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Die weiteren News: März 15

Samstag, 14. März 15
ZDF-Literatursendung "Das blaue Sofa" startet mit vier internationalen Autoren in den literarischen Frühling
In der ZDF-Literatursendung "Das blaue Sofa" am Freitag, 20. März 2015, 23.00 Uhr, trifft Wolfgang Herles den israelischen Schriftsteller Amos Oz, den französischen Literaturstar Frédéric Beigbeder und die chinesische Autorin Xiaolu Guo. Außerdem bespricht er den Debüt-Roman "Der Liebesidiot" des deutschen Journalisten und Buchkritikers Hajo Steinert.

In seinem neuen Roman porträtiert Amos Oz den biblischen "Judas". Dieser soll Jesus für dreißig Silberlinge verraten haben, für Oz ist er allerdings der gläubigste der Jünger. Darüber hinaus geht es um einen fiktiven "Verräter" aus dem Kreis der israelischen Staatsgründer, einen Gegner des jüdischen Nationalismus. Die Welt brauche mehr Verräter wie diese beiden, meint Oz in seinem zwei Jahrtausende überspannenden Roman. Wolfgang Herles trifft den Autor in Tel Aviv.

Das Gespräch mit Frédéric Beigbeder findet in der Nähe von Biarritz statt. Er hat die faszinierende Geschichte von "Oona & Salinger" zu einem Roman verarbeitet, der mehr von ihm selbst erzählt, als all seine Bücher zuvor. Oona O’Neill, Tochter des Literaturnobelpreisträgers Eugene O’Neill, galt als schönstes Mädchen von New York. Mit 16 war sie die erste Liebe von J.D. Salinger. Der zog in den Krieg nach Europa, kam traumatisiert zurück, schrieb den Jahrhundertroman "Der Fänger im Roggen" und verschwand für immer von der Bildfläche. Oona aber heiratete den dreimal so alten Charly Chaplin und hatte mit ihm acht Kinder.

Die kosmopolitische Filmregisseurin und Schriftstellerin Xiaolu Guo trifft Herles in London. Die Autorin spricht für eine desillusionierte Generation junger Chinesen. Ihr politischer Roman "Ich bin China" handelt von einer Liebe, die scheitert, weil auch die Revolution scheitert. Mu, die Dichterin, und Jian, der Rockmusiker, haben die blutig nieder geschlagene Revolution auf dem Platz des Himmlischen Friedens erlebt und verlieren danach ihre Heimat und ihre Liebe.

Bücherliste:
Amos Oz: Judas (Suhrkamp)
Frédéric Beigbeder: Oona & Salinger (Piper)
Xiaolu Guo: Ich bin China (Knaus)
Hajo Steinert: Der Liebesidiot (Knaus)

www.dasblauesofa.zdf.de 

Samstag, 14. März 15
ZDF setzt Zusammenarbeit mit Carmen Nebel fort
Die ZDF-Zuschauer dürfen sich auch in den kommenden beiden Jahren auf große ZDF-Unterhaltungsshows mit Carmen Nebel freuen. Das ZDF hat den Vertrag mit der beliebten Moderatorin bis Ende 2017 verlängert.

Geplant sind neben den jährlich drei Ausgaben ihrer Show „Willkommen bei Carmen Nebel“ auch weiterhin die Show „Heiligabend mit Carmen Nebel“ und die Spendengala "Die schönsten Weihnachtshits".

„Ich freue mich, dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Carmen Nebel um zwei Jahre verlängern. Carmen Nebel ist eine der profiliertesten Moderatorinnen Deutschlands, ihre ZDF-Shows haben auch im letzten Jahr wieder mit Topquoten überzeugt“, sagte ZDF-Showchef Dr. Oliver Heidemann.

Seit der ersten Sendung am 31. Januar 2004 konnten die Zuschauer in Carmen Nebels Abendshows ein prominentes Staraufgebot und viele Überraschungen für Gäste und Zuschauer erleben. Die nächste Ausgabe von „Willkommen bei Carmen Nebel“ sendet das ZDF am Donnerstag, 2. April, um 20.15 Uhr aus Hannover.

Samstag, 14. März 15
BAND AID 30 sammelt bislang fast 4 Millionen Euro für Nothilfe in den Ebolagebieten
Nachdem sowohl die deutsche als auch die englische Version des BAND AID 30-Projekts mit der Neueinspielung von "Do They Know It's Christmas" Ende letzten Jahres die Spitzenplätze der Singlecharts in ihren jeweiligen Heimatländern belegten, liegt nun eine erste Bilanz der erzielten Einnahmen vor.

Weltweit wurde der Titel durch Universal Music über 1,2 Mio. Mal verkauft. Insgesamt konnten ca. 4 Millionen Euro für die Ebolahilfe gesammelt werden. 2,8 Millionen Euro (umgerechnet 2 Millionen Britische Pfund) wurden bereits an den Band Aid Trust überwiesen und durch diesen an diverse Hilfsorganisationen verteilt.

In Deutschland wurde ein Ergebnis von 600.000 Euro erzielt.
In der Bundesrepublik wurde die BAND AID 30 Single bislang über 180.000 Mal verkauft. Das entspricht einer Einnahme von circa 250.000 Euro. Weitere 350.000 Euro wurden durch Spenden eingenommen. Als Vorschuss auf die hiesigen Verkäufe wurden bereits im Januar 175.000 Euro von Universal Music an den Band Aid-Trust überwiesen. Die zusätzlichen Gelder werden mit den quartalsweisen Abrechnungen auf den Weg gebracht.

Universal Music bedankt sich bei allen Käufern, Spendern und Unterstützern des BAND AID 30 Projekts.

www.bandaid30.com / www.universal-music.de

Samstag, 14. März 15
Disneys Musical TARZAN unterstützt die Wilhelma in Stuttgart ~ Große Charity-Aktion - Zahlreiche prominente Gäste unterstützen das Engagement für den Artenschutz
Mit einer großen Charity-Veranstaltung von Disneys Musical TARZAN startete gestern das Engagement des Stuttgarter Musicals für die Artenschutzprojekte der Wilhelma Stuttgart. Alle Spenden der gemeinsamen Aktionen kommen dem Wilhelma-Artenschutzprojekt „Virungapark“ in Zentralafrika zugute, wo sich der Zoologisch-Botanische Garten für den Schutz der letzten Berggorillas einsetzt.

„Wir von Disneys Musical TARZAN empfinden eine tiefe Verbundenheit mit den Artenschutzprojekten der Wilhelma. Besonders das friedliche Zusammenleben von Menschen und Gorillas liegt uns natürlich besonders am Herzen – als eines der wesentlichen Themen des Musicals. Daher freuen wir uns auf viele Spenden, um diese faszinierenden Tiere noch stärker zu schützen“, so „Tarzan“-Darsteller Gian Marco Schiaretti.

Unter den zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren unter anderem: Schauspielerin Stephanie Stumph, Schauspieler Bernd Herzsprung, Moderatorin Sonya Kraus, Moderatorin Bettina Cramer, Model Alena Gerber und Schauspielerin Caroline Beil.

Jürgen Marx, Area Director Süd von Stage Entertainment und der Direktor der Wilhelma Stuttgart, Dr. Thomas Kölpin stellten den Zuschauern nach der Vorstellung die gemeinsamen Ziele des Spendenprojekts vor. Zudem wurde mit der Veranstaltung ein Infobereich im Foyer des Stage Apollo Theaters eröffnet, in dem sich die Musicalgäste über die aktuellen Artenschutzprojekte der Wilhelma informieren und Geld für den Artenschutz in Zentralafrika spenden können. Das Spendenergebnis aller Aktionen wird Ende des Jahres an die Wilhelma übergeben.

„Die Wilhelma Stuttgart genießt mit ihrem einzigartigen Zoologisch-Botanischen Garten und ihren internationalen Artenschutzprojekten ein hohes, internationales Renommee. Wir freuen uns sehr, dass wir mit unseren Aktionen einen aktiven Beitrag zum Artenschutz in Zentralafrika leisten und gleichzeitig auf die einzigartigen Projekte der Wilhelma aufmerksam machen können“, so Jürgen Marx, Area Director Süd der Stage Entertainment Deutschland.

„Disneys Musical TARZAN ist eines der spektakulärsten Musicals unserer Zeit. Gleichzeitig ist es aber auch ein Statement für das friedliche Zusammenleben von Tier und Mensch. Daher freuen wir uns sehr über die Unterstützung des Stage Apollo Theaters und auf viele tolle gemeinsame Aktionen in diesem Jahr“, so Dr. Thomas Kölpin, Direktor der Wilhelma Stuttgart.

TARZAN definiert den Begriff „Musical“ völlig neu. Durch den ganzen Theatersaal fliegen und springen die Affen, Saal und Bühne werden eins. Die spektakulären Flugszenen lassen die Besucher den Atem anhalten, vor allem, wenn die Darsteller direkt über den Köpfen der Zuschauer faszinierende Luftakrobatik zeigen. Die weltbekannte Geschichte von Tarzan und Jane wird mit Musik von Oscar-Preisträger Phil Collins erzählt, der zur Premiere eigens nach Stuttgart gekommen war.

Zahlreiche Verfilmungen haben ganze Generationen geprägt und die Geschichte bis heute in den Köpfen und Herzen der Menschen lebendig gehalten. Die Liebesgeschichte zwischen Tarzan und Jane, die aus verschiedenen Welten kommen, die aber doch zusammengehören, die Suche nach sich selbst und den eigenen Wurzeln – in TARZAN findet sich jeder ein Stück weit wieder.

Informationen zum Virunga-Park
Der Virungapark ist Afrikas ältester Nationalpark und Weltnaturerbe der UNESCO. Ganz im Osten der Demokratischen Republik Kongo finden sich Bergregenwälder und Savannengebiete, Okapis und Elefanten sowie die vom Aussterben bedrohten Berggorillas. Die Wilhelma unterstützt deren Schutz seit 2012 über das sogenannte „Congohound-Projekt“. In dessen Mittelpunkt stehen Spürhunde, die eigens dafür ausgebildet werden, um die Ranger des Virunga-Nationalparks im Kampf gegen die Wilderei zu unterstützen. Dank ihrer Spürnasen können die Hunde Wilderer auch noch Tage nach dem Auslegen von Fallen im Wald zurückverfolgen oder Fahrzeuge auf gewildertes Elfenbein hin kontrollieren. Dies ist eine unschätzbare Hilfe für die Wildhüter und zeigt bereits abschreckende Wirkung. Über 40.000 Euro konnte die Wilhelma bislang für Projekte des ältesten Nationalparks Afrikas bereitstellen. So konnte im vergangenen Jahr dank der Spenden aus Stuttgart ein Geländewagen für die Hundestaffel des Virunga-Nationalparks angeschafft und damit deren Einsatzgebiet deutlich erweitert werden.

Informationen zum Disney Worldwide Conservation Fund
Der Disney Worldwide Conservation Fund (DWCF), gegründet 1995, gehört zu den wichtigsten Pfeilern im Rahmen der von Disney unternommenen Anstrengungen zum Schutz des Planeten und zur Unterstützung von Kindern und deren lebenslanger Wertentwicklung, was Schutzmaßnahmen zur Arterhaltung betrifft. Die Fördermittel des DWCF bieten finanzielle Hilfe für die Erforschung von Wildtieren; den Schutz von Lebensräumen; die Entwicklung kommunaler Schutzmaßnahmen und Bildungsprogramme in den wichtigsten Ökosystemen; sowie für Erfahrungen, die Kinder durch Erkundungen und Entdeckungen mit der Natur verbinden. Disney hilft Gorillas in der Wildnis – Seit seiner Gründung im Jahr 1995 hat der Disney Worldwide Conservation Fund (DWCF) mehr als 27 Millionen US-Dollar für die Unterstützung von Schutzmaßnahmen zur Arterhaltung in 114 Ländern in allen Teilen der Welt zur Verfügung gestellt – mehr als 2 Millionen US-Dollar dieser Summe flossen dabei in Projekte zum Schutz von Primaten und 700.000 US-Dollar wurden speziell für die 4 Unterarten der Gorillas verwendet.

www.stage.de

Samstag, 14. März 15
Finale Castings für DISNEYS ALADDIN in Hamburg
Neuer Castingrekord: über 1.500 Bewerber – Wer wird Titelheld der neuen Broadway-Show in Hamburg?
Seit Montag fanden in der Hamburger Speicherstadt die finalen Castings für die Hauptrollen und das Ensemble von DISNEYS ALADDIN statt. Wer der Titelheld der spektakulären neuen Show wird und die Anfang Dezember bei der Premiere im Stage Theater Neue Flora auf der Bühne steht, entscheidet sich in den nächsten Tagen. Auch die Rolle der zauberhaften Prinzessin Jasmin und des magischen Dschinnis sowie das Ensemble gilt es zu besetzen.

Keine einfache Aufgabe für Casting Director Ralf Schaedler: „Neben einem erstklassigen Tanzensemble, das später in farbenfrohen Kostümen den Marktplatz von Agrabah und den Palast zum Leben erwecken soll, war insbesondere die Besetzung unserer Hauptdarsteller eine Herausforderung. Aladdin ist ein cleverer, einfallsreicher Straßenjunge mit einem Herz aus Gold. Sein Charme muss jeden Zuschauer schon in den ersten Minuten in den Bann ziehen. Jasmin ist eine intelligente, junge Prinzessin, die ein Leben jenseits der Grenzen ihrer Privilegien sucht. Aber die fast größte Herausforderung ist unser Dschinni: der muss nicht nur tanzen, steppen und dabei singen, der muss auch unbedingt komödiantisches Talent und Timing mitbringen, ohne albern zu sein. Und das alles möglichst gleichzeitig“.

Von den über 1.500 Bewerbern schafften es nur 50 Tänzer und 40 Darsteller bis in die letzten Runden.

Ralf Schaedler: „Wir haben bei den Rollen so besondere Anforderungen und so anspruchsvolle Tanzparts, dass uns unsere Suche wirklich einmal um die Erde geführt hat. Unsere Finalisten kommen nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa und den USA.“

Wer am Ende die begehrten Rollen ergattern kann und wem der Dschinni dann ab Dezember im Hamburg drei Wünsche erfüllt, entscheidet das Kreativ-Team in den nächsten Tagen – darunter Tom Schumacher, President Disney Theatrical Group, Stage Entertainment Gründer Joop van den Ende und der Associate Director Scott Taylor, der das Musical bereits gemeinsam mit Casey Nicholaw in New York inszenierte.

Während des Castings sangen die Darsteller noch auf Englisch, das in Hamburg gezeigte Musical wird aber vollständig als deutschsprachige Aufführung gezeigt. Die deutsche Fassung des Buchs und der Songs wird derzeit von Ruth Deny erarbeitet, die neben Musicals wie Disneys Tarzan, Mamma Mia! oder Wicked auch die unterschiedlichsten Kinohits und –klassiker wie die Trilogie „Der Herr der Ringe“, „The Producers“, „Gran Torino“ oder „Disneys OBEN“ übersetzt hat. Die zusätzlichen Songs für das Musical stammen vom achtfachen Oscar®-Gewinner Alan Menken, der auch bereits den Soundtrack zum Disney-Film schrieb.

Video und Gewinnspiel:
www.stage.de 

Freitag, 13. März 15
GeldMachtLiebe – Shakespeare und andere Gewalten ~ Programm der Festspiele Zürich 2015
Die Festspiele Zürich widmen sich 2015 vom 12. Juni bis 12. Juli dem Thema „GeldMachtLiebe – Shakespeare und andere Gewalten“. Sie bereiten der Welt des grossen Dramatikers und damit der Welt der Renaissance eine Bühne, auf der es neben Theater auch Oper, Konzerte, Tanz, Ausstellungen, Diskussionen und vieles mehr zu entdecken gibt.

Das Jahr 2015 liegt genau zwischen dem 450. Jahrestag von William Shakespeares Geburt (1564) und seinem 400. Todesjahr (1616). Die Festspiele Zürich nehmen dies zum Anlass, um nicht nur seinen Lebens- und Schaffensweg, sondern auch seine Zeit zu reflektieren. Im Zentrum stehen dabei die wesentlichen Themen des gesellschaftlichen Zusammenlebens in der Renaissance – Geld, Macht und Liebe – mit deren entsprechenden Manifestationen in Shakespeares Werk. Die an den Festspielen beteiligten Kulturinstitutionen legen den Fokus teils auf historische, teils auf zeitgenössische Aspekte dieser allgemein gültigen Themen, um die sich noch heute die Welt dreht. Schon in seinem die Festspiele eröffnenden Festvortrag wird Adolf Muschg die zeitlose Bedeutung des universalen Geistes Shakespeares und seines Werks zum Thema machen.
Über 150 Veranstaltungen von 34 Veranstaltern an 26 verschiedenen Orten in der Stadt widerspiegeln das reiche Kulturleben Zürichs und bieten etwas für jeden Geschmack.

Romeo und Julia und weitere Shakespeare-Stoffe im Opernhaus wie in den Theatern
Die Festspielpremiere des Opernhauses Zürich, Bellinis „I Capuleti e i Montecchi“, geht auf dieselben italienischen Quellen zurück wie Shakespeares Tragödie Romeo und Julia. Das Schauspielhaus zeigt das Drama im Pfauen in der höchst aktuellen, mit Musik unserer Zeit versetzten, am Hamburger Thalia-Theater entstandenen Inszenierung Jette Steckels. Shakespeares Tragödie Hamlet taucht den Schiffbau in ein Feuerwerk aus Musik und Bildern, wenn die britische Kultband The Tiger Lillies und das dänische Theater Republique zusammenspannen. Im Theater Neumarkt lässt sich Hamlet aus dem Blickwinkel von zwei Nebenfiguren in Tom Stoppards Rosenkranz und Güldenstern sind tot erleben. Shakespeares Sommernachtstraum gibt es nicht nur im Pfauen in der Wiederaufnahme von Daniela Löffners grandioser Schauspielhaus-Inszenierung zu sehen. Als musikalisches Sommernachtstrauma unter dem Titel Mein Freund Puck! präsentiert Dominique Horwitz die Liebesverwirrungen im Theater Rigiblick. Shakespeares Sturm bildet die Vorlage zu einer „Geisterschau des Schweizer Kolonialismus“, die Niklaus Helbling in der Villa Patumbah und ihrem Park mit der Theatergruppe Mass & Fieber inszeniert. Shakespeares Sonette bilden die Folie für Wenn die Liebe nicht mehr das ist, was sie war, eine zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzung, initiiert von der Gessnerallee Zürich und der Zürcher Gruppe kraut_produktion um Michel Schröder. Auf Shakespeare’sche literarische Motive werden sich auch die angesagtesten Performance-Poeten in einer Slam-Poetry-Show im Pfauen beziehen. Es gibt etwa 500 Verfilmungen von Shakespeares Werken. Eine kleine Auswahl zeigt das Filmpodium. Nichts weniger als den ganzen Shakespeare hat das ambitionierte Theater Rigiblick im Blick. An einem einzigen Abend führt es seine sämtlichen Werke auf – „leicht gekürzt“, wie sich versteht.

Shakespeare in der Musik und Musik ohne Shakespeare
Shakespeare hat zu allen Zeiten, nicht nur mit Romeo und Julia Komponisten zu Werken angeregt. Tschaikowskys, Mendelssohns und Prokofjews Adaptionen erklingen vom Tonhalle-Orchester Zürich gespielt unter Stabführung von Lionel Bringuier, Gustavo Dudamel und Karlheinz Steffens. Im Zürcher Festspiel-Symposium wird Shakespeares Rolle als Anreger von grosser, zumeist sinfonischer Instrumentalmusik im 19. Jahrhundert reflektiert.

Aufführungen von Shakespeares Theaterstücken sind ohne Musik nicht denkbar. Das zeigt die Zürcher Sing-Akademie mit einem Shakespeare-Programm, das Lieder von Henry Purcell und John Dowland sowie Chorkompositionen bis hin zum Jazz erklingen lässt. Musikalisch voll und ganz in das Zeitalter der Renaissance eintauchen kann man am Renaissance-Tag in der Tonhalle. Einen ganzen Tag lang sind Chormusik, Liedkunst und Instrumentalmusik der Renaissance aus England und Italien zu hören und mehr über den historischen Hintergrund in Lesungen und Wortbeiträgen zu erfahren. Hille Perl und ihr Gambenensemble und die Schola Heidelberg sind die Protagonisten. Die von Moods und Museum Rietberg initiierte beliebte Konzertreihe im Sommerpavillon wiederum verwebt dieses Jahr Renaissance-Musik mit Jazz und Improvisation.
Musikalische Höhepunkte der Festspiele sind zweifellos die drei Klavier-Matineen, in denen sich Sir András Schiff den jeweils letzten drei Sonaten von Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert widmet. Im Eröffnungskonzert spielt Julia Fischer das Violinkonzert von Beethoven.

Geld, Macht und Liebe in ihren vielfältigen historischen Facetten
Mit Kursen, Diskussionsveranstaltungen, Führungen und vielem mehr beleuchten diverse Zürcher Kultur- und Bildungsinstitutionen unterschiedlichste Facetten des Festspielthemas. „GeldMachtLiebe – Die Welt der Renaissance im Gespräch“ nennt sich etwa eine dreiteilige Veranstaltungsreihe, die uns die Welt der Renaissance in Italien und im England Shakespeares näherbringt; In der Börse Zürich geht es um Geldgeschäfte damals und heute, die Bezüge zwischen Kunst und Macht und Macht und Moral und Machiavellismen im politischen Geschäft über die Zeiten hinweg werden im Rathaus abgehandelt, im Sommerpavillon des Museums Rietberg kommen schliesslich Shakespeares berühmteste Liebespaare in all ihrer Seligkeit zu Wort. Eine prominente Gesprächsrunde (Elisabeth Bronfen, Peter von Matt und Nike Wagner) unter der Leitung von Martin Meyer macht literarische Ausflüge in die Geschichte des Allzumenschlichen und diskutiert im Pfauen „Die Macht der Liebe – und des Gelds“. Eine überwiegend zeitgenössische Künstlersicht präsentiert das Kunsthaus mit der Ausstellung einer privaten Sammlung von Kunstwerken, die sich den Zusammenhängen von Seele, Geist und Körperlichkeit zuwenden – und erzeugt damit „Sinnliche Ungewissheit“.

Sommernachtsträume
Nicht nur die Theater verführen zu Sommernachtsträumen. Im Rahmen von „Oper für alle“ verwandelt das Opernhaus Zürich den Sechseläutenplatz mit einer Live-Übertragung von Aida in ein Freiluftparkett mit sommerlicher Festivalstimmung. Einen besonderen Einfall hat die ZHdK im Toni-Areal. Sie feiert die Sommersonnenwende am 21. Juni um 21:26 Uhr mit einer musiktheatralischen Nachtwanderung auf Shakespeares Spuren. Anna Viebrocks Bühnen(t)räume erhalten eine besondere Würdigung bei der Verleihung des Zürcher Festspielpreises an diese grosse Künstlerin. Die Halle des Hauptbahnhofs wird wiederum für den Sommernachtsball bis in die frühen Morgenstunden zum glamourösen Ballsaal.
Tanzen bis zum Umfallen steht auch auf dem Programm des Abschlussfestes in der Gessnerallee Zürich. Höhepunkt ist As It Empties Out, das bisher grösste eigene Projekt des Tänzers und Choreografen Jefta van Dinther, der mit seinem wilden und extrem physischen Stil international Erfolge feiert. Darauf folgt eine rauschende Party mit Interventionen, Bands und Tanz im rund ums Haus.

Die Festspiele Zürich werden gemeinsam von Opernhaus Zürich, Schauspielhaus Zürich, Kunsthaus Zürich, Tonhalle-Orchester Zürich und weiteren Kulturinstitutionen der Stadt und des Kantons Zürich veranstaltet. Angeregt von einem gemeinsamen Thema ermöglichen sie jährlich im Sommer Begegnungen der Künste, die die Vielfalt des Zürcher Kulturlebens widerspiegeln.

www.festspiele-zuerich.ch

Freitag, 13. März 15
Jahresbilanz 2014 – Theater Magdeburg erreicht Spitzenwert
Mit 82,43% konnte das Theater Magdeburg 2014 seine Auslastung im Vergleich zu den  Vorjahren erneut steigern (2013: 82 %, 2012: 81 %). Zudem erreichte die Bühne der Landeshauptstadt mit einem Kostendeckungsgrad von 12,3 % den Spitzenwert in Sachsen-Anhalt. Der im Vergleich zum Vorjahr (12,7 %) leicht gesunkene wirtschaftliche Eigenanteil des Theaters ist auf Personalkostensteigerungen zurückzuführen, die sich aus der flächentariflichen Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Theater Magdeburg ergeben.

Zu den großen künstlerischen Erfolgen gehörte 2014 die Neuproduktion von Richard Wagners »Lohengrin«, mit der das Theater Magdeburg vor ausverkauftem Haus die Musiktheatersaison 2014/2015 eröffnete. Vor allem die Wagner-Debüts des Dirigenten Titus Engel und der Sopranistin Elizabeth Llewellyn wurden vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen und fanden auch in der Presse ein breites, positives Echo. In der Inszenierung von Andreas Baesler sang Elizabeth Llewellyn die Partie der Elsa. 

Als Publikumsmagnet erwies sich 2014 auch die Uraufführung »Spur der Steine« nach der literarischen Vorlage von Erik Neutsch. Mit der Bühnenadaption des bekannten DDR-Romans in der Dramatisierung von Dagmar Borrmann eröffnete Cornelia Crombholz ihre erste Spielzeit als neue Schauspieldirektorin am Theater Magdeburg.

Vom Online-Feuilleton »nachtkritik.de« wurde die Auftaktinszenierung jüngst für das virtuelle Theatertreffen 2015 nominiert. Bei der Wahl der herausragenden deutschsprachigen Produktionen des vergangenen Jahres gelangte »Spur der Steine« von insgesamt 45 Produktionen auf Platz zehn.

Eine Rekordauslastung von 99,55% erreichte 2014 das DomplatzOpenAir »The Rocky Horror Show«. 22.760 Zuschauer verfolgten vor der Kulisse des Doms zu Magdeburg 18 Vorstellungen des Kultmusicals von Richard O'Brien. Aufgrund der überwältigenden Resonanz zeigt das Theater Magdeburg die fulminante Inszenierung von Ulrich Wiggers im Sommer 2015 erneut. Neben Dominik Hees als Frank’n’Furter gehören 2015 u.a. Ex-No-Angel Lucy Diakovska als Magenta sowie Jonas Hein als Brad neu zur Besetzung.
www.theater-magdeburg.de

Freitag, 13. März 15
Der Theaterbeirat Frankfurt nimmt seine Arbeit auf ~ Frankfurter Theaterförderung wird auf neues Verfahren umgestellt
(pia) Der Frankfurter Kulturdezernent Felix Semmelroth hat im Kulturausschuss am Donnerstag, 12. März, über den Beginn der Umsetzung der neuen Richtlinien für die Theaterförderung berichtet. „Nach der Beschlussfassung der neuen ‚Richtlinien zur Förderung der Darstellenden Künste außerhalb der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main‘ durch die städtischen Gremien im vergangenen Jahr freue ich mich, dass die Umstellung des Förderungsmodells nun vollzogen wird. Das neue Modell, welches in einem partizipativen Verfahren gemeinsam mit der freien Theaterszene entstanden ist, berücksichtigt die fortwährende Veränderung der Theaterlandschaft in den kommenden Jahren. Der Theaterbeirat als Expertengremium wird in die Mittelvergabe eingebunden, so dass der stete Wandel der ästhetischen und inhaltlichen Darstellungsform in Frankfurt seinen Ausdruck finden, und die freie Szene zukunftsträchtig arbeiten kann.“

Der Kulturdezernent stellte dem Fachausschuss die fünf Sachverständigen vor, die er in den Beirat berufen hat. Mitglieder sind die Kulturmanagerin Martina Birkelbach, die von 2011 bis 2014 die Leitung der Frankfurter Brotfabrik inne hatte und davor lange Jahre am Mousonturm auch in der Programmplanung tätig war; die Diplom-Kulturwissenschaftlerin Anna Eitzeroth, Leiterin des Projektes ‚Wege ins Theater!‘ von der ASSITEJ Deutschland und Mitarbeiterin des Kinder- und Jugendtheaterzentrums der Bundesrepublik Deutschland, vormals Dramaturgin mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendtheater am FFT Düsseldorf; die Journalistin Grete Götze, tätig für den Hessischen Rundfunk, lokale Zeitungen, die ‚nachtkritik‘, sowie als Dozentin unterschiedlicher Lehrveranstaltungen im kulturjournalistischen Bereich; der Leiter des VHS-Theaterseminares und ehemalige Lehrer Walter H. Krämer sowie Nikolaus Müller-Schöll, Professor für Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität sowie Leiter des Masterstudiengangs Dramaturgie.

