieder
Ein unvergessliches Wochenende im Ruhrgebiet sollte es werden – mit dem Besuch bei STARLIGHT EXPRESS als Höhepunkt. Dass Stephanie Wagner und ihr kleiner Sohn Marius (5) aus Westhofen in Rheinhessen allerdings plötzlich beim erfolgreichsten Musical der Welt selbst auf der Bühne stehen würden, Hand in Hand mit den Hauptdarstellern „Rusty“ und „Pearl“, konnten sie nicht ahnen: Als 13-millionste (!) Besucherin fand sich die 44-jährige vor der Vorstellung im Scheinwerfer- und Blitzlicht der Kamerateams und Fotografen wieder.
Doch damit nicht genug. Zur Unterstützung bei der Begrüßung hatte sich auch ein prominenter Gast angesagt: Schlagerstar Michael Wendler gratulierte der begeisterten Rekordbesucherin und überreichte ihr einen übergroßen Schlüssel. Dieser führte zu einem Auto, das im Foyer des
STARLIGHT EXPRESS-Theaters auf die Mutter von insgesamt drei Kindern wartete: „Ich bin völlig überwältigt, ich kann es noch gar nicht fassen!“ Zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern konnte sie den nagelneuen Toyota Aygo mit nach Hause nehmen. 
13 Millionen Besucher bisher allein in der Ruhrstadt sahen in fast 22 Jahren die wohl künstlerisch und technisch aufwändigste Produktion überhaupt. Sie ließen sich bezaubern von den traumhaften Melodien Andrew Lloyd Webbers und machten STARLIGHT EXPRESS in Bochum zum erfolgreichsten Musical der Welt an einem Standort – die schillernde Show lässt selbst die Hits am New Yorker Broadway und am Londoner Westend weit hinter sich!

Samstag, 6. März 10
Der Musical-Welterfolg “EVITA” kommt auf Tour nach Deutschland
Die offizielle Produktion des vielfach prämierten Meisterwerks mit einer gefeierten Starbesetzung aus dem Londoner West End wird ab Sommer 2010 in Deutschland zu sehen sein. Im Jahr 2010, in dem Argentinien dem Beginn seiner Unabhängigkeit vor zwei Jahrhunderten feierlich gedenkt, und als Ehrengast auf der Internationalen Buchmesse in Frankfurt begrüßt werden wird, ist es der BB-Promotion GmbH eine besondere Freude, die offizielle Produktion von Sir Andrew Lloyd Webber und Tim Rice erstmals in exklusiven Gastspielen an nur wenigen ausgesuchten Theatern und Konzerthäusern in Deutschland:

An der Semperoper in Dresden vom 06. bis 25. Juli, der Philharmonie in Köln vom 28. Juli bis 8. August und der Hamburgischen Staatsoper vom 10. bis 26. August sowie im Deutschen Theater München vom 23. November bis 12. Dezember 2010 und in der Alten Oper Frankfurt vom 15. Dezember 2010 bis 02. Januar 2011 und präsentieren zu können.

Neben einer hochkarätigen Besetzung mit Stars aus dem Londoner West End und einem exzellenten Orchester besticht die herausragende Inszenierung unter der Regie von Bob Tomson und Bill Kenwright sowie der Choreografie von Bill Deamer mit einer stilvoll aufwendigen Ausstattung kreiert von Matthew Wright. „Eine Produktion“, so der einhellige Tenor der britischen Presse, „die so leidenschaftlich und mitreißend emotional wie spektakulär ist“.

Mehr Info

Samstag, 6. März 10
Peter Lund: ZARAH SIEBENUNDVIERZIG, Premiere in Berlin an Zarah Leanders Geburtstag am 15. März
Das im Januar neu eröffnete, wundervolle kleine Theater O-TONART in der Berliner Kulmer Staße 20a zwischen Kleistpark und Yorckstraße präsentiert am Montag, 15. März 2010 in seiner ersten Premiere, der von Gastkünstlern extra für das Haus produzierten Inszenierung, das Musical-Solo „
ZARAH SIEBENUNDVIERZIG“ von Peter Lund (ehemaliger Leiter der Neuköllner Oper) über den berühmt-berüchtigten Ufa-Star auf dem Abstellgleis mit T.C. Jakob in der Rolle von Zarah Leander. Die musikalische Leitung hat Volker Sondershausen, Regie führt Alexander Katt.

Premiere: Montag, 15. März 2010, 19.30 Uhr (Einlaß ab 18 Uhr). Weitere Vorstellungen in der Woche nach der Premiere, am 16.17.18.20.und 21. März, über die Osterfeiertage am 2.3.4. und 5. April sowie an Pfingsten am 20.21.22.23.24. Mai. Die Vorstellungen am Sonntag, dem 21. März sowie Ostermontag, den 5.April und Pfingstmontag, dem 24. Mai sind 15-Uhr Matineen (Einlaß 13.30). Ansonsten beginnen alle Vorstellungen um 19.30 Uhr (Einlaß ab 18.00 Uhr).

Theater O-TONART, Kulmer Str. 20 a (Schöneberg, Nähe U Kleistpark/ S Yorckstraße)
Dauer: ca. 90 Minuten plus Pause
Kartenvorverkauf: 030-99 19 19 199 und im Internet unter
www.o-tonart.de
Theaterbüro: 37 44 78 08

Samstag, 6. März 10
Oberhausen im Wicked-Premierenfieber
Geraldine Chaplin, Ralf Möller, Udo Lindenberg, Verona Pooth, Ingo Appelt und zahlreiche andere Prominente wollen sich verhexen lassen - 400 Quadratmeter roter Teppich liegen bereit - Beim Premierenbüffet stehen die Zeichen auf grün
Zahlreiche Prominente aus Musik, Fernsehen, Sport und Wirtschaft kommen am 8. März nach Oberhausen, um sich bei WICKED - Die Hexen von Oz verhexen zu lassen. Auf der Gästeliste stehen u.a. Geraldine Chaplin, Ralf Möller, Udo Lindenberg, Verona Pooth, Ingo Appelt, Bernd Stelter, Rudi Assauer, Frank Farian, Nino de Angelo, Guido Cantz, Guildo Horn, Supertalent-Gewinner Michael Hirte und der Wendler.

Rund 400 Quadratmeter roter Teppich werden für die Premierengäste ausgerollt, während links und rechts Wicked-grüne Lichtwürfel den Weg ins Foyer weisen werden. Das Dach des Theaters wird zusätzlich in geheimnisvoll-grünes Licht getaucht. Für den Casteinzug auf der Premierenparty ist ein spektakulärer "Bust-Effekt" geplant, die das Ensemble spektakulär in Szene setzen werden. Auch das Catering der Premiere steht ganz im Zeichen von ,Grün': Kredenzt werden u.a. Vitello Tonato mit grüner Sauce, Rosmarienschaum mit Kartoffelwürfeln und Büsumer Krabben sowie Stielmus mit Kassler und Pistazientörtchen.