Stadtrat Semmelroth freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit: „Nach sorgfältiger Recherche und intensiven Gesprächen ist es gelungen, Vertreter aus der Theaterwissenschaft beziehungsweise aus einschlägigen Ausbildungsinstitutionen, dem Medienbereich und Akteure aus den Sparten Sprechtheater, Tanz- und Performance sowie Kinder- und Jugendtheater in den Theaterbeirat zu berufen. Die Auswahl erfolgte auf Grund ihrer Vitae, ihrer hohen Fachlichkeit im Bereich der Darstellenden Künste und nicht zuletzt ihrer persönlichen Verbundenheit mit Frankfurt. Ich betrachte es mit großer Wertschätzung, dass diese engagierten Personen ehrenamtlich in dem für die Frankfurter Theaterlandschaft wichtigen Gremium tätig werden und bin mir sicher, dass der neue Beirat seine Aufgaben erfolgreich meistern wird.“

Der Theaterbeirat wird sich im März zu einer konstituierenden Sitzung treffen, so dass ab Sommer die neuen Förderungsrichtlinien umgesetzt werden. Organisatorisch wird der Beirat durch seine Geschäftsstelle, das Kulturamt der Stadt Frankfurt, Fachbereich Kulturförderung und Darstellende Kunst, unterstützt.

Die Anträge auf Förderung müssen ab sofort zu fixen Terminen eingereicht werden. Die verbindlichen Fristen für die Antragsstellung im Jahr 2015 sind: Bis zum 15. Mai müssen alle Anträge für eine Einzelproduktionsförderung mit Probenbeginn ab August 2015 vollständig eingereicht werden. Die institutionelle Förderung wurde auf eine Zwei-Jahres-Förderung beziehungsweise eine Vier-Jahres-Förderung umgestellt, der Antrag für die Förderung ab Januar 2017 muss bis zum 15. Juni gestellt werden. Am 15.Juli ist Antragsschluss im Bereich der Einzelproduktionen mit Probenbeginn ab Januar 2016. Anträge im Bereich der sonstigen Theaterförderung, welche insbesondere die Festivalförderung sowie Klein- und Sondermaßnahmen abdeckt, sind weiterhin ganzjährig möglich.

Vier bis sechs Wochen nach dem jeweiligen Fristtermin wird sich der Beirat zu einer Sitzung zusammenfinden und eine Empfehlung zu den Anträgen aussprechen. Der Bescheid zur Förderung von Einzelproduktionen wird unmittelbar erteilt. Bei der Zwei- und Vier-Jahres-Förderung folgt auf die Beratung im Beirat eine Stellungnahme des Magistrats, sowie eine gemeinsame Beschlussfassung im Kulturausschuss respektive der Stadtverordnetenversammlung in den darauffolgenden Monaten.

Neu sind ebenfalls die Formalien des Antragsverfahrens: Es wird ein verbindliches Antragsformular für alle Förderinstrumente eingeführt, die Zusendung der Anträge erfolgt ausschließlich online. Dazu müssen die vollständigen Antragsunterlagen an die Geschäftsstelle des Theaterbeirats im Kulturamt, an das neue Postfach theaterfoerderung@stadt-frankfurt.de geschickt werden. Alle Informationen und Unterlagen finden sich zum Download auf der Webseite
www.kultur-frankfurt.de im Bereich „Bühne“ unter dem Punkt „Theaterförderung“.

Weitere Informationen erteilen beim Kulturamt: Katharina Schröck, Telefon 069/212-31698, E-Mail: katharina.schroeck@stadt-frankfurt.de oder Johannes Promnitz, Telefon 069/212-32407, E-Mail: johannes.promnitz@stadt-frankfurt.de .

Freitag, 13. März 15
Oster-Aktionen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Zwei Theaterkarten zum Preis von einer als Oster-Angebot
Ab Freitag, 13. März, gibt es an der Theaterkasse im Großen Haus des Staatstheater Wiesbaden für alle Oster-Vorstellungen beim Kauf eines Tickets das zweite gratis dazu! (So lange der Vorrat reicht.)

Drei Opernproduktionen stehen nacheinander auf dem Programm (die »Die Entführung aus dem Serail«, »La Traviata« und »Lohengrin«), das Schauspiel bietet »Clavigo«, »Der Geizige« und »Der ideale Ehemann« auf und für die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer gibt es »Die Wanze« und eine musikalische Geschichte beim Kinder-Kammerkonzert. Musical-Fans kommen bei der Hit-Produktion »The Full Monty – Ganz oder gar nicht« des Jungen Staatsmusicals auf ihre Kosten.

Oster-Überraschungseier vom Theater
In den Theater-Ostereiern sind zwei Tickets einer höheren Preisgruppe für eine Veranstaltung aus dem April-Spielplan des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.
Ob Oper, Ballett, Konzert oder Schauspiel: Für welche Vorstellung die Tickets gelten, bleibt eine Überraschung – der Preis nicht. Für nur 15 Euro kann man einen besonderen Abend im Hessischen Staatstheater verschenken. Die Theater-Ostereier sind ab Montag, 16. März, an der Theaterkasse im Großen Haus erhältlich, ein Umtausch ist ausgeschlossen.

www.staatstheater-wiesbaden.de  

Donnerstag, 12. März 15
Rheingau Musik Preis 2015: 10.000,- Euro an den Countertenor Andreas Scholl
Mit dem Rheingau Musik Preis 2015 wird der deutsche Countertenor Andreas Scholl ausgezeichnet. Die durch das Rheingau Musik Festival initiierte und mit 10.000,- Euro dotierte Auszeichnung wird in diesem Jahr zum 22. Mal vergeben. Das Preisgeld wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst zur Verfügung gestellt.

Mit der Ehrung würdigt die Jury des Rheingau Musik Preises die Verdienste von Andreas Scholl vor allem auf dem Gebiet der Barockmusik. In beispielhafter Weise trägt Andreas Scholl sowohl auf der Konzert- als auch auf der Opernbühne dazu bei, einem breiten Publikum die Musik der Barockzeit nahezubringen. Ebenso beispielhaft ist sein Engagement für den Nachwuchs als Dozent an der Schola Cantorum Basiliensis. In den vergangenen Jahren hat Andreas Scholl auch den Schritt zur Popmusik gewagt, womit er eine Brücke zwischen alter und aktueller Musik schlägt und so verschiedene Publikumsschichten anspricht. 2011 debütierte Andreas Scholl beim Rheingau Musik Festival. 2015 wird Andreas Scholl zweimal beim Rheingau Musik Festival auftreten (s.u.).

Die Jury bildeten Prof. Rolf Beck (ehem. Intendant des Schleswig-Holstein Musik Festivals), Dr. h.c. Walter Fink (Vorstandsmitglied des Rheingau Musik Festival e.V.), Dr. Heinz-Dieter Sommer (Hörfunkdirektor des Hessischen Rundfunks), Dr. Peter Hanser-Strecker (Vorsitzender der Geschäftsleitung Schott Music) und Michael Herrmann (Intendant des Rheingau Musik Festivals).

Die bisherigen Preisträger des Rheingau Musik Preises sind Volker David Kirchner (1994), Alexander L. Ringer (1995), Gidon Kremer (1996), das Ensemble Recherche (1997), Toshio Hosokawa (1998), Tabea Zimmermann (1999), Helmuth Rilling und die Internationale Bachakademie Stuttgart (2000), das Artemis Quartett (2001), Michael Quast (2002), Peter Greiner (2003), die Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (2004), Niki Reiser (2005), Hugh Wolff (2006), der Windsbacher Knabenchor mit Karl-Friedrich Beringer (2007), Heinz Holliger (2008), Christian Gerhaher (2009), die Taschenoper Lübeck (2010), Bilda Buh (2011), die Lautten Compagney (2012), Fazıl Say (2013) sowie Christoph Eschenbach (2014).

Der Rheingau Musik Preis 2015 wird Andreas Scholl im Rahmen seines Konzertes mit Idan Reichel am 06.08.2015 im Kurhaus Wiesbaden verliehen.

Andreas Scholl wurde 1967 im hessischen Eltville geboren. Bereits mit sieben Jahren begann seine musikalische Ausbildung bei den Kiedricher Chorbuben. Zwischen 1987 und 1993 studierte Scholl an der Schola Cantorum Basiliensis bei Richard Levitt und René Jacobs. Mittlerweile ist er dort selbst als Dozent tätig. Andreas Scholl gewann 1996 den Baroque Vocal Prize bei den Grammophone Awards. Seither hat er viele weitere Ehrungen erhalten, so u. a. den Prix de l’Union de la Presse Musicale Belge oder den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 1/2004. Andreas Scholl hat eine Reihe von außergewöhnlichen Solo-Aufnahmen veröffentlicht: Erst kürzlich erschienen O solitude und Songs of Myself – the songs of Oswald von Wolkenstein. Weitere CD-Produktionen sind die Arias for Senesino, für die Andreas Scholl 2006 mit dem Classical Brit Singer of the Year award ausgezeichnet worden ist. 1998 wurde er vom Label Decca unter Vertrag genommen, bei welchem erfolgreiche Einspielungen wie Hereos (1999), Wayfaring Stranger (2001) oder Arcadia (2003) erschienen sind. Als Opernsänger wirkte Andreas Scholl bisher in verschiedenen Opern Händels mit. Sein Operndebüt erfolgte 1998 in Rodelinda als Bertarido unter der Leitung von William Christie. Den Julius Caesar spielte er in der gleichnamigen Oper u. a. in Kopenhagen. Im Bereich der Popmusik verfolgt Andreas Scholl diverse Projekte, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Band „Orlando und die Unerlösten“. Beim Rheingau Musik Festival gab Andreas Scholl 2011 sein Debüt.

05.08.2015, 20:00 Uhr, Lutherkirche, Wiesbaden
Bach zweimal hören mit Andreas Scholl
Sängerinnen und Sänger von Barock vokal - Kolleg für Alte Musik Neumeyer Consort
Andreas Scholl, Leitung
Wolf Wondratschek, Lesung

06.08.2015, 20:00 Uhr, Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal
Idan Raichel & Andreas Scholl
Idan Raichel, piano / vocals
Andreas Scholl, vocals
Cabra Casey, vocals
Tamar Halperin, piano
Gilad Schmueli, drums / percussion
Yogev Glusman, bass

www.rheingau-musik-festival.de

Donnerstag, 12. März 15
Grosses Staraufgebot bei den Bad Hersfelder Festspielen
Intendant Dieter Wedel bringt prominente und renommierte Schauspieler aus Film und Theater in die Stiftsruine
Den Zauber der Stiftsruine neu entdecken: Neue Tribüne, neue Tonqualität, neue Lichttechnik, eine Pause und erstmals Theater im illuminierten Park!
Cosma Shiva Hagen, Sonja Kirchberger, Mathieu Carrière, Heinz Hoenig, Markus Majowski, André Eisermann, Lars Rudolph, Robert Joseph Bartl, Franziska Reichenbacher, Judy Winter, und Helen Schneider – Dieter Wedel löst sein Versprechen ein und holt viele Stars nach Bad Hersfeld.

Festspielintendant Dieter Wedel inszeniert zum Auftakt der Festspielsaison in der Stiftsruine die KOMÖDIE DER IRRUNGEN nach William Shakespeare (Premiere: 6. Juni 2015/ 21:00 Uhr). „Bin ich noch ich - und wenn ja: wer ist das eigentlich? Bin ich einmalig auf der Welt oder austauschbar, ersetzbar womöglich?“ Fragen, die sich die Hauptfiguren in Shakespeares KOMÖDIE DER IRRUNGEN stellen, uralte Fragen, aber auch heute noch aktuell. Poetisches und zugleich absurdes Theater, komisch und abgründig, nachdenklich und turbulent.“ Lebenslügen, Verdrängung von Wirklichkeit, Träume und unerfüllte Wünsche, die Fragen nach der eigenen Identität seien Leitmotiv von William Shakespeares irrwitziger Verwechslungskomödie und ziehen sich durch alle Stücke der 65. Bad Hersfelder Festspiele. Dieter Wedel wird seine KOMÖDIE DER IRRUNGEN in Form einer grossen Zirkusvorstellung zeigen: „Mein Freund Bernhard Paul, Direktor des Zirkus Roncalli, hat mir seine Unterstützung für die Zirkusszenen zugesagt.“

Dieter Wedel hat bereits mehrfach versucht, Mathieu Carrière für seine Projekte zu gewinnen, sagt er:  „seit Schlöndorffs  Film DER JUNGE TÖRLESS  habe ich mit großer Bewunderung die Karriere von Mathieu Carrière verfolgt. Einmal, beim KÖNIG VON ST. PAULI, waren wir ganz nah dran, zusammen zu drehen. Er wollte  unbedingt, aber dann ist es wieder an Terminschwierigkeiten gescheitert. Jetzt freue ich mich, dass wir endlich unsere Zusammenarbeit beginnen können.“ Mathieu Carrière wird die Rolle des Emir (Vater von Adriana und Samira) in DER KOMÖDIE DER IRRUNGEN übernehmen.

Cosma Shiva Hagen wird in Dieter Wedels Inszenierung Adriana, die Frau des Antipholus aus Sewastopol spielen. „Wenn eine Frau talentiert und obendrein so schön ist, wie Cosma Shiva Hagen, dann will man sie eigentlich dauernd besetzen. Vor zwei Jahren ist mir das gelungen, als sie in HEBBELS NIBELUNGEN die Kriemhild spielte. Ich bin mir sicher, dass sie in der heiteren Rolle der Adriana, die aber auch alle Tiefen und Verzweiflungen der Liebe erleben muss,  ein besonderer Gewinn für die Bad Hersfelder Festspiele sein wird.“

Mit Sonja Kirchberger hat Dieter Wedel schon häufig zusammen gearbeitet und freut sich, dass auch sie in Bad Hersfeld auftreten wird. Sie wird Emmelina, die Köchin spielen: „Mit Sonja Kirchberger verbindet mich eine besonders lange überaus erfolgreiche Zusammenarbeit,“ so der Intendant und Regisseur. „Nach ihrem grandiosen Erfolg als VENUSFALLE war sie der umjubelte Star in den sechs Folgen von DER KÖNIG VON ST. PAULI. Danach hat sie immer wieder bei mir gedreht und gespielt,  so in der AFFÄRE SEMMELING  und bei den NIBELUNGEN-FESTSPIELEN in Worms. In Bad Hersfeld hat sie gleich eine doppelte Premiere:  Zum ersten Mal spielt sie eine komische Rolle, und zum ersten Mal spielt sie in der Stiftsruine.“

Auch auf eine erneute Zusammenarbeit mit Heinz Hoenig freut sich Dieter Wedel. Er sagt über ihn: „Einer von den Schauspielern, bei denen ich das Glück hatte, ihn zum ersten Mal groß im Fernsehen herausbringen zu können (DER GROSSE BELLHEIM, SCHATTENMANN, DER KÖNIG VON ST. PAULI). Ich habe mit Heinz Hoenig auch schon am Theater gearbeitet, auch da war sein großes Herz in den Rollen zu spüren. Ich freue mich auf die erneute Zusammenarbeit.“

Ebenso ist das Musical in der Stiftsruine prominent besetzt. Gil Mehmert  (DAS WUNDER VON BERN/Hamburg oder auch SUNSET BOULEVARD/Bad Hersfeld) wird CABARET (Premiere: 19. Juni 2015/ 21:00 Uhr) mit Helen Schneider als Conférencier und Judy Winter als Fräulein Schneider inszenieren. Die Hauptrollen übernehmen Rasmus Borkowski und Bettina Mönch, zwei Stars der Musical-Szene. Helmut Baumann, ehemaliger Intendant des Theater des Westens und eine Legende der deutschen Musicalgeschichte, wird ebenfalls mitwirken.

Dass Judy Winter für die Rolle Fräulein Schneider zugesagt hat, freut Dieter Wedel besonders: „Ich glaube in Deutschland gibt es keinen Film-, Fernseh-  und Theaterzuschauer, der Judy Winter nicht kennt. Sie hat sich sowohl im Fernsehen als auch auf den Theaterbühnen einen großen Namen gemacht. Als Regisseur hatte ich bisher noch nicht das Glück, mit ihr zusammen arbeiten zu dürfen, obwohl ich das ein paar Mal versucht habe. Jetzt habe ich das Glück als Intendant.“

Auch Helen Schneider in einer ganz neuen Rolle ist für Dieter Wedel ein Glück: „Sie ist eine Ausnahmesängerin und Schauspielerin. Die Bad Hersfelder erinnern sich immer noch sehr gerne an ihre gefeierte EVITA im gleichnamigen Musical. Ich kann mir als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele  keine glücklichere Besetzung für die Rolle des Conferenciérs  in CABARET  vorstellen. Ich danke sowohl Holk Freytag als auch Gil Mehmert, dass sie diese Besetzung möglich gemacht haben.“

Holk Freytag inszeniert DER ZERBROCHNE KRUG von Heinrich von Kleist (Premiere: 13. Juni 2015/ 21:00 Uhr) mit Stephan Schad (Grosser Hersfeld-Preis 2013 für NATHAN DER WEISE) als Dorfrichter Adam, Marie Therese Futterknecht (Grosser Hersfeld-Preis 2014 für MARIA STUART) spielt Marthe Rull und Andrea Cleven ihre Tochter.

Zum ersten Mal werden die Festspiele auch den Park rund um die Stiftsruine als Spielort nutzen. Joern Hinkel, der Künstlerische Leiter der Festspiele, wird die SOMMERNACHTS-TRÄUMEREIEN frei nach Shakespeare mit André Eisermann und Markus Majowski (der auch in der KOMÖDIE DER IRRUNGEN zu sehen sein wird)  und Hersfelder Jugendlichen inszenieren (Premiere: 12. Juni 2015).

Mit glanzvoller Beleuchtung und gastronomischen Angeboten verwandelt sich der Park zu einem attraktiven Foyer im Grünen und wird ein Ort der Begegnungen.

Neue Tribüne, mehr Sicherheit und Komfort
In der Stiftsruine werden die Zuschauer einen ganz neuen Komfort erleben. Eine neue Zuschauertribüne wird für mehr Sicherheit, zusätzliche Ein- und Ausgänge, rutschfeste Treppen, mehr Beinfreiheit, höhere Reihensteigung und somit eine bessere Sicht, selbst von den letzten Reihen aus sorgen. Modernste Licht- und Tontechnik steht dafür, dass die Besucher die Inszenierungen von allen Plätzen aus optimal genießen können. Die zusätzlichen Wege zu den Plätzen machen es möglich, auch in der Stiftsruine mit einer Pause zu spielen. Jeder Zuschauer soll sich wohlfühlen und einen unvergesslichen Abend erleben. „Der Theater-Besuch in der Stiftsruine soll für die Zuschauer der festliche Höhepunkt des Jahres werden!“ sagt  Dieter Wedel.

65. Bad Hersfelder Festspiele: 6. Juni bis 2. August 2015

www.bad-hersfelder-festspiele.de

Donnerstag, 12. März 15
NODE-Forum for Digital Arts im Frankfurter Mousonturm 27.4.-3.5.2015
Vom 27.4. bis zum 3.5.2015 widmet sich die internationale Biennale NODE – Forum for Digital Arts in ihrer vierten Ausgabe dem Leitmotiv Wrapped in Code – The future of the informed body. Das Festival für digitale Kunst und Kultur rückt die voranschreitende Verschmelzung des menschlichen Körpers mit Technologien in den Fokus, greift die aktuelle Debatte um deren fundamentale Wirkung auf unsere Gesellschaft auf und richtet den Blick in die Zukunft. NODE versammelt internationale TeilnehmerInnen und ReferentenInnen aus den Bereichen Design, Kunst, Kultur und Wissenschaft, die die Grenzen zwischen Gestaltung und Programmierung neu definieren. Über 50 Programmier-Workshops bieten in der Naxoshalle ein praktisches Forum für Experimente mit digitalen Technologien. Das Angebot reicht dabei von Einführungen in generatives Gestalten über das Erlernen der Möglichkeiten von 3D-Tracking-Technologien, wie Microsofts Kinect v2 oder der Virtual Reality Brille Oculus Rift bis hin zu Kursen für fortgeschrittene Anwender, die sich für das Programmieren von Shadern oder Plugins interessieren. Parallel dazu wird der Mousonturm rund um das Leitmotiv mit Vorträgen, Konzerten, Performances und der Ausstellung The Informed Body sieben Tage lang zur Bühne und zum Diskussionsraum für Entwürfe der Zukunft, des vernetzten Körpers und der Interpretation digitaler, interaktiver Medien.

Am 27. April wird das NODE Festival im Mousonturm von Kulturdezernent Felix Semmelroth eröffnet. Gleichzeitig eröffnet auch die von Jeanne Charlotte Vogt und Alexandra Waligorski kuratierte Ausstellung The Informed Body, in der unter anderem Arbeiten von Lauren McCarthy und Kyle McDonald zu sehen sind, die die Auswirkungen der Medialisierung auf soziale Interaktionen thematisieren. Anschließend zeigt der österreichische Medienkünstler Ulf Langheinrich seine mit Licht, Klang und 3D-Projektionen realisierte Tanzperformance Movement C, in der er die chinesischen Tänzerin Yuebing Luo in digital erzeugte Bilder einhüllt und so die kognitiven Grenzen des Körpers aufzeigt. Das Künstlerpaar Antony Raijekov und Katharina Köller lässt dann in seiner Performance und Installation 10VE das Publikum zum Teil ihrer Beziehung werden, während die von Susanna Hertrich entworfenen technischen Körpererweiterungen zwiespältige Wearable-Utopien zeichnen und in ihrer historisierenden Ästhetik auf die Geschichte experimenteller Prothesen verweisen.

Das von Sebastian Oschatz kuratierte Symposium (30.4.) bringt mit Peter Kirn, Sam Aaron, Anna Biselli, Gregor Schwellenbach, Mark Farid, Zack Friedman, Pedro Lopes, Verena Kuni, Mark Lukas, Robert Henke, Kyle Mc Donald, Mirco Becker, PraktikerInnen, ForscherInnen, GestalterInnen, KünstlerInnen, MusikerInnen und JournalistInnen zu Diskussionen über die Verschmelzung des Körpers mit digitalen Technologien zusammen. Die Panels spannen sich thematisch von Interaktionsdesign über Tanzmusik, Medizin, Überwachung bis hin zur Rolle digitaler Techniken in der Kriegsführung.

Abschluss und Höhepunkt des Symposiums ist das Konzert des britischen Live-Coders Sam Aaron und des Kölner Pianisten Gregor Schwellenbach mit Repetitive Beats and Repetitive Conditionals (30.4.). Ab 23 Uhr dann wird im Mousonturm ausgiebig in den Mai getanzt und mit Electrickery (30.4.), Djs und elektronischen Sounds, ganz im Zeichen von und mit NODE gefeiert.

Auch die the topofthepops NODE Night (2.5.) wartet mit großen Namen auf, wie dem deutschem Künstler, Musiker und Entwickler Robert Henke, bekannt durch seine Multimedia-Performances und Installationen, mit denen er u.a. in die Tate Modern, das Centre Pompidou, das P.S.1 und zum Sónar-Festival in Barcelona eingeladen wurde. Er zeigt Auszüge seiner gefeierten audio-visuellen Laser-Performance Lumière II, und das französische Multimediakollektiv 1024 architecture begeistert an diesem Abend mit spektakulären Licht und Soundinszenierungen.

“Wir wollen unseren Festivalbesuchern ein breites Spektrum präsentieren, sowohl Workshops für die Profis, als auch hochkarätige Arbeiten von KünstlerInnen für die interessierte Öffentlichkeit. Wir hoffen, alle finden sich dann abends zum Gespräch, den Performances oder zum Feiern bei den Partys im Mousonturm zusammen” so David Brüll, Leiter des NODE15-Festivals.

NODE15 Forum for Digital Arts 27.4.-3.5.
Vollständiges Programm:
http://node15.vvvv.org 

Donnerstag, 12. März 15
Aida Garifullina gibt ihr Liederabenddebüt am 23. März 2015 im Wiener Musikverein
Nach ihrem bezaubernden Auftritt auf dem Wiener Opernball ist die junge russische Sopranistin Aida Garifullina kein Geheimtipp mehr unter den Wiener Musikfreunden.
Längst sind die großen Plattenfirmen auf das Ausnahmetalent aus Kazan aufmerksam geworden - die Welt klopft an bei der jungen Künstlerin, die seit dieser Spielzeit im Ensemble der Wiener Staatsoper singt und erst kürzlich als Prinzessin Eudoxie in Halévys „La Juive“ begeistert hat:
„Genauso war es bei  Aida Garifullina  der Fall. Nicht nur ist sie ein Bild von einer Prinzessin Eudoxie, sondern [...] singt dazu die extreme Sopranrolle mit beweglicher Stimme und leicht ansprechender Höhe bezaubernd.“ (Der Neue Merker)

Nun gibt Aida Garifullina im Rahmen von „Lied.Bühne“ - der Kooperation zwischen der Gesellschaft der Musikfreunde und der Wiener Staatsoper – ihr Liederabenddebüt. Begleitet wird sie dabei von dem jungen polnischen Pianisten Lech Napierala.
Auf dem Programm steht ein bunter Strauß an Lieder von u.a. Rachmaninow, Tschaikowski, Bernstein, Dvořák  und Schubert. Und auch der Bezug zu Wien darf nicht fehlen! Mit Rudolf Sieczynskis beliebtem Lied „Wien du Stadt meiner Träume“ verleiht Aida der Liebe zu ihrer künstlerischen Heimat Ausdruck.

Montag, 23. März 2015, 20 Uhr, Gläserner Saal des Wiener Musikvereins
Aida Garifullina, Sopran
Lech Napierala, Klavier

Lieder von:
Sergej Wassiljewitsch Rachmaninow (Hier ist es schön, op. 21/7, Lilacs, op. 21/5)
Nikolai Rimski-Korsakow (Orientalische Romanze, op. 2/2)
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (Serenade)
Robert Schumann (Meine Rose, op. 90/2 („Dem holden Lenzgeschmeide”))

Alexandra Pakhmutova (Tenderness)
Ruggero Leoncavallo (Mattinata)
Léo Delibes (Les Filles des Cadix)
Antonín Dvořák (Songs My Mother Taught Me)
Leonard Bernstein (The simple song)
Rudolf Sieczynski (Wien du Stadt meiner Träume)

Weitere Termine:
06. Mai 2015, Wiener Staatsoper, Donizetti: L'elisir d'amore (Adina)
11., 13., 16. und 19. Juni 2015, Wiener Staatsoper, Mozart: Don Giovanni (Zerlina)
www.aidagarifullina.com

Donnerstag, 12. März 15
Bad Elster feiert Figaro! 11. Chursächsische Mozartwochen vom 14. bis 29. März
Die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster, Sachsens traditionsreiches Staatsbad und eines der ältesten deutschen Moorheilbäder liegt im Dreiländereck zwischen Böhmen, Bayern und Sachsen. Zu Beginn der Saison würdigt Bad Elster traditionell das künstlerische Werk Wolfgang Amadeus Mozarts. Diese Chursächsischen Mozartwochen finden 2015 in Bad Elster bereits zum 11. Male statt: Vom 14. bis zum 29. März widmet sich deshalb die Kultur- und Festspielstadt mit insgesamt 16 Veranstaltungen einem Programm aus „Mozart und... Figaro!"

„Eröffnet werden die diesjährigen Chursächsischen Mozartwochen in Bad Elster am 14. März mit der großen Opernpremiere zu »Figaros Hochzeit« in einer phantasievollen Inszenierung im historischen König Albert Theater“ freut sich GMD Florian Merz, als Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft bzw. Chefdirigent der Chursächsischen Philharmonie und ergänzt: „Damit setzen wir gemeinsam mit den Landesbühnen Sachsen unseren erfolgreichen Mozartzyklus in Bad Elster fort“. Am darauffolgenden Tag widmet sich das spannende Hamburger Theaterprojekt „Mozart meets Märchen“ mit Klassik, Poesie und Tanztheater an der Schnittstelle von Historie und Zeitgeist dem verspielten Geiste Mozarts.