WICKED - Die Hexen von Oz versetzt das Publikum in eine fantastische Welt voller Magie, Hexenkraft und Zauberei. Im Mittelpunkt dieses mitreißenden Hexenwerkes steht die außergewöhnliche Freundschaft zweier Hexen und ihre Liebe zu dem gleichen Mann. Das Musical bietet eine opulente und eindrucksvolle Inszenierung, die die üblichen Dimensionen eines Bühnenstückes weit übertrifft. Schwebende Hexen, fliegende Kreaturen und geheimnisvolle Zauberapparaturen rauben dem Publikum den Atem. Diese magischen Effekte sowie die vielschichtigen Charaktere machen WICKED - Die Hexen von Oz zum internationalen Publikumsmagneten. Die Show hat weltweit bisher über 1,6 Milliarden US Dollar eingespielt und mehr als 21 Millionen Zuschauer verzaubert.

Variety beschreibt
WICKED - Die Hexen von Oz als "Kulturphänomen". Entertainment Weekly erklärt die Show zum besten Musical des Jahrzehnts. Momentan spielt WICKED - Die Hexen von Oz in New York, San Francisco, London, Tokyo und ab dem 8. März 2010 im Metronom Theater am CentrO Oberhausen. Zusätzlich sind zwei WICKED-Produktionen in Nordamerika auf Tour. WICKED - Die Hexen von Oz basiert auf Gregory Maguires gleichnamigen Roman. Musik und Texte stammen von Stephen Schwarz, das Libretto von Winnie Holzman. Joe Mantello führt Regie und Wayne Cilento ist verantwortlich für die Choreografie. WICKED - Die Hexen von Oz ist eine Produktion von Marc Platt, Universal Pictures, The Araca Group, Jon B. Platt und David Stone.

Freitag, 5. März 10
PAZZ 2010: 2. Performing Arts Festival am Oldenburgischen Staatstheater (24. April bis 2. Mai 2010 )
Festivalleiter Thomas Kraus und Generalintendant Markus Müller stellten am gestrigen Donnerstag in der Oldenburger Exerzierhalle das Festivalprogramm von PAZZ 2010 vor.
Die erfolgreiche Premiere von PAZZ 2008 hat nicht nur Oldenburg kräftig auf der Festivallandschaft markiert, PAZZ hat in der Zwischenzeit weitergelebt. Die Idee, mit einem bunten und lebendigen Festival einen Marktplatz zu öffnen, hat dazu geführt, dass künstlerische Freundschaften entstanden sind, die mit großer Energie gepflegt werden und Ertrag bringen: Allein fünf Koproduktionen sind bei PAZZ 2010 zu erleben. Die jeweils einzigartigen Elemente eines Festivals, das in seinen Formaten und künstlerischen Ansätzen so vielgestaltig ist wie sein Festivallogo (und wie unsere Wirklichkeit, die sie spiegeln), haben begonnen sich miteinander zu verknüpfen. So ist ein Netz entstanden, das immer kräftiger und tragfähiger wird. Künstler, die bei PAZZ 08 gespielt haben, geben in diesem Jahr Workshops oder sind erneut mit einer Produktion vertreten, so u. a. Analogue, Theatre Replacement, Berlin und Volker Gerling.
Neben den  ›Großen‹ der Szene wie Suse Wächter, Gob Squad, Rimini Protokoll, Tim Crouch und Jürgen Kuttner sind viel versprechende Nachwuchsperformer wie Boris Nikitin oder das internationale Performance-Kollektiv 1927 dabei.

Bei PAZZ IN PROGRESS liegt das Augenmerk auf den Arbeitsprozessen, deren Präsentation, kein fertiges Stück, am Ende der Probenphase zu besichtigen ist. Die verschiedenen Produktionsweisen eines Staatstheaters und der freien Gruppen können sich dabei gegenseitig befruchten: »Finally an answer how a big house and a smaller brother can match« befand die Gruppe Berlin beim letzten Mal. Der eigentliche Gewinner dieses Austauschs aber ist natürlich das Publikum. Denn in neun prall gefüllten Festivaltagen erwartet die Zuschauer in Oldenburg nicht nur eine aufregende Mischung internationalen Theaters und unterschiedlichster Kunstformen, sondern auch die seltene Gelegenheit, mit allen Künstlern ins Gespräch zu kommen – nach den Vorstellungen und im Festivalzentrum. www.pazzfestival.de

Freitag, 5. März 10
Live und in Surround Sound: „Der Rosenkavalier“ ~ hr2-kultur überträgt Opernpremiere aus Darmstadt
Das hessische Radiopublikum ist mit dabei, wenn am Samstag, 13. März, der beliebte Opernklassiker „
Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss im Staatstheater Darmstadt Premiere hat. Die „Komödie für Musik in drei Aufzügen“ wurde von Peter Lund inszeniert, Constantin Trinks leitet Chor und Orchester des Staatstheaters. hr2-kultur überträgt die Aufführung, für die es nur noch wenige Restkarten gibt, von 18.30 bis 23.55 Uhr live. Stimmungsberichte, Interviews und Hintergrund-informationen runden die Übertragung ab. Hörer mit digitalen Satelliten¬empfängern können durch die Ausstrahlung im Dolby Digital 5.1-Format einen vollen „Rundumklang" genießen.

Nach der gefeierten Uraufführung am 26. Januar 1911 in der Dresdner Hofoper, der heutigen Semperoper, eroberte der „Rosenkavalier“ die deutschen und österreichischen Opernhäuser und hatte sogar in der Mailänder Scala großen Erfolg. Das Libretto, eine Komödie aus dem Wien Kaiserin Maria Theresias um 1740, schrieb der österreichische Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal. Auch musikalisch erinnern beschwingte Walzerklänge an den Schauplatz der Musikkomödie.

Nach der Premiere steht „Der Rosenkavalier“ bis Ende Mai noch acht Mal auf dem Spielplan des Staatstheaters.

Die nächste Live-Oper ist in hr2-kultur am Samstag, 28. März, zu erleben: Ab 18 Uhr steht „ Hamlet“ von Ambroise Thomas aus der MET in New York auf dem Programm.

Freitag, 5. März 10
Der Friedrichstadtpalast Berlin an der Autorenschule Berlin ~ Autoren-Werkstatt „Eine neue Revue entsteht“
Das künstlerische Leitungsteam des FRIEDRICHSTADTPALASTES BERLIN bilden das Dozententeam für einen außergewöhnlichen Autoren-Workshop an der Autorenschule Berlin.

Der Kreativ-Direktor JÜRGEN NASS und der Chef-Dramaturg ROLAND WELKE sind gleichzeitig die Autoren der aktuellen und erfolgreichen Revue „Qi“ und der neu entstehenden Revue „Yma“ (Premiere 02.09.10).
Jürgen Nass ist zusätzlich der Regisseur beider Revuen.