Weitere herausragende Höhepunkte der Mozartwochen im König Albert Theater sind das wortgewandte komödiante Schauspiel „Mozart & Casanova“ des Poetenpacks aus Potsdam (21.03.), eine faszinierende Text-Musik-Collage von Schauspielstar Corinna Harfouch (27.03.) in Anlehnung an die Künstlernovelle „Don Giovanni“ von E.T.A. Hoffmann sowie das virtuose Symphoniekonzert „Credo Frauenkirche“ (28.03.) „Im Zuge des virtuosen Symphoniekonzerts musizieren mittlerweile schon traditionell die Solisten und der Chor der Frauenkirche Dresden gemeinsam mit der Chursächsischen Philharmonie auf historischen Instrumenten der Klassik unter der Gesamtleitung von unserem Ehrenkünstler und Frauenkirchenkantor Matthias Grünert in Bad Elster“ erklärt Merz und fügt hinzu: „Das Konzert in der gleichen Besetzung wiederholen wir auch erneut einen Tag später in der Frauenkirche Dresden. Diese klangvolle Kooperation feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum, weshalb der Esprit unserer Mozartwochen mittlerweile quasi ein fester Bestandteil der Landeshauptstadt geworden ist...“

Abgerundet werden die 11. Chursächsischen Mozartwochen in Bad Elster mit dem Serenadenkonzert „Eine kleine Nachtmusik“ in historischen Kostümen und Kerzenschein (20.03.), einem spritzigen Operettenabend „Im weißen Rössl“ (22.03.), einem Big-Band-Konzert der Brass Band des Julius-Mosen-Gymnasiums Oelsnitz/V. (26.03.) sowie einem Liederabend mit Michéle Rödel (24.03.) und Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie. Beendet wird dieses abwechslungsreiche Mozart-Festival in Bad Elster mit einer phantasievollen „Zauberflöte für Kinder“ als heiteres Kindermusical für die ganze Familie (29.03.).

Die Kombination der Angebote macht dabei den besonderen Reiz Bad Elsters aus. Heute eine Frühlingswanderung durch eine der reizvollsten Naturgegenden Sachsens, morgen die große Welt der Oper im König Albert Theater und danach Entspannung pur mit den hervorragenden Erholungs- und Wohlfühlangeboten im Albert Bad - so erholen sich Körper und Geist auf anspruchsvolle Weise. Die sächsische Kultur- und Festspielstadt ist somit zu jeder Jahreszeit ein lohnenswertes Reiseziel. Alle Infos zu Ihrem Aufenthalt, den gesamten Spielplan und Tickets erhalten Sie in der Touristinformation Bad Elster im Kgl. Kurhaus, unter 037437/ 53 900 oder touristinfo@badelster.de bzw. unter www.badelster.de

Das Gesamtprogramm online:
http://chursaechsische.de/de/veranstaltungen/festivals/chursaechsische-mozartwochen.html

Donnerstag, 12. März 15
UNIVERSAL MUSIC ernennt Mark Wilkinson zum Vice President International Strategy & Artist Development Global Classics
Der international erfahrene Manager behält die Leitung der Deutschen Grammophon bis zur Ernennung eines Nachfolgers
Dickon Stainer, President UNIVERSAL MUSIC Global Classics, hat heute Mark Wilkinson zum neuen Vice President International Strategy & Artist Development ernannt. Mark Wilkinson wird als President der Deutschen Grammophon so lange im Amt bleiben und in dieser Funktion an Frank Briegmann, President Central Europe UNIVERSAL MUSIC und Deutsche Grammophon, sowie Dickon Stainer berichten, bis ein Nachfolger ernannt ist.
 
Die neue Position wurde geschaffen, nachdem Dickon Stainer im November letzten Jahres zum President Global Classics ernannt wurde. Mark Wilkinson hat seinen zukünftigen Sitz im UNIVERSAL MUSIC Global Classics Hauptbüro in London und wird von dort aus Beziehungen mit neuen Partnern aufbauen, um Reichweite und Erfolg klassischer Künstler und klassischer Musik weltweit auszubauen. Er arbeitet an Projekten mit Superstars und großartigen neuen Künstlern des UMG Rosters genauso wie an innovativen Wegen, Menschen auf der ganzen Welt für den wertvollen und historisch bedeutenden Katalog der UNIVERSAL MUSIC Labels Deutsche Grammophon und Decca zu begeistern.
 
Mark Wilkinson ist seit 2012 President der Deutschen Grammophon und wird das operative Geschäft des Berliner Unternehmens auch weiterhin führen, bis Frank Briegmann und Dickon Stainer einen Nachfolger berufen haben.
 
Dickon Stainer, President UNIVERSAL MUSIC Global Classics: „Ich freue mich, dass Mark diese neue Position übernimmt, die zum Herzstück unserer neuen globalen Klassikstrategie gehört. Mark ist einer der weltweit bewandertsten Musikmanager im Klassikbereich und besitzt große Erfahrung in der Entwicklung und Betreuung von Klassik-Superstars. Er ist in seiner neuen Rolle eine große Bereicherung für die Stärkung unserer globalen Präsenz im Klassikmarkt. Gemeinsam mit Frank Briegmann werden wir die bestgeeignete Persönlichkeit für die Leitung der Deutschen Grammophon finden, die die einzigartige Kultur des legendärsten aller Labels kennt und versteht.“
 
Frank Briegmann, President Central Europe UNIVERSAL MUSIC und Deutsche Grammophon: „Ich danke Mark für die großartige Arbeit, die er in den vergangenen Jahren für die Deutsche Grammophon geleistet hat. Er hat sowohl das Kernrepertoire gestärkt als auch viele neue Impulse z.B. im Crossover-Bereich gesetzt. Strukturell hat er die Teams der Deutschen Grammophon und von Universal Music Classics Deutschland erfolgreich fusioniert. Gemeinsam haben wir eine Reihe von strategischen Weichenstellungen vorgenommen, von der das Label z.B. im Bereich innovativer digitaler Distributionsformen auch in Zukunft profitieren wird. Ich gratuliere Mark zu seiner Ernennung, freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit und wünsche ihm viel Glück und Erfolg bei seinen neuen Aufgaben. Ich bin sicher, dass er in seiner zukünftigen Position von ebenso großer Bedeutung für die Deutsche Grammophon und ihre großartigen Künstler sein wird wie bisher.“
 
Mark Wilkinson, Vice President International Strategy & Artist Development Global Classics: „Ich möchte Dickon dafür danken, dass er mich gebeten hat, mich in dieser neuen Funktion seinem global arbeitenden Team anzuschließen. Es war mir eine große Ehre, Teil von Franks Team bei der Deutschen Grammophon zu sein, und ich freue mich, meine Arbeit mit diesem herausragenden Künstlerportfolio und mit solch engagierten Managern aus der ganzen Welt fortzusetzen.“
 
Mark Wilkinson ist seit über 20 Jahren eine Schlüsselfigur für den Erfolg der UNIVERSAL MUSIC Klassik-Labels. Er war u.a. für zehn Jahre gemeinsam mit Dickon Stainer Teil des Managements der UK Division, d.h. in einer Zeit, in der das Unternehmen seine Führungsrolle erlangte, die es bis heute innehat. Er arbeitete mit vielen der weltweit erfolgreichsten Künstler zusammen, darunter Anna Netrebko, André Rieu, Andrea Bocelli, Miloš Karadaglic, Hélène Grimaud, Bryn Terfel, Gustavo Dudamel, Rolando Villazón und Ludovico Einaudi.
 
Als President der Deutschen Grammophon sorgte er seit 2012 für eine kontinuierliche Expansion in den digitalen Geschäftsfeldern, z.B. mittels einer innovativen und preisgekrönten Musik-App, und baute die Führung des Labels im deutschen Klassikmarkt weiter aus. Unter seiner Ägide wurden „Global Deals“ mit so herausragenden Klassikstars wie z.B. dem Komponisten Max Richter, dem Tenor Piotr Beczala, ‎dem legendären Pianisten Grigory Sokolov, dem erfolgreichen Elektronikkünstler Schiller und dem Grammy-nominierten Pianisten Daniil Trifonov geschlossen.
 
Mark Wilkinson war Co-Vorsitzender der Classic BRIT Awards, ist Musikabsolvent der Durham University und ein talentierter Amateur-Flötist.
www.universal-music.de

Donnerstag, 12. März 15
Bücher wirken: Verlage und Buchhandel starten selbstbewusst ins Bücherjahr 2015
Buchhandel vor Ort stärker als Online-Buchhandel / Branche bezieht Position für das Wort und die Freiheit / Weiter Sorge um Buchpreisbindung in TTIP-Verhandlungen
Mit Selbstbewusstsein geht die Buchbranche in das Bücherjahr 2015. „Bücher sind ein Leitmedium, auch in der stärker werdenden Medienkonkurrenz. Wir sehen die Digitalisierung als eine Chance, die wir in den letzten Jahren auch wahrgenommen haben. Die Symbiose von Gedrucktem und Elektronischem steht im Vordergrund der Arbeit der Buchbranche und gibt Raum für innovative Ideen und Konzepte. Es gelingt immer besser, Analoges und Digitales zu verbinden, insbesondere auch im stationären Buchhandel. Der Nutzen des Buchhandels vor Ort überwiegt gegenüber dem reiner Online-Händler – das erkennen die Kunden an“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels bei der Eröffnungs-Pressekonferenz der Leipziger Buchmesse 2015.

Die Vielzahl der Kunden setzte weiter verstärkt auf Vielfalt, persönliche Beratung und den Buchhandel vor Ort als Kulturinstitution: Auch im vergangenen Jahr liefen die Geschäfte für den stationären Buchhandel deshalb besser als für den gesamten Publikumsmarkt. Nimmt man alle Vertriebswege – Buchhandel vor Ort, E-Commerce,  Bahnhofsbuchhandel und Kauf-/Warenhäuser – zusammen, so lag der Umsatz bei -2,1 Prozent (nur Sortiment: -1,2 Prozent). Bis Ende Februar 2015 lag die Umsatzentwicklung des Buchmarktes bei -1,0 Prozent. Umsatztreiber ist immer noch die Warengruppe Sachbuch mit plus 5,0 Prozent, etwa auf Vorjahresniveau bewegen sich die Warengruppen Belletristik (-0,2 Prozent) und Kinder- und Jugendbuch (-0,1 Prozent).

Für das Wort und die Freiheit
Deutlich Position beziehen will die Branche für das Wort und die Freiheit. „Verlage und Buchhandlungen sind sich ihrer Verantwortung für Werte wie Vielfalt, kulturellen Austausch und Meinungs- und Pressefreiheit bewusst. Die Position der Branche ist dabei eindeutig: Die Gesellschaft soll nicht denen überlassen werden, die die Welt politisch oder wirtschaftlich kontrollieren wollen. Meinungsfreiheit ist für uns nicht verhandelbar“, so Skipis. Spätestens die Anschläge in Paris und Kopenhagen hätten gezeigt, wie fragil die Meinungsfreiheit ist. „Vielleicht waren wir in der Vergangenheit bei diesem wichtigen Thema zu leise.“

Aktuell setzt sich der Börsenverein für den weißrussischen Verleger, Buchhändler und Freedom-to-Publish-Preisträger Ihar Lohvinau ein, der Anfang 2015 vom Minsker Wirtschaftsgericht zu einer Geldstrafe von umgerechnet mehr als 58.000 Euro verurteilt wurde. Obwohl er mehrfach eine Lizenz beantragt hatte, wird ihm vorgeworfen, Bücher ohne Lizenz verkauft zu haben. Lohvinau hat mit seinem Verlag einige der besten zeitgenössischen weißrussischen Autoren etabliert. Der Börsenverein hat in einem Schreiben an das Büro des weißrussischen Präsidenten darum gebeten, Lohvinau die notwendige Lizenz zu erteilen und die Strafe zurückzunehmen.

TTIP-Verhandlungen: Branche bleibt wachsam
Vehement setze sich die Buchbranche nach wie vor im Rahmen der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten für die Buchpreisbindung ein. „Eine Entwarnung kann es zum jetzigen Zeitpunkt nicht geben, zumal die USA auch bei anderen Verfahren nachweislich Druck auf die EU-Kommission ausüben“‚ so Skipis. „Wir erwarten eine eindeutige schriftliche Stellungnahme der EU-Kommission, dass die Buchpreisbindung in den TTIP-Verhandlungen nicht angetastet wird.“

Auf der Leipziger Buchmesse wird der Börsenverein wieder mit der gemeinsamen Kampagne der deutschen Buchbranche präsent sein. „Vorsicht Buch!“ legt auf der Leipziger Buchmesse den Schwerpunkt auf den Buchhandel vor Ort (Stand: Glashalle). Das verbindende Motto lautet: „4782 Buchhandlungen. Such dir deine aus.“ Die Botschaft: In Deutschland gibt es ein weltweit vorbildliches Netz an Buchhandlungen, die als Orte der Literaturvermittlung und des kulturellen Lebens unverzichtbar sind.
www.boev.de

Donnerstag, 12. März 15
Gentleman mit Bob Marleys Sohn Ky-Mani Marley beim ECHO 2015
Gemeinsam mit Campino, Joy Denalane und Nneka präsentieren die beiden Reggae-Musiker den Bob Marley-Klassiker „Redemption Song“.
Die Band Revolverheld, der britische Newcomer James Bay und ESC-Kandidatin Ann Sophie treten ebenfalls als Show-Acts auf.
Weitere Nominees stehen fest. Andreas Bourani jetzt neben Helene Fischer vier Mal nominiert.

Eine spektakuläre Kollaboration sorgt bei der 24. Verleihung des Deutschen Musikpreises ECHO für ein musikalisches Highlight: Für die Gala am 26. März in der Messe Berlin hat Reggae-Star Gentleman eine prominent besetzte Band zusammengestellt, die den Bob Marley-Klassiker "Redemption Song" in einer einmaligen Akustik-Version performen wird. Der Kölner Musiker tritt gemeinsam mit Bob Marleys Sohn Ky-Mani Marley, Campino von den Toten Hosen sowie der Berliner Soul-Sängerin Joy Denalane und der deutsch-nigerianischen Hip-Hop-/Reggae-Künstlerin Nneka auf. Inspiriert vom Geist des legendären Bob Marley versteht diese Künstlergruppe den weit über die Reggae-Szene hinaus als Hymne geltenden "Redemption Song" als Aufforderung zum Handeln. Der Song steht für Einigkeit, für Freiheit und den Triumph über alle Widrigkeiten. Die Musiker vereint ihre Haltung und ihre Liebe zur Musik - sie repräsentieren die kulturelle Vielfalt Deutschlands im Jahr 2015. Die von der Kimmig Entertainment GmbH produzierte Awardshow mit Gastgeberin Barbara Schöneberger überträgt Das Erste am 26. März um 20:15 Uhr live.

Revolverheld werden den Song "Ich lass für dich das Licht an" spielen. Die im vergangenen Jahr veröffentlichte Single lief weit über 20.000 Mal im Radio und erreichte mittlerweile Platin-Status. Das aktuelle Album "Immer in Bewegung" wurde dreifach mit Gold ausgezeichnet. Die Hamburger sind für zwei ECHOs nominiert und zählen mit Hits wie "Das kann uns keiner nehmen" und "Lass uns gehen" zu den derzeit erfolgreichsten deutschen Rockbands. Ab Ende Mai gehen sie auf Open-Air-Tournee.

Der Brite James Bay stellt beim ECHO seinen Song "Hold Back The River" vor. Bei den diesjährigen Brit Awards wurde er gerade mit dem begehrten Critic's Choice Award ausgezeichnet. Damit tritt er in die Fußstapfen von Adele, Florence And The Machine, Sam Smith und anderen. Bekannt wurde der 24-jährige Singer-Songwriter, nachdem einer seiner Auftritte in einem englischen Pub mitgeschnitten und auf YouTube gestellt wurde. Ein A&R-Manager von Republic Records sah das Video und war begeistert. In der BBC Sound of 2015-Liste, die vielversprechende Künstler ankündigt, belegte James Bay Platz 2. Sein Debütalbum "Chaos And The Calm" erscheint am 20. März.

Zu den Show-Acts beim ECHO gehört auch Ann Sophie, die Deutschland mit ihrem Song "Black Smoke" beim diesjährigen Eurovision Song Contest in Wien vertreten wird. Die Wahlhamburgerin absolvierte in New York eine zweijährige Schauspiel-Ausbildung am Lee Strasberg Theatre & Film Institute. 2012 veröffentlichte sie unter dem Titel "Time Extended" ihr erstes Album. Den deutschen Vorentscheid in Hannover hatte sie durch den Gewinn einer Wildcard erreicht.

Auch die Namen weiterer Nominierter stehen fest. In der Kategorie "Bestes Video national" gehen folgende Clips an den Start: "Gentleman of the Year" von den Beatsteaks, "Auf anderen Wegen" von Andreas Bourani, der damit seine vierte ECHO-Nominierung für dieses Jahr erhält, sowie "Ten Headed Beast" von dem Hamburger Elektropop-Duo Hundreds. Hinzu kommen "Unsere Fans" von Kraftklub und "Der Tag wird kommen" von Kettcar-Frontmann Marcus Wiebusch. Der Preisträger in der Kategorie "Kritikerpreis national" wird von Musikkritikern ermittelt, die im vergangenen Jahr veröffentlichte Alben deutscher Künstler bewerten. Nominiert sind "Niveau Weshalb Warum" von Deichkind, "In Schwarz" von Kraftklub, "Zum Glück in die Zukunft II" von Marteria, "Close To The Glass" von der bayerischen Indie-Gruppe The Notwist sowie "Trümmer" von der Hamburger Band Trümmer.

www.echopop.de 

Donnerstag, 12. März 15
Musikalische Reisen in die Thüringer Städte ~ Veranstaltungen zu J. S. Bach 2015
(lifePR) Am 21. März 2015 jährt sich Johann Sebastian Bachs Geburtstag zum 330. Mal. Es ist ein besonderer Tag für Musikliebhaber weltweit und für die Städte, die für J. S. Bach wichtige Lebensstationen waren.

Das Bachhaus in Eisenach zeigt bereits ab 20. März die Atelier-Ausstellung "Briefe an Bach". Die Berliner Künstlerin Ruth Tesmar präsentiert farbige Partituren, Assemblagen und Skripturales als eine Hommage an Bach. Weiterhin wird im Bachhaus ein neuer Ausstellungsbereich "Inspiration und Popularisierung: Bühne frei für J.S. Bach!" eröffnet. Gezeigt wird dort unter anderem eine Klarinette aus dem Besitz von Benny Goodman, die als Dauerleihgabe nach Eisenach kam.

Neben Bachs Geburtstag feiert Eisenach ein weiteres Jubiläum: der Eisenacher Bachchor wird 90 Jahre alt. Über einhundert Jahre wirkten Angehörige der Familie Bach als Kantoren und Organisten an der Eisenacher Georgenkirche. Dieses Erbe wird in Eisenach beständig gepflegt - auch mit der Gründung des Eisenacher Bachchores 1925 durch Rudolf Mauersberger. Zum Jubiläum gibt es am 15. November 2015 ein Festkonzert des Bachchores, gemeinsam mit der Landeskapelle Eisenach.

In Arnstadt fand Johann Sebastian Bach seine erste Anstellung als Organist. Das inzwischen 11. Bach-Festival-Arnstadt vom 20. bis 29. März 2015 verspricht seinen Besuchern hochkarätig besetzte Konzerte an Originalschauplätzen. Zum Eröffnungskonzert in der Bachkirche präsentiert der Tölzer Knabenchor "Motetten der Familie Bach und J. S. Bach". Am 21. März erklingt die Johannes Passion ebenfalls in der Bachkirche Arnstadt. Nach dem Konzert wird im Rahmen einer Bachehrung auf dem Arnstädter Marktplatz - begleitet von den Gesängen des Bachchores Arnstadt - einen Ehrenkranz niedergelegt.

Der Arnstädter Bach:Sommer präsentiert vom 6. bis 9. August 2015 Bachs Musik in historischer Aufführungspraxis. Unter der Leitung von Joshua Rifkin arbeiten und musizieren als internationale ensembles in residence The Bach Enseble und Vox Luminis. Zum 400. Geburtstag von Bachs Großonkel Heinrich widmet sich das Programm den Motteten der Vorfahren und dem gesamten Mottetenwerk Johann Sebastians. Rifkin schafft als leidenschaftlicher Musiker und Wissenschaftler ein mehrtägiges, musikgeschichtlich fundiertes Programm im ursprünglichen Geist und am ursprünglichen Ort.

Folgt man der musikalischen Geschichte in Mühlhausen, so entdeckt man die Stadt als ein Zentrum protestantischer Kirchenmusik. Johann Sebastian Bach wirkte als bekanntester Komponist sowie Orgel- und Klaviervirtuose von 1707- 1708 in der Stadt.

Zur Zeit der Thüringer Bachwochen findet auch in Mühlhausen die lange Nacht der Hausmusik am 27. März 2015, ab 18:00 Uhr statt. Öffentliche Stadtführung mit dem Themenschwerpunkt Johann Sebastian Bach gibt es am 18. und 19. April 2015, jeweils um 11:00 Uhr. Treffpunkt zur Führung ist die Tourist Information Mühlhausen in der Ratsstr. 20.

Am 16. April 2015 singt der Seoul Motet Choir ab 19:30 Uhr in St. Josef. Der einzige professionelle Kammerchor Koreas, möchte seine große Leidenschaft für Bach im Stammland Bachs präsentieren.

In Weimar, wo Bach elf Jahre mit seiner Familie gelebt hat, gastieren die Thüringer Bachwochen mit mehreren Konzerten. Während der Bachwochen in der Zeit vom 27. März bis 19. April 2015 finden regelmäßig öffentliche Sonderführungen unter dem Titel "Bach - ein barockes Genie" statt. Dort, wo seine Söhne getauft wurden, in der Stadtkirche St. Peter und Paul erklingen unter anderem die Matthäus und die Johannes Passion.

Auch die Bachbiennale meldet sich 2015 mit einem Interludio: Mit der renommierten Cembalistin und "Bach-Botschafterin" Christine Schornsheim hat der Weimarer Bach-Verein eine ganz besonders prädestinierte Fürsprecherin. Sie unterstützt das Anliegen eines Bachhauses in Weimar am 18. Juli mit einem Benefizkonzert. Das Interludio wird von einer Ausstellung zum Bachhaus Weimar begleitet.

Zu den Thüringer Bachwochen ist Johann Sebastian Bach auch in Erfurt allgegenwärtig. In der Landeshauptstadt finden herausragende Musiker einen passenden Ort für ihre Bach-Interpretationen. So präsentiert das deutsche A-cappella-Sextett SLIXS am 29. März sein Programm "To Bach or not to Bach" in der Thomaskirche. Die Ausnahmegeigerin Carolin Widmann spielt am 5. April im Theater Erfurt.

In der Zeit der Thüringer Bachwochen wird in Erfurt regelmäßig "Auf Bach'schen Wegen durch die Stadt" geführt. Für Reisegruppen besteht die Möglichkeit, auf kulinarische Zeitreise zu gehen, bei der Sie von Johann Sebastian Bach "höchstpersönlich" empfangen werden. Ebenso empfiehlt sich der Besuch eines Orgelkonzerts in der Erfurter Predigerkirche - von Mai bis Oktober immer mittwochs um 20.00 Uhr.

Vom 26. September bis 12. Oktober 2015 findet der Internationale Bach-Liszt-Orgelwettbewerb in Erfurt und Weimar statt. In dieser Zeit zeigen Organisten aus der ganzen Welt ihr Können an dem typischen Kircheninstrument und kämpfen um die ersten Ränge.

www.thueringer-staedte.de

Mittwoch, 11. März 15
Exquisites Programm für alle: Wigmore Hall spricht in der Spielzeit 2015/16 ein noch größeres Publikum an

Die Saison-Highlights der Wigmore Hall im Überblick:
- Ingesamt 920 Veranstaltungen, davon 460 Konzerte und 460 Veranstaltungen mit Bildungsschwerpunkt
- Großflächige Erweiterung des Angebots an 5-GBP-Tickets für Konzertbesucher unter 35 sowie noch größere Kontingente an günstigen Tickets
- Übertragung der Wigmore Hall-Konzerte per Streaming dank modernster Digitaltechnik
- Das ambitionierte Großprojekt Schubert: The Complete Songs mit weltweit führenden Gesangssolisten in insgesamt 40 Konzerten in nur zwei Spielzeiten
- Celebrating Magdalena Kožená Konzertreihe mit der tschechischen Mezzosopranistin begleitet von Ihrem Ehemann Sir Simon Rattle, der damit sein Wigmore Hall-Debüt als Pianist gibt
- Konzertreihe BartókChamber Music: das Heath Quartet spielt sechs Streichquartette, sowie zwei Aufführungen des Violinisten James Ehnes
- Konzertreihe Henry Purcell: A Retrospective mit Dido and Aeneas und gemeinsamem Konzert von Iestyn Davies und Andreas Scholl
- Neue Musik: über 40 Auftragskompositionen der Wigmore Hall u. a. von Sally Beamish, Sir Harrison Birtwistle, Sir Peter Maxwell Davies, Pascal Dusapin, Thomas Larcher und Nico Muhly
- Artists in Residence dieser Spielzeit sind der Bariton Christian Gerhaher, der Cellist Jean-Guihen Queyras sowie das Ensemble The Sixteen
- Im Rahmen der kontinuierlichen Förderung von Nachwuchstalenten gibt es eine Konzertreihe mit dem britischen Pianisten James Baillieu sowie vier Konzerte des russischen Pianisten Igor Levit

In ihrer 115. Spielzeit 2015/16 setzt die Wigmore Hall wieder neue künstlerische Standards. In 460 Konzerten sowie 460 Veranstaltungen mit Bildungsschwerpunkt bietet das Haus ein nie dagewesenes Spektrum vielfältiger Auftritte weltbekannter Solisten, von außergewöhnlichen Nachwuchstalenten und führenden Ensembles aus der ganzen Welt. Mit der Konzertreihe Artists in Residence und besonders mit der Förderung junger Talente investiert die Wigmore Hall in die Zukunft. Damit will die Wigmore Hall auch an den positiven Trend bei den Publikumszahlen fortsetzen – wobei sich seit 2005 die jährliche Besucherzahl auf über 200.000 nahezu verdoppelt hat.

„Wir möchten, dass alle Veranstaltungen unseres Hauses das größtmögliche Publikum erreichen und setzen uns dafür ein, dass die Kunst auch weiterhin eine wegweisende, positive und nachhaltige Rolle in unserer Gesellschaft spielt, sei es nun unmittelbar in der Wigmore Hall, in der näheren Umgebung oder in den Weiten der Welt dank den digitalen neuen Medien.“ (John Gilhooly, OBE, Geschäftsführer und künstlerischer Leiter der Wigmore Hall)

Um Konzerte einer größtmöglichen Zuhörerschaft live zugänglich zu machen, bietet die Wigmore Hall ein neues besonders gefördertes Ticketprogramm an: Für Besucher unter 35 Jahren gibt es vergünstigte Tickets für 5 Pfund (knapp 7 Euro), für alle Abendveranstaltungen wurde zudem das Kontingent an günstigen Karten -  für maximal 15 Pfund (knapp 21 Euro) - erhöht. Ein neuer Online-Streaming-Kanal ermöglicht nun Klassikfans in aller Welt, die Konzerte der Wigmore Hall zu erleben. Zudem können Kammermusikinteressierte die Aufnahmen des preisgekrönten CD-Label Wigmore Hall Live sowie die rund 100 geplanten Live-Übertragungen auf BBC Radio 3 genießen.

Bei einem der ambitioniertesten Projekte, die je von der Wigmore Hall umgesetzt wurden, ist der Name Programm: Schubert: The Complete Songs. Diese chronologische Reise durch sämtliche Lieder des Komponisten – immerhin über 600! – beginnt bei seinen bereits zu Schulzeiten entstandenen Frühwerken und endet mit den späten Meisterwerken. Die 40 Konzerte in zwei Jahren warten mit Starsolisten wie Ian Bostridge, Simon Keenlyside und Angelika Kirchschlager auf. In dreijähriger Planung wurde die Reihe in intensiver Zusammenarbeit mit einem neuen Partner, den Organisatoren der Schubertiade Schwarzenberg und Hohenems, umgesetzt.

Der französische Cellist Jean-Guihen Queyras, der mittlerweile zum Publikumsliebling der Wigmore Hall avanciert ist, wird in der nächsten Spielzeit als Artist in Residence vier Konzerte bestreiten sowie eine Meisterklasse für Absolventen der Londoner Konservatorien geben.

Im Rahmen der Konzertreihe Celebrating Magdalena Kožená kann die tschechische Mezzosopranistin ihre Liebe zur Ausdruckskraft des Gesangs voll und ganz ausleben. In fünf Konzerten tritt Magdalena Kožená u. a. gemeinsam mit der Pianistin Mitsuko Uchida auf; und gibt das erste von der Wigmore Hall veranstaltete Konzert, das nicht im eigenen Hause stattfinden wird: In der Wilton's Music Hall im Londoner East End singt sie Werke der 1920er und 30er Jahre. An einem ganz besonderen Konzertabend wird die Mezzosopranistin musikalisch von ihrem Ehemann Sir Simon Rattle begleitet, der damit sein Wigmore Hall-Debüt als Pianist gibt.
Der zweite herausragende Solist ist bereits erklärter Publikumsliebling in der Wigmore Hall: Christian Gerhaher, Singer in Residence der neuen Spielzeit, wird nicht nur vier Konzerte geben, sondern auch eine Lunchtime Masterclass-Veranstaltung anbieten.