In einem mehrmonatigen Workshop „Revue“ weihen diese beiden hochkarätigen Fachleute die Seminarteilnehmer in die Geheimnisse der Erstellung einer Revue ein.

Der Workshop beinhaltet Analyse, Struktur, Dramaturgie und Konzeption einer Revue. In Form einer Autoren-Werkstatt erstellen sie ihr eigenes Revuekonzept. Sie werden von unseren Dozenten bis zur Fertigstellung einer eigenen zweiten und überarbeiteten Fassung begleitet.

Eine spezielle Backstage-Führung gibt Einblicke in die Arbeit aller Abteilungen am größten Revuetheater Europas und einen Querschnitt durch die Revue-Historie.
Ein Besuch der laufenden Revue „Qi“ runden den praktischen Teil des Workshops ab, sowie die Möglichkeit an den Endproben zur neuen Revue „Yma“ teilzunehmen, bis hin das fertige Bühnenprodukt bei einer Vorstellung dieser geheimnisvollen Revue zu erleben.

Darüber hinaus zeigt sich das Dozententeam und künstlerisches Leitungsteam des Friedrichstadtpalastes neuen kreativen Entdeckungen durchaus offen und freut sich auf neue Revue-Autoren!

Diese Autoren-Werkstatt findet im Zeitraum 08. Mai bis 11. September 2010 statt. Weitere Informationen unter Autorenschule Berlin, Kremmener Strasse 5, 10435 Berlin;
www.autorenschule-berlin.de

Freitag, 5. März 10
Festspielhaus Baden Baden: Konzerte und Ballett April 2010
Endlich steht der Frühling vor der Tür! So mannigfaltig wie die Jahreszeit präsentiert sich im April auch das Programm des Festspielhaus Baden-Baden. Am Karfreitag geben Helmuth Rilling und seine Gächinger Kantorei mit Bachs "Matthäus-Passion" und einer Konzert-Werkstatt den Auftakt. Weiter geht es mit der JAZZnight. Der Posaunist Nils Landgren sorgt mit seiner Band ‚Funk Unit’ für ein besonders prickelndes Ereignis. Die Tänzerinnen und Tänzer des Cedar Lake Contemporary Ballet aus New York bringen zu ihrem dreitägigen Gastspiel unter anderem die Uraufführung "On this Planet" von Benoit-Swan Pouffer mit. Darüber hinaus gibt es das traditionelle Frühlingskonzert mit der Baden -Badener Philharmonie, das Projekt "Bach meets Ellington“ mit Nigel Kennedy, die "Chaplin Operas" mit dem Ensemble Modern unter Jonathan Nott sowie in der Sonntags-Matinee Klavierquartette mit dem Fauré Quartett. Den krönenden Abschluss bildet schließlich das Comeback von Rolando Villazón. Er widmet sich in Begleitung der Gabrieli Consort and Players unter Paul McCreesh ausgesuchten Arien von Georg Friedrich Händel.

Helmuth Rilling erklärt Bachs "Matthäuspassion"
An diesem Karfreitag des Jahres 2010 wird der Bachspezialist Helmuth Rilling tiefe Einblicke in seine künstlerische und musikalische Arbeit am Beispiel der „Matthäuspassion“ demonstrieren. Im Rahmen der Reihe „Kolumbus – Klassik entdecken“ tritt Rilling in dieser nachmittäglichen Konzertwerkstatt gemeinsam mit seiner Gächinger Kantorei sowie dem Bach-Collegium Stuttgart auf. Rilling gilt dabei für diese Art von Projekten als besonders prädestiniert, denn er stellt sich immerhin schon seit Ende der Siebziger Jahre mit sogenannten Gesprächskonzerten in Fernsehübertragungen seinem Publikum erklärend gegenüber. Anhand von Auszügen aus Bachs gewaltiger „Matthäuspassion“ wird Rilling in anschaulicher Weise das Werk moderieren, kommentieren und, soweit es der zeitliche Rahmen zulässt, ansatzweise analysieren. Dabei erklärt er die „Matthäuspassion“ und die symbolhafte Musiksprache Johann Sebastian Bachs und lässt die jeweils besprochenen Ausschnitte musikalisch vortragen. So werden die Zuhörer optimal auf das Konzert am Abend vorbereitet und eingestimmt.

Helmuth Rilling dirigiert die "Matthäuspassion"
„Musik darf nie bequem sein, nicht museal, nicht beschwichtigend. Sie muss aufrütteln, die Menschen persönlich erreichen, sie zum Nachdenken bringen.“ Dies ist das Motto des 1933 in Stuttgart geborenen Bachspezialisten Helmuth Rilling. Mit seiner 1954 gegründeten Gächinger Kantorei und dem 1965 ebenfalls von ihm ins Leben gerufenen Bach -Collegium Stuttgart hat der Dirigent, Kirchenmusiker und Musikpädagoge Rilling im Laufe seiner Karriere mehr als nur Interpretationsgeschichte geschrieben. An diesem späten Nachmittag im Festspielhaus Baden-Baden steht Johann Sebastian Bachs gigantische „Matthäuspassion“ auf dem Programm. Sie ist das umfangreichste Werk von Johann Sebastian Bach und wird an diesem Karfreitag also in besten Händen liegen, denn schließlich wird die Gächinger Kantorei in Fachkreisen nicht umsonst als „Stradivari unter den Chören“ bezeichnet. Für die solistischen Gesangspartien bringt Rilling ein ebenso erlesenes Ensemble mit: Sibylla Rubens übernimmt den Sopranpart, Anke Vondung ist in der Altpartie zu hören, der Evangelist wird von Lothar Odinius gegeben, Dominik Wortig zeichnet für den Tenorpart verantwortlich und Klaus Häger verkörpert die Rolle des Christus. Erleben Sie an diesem Abend Bachs Meisterwerk in einer wahrlich meisterlichen Interpretation.

Nils Landgren - Funk Unit
Er ist der Mann mit der roten Posaune: Nils Landgren. In Fachkreisen wird er deshalb auch gerne als „Mr. Red Horn“ bezeichnet. Bei der JAZZnight im Festspielhaus Baden -Baden wird Nils Landgren mit seinem groovigen Projekt „Funk Unit“ die Funken aus seiner Posaune sprühen lassen. Bereits seit einigen Jahren sorgt der Posaunist und Sänger Landgren mit diesem Programm für gefeierte Konzerte auf allen Kontinenten. Zu seinem vielseitigen Repertoire gehören Musikrichtungen wie Jazz, Rock, Soul HipHop und Big Band. In seiner Karriere hat Landgren die unglaubliche Zahl von rund 500 Platten herausgebracht. Im Spiegel wurde seine Band Funk Unit als „groovende Truppe, die junge Leute zu Tanz-Ekstasen animiert und die auch von ergrauten Jazz-Snobs ernst genommen wird“ beschrieben. Obendrein vollbringt Nils Landgren mit seinem Funk Unit Projekt auch noch ein gutes Werk, denn von jeder verkauften Konzertkarte seiner Europatournee kommt 1 Euro der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ für tatkräftige Hilfe in Nairobi) zu Gute. Versprochen: Die JAZZnight mit Nils Landgren und seiner Funk Unit im Festspielhaus Baden-Baden wird ein knisterndes, voller groovender und funkender Überraschungen steckendes Erlebinis.