Die im vergangenen September begonnene und von der Kritik begeistert aufgenommene Konzertreihe Henry Purcell: A Retrospective bringt acht Konzerte auf die Bühne, darunter Dido and Aeneas mit Trevor Pinnock und einem handverlesenen Ensemble aus Sängern und Instrumentalisten sowie Konzerte von Vox Luminis, The Sixteen und Harry Christophers und einen Abend in außergewöhnlicher Konstellation: der gemeinsame Auftritt der Countertenöre Iestyn Davies und Andreas Scholl.

Die Reihe Frühe Musik und Barock ist mit mehr als 40 Konzerten pro Saison eines der wichtigsten Foren für Alte Musik in ganz Großbritannien. Hier stehen ein Auftritt von The Sixteen und Harry Christophers, ein Mozart-Abend des Pianisten Robert Levin, das Konzert zum zehnjährigen Jubiläum von Stile Antico sowie die sehnlich erwartete Rückkehr von Les Arts Florissants unter der künstlerischen Leitung von William Christie auf dem Programm.

Die Konzertreihe für zeitgenössische Musik, die zur größten Plattform für Auftragswerke im Bereich Kammermusik und Gesang avanciert ist, bietet über 40 Uraufführungen von Auftragswerken namhafter Komponisten wie Sally Beamish, Sir Harrison Birtwistle, Sir Peter Maxwell Davies, Pascal Dusapin, Thomas Larcher und Nico Muhly. Einen ganzen Tag lang widmet die Wigmore Hall dem Schaffen Friedrich Cerhas, einem der derzeit bekanntesten Komponisten Österreichs. Im Vorfeld seines 90. Geburtstags werden befreundete Kollegen und Musiker, wie das Ensemble Modern und HK Gruber, die mit der facettenreichen Musik Cerhas bestens vertraut sind, dessen Kompositionen darbieten.

Das Engagement der Wigmore Hall für die Zukunft von Kammermusik und Gesang, spiegelt sich nicht nur in vier Konzerten mit dem in Berlin lebenden russischen Pianisten Igor Levit wider, sondern auch in der Reihe Introducing James Baillieu, im Rahmen derer der junge britische Pianist mit Gesangssolisten wie Henk Neven, Iestyn Davies, Allan Clayton und Ailish Tynan konzertiert.

Weitere Höhepunkte sind eine Konzertserie des Borodin Quartet mit Werken von Schostakowitsch und Beethoven, die Weiterführung des Zyklus der Beethoven Klaviersonaten mit Llŷr Williams, die freudig erwartete Rückkehr von Martha Argerich, die gemeinsam mit Stephen Kovacevich dessen 75. Geburtstag musikalisch feiern wird. Außerdem findet The Mozart Odyssey mit Alina Ibragimova und Cédric Tiberghien mit ihren Interpretationen der Werke Mozarts für Violine und Klavier in dieser Saison ihren Abschluss, während Francesco Piemontesi seinen Zyklus der gesamten Klaviersonaten des Meisters der Wiener Klassik beginnt.

www.wigmore-hall.org.uk

Mittwoch, 11. März 15
Oper Frankfurt: Oper lieben mit Bernd Loebe zu Die Passagierin
Auch 2014/15 bereichern die populären Foyergespräche unter dem Titel Oper lieben das Programm der Oper Frankfurt. Die fünfte Veranstaltung der Serie, welche sich aktuellen Neuproduktionen widmet, steht in dieser Saison am Freitag, dem 20. März 2015, um 22.15 Uhr (nach der Vorstellung) im Holzfoyer auf dem Spielplan. Die Moderation übernimmt Opernintendant Bernd Loebe, der sich an den folgenden Abenden der Reihe (siehe unten) mit den Kolleginnen und Kollegen der Dramaturgie der Oper Frankfurt abwechseln wird.

Thema ist diesmal die nach dem Roman der Auschwitz-Überlebenden Zofia Posmysz entstandene Oper
Die Passagierin von Mieczysław Weinberg (1819-1996), welche am 1. März 2015 im Opernhaus ihre Frankfurter Erstaufführung feierte. Zu den Gästen von Oper lieben gehören auch diesmal wieder Beteiligte der Produktion: So wurde mit Ensemblemitglied Tanja Ariane Baumgartner die Sängerin der Partie der Lisa eingeladen. Erst kürzlich war die Mezzosopranistin in der ersten Wiederaufnahme von Dvořáks Rusalka als Fremde Fürstin erfolgreich. Ein weiterer Gast Loebes ist Leo Hussain, der musikalische Leiter des Abends. Der ehemalige Generalmusikdirektor des Landestheaters Salzburg wechselte 2014/15 in gleicher Position an die Opéra de Rouen Haute Normandie. In Frankfurt gastierte er bisher anlässlich der ersten Wiederaufnahme des aus de Fallas L’heure espagnole und Ravels La vida breve bestehenden Doppelabends (2010/11), gefolgt von Puccinis Tosca (2013/14). Loebes dritter Gast ist Raphael Gross, Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt am Main e.V.

Karten für Oper lieben zum Preis von € 12 (12,5% Vorverkaufsgebühr werden nur im externen Vorverkauf erhoben) inklusive Weinbewirtung sind in den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 212 49 49 4 oder online unter
www.oper-frankfurt.de erhältlich

Mittwoch, 11. März 15
Traumund Hoffnung in Fernost ~ Premiere von „Madama Butterfly“ in der Oper Leipzig
Giacomo Puccinis Oper "MADAMA BUTTERFLY" gehört fest zum Opernkanon und ist eines der meistgespielten Werke des Repertoires. In der Oper Leipzig feiert am SAMSTAG, 14. MÄRZ 2015, 19 UHR die berührende Liebes- und Leidensgeschichte der jungen Japanerin Cio-Cio-San in der Neuinszenierung von Aron Stiehl Premiere.

In Gestalt des amerikanischen Marineleutnants Pinkerton bricht die westliche Welt in die festgefügte, durch strenge Bräuche geprägte japanische Gesellschaft ein. Die Scheinehe, die Pinkerton mit der jungen Geisha Cio-Cio-San, genannt "Butterfly", eingeht, ist für ihn ein exotisches Liebesabenteuer. Für Cio-Cio-San bedeutet sie die Hoffnung ihres Lebens. Fasziniert vom Hauch einer anderen, freieren Welt lässt sie ihre Familie, ihren Glauben und sich zurück. Das eklatante Missverständnis führt zur Katastrophe.

Die Musikalische Leitung des Gewandhausorchesters übernimmt der stellvertretende Generalmusikdirektor Anthony Bramall. Regie führt Aron Stiehl, dem von der Oper Leipzig im Wagnerjahr 2013 bereits die Inszenierung des Frühwerkes "Das Liebesverbot", eine Koproduktion mit den Bayreuther Festspielen, anvertraut wurde. In der Titelpartie ist die koreanische Sopranistin Karah Son zu erleben, Butterflys Liebhaber Pinkerton wird von Gaston Rivero gesungen, regelmäßiger Gast an der Deutschen Oper Berlin und der New Yorker Carnegie Hall, der in Leipzig bereits in einigen Tenorpartien des italienischen Fachs u.a. Rodolfo in "La Bohème", Cavaradossi in "Tosca" oder Chevalier des Grieux in "Manon Lescaut" begeisterte. 

Karten für die folgenden Aufführungen am 22., 28. März  / 11., 18. April  und 23. Juni 2015  gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341 – 12 61 261 (Mo – Sa 10.00 – 19.00), per E-Mail: service@oper-leipzig.de, im Internet unter
www.oper-leipzig.de.

Mittwoch, 11. März 15
WDR 4 Stargala „Traumboot Ahoi“: Musikalische Kreuzfahrt mit dem WDR Funkhausorchester
Für die WDR 4 Hörer wird der März zur rasanten Seefahrt. „Traumboot Ahoi“ heißt es am 20. und 21. März 2015 ab 20.00 Uhr im Kulturzentrum Herne. Der Sender geht mit dem WDR Funkhausorchester und zahlreichen Künstlern aus dem Radioprogramm auf eine musikalische Kreuzfahrt durch Nordeuropa. Mit dabei u. a. Johnny Logan, Mary Roos, die Olsen Brothers, Wencke Myhre und Pussycat. Das WDR Funkhausorchester wird geleitet von Anders Eljas.

Das WDR 4 Traumboot legt imaginär in Hamburg ab und nimmt Kurs auf Dänemark, Norwegen, Großbritannien, Irland und die Niederlande. In allen Häfen kommt ein Künstler des jeweiligen Landes an Bord. Die Wahlhamburgerin Mary Roos schickt die WDR 4 Hörer mit ihrem Hit „Einmal um die Welt“. Johnny Logan ist aus Irland mit dabei, die Olsen Brothers aus Dänemark, die ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum feiern können. Wencke Myhre kommt aus Oslo. Die Niederländerin Toni Willé, die mit ihrer Gruppe Pussycat und dem legendären Hit „Mississippi“ einen Welterfolg hatte, geht ebenfalls mit an Bord. Von der „Traumschiff Melodie“ über Rod Stewarts „Sailing“, bis hin zu „My heart will go on“ reicht der musikalische Bogen, den das WDR Funkhausorchester auf der Reise spannen wird.

Der musikalische Kurzurlaub an Bord des WDR 4 Traumbootes findet am 20. und 21. März 2015 im stilvollen Ambiente des Kulturzentrums Herne statt. Eine persönliche „Bordkarte“ gibt es zum Preis von 18,-- und 24,-- € (inkl. Anreise im VRR) an allen bekannten Vorverkaufsstellen und am WDR 4 Kartentelefon 0221 56789 044.
Sendtermin: WDR 4, 4. April 2015, 20.05 – 22.30 Uhr (Redaktion: Reinhard Kröhnert / Jochen Robertz).

Mittwoch, 11. März 15
6. Festliche Operngala im Opernhaus Düsseldorf erzielte 165.000 Euro Erlös
Mit rund 165.000 Euro erzielte die Festliche Operngala, die am Samstagabend zum 6. Mal im Opernhaus Düsseldorf stattfand, ihren bisher höchsten Erlös für die Deutsche AIDS-Stiftung
(lifePR) 1300 Besucher erlebten einen künstlerisch mitreißenden Abend im ausverkauften Opernhaus an der Heinrich-Heine-Allee. Der Erlös summierte sich bis zur Veranstaltung aus dem Kartenverkauf, den Spenden der Kuratoriumsmit glieder und den Sponsorenbeiträgen. Durch nachträgliche Spenden kann sich der Betrag noch erhöhen. Die Deutsche AIDS-Stiftung wird mit dem Erlös Menschen mit HIV/AIDS in Notlagen in Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen sowie das Programm DREAM in Mosambik unterstützen. Am Abend berichtete Dr. Noorjehan A. Majid, die ärztliche Leiterin des AIDS-Hilfsprogramms DREAM in Mosambik, mit welch großem Erfolg das Programm die Übertragung des HI-Virus von schwangeren Frauen auf Babys verhindert.

"Elf international bekannte Künstlerinnen und Künstler traten zugunsten der guten Sache ohne Gagen auf. Dafür sind wir Ihnen sehr dankbar. Wir möchten außerdem dem Moderator Holger Wemhoff, der Deutschen Oper am Rhein sowie allen Kuratoriumsmitgliedern und Sponsoren für ihre großartige Unterstützung danken", so Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung. Das von Dr. Alard von Rohr gestaltete Programm mit berühmten Opernarien und Evergreens bekannter Operetten und Musicals trugen die Solistinnen und Solisten Joshua Bloom, José Bros, Eric Cutler, Jodie Devos, Rachel Frenkel, Margarita Gritskova, Julia Kleiter, Hans-Peter König, Pumeza Matshikiza und Mauro Peter voller Hingabe vor, so dass das Publikum es ihnen mit stehenden Ovationen dankte. Begleitet wurden sie durch den Chor der Deutschen Oper am Rhein und die Düsseldorfer Symphoniker unter der Leitung von Patrick Fournillier.

"Der Erlös von 165.000 Euro krönt einen großartigen Benefiz-Abend im Düsseldorfer Opernhaus", resümiert Operndirektor Stephen Harrison in Vertretung von Generalintendant Prof. Christoph Meyer. "Ich freue mich, dass wir als Deutsche Oper am Rhein nachhaltig und wirksam dazu beitragen können, das Bewusstsein für das Thema AIDS zu schärfen und von der Krankheit betroffenen Menschen zu helfen. Gern laden wir schon heute zur 7. Festlichen Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung am 5. März 2016 ein."

Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel hat erstmals die Schirmherrschaft für die Gala übernommen. Er besuchte die Gala gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Palermo, Leoluca Orlando. Maßgeblich zum Gelingen des Charity-Events trugen die Hauptsponsoren Mercedes-Benz und Stadtsparkasse Düsseldorf, die Sponsoren Metro Group und SMS Group, der Medienpartner Rheinischen Post sowie die Mitglieder des Kuratoriums bei. Diesem gehören an: Susan Weiss (Vorsitzende des Kuratoriums), Thomas Austmann (Austmann & Partner), Daniel Bartos (Mercedes-Benz Rhein-Ruhr), Dieter Blanck (Volksbank Ruhr Mitte eG), Prof. Tony Cragg, Dr. Hartmut Falter (Mayersche Buchhandlung KG), Arndt M. Hallmann (Stadtsparkasse Düsseldorf), Heinz-Richard Heinemann (Chocolatier), Peter König jun. (Brauerei "Im Füchschen"), Dr. Volker Leienbach (Verband der privaten Krankenversicherung e.V.), Ferdinand Oetker (Bankhaus Lampe KG), Julia Piras (Bucherer 1888, Düsseldorf), Prof. Dr. med. Elisabeth Pott und Dr. jur. Hans-Michael Pott, Dr. Jürgen Schröder (McKinsey & Company).

Dienstag, 10. März 15
DZ BANK Kunstsammlung  zeigt: ROAD ATLAS ~ Eine Präsentation von Stephan Pauly mit Werken aus der DZ BANK Kunstsammlung
„Die Kriterien für die Auswahl der Werke waren sehr unterschiedlich – mal war es das Motiv, das mich berührt hat, oft waren es formale Aspekte der Bildgestaltung, und es waren auch immer wieder starke Fotografien von Künstlern, deren Arbeit mich bereits seit Jahren fasziniert“, erläutert Dr. Stephan Pauly seine Präsentation im ART FOYER.

Erstmals hat die DZ BANK Kunstsammlung ein Experiment gewagt und mit Dr. Stephan Pauly, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper Frankfurt, eine Person aus einem ganz anderen Kulturbereich eingeladen, eine Ausstellung mit Werken aus der Sammlung zusammenzustellen. Dabei wirft Pauly einen sehr persönlichen Blick auf den „Road Atlas – Straßenfotografie von Helen Levitt bis Pieter Hugo“, einem Konvolut von Werken, das sich mit dem ältesten Genre der Fotografie beschäftigt und bereits in verschieden Ausstellungshäusern in Rüsselsheim, Cottbus und Erfurt unter kunsthistorischen Gesichtspunkten zu sehen war.

„Ein Raum beispielsweise vereint Bilder miteinander, die ähnlichen Formprinzipien folgen“. erläutert Pauly seine Präsentation. „ Andere Räume setzen auf Kontrast, beispielsweise den Kontrast von Farben, und versuchen einen farblichen Rhythmus der Werke auf der Wand zu entwickeln. In zwei Räumen war es mir ein Anliegen, die Seh-Situation der Besucher sehr stark zu definieren.“

Aus 902 Bildern zum Thema Straßenfotografie aus den Beständen der DZ BANK Kunstsammlung hat Pauly rund 100 Arbeiten ausgewählt, die in seinem eigenen Ordnungssystem unter dem Titel „ROAD ATLAS – Eine Präsentation von Stephan Pauly“ im ART FOYER in Frankfurt vom 18. März bis 13. Juni 2015 zu sehen sind.

Gezeigt werden Arbeiten von Robert Häusser, Pieter Hugo, Will McBride, Klaus Mettig, Ryuji Miyamoto, Thomas Ruff, Thomas Struth u.a.

Die Absage an den Versuch, die Wirklichkeit zu dokumentieren und objektiv aufzuzeichnen, liegt allen Aufnahmen von Robert Häusser (*1924 in Stuttgart, †2013 in Mannheim) zugrunde. Die Zeichen der Straßenverkehrsordnung auf seinen Fotografien ermöglichen nur scheinbar eine Orientierung. Vielmehr lenken sie den Blick auf das rein Grafische der Bilder, womit auch die Illusion einer selbstverständlichen Bedeutung in Frage gestellt wird.

Pieter Hugo (*1976 in Kapstadt/Südafrika) erstattet mit seinen Porträts Bericht vom Leben gesellschaftlicher Randgruppen des afrikanischen Kontinents. Die mysteriösen „Hyänenmänner“ aus Lagos sind Schausteller, die mit ihren domestizierten Wildtieren umherziehen, um Menschen zu unterhalten und traditionelle Medizin zu verkaufen. Hugo bildet in seinen Aufnahmen die Dynamik zwischen den Männern und den Tieren ab und lässt den Umgang mit ihnen mal fürsorglich, mal brutal erscheinen.

Bei Will McBride (*1931 in St. Louis, Missouri, †2015 in Berlin) war Leben und Kunst immer untrennbar verbunden. Er selbst erklärte, dass ihm die Kamera zur Selbsterkenntnis diente, zur Suche einer Identität und der Verortung innerhalb der Gesellschaft. Sein Kameraauge befindet sich immer mitten im Geschehen und spiegelt auch in der Straßenfotografie gesellschaftliche und ökonomische Bedingungen wider.

Viele Arbeiten des documenta-7-Teilnehmers Klaus Mettig (*1950 in Brandenburg) setzen sich mit Fragen der gesellschaftlichen Verhältnisse und Globalisierung auseinander. Sie reflektieren die Wahrnehmung und Wirkung der Mechanismen internationaler Politik in den urbanen Lebenswelten asiatischer Metropolen.

Die Straßenfotografien von Ryuji Miyamoto (*1947 in Setagaya/Tokyo, Japan) dokumentieren Verschüttung und Zerstörung nach der Erdbebenkatastrophe von Kobe 1995. Seine Aufnahmen demonstrieren die Hilflosigkeit des Menschen gegenüber Naturgewalt trotz aller technischen und wissenschaftlichen Fortschritte.

Thomas Ruff (*1958 in Zell am Harmersbach) studierte Fotografie bei Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie Düsseldorf und wurde berühmt mit seinen großformatigen Porträts. Seine nächtlichen Gebäudeaufnahmen entstanden mit Hilfe einer Kombination von Kamera und Nachtsichtgerät - eine Technik, die vor allem mit dem Einsatz im Golfkrieg bekannt geworden ist. Die Bilder wirken durch diese Assoziationen beunruhigend und irritierend, zeigen jedoch lediglich eine heimische Stadtszenerie.

Auch Thomas Struth (*1954 in Geldern/Niederrhein) hat bei Bernd Becher studiert, worauf der klare Bildaufbau und die nüchterne Bildsprache bei seiner frühen Werkgruppe über die Straßen von New York verweist. Mit seinen Schwarz-Weiß-Aufnahmen macht der Künstler Strukturen sichtbar, die das Leben einer Stadt prägen.

DZ BANK Kunstsammlung
Im ART FOYER veranstaltet die DZ BANK Kunstsammlung in Frankfurt am Main regelmäßig Ausstellungen. Das Spitzeninstitut der Volksbanken Raiffeisenbanken verfügt über eine weltweit anerkannte Sammlung zeitgenössischer Fotokunst mit über 7000 Werken von rund 800 Künstlern.

ROAD ATLAS – eine Präsentation von Stephan Pauly
18. März bis 13. Juni 2015
ART FOYER der DZ BANK
Eröffnung: Dienstag, 17. März 2015 um 19 Uhr
Begrüßung: Lars Hille, Vorstand der DZ BANK
Einführung: Dr. Stephan Pauly, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper Frankfurt

www.dzbank-kunstsammlung.de

DZ BANK Kunstsammlung - ART FOYER
Platz der Republik, 60325 Frankfurt/Main
Öffentlicher Zugang: Friedrich-Ebert-Anlage / Cityhaus I
Öffentliches Parkhaus „Westend“
Öffnungszeiten: Di. – Sa. 11 bis 19 Uhr
Öffentliche Führungen: Jeden letzten Freitag im Monat um 17.30 Uhr. Um Voranmeldung wird gebeten. Telefon: +49 69 7447-99144 oder E-Mail: kunst@dzbank.de

Dienstag, 10. März 15
Das ZDF und die Leipziger Buchmesse 2015: "Blaues Sofa" und Literatur-Schwerpunkt in "aspekte"
Vom 12. bis 15. März 2015 ist das ZDF mit dem "Blauen Sofa" auf der Leipziger Buchmesse präsent. Auch die ZDF-Kultursendung "aspekte" am Freitag, 13. März 2015, 23.00 Uhr, steht ganz im Zeichen der Literatur. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 17. März 2015, 0.20 Uhr, sendet das ZDF "Die lange Nacht des blauen Sofas", eine dreistündige Zusammenfassung mit den Highlights der Gespräche auf der Leipziger Buchmesse.

Katty Salié und Tobias Schlegl führen am Freitag, 13. März 2015, 23.00 Uhr, durch eine "aspekte"-Sendung, die sich vor allem dem Thema Literatur widmet. Tobias Schlegl bringt eine Reportage von den ersten Tagen der Leipziger Buchmesse mit nach Berlin. Themen sind unter anderem: 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel sowie der Preis der Leipziger Buchmesse. "aspekte" beschäftigt sich außerdem mit Büchern zur Geschichte der Ukraine und mit der österreichischen Schriftstellerin Gertraud Klemm, der Zuschauerfavoritin beim Ingeborg Bachmann-Preis 2014. Gäste im Studio sind der Schauspieler, Autor und Maler Armin Mueller-Stahl sowie die ehemalige PDS-Politikerin Angela Marquardt mit ihrem biografischen Buch "Vater, Mutter, Stasi". Auf der Bühne liefern sich Andreas Kern und Paul Cibis einen "Pianobattle".

Mitten in der großen Eingangshalle der Leipziger Buchmesse steht das "Blaue Sofa". Über fünfzig Autoren nehmen vom 12. bis 15. März 2015 auf dem längst zu einer Institution gewordenen literarischen Sitzmöbel Platz. Erwartet werden unter anderen Jussi Adler-Olsen, Sibylle Berg, Arno Geiger, Günter Grass, Gregor Gysi, Susan Neiman, Amos Oz, Avi Primor, Oskar Roehler, Peer Steinbrück, Rita Süssmuth, Martin Suter, Slavoj Žižek.

Wer nicht selbst in Leipzig dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die Gespräche live im Internet unter www.buchmesse.zdf.de  zu verfolgen oder sie in der ZDF-Mediathek als Video abzurufen. 3sat zeigt zwei 90-minütige Zusammenschnitte  der Gespräche: am Freitag, 13. März 2015, 1.10 Uhr, und Samstag, 14. März 2015, 2.55 Uhr.

Seit 1999 hat sich das "Blaue Sofa" von "Der Club Bertelsmann", dem ZDF (seit 2000) und "Deutschlandradio Kultur" (seit 2008) als der Autoren-Treffpunkt auf den Buchmessen in Leipzig und in Frankfurt etabliert. Im Halbstundentakt präsentieren sich dort namhafte Autorinnen und Autoren und stellen sich den Fragen von Journalisten des ZDF und "Deutschlandradio Kultur".
www.buchmesse.zdf.de (Live ab 12. März)

Dienstag, 10. März 15
Winter-Gala der Gandersheimer Domfestspiele
Es dauert nur noch drei Monate, bis die 57. Gandersheimer Domfestspiele am 20. Juni mit der Premiere des Kinder- und Familienstücks „Eselhundkatzehahn“ beginnen. Doch bereits am kommenden Sonntag gibt Festspielintendant Christian Doll gemeinsam mit einem Teil des neuen Ensembles und dem Förderverein der Gandersheimer Domfestspiele einen ausführlichen Ausblick auf die kommende Spielzeit. Eingeladen sind alle Partner, Sponsoren, Förderer und Freunde, aber auch alle Kulturinteressierten und Fans. Die zehnte Auflage der Winter-Gala findet am Sonntag, 15. März, ab 17 Uhr auf Traupes Tenne in Harriehausen statt. Im Anschluss an das musikalische Programm gibt es ein umfangreiches kalt-warmes Buffet. Dort besteht dann ausgiebig Gelegenheit zur Kommunikation mit Festspielleitung, Förderern und Künstlern.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung kostet inklusive Buffet 27 Euro pro Person. Eine Anmeldung bis Mittwoch, 11. März, unter 05382 / 73-334 oder per E-Mail an reich@bad-gandersheim.de ist erforderlich. Einlass ist am Veranstaltungstag ab 16.30 Uhr.

Der Musiker und Komponist Dominik Dittrich (links), der die Musik fürs Kinder- und Familienstück „Eselhundkatzehahn“ sowie die musikalische Leitung und die Rolle des Pianisten Erwin Bootz im Stück „Die Comedian Harmonists“ übernehmen wird.

Alice Hanimyan (mitte), die „Ronja Räubertochter“ aus dem Vorjahr, die als Celia in „Wie es euch gefällt“ und als Soulgirl in „Jesus Christ Superstar“ zu sehen sein wird. 

Johannes Kiesler (rechts), der unter anderem den Roman Cycowski in „Die Comedian Harmonists“ spielen wird.

www.gandersheimer-domfestspiele.de 

Dienstag, 10. März 15
Oper frankfurt präsentiert nächsten Termin der Reihe: Oper to go – After Work
Seit der Spielzeit 2013/14 präsentiert die Oper Frankfurt unter dem Motto JETZT! Oper für Dich eine Vielzahl von neuen Veranstaltungen im Rahmen ihres erweiterten Vermittlungsprogramms, darunter auch Oper to go – After Work, eine Reihe für Zuschauer, die nach Feierabend noch Lust auf klassische Musik und einen Drink in lockerer Runde haben. Im Holzfoyer soll so die ungezwungene Begegnung mit der Welt der Oper ermöglicht werden, und zahlreiche Zuschauer haben bisher von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Nun steht Oper to go – After Work zum vierten Mal in der Spielzeit 2014/ 15 auf dem Spielplan der Oper Frankfurt, und zwar am Mittwoch, dem 18. März 2015, um 19.00 Uhr im Holzfoyer (Saaleinlass um 18.30 Uhr).

Dann wird das Publikum zu einer ganz besonderen Reise eingeladen: Von Italien geht es über Österreich nach Spanien, Frankreich und Russland sowie in Städte, die vielleicht nur in der Fantasie existieren. Dabei gilt es, musikalische sowie literarische Abenteuer zu bestehen, wenn Romanzen und Träume aus fremden Ländern einen vielseitigen Abend versprechen.

Aus dispositionellen Gründen handelt es sich hierbei um die Wiederholung des Programms von Oper to go – After Work vom 15. Januar 2015. Normalerweise werden alle After Work-Veranstaltungen dieser Saison zeitnah auch im Rahmen der Reihe Oper to go – Late Night gezeigt. Da es sich jedoch bei der Veranstaltung am 18. März 2015 bereits um eine Wiederholung handelt, hat sich das Team von Oper to go für die Late Night am Samstag, dem 25. April 2015, um 22.00 Uhr im Holzfoyer unter dem Motto Glück ein brandneues Programm quer durch die Opernliteratur ausgedacht, um Operneinsteiger und Opernliebhaber ab 18 Jahren zu später Stunde die Gelegenheit zu bieten, die Welt des klassischen Bühnengesangs kennenzulernen.
Mit dabei sind die Ensemblemitglieder Elizabeth Reiter (Sopran) und Björn Bürger (Bariton).

Karten für Oper to go – After Work und Late Night zum Preis von jeweils € 15 (12,5% Vorverkaufsgebühr werden nur im externen Vorverkauf erhoben) inklusive Freigetränk sind in den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 212 49 49 4 oder online unter
www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Die Reihe Oper to go im Holzfoyer der Oper Frankfurt wird in der kommenden Spielzeit 2015/16 fortgesetzt.

Dienstag, 10. März 15
Premiere der zweiten Grammophon-Lesung von Jo van Nelsen
Am Donnerstag, den 12.März 2015, ist es soweit: Die Premiere der zweiten Grammophon-Lesung von Jo van Nelsen beginnt um 20.00 Uhr, in der Romanfabrik, Hanauer Landstraße186, Frankfurt! Jetzt Tickets sichern unter www.romanfabrik.de oder unter 069/49 40 902.

Nach der erfolgreichen Weihnachts-Grammophon-Lesung "Lametta, Gans und Siegerkranz" präsentiert Jo nun einen ganzen Roman aus der Feder des witzigsten Spötters der Kaiserzeit zu dessen 150.Geburtstag: Otto Julius Bierbaums “Die Schlangendame” – ein frivoler Roman aus dem Jahre 1896 zum Wiederentdecken, Staunen und Schmunzeln!

Der satirische Roman „Die Schlangendame“ ist eine literarische Perle, die in Sujet und Atmosphäre Heinrich Manns „Professor Unrat“ (aka „Der Blaue Engel“) und Kurt Tucholskys „Rheinsberg: Ein Bilderbuch für Verliebte“ vorwegnimmt: Mathilde Holunder, gefallene Pfarrerstochter, verdingt sich in einem Varieté als biegsame „Schlangendame“. Dort trifft sie auf den leichtlebigen Studenten Brock, mit dem sie ein Liebesverhältnis gegen jede Konvention eingeht – um über viele Umwege schließlich doch im Hafen der Ehe zu landen.

Unkonventionell und libertinär ist der Roman, wie das Jahr, in dem er entstanden ist und das in Bild und Ton in dieser Lesung wiedererstehen wird: 1896 feierten die Deutschen das 25jährige Bestehen des Kaiserreiches und seiner preußischen Ordnung, aber auch die Premiere der veristrischen Puccini-Oper “La Bohème”; die ersten U-Bahnen fuhren durch Glasgow und Budapest und in London beklagt man das erste Opfer eines Verkehrsunfalls, an dem ein Automobil beteiligt war. Und: 1896 wurden in Deutschland die ersten Filme in Varietés und auf Jahrmärkten gezeigt!

Ebenso unkonventionell der Autor der “Schlangendame”: Als Otto Julius Bierbaum 1910 mit nur 44 Jahren in Dresden stirbt, gilt er als einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren – heute ist er fast vergessen. Vielleicht, weil er wie kaum ein zweiter am Puls seiner Zeit lebte: Er ist Vordenker des deutschen Kabaretts in seinem Roman „Stilpe“; der erste Automobilist, der 1903 die Alpen überquert, darüber einen höchst vergnüglichen Bericht schreibt und damit das erste Autoreisebuch der deutschen Literatur schafft; Förderer der modernen Literatur- und Kunstszene durch die Gründung diverser Zeitschriften (aus einer geht der noch heute existierende Insel Verlag hervor); ein Mann, der nachts arbeitet und tagsüber schläft, wie besessen sein Privatleben und seine Gesundheit opfert für die Dinge, die ihm JETZT wichtig erscheinen, der unbedingt Chronist seiner Zeit sein will. 2015 jährt sich sein Geburtstag zum 150.Mal – ein willkommener Anlass, wieder an diesen einzigartigen Spötter des Kaiserreichs zu erinnern.

Der Grundgedanke der Grammophonlesungen, nämlich den Soundtrack zum Text direkt aus dem Trichter kommen zu lassen, wird bei dieser Lesung noch durch Einspieler früher Stummfilme ergänzt, die Original-Varieté-Nummern der Jahrhundertwende zeigen. Freuen Sie sich auf einen Abend voller Schlangendamen, Serpentinentänzerinnen, stimmungsvoller Walzer und dem Schmelz des Jahrhunderttenors Enrico Caruso.

www.jovannelsen.de

Dienstag, 10. März 15
Dresdner Philharmonie: Erfolgreicher Abschluss der Florida-Tournee
Am Sonntag kehrten die Musiker der Dresdner Philharmonie nach einer überaus erfolgreichen Florida-Tournee unter Leitung von Chefdirigent Michael Sanderling nach Dresden zurück. Das Orchester verabschiedete sich mit einem letzten Konzert in Gainsville nachdem sie bereits zuvor in Sarasota und West Plam Beach mit Musik von Tschaikowsky, Williams und Brahms das amerikanische Publikum begeisterte. Als Solist begleitete der gefeierte Tschaikowsky-Interpret Johannes Moser das Orchester, der dem Komponisten mit seinem farbenreichen und mitreißenden Spiel während der Tournee ein überragendes Denkmal setzte.

Ein nächster Konzert-Höhepunkt wird das Konzert am 21. März 2015 in der Frauenkirche sein, bei dem unter Leitung von Kazuki Yamada die Sinfonie Nr. 2 von Mendelssohn Bartholdy zu hören sein wird. Der Philharmonische Chor Dresden sowie Christina Landshamer und Katja Stuber (Sopran) und Steve Davislim (Tenor) singen die Solopartien an diesem Abend.

Karten sind erhältlich im Besucherservice der Dresdner Philharmonie, Weisse Gasse 8
Mo bis Fr, 10 - 18 Uhr, Sa 10 - 16 Uhr | Tel. 0351 / 4 866 866, Fax 0351 / 4 866 353
ticket@dresdnerphilharmonie.de |
www.dresdnerphilharmonie.de

Montag, 9. März 15
3sat „Kulturzeit“ heute
Thema in "Kulturzeit" am Montag, 9. März 2015, 19.20 Uhr: Der Himmel voller Geigen – die Spekulation mit den Stradivaris .

Montag, 9. März 15
Der 3sat „Kulturpalast“ erfindet sich neu
Der 3sat "Kulturpalast" erfindet sich neu: Ab dem 14. März (19.30 Uhr) geht Moderatorin und Musikerin Nina "Fiva" Sonnenberg in jeder Sendung einer brennenden Streitfrage des Kulturlebens auf den Grund. Mit Hilfe von Kulturschaffenden und Querdenkern wie Björk, Oskar Roehler oder Christian Jankowski klärt sie, ob Kunst weh tun muss, ob Kollektive die besseren Künstler sind oder ob die digitale Revolution die Bühnenkunst kaputt macht.

Samstag, 7. März 15
Mamma Mia, war das eine Premiere in Oberhausen
Prominente Gäste aus Fernsehen, Musik und Sport bejubelten MAMMA MIA! Premiere – Euphorische Party-Stimmung im Saal – Tanzen bis in die frühen Morgenstunden
Mamma Mia, war das eine Premiere: 1.500 begeisterte Ehrengäste bejubelten vorgestern die Premierenvorstellung von MAMMA MIA! im Stage Metronom Theater am CentrO Oberhausen. Das als MAMMA MIA!-Effekt bekannte Phänomen trat ein: Zuerst summte man mit, dann sang man mit und zuletzt hielt es niemanden auf dem Sitz… euphorische Party-Stimmung im Saal! Comedian Mirja Boes ist MAMMA MIA!-Fan: „Ich war wirklich gerührt und hatte Gänsehaut. Es war echt super!“ ESC-Sängerin Lou Hoffner ging auf Zeitreise: „Traumhaft! Von Gänsehaut bis zum Weinen – ich habe alles durchlebt. Ich war zurück in meiner Teenagerzeit! ABBA auf deutsch – grandios! Die Darsteller sind ein einziger Traum!“ Schauspieler Moritz A. Sachs bringt es auf den Punkt: „Mich hat das MAMMA MIA!-Feeling gepackt! Es macht gute Laune. Die Show ist super kurzweilig.“ Weitere begeisterte Premierengäste waren: Dschungelcamp-Teilnehmerin Patricia Blanco, Lindenstraßen-Schauspielerin und –Autorin Irene Fischer, DSDS-Sieger Pietro Lombardi und Ehefrau Sarah, Let’s Dance-Juror Joachim Llambi, die ESC-Teilnehmerin Corinna May, Model Ira Meindl, die Schalke-Spieler Roman Neustädter und Eric Maxim Choupo-Moting, ZDF-Moderator Ingo Nommsen, Hobbythek-Ikone Jean Pütz, die BVB-Spieler Sven Bender, Marcel Schmelzer und Roman Weidenfeller, Schauspielerin Tanja Szewczenko und Schlagersänger Michael Wendler.

Lukullisch verwöhnt wurde das Publikum mit mediteranen Spezialitäten, wie beispielsweise Juwarlakia, Kolokithkeftedes, Speck-Datteln, Filoteig-Körbchen mit Taramas, Mini Bifteki mit gebratenen Rosmarin-Kartoffeln am Spieß oder geröstetem Olivenbaguette mit Tirosalata. Für das richtige Sommer-Griechenland-Feeling wurden zum Dessert Karamell-Türmchen mit griechischem Joghurt und Pistazien gereicht. Bis in die frühen Morgenstunden wurden in der ABBA-Lounge viele tanzwütige Dancingqueens und –kings gesichtet, die zu heißen Disco-Rhythmen das Tanzbein geschwungen haben.

Das weltweit erfolgreiche Musical mit den Hits von ABBA spielt seit heute in Oberhausen. MAMMA MIA! verknüpft 22 der größten Hits von ABBA, darunter „Super Trouper“ „The Winner Takes It All“, „I Have A Dream“ und „Dancing Queen“, zu einer wundervollen und temporeichen Liebesgeschichte. Über 54 Millionen Zuschauer haben MAMMA MIA! zu einem der erfolgreichsten Musicals weltweit gemacht. Der moderne Musical-Klassiker zählt auch zu einer der erfolgreichsten Stage Entertainment Lizenzproduktionen und war schon in Hamburg, Berlin, Essen und Stuttgart zu sehen. International läuft MAMMA MIA! zurzeit u. a. in London, New York, Las Vegas und Wien. Der gleichnamige Film mit Meryl Streep und Pierce Brosnan kam 2008 in die Kinos und ist weltweit bis heute die erfolgreichste Verfilmung eines Musicals.

Ein heißer Sommer in der Ägäis. Die Hitze flirrt, das Wasser glitzert und die Hormone spielen verrückt. Donna hat gleich drei stürmische Verehrer: den Draufgänger Sam, den Abenteurer Bill und den schüchternen Harry. Der Sommer endet und Donna bleibt allein zurück. 20 Jahre später stehen die drei Liebhaber von damals unerwartet wieder vor ihrer Tür. Ihre Tochter Sophie will heiraten und hat die drei zu ihrer Hochzeit eingeladen. Das Tagebuch ihrer Mutter hat ihr verraten, dass einer der drei Männer ihr Vater sein muss. Das Rätselraten beginnt und Donnas Gefühle spielen erneut verrückt. Zusätzliche Dynamik kommt in die Geschichte, als Donnas beste Freundinnen aus alten Tagen anreisen und die Erinnerungen an ihre Zeiten als Gesangstrio „Donna and the Dynamos“ wieder lebendig werden.

Samstag, 7. März 15
Kurzfilm zu DIE PASSAGIERIN im Internetauftritt der Oper Frankfurt freigeschaltet
Der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Neuinszenierung von
DIE PASSAGIERIN (Musikalische Leitung: Christoph Gedschold; Regie: Anselm Weber) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet: www.oper-frankfurt.de/de/page1171.cfm .

Samstag, 7. März 15
Konzerte der Anhaltischen Philharmonie im Radio zu hören ~ Deutschlandradio Kultur sendet 5. Sinfoniekonzert „My heart gives you love“
Am Dienstag, den 10. März um 20:03 Uhr strahlt Deutschlandradio Kultur das 5. Sinfoniekonzert der Anhaltischen Philharmonie aus, welches am vergangenen Donnerstag (05.03.15) im Anhaltischen Theater aufgezeichnet wurde. Dabei sind Werke von Ed Harsh, Ralph Vaughan Williams, Kurt Weill und Edward Elgar zu hören, die unter der Leitung des Generalmusikdirektors Antony Hermus von der Anhaltischen Philharmonie gemeinsam mit Gesangssolisten und dem Opernchor des Anhaltischen Theaters präsentiert werden.

Die Anhaltische Philharmonie stellt drei Songs aus Weills amerikanischer Zeit vor, die er Anfang 1942 nach dem Kriegseintritt der USA schrieb. Die Textgrundlage dieser drei und eines fünf Jahre später entstandenen Songs bilden Gedichte des amerikanischen Dichters Walt Whitman (1819–1892), die Mitte des 19. Jahrhunderts unter dem Eindruck des Sezessionskrieges entstanden und die nun von Weill in den Dienst des Kriegserfolges seiner Wahlheimat USA gestellt wurden. Die Whitman-Songs erinnern sowohl an europäische Liedvorbilder (Mahler) als auch an Weills spezifisch amerikanischen Songstil.

Bereits 1936 verwendete der englische Komponist Ralph Vaughan Williams zwei der auch von Weill vertonten Whitman-Gedichte in seiner eindrucksvollen Kantate „Dona nobis pacem“ für Soli, Chor und Orchester: „Beat! Beat! Drums!“ und „Dirge for Two Veterans“. Letzteres endet mit der Zeile: „My heart gives you love“ – „Mein Herz gibt euch Liebe“. Zwei reine Orchesterwerke rahmen die Whitman-Vertonungen ein.

Den Anfang des Konzerts macht die Uraufführung einer im Auftrag der Anhaltischen Philharmonie und des Kurt-Weill-Festes geschriebenen Komposition von Ed Harsh, dessen Oratorium „Die Verheißung“ nach Weills „The Eternal Road“ 2013 in Dessau begeistert aufgenommen wurde. Die ebenso humorvollen wie lyrischen „Enigma-Variationen“ (1899) des Briten Edward Elgar beschließen im hochromantischen Stil den Konzertabend.

5. Sinfoniekonzert der Anhaltischen Philharmonie »My heart gives you love«
Ed Harsh – "Unsustainable" (Uraufführung)
Ralph Vaughan Williams – "Dona nobis pacem" - Kantate für Sopran, Bariton, Chor und Orchester (Ausschnitte)
Kurt Weill – "Four Walt Whitman Songs" für Bariton und Orchester
Edward Elgar – Variationen über ein Originalthema für Orchester op. 36 "Enigma"
Solisten: Angelina Ruzzafante, Sopran | Wiard Witholt, Bariton | Opernchor des Anhaltischen Theaters | Dirigent: GMD Antony Hermus

Zwei Wochen später ist die Anhaltische Philharmonie erneut im Radio zu hören. MDR Figaro sendet am Dienstag, den 24. März ab 20:05 Uhr die Aufzeichnung des 1. Sinfoniekonzertes der Saison 2011/12, mit dem damals das neue Konzertzimmer eingeweiht wurde. Auf dem Programm „Dessau und die Welt“ standen Werke von August Klughardt, Ludwig van Beethoven und Felix Mendelssohn Bartholdy. Dirigent: GMD Antony Hermus, Solistin: Ragna Schirmer, Klavier.

Samstag, 7. März 15
Musical-Star Roberta Valentini wieder mit „Casanova“ zu erleben ~ Ab dem 12. März zeigt das Anhaltische Theater wieder beliebtes Musical
Mit der Wiederaufnahme des Musicals „
Casanova“ im Jahr 2015 kehrt am Donnerstag, dem 12. März um 19.30 Uhr die Sängerin Roberta Valentini auf die Bühne des Anhaltischen Theaters Dessau zurück. Roberta Valentini war in den letzten Vorstellungen des Jahres 2014 durch Karen Helbing vertreten worden, weil sie selbst zu jener Zeit in der Titelpartie des Musical-Welterfolgs „Elisabeth“ von Michael Kunze und Sylvester Levay in Shanghai Triumphe feierte. Derzeit steht sie in der gleichen Rolle auf der Bühne des Colosseum Theaters, von Ende März bis Anfang Juni wird sie die „Sissi“ im Deutschen Theater München und im Juli und August im Landestheater Linz verkörpern. Für die Dessauer Uraufführung, in der Roberta Valentini vor allem für ihren großen Song „Ich darf Dich nicht lieben“ gefeiert wird, sind bislang bereits über 10.000 Tickets verkauft worden.
„Casanova“ ist nur noch vier Mal (am 12.03., 19.04., 30.04., 24.05.) am Anhaltischen Theater zu erleben. Die Titelrolle singt der gefeierte Musical-Star Patrick Stanke, der für die Vorstellung am 30. April jedoch verhindert ist und an diesem Termin würdig durch seinen ebenso bejubelten Musical-Kollegen Chris Murray vertreten wird.

www.anhaltisches-theater.de/casanova_urauffuehrung

Samstag, 7. März 15
Hören auf allen Kanälen – Neuer Absatzrekord mit Hörbüchern auf CD
Arbeitskreis der Hörbuchverlage im Börsenverein: Marktzahlen für 2014 / Happy Hour auf der Leipziger Buchmesse am Freitag, 13. März, 17 Uhr
Positive Meldungen vom Hörbuchmarkt: Mit 14,3 Millionen verkauften Hörbüchern auf CD wurde 2014 der Absatzrekord des Vorjahres noch einmal übertroffen („Handelspanel Buch“, GfK Entertainment). Damit ist der Umsatz-Anteil von physischen Hörbüchern am Buchmarkt auf 4,2 Prozent gewachsen. Unter den verschiedenen Genres führt das Kinder- und Jugendhörbuch mit 44,3 Prozent knapp vor der Belletristik (43,5 Prozent).

Als Einkaufsort gewannen die größeren stationären Filialisten an Bedeutung, über sie wurden 27 Prozent des Umsatzes mit physischen Hörbüchern generiert. Insbesondere die Titel „Die Känguru-Chroniken“ und „Die Känguru-Offenbarung“ (Marc-Uwe Kling) sowie „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ (Jonas Jonasson) erwiesen sich dort als besonders umsatzstark. Konstant in Absatz und Umsatz bleibt seit Jahren schon die Relation zwischen physischen Hörbüchern (80 Prozent) und digitalen Angeboten (20 Prozent).

3,7 Millionen Käufer haben 2014 im Schnitt insgesamt 4,5 physische und/oder digitale Hörbücher erworben und dafür ein Durchschnittsbudget von 49 Euro ausgegeben. Käufer von Hörbüchern auf CD waren zu 60 Prozent Frauen. Auch bei den Downloads liegen die weiblichen Kunden mit 53 Prozent leicht vor den Männern (GfK Consumer Panels).

Impulse beflügeln den Markt
So gilt seit dem 1. Januar 2015 für Lesungen auf CD der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent. Die Hörbuchverlage sammeln Erfahrungen mit digitalen Modellen und starten innovative Kooperationen mit anderen Branchen, u.a. der Automobil-Industrie. Das bedeutet eine stetige Erweiterung der Präsenz von akustischen Inhalten und der Zugänge für Hörbuch-Nutzer auf allen Kanälen.

Mit diesen und vielen weiteren Themen und Projekten reisen die Hörbuchverlage zur Leipziger Buchmesse (12.-15.3.2015).

Gelegenheit zum Austausch darüber bietet unter anderem die „Happy Hour“ am Freitag, dem 13. März um 17.00 Uhr am Gemeinschaftsstand der Hörbuchverlage auf der Leipziger Buchmesse (Halle 3, D 300/400), zu der die Leipziger Buchmesse und der Arbeitskreis Hörbuchverlage im Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. herzlich einladen.

GfK Consumer Panels und GfK Entertainment haben im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den Hörbuchmarkt analysiert. Im GfK Consumer Panel Media*Scope Buch melden insgesamt 25.000 Personen regelmäßig Ihre Bucheinkäufe. Es ist repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,8 Mio. Menschen.

Die statistische Grundlage des GfK Entertainment Handelspanel Buch bilden über 1.900 Points of Sale in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, Bahnhofsbuchhandel, E-Commerce und Kauf/Warenhaus. Für den Hörbuchmarkt werden zusätzlich 1.500 Points of Sale in den Nebenmärkten berücksichtigt. Basis sind alle Abverkäufe der an der Stichprobe teilnehmenden Händler, welche über die Kassensysteme erfasst werden und eindeutig identifizierbar sind. Erhebungszeitraum ist jeweils der erste bis letzte Verkaufstag eines Monats.

Samstag, 7. März 15
Ann Sophie gewinnt den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2015
Seit vorgestern Abend steht es fest: Die 24-jährige Ann Sophie aus Hamburg vertritt Deutschland beim 60. Eurovision Song Contest in Wien! Mit ihrem Song „Black Smoke“ konnte Ann Sophie das Publikum im Saal und auch zu Hause von sich überzeugen. Nach einem furiosen Finale mit Andreas Kümmert, der auf seine Teilnahme am ESC zugunsten der Zweitplatzierten Ann Sophie verzichtete, geht die Gewinnerin von „Unser Song für Österreich“ den nächsten wichtigen Schritt ihrer Karriere und steht am 23.05.2015 in Wien auf einer der größten internationalen Live-Bühnen schlechthin.

Das Ann Sophie es soweit geschafft hat, ist keine Überraschung. Schon früh wusste die in London geborene Kosmopolitin wohin ihr Weg sie führen sollte. Seitdem sie mit vier Jahren das erste Mal im Ballettunterricht im Rampenlicht gestanden hat, war Ann Sophie nicht mehr von ihrem Wunsch abzubringen Musik zu machen und mit ihrer umwerfenden Stimme zu begeistern.

Ann Sophie strotzt vor Leidenschaft und Tatkraft und nimmt die Zuschauer für sich ein wie keine Zweite. Kein Wunder bei dieser Ausbildung: Nach der Schule wagte die Sängerin den Sprung nach New York. Tagsüber verfolgte sie ihre Ausbildung am „Lee Strasberg Theatre & Film Institute“, nachts sang sie sich, neben Größen wie Richie Cannata, dem ehemaligen Saxophonisten von Billy Joel, durch die New Yorker Bars und zog die Zuschauer in ihren Bann.

Doch damit nicht genug, die ehrgeizige Hamburgerin wollte selbst Musik schreiben und ihren eigenen Sound entwickeln. Was also tun? Mit Keyboard und Mikrophon begann sie an ihren ersten Kompositionen zu arbeiten. Eine davon war „Get Over Yourself“. Die Nummer kam sofort so gut an, dass ein Demo-Album aufgenommen wurde mit dem Ann Sophie durch New York und anschließend auch durch Clubs in Deutschland tourte.

Nachdem sie mit „Jump The Gun“ schon beim ESC-Clubkonzert begeistern und die Wildcard zur Teilnahme am ESC-Vorentscheid gewinnen konnte, präsentiert Ann Sophie am 23.05.2015 in Wien ihren Gewinner-Song „Black Smoke“. Ausgestattet mit dieser großartigen Stimme und dem Talent, die Zuschauer für sich einzunehmen wird Ann Sophie auch international für Aufsehen sorgen. „Black Smoke“ ist ein Song mit viel Leidenschaft, der wie gemacht ist für die Bühne des Eurovision Song Contest.

Weitere Infos zu Ann Sophie gibt es unter
www.universal-music.de

Freitag, 6. März 15
Schauspiel Frankfurt: Auslastungsrekord in der Spielzeit 2014/15
Das Schauspiel Frankfurt verzeichnet in der ersten Spielzeithälfte eine Platzauslastung von 91 Prozent und damit einen neuen Rekord. Im Februar lag die Auslastung sogar bei 94 Prozent. Bis auf wenige Termine waren alle Vorstellungen ausverkauft.

Schon in den ersten fünf Spielzeiten unter der Intendanz von Oliver Reese sind die Zahlen stetig gestiegen. Die Auslastung in den Monaten September 2014 bis Februar 2015 bedeutet jedoch nochmals eine Steigerung um mehr als fünf Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Oliver Reese kommentiert den großen Erfolg: »Die Zuschauerzahlen der ersten Saisonhälfte machen mich staunen – und mehr als zufrieden. Sie sind auch das Ergebnis einer Spielzeit, die mit Stücken wie »
Glaube Liebe Hoffnung«, »Endstation Sehnsucht« und zuletzt der Uraufführung »ZWEI UHR NACHTS« künstlerisch höchst erfolgreiche und vom Publikum geschätzte Aufführungen geboten hat. Das macht einen Intendanten ziemlich glücklich.«

www.schauspielfrankfurt.de

Freitag, 6. März 15
Theater Magdeburg: Deutsche Erstaufführung der Kammeroper »Der Prozess« von Philip Glass
Bereits die Uraufführung im Oktober 2014 in London hat die kongeniale Verbindung gezeigt, die der wegweisende Roman von Franz Kafka und die Musik von Philip Glass eingehen. Am 2. April 2015 findet die Deutsche Erstaufführung der Kammeroper am Theater Magdeburg statt. 

Der minimalistische Stil und die repetitive Struktur sind die signifikanten Merkmale der Kompositionen von Philip Glass. Mit zahlreichen Instrumentalwerken, Opern, Kompositionen für moderne Tanztheatercompagnien und Soundtracks für nahezu 40 Filme (u.a. »The Truman Show« und »The Hours«) gehört er zu den einflussreichsten Komponisten der Gegenwart und den populärsten Vertretern der Minimal Music.

Im Jahr 2000 legte der 78-Jährige der intimen Form der Kammeroper die Erzählung »In der Strafkolonie« von Franz Kafka zugrunde, für den er, neben Edgar Allen Poe, eine besondere Vorliebe hegt. Glass’ Verzicht auf operntypisches Pathos und der subtile Umgang mit Brüchen und Kontrasten entsprechen in beeindruckender Weise dem nüchternen Erzählstil und den unheimlich-skurrilen Welten dieser Autoren. Die Soghaftigkeit seiner Musik deckt sich auch bei der Vertonung von Franz Kafkas »Prozess« mit der absurd-grotesken Geschichte des Bankprokuristen Josef K., der zum Spielball eines undurchschaubaren bürokratischen Systems wird. Das 1914/1915 verfasste Werk gehört zu den Schlüsselwerken des 20. Jahrhunderts und ist auch 100 Jahre nach seiner Entstehung als eine Parabel auf die Gegenwart zu lesen.

Das Theater Magdeburg hat Philip Glass gemeinsam mit dem Music Theatre Wales und dem Royal Opera House Covent Garden London mit der Vertonung des Romanfragments beauftragt. Das Libretto schrieb der britische Dramatiker Christopher Hampton, der für sein Drehbuch »Gefährliche Liebschaften« 1989 mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Die Uraufführung fand am 10. Oktober 2014 im Linbury Studio Theatre statt. Bühnenbild und Kostüme für die Aufführung in der Spielstätte für moderne Theaterformen des Royal Opera House Covent Garden London wurden in den Werkstätten des Theaters Magdeburg angefertigt.

Nun inszeniert der Regisseur der Uraufführung Michael McCarthy die neueste Kammeroper von Philip Glass auf der Bühne des Schauspielhauses vom Theater Magdeburg. Die Partie des Josef K. singt wie schon in London auch in Magdeburg der britische Bariton Johnny Herford. Die weiteren Partien werden von den Magdeburger Solisten Julie Martin du Theil, Sylvia Rena Ziegler, Markus Liske, Roland Fenes, Thomas Florio und Paul Sketris sowie von dem Gastsolisten Michael J. Scott bestritten.

Die Musikalische Leitung der Deutschen Erstaufführung übernimmt der junge Dirigent Hermann Dukek, der neben seiner Tätigkeit als Solorepetitor am Theater Magdeburg u.a. die Neuproduktion von Hans Werner Henzes Kammeroper »Der König von Harlem« dirigierte und auch die interaktiven Opernprojekte »Wagner200« und »Nabucco« leitet.       

Deutsche Erstaufführung
Der Prozess
Kammeroper von Philip Glass
Libretto von Christopher Hampton nach Franz Kafka
In englischer Sprache | Mit deutschen Übertiteln
Premiere am Donnerstag, 2. April 2015, 19.30 Uhr Schauspielhaus Theater Magdeburg
Weitere Vorstellungen: So. 5. 4. / Sa. 11. 4. / So. 26. 4. / Fr. 8. 5. 2015
In Kooperation mit dem Music Theatre Wales, dem Royal Opera House Covent Garden und der Scottish Opera

Musikalische Leitung: Hermann Dukek
Regie: Michael McCarthy
Bühne / Kostüme: Simon Banham

Besetzung:
Johnny Herford: Josef K.
Julie Martin du Theil: Fräulein Bürstner / Leni
Sylvia Rena Ziegler: Frau Grubach / Frau des Gerichtsdieners
Michael J. Scott: Titorelli / Prügler / Student
Markus Liske: Franz / Kaufmann Block
Roland Fenes: Untersuchungsrichter/Direktor-Stellvertreter/Advokat Huld
Thomas Florio: Willem/Gerichtsdiener/Gefängniskaplan
Paul Sketris: Aufseher/Onkel

Magdeburgische Philharmonie

www.theater-magdeburg.de

Freitag, 6. März 15
550 Jahre: Mit einem Konzert und einer Ausstellung in der UdK Berlin eröffnet der Staats- und Domchor Berlin sein Jubiläumsjahr
„Berliner Jungen singen – seit 550 Jahren!“ Unter diesem Motto startet der Staats- und Domchor in sein Jubiläumsjahr. In einer Urkunde vom 7. April 1465 werden Chorgesang und die Anstellung von Chorschülern an der Berliner Schlosskirche erstmals erwähnt. Den Auftakt begeht der Staats- und Domchor mit einem Konzert und der Eröffnung einer Ausstellung, kuratiert vom Leiter des Archivs der UdK Berlin, Dr. Dietmar Schenk.