Markus Brock moderiert das Frühlingskonzert
Endlich ist es soweit: Der Frühling zieht in Baden-Baden wieder ein! Natürlich kann man dem wunderschönen Baden-Baden zu jeder Jahreszeit sehr viel abgewinnen, doch im Frühling ist es einfach am schönsten. Am Abend lockt das Festspielhaus Baden-Baden mit dem traditionellen Frühlingskonzert der Baden-Badener Philharmonie. Durch den Abend leitet der charmant-pfiffige Fernsehmoderator Markus Brock, der sich beim Publikum höchster Popularität erfreut. Auf dem Programm des Frühlingskonzertes befinden sich Werke deren Komponisten entweder von den britischen Inseln stammen oder die in direktem werkgeschichtlichen Bezug zu Großbritannien stehen. Garantiert auf der Liste sind die „Schottische“-Sinfonie und die „Hebriden“-Ouvertüre von Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie die „Pomp and circumstance“-Märsche und das Cellokonzert von Edward Elgar. Als Solist wird der junge deutsche Cellist Benedict Klöckner auftreten, der neben vielen anderen Auszeichnungen sich unter anderem einen 1. Preis beim 13. Internationalen Brahms-Wettbewerb in Pörtschach erspielt hat. Sicherlich erklingen an diesem Abend auch Werke wie Ralph Vaughan Williams’ Orchesterfantasie zu „Greensleeves“, die Ouvertüre zu Otto Nicolais „Lustigen Weibern von Windsor“ sowie der „Frühlingsstimmen-Walzer“ von Johann Strauss. Das genaue Programm lässt wie der Frühling noch ein wenig auf sich warten. Es wird nämlich erst etwas später bekannt gegeben, damit es so taufrisch ist wie das Grün der britischen Inseln und der saftige Rasen der Lichtentaler Allee.

Cedar Lake Contemporary Ballet New York
„Um mit uns zu tanzen, muss man den Panzer ablegen und sich öffnen für andere Kulturen. Da kann sich keiner hinter seiner Technik verstecken“, formuliert Benoit-Swan Pouffer, der künstlerische Leiter des New Yorker Cedar Lake Contemporary Ballet seine Vision vom Tanzen. In der Tat hat man sich beim Cedar Lake Ballet ganz der Weiterentwicklung des Tanzes verschrieben und bringt in enger Zusammenarbeit mit ausgezeichneten Choreographen neue Ballette einem weltweiten Publikum nahe. Die im Jahr 2003 von Nancy Laurie gegründete Kompanie hat sich mit ihrem hohen künstlerischen und tänzerischen Können längst einen Spitzenplatz in der Welt des Tanzes erobert. Seit dem Jahr 2005 fungiert Benoit-Swan Pouffer als künstlerischer Leiter. Das Gastspiel beginnt mit der Uraufführung des Balletts „On this Planet“, welches Benoit-Swan Pouffer für das Festspielhaus Baden-Baden kreiert hat. Die Musik stammt von dem jungen schwedischen Komponisten Mikael Karlsson und wurde bei ihm exklusiv in Auftrag gegeben. Als zweites Werk des Abends wird das Duett „Annonciation“ vertanzt, welches von dem französischen Choreographen Angelin Preljocaj geschaffen wurde. Die Uraufführung dieses mit einem „Bessie Award“ ausgezeichneten Werks fand im Jahr 1996 am Joyce Theater mit dem Ballet Preljocaj – National Choreographic Centre aus Aix-en-Provence statt. Das Cedar Lake Contemporary Ballet führte „Annonciation“ zum ersten Mal im Juni 2008 auf. Musikalisch basiert „Annonciation“ unter anderem auf Antonio Vivaldis „Magnificat“. Bei „frame of view“, dem letzten Werk des Abends, wird unter anderem zu Titeln wie „And the door is still open“ von Dean Martin, der Barcarolle von Jacques Offenbach oder zeitgenössischen, vom Kronos Quartett interpretierten Stücken getanzt.

Nigel Kennedy: Bach meets Ellington
„Wer will, kann mich einen klassischen Geiger nennen; ich selbst verstehe mich als einen Musiker, der einfach Musik spielt - und nicht nur eine Art von Musik“. Dieses Zitat sagt eigentlich schon alles aus über den Geiger Nigel Kennedy, der als „Enfant terrible“ der Klassikszene einen Namen gemacht hat. Seit seinem sensationellen Konzert-Debüt mit Mendelssohns e-moll-Violinkonzert im Jahr 1977 in der Londoner Royal Festival Hall mit dem Philharmonia Orchestra unter Riccardo Muti hat Nigel Kennedy eine unglaubliche künstlerische Entwicklung hinter sich gebracht. Mit seiner Guarneri-Geige aus dem Jahr 1735 tritt Nigel Kennedy heute nicht nur als klassischer Geiger, sondern genauso als Jazz-, Rock-, und Pop-Strar auf die großen Bühnen der Welt. Dann greift er auch gerne mal zu seiner Violectra Elektrogeige, der er Töne aus einer anderen Welt zu entlocken versteht. Ähnlich wie sein großer Mentor Yehudi Menuhin hat sich Kennedy zu einer Art Weltmusiker entwickelt, der sich auf keinen Fall in irgendeine Schublade sperren lässt. Für seine genreübergreifenden Projekte ist Kennedy also berühmt und so wird er in diesem Konzert im Festspielhaus Baden-Baden die Parallelen und Vereinbarkeiten zwischen der Musik des großen Barockkomponisten Johann Sebastian Bach sowie des berühmten Jazzmusikers und Komponisten der 1920er Jahre Duke Ellington eindrucksvoll unter Beweis stellen. Mit von der Partie an diesem Abend sind das „Orchestra of Life“ und das Nigel Kennedy Quintet. Als Stargäste stoßen der Multi-Instrumentalist Orphy Robinson am Marimba- und Vibraphon sowie der britische Gitarrist Doug Boyle hinzu.