1465 erstmals urkundlich erwähnt, wurde das Ensemble nach wechselvoller Geschichte 1843 als Königlicher Hof- und Domchor neu organisiert und übernahm die liturgischen Aufgaben in der Hof- und Domkirche. Nach dem Ende des Kaiserreiches 1918 wurde der Hofchor zum Staatschor der Republik; er gehörte von nun an zur Hochschule für Musik, einer der Vorgängerinstitutionen der Universität der Künste Berlin. Über Brüche und Katastrophen hinweg behauptete sich der Chor und zählt heute zu den renommierten Knabenchören Deutschlands. Er gilt als die älteste musikalische Einrichtung Berlins, und mit ihm sind die Namen bedeutender Musiker und Chorleiter – von Felix Mendelssohn Bartholdy bis Hugo Distler – verbunden. Zuletzt war der Staats- und Domchor bei den Trauerfeierlichkeiten des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizäcker am 11. Februar 2015 öffentlich zu erleben.

Vom 26. September bis zum 1. Oktober 2015 werden beim 1. Internationalen Knabenchortreffen Berlin die Jubiläumsfeierlichkeiten gemeinsam mit Knabenchören aus Schottland, Russland und Polen mit Konzerten in der UdK Berlin, dem Berliner Dom und der Berliner Philharmonie fortgesetzt.

7. April 2015, 18 Uhr
Was frag ich nach der Welt?
Jubiläumskonzert und Ausstellungseröffnung: „Berliner Jungen singen – seit 550 Jahren“
Staats- und Domchor Berlin
Jan Kobow, Tenor
Leitung: Kai-Uwe Jirka
Zur Eröffnung sprechen Dr. Faigle, Vorsitzender des Berliner Domkirchenkollegiums
Prof. Dr. Schäfertöns, Dekan der Fakultät Musik
Foyer zum Joseph-Joachim-Konzertsaal der UdK Berlin, Bundesallee 1-12,
Berlin-Wilmersdorf
Eintritt frei

Freitag, 6. März 15
Deutscher Musikmarkt 2014
- Streaming mit guten Zuwächsen
- 1,8 Prozent gilt: Januar-Prognose für 2014 war Punktlandung
- Physisch und digital: Die Kraft der zwei Herzen
- Downloads keine Wachstumstreiber mehr
- Pop National lässt internationale Konkurrenz hinter sich
- Vinyl: Retro-Trend in der Nische setzt sich fort

Die Erlöse aus Musikstreaming-Angeboten sind in Deutschland erneut in die Höhe geschossen: Mit einer Steigerung um 78,6 Prozent waren sie entscheidend verantwortlich für das bereits im Januar gemeldete Wachstum des Musikmarktes 2014, der um 1,8 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro zugelegt hat. Zwar sind die Streaming-Zuwächse etwas geringer ausgefallen als im Vorjahr (2013: +91%), trotzdem sind die digitalen Geschäftsfelder - also die Summe der Erlöse aus Downloads und Musikstreaming - mit 13,1 Prozent deutlicher gewachsen als im Vorjahr (2013: + 11,7%) und auch stärker als im Januar zunächst angenommen. Bei einem Umsatz von insgesamt 371 Millionen Euro haben sie nun einen Anteil von 25 Prozent am deutschen Musikmarkt. Mit nur minimalen Verlusten (-1,5%) bleibt daneben das physische Geschäft das solide Fundament.

Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des BVMI: "Der deutsche Musikmarkt ist durch seinen Mix aus maßvoller digitaler Dynamik bei gleichzeitiger physischer Stabilität in einer verhältnismäßig komfortablen Situation. Wir sind jedoch noch immer mittendrin im digitalen Transformationsprozess mit noch offenem Ausgang. Umso wichtiger ist, dass wir in der Debatte um die Digitale Agenda der Bundesregierung, aber auch mit Blick auf die europäische Ebene, nicht nachlassen und uns als Inhalte-Produzenten gegenüber der Politik klar positionieren. Dies auch im Schulterschluss mit den anderen Kreativbranchen, unseren Partnern in der Deutschen Content Allianz, wenn wir die tiefgreifenden Umwälzungen, die uns noch bevorstehen, weiterhin in ökonomische Chancen verwandeln wollen."

Kategorie Pop National lässt internationale Stars beim Umsatz hinter sich
Musikalisch wurde das Marktgeschehen von nationalen Künstlern dominiert, die die internationalen Acts in puncto Umsatz nicht nur überflügelten, sondern mit einem Vorsprung von 157 Mio. Euro sogar deutlich hinter sich ließen, wie der Blick auf die Teilmärkte zeigt: Während deutsche Pop-Produktionen um 16,6 Prozent zulegten, mussten Popkünstler aus dem Ausland einen Umsatzverlust von 18,3 Prozent hinnehmen.

Vinyl wächst weiter in der Nische, Downloads gehen zurück, MC verschwindet ganz
Vinyl hat seinen Höhenflug 2014 fortgesetzt und ist gegenüber dem Vorjahr um 33,4 Prozent gewachsen. Der Anteil des "Schwarzen Goldes" am Gesamtmarkt macht damit inzwischen 2,6 Prozent des Umsatzes aus (2013: 2%). Insgesamt 1,8 Mio. Schallplatten gingen 2014 über die Ladentische, soviel wie zuletzt 1992. Tendenziell rückläufig entwickelten sich dagegen die Downloads: Während die Alben mit einem Minus von nur 1,2% noch recht stabil blieben, gingen die Singles mit 7,4 Prozent deutlich zurück. Dennoch machen Downloads mit 66,6 Prozent noch immer zwei Drittel des Digitalgeschäfts aus. Die Umsätze mit Musikkassetten hingegen sind mit einer Million Euro inzwischen kaum noch wahrnehmbar.

Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie: "Unsere Januar-Prognose war eine Punktlandung. 1,48 Milliarden Euro Umsatz und 1,8 Prozent Wachstum sind ein positives Signal in der Konsolidierungsphase - gerade auch im europäischen Kontext! Der Blick auf die nun vorliegenden Zahlen zeigt: Der aktive Umgang der Branche mit den sich ausdifferenzierenden Wegen, Musik vom Künstler zum Fan zu bringen, zahlt sich aus. Dass neben der neuesten Nutzungsform, dem Streaming, gleichzeitig Vinyl als älteste Nutzungsform im Markt weiter wächst, zeigt einmal mehr, dass die Vielfalt der Kanäle im Ergebnis mehr sein kann als die Summe der einzelnen Teile. Der Umsatzvorsprung unserer nationalen vor den internationalen Künstlern ist sehr deutlich und sollte ein Ansporn für die deutsche Musikszene sein."

Der vollständige Bericht "Musikindustrie in Zahlen 2014" mit allen Marktdaten wird am 25. März im Rahmen der Kulturkonferenz des BVMI in Berlin veröffentlicht.

www.musikindustrie.de 

Donnerstag, 5. März 15
Die Spielzeit 2015/16 am Theater Bielefeld ~ Simone Sandroni wird neuer Künstlerischer Leiter des Tanztheaters Bielefeld
WIR SIND VIELE – dieser Satz steht über der kommenden Spielzeit 2015/16. Er trifft in vielen Bezügen auf das Theater Bielefeld zu:
Wir verstehen uns als aktiven Teil der Stadtgesellschaft und der Region, der für Alle offen ist und seinen Anteil als substantielles Mitglied leistet. Mit neuen Projekten, in denen unsere Zuschauer nicht nur ein konsumierendes WIR bilden können, sondern auch interaktives Mitglied der Visionen und künstlerischen Ideen des Hauses werden können. So schließt unser WIR jeden einzelnen Besucher des Theaters Bielefeld ein. Denn das Publikum ist die lebendige Substanz des Theaters. Unsere Zuschauer geben uns das, wovon wir leben – Anerkennung, vielleicht auch Ablehnung, vor allem aber zahlreiche Meinungen, rege Diskussionen, friedliche Auseinandersetzung und viel Interesse.

WIR SIND VIELE – das gilt auch für die Künstlerinnen und Künstler des Theaters Bielefeld. Was dieser Satz bedeuten kann, zeigen die Sänger, Tänzer und Schauspieler in jeder Spielzeit aufs Neue, wenn es gilt, in die unterschiedlichsten Rollen zu schlüpfen. Und das oft innerhalb weniger Stunden von der Probe am Morgen zur Aufführung eines anderen Stückes am Abend!

WIR SIND VIELE – damit geht es auch um das Zusammenleben und Zusammenarbeiten der Mitarbeiter am Haus. WIR SIND VIELE Menschen aus 35 Nationen, mit verschiedenen Religionen, die 75 verschiedene Berufe ausüben, und die trotz aller Unterschiede die kreativen Ideen und Visionen auf die Bühnen der Spielstätten bringen, und damit das »WIR« tagtäglich leben.

VIELE Dichter und Denker werden in der kommenden Spielzeit 2015/16 wieder auf unseren Bühnen zu Wort kommen, Komponisten und Librettisten werden gesungen und Choreographen getanzt werden. Der Satz WIR SIND VIELE wird dabei ganz konkret auf allen Bühnen und in allen Sparten der neuen Spielzeit zu spüren sein.

2014 war das Jahr der Radikalisierung unserer Gesellschaft, so der Bielefelder Konfliktforscher Andreas Zick. In Demonstrationen und Gegendemonstrationen schließen sich die Menschen in Gruppen zu einem WIR zusammen. Angesichts einer diffusen Bedrohung wird ein einheitliches und wehrhaftes Wir gesucht. Aber wie soll das funktionieren, dieses einheitliche Wir? Tausende Individuen und eine Identität? Nein, denn WIR SIND VIELE und das ist auch gut so. Die Konfliktpsychologie spricht davon, dass das Einnehmen einer Gegen-position immer auch einen Schritt auf dem Weg des Verstehens, weg von der Krise, darstellt. Viele zu sein, heißt dann ganz einfach: Ich bin in der Lage, mich in mein Gegenüber hineinzuversetzen und die Welt mit dessen Augen zu sehen.

WIR SIND VIELE – eine schöne Vorstellung! Ich muss nicht nur in meinem Kopf und Körper leben, sondern habe, zumindest im Gedankenspiel, die Möglichkeit ein anderer zu sein. Es gibt nicht nur einen Weg! WIR SIND VIELE - dank des Internets und Social Media wird scheinbar eine neue Dimension des WIR-Gefühls erreicht. Aber nur in einer virtuellen Wirklichkeit. Dagegen ist das Theater ganz und gar analog.

PREMIERENÜBERSICHT

MUSIKTHEATER
CYRANO ~ KOEN VAN DYK / AD VAN DYK / CURT WERNER ~ 06.09.15, Stadttheater
DIE ZAUBERFLÖTE ~ WOLFGANG AMADEUS MOZART ~ 26.09.15, Stadttheater
LA SCALA DI SETA ~ GIOACHINO ROSSINI ~ 28.11.15, Stadttheater
MACBETH ~ GIUSEPPE VERDI ~ 16.01.16, Stadttheater
DOG DAYS EUROPÄISCHE ERSTAUFFÜHRUNG ~ DAVID T. LITTLE ~ 27.02.16, Stadttheater
IL TRITTICO ~ GIACOMO PUCCINI ~ 29.04.16, Stadttheater
A LITTLE NIGHT MUSIC ~ STEPHEN SONDHEIM ~ 21.05.16, Stadttheater
WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN URAUFFÜHRUNG ~ NADJA LOSCHKY ~ Eine spartenübergreifende Produktion ~ 11.06.16, Stadttheater

WIEDERAUFNAHMEN:
SUNSET BOULEVARD ~ ANDREW LLOYD WEBBER ~ 27.09.15, Stadttheater
TANNHÄUSER ~ RICHARD WAGNER ~ 09.10.15, Stadttheater

TANZTHEATER
GESCHICHTEN, DIE ICH NIE ERZÄHLTE ~ SIMONE SANDRONI ~ 24.10.15, Stadttheater
TANZ 2 ~ 22.01.16, Theaterlabor im Tor 6 ~ RUHR-ORT TANZGASTSPIEL ~ EINE REKONSTRUKTION VON SUSANNE LINKE ~ 04.03.16 im Stadttheater
TANZ 3 ~ 08.04.16, Stadttheater ~ MIT DEN BIELEFELDER PHILHARMONIKERN ~
ZEITSPRUNG URAUFFÜHRUNGEN
03.12.15 Zeitsprung 1 Theaterlabor
19.02.16 Zeitsprung 2 Theaterlabor
25.06.16 Zeitsprung 3 Stadttheater

SCHAUSPIEL
SCHLANGENBRUT DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG ~ STEVEN FECHTER ~ 30.08.15, Theater am Alten Markt
DIE RÄUBER ~ FRIEDRICH SCHILLER ~ 04.09.15, Stadttheater
DIE ZOFEN ~ JEAN GENET ~ 30.10.15, Theater am Alten Markt
DER GESTIEFELTE KATER WEIHNACHTSSTÜCK ~ THOMAS FREYER ~ Nach den Gebrüdern Grimm ~ 07.11.15, Stadttheater
HIOB ~ JOSEPH ROTH ~ 14.11.15, Theater am Alten Markt
DAS TIERREICH ~ NOLTE DECAR ~ 23.01.16, Theater am Alten Markt
TERROR ~ FERDINAND VON SCHIRACH ~ 30.01.16, Stadttheater
EIN SOMMERNACHTSTRAUM ~ WILLIAM SHAKESPEARE ~ 18.03.16, Stadttheater
DER SEEWOLF ~ JACK LONDON ~ 03.04.16, Theater am Alten Markt
EIN VOLKSFEIND ~ HENRIK IBSEN ~ Mai 2016, Theater am Alten Markt
WEEKEND IM PARADIES ~ FRANZ ARNOLD / ERNST BACH ~ 04.06.16, Theater am Alten Markt

WIEDERAUFNAHMEN
EWIG JUNG. EIN SONGDRAMA ~ ERIK GEDEON ~ 08.09.15, Theater am Alten Markt
KATZE IM SACK ~ GEORGES FEYDEAU ~ 15.09.15, Theater am Alten Markt
TAMZWEI/DREI ~ ICH RUFE MEINE BRÜDER ~ JONAS HASSEN KHEMIRI ~ 05.09.15
ANNIE OCEAN URAUFFÜHRUNG ~ MARIO SALAZAR ~ 25.10.15
KONSTELLATIONEN ~ NICK PAYNE ~ 29.01.16
DIE SERIE IM THEATER URAUFFÜHRUNG ~ DAVID GIESELMANN ~ 17.03.16

Simone Sandroni wird neuer Künstlerischer Leiter des Tanztheaters Bielefeld
Zu Beginn der Spielzeit 2015/16 übernimmt der italienische Choreograph Simone Sandroni als Nachfolger von Gregor Zöllig die künstlerische Leitung des Tanztheaters Bielefeld.
Simone Sandroni ist Mitbegründer der Tanzkompanie Ultima Vez, mit der er von 1987 bis 1992 in Brüssel arbeitete. Ab 1993 brachte er dort mit seiner eigenen Gruppe Ernesto erste eigene Choreographien zur Uraufführung. 1996 gründete er in Prag gemeinsam mit Lenka Flory die bis heute bestehende internationale Tanzkompanie Déjà Donné, die seit 2006 ihren Hauptsitz in Perugia / Italien hat. Simone Sandroni kreierte mehr als zehn Tanzabende für Déjà Donné, mit denen er in 26 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Asien auf Tournee ging.

Simone Sandroni ist außerdem international als Gastchoreograph tätig. So schuf er neue Stücke u.a. für das Nationaltheater Prag, das »Festival de Beweeging« in Antwerpen, das »Four Chambers Dance Project« in Toronto, das Luzerner Theater, das Musikkonservatorium Bratislava, die »Lublin Dance Company«, sowie seit 2007 regelmäßig für das Bayerische Staatsballett in München. 2009 entwickelte er für das Tanztheater Bielefeld die Choreographie The Tempting Innocence, und wird am 7. und 8. März bei der Tanzgala Ein Fest mit Freunden vertreten sein. Neben seiner choreographischen Arbeit gibt er Workshops und Meisterklassen in ganz Europa und den USA.

Simone Sandroni zu seiner neuen Aufgabe als künstlerischer Leiter des Tanztheaters Bielefeld:
»Als ich erfahren habe, dass ich als neuer Direktor der Sparte Tanz ans Theater Bielefeld berufen werde, war ich sehr beglückt und spürte eine wahrhaft körperliche Freude. Und weil jede menschliche Reaktion, auch die rein körperliche, immer auch eine geistige Ursache hat, versuchte ich zu verstehen, was der spezifische Grund war, der in mir eine solche Freude hervorgerufen hat. Der Grund war nicht, dass ich eine neue Arbeit habe, denn ich hatte ja bereits eine. Der Grund war auch nicht, dass ich aus vielen anderen Bewerbern ausgewählt wurde, denn ich bin nicht auf Wettbewerb aus – was mich so tief mit Freude erfüllte, war vielmehr, dass das Theater Bielefeld meine neue künstlerische Heimat sein wird – und ich kann mir keine bessere Heimat vorstellen.

Vor sechs Jahren habe ich mit dem Tanztheater Bielefeld ein neues Stück kreiert und habe so das Theater in all seinen Bereichen kennengelernt. Anschließend kam ich aus persönlichen Gründen oft nach Bielefeld zurück und konnte die Entwicklung des Tanztheaters miterleben. Ich verstand mit der Zeit, dass das Theater Bielefeld ein sehr guter Ort für einen Künstler ist, um seine künstlerischen Ambitionen zu verwirklichen.

Der Intendant des Theaters Bielefeld, Michael Heicks, hat in seinem Haus eine Struktur geschaffen, welche es ermöglicht, künstlerische Arbeit zu schützen und zu fördern. Ich bin sehr stolz darauf, in dieses großartige Team aufgenommen zu werden und das Theater und die Stadt Bielefeld als meine neue Heimat ansehen zu dürfen.«

Der Intendant des Theaters Bielefeld Michael Heicks freut sich darüber, Simone Sandroni als neuen Leiter des Tanztheaters zu berufen:
»Die Tanzsparte des Theaters Bielefeld wurde in den letzten zehn Jahren von Gregor Zöllig zu einem überregional beachteten Publikumsmagneten ausgebaut. Für seine Nachfolge haben wir einen engagierten und künstlerisch visionären Chefchoreographen und Spartenleiter gefunden.
Simone Sandroni ist ein weltweit bekannter Choreograph, der seit vielen Jahren auf international hohem Niveau arbeitet und der das Tanztheater Bielefeld konzeptionell weiterentwickeln wird. Er hat sich gegen mehr als 50 Bewerber durchgesetzt, und das Niveau der Bewerbungen war sehr hoch.
Dass Simone Sandroni nach den vielen beeindruckenden Stationen seiner Karriere in Bielefeld seine neue künstlerische Heimat sieht, ehrt uns sehr. Wir freuen uns, dass er jetzt hier ist, und wünschen ihm für den Start viel Glück!«

Der scheidende Bielefelder Chefchoreograph Gregor Zöllig sagt über seinen Nachfolger:
»Mit Simone Sandroni erhält das Theater Bielefeld einen renommierten Choreographen und Leiter der Tanzsparte. Als Gründungsmitglied von Ultima Vez, der Compagnie von Wim Vandekeybus, wird Simone Sandroni durch seine künstle-rische Handschrift neue Impulse für den zeitgenössischen Tanz in Bielefeld setzten. Zudem ist er eine charismatische Künstlerpersönlichkeit, die dem Tanztheater Bielefeld seit vielen Jahren verbunden ist. Die Bielefelderinnen und Bielefelder dürfen sich auf einen sehr kreativen und spannenden Tanzkünstler freuen.«

www.theater-bielefeld.de

Donnerstag, 5. März 15
Nana Mouskouri wird mit dem ECHO für ihr Lebenswerk ausgezeichnet
Die Deutsche Phono-Akademie ehrt den Weltstar aus Griechenland als vielfältige Künstlerin von großer interkultureller Kraft.
Der Deutsche Musikpreis ECHO in der Kategorie "Lebenswerk" geht in diesem Jahr an Nana Mouskouri. Die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), ehrt den griechischen Weltstar als Künstlerin, die die internationale Musikszene im Laufe ihrer mittlerweile sechs Jahrzehnte währenden Karriere sowohl genre- als auch länderübergreifend nachhaltig geprägt hat. Mit mehr als 300 Millionen verkauften Tonträgern gehört Nana Mouskouri zur absoluten Spitzengruppe der erfolgreichsten Künstlerinnen der Welt. In Deutschland sang sie sich mit Liedern wie "Weiße Rosen aus Athen", "Guten Morgen, Sonnenschein" oder "Aber die Liebe bleibt" in die Herzen des Publikums. Doch ganz gleich, ob Schlager oder tiefsinniges Chanson: Die große Kunst der Nana Mouskouri ist es, all ihren Liedern eine musikalische Tiefe und Authentizität zu verleihen, deren von Jazz, Gospel, Folklore und Klassik durchwirkte ästhetische Basis stets eine große künstlerische Ernsthaftigkeit durchscheinen lässt. Hier wie in vielen anderen Ländern der Welt ist Nana Mouskouri längst Teil der nationalen musikalischen Identität. Ihren ECHO wird sie am 26. März im Rahmen der großen Awardshow in der Messe Berlin persönlich entgegennehmen. Das Erste strahlt die von der Kimmig Entertainment GmbH produzierte Verleihung mit Gastgeberin Barbara Schöneberger am 26. März um 20:15 Uhr live aus.

"Nana Mouskouri zeigt seit mehr als einem halben Jahrhundert, dass Musik die perfekte Kunstform ist, wenn es darum geht, nationale, sprachliche und kulturelle Grenzen zu überwinden, ohne Traditionen oder Identitäten einer kulturellen Beliebigkeit preiszugeben", so Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie. "In Paris hält man sie für eine Französin, in London ist sie Engländerin, in Berlin eine deutsche Sängerin. Tatsächlich ist sie eine in Griechenland geborene Weltbürgerin von enormer interkultureller Kraft. Und sie ist vor allem eine großartige Sängerin, die sich mit Liedern so unterschiedlicher Künstler wie Leonard Cohen, Bob Dylan, Serge Gainsbourg oder Quincy Jones auf fünf Kontinenten ins kollektive musikalische Gedächtnis zahlreicher Nationen gesungen hat."

Nana Mouskouri - eine Ikone der Musik
Ende der 1960er Jahre warb das Pariser Olympia mit einem Plakat ohne Namen. Zu sehen war eine schwarze, auf roten Samt gebettete Hornbrille. Dieses Motiv machte tout Paris sofort klar: Nana Mouskouri gastiert an der Seine. Die Brille, das in der Mitte gescheitelte dunkle Haar, die Stimme - Nana Mouskouri ist eine Ikone und ein Phänomen. Und das weltweit, auch fast 60 Jahre nachdem 1958 in Griechenland ihre erste Single erschien. Erst im vergangenen Herbst war sie anlässlich ihres 80. Geburtstags auf Deutschlandtournee.

1949: Alles begann in Athen. Die 1934 in der Hafenstadt Chania auf Kreta geborene Ioanna Mouskhouri begann bereits im Alter von 15 Jahren ihre musikalische Ausbildung am Hellenischen Konservatorium in Athen. Acht Jahre lang studierte sie dort klassischen Gesang, Klavier und Harmonielehre. Ihre ersten professionellen Auftritte absolvierte sie als Jazzsängerin in den angesagtesten Nachtclubs der griechischen Hauptstadt. Dort sang sie Songs von Ella Fitzgerald, Billie Holiday, Mahalia Jackson und Elvis Presley. Bereits mit 20 soll ihr Repertoire über 1.000 Titel umfasst haben. 1958 erschienen die ersten Singles, die die außergewöhnliche Stimme der jungen Sängerin zunächst in Griechenland bekannt machten. 1959 gewann sie den 1. Preis des Athener Festivals mit dem Song "Kapou Iparchi Agapi Mou" aus der Feder des griechischen Filmkomponisten Manos Hadjidakis und Nikos Gatsos - ein gigantischer Erfolg in Griechenland.

1961: Ganz großes Kino, "Weiße Rosen aus Athen" und noch viel mehr. Nachdem Nana Mouskouri 1960 in Barcelona ihren ersten internationalen Preis gewonnen hatte, sang sie für den Dokumentarfilm "Traumland der Sehnsucht" u.a. das Lied "San Sfyrixis Tris Fores" von Manos Hadjidakis. Der Film wurde bei der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet, und Nana Mouskouri nahm das besagte Lied kurz darauf in deutscher Sprache auf. Titel: "Weiße Rosen aus Athen". Die Single erschien 1961, blieb 39 Wochen lang auf Platz 1 der Hitparade und verkaufte sich innerhalb eines halben Jahres mehr als 1,5 Millionen Mal. 1962 wurde der aufstrebende Star aus Südeuropa von dem bereits damals einflussreichen Bandleader und späteren Michael-Jackson-Produzenten Quincy Jones nach New York eingeladen. Die beiden nahmen das Jazz-Album "A Girl From Greece Sings" auf, das den endgültigen Durchbruch von Nana Mouskouris internationaler Karriere markierte.

1960er und 70er Jahre: Der Stern strahlt immer heller. Die musikalischen und gesellschaftlichen Revolten der 60er Jahre stellten das Musikgeschäft weltweit auf den Kopf. Alte Stars gingen, neue kamen - Nana Mouskouri blieb. Ihr Stern strahlte sogar immer heller. Sie trat gemeinsam mit Harry Belafonte auf, sang für Luxemburg beim Grand Prix Eurovision de la Chanson und arbeitete u.a. mit dem französischen Star-Komponisten Michel Legrand. Damals entstanden Klassiker wie "Au Coeur de Septembre" oder "Les Parapluies de Cherbourg". 1969 veröffentlichte sie in Großbritannien "Over And Over" - 102 Wochen lang blieb der Titel in den UK-Charts. Und ihr Debüt in der Royal Albert Hall war innerhalb weniger Stunden ausverkauft.

In den 1970er Jahren folgten große Tourneen rund um den Globus: Australien, Neuseeland, Südafrika, Kanada, USA. Enorme Beachtung fanden zudem u.a. Nana Mouskouris Interpretation des Klassikers "Plaisier d’amour" und ihre Version des Bob-Dylan-Songs "Le ciel est noir". Ihr Geburtsland Griechenland mied sie in dieser Zeit allerdings. Dort herrschte seit 1967 eine Militärdiktatur. Nana Mouskouri engagierte sich für die Opposition und trat erst nach dem Ende des Obristenregimes, nach über 20 Jahren im Exil, 1984 erstmals wieder in Athen auf.

Von 1980 bis heute: Ein wahrer Weltstar. Mit dem Lied "Only Love" (dt. "Aber die Liebe bleibt") landete sie Mitte der 80er zunächst auf Platz 1 der britischen Charts, danach avancierte der Song zu einem weiteren Welthit. Ausverkaufte Tourneen führten Nana Mouskouri bis Korea und Malaysia, nach Mexiko, Chile und Argentinien. 1993 wurde sie UNICEF-Sonderbeauftragte für Kinderrechte. Gerade erst besuchte sie für das UNO-Hilfswerk ein Schulprojekt in Madagaskar. Zwischen 1994 und 1999 saß sie als Abgeordnete im EU-Parlament. Dort setzte sie sich vor allem für Themen wie Urheberschutz und einen nachhaltigen Umgang mit neuen Technologien wie dem Internet ein. In den 2000er Jahren trat sie verstärkt als Jazz-Sängerin in Erscheinung. Ihr Auftritt beim Stuttgart Jazz Festival im Jahr 2002 ist bis heute unvergessen. 2011 feierte sie 50 Jahre "Weiße Rosen aus Athen" mit einem Sonderkonzert in der Berliner Philharmonie.

Im Laufe ihrer Karriere hat Nana Mouskouri bis heute über 5.000 Konzerte gegeben. In den letzten 30 Jahren waren das pro Jahr durchschnittlich 100 Auftritte. Diese enge und regelmäßige Beziehung zum Publikum unterstreicht sie auch dadurch, dass sie ihre bis dato rund 1.500 Songs in zehn verschiedenen Sprachen aufgenommen hat. Nana Mouskouri - das sind nicht in erster Linie die durchgehenden Erfolge, die unzähligen Awards und Preise, darunter mehr als 300 Gold- und Platin-Auszeichnungen. Es ist vor allem der unbändige Drang zur Bühne, die Liebe zur Musik und zum Publikum, die die Frau mit der dunklen Brille zur echten Ausnahmekünstlerin, zu einem wahren Weltstar machen.

www.echopop.de 

Donnerstag, 5. März 15
Schauspielhaus Zürich: Die schönsten Sterbeszenen in der Geschichte der Oper“ von Alvis Hermanis
Ausgehend von den schönsten Todesszenen in der Geschichte der Oper entwickelt Alvis Hermanis für das Schauspielhaus Zürich einen Abend über die Kunst und das Theater, auch über das Sterben, vor allem aber: über das Leben. Ab Freitag, 20. März, werden DIE SCHÖNSTEN STERBESZENEN IN DER GESCHICHTE DER OPER in der  Box des Schiffbaus  zu erleben sein. Auf der Bühne werden dabei Hilke Altefrohne, Gottfried Breitfuss, Isabelle Menke, Friederike Wagner, Milian Zerzawy, Jirka Zett und die Souffleuse Rita von Horváth stehen. Hermanis letzte Arbeit am Zürcher Schauspielhaus, „Die Geschichte von Kaspar Hauser“, wurde 2014 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Bei einem Alvis Hermanis-Schwerpunkt werden im April zwei weitere Arbeiten des lettischen Regisseurs in der Schiffbauhalle gezeigt: Die Münchner Kammerspiele gastieren mit SPÄTE NACHBARN, das Jaunais Rīgas teātris (Neue Theater Riga) aus Lettland mit BLACK MILK.

„In des Welt-Atems wehendem All – ertrinken, versinken, unbewusst – höchste Lust!“ – Isolde ertrinkt mit der Vision im Tode mit ihrem Geliebten wiedervereint zu werden, Tosca stürzt sich in die Tiefe, Carmen wird vom eifersüchtigen José erstochen, Alfredo kommt zu spät: seine todkranke Geliebte Violetta stirbt in seinen Armen … Nirgendwo wird so schön und virtuos gestorben wie in der Oper. Liebeswahn, Weltschmerz, Todessehnsucht, aber auch Missgunst, Eifersucht und kriminelle Energien sind es, die Opernhelden ins Verderben und letztlich in den Tod stürzen. Dass dabei atemberaubend schön gesungen wird, ist Leiden und Trost zugleich.

Alvis Hermanis, 1965 in Riga geboren, leitet seit 1997 das Neue Theater Riga, ein zeitgenössisches Repertoiretheater. Seit einigen Jahren arbeitet er auch außerhalb Lettlands, u.a. bei den Salzburger Festspielen, an der Opéra de la Monnaie in Brüssel, an der Komischen Oper Berlin sowie an der Berliner Staatsoper. Am Schauspielhaus Zürich waren von Alvis Hermanis „Brennende Finsternis“, „Väter“, „Der Idiot. Anfang des Romans“ und zuletzt „Die Geschichte von Kaspar Hauser“ (eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2014) zu sehen.

Die schönsten Sterbeszenen in der Geschichte der Oper“
Von: Alvis Hermanis
Premiere: Freitag, 20.3.2015, 20.15 Uhr, Schiffbau/Box
Regie: Alvis Hermanis
Bühne und Kostüme: Alvis Hermanis
Licht: Ginster Eheberg
Dramaturgie: Andrea Schwieter

Mit:
Hilke Altefrohne
Gottfried Breitfuss
Rita von Horváth
Isabelle Menke
Friederike Wagner
Milian Zerzawy
Jirka Zett

www.schauspielhaus.ch  

Donnerstag, 5. März 15
Lutherhaus Eisenach präsentiert neue Website
Die Stiftung Lutherhaus Eisenach präsentiert pünktlich zur Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin ihre neue Webseite: Unter der Adresse
www.lutherhaus-eisenach.de finden Interessierte künftig alle Informationen zu den Ausstellungen und Veranstaltungen des Lutherhauses Eisenach. Nach einer kurzen Testphase wird in Kürze auch die englische Webseite des Lutherhauses online gehen.

Die neue Seite ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Wiedereröffnung des Lutherhauses am 26. September 2015. Die Europäische Kulturerbe-Stätte wird in Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 derzeit saniert und erweitert. Mit dem Haus wird auch die neue Dauerausstellung „Luther und die Bibel“ eröffnet, die Luthers Bibelübersetzung zeitgemäß und multimedial präsentiert.

Mittwoch, 4. März 15
Festspielhaus Baden Baden: Osterfestspiele 2015 / 27. März bis 6. April 2015 / „Der Rosenkavalier“ erfüllt Bühnenträume in Baden-Baden
Berliner Philharmoniker und Sir Simon Rattle nehmen elf Tage lang eine Stadt musikalisch in Besitz. Besucher aus über 40 Nationen werden im Schwarzwald erwartet. Vier Opern im Festspielprogramm. Ein Musikfest der Berliner Philharmoniker am Karfreitag.

Vier Opern und 20 Konzerte: die Baden-Badener Osterfestspiele 2015 mit den Berliner Philharmonikern versprechen ein herausragendes Musikereignis dieses Jahres zu werden. „Der Rosenkavalier“, „La Damnataion de Faust“ (konzertant), „Die Prinzessin von Trapezunt“ und „Der kleine Rosenkavalier“ stehen auf dem Opernprogramm der Festspiele. Brigitte Fassbaender, selbst eine der herausragenden Sängerinnen des 20. Jahrhunderts, inszeniert die Oper von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal in einem Bühnebild von Erich Wonder. „Damit geht für mich ein Traum in Erfüllung“, sagt die erfahrene Regisseurin, die einst einen „Rosenkavalier“ von Ruth Berghaus in einem Bühnenbild von Erich Wonder bewunderte und sich an diesen Moment als „meine Befreiung von traditionellen Werkvorstellungen beim ‚Rosenkavalier‘ erinnert.“

Gleich viermal ist der „Rosenkavalier“ bei den Osterfestspielen im Festspielhaus Baden-Baden unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle zu erleben (27.3., 30.3., 2.4. und Ostermontag, 6.4. 2015). Zu den prominenten Solistinnen und Solisten der Neuproduktion zählen Anja Harteros (Marschallin), Peter Rose (Ochs von Lerchenau), Magdalena Kozená (Octavian) und Anna Prohaska (Sophie).

Mit seinen 2500 Plätzen ist das Festspielhaus Baden-Baden zum dritten Mal die österliche Heimat der Berliner Philharmoniker, die ausschließlich hier eine Oper im Orchestergraben begleiten. Das Orchester ist an weiteren drei Opern während der Osterfestspiele beteiligt und seine Mitglieder geben in unterschiedlichen Besetzungen fast 20 weitere Konzerte an verschiedenen Orten der Stadt. Auch in diesen Konzerten spielt – abgeleitet vom „Rosenkavalier“ – das musikalische Wien programmatisch die Hauptrolle.

Für Kinder entsteht parallel erstmals in der Geschichte des „Rosenkavalier“ eine eigene Fassung des Klassikers von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal in Kooperation des Festspielhauses Baden-Baden, den Berliner Philharmonikern und der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung. Auf Grundlage eines extra für Baden-Baden neu geschriebenen und produzierten musikalischen Arrangements wird die Geschichte für Kinder ab fünf Jahren neu erzählt und von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker musikalisch begleitet. Die 60-minütige Spielfassung ist der ideale und unkomplizierte Einstieg in die magische Welt dieser Oper.

Opern von Berlioz und Offenbach
Neben der großen Oper und der Kinderoper wird es auch 2014 wieder eine szenische Neuproduktion in Zusammenarbeit mit der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung, den Berliner Philharmonikern und dem Theater Baden-Baden geben: die Operette „Die Prinzessin von Trapezunt“ von Jacques Offenbach. Die „Prinzessin“ feierte ihre Weltpremiere einst an gleicher Stelle im Theater Baden-Baden und als solche ist die Neuinszenierung eine längst überfällige Rückkehr in die Heimat. Es singen wie in der Kinderoper jungen Sängerinnen und Sängern baden-württembergischer Musikhochschulen.

Die vierte Oper der Festspiele, „La Damnation de Faust“, wird konzertant aufgeführt. Die amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato übernimmt den Part der Marguerite, Charles Castronovo ist der Faust. Auch der Komponist dieser Oper, Hector Berlioz, hatte eine enge Beziehung zu Baden-Baden. In der „Sommerhauptstadt Europas“ leitete er viele Jahre lang ein Sommer-Festival und erwarb sich großen Ruhm, der ihm in Paris versagt blieb. In seinem Antrittskonzert an der Oos führte er 1859 die ersten beiden Teile von „La Damnation de Faust“ persönlich auf.

Während der Osterfestspiele 2015 finden außerdem eine Reihe von Konzerten mit herausragenden Künstlern statt: Neben Sir Simon Rattle zählen Bernard Haitink und Riccardo Chailly zu den Dirigenten der Festspiele, Solisten sind unter anderem die Geigerin Isabelle Faust, die Pianistin Martha Argerich sowie Sopranistin Anna Prohaska. Am Karfreitag, 3. April 2015, um 18 Uhr spielen verschiedene Ensembles der Berliner Philharmoniker ein dem Tage angemessenes Programm. Nach barocker Blechbläsermusik erklingt Pergolesis „Stabat Mater“, Franz Schuberts „Gesang der Geister über den Wassern“ sowie die „Metamorphosen für 23 Solostreicher“ von Richard Strauss.

Meisterkonzerte der Berliner Philharmoniker erobern die Stadt
Gliedmaßen des Festivals, beweglich und zierlich, sind die „Meisterkonzerte“ an verschiedenen Orten der Stadt in historisch bedeutende Spielstätten – täglich um 11 und 14 Uhr. So schwärmen die Berliner Philharmoniker unter anderem in die Stiftskirche, in die Museen Frieder Burda und LA 8 sowie in den „Florentiner Saal“ des Spielcasinos, der einstigen Geburtsstätte des Konzertlebens Baden-Badens, wo schon Paganini, Johannes Brahms, Franz Liszt oder Johann Strauß das Publikum persönlich begeisterten.

Wer dem Klang des „Rosenkavaliers“ folgt, kann in elf Festivaltagen eine Menge Neues in einer ehrwürdigen Musikstadt von Welt entdecken. „Wir möchten Baden-Baden einfach mit Musik ausfüllen“, sagt Sir Simon Rattle und fügt hinzu: „Das hier wird Teil unserer Heimat und unserer Geschichte“, sagt der Chefdirigent, der gespannt auf die „Rosenkavalier“-Premiere des Orchesters ist. Denn noch niemals spielten die Berliner Philharmoniker diese Oper – selbst unter Herbert von Karajan nicht.

Weitere Informationen und Eintrittskarten:
www.festspielhaus.de  Tel. 07221 / 30 13 101

OSTERFESTSPIELE 2015 – BERLINER PHILHARMONIKER – PROGRAMM
FR. 27.03., 18.00 Uhr: Strauss: „Der Rosenkavalier“ (Festspielhaus)
SA. 28.03., 11.00 Uhr: Meisterkonzert: Klarinettentrio (Florentinersaal Casino)
SA. 28.03., 14.00 Uhr: Meisterkonzert mit Anna Prohaska (Sopran), (Kurhaus)
SA. 28.03., 14.00 Uhr: Offenbach: „Die Prinzessin von Trapezunt“ (Theater Baden-Baden)
SA. 28.03., 18.00Uhr: Bernard Haitink & Isabelle Faust, Berliner Philharmonikern (Festspielhaus)
SO. 29.03., 11.00 Uhr: „Der "Philharmonische Salon" (Theater Baden-Baden
SO. 29.03., 18.00 Uhr: Berlioz: “La Damnation de Faust“ (konzertant im Festspielhaus)
MO. 30.03., 11.00 Uhr: Meisterkonzert Varian Fry Quartett (Spitalkirche)
MO. 30.03., 14.00 Uhr: Meisterkonzert Mahler & Fuchs (Museum Frieder Burda)
MO. 30.03., 18.00 Uhr: Strauss: „Der Rosenkavalier“ (Festspielhaus)
DI. 31.03., 14.00 Uhr; Meisterkonzert Philharmonia Quartett (Stiftskirche)
DI. 31.03., 18.00 Uhr: „Der Rosenkavalier“ – Stummfilm mit Orchester (Festspielhaus)
DI. 31.03., 20.00 Uhr: Offenbach: "Die Prinzessin von Trapezunt" (Theater Baden-Baden)
MI. 01.04., 11.00 Uhr: Meisterkonzert Philh. Streichquintett Berlin (Florentinersaal Casino)
MI. 01.04., 14.00 Uhr: Meisterkonzert Brahms-Ensemble (Stiftskirche)
DO. 02.04., 18.00 Uhr: Strauss: „Der Rosenkavalier“ (Festspielhaus)
DO. 02.04., 11.00 Uhr: Strauss: „Der kleine Rosenkavalier“ (Festspielhaus)
DO. 02.04., 14.00 Uhr: Meisterkonzert Pierrot Lunaire (Historisches E-Werk Baden-Baden)
FR. 03.04., 14.00 Uhr: Meisterkonzert Scharoun Ensemble (Weinbrennersaal Kurhaus
FR. 03.04., 18.00 Uhr: Musikfest zum Karfreitag, Ensembles Berliner Philh. (Festspielhaus)
SA. 04.04., 14.00 Uhr: Meisterkonzert: Wiener Blut u. J. Strauß (Malersaal Dorint Hotel)
SA. 04.04., 18.00 Uhr: Riccardo Chailly & Martha Argerich, Berliner Philh. (Festspielhaus)
SO. 05.05., 11.00 Uhr: Bundesjugendorchester, Tschaikowsky u. Schubert (Festspielhaus)
SO. 05.05., 14.00 Uhr: Offenbach „Die Prinzessin von Trapezunt“ (Theater Baden-Baden)
SO. 05.05., 14.00 Uhr: Meisterkonzert: Philh. Camerata Berlin (Malersaal Dorint Hotel)
SO. 05.05., 18.00 Uhr: La Damnation de Faust, Berliner Philharmoniker (Festspielhaus)
MO. 06.06., 11.00 Uhr: Strauss: „Der kleine Rosenkavalier“ (Festspielhaus)
MO. 06.06., 11.00Uhr: Meisterkonzert: Kontraste (Florentinersaal Casino)
MO. 06.06., 14.00 Uhr: Meisterkonzert: Streichsextett (Kulturhaus LA8)
MO. 06.06., 18.00 Uhr: Strauss: „Der Rosenkavalier“ (Festspielhaus)

Alle Veranstaltungen finden in Baden-Baden statt.
Tickets und Informationen: 07221 / 30 13 101 oder
www.festspielhaus.de 

Mittwoch, 4. März 15
Stücke 2015/KinderStücke 2015: Die Nominierungen
Die Auswahlgremien haben entschieden. Folgende AutorInnen und Stücke wurden für den Wettbewerb um den 40. Mülheimer Dramatikerpreis nominiert:

Stücke 2015:
Elfriede Jelinek: Die Schutzbefohlenen (Thalia Theater Hamburg)
Rebekka Kricheldorf: Homo Empathicus (Deutsches Theater Göttingen)
Dirk Laucke: Furcht und Ekel. Das Privatleben glücklicher Leute (Schauspiel Stuttgart)
Wolfram Lotz: Die lächerliche Finsternis (Burgtheater im Akademietheater, Wien)
Ewald Palmetshofer: die unverheiratete (Burgtheater im Akademietheater, Wien)
Yael Ronen & Ensemble: Common Ground (Maxim Gorki Theater, Berlin)
Felicia Zeller: Wunsch und Wunder (Saarländisches Staatstheater Saarbrücken)

Dem Auswahlgremium gehörten an: Tobias Becker, Jürgen Berger, Christine Wahl, Dagmar Walser und Franz Wille.
Die 40. Mülheimer Theatertage NRW/Stücke 2015 finden statt vom 16. Mai – 6. Juni 15.
www.stuecke.de

KinderStücke 2015
Sibylle Berg: Mein ziemlich seltsamer Freund Walter (Consol Theater Gelsenkirchen)
Carsten Brandau: Dreier steht Kopf (Theaterhaus Ensemble, Frankfurt am Main)
Ulrich Hub: Ein Känguru wie Du (Stadttheater Ingolstadt)
Katrin Lange: Zaubermühle (Schnawwl, Nationaltheater Mannheim)
Kristo Šagor: Patricks Trick (Theater der Jungen Welt Leipzig)

Dem Auswahlgremium gehörten an: Oliver Bukowski, Thomas Irmer, Werner Mink
KinderStücke2015 finden statt vom 18. – 22. Mai 15
www.kinderstuecke.de  

Der Vorverkauf beginnt voraussichtlich am 28. März.

Mittwoch, 4. März 15
Schauspiel Essen :Neue Stücke zum Thema "Glaube" gesucht
Noch bis zum 30. August 2015 können Texte für die nächsten Essener Autorentage "Stück auf! 2016" eingereicht werden
(lifePR) Vom 4. bis zum 6. März 2016 finden am Schauspiel Essen wieder die Autorentage "Stück auf!" statt. Dann werden erneut acht Dramatiker eingeladen, sich und ihr ausgewähltes Theaterstück dem Publikum und der Fachwelt vorzustellen. Noch bis zum 30. August 2015 sind Autorinnen und Autoren jeden Alters aufgerufen, Theatertexte zu verfassen, die unter dem nächsten "Stück auf!"-Motto "Einer muss dran glauben" stehen, oder bereits fertige, aber noch nicht uraufgeführte Stücke einzureichen.

Das Thema "Glaube" wird im Mittelpunkt der vierten Ausgabe des Essener Autorenwettstreits stehen. Ohne den Glauben an eine höhere Instanz, ein göttliches Wesen, ans Schicksal oder wenigstens an die Liebe, einfach an irgendetwas, was dem Dasein einen übergeordneten Sinn verleiht, steht der Mensch ziemlich verlassen da. Der Philosoph Byung-Chul Han spricht von einem "modernen Glaubensverlust", der unsere Gesellschaft erfasst hat. Völlig dem Diesseits verhaftet, gibt es für den heutigen Menschen kein Entkommen vor der eigenen Sterblichkeit, keine Rettung im Jenseits. Während nur hartgesottene Atheisten und Zyniker dieser Aussicht gelassen ins Auge blicken, befindet sich der Rest der Menschheit verzweifelt auf der Suche nach dem Sinn. Fortschritt und Konsum sind die modernen Götter, Spiritualität, Sekten und neue Glaubensgemeinschaften geben Halt. Und natürlich spielt auch Religion eine Rolle. Die großen Weltreligionen wirken nach wie vor - Glaubenskriegen, Kirchenaustritten und Skandalen zum Trotz - sinnstiftend. So sinnstiftend bisweilen, dass mangelnder Respekt vor religiösen Gefühlen als Provokation empfunden wird. So sinnstiftend, dass der Glaube dafür herhalten muss, Verfolgung, Ausgrenzung und Mord zu rechtfertigen: Einer muss dran glauben!

Nach einer Vorauswahl der eingereichten Stücke durch die Essener Dramaturgie findet am Samstag, dem 5. März 2016 die Endausscheidung statt: Im Anschluss an den "Stück auf!"-Marathon, bei dem Auszüge aus den Texten in szenischen Lesungen präsentiert werden, wählt eine Fachjury das Sieger-Stück aus, das in der Spielzeit 2016/2017 am Schauspiel Essen uraufgeführt wird. Außerdem erhält der Gewinner dieses von der Kulturstiftung Essen geförderten Wettbewerbs den von der Sparkasse Essen gestifteten Autorenpreis der Stadt Essen in Höhe von € 5.000.

www.theater-essen.de 

Mittwoch, 4. März 15
Oper Frankfurt: Foyergespräch „Oper lieben“ zu „L´ Orontea mit Bernd Loebe
Auch 2014/15 bereichern die populären Foyergespräche unter dem Titel Oper lieben das Programm der Oper Frankfurt. Die vierte Veranstaltung der Serie, welche sich aktuellen Neuproduktionen widmet, steht in dieser Saison am Freitag, dem 13. März 2015, um 22.15 Uhr (nach der Vorstellung) im Holzfoyer auf dem Spielplan. Die Moderation übernimmt Opernintendant Bernd Loebe, der sich an den folgenden Abenden der Reihe mit den Kolleginnen und Kollegen der Dramaturgie der Oper Frankfurt abwechseln wird. Thema ist diesmal die für den Innsbrucker Karneval 1656 geschriebene Oper
L‘Orontea von Antonio Cesti (1623-1669), welche am 1. Februar 2015 im Opernhaus ihre Frankfurter Erstaufführung feierte.
Zu den Gästen von Oper lieben gehören auch diesmal wieder Beteiligte der Produktion: So wurde mit Ensemblemitglied Paula Murrihy die Sängerin der Titelpartie eingeladen. Erst kürzlich war die irische Mezzosopranistin in Los Angeles mit ihrer Paraderolle der Dido in der Frankfurter Produktion von Purcells Dido and Aeneas erfolgreich. Ein weiterer Gast Loebes ist Ivor Bolton, der musikalische Leiter des Abends. Der Brite gilt als einer der gefragtesten Dirigenten unserer Tage und gab mit der Produktion sein Hausdebüt. Seit 2004 fungiert er als Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg und wird ab Sommer 2015 als Generalmusikdirektor am Teatro Real Madrid wirken.

Karten für Oper lieben zum Preis von € 12 (12,5% Vorverkaufsgebühr werden nur im externen Vorverkauf erhoben) inklusive Weinbewirtung sind in den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 212 49 49 4 oder online unter
www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Mittwoch, 4. März 15
theaterperipherie Frankfurt präsentiert: „Liebe“ von Ute Bansemir und Jan Deck
Stell Dir vor, Du stehst im Supermarkt und lädst deinen Einkaufswagen voll. Es läuft wieder diese "EsistallesgutbittekaufvieldasGeldreichteasyundmankannsichjaauchmalwasgönnen"-Musik und im Gewirr von Tönen und Stimmen dringen plötzlich Liedzeilen zu Dir vor: „Liebe ist meine Rebellion, ja, ja, ja, Liebe ist meine Religion“. Und die Waren in Deinem Korb scheinen mitzusingen, mit all ihren Versprechen nach Lust, Abenteuer, Sinnlichkeit, Erotik,... ja LIEBE?! Und Du? Kaufst Du ungerührt weiter, weil Liebe sowieso eine Lüge ist? Bemerkst du es gar nicht, weil doch ohnehin jedes zweite Lied von Liebe handelt?  Brichst Du in Tränen aus, weil das Schönste zum Produkt verkitscht wird? Oder hast du Lust, den Supermarkt zu zertrümmern und ausgekotzte Herzen an die Wände zu sprühen?

Erleben wir heute das Ende der Liebe? Ist Romantik tot? Sind alle Liebesgeschichten auserzählt? Oder bleiben die echten unsichtbar? Das Liebe-Ensemble, bestehend aus 7 SpielerInnen im Alter von 20 - 47 Jahren, untersucht die Bedingungen, unter denen wir heute lieben. Dabei stößt es zunächst auf einen riesigen Schmerzberg und findet dann doch noch etwas Liebe, bei einer geifernden Hyäne, bei Dates im Liegen - zu zweit und zu vielen – und banalen Gesprächen über den möglichen Fake des Kühlschranktemperatureinstellrädchens. Aber eigentlich fühlt es sich doch im Kühlschrank einfach nur kalt an?! Wie überall sonst: einfach nur kalt, zu kalt, zu kalt für Liebe?

Premiere: 20. März 15 (im Titania FFM-Bockenheim)
Regie: Ute Bansemir
Dramaturgie: Jan Deck
Ausstattung: Katja Quinkler
Musikalische Leitung: Torsten Knoll
Regiemitarbeit: Ewgenija Weiß
Regiehospitanz: Zarmina Ahmadi, Sylvie Berndt
Technik: Mirjam Lüdecke
Mit: Marcel Andrée, Meltem Kilinc, Maria Klein, Torsten Knoll, Silvana Morabito, Almut Poppinga, Bahar Sarkohi

Karten unter: 069 156 27 404, info@theaterperipherie.de und an der Abendkasse.

www.theaterperipherie.de

Mittwoch, 4. März 15
Anhaltisches Theater Dessau: Zweite Vorstellung des Tanztheaters mit weiterer Sängerbesetzung präsentiert
Nach der gefeierten Premiere der Tanz-Inszenierung „Das verlorene Paradies“ am vergangenen Wochenende im Anhaltischen Theater kommt diese am Samstag, den 7. März, zur zweiten Aufführung, die ebenfalls im Rahmen des Kurt Weill Festes stattfindet. Die Aufführung wird neben dem Ballettensemble  ebenso beachtenswerte Sängerinnen des Anhaltischen Theaters Dessau präsentieren. Alexandra Joel wird Lieder aus Kurt Weills „Frauentanz“ interpretieren und Angelina Ruzzafante wird Lieder aus Arnold Schönbergs Op. 7 vortragen. Wie auch in der Premiere ist Karen Helbing als dritte Gesangssolistin erneut zu erleben.
Tomasz Kajdanski entwirft in „Das verlorene Paradies“ zu Liedern von Kurt Weill, Arnold Schönberg sowie Paul Hindemiths „Mathis der Maler“ eine Choreografie über Ängste, aber auch Hoffnungen und Träume des Menschen. Dabei wird unter der Mitwirkung der Anhaltischen Philharmonie sowie der Gesangssolisten ein facettenreiches Tanztheater präsentiert, in dem die Musik dem Tanz ebenbürtig zur Seite steht und die menschliche Stimme als zentrales Moment in die Handlung integriert ist.

Das verlorene Paradies
Tanztheater von Tomasz Kajdanski
Musik von Paul Hindemith, Kurt Weill und Arnold Schönberg
Zweite Vorstellung am 07.03.,17 Uhr, Anhaltisches Theater/Großes Haus
Mit dem Ballettensemble des Anhaltischen Theaters und
Gesangssolisten: Karen Helbing, Angelina Ruzzafante und Alexandra Joel
Anhaltische Philharmonie Dessau
www.anhaltisches-theater.de/das_verlorene_paradies_urauffuehrung 

Mittwoch, 4. März 15
„Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ live aus dem ROH London
„Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ live im Kino aus dem Royal Opera House London am Mittwoch, 01. April 2015, um 20.15 Uhr.
Kurt Weills in jeder Hinsicht modernes Meisterwerk „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ verspricht in der Neuinszenierung des britischen Regisseurs John Fulljames jede Menge Spannung, Erotik, Gewalt und Exzesse.

In der Stadt Mahagonny ist alles erlaubt: „Du darfst!“ lautet das oberste Gesetz in der Goldgräberstadt. „Fressen, Frauen, Boxen und Saufen“ als gäbe es kein Morgen - aber nur gegen Geld - sind das größte Glück ihrer Bewohner.

1930 uraufgeführt und erstmals am Royal Opera House London zu sehen, ist die satirische Hymne auf den Kapitalismus aus der Feder Kurt Weills und seines Librettisten Bertolt Brecht aktuell wie nie. Das Schicksal einer Stadt, die – von einem Hurrikan und damit der völligen Zerstörung bedroht – die Gesetze ändert, um in der vermeintlich letzten Nacht noch einmal in vollen Zügen zu „leben“ und schließlich an ihrer eigenen Maßlosigkeit zugrunde geht, birgt auch fast 100 Jahre nach ihrer Erstaufführung noch immer hohe gesellschaftspolitische Brisanz.

Unter der musikalischen Leitung von Mark Wigglesworth gibt Anne Sofie von Otter die gerissene Betrügerin Leokadja Begbick. Ihr zur Seite stehen u. a. Peter Hoare als unsympathischer Fatty, Kurt Streit als Jimmy MacIntyre und Willard White als korrupter Trinity Moses. Abgerundet wird das hochkarätige Ensemble durch die Mitwirkung von Christine Rice als Hure Jenny.

Das imposante Bühnenbild von Es Devlin, dem Publikum von der umjubelten Don Giovanni Produktion am Royal Opera House im letzten Jahr noch in bester Erinnerung, und die Kostüme von Christina Cunningham tun das Ihrige, um das Bühnengeschehen lebendig werden zu lassen.

In Direktübertragung aus dem Royal Opera House London wird diese Geschichte um Korruption, Geld und Gesetzlosigkeit im Kinosaal zu einem ganz besonderen, unvergesslichen Operngenuss in HD-Qualität und glasklarem 5.1 Surround-Sound

LIVE aus dem Royal Opera House
01. April 2015, 20.15 Uhr
Weill: Rise and Fall of the City of Mahagonny
Dirigent: Mark Wigglesworth
Mit Anne Sofie von Otter, Willard W. White, Christine Rice u. a.

www.rohkino.dewww.roh.org.uk/cinemas

Mittwoch, 4. März 15
Benefiz-Veranstaltung für und im Kulturhaus am Zoo/FFM
Das Kulturhaus am Zoo – ein kleines Theater ohne feste Subventionen – muss aufgrund neuer Vorschriften drei größere Sicherungskästen austauschen. Hierfür werden mehrere Tausend Euro benötigt. Mit dieser Herausforderung lassen wir unsere Spielstätte der ersten Stunde nicht allein und haben gemeinsam eine Benefiz-Veranstaltung mit Auszügen aus Viva Italia und dem Volkstheater-Mundart-Programm „Wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!“ zusammengestellt.
Die Benefizveranstaltung findet am 22.03.2015 um 15 Uhr im Kulturhaus am Zoo statt, Der Eintritt kostet nur 15 Euro. Alle Beteiligten arbeiten für dieses Programm ehrenamtlich. Die Einnahmen werden für die Erneuerung der Sicherungskästen verwendet.
Weitere Informationen bei der Katakombe (www.katakombe.de und 06172 983765) und beim Volkstheater (069 20099 und www.volkstheater.eu).