"Chaplin Operas" mit dem Ensemble Modern
Das Frankfurter Ensemble Modern war bei seiner Gründung im Jahr 1998 weltweit das erste Orchester, welches sein Repertoire ausschließlich auf die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts ausrichtete. An diesem Abend im Festspielhaus spielt das EMO unter dem britischen Dirigenten und Chefdirigenten der Bamberger Symphoniker Jonathan Nott live zu Stummfilmen von Charly Chaplin. Dabei erklingt nicht etwa die originale Hollywood Musik aus den 20er Jahren, sondern die von dem Avantgarde-Komponisten Benedict Mason im Jahr 1998 geschriebenen „Chaplin Operas“. Gezeigt werden Chaplins Streifen „Easy Street“, „Der Einwanderer“ sowie „Der Abenteurer“ aus dem Jahr 1917. Die Partituren von Benedict Mason entbehren nicht unerheblich eine surreal humorvolle und retrospektive Ironie. Instrumental besetzt hat der 1954 geborene Mason seine „Chaplin Operas“ mit viel Schlagzeug, feinen elektronischen Effekten sowie zwei Sängern / Sprechern. Mit von der Partie ist die norwegische Mezzo-Sopranistin, Jazz-Sängerin und Schauspielerin Tora Augestad. Im Festspielhaus wird man an diesem Freitagabend Charlie Chaplins Kunst also von einer ganz anderen Seite zu hören und zu sehen bekommen.

Das Fauré Quartett in der Sonntags-Matinee
Im Normalfall bestehen Klavierquartette aus zusammen gewürfelten „Solisten-Ensembles“. Diese finden sich bei renommierten Kammermusik-Festivals zusammen und musizieren dann zwar mit großer Innbrunst, aber dafür mit umso weniger kammermusikalischen Qualitäten. Nicht so im Fall des Fauré Quartetts! Diese vier Musiker – Erika Geldsetzer (Violine), Dirk Mommertz (Klavier), Sascha Frömbling (Viola) und Konstantin Heidrich (Cello) – fanden sich 1995 an der Musikhochschule Karlsruhe zusammen und gründeten ihr Quartett frei nach Faurés Ausspruch: „Kammermusik ist die wahre Musik und der ehrlichste Ausdruck einer Persönlichkeit.“ Innerhalb weniger Jahre mauserten sich die vier jungen Spieler zum international bekanntesten Klavierquartett und können seit dem Jahr 2006 auf einen Exklusiv-Vertrag bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft verweisen . Für die Sonntags-Matinee im Festspielhaus Baden-Baden haben sich die Fauré Leute zwei erlesene Meisterwerke ausgewählt: Das Klavierquartett Es-Dur Op. 47 von Robert Schumann aus dem Jahr 1842 gehört zur absoluten Standardliteratur für diese Besetzung und wurde 1843 mit Clara Schumann am Klavier uraufgeführt. Johannes Brahms’ Klavierquartett Nr. 2 A-Dur Op. 26 ist sehr großflächig, ja fast orchestral angelegt und gehört mit seinen sehr ausführlichen Überleitungen zu den umfangreichsten Werken dieser Gattung.

Rolando Villazón singt Arien von Händel
Es ist wohl eine der erfreulichsten Nachrichten der Klassik-Szene in diesem Jahr: Der energiegeladene mexikanische Tenor Rolando Villazón ist zurück auf der Bühne. Nach seiner erfolgreichen Stimmbandoperation ist Villazóns Terminkalender bereits wieder gut gefüllt mit Auftritten in Wien, Paris, London, München, Zürich und natürlich im Festspielhaus Baden-Baden. Freudig verkündet er auf seiner Internetseite: „Was mich mehr als andere glücklich macht, ist, dass ich für mein Publikum wieder singen kann.“ Auf dem Programm in Baden-Baden stehen Arien seines „seelenverwandten“ Georg Friedrich Händel, dem er erst im letzten Jahr ein sehr erfolgreiches Album auf Deutsche Grammophon gewidmet hat. Händel zu singen bedeutet für den mexikanischen Tenor etwas ganz Besonderes, denn Villazón „atmet“ und „lebt“ diese Musik mit einer Authentizität die ihresgleichen sucht. Begleitet wird er im Festspielhaus von den auf Originalinstrumenten musizierenden „Gabrieli Consort and Players“ unter Leitung des innovativen britischen Dirigenten Paul McCreesh

www.festspielhaus.de

Freitag, 5. März 10
Städtische Bühnen Frankfurt am Main öffnen sich für Kulturpassinhaber/innen
Der vom Verein Kultur für ALLE in Frankfurt am Main aufgelegte Kulturpass, der bedürftigen Frankfurtern wieder Teilhabe an Kultur ermöglicht, ist ein Erfolgsmodell sowohl bei Veranstaltern als auch bei Bedürftigen. Über 150 Veranstalter sind bis jetzt bereits im Angebot. 2500 Frankfurter sind mit dem Pass in Frankfurt am Main kulturell unterwegs. Die kooperierenden Veranstalter gibt der Verein über seine Homepage
www.kulturpass.net bekannt.

Nunmehr haben sich auch die Städtischen Bühnen Frankfurt am Main GmbH mit Oper und Schauspiel angeschlossen.

Nicht alle Aufführungen sind im Angebot, jedoch öffnen Schauspiel und Oper jeweils pro Monat eine ausgewählte Anzahl an Vorstellungen für Kulturpassinhaber/innen. Momentan sind dies ca. 30 Aufführungen, darunter „Geschichten aus dem Wienerwald“ von Ödon von Horváth, Das „Weiße Album“ der Beatles, das von Roland Schimmelpfennig ins Deutsche übertragen wurde, und Bertolt Brechts „Mutter Courage“ (Schauspiel) sowie „Parsifal“ von Richard Wagner und „Orlando furioso“ von Antonio Vivaldi (Oper).

Götz Wörner (Gründer Kultur für ALLE e.V.): „ Dass sich nach den Städtischen Museen nunmehr auch die Städtischen Bühnen am Kulturpassprojekt beteiligen, betrachten wir als Quantensprung in der Akzeptanz unserer Arbeit in der Frankfurter Kulturszenerie und der Stadtgesellschaft.“

Abweichend vom 1-Euro Prinzip, das der Verein mit über 150 Veranstaltern bereits vereinbart hat, kosten die Tickets für Oper und Schauspiel die Kulturpassinhaber jeweils drei Euro, jedoch ist hier im Ticket die RMV-Fahrt zur Vorstellung und nach Hause inklusive. Die Tickets können an der Kasse der Städtischen Bühnen am Willy–Brandt-Platz unter Vorlage des Kulturpasses erworben werden. Welche Aufführungen angeboten sind, erfährt man unter
www.kulturpass.net .

Seit erst 2009 gibt der Verein Kultur für ALLE e.V. für Bedürftige in Frankfurt einen Kulturpass aus. Dieser ist ein scheckkartenähnlicher Ausweis, der an Hartz-IV -Empfänger/innen, Grundsicherungsrentner/innen und Sozialhilfeempfänger/innen auf Antrag ausgegeben wird.

Der Kulturpass trägt als Motiv das Bild „Commedia dell’Arte“ des Malers Marc Chagall, das einst auf Initiative des damaligen Kulturstadtrates Karl vom Rath ein Auftragsbild der Frankfurter Adolf-und-Luisa-Häuser-Stiftung war und seit 1963 im Chagall-Saal der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main hängt. Somit können Kulturpassinhaber/innen nun auch das monumentale Original des Gemäldes im Chagall-Saal bestaunen.

Den an Kultur Interessierten unter den inzwischen über 82.000 Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern, die sich in Frankfurt mit staatlicher Hilfe gerade so durchschlagen müssen, soll kulturelle Teilhabe ermöglicht werden und diejenigen, die schon kulturfremd aufwachsen müssen, sollen ermuntert und motiviert werden.

An nunmehr 10 Stellen in der Stadt kann man den Kulturpass beantragen. Eine Liste findet sich auf der Internetseite des Vereins
www.kulturpass.net.
Weitere Infos:
www.schauspielfrankfurt.de www.oper-frankfurt.de www.buehnenfrankfurt.de

Freitag, 5. März 10
Live von der lit.COLOGNE: „3satbuchzeit“ beim internationalen Literaturfest in Köln
Leidenschaft für das Politische und Moralität prägen Hermann Hesses Beiträge zu politischen Fragen zwischen den Jahren des Ersten Weltkrieges und der jungen Bundesrepublik. Gert Scobel diskutiert in „3satbuchzeit“ live aus dem Kölner Stollwerk im Rahmen der lit.COLOGNE (10. – 20.3.) über „Hermann Hesse und die Politik“. Seine Gäste sind unter anderen der Hesse-Herausgeber Volker Michels und der Literaturhistoriker Hermann Kurzke. Der Schauspieler Ulrich Noethen liest aus ausgewählten Texten.
Hermann Hesses Beiträge zu politischen Fragen sind keine tagesaktuellen Kommentare. Sein großer Nachhall, unter anderem in der Hippie-Kultur, ist durch seine generelle ethische Einstellung zu erklären. Der Autor ließ sich für kein Programm einspannen, seine Moral löst sich von den Zeitumständen. Das macht sie universell, aber auch angreifbar. Er ist kein „engagierter Dichter“ im einfachen Sinne. In seiner Zwiespältigkeit steht Hermann Hesse nicht allein. Sein Zeitgenosse Thomas Mann hat in diesen Jahrzehnten ebenfalls vieldeutige und problematische Stellungnahmen abgegeben und damit bis heute ebenfalls viele Fragen aufgeworfen. Donnerstag, 11. März 2010, 21.00 Uhr in 3sat

Am Sonntag, 14. März, 11.30 Uhr, zeigt 3sat, auch im Rahmen der lit.COLOGNE,die Aufzeichnung der Gala zur Verleihung des „8. Deutschen Hörbuchpreises“ vom 10. März aus dem WDR-Funkhaus in Köln. Katrin Bauerfeind und Jörg Thadeusz moderieren die Veranstaltung, die gleichzeitig die Eröffnung des internationalen Kölner Literaturfestes „lit.COLOGNE“ ist.

Freitag, 5. März 10
Neue Veranstaltungsreihe “Cinesrauschen”: Kino und Kulinarisches im Murnau-Filmtheater
Hollywood-Starkino auf der Leinwand, edle Weine im Glas und kulinarische Leckereien auf dem Teller – mit diesem Programm startet die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung am Freitag, 19. März (18.30 Uhr) die neue Veranstaltungsreihe “Cinesrauschen” im Murnau-Filmtheater (Deutsches Filmhaus, Wiesbaden).
Zum Auftakt von Cinesrauschen geht es um „Traumpaare“. In der Komödie LEOPARDEN KÜSST MAN NICHT (Bringing up baby, USA 1938) sind dies Katherine Hepburn und Cary Grant. Wein und Delikatessen passen auf dem kulinarischen Gebiet nicht minder traumhaft zusammen.
So bietet der “Cinesrauschen”-Abend eine Filmvorführung, eine Weinverkostung von vier Rotweinen aus Frankreich sowie passend abgestimmte Leckerbissen. Karten für die Cinesrauschen-Veranstaltung (40 Euro pro Person) sind nur als Gesamtpaket und im Vorverkauf erhältlich. Die Veranstaltung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung erfolgt in Zusammenarbeit mit “Die Weingalerie” und dem Restaurant “Al Gusto” (Wiesbaden).

Kino und Kulinarisches
Seit Jahren erfreut sich die Verbindung von Kino und Kulinarischem wachsender Begeisterung, so wurde bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin eine eigene Reihe aus der Taufe gehoben. Die Karten zu „Kino Kulinarisch“ sind bei der Berlinale oft bereits nach wenigen Stunden im Vorverkauf vergriffen.
Katherine Hepburn und Cary Grant zählen zu den zeitlosen Traumpaaren der Kinogeschichte. Unter der brillanten Regie von Howard Hawks laufen die beiden Hollywood-Stars in LEOPARDEN KÜSST MAN NICHT zur Höchstform auf. Unglaublich leicht, übermütig und temporeich reiht sich in dieser atemberaubenden Screwball Comedy Gag an Gag: Kurz vor seiner Hochzeit wird ein zerstreuter Biologieprofessor von einer Dame mit Leopard entführt...
In der Genusswelt von Wein und Essen gibt es Symbiosen, die einem buchstäblich auf der Zunge zergehen. “Die Weingalerie” stellt in einer unterhaltsamen Runde vier Weine mit rebsortenreinen Persönlichkeiten sowie die gelungene Assemblage der beiden Traubensorten Cabernet Sauvignon und Merlot vor. Abgerundet wird die kleine Weinschule von den Delikatessen aus dem Hause Al Gusto. Wer schon einmal einen Fuß in das Ladenlokal von Enrico gesetzt hat, weiß, welcher Anspruch dort gepflegt wird: Nicht die Masse, sondern die Klasse zählt.

Freitag, 5. März 10
„Falstaff“ auf Deutschlandradio Kultur
Giuseppe Verdis
Falstaff feierte am Sonntag, den 24. Januar 2010 im Großen Haus des Staatstheaters Wiesbaden umjubelte Premiere. Die Musikalische Leitung hatte Generalmusikdirektor Marc Piollet, es inszenierte der renommierte Choreograf Christian Spuck.

hr2-kultur, der Kulturpartner des Staatstheaters, übertrug die Opernpremiere live, am kommenden Samstag, den 6. März 2010 sendet Deutschlandradio Kultur (Radio-Frequenz: 107,2 UKW) um 19.05 Uhr in der Reihe Oper aus deutschen Ländern die Aufzeichnung.

Die nächsten „
Falstaff“-Vorstellungen im Staatstheater Wiesbaden sind am Freitag, den 5. März, Dienstag, den 16. März, Donnerstag, den 1. April, Montag, den 5. April und
Donnerstag, den 8. April 2010, jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus.

Sir John Falstaff ist in Geldnöten und sucht bei reich verheirateten Damen eine lukrative Liaison. Jedoch hat der Schürzenjäger seine Rechnung ohne die Damen gemacht, die ihm eine Lektion erteilen. Bei Elfenzauber und Mondschein kommt es zu Verwirrspielen und es ist schließlich nicht mehr nur Falstaff, der genarrt wird. „Die ganze Welt ist Komödie“ lautet das weise Schlusswort, mit dem sich nicht nur Falstaff, sondern auch der achtzigjährige Verdi augenzwinkernd von der Opernbühne verabschiedet. Der Stoff der Oper geht auf Shakespeares burleske Figurenwelt aus „Die lustigen Weiber von Windsor“ und „Heinrich IV“ zurück.