Mittwoch, 4. März 15
Prominente feiern HOLIDAY ON ICE-Premiere von PLATINUM / Stars und Sternchen bei fulminanter Gala-Vorstellung von PLATINUM am 01. März 2015 – Kostüme von Stardesigner Harald Glööckler funkeln im Blitzlichtgewitter
„Was für ein Feuerwerk aus Eiskunstlauf, Akrobatik und entzückenden Kostümen. PLATINUM ist absolut sehenswert“, versichert Moderatorin Verena Kerth über die HOLIDAY ON ICE-Show PLATINUM in Berlin. Auch Stardesigner Harald Glööckler, der sieben schillernde Kostüme für die Produktion kreiert hat, schwärmt am Abend über die Kooperation mit HOLIDAY ON ICE: „Ich sage ja immer: Das Leben ist eine Tragödie, machen wir eine Operette daraus, und gemeinsam mit HOLIDAY ON ICE ist uns hier ein ganz besonders prachtvolles Kunstwerk gelungen“.

Rund 2500 Gäste ließen sich von dem Eis-Spektakel im Berliner Tempodrom mitreißen und verzaubern, darunter viele Persönlichkeiten aus Film, Funk und Fernsehen. Model und Fußballer-Freundin Ann-Kathrin Brömmel ist beeindruckt: „Eine wirklich tolle Show. Die Eiskunstläufer sind wahnsinnig trainiert und unglaublich gut in Form. Als Model weiß ich, wie viel Disziplin dahinter steckt.“ Ebenso euphorisch geben sich Pietro Lombardi und seine Frau Sarah Engels, die sich erstmals mit Babybauch in der Öffentlichkeit präsentiert.

Schauspielerin Katy Karrenbauer, Barbara Schöne und TV-Gesichter Carsten Spengemann und Carola Ferstl haben im Blitzlichtgewitter der Fotografen posiert. Sie alle und viele weitere haben es sich nicht nehmen lassen, die HOLIDAY ON ICE-Geburtstagsshow gebührend zu feiern und diesen pompösen Abend auf der anschließenden After-Show-Party ausklingen zu lassen.

In der Saison 2014/2015 tourt die HOLIDAY ON ICE-Geburtstagsshow PLATINUM mit Eiskunstlauf-Legende Norbert Schramm sowie den Kostümen von Harald Glööckler durch insgesamt zehn deutsche Städte und feiert hier in Berlin ihr glanzvolles Finale. Noch bis zum 15. März wird die Jubiläumsproduktion die Berliner Zuschauer begeistern. Bild- und Textmaterial stehen Ihnen zum Download auf unserem Presseserver zur Verfügung: www.stage-presse.de/platinum Tickets und Infos zur Show: www.holidayonice.de Ticket-Hotline 01805-4414 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. 0,42 €/Min. Tickets für HOLIDAY ON ICE sind ab 29,90 € erhältlich.

Die Show
PLATINUM ist die erfolgreiche Geburtstags-Show von HOLIDAY ON ICE. Eiskunstläufer, Akrobaten und Norbert Schramm als Conférencier überzeugen mit fantastischem Eiskunstlauf und Liebe zum Detail: Als Hommage an 70 Jahre HOLIDAY ON ICE wird dem Zuschauer ein mitreißender Mix aus sieben Jahrzehnten Musikgeschichte geboten. Ob Walzer, moderner Elektro oder ein brasilianisches Feuerwerk der Gefühle. Diese Show zeigt wofür HOLIDAY ON ICE seit 71 Jahren steht – Glamour, Dramatik und Zeitgeist!

Mittwoch, 4. März 15
Mamma Mia wird das eine Premiere in Oberhausen! Premierenvorbereitungen laufen auf Hochtouren - Premiere am 5. März 2015
Mamma Mia wird das eine Premiere: Zahlreiche prominente Gäste aus Fernsehen, Musik, Politik und Sport werden live dabei sein, wenn sich am 5. März der Vorhang für das weltweit gefeierte Original mit den Hits von ABBA im Stage Metronom Theater am CentrO Oberhausen hebt. Als MAMMA MIA! Premieren-Gäste haben sich u. a. Comedian Mirja Boes, die BVB-Spieler Roman Weidenfeller, Marcel Schmelzer und Sven Bender, „Lindenstraßen“-Schauspielerin und –Autorin Irene Fischer, „ARD Morgenmagazin“-Moderator Peter Großmann, NRW-Minister Michael Groschek, Schauspielerin Jenny Jürgens, „DSDS“-Sieger Pietro Lombardi, „Let’s Dance“-Juror Joachim Llambi, die ESC-Teilnehmerinnen Corinna May und Lou Hoffner, Model Ira Meindl, die Schalke-Spieler Roman Neustädter und Eric Maxim Choupo-Moting, ZDF-Moderator Ingo Nommsen, „Hobbythek“-Ikone Jean Pütz, Designer Thomas Rath, Schauspielerin Tanja Szewczenko und Schlagersänger Michael Wendler angesagt.

Auf, hinter und vor der Bühne laufen derweil die Vorbereitungen für die MAMMA MIA!-Premiere auf Hochtouren. 400 Quadratmeter roten Teppich rollt Stage Entertainment vor dem Theater aus, um die Gäste gebührend zu empfangen. Standesgemäß chauffiert werden die VIP-Gäste von Mercedes Becker aus Oberhausen. Verwöhnt wird das Publikum mit mediteranen Köstlichkeiten, wie beispielsweise Juwarlakia, Kolokithkeftedes, Speck-Datteln, Filoteig-Körbchen mit Taramas, Mini Bifteki mit gebratenen Rosmarin-Kartoffeln am Spieß oder geröstetem Olivenbaguette mit Tirosalata. Damit sich jeder Gast wie im Sommerurlaub in Griechenland fühlt, werden zum Dessert Karamell- Türmchen mit griechischem Joghurt und Pistazien gereicht. Zu heißen Disco-Rhythmen können alle Dancingqueens und -kings bis in die frühen Morgenstunden in der ABBA-Lounge das Tanzbein schwingen.

Das weltweit erfolgreiche Musical mit den Hits von ABBA startet am 5. März 2015 in Oberhausen. MAMMA MIA! verknüpft 22 der größten Hits von ABBA, darunter „Super Trouper“ „The Winner Takes It All“, „I Have A Dream“ und „Dancing Queen“, zu einer wundervollen und temporeichen Liebesgeschichte. Über 54 Millionen Zuschauer haben MAMMA MIA! zu einem der erfolgreichsten Musicals weltweit gemacht. Der moderne Musical-Klassiker zählt auch zu einer der erfolgreichsten Stage Entertainment Lizenzproduktionen und war schon in Hamburg, Berlin, Essen und Stuttgart zu sehen. International läuft MAMMA MIA! zurzeit u. a. in London, New York, Las Vegas und Wien. Der gleichnamige Film mit Meryl Streep und Pierce Brosnan kam 2008 in die Kinos und ist weltweit bis heute die erfolgreichste Verfilmung eines Musicals.

Ein heißer Sommer in der Ägäis. Die Hitze flirrt, das Wasser glitzert und die Hormone spielen verrückt. Donna hat gleich drei stürmische Verehrer: den Draufgänger Sam, den Abenteurer Bill und den schüchternen Harry. Der Sommer endet und Donna bleibt allein zurück. 20 Jahre später stehen die drei Liebhaber von damals unerwartet wieder vor ihrer Tür. Ihre Tochter Sophie will heiraten und hat die drei zu ihrer Hochzeit eingeladen. Das Tagebuch ihrer Mutter hat ihr verraten, dass einer der drei Männer ihr Vater sein muss. Das Rätselraten beginnt und Donnas Gefühle spielen erneut verrückt. Zusätzliche Dynamik kommt in die Geschichte, als Donnas beste Freundinnen aus alten Tagen anreisen und die Erinnerungen an ihre Zeiten als Gesangstrio „Donna and the Dynamos“ wieder lebendig werden.

Dienstag, 3. März 15
Weltmeisterlich: Hamburger Musical DAS WUNDER VON BERN jetzt auch auf CD ~ Musicalsoundtrack mit Originalstimmen des Hamburger Ensembles – CD ab sofort im Handel
Seit November letzten Jahres läuft Hamburgs neues Musical DAS WUNDER VON BERN mit großem Erfolg im neuen Stage Theater an der Elbe im Hamburger Hafen. Ab sofort kann man die Musik mit den Stimmen der Originalbesetzung des Hamburger Ensembles auch käuflich erwerben. Das Orchester des Stage Theaters an der Elbe wird dirigiert vom musikalischen Leiter Christoph Bönecker.

Die 22 Songs aus der Feder von Komponist Martin Lingnau und Liedtexter Frank Ramond sind jetzt auch als CD oder Download erhältlich. Neben den Hits „Wunder gescheh´n“ und „Wir beide werden groß sein“ gibt es auch gefühlvolle Balladen wie „Ich will doch nur leben“ oder mitreißende Up-tempo Nummern wie „Rock ’n‘ Roll Rebel“ zu entdecken. Als Bonustrack enthält die CD das Lied „Kannst Du denn wirklich nur an Fußball denken“, eingesungen von Annett Louisan.

Komponist Martin Lingnau: “Wir haben uns entschieden, dem Musical eine moderne Musiksprache zu geben. Uns schien es nicht richtig, den Eindruck zu erwecken, mit der Musik ‚historisch korrekt‘ umzugehen. Natürlich gibt es hier und da musikalische Anklänge an die 50er Jahre wie den Rock ‘n‘ Roll. Dies jedoch sehr punktuell. Die hauptsächliche Sprache der Musik ist eine sehr erdige, frische, schnörkellose und auch heutige.“

Die Musik ist ab sofort im Handel und in den Hamburger Theatern von Stage Entertainment zu erwerben.

DAS WUNDER VON BERN erzählt eine bewegende Familiengeschichte vor dem Hintergrund der Fußballweltmeisterschaft 1954. Es geht um eine Familie, die sich findet, eine Mannschaft, die über sich hinauswächst, und einen kleinen Jungen mit großen Träumen.
Ein besonderes Erlebnis ist die Darstellung des legendären Endspiels. "Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen…Rahn schiesst! Tooor Tooor Tooor Tooor!! Deutschland ist Weltmeister!“, schreit Reporterlegende Herbert Zimmermann und es fühlt sich an, als würde man das Siegtor live miterleben. Während auf der klassischen Bühne die Szenen zwischen Vater und Sohn stattfinden, läuft das Fußballspiel bereits im Hintergrund - senkrecht an einer Steilwand. Auf der größten LED-Wand, die je in ein Theater eingebaut wurde, wird das Spielfeld spektakulär in Szene gesetzt. Die Darsteller hängen dabei waagerecht in Seilen und stellen so die Spielzüge des packenden Endspiels nach.

Dienstag, 3. März 15
Festspielhaus Baden Baden: Wechsel im Vorstand des Freundeskreises
Der Freundeskreis Festspielhaus Baden-Baden e.V. hat einen neuen zweiten Vorsitzenden: Dr. John Feldmann. Er übernimmt das Amt von Professor Ernst-Moritz Lipp, der in der privaten Kulturstiftung Festspielhaus Baden-Baden weiter an der Entwicklung des größten deutschen Opernhauses mitarbeiten wird. Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble bleibt erster Vorsitzender des Fördervereins und konnte berichten, dass die Mitglieder des Freundeskreises das Programm des Hauses im Jahr 2014 mit 1,425 Millionen Euro unterstützen konnte.

Der Freundeskreis Festspielhaus Baden-Baden e.V. hielt am Sonntag, 01. März 2015 seine jährliche Mitgliederversammlung ab. Vorsitzender Dr. Wolfgang Schäuble teilte den rund 200 darin anwesenden Mitgliedern mit, dass der Verein das Programm des größten deutschen Opernhauses 2014 mit 1,425 Millionen Euro fördern konnte und fügte hinzu: „Ein fröhliches Herz gibt gerne“. Aktuell hat der Verein 1.554 Mitglieder.

Im Rahmen der turnusmäßigen Versammlung standen auch Neuwahlen auf der Tagesordnung. Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble wurde in deren Verlauf von den Mitgliedern als Erster Vorsitzender bestätigt. Nachdem der bisherige zweite Vorsitzende des Freundeskreises, Professor Ernst-Moritz Lipp, bekanntgab, sich in Zukunft stärker in der privaten Kulturstiftung Festspielhaus Baden-Baden engagieren zu wollen, stellte sich das langjährige Mitglied Dr. John Feldmann erfolgreich der Wahl. Der promovierte Chemiker war Vorstandsmitglied der BASF von 2000 bis 2011. Als Präsident des Verwaltungsrates der Gesellschaft zur Förderung der Weltwirtschaft bekleidete Feldmann ein weiteres Spitzenamt in der deutschen Wirtschaft. Von 2012 bis 2014 war er Vorstandsmitglied der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Kunst und Kultur zählt der 61-Jährige zu seinen Leidenschaften. Deshalb möchte er sich auch im Freundeskreis Festspielhaus Baden-Baden e.V. stärker engagieren.

Dr. Wolfgang Schäuble dankte seinem bisherigen Stellvertreter Professor Ernst-Moritz Lipp ausdrücklich unter lang anhaltendem Applaus des Plenums für seine jahrelange Vorstandsarbeit im Freundeskreis Festspielhaus Baden-Baden e.V..

Zu neuen Beisitzern des Vorstandes wurden die baden-württembergische Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Dr. Claudia Rose sowie der Unternehmer und Manager Frank Dieter Maier gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden die Beisitzerinnen und Beisitzer: Margret Mergen, Anne-Marie Haist, Prof. Peter Horváth, Prof. Rainer Kirchdörfer, Dr. Ralf Kogeler, Andreas Mölich-Zebhauser, Dr. Christoph E. Palmer, Daniela Range-Ditz, Franz B. Wagener.

Im Anschluss an die Versammlung fand das jährliche Gala-Konzert des Freundeskreises Festspielhaus Baden-Baden statt. Intendant Andreas Mölich-Zebhauser bedankte sich bei den Mitgliedern des Vereins für ihre große Treue und finanzielle Unterstützung. „Ich bitte Sie, kontinuierlich daran zu denken, dass   Sie es sind, die das Festspielhaus tragen – ohne Sie wäre so eine Einzigartigkeit nicht möglich“, sagt der Festspielhaus-Intendant.

www.festspielhaus.de 

Dienstag, 3. März 15
3sat „Kulturzeit“ heute: „„Auschwitz als Oper - Die Geschichte einer Überlebenden“
Thema in "Kulturzeit" am heutigen Dienstag, 3. März 2015, 19.20 Uhr auf 3sat ist „Auschwitz als Oper - Die Geschichte einer Überlebenden“. Moderation: Cécile Schortmann.

Dienstag, 3. März 15
Mireille Mathieu: Tourneeauftakt zum 50 jährigen Bühnenjubiläum
Seit unglaublichen 50 Jahren begeistert Mireille Mathieu ihr Publikum rund um den Globus mit ihren Schlagerchansons und gilt als Inbegriff der französischen Musikwelt. Wo ließe sich ein solch außergewöhnliches Jubiläum besser feiern als an dem Ort, an den sie einfach gehört - auf der Bühne!

Vorgestern feierte der Spatz von Avignon umjubelten Tourneeauftakt in der vollen Stadthalle Chemnitz, wobei man der kleinen Französin ein halbes Jahrhundert auf der Bühne nicht ansatzweise anmerkt. Mit ihren Hits Hinter den Kulissen von Paris", Akropolis Adieu" und An einem Sonntag in Avignon", natürlich auch auf Deutsch gesungen, reißt sie ihr Publikum von den Sitzen und beschert ihren deutschen Fans nach 5 Jahren endlich wieder einen unvergesslichen Konzertabend mit ihrem französischem Charme, dem markanten Pagenkopf und ihrer hervorragenden Stimme. "Es ist so schön wieder in Deutschland zu sein, wieder auf Deutsch zu singen, was ich ehrlich gesagt erst wieder ein wenig üben musste (lacht). Ich bin immer wieder aufregend wenn ich auf Tournee gehe, auch nach so vielen Jahren Bühnenerfahrung ist es keine Routine geworden im Rampenlicht zu stehen - Aber die Menschen hier machen es mir leichter, sie sind immer so freundlich und es ist wundervoll zu sehen wie sie sich an meiner Musik erfreuen, sogar mitsingen und einen schönen Abend haben."

Gestern Abend betrat Mireille Mathieu die Bühne des Friedrichstadt-Palasts Berlin, jetzt folgen 10 weitere Konzerte in Deutschland und Österreich, das Tourneefinale findet am 16 .03.2015 in Hamburg statt. Am Am 15. März 2015 ist sie zu Gast in der Alten Oper Frankfurt. Tickets gibt es unter www.eventim.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Dienstag, 3. März 15
Chorprojekt „Music Rocks!“ sucht Sängerinnen und Sänger
Music rocks! - Das Chorprojekt von Doris Vetter kommt in Kooperation mit den Chorverbänden Hamburg und Niedersachsen-Bremen mit neuem Programm nach Hamburg, Bad Lauterberg und Buxtehude. Bis zu 250 SängerInnen können sich für den Projektchor anmelden.
Der Music Rocks Projektchor und Solisten aus der deutschen Musicalszene, Band und Orchester entführen das Publikum mit speziell für dieses Projekt geschriebenen Arrangements in die Welt von Filmmusik, Musical und Rock. Toller Sound, toller Groove – Ein mitreißendes Erlebnis für Mitwirkende und Publikum.
Music rocks! feierte im August 2014 in der Laeiszhalle Hamburg unter der musikalischen Gesamtleitung von Doris Vetter Premiere. Infos auch auf www.dorisvetter.com. Interessierte können sich ab sofort unter www-music-rocks.de für das Projekt anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 30,00€ zzgl. Noten (ca. 20,00 €). Die Proben für das Projekt beginnen Ende April.
Daten und Fakten:
Veranstaltung: Music rocks!
Aufführungen 29.08.2015 Bad Lauterberg, Kurhaus Bad Lauterberg
05.09.2015 Hamburg, Laeiszhalle
13.09.2015 Buxtehude, Halepaghen Schule

Informationen/Anmeldung:
www.music-rocks.de   

Dienstag, 3. März 15
Ruhrtriennale: „Unter Welten“ – Masterclass für junge TheatermacherInnen
Eine Produktion der Ruhrtriennale in Kooperation mit Ringlokschuppen Ruhr, Schauspiel Essen und Theater Oberhausen.
Die Ruhrtriennale lädt in Zusammenarbeit mit Ringlokschuppen Ruhr, Schauspiel Essen und Theater Oberhausen junge Theaterkünstlerinnen und Theaterkünstler ein, im Rahmen einer Masterclass ihre eigenen künstlerischen Visionen zu reflektieren, sie im Austausch mit anderen Künstlern weiterzuentwickeln und als Projekte im Programm der Ruhrtriennale zu präsentieren.

Zielgruppe:
Junge Theaterkollektive und Nachwuchskünstler, die noch in Ausbildung sind (z. B. im Rahmen eines Regiestudiums) oder kürzlich ihre Ausbildung abgeschlossen haben bzw. am Anfang ihres Berufslebens stehen. Die Ruhrtriennale möchte den theaterkünstlerischen Nachwuchs fördern und interdisziplinäre Arbeitsweisen unterstützen.

Aufgabe:
Die Realisation einer Aufführung (max. 60 Minuten) zum Themenkreis „Unter Welten“ sowie deren Abschlusspräsentation im Rahmen der Campustriennale am 12. und 13.09.2015.

Thema:
„Unter Welten“ greift die thematischen Linien der Spielzeit der Ruhrtriennale auf, die 2015 Schöpfungsmythen ergründet, Tiefenbohrungen in die Geschichte unternimmt, der Kraft der Erinnerung nachspürt und herabsteigt zu Ursprüngen, Urängsten und einen Fokus auf diejenigen legt, die am Grund der Gesellschaft leben.

Umsetzung:
Die Realisation und Präsentation der Projekte erfolgt vom 24.08. – 14.09.2015 in den Räumlichkeiten der koproduzierenden Institutionen Ringlokschuppen Ruhr, Schauspiel Essen oder Theater Oberhausen. Diese Institutionen unterstützen die Projektteams logistisch bei der Probenarbeit durch Personal und die Nutzung von Werkstätten und technischem Equipment. Für alle sonstigen Kosten (Material, Gagen etc.) erhält jedes der drei Teams ein Produktionsbudget (max. 5.000 Euro), das von den Künstlern nach Vorlage eines Finanzplans in     Abstimmung mit der jeweiligen koproduzierenden Institution verwaltet wird. Die Projekte erhalten darüber hinaus ein dramaturgisches Coaching durch die Teams von Ruhrtriennale und den koproduzierenden Partnern sowie international renommierte Künstler. Darüber hinaus können die Teilnehmer nach Möglichkeit Vorstellungen der Ruhrtriennale besuchen.

Die Teilnehmer (max. sechs Personen pro Team) erhalten für die dreiwöchige Dauer der Masterclass eine Unterkunft (Unterbringung in Mehrpersonen-Unterkünften), eine Reisekostenerstattung (bis zu max. 100 Euro pro Person), eine Tagespauschale (24 Euro pro Tag pro Person für 21 Tage) sowie die Erstattung einer Monatsfahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr im Festivalgebiet (VRR „Ticket1000 9 Uhr“, Preisstufe D Region Süd, à 121,30 Euro pro Person).

Bewerbung:
Interessierte Projektteams schicken ihre Bewerbungen bitte per Post oder E-Mail mit folgenden Unterlagen:
- ausführliche Projektbeschreibung, aus der der Bezug zum Thema „Unter Welten“ hervorgeht
- Entwurf Zeit- bzw. Probenplan
- Entwurf Budgetaufteilung
- Biografien der teilnehmenden Künstler
- Arbeitsproben (DVDs bzw. Weblinks, Fotos o. a.) und/oder Empfehlungsschreiben

Einsendeschluss: 05.04.2015

Kontakt: Ruhrtriennale, Campustriennale Masterclass, Vasco Boenisch, Leithestraße 35, 45886 Gelsenkirchen, v.boenisch@ruhrtriennale.de

Montag, 2. März 15
Clouds of Voices - die erste PR- und Eventagentur speziell für Chöre und Chorevents geht in Hamburg an den Start
In Hamburg geht die erste PR- und Eventagentur speziell für Chöre und Chorevents von Tanja Schneider den Start. Von klassischer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Eventmanagement und der Planung und Durchführung eigener Events für und mit kleinen und großen Chören ist hier alles in einer Hand.
Das Angebot der Pressearbeit können Sie für Ihren Chor oder Ihr Chorevent je nach Bedarf wählen, so dass sich die laufenden Kosten im Rahmen halten. Einzelne Leistungen wie das Erstellen und die Pflege einer Facebook-Seite, das Versenden einer Pressemitteilung oder auch die gezielte Promotion einer Veranstaltung können zu einem Pauschalpreis nach Bedarf gebucht werden. Es ist natürlich auch die generelle Betreuung in diesem Bereich gegen eine monatliche Pauschale je nach Aufwand möglich.
Das Eventmanagement, also das Planen und Durchführen eines Chorevents bzw. einer Veranstaltungsreihe bieten wir nach Absprache entweder per Stundensatz, als Pauschale oder gegen eine Gewinnbeteiligung an.
Eine Agentur, die alle genannte Leistungen speziell für Chöre unter einem Dach vereint, ist mit Clouds of Voices einmalig in Deutschland.

Infos und Kontakt:
Clouds of Voices
Tanja Schneider
Olewischtwiet 41
22177 Hamburg
www.cloudsofvoices.de

Montag, 2. März 15
Nächster Livestream des BMF in der Reihe   „So klingt Europa“
Der Euro ist mehr als eine Währung, der Euroraum ist mehr als eine Währungsgemeinschaft. Um daran immer wieder zu erinnern, hat das Bundesministerium der Finanzen die Veranstaltungsreihe „So klingt Europa“ ins Leben gerufen. In jeder Ausgabe präsentiert sich ein Euro-Partnerland mit seiner Musik, Kunst und Kultur.
Durch die BMF-Internetseite www.so-klingt-europa.de wird die Veranstaltungsreihe – und damit der kulturelle Reichtum Europas und die europäische Idee von Freundschaft und Miteinander – für ein breiteres Publikum in Deutschland und ganz Europa erlebbar.

„Täglich arbeiten wir an der Bewältigung von kleinen und großen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Herausforderungen Europas. Aber zwischendurch muss man sich erinnern, warum, wozu und wofür“, so Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble über „So klingt Europa“. „Europa ist eine große Vision, ein großes Streben und Sehnen nach Freiheit, nach Sicherheit, nach Stabilität, nach Rechtsstaatlichkeit, nach Wohlstand und nach Solidarität.“

Die Internet-Plattform bietet neben Rückblicken auf die einzelnen Veranstaltungen vielfältige Informationen zum jeweiligen Euro-Land. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich die Musik – Kostproben sind zu hören von den nationalen Spitzenvertretern der klassischen Musik, des Jazz, Folk und Pop. Auch die Vielfalt der europäischen Währung können die Besucherinnen und Besucher kennenlernen – die einzelnen Euro-Münzen, ihre Motive und Geschichten werden in besonderer Weise präsentiert.

Über
www.sound-of-europe.de wird die neue Internetseite in Englisch auch für Interessierte in anderen Ländern zugänglich.

Das nächste Land, das sich und seine Musik präsentiert, wird Litauen sein, das im kommenden Jahr dem Euroraum beitritt. „So klingt Litauen“ findet am 11. März 2015 statt.
Der Livestream startet am 11. März 2015 ab 17 Uhr auf
www.so-klingt-europa.de (dort findet sich auch das ausführliche Programm).

Montag, 2. März 15
Staatstheater Mainz, Hörtheater: AUS DER TIEFE
Es beginnt mit brummenden Tönen, die sich ihren Weg bahnen, durch den Raum ins Treppenhaus, nach oben, dann in die Luft und bis zum Himmel: Ein außergewöhnliches Hörerlebnis erwartet die Besucher, die sich mit den Solisten des Ensembles, Mitgliedern des Philharmonischen Staatsorchesters und des Herrenchors sowie Gästen daran machen, die tiefste Spielstätte des Staatstheaters zu erkunden.
Die Werke, die an diesem Abend erklingen und zu einem szenischen Abend verbunden werden, haben ihren Ausgangspunkt im 130. Psalm: „De profundis clamavi ad te domine - Aus der Tiefe, rufe ich, o Herr zu dir“ lauten die ersten Zeilen dieses Textes, der von jeher Komponisten zu immer neuen Auseinandersetzungen inspiriert hat. Von ganz unten nach ganz oben öffnen diese Worte den Klangraum und beschreiben gleichzeitig ein seelisches Spannungsfeld der Extreme: Angesiedelt zwischen totaler Verzweiflung und größter Hoffnung entfaltet die Musik ihre Kraft je nach Kontext in unterschiedliche Richtungen. Mal spendet sie Trost, ınal treibt sie einem die Tränen in die Augen, sicher ist nur, dass sie einen nicht kalt lässt. Das zutiefst Persönliche der Werke wird spürbar, wenn das Publikum auf dem Weg in die Tiefe von den Stimmen des Männerchores aus Arvo Pärts De profundis umfangen wird, wenn sich die Musiker bei Bachs Kantate „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ für 4 Stimmen, Orgel, Cello, Baß, 2 Geigen, Bratsche, 2 Oboen, Trompete und 3 Posaunen spielend durch den Raum bewegen und wenn der Besucher bei Sofia Gubaidulias „De profundis“ für Akkordeon Zeuge der Einsamkeit der menschlichen Seele wird, die sich in einer unaufhaltsamen Steigerung vom schnaufenden Röcheln des untersten Akkordeon-Registers bis zu den zarten, hoffnungsfrohen Gesängen des obersten entfaltet.

Das musikalische Erleben zu intensivieren steht im Fokus der Reihe Hörtheater. Nachdem in der ersten Station Sternenhimmel die Stille des klingenden Weltalls ausgelotet wurde, werden in Aus der Tiefe Konzertstücke inszeniert und die besondere Kraft der „De profundis“-Vertonungen spürbar gemacht.

Musikalische Leitung: Samuel Hogarth
Inszenierung: Anselm Dalferth
Bühne: Sebastian Bauer
Kostüme: Lisa Maline Busse

Mit: Silke Lange, Marie-Christine Haase, Jina Oh; Florian Küppers, Christopher Kaplan; Mitglieder des Herrenchors, Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Premiere am 6. März (21 Uhr, U17)
weitere Vorstellungen: 13.3., 13.4.

www.staatstheater-mainz.de

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