Christian Spuck, Hauschoreograf des Ballett Stuttgart, inszeniert mit „Falstaff“ erstmals eine große italienische Oper. Dem Wiesbadener Publikum ist er von den Maifestspielen 2008 durch das Handlungsballett „Lulu“ noch in bester Erinnerung. Ab der Spielzeit 2012/13 tritt er als Ballettdirektor die Nachfolge von Heinz Spoerli im Opernhaus Zürich an.

Weitere NEWS März 10:

PEYMANN VON A – Z ~ Claus Peymann liest im Mainzer TiC Werkraum
Theater Trier zeigt Zuckmayers „Der Hauptmann von Köpenick“
"Schmetterlinge im Bauch": Bei Carmen Nebels großer ZDF-Show dreht sich alles um die Liebe
EMIL – DREI ENGEL! Kabarettistische Lesung von und mit Emil Steinberger am Schauspielhaus Zürich
Karen Kamensek wird Musikdirektorin an der Oper Hannover
Die Gewinner des von der GASAG gestifteten BERLINER OPERNPREISES stehen fest
Schauspiel Essen: Der Spielplan 2010/2011
Serkan Kaya bei »West Side Story« in Magdeburg
Loaded den Herrn“: Trends und Themen rund um das religiöse Buch im BÖRSENBLATT Spezial Theologie
Die Theater Chemnitz präsentieren “Erwin, das Naturtalent”
Neuer Preis der Universität der Künste Berlin: UdK-Preis für interdisziplinäre Kunst und Wissenschaft
„Pardon!“ das Jugendtanzprojekt der Staatsoperette Dresden geht online
Staatstheater Wiesbaden: Moby Dick kommt auf die Bühne
Die Magie von MAMMA MIA! live! Die Originalversion im September auf Tour
Staatstheater Mainz: Uraufführung von „DURCH DIE WÜSTE ~ EIN KARL MAY-PROJEKT (von André Rößler)
Hamburg-Krimis für die Ohren: mit der Live-Inszenierung von „Todesfalle Speicherstadt“ startet vitaphon neue Hörbuchreihe
theaterperipherie Frankfurt: Wiederaufnahme „EHRENSACHE“

NEWS Februar 10:

Opern-Uraufführung im Theater Bremen: „Die Gehetzten“ von Bernd Redmann
Der International Stammtisch präsentiert das Schauspiel Frankfurt und seinen neuen Intendanten
Kulturhauptstadtjahr: Ruhr 2010 ~ 3sat-„Kulturzeit“ zu einer „Odyssee“ der besonderen Art
Licht und Schatten – Lebensliebe Film: Volker Schlöndorff im Gespräch mit Kultur.Forschern!
GISELA oder: Die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks ~ Musiktheaterstück von Hans Werner Henze für Jugendliche und mit Jugendlichen
Umjubelte Premiere von TANZ DER VAMPIRE in Stuttgart
BEST OF MUSICAL – GALA 2010: Hilfe für Haiti!
Die Premiere »Der Diener zweier Herren« am Schauspiel Frankfurt wird auf den 9. März 2010 verschoben
Oper Frankfurt: Erste Wiederaufnahme von Wagners "Parsifal"
Opernhaus Zürich mit neuer Webseite
KISS-Fans aufgepasst: Thomas Gottschalk bittet um Unterstützung ~ Der "Wetten, dass..?"-Moderator wettet wieder gegen Michelle Hunziker
Josef Haslinger als 26. Mainzer Stadtschreiber in Amt eingeführt ~ ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut: "Ein Autor der Bilder und der Bildhaftigkeit"
Tollwood Sommerfestival 2010. Norah Jones, Silbermond und Crosby, Stills & Nash in der Musik-Arena
Großes Tänzer und Sängercasting zum Musical BONIFATIUS in Fulda
ZDFtheaterkanal im März 2010 / Adolf-Grimme-Preisverleihung live
Adelphi Theatre London, Previewstart von : “Love Never Dies”
Metronom Theater Oberhausen: Die Hexen von Oz sind gelandet
Volkstheater Frankfurt: Vorverkauf für den "Jedermann" hat begonnen
Des Rings letzter Teil: Götterdämmerung ~ Der Abschluss von Wagners Weltgedicht in 3sat
Erstaufführung von Uwe Tellkamps „Der Turm“ am Staatstheater Wiesbaden
Alice im Wunderland: Königliche Premiere live im Netz
CD-Release BUDDY HOLLY RELOADED am 1.3.2010 im Imperial Theater Hamburg
»Macbeth« Gastspiel von Declan Donnellan und seinem Ensemble Cheek By Jowl im Berliner Hebbel am Ufer
Die Oscarpreisträger Sophia Loren und Kevin Costner bei "Wetten, dass..? ~ 187. Ausgabe der ZDF-Show am Samstag, 27. Februar 2010 live aus Erfurt
Rihanna: Zwei weitere Shows in Hamburg und Berlin
3sat Foyer - Das Theatermagazin: Die Themen der nächsten Sendung
Vorverkaufsstart zu den Internationalen Maifestspielen ein voller Erfolg
Märzkonzerte im Festspielhaus Baden Baden
Giacomo Puccinis "La Rondine" / "Die Schwalbe" als konzertante Aufführung in der Alten Oper Frankfurt
Programm der Internationalen Maifestspiele 2010 im Hessischen Staatstheater Wiesbaden
Oldenburgisches Staatstheater: Wahlheimat auf dem Fliegerhorst
»Trilogie der Frauen« hat in Hamburg Premiere ~ Simone Young dirigiert Uraufführung von Oscar Strasnoys »Le Bal«
"Tiefland" und "Kehraus um St. Stephan" wieder am Spielplan der Volksoper Wien
Populäre Klassik und klassischer Pop: ZDF zeichnet zwei neue Ausgaben von "Götz Alsmanns Nachtmusik" auf
Nina Janke in „Zara 47“ am Off-Broadway Musicaltheater München
TARZAN® schwingt sich über die Millionen-Marke
Wanderlust Blog startet ~ Blog für Internationale Theaterpartnerschaften ist online
Carnaval de Venise ~ Barockmusik aus Venedig: 7. Kammermusik im Foyer in der Oper Frankfurt
UDK-Berlin: Neuer Zertifikatskurs für Musikerinnen und Musiker: Selbstmarketing im Internet
Simone Young und Mark Andre zu Gast im Elbphilharmonie Kulturcafé
Thomas Gottschalk moderiert "Echo der Stars" im ZDF ~ Verleihung des ECHO Klassik am 17. Oktober aus der Philharmonie Essen
"JOPIE" wird Ehrenkünstler im König Albert Theater (Bad Elster)
Neue »Evita«-Termine wegen Top-Besetzung beim Magdeburger DomplatzOpenAir 2010!
Königlicher Empfang für Alice in London: Live-Übertragung der Weltpremiere in 5 deutsche Städte mit anschließender exklusiver Preview
“Robin Hood“ im Mai in der Wiener Stadthalle Halle F
Schauspielhaus Zürich startete Vorverkauf für „WAS IHR WOLLT“ mit Nina Hoss
Die Vampire sind wieder da ~ Probenstart des Erfolgsmusicals im Palladium Theater Stuttgart - Premiere am 25. Februar
Schauspielhaus Zürich: Uraufführung von Lukas Bärfuss mit neuem Leitungsteam
Sunset Boulevard ab November im TheaterMagdeburg
Lang Lang unterschreibt Exklusivvertrag mit Sony Music Entertainment
Die neue Ausstellung “KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens” in Hessen (Offenbach/M)! Tickets sind ab SOFORT erhältlich!
Ausstellung DONNA - Feministische Avantgarde der 1970er Jahre
Ruhrtriennale 2009 – 2011: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“ ~ Willy Decker geht in die zweite Runde
ALICE IM WUNDERLAND - Das ultimative Fan-Event mit Künstlern aus dem Album „Almost Alice" zu Tim Burtons neuem Meisterwerk
INDIA Show wird eingestellt
Theater Trier - Premiere “Der Freischütz”
Peter Maffay: ECHO für sein Lebenswerk ~ Auszeichnung für sein 14. Nummer 1 Album
Transfer France-NRW: Künstleraufenthalte in NRW
Rekordvorverkaufsstart beim Rheingau Musik Festival
STARLIGHT EXPRESS in Bochum erwartet 13-millionsten Zuschauer! ~ Rekordbesucher bekommt einen Toyota und ahnt noch nichts von seinem Glück
Pläne für das Essener Colosseum Theater
Pfingstgala der Freilichtspiele Tecklenburg 2010
Theaters Trier: zur Spielzeitbilanz 2008/09
Schiffbau Zürich: Lösung für den Theater- und Liegenschaftenbetrieb
Alfred-Kerr-Preis 2010 für Dorothea von Törne ~ Preisverleihung während der Leipziger Buchmesse am 18. März 2010
Wiener „Antonia und der Reißteufel“ ist jetzt als DVD erhältlich
»Experiment« bei den Philharmonikern: »Klang der Herzen« ~ Beim nächsten Konzert werden Emotionen der Zuhörer während der Aufführung gemessen
Theaterumbau für die Vampire geht in die heiße Phase ~ Probenstart und Castpräsentation am 12. Februar ~ Premiere am 25. Februar
Vereinigung zweier Welten: Puccini-Jazz ~ „Inner Voices“-Reihe der hr-Bigband mit neuem Projekt
Das Festivalevent – live in 3sat miterleben ~ Die 60. Berlinale startet in 3sat
Das ZDF,die Partnersender und die 60. Berlinale ~ Programm zum Jubiläums-Festival
Tanzrecherche NRW #5: Jetzt bewerben! Fünfte Ausschreibung des internationalen Stipendienprogramms läuft.
Welttag des Buches 2010: Deutschland feiert das Lesen
SCENE UNGARN IN NRW von April bis Sommer 2010
Erste Einladungen zur Theaterbiennale NEUE STÜCKE AUS EUROPA vorgestellt ~ Europäische Neuentdeckungen in Wiesbaden und Mainz
Magdeburger »Evita« in Starbesetzung! DomplatzOpenAir 2010 mit Simone Geyer, Drew Sarich und Ethan Freeman
Ritter Rost ist krank - Ein neuer Band der Kinderbuchmusicals bei Terzio
Xavier Naidoo - neuer Single und Video ‚Halte durch’, Echo 2010 und als Jurymitglied...
Yvonne Catterfeld - "Blau Im Blau" // neue Single & neues Album
Der März 2010 im Münchner Gärtnerplatztheater
Oper Frankfurt, 2. Wiederaufnahme von Mozarts Così fan tutte
Ingo Metzmacher zu Gast an der Universität der Künste Berlin  
UFERLOS - DAS KULTURFESTIVAL: 18. Juni bis 2. Juli 2010 in der Wiener Stadthalle mit Topstar Nina Hagen
Theater Bonn: Highlights im März 10
Oper Frankfurt: Foyergespräch mit steffen Seibert zu Vivaldis „Orlando furioso“
Daniel Behrens wird neuer Musikalischer Direktor am Berliner Friedrichstadt Palast
"Stumpi" wird Ehrenkünstler im König Albert Theater (Bad Elster)
Dresdner Staatsoperette im Stundenplan
Neue Auszeichnung für Bregenzer Festspiele und Agentur die3 ~ Nominierung und Branchensieger im Jahrbuch der Werbung 2010
Glam-Rock bei Gottschalk! "Wetten, dass..?" am 27. Februar 2010 live aus Erfurt
Auswirkungen des Warnstreiks an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main am Freitag, 5.2.2010
3sat FOYER - Das Theatermagazin: Die Themen der nächsten Sendung
"Willkommen bei Carmen Nebel" am 6. Februar live aus Salzburg: Stars, Musik und jede Menge Überraschungen
Oper Frankfurt und die „Fliegende Volksbühne Frankfurt“ präsentieren „Blaubart“
Theater trifft Haute Couture am Gärtnerplatz - Talbot Runhof statten DIE SACHE MAKROPULOS aus
Schauspiel Frankfurt präsentiert ein Konzert mit Live-Musik: DAS WEISSE ALBUM von The Beatles ~ Ins Deutsche übertragen von Roland Schimmelpfennig
Auch Objektiv und Kamera bringen bedeutende Bilder hervor: Barbara Klemm erhält Max-Beckmann-Preis in der Paulskirche / Karten verfügbar
Margit Sponheimer for President! Inthronisation des Frankfurter Prinzenpaares im Ersten
100. Sendung "abgeschminkt" mit einem Porträt von Hanna Schygulla im ZDFtheaterkanal
Höchst - Neues Theater Höchst : Stimmakrobaten aus Maastricht: … bis die Polizei kommt
Nachwuchs gesucht! Junges Ensemble des FriedrichstadtPalastes lädt zum Casting
Staatstheater Wiesbaden: KASPAR in der Wartburg ~ Abschlußarbeit von Veit Kassel
20 Jahre Studiengang Musical/Show an der UdK Berlin
ROCK IT! auf Deutschlandtour - Das Fan-Event in Kooperation mit CineStar im Februar!
Netrebko, Villazón und Keith Jarrett im Festspielhaus Baden Baden
Rossinis »Il Barbiere di Siviglia« wieder im Spielplan der Hamburgischen Staatsoper
Buehnenverein: Schließung des Schauspielhauses Wuppertal nicht hinnehmbar
Staatstheater Wiesbaden: Highlights im Februar

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